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Donnerstag. 31. Oktober 1918. MOVgeN-AUSgltde.
Nr. 509.» 66. Jahrgang.
Vor den Entscheidungen.
Es ist erwiesen, datz unser Waffenstillstandsangebot auf Betreiben Ludendorffs erfolgt ist. Wenn Luvendorsf nachher so auftrat und so zu handeln versuchte, datz die G.'gner dieses Angebots ihn als den Ihrigen ausgeben konnten, so beweist er damit nur. dntz ihm selber der verhängnisvolle Schritt als übere'lung erschien; aber g-stan hat er ihn nun einmal. Er batte offeubar unter der Wirkung eines Nervenzusammenbruchs gestanden, und es Kat sich ja seitdem auch gezeigt, datz die Lage an der Westfront so verzweifelt nicht war. vielmehr, datz sie einigermatzen wiederhergestellt werden konnte. Ist alio rin Febler begangen worden, so gehört er ausschließlich auf die Rechnung Ludcndorffs. Heute wird wohl überall anerkannt, datz es in der Tat bester gewesen wäre, an Stelle eines Waffenstillstandsangebots das Ersuchen um die Einleitung von Friedensverhandlungen an Wilson zu richten. Nichts Kätte im Wege gestanden, über itn Frieden auf Grund der 14 Punkte des Wilsonschen Programms zu verhandeln, während die Kampfhandlungen hätten weitecgehen können. Bei einer solchen Methode wäre es vns erspart geblieben, datz die Feinde uns bereits für das Borstadium des Friedens, eben für den Waffenstillstand, schmähliche Bedingungen stellen kannten, wie sie es jetzt zweifellos tun werden. Die Lage ist für uns jedenfalls dadurch dntz wir uns jetzt zu einem Walfenstillstand unter vielleicht sehr demütigenden Umständen zu cutschlietzeu haben werden, unvergleichlich viel u n g ü n st i g e r geworden, als wenn bei fortdauerndem Kriege unmittelbar über den Frieden gesprochen worden wäre. Auch bei den denkbar annebmbarsten Bedingungen für den Waffenstillstand werden wir Opfer an gegenwärtigen militärischen Sicherungen zu bringen haben, wir werden also an den Konferenztisch mit verringerter Kraft lzerantreten müsten, und das wäre uns. wie gesagt, ersvart geblieben, wenn Ludendorff nicht seinen unglücklichen Vorschlag gemacht hätte. Es ist doch leider nicht zu leugnen, datz wir zur Stunde den Feinden in bedenklich verschlechterter Stellung gcgenüberstehen. nicht etwa vom militärischen Standpunkt aus, sondern politisch und taktisch. Die militärische Lage hat sich erfreulich gebessert, tic politische ist ungünstiger geworden, und zwar durch unsere vermeidbar gewesene Schuld. Wir leiben in keiner Weise darauf zu rechnen, datz uns die Entente schonen wird. Wir müsten bedenken, datz Wilson in dem Augenblick, wo seine Verbündeten mitznsprechen lxrben (und daS ist gegenwärtig der Falls, leickst überstimmt werden kann. Wie will er sich gegen brutale Fordenmgen in London und Paris wehren, nnck, denen der Hochmut von siegestrunkenen Reoirrungen daS Glück der Stunde bis zum letzten auskosten möchte? Es ist noch sehr die Frage, ob der Präsident in seinem Lande die Zügel noch so fest in der Hand bebakten wird wie bisher, wenn sich die von Nortbcliff? angestachelten Leiden- schafien entladen werden. Der teuflischen Meisterschaft dieses Mannes ist es ja nach vielen ernst zu nehmenden Berichten gelungen, den grötzten Teil des Senats zu Washington für den rücksichtslosen Vernichtungskrieg zu gewinnen und so die von Wilson betriebene Politik der verhglt- niSmätzigen Mätzigung zu durchkreuzen. Wir misten ja noch nicht einmal, ob Wilson selbst bei den Waffenstillstandsbe- dingiingen gar so versöhnlich entgegenkommend gewesen wäre. Nunmehr aber können wir sicher sein, dntz die drei Mächte zusammen im? mit den härtesten Forderungen kommen loeiden. Fühlt stch die Entente als Siegerin, so will sie auch bereits beim Waffenstillstand die Vorteile davon geniesten, und dieser Waffenstillstand soll, wie eS der „Fiaaro" auS- trückte. nicht blotz die militärische, sondern auch die politische Kapitulation bedeuten. Formal angesehen sind Waffenstillstand und Friedenkverbandlungen natürlich Zweierlei. Auch bei einem unS aufgenötigten Rückzug bis an unsere Reichsgrenze können wir ja noch zu einem günstige» Frieden gelangen, wenn unsere militärische Kraft achtunggebietend bleibt. Die Wirklichkeit wird nur leider anders ausfeben, schon weil der Rückzug unweigerlich die Stellung der Feinde oerbestern mutz, so datz es hictze, übermenschliches von ihnen zu verlangen, wenn sie hiernach auf volle Ausnutzung ihrer Überlegenheit in den Friedensverhandlungen selber verzichten sollten. Es ist ja noch nicht so weit, datz mau sich bei uvS über die eigentlichen Friedensbedingungen, die di- Entente unS stellen wird, unterhalten mützte. es handelt sich fürs erste ja nur um die Waffeystillstandsbediugungen. Aber diese werden vorbildlich für das später Kommende sein. Unsere Note von, 27. Oktober erwartet einen Frieden der Gerechtigkeit. wie ibn Wilson in seinen Kundgebungen gekennzeichnet hat; aber Lloyd George und Clemenceau baden noch n i e von einem solchen Frieden gesprochen, sondern ^mer nur von einem, der uns entmachten soll, der unS große Stücke aus dem Leibe unseres Reiches und Volkes reisten, unS von den Rohstoffgebieten abschnciden, uns wirtschaftlich und finanziell für unablebbnre Zeit lahmlegen soll, ltst Wilsen wirklich der Mann, der seine ungeheure Macht, die grötzte, die jemals auf Erden in einer Hand vereinigt war. als weiser und gerechter Richter über die Schicksale aller Völker und also auch des unfrigen gebrauchen soll, bann kann man immer noch hoffen, datz die Rachgier und der Ü b e r- m u t seiner Bundesgenossen vor unübersteigliche Schranken gestellt werden; indessen wollen wir nicht verhehlen, datz uns diese Erwartung nicht gerade sehr grotz dünkt. Sollten wir in dieser Beziehung eine willkommene Enttäuschung erleben, um io bester alsdann; aber die weitere krampfhafte Neigung, JllusionSvolitik zn treiben, mutzten wir endlich einmal ent- fchlcffen abtun. Wir werden uns um so weniger unterkriegen losten, je tapferer wir der rauhen Wirklichkeit ins Gesicht sehen »erden.
Das Wilson-Programm und die Kriegskostenfrage.
Br. Rotterdam, 36. Okt. (Eig. Drahtibericht. zb.) Nach einer Meldung der „Times" aus Washington bat Staats- sgkrctär des Auswärtigen Lansing im Ausschuß des amerikanischen Senats geleventlech einer Debatte über die Krtegs- kosten erklärt, datz President Wilson in seinem Friedensprogramm keine Forderung aus Ersatz der Kriegskosten erhoben hat.
Irland und das Wilkonfche Programm.
Br. Zürich, 30. Okt. (Eig. Drabtbenicht, zb.) Im englischen Unterhaus reichte der Irenfiihrer D i I l o n einen Antrag ein, nach dem die englische Regierung vor FriedenS- schlntz Irland aus die Basis der 14 Punkte Wilsons stellen möge.
Zur Klarstellung der Unterwerfungs- Note Andraffys.
W. T.-B. Wien, 30. Okt. (Drahtbericht. Korr.-Bur.) Gcgenüber den von verschiedenen inländischen Blättern gebrachten Mitteilungen, von denen sich eine auf eine Unterredung mit dem hiesigen deutschen Botschafter beruft, sind wir ermächtigt, nachstehendes festzustellen: Tie kaiserlich deutsche Regierung war durch wiederholte Mitteilungen der maßgebenden Stellen Österreich-Ungarns seit längerem in Kenntnis. datz die Monarchie den Krieg höchstens bis zu einem b e st i m m t e n Zeitpimkt werde fortsetzen können» Unmittelbar nach dem Amtsantritt Andrastys am 26. Oktober teilte der Kaiser dem seutschen Kaiser in einem fienndschaftlichen Telegramm in unzweideutiger Weise mit. datz Österreich-Ungarn nunmehr veranlaßt sei, den entscheidenden Schritt in der Friedenssache zu unternehmen. Bei der Unterredung zwischen dem Minister des Äußern und dem kaiserlich deutschen Botschafter in Wien am gleichen Tage war leisteier ebenfalls auf den bevorstehenden Schritt der Monarchie vorbereitet worden. Noch vor Abscndirng der Note an Wilson fand dann am 27. Oktober eine hierauf bezügliche Unterredung zwischen Andrassy und dem Botschafter von Wedel statt. ■! -
Anmerkung de? W. T.-B.: Durch das Friedensauacibot an Wikson war dem Minsche der österreichisch-ungarkschen Regierung auf baldigen Friedensschlutz m vollem Umfange Rechnung getraeen morden. Der Schwerpunkt der Demarche des Grasen Andrasty aber liegt in dem Angebot des Sonderfriedens. Daß ein solches Angebot innerhalb 24 ©tasten beabsichtigt sei, teilte Kaiser Karl dem deutschen Kaiser am 26.Oktober als „unab- ä n d e r l i ck e n Entschluß" mit. Die kaiserliche Regierung wurde damit vor eine vollendete, unabänderliche Tatsache gestellt. ohne deh ibr die Mögl-ckkeit geboten war, dazu Stellung zu nehmen. Die Darstellung des Korrespondenzbureous mutz daher, als irreführend zuvückgewicscn werden.
Deutsch-österreichische Verwahrung . gegen Andrassy« Note
\y. T.-B. Wien, 30. Okt. Die Blätter meiden: Bei der hente nachmittag stättfindenden Sitzung dei'tschnationaler und anderer dco-ckschen Abgeordneten wird ein Antrag voogelegt, worin gegen die übrrgbung der Deutschen bei Fertigstellung der Antwortnote an Wilson Verwahrung eingelegt und festgestellt wird, datz der Nutzenminister keine Berechtigung hatte, gegen den ausdrücklichen Beschluß der deutsch-öfter- reicki'chen Nationalversammlung vorzugehen, welche eine Vertretung aus der Friedenskonferenz bezw. bei den Waffenstillstandsverhandlungen fiir sich in Anspruch nahm.
Tie Gründung Teutsch-Böhmens.
W. T.-B. Wien, 20. Okt. Korrespondenzbureau. Die deustch,-lBbmisck an Abgeordneten versammelten sich heute im nicdervsterreichischeii Landbaus- zur Konstituierung Dentsch- Böhmens. Der Vorsitzende Parder! stellte in seiner Eröffne. ngsansprache fest, daß Deutsch-Böhmen zum Staate T«:t'ch-Lsterretzb gehöre und niemand das Recht habe, das Gelöbnis auf den tschechischen Staat zu verlangen. Die Versammlung nahm einstimmig eine Enfichl'etzwng an, worin gegen die Annexionsabsichten durch die Tschechen Protest erbeben w-iid. Es wurde brschlosten, bis zur Regelung der Verfassung und Verwaltung Deutsch- Lttcrrcicb« eine vorläufige Lierfastung aus demokratischer Grundlage fiir Deutsch-Böhmen gelten zu lasten. Der Provinz Deutsch-Böhmen sollen im Vmbältnis zum Staate Deutsch- Österreich alle Rechten und Pflichten zukommen, welche fiir das Königreich Böhmen im Verhältnis zu den übrigen, im Reichs- rat tertietenen Königreichen und Ländern in der böhmischen Laichesordnung und im österreichischen Derfaffungsaesetz niedergclegt sind. Die Versammlung oller jetzigen deutschen Reichsratsabgeordneten Böhmens bifbet den vorläufigen Landtag der Provinz Deutsch-Böhmen. Vorläufiger Sitz der Lardesvertietuna ist d'e Stadt Reichenberg. Der vorläufig« Landtag oeilellt aus feiner Mitte den Landes- aiieschr.h und di« Landesregierung mit einem LandeKbaupt- mann an der Spitze. Die Verfassung sieht die Errichtung einer Volkswehr fiir Deutsch-Böhmen vor. Zum Landes- hauztmann wnd Pocherl gewählt. Der Landeshauptmann wird tecmftraat, sich unveczüglich mit dem deutsch-öster- reich-scken Vollzugsausschuß ins Einvernrhmen zu setzen, um di« VenraltvngSgeschäfte der bisherigen Behörden für das Gebiet Deutsch-Böhmen zu übernehmen. Bezüglich der ge- n.ifcht-lmt'onaken Gemeinden des Landes möge sich der Leidest,auprmann über die Errichtung einer besrnderen Verwaltung daselbst dis zur endgültigen Ordnung der Verhältnisse nut den Vertretern des tschechischen Volkes ins Einvernehmen letzen. Der Landeshauptmann wind ermächtigt, bis zu 100 Wllione« Krön«, «wfzuvchmea.
Der neu: ungarische Ministerpräsident.
W T.-B. Budapest, 30. Okt. (Amtlich.) Gros Johann H a di k wurde zum Ministerpräsident ernannt.
Die tschechische Regierungsüdernr-hme m Prag.
W. T.-E. $tofl, SO Oft. (Drahtbcricht.l Das tschechv-stowa. kilche Pr-steburcaii teilt die stinscyung einer provisorischen Kommission für ouswörtiae Änreleaei'hciten mit, die den Vertreter-» der fremde» Mächte lin Bci eiche des tschrcho-slowakischen Siaates die ü b c r n c b ni e der Leitung der össentlichen Angelegenhcuen durch den Natirnalarsschus: nctisiziert.
Lntwaifnung drutsch-dsterreichischer Soldaten durch die Tschechen.
Br. Prag, 30. Okt. (Eig. Drihtbericht. zb.> Gestern wurden zirei Olzüne, die mit deutscher Begleitschuft nach Deutschland ausfabien wollten, von den Tschechen angehalten. Das 01 wurde beschlagnahmt, die deutschen Mannschaft-li entwaffnet ui.d konnten die Fahrt fortsetzen. De utsch-ö st erreicht s che Soldaten und - Offiziere wurde» von den Tstbockwn entwaffnet und die Waffen gos unmelt. Das 73. Infanterie-SIegiment aus Eger, welches '» Prag in Garnison liegt, wurde entwaffnet, die Waffen zurückgehalten ur.d die Mannschaften nach Eger zurückgcschickt. In Prag winde ein Urlauberzug angehalt-n. konnte jedoch weiteofahreu. Mitglieder des tschechischen NationalratoS fuhren vis Leit- merjtz mit und hatten eine Besprechung mit dem dortigrn militärischen Kommando. Alle Lastzüge, welche Lebensmittel »ach Wien und Deutschland bringen solle'», werden .»igehalten.
Französische Stimmen über den Zerfall Österreichs.
IV. T.-B. Paris, 30. Okt. (Drahtbericht. DavaS.) Die Zeitungen bezeichnen die österreichische Note als bedingungslose Kapitulation fiir einen Separatfrieden und betrachten sie als geschichtliches Eceignis von großer Tragweite, geeignet, bedeutende Rückwirkung in Deutschland hcr- vorzurufcn, denn, von seinen Verbündeten verlasten, bleibt Deutschland allein gegenüber. den FriedenSvölkern der Welt. Der „Temps" schreibt: Im Dokument des Grafen Andrassy fallen besonders ^wci Punkte auf. Einmal spricht Graf Andrassy noch im lic'amen -Österreichs, während Österreich >m Zustand deS Verfalls und Ungarn im ZnitanS der Revolution ist. Sodann erklärt er, die Monarchie ist bereit, in Vorbesprechungen einzutreten, ohne die Ergebnisse anderer Verhandlungen abzuwartcn und notifiziert amtlich die Vernichtung des deutschen Bündnisses, welches von seinem Vater geschlosten wurde. Aus diesen beiden Punkten kann man die große Verwirrung ersehen, die in Wien herrscht. Ter „Temps" schreibt- Für die Regierung, die sich 'chmrichelt, sie werde noch besteben^ kann ebenso wie fiir die in Berlin und Kviistaiitinopel nur in Frage kommen, datz nun militärische Garantien, feitsebt und nicht über territoriale und polistsche Bedingungen verhandelt ES handle sich um eine» Waffenstillstand, nicht um den Frieden. — Das „I our » a l" betrachtet gleichfalls die österreichirch-unnarische Regierung als eine Sck> einregier nng. Andrasty fällt a'is die .Knie, lagt das Blatt. Wenn Lansing auf seine Note antwortet. waS nickst sicher ist, wnd es ihm leid sein, zu sagen, datz er der Antwort nickt Folge leisten kann, weil weder Osierr-.-ich-Uiiguerl noch ein gemeinsames Ministeriilm des Äußern lesteht.
Räumung der besetzten Gebiete Italiens durch Oiterreick.
W. T.-B. Wien, 80. Okt. (Drahtbericht.) Amtlich der. lautet vom 30. Oktober, mittags:
Italienischer Krirgsschauvsatz.
An der Tiroler Front nnr grri,ge GcfrchtStätigkeit
Zwischen Brenta und Piave haben frische feindliche Trupven den Asolone und Monte Perti-a mit Übermacht anaegrifkcn. Unsere dort mit beisviollosem Heldenmut und Soldatentrcne kämpfenden Truppen haben alle Anstrengungen des (stegners zunichte gemacht.
In der venetianischrn Ebene stießen Engländer und Italiener weiter vor. ES gelang ihnen, unter Einsatz aller Kampfmittel, ihre EinbruchSstrlle nördlich und südlich des Montella wenig zu erweitern.
Unserem mehrfach zum Ausdruck gebrachten Ostitschlutz zur Herbriführung rineS das Bölkcrrinqen abschließendrn Waffen still st andes nnd dem Frieden Rechnung tragend, werden unsere ans italienischem Boden kämpfenden Trupven das besetzte Gebiet räumen.
Südöstlicher Krieasfchauplatz.
Drr Ostflügel unserer in Serbien »verierenden Streitkräktr hat bereit« den Übergang auf das nördliche D r i n a » f e r vollzogen. Der Rückmarsch an der Save und Drina grht weiter planmäßig vor sich. Der Feind dringt indes nach.
Die Nachhuten unserer albanischen Streitkräfte hatten nur vereinzelt Banden abzuwehren.
Der 6hef des GeneralstaüeS»
Französische Angr.ffe aescheilerl.
W. T.-B. Berlin, 30. Okt., abends. (Amtlich. Drahtbericht.) An der O i s e sind heftige Angriffe der Franzosen ge. scheitert. An der übrigen Westfront keine größeren Kämpfe.
*
Rücktritt des englischen Propagandaministers.
W. T.-B. London, 30. Okt. (Reuter.) Der Propaganda. mtnister Lo»H Beaverbrook, der schwer erkrankt fit, trat von seinelm Posten zurück.
