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Verlag Langgasse 21

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Mittwoch, 3». Oktober 1918.

Morgen-Ausgabe.

Nr. 507. 66. Jahrgang.

Die Südostmark.

Den Namen .Svdostt rutsch" möchten unsere Brüder an der Trnau für sich in Anspruch nehmen. n>enn das habs- bnrgische Reich jetzt n trfüri ganz zerfallen sollte. Ans den N luten kämmt e? ja nicht n eiter an. oie Sache ist so gewaltig, daß sie uns l.iircr jede,» Namen erschütternd vor die Seele tritt. Wir st, de,' düsen Voegängen so uiimittelbar nahe, daß lri» den rechten Gesicktswinkel sür sie noch nicht gefunden hoben können. Die Auslösung des babsbnrgischen Reiches in so erstaunlich kur/er Zeit, in Tagen beinahe, ist ein Ereignis, daß wir uns vergebens nach einem Beispiel in der Geschickte umsehen. Tao Nächstliegende Beispiel, das der Zertrümme­rung des riisstkchcu Reiches, paßt doch nur zum Teil. Einmal nämlich ist das stl riggebliebene Großrustland immer noch e'n bedeutei'der Staat an Umfang und Einwohnerzahl, und dem Willen zum Anscinardcrgthen steht bier ein mindestens gleichweitiger Wille z: m Zusammenbleiben gegenüber, ein Wille dei sich duickzusetzen wißen wird, sobald erst einmal dl? iniineikrn erstaunlich lange Episode des Bolschewismus vorübei sei» wird Mu Österreich und Ungarn verhält es sich . ganz andres; denn in ditsem ehemaligen Donaureich? gibt es keinen n »tiigeien Bestandteil mehr, der den Willen zum Gesamtreiche hätte, und darauf kommt es entscheidend an. Die Ungarn fiellict: neckten den überlieferten ungarischen Staat eel alten und so wenigstens die Hälfte des früheren Re>et>eS in, >: esenilichen unverändert fortbestehen laßen. Nur bleibt ihre Sehnsucht ein unerfüllbarer Traum, die Slowaken im Reiten n-erden ein breites Loch in den Leib Ungarns reisten, die Slawen ini Süden haben sich schon losgerisseik und werden ga»-- bestimmt nickt wieder in ein Verhältnis zur Stepbank kröne l ineinni zwingen sein. Allerdings in Ost?c- rxich ist das Aiiseinand-erstreben der Tschechen, Deutschen und Südstamen <die Pclen svrechen als schon Nusgeschiedene überhai pt nicht mebr mits fo unbedingt kompromistfeindlich, dost wirklich nieinand mehr da ist, der dem österreichischen StaatSgedaiiken i.estern und vorgestern noch anhängen möchte. Genriß die ge.-gravhischen und wirtschaftspolitischcn Bedin,an gen, unter denen daS Donanreich entstanden war und sich so lzn-ie bat behaupten können, bestehen auch jetzt weiter und werde» die Zukunft mit beherrschen, insofern braucht man die Crna.iui-g nickt aufzugeben, daß sickf zwischen den neuen Staaten später ein erträgliches und sogar frucht­bares Verlällnis der geaenseitigen wirtschaftlichen Anpassung Herstellen laßen v irt, »rd dost der sichtbare Nutzen einer Ge» meinsl'Nikei» auch stuft neck Organisationen der Zweckmäßig­keit wird schaffen können. Aber selbst nur zu einem Staaten- burde. geschweige denn zu einem Bundesstaate, würde zugleich docli immer ein selch-, o M'st ven Bereitwilligkeit zu freund- nochl arlickem Nebeneinander gehören, daß n ir namentlich de» slawischen Stämmen die entsprechende Gesinnung nicht zuzutrmie.n termögcn. Immcrbin, wir wcllen das Weitere abwarten Unterdessen l»bea i:ch die Deutschen bereit er­klärt. m einen Bund der Nationen zur Pflege der gemein­samen Interesse» ein-ntreten, aber mir unter Bedingungen die ihre töllige natiiiial-' und wirtsckmitliche Unabbängiakeit derkürpen; eilten,falls sind hie Deutschen entschlossen. sich u-S als- Bi'nd-eeiraor anznaliedern. Käme es dabin. so hätte das Deutsche Reick einen Zuwachs von etwa zwölf Millionen der kernbaftesten Volksaenosfen. wovon zehn Millionen in den Kronlärdern vom Vorarlberg dis zur ungarischen Grenze leben, der Rest in den I öhmlsch-mährischen Grenzgebieten. Man sollte meinen, daß den Tschechen die Aussicht a»i eine Entwicklung den Gedanken an klnges Einlcnken nahelegen müßte, drß sie also die Ermöglichung eines Bundesstaates nicht aiisschließen durften, eines Bundesstaates, bei dem sie zwar gen iße Opfer »re? nationalen Hochmuts zu bringen hätten, dock-, aber ihre O-im «forderungen durchsetzen und sich vor allem vollste Gleich lr reck ligunq in nationaler und wirt­schaftlicher Bezielnna sickern würden. Mcn stllte daS meinen, aber man kann nickt reckt daran glauben, denn diesem Volke eignet die terbängnitvelle Gabe der größenwabn- sinnigen Soll still erfchätzur.g Kein andeiek Volk verbinde« fo wie das 'sch.-ck-fche Klogbeit u> d Tüchtigkeit mit einer selt­sam falschen Einstellung an« das extreme National? jn f> wißen, Sinne kann man hiernach stgar hoffen, daß di.' Tschechen diesem brem Giundwesen trenbleilwn und die Schaffung eines B, ndesiiaateS vereiteln werden. Hoffen kann dgS welligste nS jeder der in der Rückkehr der Sühnst- deutschen zur M,-I»er ANde-ilfel I -nd eine der herrlichste» Früchte dieses ungeheuerlich sten aller Kriege erblicken würde.

Das überstürzte Vorgehen Österreichs.

Tiefste Enkbiistung der Deutschen in Österreich.

W. T.-B. Wir», 20. Cff. (Tr g tbeeicht.) Die Antwort­note des Gute» Androlfy ,»ar im Aboeoedneier hans Geacn- stond allgemeiner Lrorter, »gen. Sie ries unter den d e u t s ch ö ü r g e r l > ck. c » Gruppen B e st u r z u n g u n o Unmut h'rvrr. Fr kiek n Kreisen wird betont, daß die Note sich als überlist brtPteüf, da innerha'l wei.iger Tage h>e gesamte Litiiotion zweifellos eine,! solich?» Stand ange­nommen h-'itte. daß es möglich gewefen wäre, bis zum letzte» Augenblick i:> Gemlin'chasl in» T enlkchlcind zu verbleiben.

W T B. Vien. 29. Cf«. (Droblbericht.) Wie die Blätter neiden, baden die deuischnationalen Parteien in ihrer zes»igen Sitzung über tie Art und Weise, w>e Gros Andrassy die Kote an Wilson beantwortet hat, ihre tiefste Entrüstung ausgn (prochen, da er s«ck> w-cder ir.it der deutschen Reichsregierung, noch mit Vertretern des' deutschen Vollzugsausschusses vorher ins Em- yernehnTn gesetzt Hai Er habe ko gehandelt, trotz des Entgegen./- (ownrens der keutsche» Reich« regierung de: der Versorgung Deutsch. Li>errcichsnd trotz der Hilse deutscher Soldaten- in den Älpen- iändrrn und Karpathen für die Verteidigung Latnreich.Ungarns. Di« deutsch-natirnaleil Parteien erheben gegen solches Uiiqualist.

r»«scht,»»» Wid«kl»r»ch. ei* werden

iw dkiitsrbeii Villz»,>^a»5sch,iß duraiis dringen, daß das Selbstbc» stininn.ngsiechl Deutsch llslcrrcich, unhcdingt gewährt und daß der F-rieden in, Einvernebmen mitdem Deutsche n Reiche dmchgesetzr werden wird.

Eine Wiener Bearündun« des Schrittes.

>v. T.-tz. Wien, 28. Okt. Zu der Antwort der österreichißch- iingnteschen ReMeruna erfahren die Blätter von informierter Söite, die crwerikanifcke Regiernng habe, als Deutschland, Österreich-Ungarn und die Türkei sich seinerzeit an sie mit dem Waiffenstillstowds- imd Friedensangebot wandten, nicht gleich­zeitig ihre Antwort erteilt. Diejenige an Qsterreich-llngarn sei vielmehr in einem deutlichen und zeitlichen Mstand von derjenigen an Dentschlanid erfolgt, wodurch klar geworden sei, daß die Vereinigten Staaten gesondert mit den drei Mittelmächten verhandeln wollten. Was inzwischen Amerika und die Türkei verlhandeln, fei bisher nicht bekannt geworden. Österreich-Ungarn sei daher gezwungen, auch seiner- zeit den Korrespondenzmeldus der Vereinigten Staaten anzu- nehmen. De Monarchie habe sich in formeller und verhand- lnngstechnischer Hinsicht dem Präsidenten Wilson vollkommen angepaßt. sie stehe nun auch in meritorifcker auf dem gleichen Standpunkte wie er. Wenn die österreichifch-nwgarische Regie­rung in ihrer^Note sich bereit erkläre, falls es die Entente ver­langt, abgesondert in Verhandlungen über Waffenstill­stand und Frieden einzutreten, so bedeute dies nicht da? unbedingte Angebot zu einem Separatfrieden, sondern daß Österreich-Ungarn unter der Voraussetzung, daß die Entente das Verlangen einer gesonderten Verhandlung stelle auch diese BMngung im Interesse des Friedenswerkes akzeptieren werde.

Tschechische Regierungsgewalt in Prag.

Uebergabe der Militargewalt an die neuen Machthaber.

Br. Prag, 29. Okt. Eig. Drahtbericht. zb.> Das tschechisch-slowakische Pressebirrrau teilt mit: Heute um 9 sthr abends crschi.'ncn der kommandierende General Feldmuritnailentnant Kestranek und ^eldmarschall- lentnant Bünntttoni mit ihrem ganzen Stab in den Räumen des tschechischen Rationalrntes und übrraabrn die M i i l i t ä r g e w a l t in die Hände drS tschechi­schen Nationalrates. Gin G r l a si des Ratio- n a l a n s s ch n s s e s verkündet:Am 28. Oktober ist der sclbständiar Staat ins Leben gerufen Mor­de», nm die Kanfinntät der btsher»en Rechtsordnung mit dem neuen instand gnsrechizue'-hgsten, Wirren zu vermeiden n»d den nnnehinderfen Übergang zu dem neuen staatlichen Leben zu regeln."

Wien. 2'i Okt. iDra!l'"r-cht zk'-l Die Blätter meldet onS Prrg, d gestern tie Mitalieder de? tschechistcke» Nutio- nalr.rt? einen Teil der aut, "i men Verwaltung ü b e r n , b m e n. Es kam in d»n Straßen Prag? zu großen .Kilndgebunaen. w«bei die äi s eren A! zei hen de? alten Staate? entfernt wurden Aossck r, itiingen kamen nickt vor. Um b Ubr abends hatte eie Start str gevchnlicheS Aussrhen wieder

Zum ana-blichen Sanderfriedensschrktt der Türkei.

B. A . Berlin, 29. Okt. lEig. Drahtberickt. zb.) Wie wir erfahren, liegt eine amtliche Bestätigung des Fri-edensschriktes der Türkei nickt vor. Auch der türkische Botschafter in Berlin ist bisher ohne jede Nachricht darüber.

Zur letzten deutschen stloke an «TVF<m.

Br. Rotterdam, 29. Okt. (Eig. Drahtbericht, zb.s Die deutsche Note wird, wie Reuter au? Washington meldet, doct nur als EmpsangebeßäNaung angesehen. Da Wilson die ganze Korielpendenz au die Alliierten weiteegegeben habe, werde der felgende Schritt ven ter alliierten Kriegs ührenden ausgehen, die geineinsckast'ich austreten würden. Gestern morgen !!> die blniwert in Wastington empfangen werden. Auch die östcrrcichisäie Antwort ist dort gleichzeitig eing-lanfen. Nach Neut-r wünscht Wilsen nicht weiter sich über diese Antworten zu äußern.

Russische Stimmen zur La»e.

W. T.-B. Kiew, Okt. DeRobitnieza Gazette"

schreibt: Ein rc-scher Fried«.ne-fchlnst ist ousgeschloßkn. so lange bei den E n t e w t e m ä b 1 e n die B o u r g e o i s i e k r e i s e am Ruder sind. Die litte innere Gesundung im Sinne der Dmokr »liier,ing und Znlannng der Demokratie zur Staats- leitur.g bei den Enientemäckten ist notwendig, um einen r'sckcn Fr»den zu ermöglichen. Tie .Prawda" schreibt' Wilsci- schafft immer r-i»e Hindernisse. Die imperia­listische» Kieise Fre.nkre-cks und Englands sind be- ro nicht von den oi.g.'ii'licklichen Erfolgen und suchen die Friedeiiksoche zu ersticken. Mit jedem weiteren Tage gleitet die Welt dem AI g r » n b entgegen, in dem die mensch­lich? Knltt'r i'.ntergeleo 'ann Angesichts einer furchtbaren Gefahr vergißt sellst ein Raubtier die Feindschaft, aber die heutigen Menfchcn denken effenl ar anders.

Erws S'tznng des Krieaskabfnekts.

8. A. Berlin, 29. Okt. lEig. Drab'bericht, zb.) Wie wir erfahren, fand aestern abenid heim Reichskanzler eine Sitzung des.Kriegskabinetts statt. Wie e? beißt, soll die nächste Sitzung des Reichstags am nächsten Montag oder Denstag statt- fiwden.

Cinbernfiirq de? Landtag? für Elsaß-Lothringerr.

W. T.-8. Ttrastburg, 29 Okt 'lAmtüch. Drahtbericht.) Durck Allerhöchste Vcr, idnun.i tem d M. ist der Lands ig snr El> ig.Lvti'ringrn zum 12. I-crcurbec nach Stcastlurg ein- berufen worden.

Die Lage.

(Von unserer Berliner Abteilunz.)

O Berlin, 29. Okt. lEig. Draihtbericht. zb.) Die Frage, ob wir im Westen so schlecht ständen, daß wir b e - dingungs-lo? kapitulieren müßten, kann glatt verneint werden. Bedingungslos kapitulieren muß nur das Heer, dos völlig geschlagen oder vernichtet ist. so daß ein Weiterkämvfen des Restes eine durchaus nutzlose Aufopferung wäre. Unser Heer ist wber keineswegs geschlagen. In unserer letzten Antwortnote an Wilson war an Stelle des Wortes^Bedingungen" der AusdruckPorschläge" für Waffenstillstanidsverhanldlnngen göbrancki worden. Das be­deutet, daß wir keineswegs gesonnen sind, um jeden Preis uns auszuliefern, sondern daß wir als durch die Lage im Wiesten Gleichberechtigte über vernünftige Waffen- stillstandsgrnndlagen verhandeln wollen. Die Festsetzunz dieser Grundlagen oder Abmachungen ist, wie vom Waffen­stillstand im Osten her noch erinnerlich sein dürfte. Sache der Heeresleitungen, bei deren zunächst rein militärische Zweck­mäßigkeitsgründe entscheidend sind. Man kann also mit Recht ans die Antwort van Wilson gespannt sein. Bevor sie bekannt ist, gilt es nochmals, u n s e rf r Abwehr zu ge­denken und sich davon zu überzeugen, daß wir, wenn es sein muß. den Kampf zum Schutz der Heimat in Feindesland weitersübren können. Foch rüttelt mit unverminderter Wucht an unserer Abwehr, um durch Narlldrrtck noch vor Beginn des Winters die militärische Entscheidung zu er­zwingen. Nlnsgedehnt Hot er bis jetzt feine Offensive auch a«if den italienischen Kriegsschauplatz, wo die Ge- birgsfront unserer Bundesgenossen zunächst im Zeichen heftig­ster Kämnfe stand, aber in schwerem Ringen sich glänzend hielt. Allwäblich schwenkte dann der Schwerpunkt der Kampf- hawdlungcr, nach Osten herinn, zum oberen Piavetal, wo beiderseits des Montello nach verstärkter Feuenvorbereitnng die Entente zu Angriffen aus das östliche Flußuser griff. De Wihl der Angrisfsslelle lam Fuße des Hechgebirgs) beweist, daß das Ziel dort dem Durchbruch und dem Abdrängen der hinter der Piave fechtenden k und k. Anncen in Richtung ailf die Adria galt. Die ersten Erfolge, des Feindes scheinen nicht sehr groß gewesen zu sein. De dort entstandene Ein- bruchsstclle wnede in den Flanken abgerieyelt, jedoch geht der Kampf weiter, und man tut gut, die Lage dort vorläufig als unsicher zu behandeln und mit einer Front- zurücknahme gegenüber dem Montello zu rechnen. Im Westen bat sich nach dem letzten französischen Großangrif- an unserer Front Mischen Oise und A i s n e sowohl als auch in Flandern der Kampf noch nicht wieder über starke Teik- angiiffe erheben. Täglich aber können neue schwere Kämpf? entibrennen. zu denen die Fortsetzung der Offensive Mischen Oise und Aisne geboren kann, da Foch dort den vorfpringen- den Winkel unserer Abwehrfront eindrücken möchte, um dann die Schenkel dieses Winkels aus den Flanken anfzurollen. De nächsten Tage, vielleicht auch Wochen, je nach den Ereignissen, werden unserem braven Heer also noch schwere Kämpfe vringen. gleichgüstig, ob die Wassenstillitandsfrage einer Lösung zntreibt oder durch den absoluten Vernichtungsniillen unserer Feinde wieder illusorisch gemacht wird: die Front muß unbeeinflußt kämpfen. Sie ist sich auch bewußt, daß es, mehr denn je daraus aukommt, die von Foch gesuchte Entscheidung zu Verbindern. Mt äußerster Entschlossenheit muß die Heimat hinter dieser Eutschlosseuheit stehen, damit di? Fein>de seben und beareisen, daß sie sich an uns die Zähne ans- beißen, wenn durch ihre Schuld der Krieg weitergeführt wer­den muß. Vielleicht siegt aber angesichts solcher deutscher Entschloffeicheit drüben endlich die Einsicht.

*

Neue Teilkampfe im Westen.

W.T.-B. Berlin, 29. Okt.. abends. (Amtlich. Drahtbericht.)

Teilkämpfe südlich der L h s und südlich Le Quesnov. Zwischen Nicp-le Eomte und der AiSne sind in den Nach. Mittagsstunden weiter heftige Angriffe der Franzosen ge. scheitert.

*

Fortdauer der Kampfe in Italien.

W. T.-B. Wien, 29 O*t (Drahtbericht.) Amtlich ver­lautet vom 29. Oltrl-rr, mittags:

^kalirnischrr Kr'kgsschanvsatz.

Der gestrige Tag verlief für die tiwfcren Verteidiger des Asalone, Terli-a und Srlo. Relo ohne gröbere Infanterie- käm"fe. Im Bereiche ves Monte Kninnurrsg hiibvii unsere Trnvpe» dnrck. Gegenstöße StellnugSberichtignng'n dnrchgesühr«. Im Alano Becke» wurden unsere Sicke- rnngSabtriluogen znrückgrdriickt. Die von feindlichen starken Kräften geeen unsere dortige K e r n st e l l » n g unter­nommenen Augrissr brachen überall untrr schweren Feind- Verl »sten z,isam»>ea Das ungarische Heeres«'eg!ment Rr. l.lss und das Haui-ed Regimer t Nr. 17 haben sich besonders hervorgetan.

Am Piave tobt d«e Schlacht weiter. Ter F e i«, b »erwachte erhebliche 1 1 Ji i« r f u n b e n heranznziehen nnd setzte unter Fntiuicklui g »lächtiger Art-llerie- Massen seine Ai prüfe fi-rt (>o w ir.de bei B-rldobbigdene, nördlich von Maraau »»d Seraglia, nächst den Piavebrücken, südlich vai» S-isegana lei Tczze und Polo di Piuve erbit'eit gerungen. Wohl gelang er den E> tentltruppen dank de: stark?« üüeranv akli-cn dlirchgrsührten Gege-iwehr nnseree Divistoiieg »irqeolS. unsrrc Sicllungen zu durchbrech?,,, doch wurde gegen Abend der vntschlub i-zsaßt, dir am stärksten au-

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