Teile 4» Montag, «. Oktober INI».
Wiesbadener Tagblatt.
Abe«d-A«Sgabe. Srste- Blatt. Nr. 801.
Am 5. November 1918. vormittags 10 Uhr.
wird an Gerichtsstelle, Zimmer Nr. 61, das Wohnhaus mit Hofraum und Holzschuppen, Goethestraße 15 hier, groß 3 ar 34 qm, zwecks Aufhebung der Gemeinschaft zwangsweise versteigert. F 606
Wiesbaden, den 24. Oktober 1918.
Königliches Amtsgericht. Abt. 9.
Anmeldung - zur Landsturmrolle.
(Stadtkreis Wiesbaden.)
Die im Monat Ottober 1901 geborenen Landsturmpflichtigen werden hiermit aufge- fordert, sich am Donnerstag, den 31. Ott. er., »ormittags von 8—12 Uhr. auf dem Militär- bür». Rathaus. Zimmer Rr. 51. unter Borlage ihrer Geburtsscheine oder anderer behördlicher Urkunden (Jnvalidenkarte, Arbeitsbuch usw.) zu melden. F 554
Wiesbaden, den 28. Oktober 1918.
, _ ___Der Magistrat.
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itn Saale des Ehr st'ich. Verein iunger Männer „Wartburg" Zögstnge v. 8—6 Jahren finden jederzeit Aufnahme.
Käthe Brochnow. aenrufte Kindergärtnerin.
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tenosraphie, Buchfuhr.
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lehrt auch brieflich Hemmen. Neugasse 5.
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©eßoi «ndauer »rr «rippe werden die Schulferien
«m wettere 8 Lage verlängert. F 5 S 4
Der Unterricht beginnt Dienstag, de« 5. November» zur gewohnten Stunde.
__Der Magistrat.
5 . Oktober, nachmittags zwischen 4 «nd iVz Uhr. ist an der Haltestelle der Elektrischen an der Albrechtstraße und Nikolas- straße eine ältere Dame beim Aussteigen zu Fall gekommen und hat sich schwere Verletzungen zugezogen. Personen, welche den Vorsall beobachtet haben und zur Auskunftserteilung in der Lage sind, werden gebeten, sich auf dem Büro des Unterzeichneten zu melden. F 654 Wiesbaden, den 26. Oktober 1918.
Justizrat Dr. H. Romeitz.
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Jedermann kann 1000 Mark neunte 5 % Deutsche Kriegsanleihe, ohne Anzahlung zeichnen mittelst einer vierteljährlichen Prämie von Mk. 19.50. Stirbt der Zeichner, so erhalten seine Angehör aen. auch wenn nur eine Vierteliahres-Prämie bezahlt war. sofort 1000 Mark Kriegsanleihe ausgchändiat. Bleibt der Zeichner am Leben, so erhält er die >000 Mark Kriegsanleihe nach 12 Jahren, bei einer einmaligen Anzahlung von Mk. 150.— schon noch 10 Jahren. Das voll« Kriegsrisiko lalso auch die Fliegergefahr) ist ohne Anschlag in die Versicherung eingeschloiien. An der jetzigen Zeit und bei den jetzt verbreiteten Krankheiten sollte Jedermann diese vorteilhafte Form der Lebensversicherung benützen. Zeichnungen bis einschließlich 10 000 Mark sind ohne ärztliche Unter- suchung zulässig. Frauen zahlen dieselbe Prämie wie Männer. Personen im Alter von 50 bi; 00 Jahren zahlen einen geringen einmaligen Zuschlag. Nur über 60 Jahre alt« oder ernstlich kranke Personen sind von der Versicherung ausgeschlossen. Diese außerordentlich ginitigen Bedingungen bietet die Kriegsanleihe - Versicherung der Deutschen Lebensversicherungs-Bank „Arminia", Aktiengesellschaft in München, deren Vcr- sichcrnngsbestand 300 Millionen Mark beträgt. In Wiesbaden nimmt das Banthaus Gebrüder K r i e r, R h e i n st r a ß « 95. Zeichnungen entgegen. Daselbst sind auch Pvosvckte u. Anmeldungsiörinulcne erhältlich, die aus Wunsch auch kostenfrei durch die Post übersandt werden. Auch wird daselbjt jede Auskunft. sei es mündlich oder schriftlich, bereitwilligst erteilt.
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MM M u ufttt Men!
Wir sehen uns infolge der jetzigen politischen Verhältnisse verpflichtet, wnlerer werten Kundichaft folgende; zu erklären:
Der allaenieine Waren-mangel gebietet schon, nur das Notwendigste zu kansen. Aber beute auch damit zurückzuhalten, wäre ein großer Fehler
. Alle.maßgebenden Fachleute sind sich darüber einig, daß selbst nach -rrredensschlun die Waren nicht plötzlich billiger werden, denn es tritt dann bestimmt ein erhöhter Bedarf ein. Nach fast fünf Kriegsjahren sind unsere Porree erfdiötJÜ, und es ist nicht damit zu rechnen, daß dann plötzlich große Mengen Waren, die unlautere Elemente versteckt halten, auf der Bildsläche erscheinen Gute Ware wird dann gar nicht, vor allen Dingen nicht billiger wie heute zu haben sein.
Wir haben während der langen Dauer des Krieges stets Wert darauf «legt, unserer werten Kundschaft gute Waren zu vorteilhaften Preisen zu liefern.
, Deshalb erte-len wir heut« unseren Kunden den guten Rat. die Vorteile unseres großen Lagers wahrzunehinen und *
mit dem notwendigen Bedarf nicht zurück,uhatten.
Geht der Krieg weiter, so macht sich ein noch größerer Warenmangel bemerrvar. und selbst nach dem Kr ege; werden wir aus den. fetzt feindlichen Landern LKarcn zu billigen Preisen nick« erhalten.
Schloß, Langgasse 3L.
Zweiggeschäft
selbständig für den Bezirk Wiesbaden abzugoben. Angenehme Tätigkeit. Kein Laden, kein Lager notwendig. Zur Ue vernahm« sind cg 3 —5000 Mk. bar erforderlich. Nähere' durch Herrn Direktor Lauer am Mllrwoch, den 30. Ottober, 4—7 Uhr, Hotel Kaiserhof. Wiesbaden.
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Lufeenstraße 44, neben Residenz- E Theater. Telephon 747.
Dem Herrn über Leben und Tod hat es gefallen, me ne liebe Frau, unsere gute Mutter und Großmutter,
geb. Scherber
2 Tage nach ihrem 58. Geburtstage, nach überaus aualvollem Leiden am Samstag, den 26. cr, zu sich in die Ewigkeit zu rufen.
Jm^Namen aller Hinterbliebenen:
Adam Ritter.
Die Beerdigung findet in aller Stile Mittwoch. 4 Uhr, statt.
Danksagung.
Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem schweren Verluste unserer lieben Mutter, sowie Herrn Pfarrer Merz für die tröstenden Worte am Grabe, sagen wir allen unfern herzlichsten Dank.
Die trauernden Hinterbliebenen:
Jak. Preußer.
Dotzheimer Straße 75, Pt.
Es ist uns unmöglich, jedem Einzelnen für die überaus liebevolle Te lnahme bei der Beerdigung unserer lieben, herzensguten, nun in Gott ruhenden
Helene
v
Um mißbräuchlichem Abholen |
de» Wiesbadener Tagblatt« an den Schaltern des Tagblattlxmses und der Zweigstelle vorzubeugen. sehen wir uns veranlaßt, die verehrticheii Bezieher zu bitten, bei dort abzuholenden Blättern die letzte Bezugsquittuiig voizuzeigen.
Die Geschäftsstelle des Wiesbadener Tagblatts.
sowie für die zahlreichen Dlnmensvenden zu danken, und sprechen wir aus dirsrm Wege uiisern alle: herzlichsten Dank ans.
Frau Eliie Hi.tti»ann/ Wrve.
Ehr. Hoiiuian» u. Iran. geb. Kreile.
U. Zu .i» ,selbe l Karl Hollmauu.
Nachms!
Den Heldentod s"»r König mrd Vaterland starb am 3. Oktober d. I. bei der Abwehr feindlicher Angriffe der
Leutnant der Reserve im Füs.-Regt. ». GerSdorff «Kurh.i Rr.80.
Rudolf Kolb
Inhaber de» Eis. Kreuze» 1. u. 2. Kl.
Das Regiment ist durch den Verlust dieses tücht gen und tavfcrrn Orfizieri cmfs Härteste getroffen. 2t£ Jahre hat er dem Regiment angehört und in drn verschiedensten Stellungen, zuletzt als Bataillons-Anutant, an allen schweren Kämiv'cn in vorderster Linie mit hervorragender Tavierkeit und strengstem Pflicht- ges b! teilgenommen.
Unvergeßlich w rd er in unserem An- d-nken fortleben als ein vorbildlicher Offizier und treuer Kamerad. b 637
Im Namen des CsfizierkorpS: .
Nickisch von Rvsenegk, Oberstleutnant u. Rogts.-Kommandeur.
An den ssolgen der schweren Verwundung. die er in den letzten schweren Kämpfen deS Bata llonS erlitt, starb den Heldentat
Leutnant der Landwehr 1
Otto Schmidt
Inhaber deS Eis. Kreuzes 2. Kl., Kvmmaudcur der Munitiouskoliinne einer Batterie Thür. ssuß-Art.-Regts. Nr. 18.
Das Bataillon verliert in dem Gefallenen einen überaus tcMfrren, unerschrockenen. pflichtgetreuen Soldaten, das Ofnzierkoros e uen stets Iiebeusmürd:ge», treuen Kameraden, seine Kolonne einen uuevmüdllch für da? Wob! jedes einzelnen besocaten. gerechten Vorgesetzten. Sem A». de'nkcn wird stets in Ehren gehalten werden!
Ditfe, Hawvtmann n. Kommandeur eines ssuk-Art.-Dataillous.
Am 13. Oktober 1918 starb in einem sseldlazarett nach kurzer Krankheit der Leutnant der Reserve
8« M üiuDorff
Ordonnanz - Off zier
beim Stabe des Artl.-KonMiandeurs 131, Inhaber de» Eis. Kreuzes 2. Kl.
Wir verlieren in dem Verstorbenen einen uneru,üblichen, pflichttreuen und gewissenhaften Offizier, der in der langen Ze t. die er dem Stabe angehörte, bei Vorgesetzten und Kameraden gleiche Ächtung genoß und allen als lieber Kamerad iMvcvgelsen bleitien wird. F037 v»n der Osten.
Oberstleutn. u. Brtl.-Kommandeur 131.
Danksagung.
Kür die liebevollen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem H nsehetben unserer lieben guten einzigen Tochter n. Schwester
Maria
Air di« zahlreichen Kranz- und Blumen, spenden, sagen wir aus diesem Wege unseren herzlichen Dank, besonders Dank Herrn Pfarrer Diehl für se.ne twstreichen Worte am Grabe.
Im Namen
der tiestraurrndcn Hinterbliebenen:
S. Enderlein u. Krau u. Sohn Franz.
Danksagung.
Für die zahlreichen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem Hinscheiden meiner teuren und unvergeßlichen Gattin
Frau Marie Frenz
sowie für die schönen Kranzspenden, sage ich allen meine» herzlichsten Tank.
Im Name» aller Angel örigen: Der lieflrauernde Gülte
Adolf Frenz und 3 Binder.
