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Wiesbadener Ts

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Verlag Langgasse 21

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12 Ausgaben.

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Mittwoch, 23. Oktober 1918.

Abend-Ausgabe.

Nr. 496.» 66. Jahrgang.

MWrsmg der Mmpfe bei Mrs.

Der freinb unter schweren Verlusten für ihn ' abgewiesen.

Fortdauer der erbitterten Kämpfe in Flandern.

W. T.-B. Großes Hauptquartier, 23. Oft. (Amtlich.) Westlicher Kriegsschauplatz.

Heeresgruppe Kronprinz Rupprecht.

Die Kämpfe in der Lysnirderunq dauern an. Hef­tige Angriffe des Gegners beiderseits von Deiner. Nörd­lich der Stadt wurden sie abgcwiesen. südlich der Stadt »ach anfänglichem Geländegewinn durch Gegenstoß westlich der Straße Deinze-Olsrne zum Stehe» gebracht östlich von Kortrik wurden wir vom Wrstraude »on Vichte auf den Ostrand znrückgedrückt. Beiderseits des Ortes sind starke feindliche Angriffe gescheitert. In erbitterten Kämpfen wnrden die Höhen bei K e i b e r g vom schlesischen Rcscrve- Infanteric-Regiment Nr. 1» unter seinem Kommandeur Major Grüner geyrn vierfachen Ansturm des Gegners ge­halten. Teilkämpfe in der Scheldenrederung, beider­seits von Tournap und Valenciennes.

Heeresaruppe Deutscher Kronprinz.

Südlich von Marke räumten wir den vorübergehend verteidigten Brückenkopf an der Serre und Souche und nahmen unsere Linien hinter die Bachabschnitte zurück. An der A i S n e wiesen wir heftige Angriffe des Gegners beider­seits von Nanteuil ab. .

Auf dem östlichen Aisnrufer beiderseits von 'ouziers und westlich von Olzy haben die.Kämvfe großen !! m f a n g Angenommen. Unter stärkstem Artillerieeinsatz griff der Feind am frühen Morgen zwischen Terren und Falaise sowie zwischen Olizy und Branrevaire an. Bus den i'öhen westlich von Ballav konnte der Angriff etwas Boden gewinnen. An der übrigen Front ist er vor unseren Llnien: gescheitert. Auch am Nachmittag brach der Feind nach erneuter stärkster Artillerievorbereitung zum Angriff vor. Das erste bayerische Infanterie-Regiment unter Führung seines Kom­mandeurs S ch m i d t l e r hat in zäher Verkeidigm.g die Höhe östlich von Chestres gegen mehrfachen Ansturm über- fegenen Gegners gehalten. Auch auf der übrigen Front wurde der Feind unter schweren Berlusten für ihn abgewiesen.

Heeresgruppe Gallwitz.

Zwischen Argonnen und Maas und zwischen Maas und Mosel rege nächtliche Fenertätigkeit. Teilkämpfe west­lich der Maas und westlich der Mosel ohne besondere Ergebnisse. _

Leutnant Büchner errang seinen 40. Luftsieg.

Der Erste Generalquartiermeister: Ludendorff

*

W. T.-B. Berlin, 22. Oft., abends. iAmtlich.) Starke Angriffe in Flandern südwestlich von Deynze und östlich von Kortrik brachten dem Feinde nur örtlich begrenz­ten Bodengewinn. Auf dem östlichen Aisneufer, beiderseits von Bouziers und östlich von Aicy, sind heftige Angriffe der Franzosen gescheitert.

Wechsel im Oberbefehl der 5. französischen Armee.

Sr. Kopenhagen, 22. Oft. ('Gig. Dvcchkberrcht. zb.)Ber- linyske Tidende" meldet aus Paris: Die 5. französische Armee, die gegenwärtig östlich von Laon und Soissons steht, hat die Leitt'ng gewechselt. General G u i l a u m a t hat den Ober- lbcifskl erbalten an Stelle des Generals Berthelot, dem eine besondere MissionvcnqrotzerWichtigkeit zugelallen ist, zu der ihn feine früheren Verdienste ganz besonders quali­fizieren. General Berthelot war bekanntlich Chef der franzö­sischen MA'tärmission in Rumänien.

Die Aussprache im Reichstag.

iFortsetzung des DrahtberichtS aus der heuttgen Morgen- Ausgabe.)

# Berlin. 22. Oktober.

Nach dem Reichskanzler sprach als erster, Redner aus dem Hause, wie gemeldet'

Abg. Herold (Zentr.)- Wir stimmen den bedeutsamen Ausführungen deS Reichskanzlers vollkommen zu. Das deutsche Volk hat seine Geschicke selbst in die Hand genommen. Die neue deutsche Regierung ist das auSführende Organ des Bolkswilleus.

Die vorliegenden Gesetzentwürfe balten wir nicht für ge­nügend. Jeder Krieg, ob er Verteidigungskrieg oder Ab­wehrkrieg, muß abhängig von der Zustimmung des Reichstags sein. Mit Entrüstung weisen wir den Vor­wurf unmenschlicher Handlungen, der gegen unser Heer ge­richtet wird, zurück. Verwüstungen entsprechen nicht dem deutschen Charakter und der deutschen Sitte. (Bravo!)

Abg. Ebert (Soz.)' So sehe wir bemüht sind, den Opti­mismus zu bewahren, so müsien wir doch sagen, herrliche Zeiten sind eS nicht, deur» wir eutgegeageführt worden sind.

Wir billigen die Antwort der Regierung auf die Wilson- ichen Gegenfragen. Den uneingeschränkten Untersee- bectSkrieg haben wir von jeher bekämpft. Das Recht der Selbstbestimmung wird fick das deutsche Volk nicht wieder entwinden lasten. Der 5. Oktober ist der Ge- burtStag der deutschen Demokratie. DaS deutsche Volk will und wich ft ei sein. (Sehr gut!) Die Gesetzentwürfe auf Ab- änderung der ReichSversastuug gehen nicht weil genug. Wir

sind von jeher Gegner von Gebeimvert rügen gewesen; sie baden immer eine recht verderbliche Rolle gespielt. Die Regierung des Volksvertrauens leitet gegenüber den: Spott auf die Politik der Hasenheide und der feudalen Bo.'ksverachtuwg eine neue Epoche ein. (Lebhafte Zustimmung.) Ein mündiges Volk kan» nicht von einer dünne« Ober­schicht geführt werden.

Die breiten Masten können aus die Dauer nicht ausgeschaltet bleiben. Es hat sich gezeigt, daß das für Deutschland ver­hängnisvoll geworden ist. Alle Kräfte müffen ausgelöst wer­den »nenn das Reich nicht untergeben soll. Wer sich jetzt noch der Demokratie widersetzt, vergebt fick nicht nur an den Men­schenrechten unseres Volkes, sondern auch an der Sicherheit des Reckt? (Lebhafte Zustimmung.) Das Junkertum .ha: endgültig seine Herrschaft ausgespielt. (Lebhafte Zustimmung.) Wenn die Völker fortschreiten und die Ver­fassungen stilliteben kommen die Revolutionen. (Sehr richtig!) Die besitzenden Klaffen in Deutschland «lögen stolz und froh sein, daß sich bei uns die Umwälzung friedlich voll­zogen hat.

(Sebr richtig!) Blicken Sie nach Rußland und Sie werden die Bestätigung ftndcn. Wir Sozialdemokraten sind uns darüber klar, daß von wirklicher Demokratie und Volksbe- fteiung erst dann gesprochen werden kann, wenn die wirt­schaftliche Ausbeutung beseitigt und die Klassen­gegensätze aufgehoben sind. Heute gilt es zunächst, im Rahmen der bestekenden Wirtschaftsordnung, dem Volkswillen die maß­gebende Gewalt zu geben. Dazu bedarf es durchgreifen­der Änderungen unserer Reichsverfassung. Die Sicherstellung der Demokratie erfordert weiterbin, daß die Militärgewalt nicht mehr Staat im Staate sein darf. Das Militärkabinett muß seiner Machtbefugnisse entfteidet werden. Der Kriegsministec muß -verantwortlich sein auch für die Offiziersernennunoen. Verhängnisvoll ist die ganze absolutistische Stellung des Großen Generalstabes, der ver­fassungsmäßig weder dein Reichskanzler noch dem Reichstag verantwortlich ist.

Für das persönliche Regiment und für die Politik der gepanzerten Faust ist kein Raum mehr im deutschen Volke.

(Lebhafte Zustimmung.) Als Zentralgewalt darf nur der Reicklswiste der Volksreqiernng herrschen. Deutschlands ge­waltige wirtschaftliche Entwicklung lag für alle Welt klar vor Augen. Es ist allerhöchste Zeit, daß in Preußen das Klassen­parlament dem Bolksv irl iment Platz macht. Hier ist Eile geboten. W:e viel klüger wäre es gewesen, nran hätte unseren Rat früber befolgt.

In der Schwäche der Negierung gegen die Militärpolitiker lag der Kardinalfehler.

Man hat nicht nur die Militärpolitik in das Heer hineinge- trageii. sondern das Heer hat auch in die Gänge der Reichs- pclitik eingegriffen. Wozu brrucht die Oberste Heeresleitung politische Institutionen, deren Tätigkeit auf einem Gebiet liegt, für das allein dir Reichsverwaltung verantwortlich ist? Darf ein Kriegs Presseamt die Presse beeinfluffen? Darf eine AuslandsabteiRng der Obersten Heeresleitung Auslandsvolitik aus eig'.ne Faust treiben? Welch ungeheuren Schaden bat die Militärpolitik in den östlichen Randstaaten anglerichteit. (Lebbafte Zustimmung.) Aus ihrem eigenen Gebiet baben die Militärs genug zu tun, auf politischem Ge­biet haben sie nur Unheil anaerichtet. Wir erwarten deshalb von der neuen Regierung, duß sie jedem Versuch einer mili­tärischen Nebenregierung mit äußerster Ent- schloNenbeit entgegentritt. (Lebh. Zustimmung.) Der Fall Liebknecht ist durch seine Freilassung erledigt. Die übermäßig bohen Strafen in den besetzten Gebieten muffen avfbören. Die grausamen Urteile gegen die finnischen sozial­demokratischen Abaeordneten sollten nicht vollzogen werden. Den Frauen müilen politische Reckt? verlieben werden. Schiedsgerichte. Völkerbund und Abrüstung sind die sichersten Bürgschaften für einen dauernden Frieden. Wir bekennen uns genau, wie am 4. August 1914, zur Landesverteidigung, so lange es not tut. Was auch kommen mag, wir bleiben be­steben in Mitteleuropa als ein zahlreiches, wichtiges Volk. Wollen unsere Gegner unsere Feinde bleiben und uns zu Schuldknechten machen, so ruien wir ihnen zu: Nehmt | euch in acht!

Diese Knechtschaft hat einmal ein Ende. Wollen sie unsere Freunde sein, um so bester für sie. Wir glauben aber an die Menschheit. Erleben wir eine Enttäuschung, so verzagen wir nicht, denn wir glauben an unser Volk. (Bravo!)

Abg. Naumann (Vpt.)' Unser Dank und Gruß gilt unserem Heere, das gerade setzt besonders Großes leistet. Aber während die draußen Helden erster Klasse waren, galten sie daheim bisher noch als Staatsbürger dritter Klasse. Jetzt will der Reichskanzler die Nation nicht bloß zum Ver- sommlungstisch führen, auch mit den alten Grundsätzen des blinden Vertrauens soll gebrochen werden. Das alte System hat nicht die Einheitlichkeit der Regierung gebracht und hat nicht den nationalen Freibeitsgedanken geschaffen. An diesen zwei starken Mängeln geht cS zugrunde. Wir haben den Vorteil in der Monarchie darin geienen, daß die Ein­heitlichkeit in Zeiten der Not gegeben >ei. In der Theorie ist das ganz richtig gewesen. Nun kan, die Gewaltsvrobe und da zeigte es sich, daß die Einheitlichkeit nicht gewährleistet war durch das bisherige System. Die Zerspaltenheit des deutschen Volkes kam nicht aus der Bevölkerung, sondern aus der Regierung. (Sehr richtig!) Das Volk hat sich gut geeinigt. Das hat uns der 4. August gezeigt. (Sebr richtig!) Während die Parteien sich ehrlich b.-mühten, den Einheitsgeist der deutschen Nation zu repräsentieren, begannen bereits in den letzten Monaten des Jahres 1914 innerhalb der Regie­rung die Zwiespältigkeiten. Ich brauche nur zu sagen, die Zwiespältigkeit zwilchen Bethmann und Drpitz. (Sehr richtig') Das Zweiparteiensystem in Deutschland ist nicht aus diesem Hause heraus gekommen, sondern von der

Regierung. Die Regierung selbst hat mit zwei verschie­denen Regierungsparteien gearbeitet und das hat zum Un- he.l geführt.

Es waren nicht nur zwei kämpfende Köpfe vorhanden, , sondern zwei kämpfende Apparate mit PresseburauS, mit Zensurapparatrn, wo kaum der Reichskanzler, stchrr war, daß er nicht der Zensur unterlag

Wir hatten genau zweierlei auswärtige Politik. Wir behandelten fast jede Sache auf eine ganz verschiedene Weiie. lSehr richtig!) Wir brauchen nur an d,e R a n d - staaten zu denken. Das bisherige Regierungssysiem hatte es nicht sertiggebracht, eine regierende Einheit zu sein. Da­durch entstand im Volk das Gefühl, daß wir keine feste Regie­rung hätten, und es entstand im Ausland der Eindruck, die Deutschen seien unehrlich. Nein, unehrlich sind wir nicht gewesen, sondern wir waren unorganisiert. Die Monarchie hat diese Aufgaben nickt gelöst, leider, und so ent­stand die zwingende Notwendigkeit, die Einheitlichkeit durch ein anderes System zu schaffen. '

Weiter hat das bisherige System nicht die Verkörperung des nationalen Freiheitsgedankens gebracht.

Engländer und Franzosen haben ihre großen Revolutionen ge- babt. Der Zusammenbruch des alten Systems ist da; jetzt baben wir den Übergang zum Anfang. Der neuen Entwick­lung darf und wird von keiner Seite ein Hemmen entgeqen- gestellt werden. Sie wird eriolqen auf Grund der Reichsver- faffnng. Wir müssen die neue Zeit beginnen mit dem Aus­bau der Stellung des Reichskanzlers! namentlich seiner Ver­antwortung. Das oberste Gesetz für die neue Regierung muß sein' Zweideutigkeiten müssen vermieden werden. Wir werden wied-r za Füßen unserer Großvater sitzen müssen, um von ihnen zu lernen, wie wir und die Menschheit gesund werden nach diesen Zeiten der Zerstörung. Eine solche Nation der A r b e i t und des Denkens ist nicht tot zu machen, das geht nicht, aber mit uns in Frieden zu leben, das geht, wenn sie wollen (Lebhafter Beifall.)

Abg. Stresemann (natl.): Dir sind dem Reichskanzler dankbar, daß er die Anklage auf den Charakter unseres Heeres zurückgeiviesen hat. Der Friedensschritt der Regie­rung wird von uns gebilligt. Unser Heer leistet in diesem - Augenblick, wo es nicht zu siegen vermag, Unmenschliches. Das Blut, das noch weiter vergossen wird, kommt nicht auf. unser Haupt. Unser militärischer Rückschlag erklärt sich' durch den Zusammenbruch der mazedonischen Front.

' Da« rechtfertigt aber nicht, wie es leider geschehen ist, von einem Verrat des b!llgarisch.:u Volkes zu sprechen. Erst wenn die Geschichte des Friedens von Bukarest ge­schrieben wird, wird man die Grundzüge des Zusammen­bruchs richtig erkennen.

Die Vorgänge in Österreich sind nicht erfreulich, aber sie zeigen wieder, daß Deutschöstrrrcich der Hort deutscher Gesinnung ist

Auch Graf TiSzas letzte Rede ist mißdeutet worden. Gras Tisza hat gerade mit Entschiedenheit betont, daß Ungarn nie eine Handlung begehen würde, welche ihm als Treulosig­keit ausgelegt werden könnte. Wir haben an einen deutschen Sieg geglaubt und wir schämen uns dessen nicht. Nach den beispiellosen Erfolaen unserer Truppen hatten wir ein Recht dazu Hätte Bismarck eine so starke Arbeiterpartei zur Verfügung gehabt, die gewillt gewesen wäre, in die Regierung einzutreten, er wäre der erste gewesen, der sich diese Kraft ge­sichert hätte. .

Bittere Empfindungen müffen in «ns aufsteigen, wenn wir jetzt hören, was wir an Schaffung von Tanks und Unterseebooten hätten leiste» können und daß wir nicht alle Kräfte ausgenützt haben.

(Sehr richtioN Zusammengeb-ochcn ist auch die Staatb- autorität durch die Art, wie man das Volk zumBetrüger erzogen hat, da es die Gesetze überschreiten muß, um da» nackte Leben fristen zu können.

Zusammengebrochen ist das ganze System der Gcherm- räterei.

Wir sind und bleiben monarchistisch. Wir sind aber über- zeugt, daß wir der Monarchie am besten nützen, wenn wrr an der Neuordnung kräftig Mitarbeiten. Wenn das Geschick unseren Untergang beschlossen bat. so kann er nur so sein, daß wir vor der Geschichte bestehen können. Wir müssen den Platz nach innen und außen behalten, der uns nach unseren Leistungen in der Geschichte zukommt. (Lebbafter Beifall.)

Abg. Gras Westarp (kons.): Wir sehen in der Neuent­wicklung nicht einen Fortschritt, sondern eine verhäng­nisvolle Wendung. Aus dem monarchischen ist ein parlamentarisches Reich geworden nach den Grundlagen der Westränder.

Die Regierung wird lediglich zum Vollzugsausschuß des Reichstags.

Wir schädigen unser Heer gerade in der jetzigen schweren Zeit, wenn wir die Tätigkeit des General st abes unter Einwirkung des Reichstags stellen Wir lehnen die Verant­wortung für die Folgen der Entwicklung ab, wie wir auch die vorliegenden Verfassungsänderungen nicht mitmachen. Die Regierung Bethmann Hollweg hat nichts unter unserem Einfluß gestanden, sondern unter dem der Sozialdemokratie. Wir werden unsere Ausgaben auch weiterhin erfüllen in dem Vertrauen darauf, daß die Zeit kommen wird, in der die kon­servativen Anschauungen eine gerechtere Würdigung finden werden als heute. Unsere Stellung in der Opposition ist gerade jetzt wesentlich verschärft worden durch eine Kund­gebung aus Regierungskreiien durch den Aufruf des sozial­demokratischen Parteivorstandes. (Zuruf' Staatssekretär Scheidcm.ann ist doch Mitglied deS Partelvorstandes!) Über­nimmt der Reichskanzler die Verantwortung für die Tätig- keit seiner Mitarbeiter? (Heiterkeit.) Das Friedens»