Verlag Langgakse 21
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Berliner Abteilung des Wiesbadener Tagblatts: Berlin W. 57, An der Apostellirche 7.1. Fernkvrecker: Amt Lützsw 6202 und 6203.
Dienstag, 22. Oktober 1918.
Morgen-Ausgabe.
Nr. 493. * 66. Jahrgang.
Unsere Antwort an Wilson.
(Von unserer Berliner Abteilung.)
# Berlin, 21. Okt. (Eig. Drahtberichr. zb.) Auch die neue deutsche Note ist in Inhalt und Form wieder getragen ton dem Geist der Versöhnung und stellt in den Vordergrund den aufrichtigen Wunsch Deutschlands, dem entsetzlichen Völkecringen ein Ende zu machen, selbst unter Preisgabe bedeutender Vorteile. Fraglos ist der gesamte Eindruck, den die Note beim Durchlesen macht, ein anderer als bei den früberen Noten Deutschlands, und das liegt wohl daran, daß die deutsche Regierung allen Grund batte. Herrn Wilson, wenn auch in sehr höflicher Form, darauf auftnecksam zu michcn, daß seine in der letzten Note gemachten Bemerkungen bezüglich der Zerstörung französischen Gebiets unrichtig und. Dieser Teil des deutschen Schriftstückes drückt ihm eigentlich seinen Stempel auf. Man hatte melfach erwartet, daß die deutsche Regierung sich in einer schärferen Tonart gegen die Unterstellungen wehren würde, und die Tatsache, daß dre mildere Form gewählt wurde, mag erkennen lassen, wie ernst es uns mit unseren Friedens« b lichten ist. Denn der Ton, den Herr Wilson angeschlagen hatte, war nur zu sehr geeignet, das Friedenswerk im höchsten Matze zu gefährden. Die deutsche Regierung wollt« ihrerseits aber nicht die Schuld auf sich nehmen, den angeknüpften Faden adzureitzen. und daher zogen es die leitenden Stellen vor, nicht Herrn Wilsons Beispiel zu folgen. Man protestierte klar und deutlich gegen alle die Märchen, die Herr Wilson vorgebracht bat, nicht nur bezüglich der Führung des Landkriegs, sondern auch über die Tätigkeit unserer Unterseeboote. Wer deutsche Seeleute kennt, weiß, daß sie zu derartigen Taten, wie sie Herr Wilson schildert, d. h. der Beschießung von Rettungsbooten, niemals fähig sind, sondern datz diese Art der Kriegsführung bis jetzt den Engländern Vorbehalten geblieben ist.
Trotz der Fortdauer der Hungerblockade, die schwer aus dem deutschen Volke lastet, und die Tausenden alter Männer und Frauen sowie Kindern das Leben gekostet hat, hat auch hier nach reiflicher Überlegung und nachdem man die entscheidenden Marinestellen gehört hat, sich die Regierung entschlossen, eine weitgehend? Konzession .zu machen. Man erklärt, den Unterseebootskrieg nicht mebr gegen Passagierschiffs zu führen. D'e Tragweite dieses Entschlusses ist ohne weiteres Par. Sie bedeutet den ersten Schritt unsererseits, den Seekrieg wieder in die Form zu bringen, die das Völkerrecht vorsiebt. Wir geben'einen Teil der Repressalien gegen den völkerrechtswidrigen Absperrungs- rttcn Englands auf, allerdings ohne zunächst irgend welche .Gegenleistung zu erbalten. Das außerordentliche Opfer, das wir damit bringen, mutz Herrn Wilson und allen unseren Feinden aber auch den letzten und schlüssigsten Beweis erbringen, daß wir es ebrlich mit unseren Friedensabsichten meinen. Nunmehr liegt es an Herrn Wilson, endgültig auch seinerseits den Nachweis zu erbringen, daß seine Worte nicht leeres Gerede waren, sondern daß hinter ibnen auch der Mann der Tat steht. Er muß jetzt seinen Worten und Roden auch den Nachdruck verleihen, der seinen Alliierten und der ganzen Welt den Beweis erbringt, daß er cs wirklich in Händen bat, wie er der Welt gegenüber so oft betont hat, den chauvinistischen Gegnern das Handwerk zu legen.
Selbstverständlich mußte die Note sich nochmals mit der Frage der Räumung beschäftigen, da Anlaß zu den verschie- densten Auslegungen vorlag. Auch bier ist die deutsche Note von weitgehend st em Entgegenkommen. Sie geht auf W'lsons Gedank.'ngänge ein, billigte Hinzuziehung ter militärischen Ratgeber und gibt Wilson vollkommen freie Hand, wie er technisch diese Frage lösen will. Um allen Mißverständlichkeiten vorzubeugen und im Hinblick auf die weiters Entwicklung, die das Friedenswerk nehmen kann. hat man an dieser Stelle der Note ein W a r n u n g s - zeichen für unsere Feinde errichtet. Es heißt ausdrücklich, „daß die deutsche Regierung daraus vertraut, datz der Präsident der Vereinigten Staaten keine Forderung gutheiße, die mit der Ehre osS deutschen Volkes und mit der Anbabnung des Friedens der Gerechtigkeit unvereinbar sein würde". Fn diesem Satz liegt genau enthalten, wie weit die deutsche Regierung mit ihrem Entgegenkommen :u gehen bereit ist und wo ihr die nationale Ehre Halt gebietet. Dies ist aber um so wichtiger, als wir, falls die Räumung zustande kommt, uns außerordentlicher Vorteile begeben. Die Zurückziehung der deutschen Truppen hinter die deutsche Landesgrenze würde große Industriegebiete unseres Landes und für die Kriegsführung außerordentlich wichtiger Betriebsteile der Kriegsfübrung des Feindes öffnen. Sie wären der direften artilleristtschen Beschießung sowie feindlichen Bombengeschwadern ausgekiefert, während wir diese Vorteile aufgeben. Es wäre unseren Lnftstreitkräften nicht wehr möglich, die im Hinterland unserer Feinde liegenden Munitions- und KriegSmaterialstrbriken zu erreichen. Nicht ein militärisches Übergewicht der Entente, wie Herr Wilson es will, würde geschaften, sondern wir wären wehrlos dem Feinde ausgeliefert. Daher ist es selbstverständlich, daß, falls tie Räumung erfolgen sollte, ein Rachcücken der feindlichen Truppen ausgeschlossen ist. Ebenso müssen wir wirksame Gavantien haben, daß nickt etwa die Lage für unsere Gegner dahin ai.Sgenutzt wird, daß sie uns mit einem plötzlichen Überfall überrumpeln können. Unsere Oberste Heeresleitung dürfte kaum obne Sickerst eil n na auf die Vollziehung der Räumung eingehen können. Schließlich wird man dar- auf Rücksicht nehmen müssen, daß eine plötzliche Zurückziehung der deutschen Truppen in die Heimat wirtschaftlich den Zusammenbruch Deutschlands bedeuten müsse. Dies kann nur schrittweise geschehen unter vollkommener Waffenruhe. ES wird unseren Feinden um so dichter
sein, auf diese Gedankengänge einzugehen, als eS ja nur in ihrem Interesse liegt, daß der schon schwer genug heimgesuchten Bevölkerung der besetzten Gebiete wenigstens diese grausame Prüfung erspart bleibt.
Der Weg zum Friesen iß, was die deutsche Regierung c.nberrifft, geebnet durch d-rs von uns von neuem bewiesene überaus große Entgegenkommen. Die Regelung der Einzelheiten wird nunmehr Sachs des Präsidenrcn Wilson sein,
*
Geduld in der Erwartung der Antwort.
B. A. Berlin, 21. Okt. (Eig. Drahtbericht. zb.) Die Note ist bereits heute nacht nach der Schweiz abgegangen, die in uneigennütziger Weise die Übermittlung wieder übernommen hat. Da dis amerikanischen Dokumente die Unterschrift des Staatssekretärs des Auswärrigen L a n s i n g tragen, zeichnet auch die deutsche Note nicht der Reichskanzler, sondern Dr Sols verantwortlich. Wann eine A n t w o c 1 Wilsons eintrefsen kann, läßt sich selbstverständlich nicht sagen. Bei der Bedeutung der Angelegenheit und der Schwierigkeit einzelner Fragen wird man gut tun, Geduld zu bewahren. Vor Ende dieser oder Anfang nächster W o che dürfte mit einer Antwort aus Washington nicht zu rechnen sein.
Die Friedensbestrebungen der französischen Sozialisten.
Br. Genf, 2t. Okt, lEig. Drahtbericht. zb.) Die französischen Sozialisten weisen energisch auf die Nachrichten aus Deutschland hin, daß seit Kriegsausbruch die Solidarität aller Klaffen der deutschen Gesellschaft nie so deutlich in die Erscheinung trat wie gegenwärtig. Dafür könne sich Deutschland bei der Entente bedanken. Hätte dieie die Waffenstillstandsbedingungeil minder schroff abgefaßt und die sozialistischen Internationalen zugelajsen, wäre der Umschlag aller deutschen Genossen zunr werktätigen Patriotismus nicht so schnell Tatsache geworden. Lvnguet, Renaudel, Eachin und Varennes werden morgen von Elemenceau empfangen. Sie werden ibn über die Tragweite s'iner Worte: „Der Krieg wird fortgesetzt", befragen. Von Clemenceaus Bescheid soll es a'obängen, ob dse äußerste Linke eine Interpellation ein- bringen wird. Der große französische Gewerkschaftsverband erläßt diese Woche einen Aufruf zugunsten des Verständigungsfriede ns
Eine Demonstration gegen Elemenceau.
Br. Genf, 21. Okt. (Eig. Drahtbericht. zb.) Wie man erst nachträglich erfährt, haben die Sozialisten in der letzten Kammersitzung gegen Elemenceau demonstriert. Als nach Schluß der Rede Clemenceaus die Abgeordneten sich erhoben, blieben die Sozialisten demonstrativ sitzen und riefen laut: „Es lebe Wilson!" Capus erklärte im „Figaro" zu diesem Zwischenfall, die Sozialisten möchten Wilson Elemenceau entgegenstellen. Da? Manöver N'ürde jedoch keinen Erfolg haben. Die Wilsonschen Fried-nsbedingungen für Deutschland wür- den den Sozialisten nächstens eine Überraschung bereiten.
Die urMtarrsche Lage und die Antwortnote.
tVon unserer Berliner Abteilung.)
# Berlin, 21. Okt. (Eig. Drahtbericht. zb.) Auf dem flandrischen Schlachtfeld sucht der Feind uns scharf nachzu- trängen. um die Planmäßigkeit unserer Rück- wärtsbewegung zu stören. Dies ist ihm nicht gelungen. Unter Nachhutk'imvftn, die uns vielfach schon taktische Erfolge brachten, wurde das Vordringen des Feindes verlangsamt und ihm erhebliche Verluste beigebracht. Die Verschleierung unseres Abzugs iit glänzend gelungen. Die notwendigen militärischen Zerstörungen von Bahnen und Verkehrswegen wurden völlig durchgeführt.
Wenn auch der H a u p t d r u ck des Feindes, worauf wir neulich schon hinwiesen, in der nächsten Zeit noch in Flandern liegen dürfte, so ist andererseits sein Bestreben, die Einbuchtung unserer Front zwischen Sckelde und Oise zu vertiefen, nicht zu verkennen. Deshalb griff er die letzten Tage hindurch zwischen Le Cateau und Oise immer wieder an, um dort durchzubrechen und die Front der nördlich von Laon und hinter der Aisne siebenden Armeen von der Flanke her anfzurollen. Trotz seines außerordentlich hohen Kräfteeinsahes hat er aber nur kleine taktische Erfolge erzielen können. Unser-n braven Truppen aber, die seit Wochen in schwersten Kämpfen stehen, gilt es gerade heute, den D a n k d e r H e, m a t zu sagen. Nur ihrer Zähigkeit ist der Abwehrerfolg zu danken.
Am 20. Oktober bearnn auch nördlich anschließend der Angriff in Richtung Le Ouenois.der wobl noch fortgesetzt werden wird, aber in seinen Zielen bereits jetzt als völlig gescheitert bezeichnet werden kann.
In der Chamvaqne bat sich nach Durchführung unserer großzügigen Bewegung hinter die Aisne der Schwer- Punkt der feindlichen Anstrengungen gegen den Abschnitt Vouziers-Grandpre verschoben und arbeitet dort in engster Verbindung mit den amerikanischen Angriffen zwischen Argonnen und M ms, dis gerade den Amerikanern außerordentlich hohe Verluste ohne operativen Gewinn
einbrc, ästen.
In diese Lage hinein kommt beute die deutsche Antwortnote an Wilson, die zunächst betreffs der Räü- mungsfrage vom militärischen Gesichtspunkt aus nur rein theoretisch besprochen werden kann. Es ist klar, daß die Möglichkeit schwerer Schädigungen in Lothringen und im Rheinland bei einer Räumung des besetzten Gebietes und Zurücknahme unserer Truppen bis hinter die Westqrenze groß sind. Man muß dabei immer bedenken, daß der Feind, wenn er die Feindseligkeiten nach erfolgter Räumung wieder auf-
itehmen würde, einen Teil unseres Industriegebietes unter sein Geschützfener nehmen könnte. Ebenso könnten durch dauernde feiridliche Fliegerangriffe schwerste Zerstörungen in d:esen Gebieten an der Tagesordnung sein. Unter diesem Gesichtspunkt würde also die letzthin von Wilson geforderte Aufrechterhaltung der militärischen Überlegenheit der Entente durch unsere Räumung geradezu ungeheuerlich vermehrt werden, es schlüge alle? zum Vorteil der Entente aus, Heren Kriegsindustrie von unseren Luftangriffen kaum noch erreicht werden könnte. Wenn also Garantien zu fordern sind für den Fall einer solchen Räumung, so sind diese non uns und unserer Heeresleitung, nicht aber von der Entente zu fordern. Denn wir müssen doch in der Lage sein, den Kampf nach erfolgter Räumung, falls er wieder ausgenommen werden sollte, wenigstens unter annähernd gleichen Bedingungen wie vor der Räumung fortzuführen.
Niemals könnte natürlich auch die Räumung des ganzen besetzten Gebietes in einem Zage erfolgen. Das ginge nur schrittweise unter Innehaltung genauer Vereinbarungen, die durch die vorgesehenen Verhandlungen neck abzumachen wären. Die Waffen müßten ruhen, schon damit das feindliche Gebiet und die zahlreichen Einwohner nicht durch den Kamps noch mehr leiden würden. Zudem aber wäre es unerläßlich, daß der Feind das von uns zu räumende Gebiet nicht besetzen darf. , .
Nur dann bätten wir die nötige Sicherheit, daß wir dem Feind nicht völlig auf Gnade oder Ungnade auSgeliefert sind. Im übrigen entspricht diese Mindestforderung militärischer Art durchaus unserer strategischen Lage, die keineswegs so ist, datz wir etwa im Westen zusammengebrochen sind oder zusammenbrechen werden. Das wirck sich, falls man uns erniedrigende Zumutungen stellt, zum Schaden der Feinde erweisen.
Eine neutrale Kommission zur Feststellung der Berwüstuugen bereits an der Front.
W. T.-B. Berlin, 21. Oft. (Drahtbericht.) Zur _ Untersuchung der Beschuldigungen über angebliche zwecklose Verwüstungen bei dem Rückzug der deutschen Truppen begab sich eine neutrale Kommission, bestehend aus in Brüssel wohnhaften Vertretern neutraler Staaten, an die Front. Der Chef der politischen Abteilung in Brüssel, Gesandter Frhr. v. d. Langen, übernahm die Führung der Kommission.
»
3 Millionen englische Gesamtverlustc.
Br. Von der Schweizer Grenze, 21. Okt. (Eig. Draht- berickt, zb.) Die „Zürcher Morgenztg." meldet, daß mehr als 2 Millionen Engländer in dem jetzigen Kriege bis heute verkrüppelt, irrsinnig und unheilbar krank geworden sind und daß die gesainten Verluste der Briten einschließlich der Toten also mehr als 3 Millionen Mann betragen.
Der österreichisch-ungarische Tagesbericht.
W. T.-B. Wien, 21. Oft. (Drahtbericht.) Amtlich verlautet vom 21. Oktober, mittags: Aut dem italienischen Kriegsschauplatz keine größeren Kampfhandlungen.
Beiderseits der südlichen Morawa Warden serbische Teilangriffe obgewiesen. Im Gebirge westlich Zajecar machte sich serbischer Druck stärker fühlbar.
Der Chef des Generalstabs *
Wiener Hoffnungen auf baldige Friedens- Verhandlungen.
Br. Wien, 21. Okt. (Eig. Drahtbericht. zbü Zu der Antwort Wilsrnk an Österreich-Ungarn wird dem Mitatt'eiter der „Voss Ztg." von »arlamentaottcher Seite bemerkt: Die Note ist, wie erwartet wurde in der Form höflich gehalten, wohl höflicher als die an Deuffchland gerich.eten Noten. Im Inhalt macht sie zur Voraussetzung für die Einleitung von Veibandlungen mit Lsterreich-Ungarn die vorherige vollständige Anerkennung de? tschecho-slo- wakischen Staates, nachdem die Enteilte bereits den tschecho-slowakischen Staat, dessen Truppen aus ihrer Seite kämpfen, offiziell anerkannt hat. Da die Änerkeilnung der tschechischen und südslnvischen Nationalitäten und ihre Staatenbildung durch das kaiserliche Manifest bereits erfolgt ist, worauf so prompt, fast möchte man sagen programmätzig, die zustimmende Antwort Wilsons erfolgte, so steht dem Beginn von Friedensverhandlungen zwischen Wilson und Österreich-Ungarn eigentlich nichts mebr im Wege, wobei allerdings die Bitternis dieser Einmischung in die vorläufig noch immer österreichischen Angelegenheiten und die Anerkennung der gestern noch als Hochverräter bezeich- neten tschecho-slowakischen Truppen überwunden werden niuß.
Die grundlegenden Forderungen der Sloroaren.
Kroaten und Serben.
Br. Agram, 21. Okt. (Eig. Drahtbericht. zb.) Der Nationalrat der Slowaken, Kroaten und Serben verkün- dete auf seiner am 17., 18. und 19. Oktober stattgefundenen Sitzung, daß er von diesem Augenblick an, hierzu ermächtigt von allen nationalen Parteien und Gruppen, d,e Leitung der nationalen Politik in die Hand nimmt. Der Nationalrai stellt für di «Lösung der nationalen Fragen fotzende grundlegenden Forderungen auf: 1, Wir fordern die Bereinigung unserer gesamten Völker der Slowaken. Kroaten undSevben ans, ihre gesamten ethnographischen Territorien ohne irgend welche Rücksicht auf prinzipielle oder staatliche Grenzen, in denen sie heute leben, in eine einheitliche vollkommene Souveränität aus der Grundlage des politischen und wirtschaftlichen selbständigen demckrattsch eingerichteten Staates zu schaffen. 2. Dir fcrdern, daß aus der künftigen internationalen Friedenskonferenz unser Volk einheitlich durch
