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Donnerstag, 17. Oktober 1918.
Die militärische Lage.
Wahrend zwischen den Regierungen die Frage, ob Krisg. ob Frieden, der Entscheidung entgegengeht, mutz das deutsche Heer nach wie vor die Heimat vor feindlichem Einfall sichern. Der Kampf geht ohne Unterbrechung weiter. Die Front muy sii sich geschlossen bleiben, darf dem Feinde nicht die Möglichkeit geben, eine breite Bresche zu schlagen, die deutsche Kampfkraft darf nicht gemindert, die Arbeit für den Krieg nicht unterbrochen werden. Zwingt uns der Feind zur Fortsetzung des Kampfes, so bedarf es wie bisher der ganzen deutschen Kraft, den in einer Abweisung des deutschen Friedensangebotes sich offenbarenden V e r n i ch t u n g s w i l l e n der Feinde zu brechen. Es geht um Deutschland s E h r e, Existenz und Zukunft. Bisher hat deutsche Widerstandskraft in glänzender Abwehr dem Feinde d«, Durchbruch der deutschen Front verwehrt; der Kraft der vereinigten feindlichen Großmächte ist es nicht gelungmi. das deutsche Heer niederzuringen. Die deutsche Streitmacht hat ihre. Front trotz gewaltigsten feindlichen Ansturmes in sich geschlossen gehalten. Die Front trotzt dem Feinde, i ft stark und bleibt stark. Dres kann angesichts der b i s h e r i g e n A b w e h r e r f o l g e nicht scharf genug betont werden; denn alberne, törichte Gerüchte arbeiten daran, jede Rückwärtsbewegung an der Front zu einer Niederlage zu stempeln. In.ihrer Beschränktheit erkennen die Verbreiter solcher Gerüchte n:cht, wie sehr sie die Geschäfte de? Feindes besorgen, welch schnöden Undank sie unseren braven Truppen zufügen, die ihr Blut für den Schutz der Heimat hingeben. , ,
Unsere rückwärtigenBe wegungen erfolgen n ach einem festen, bestimmten Plan, der Feind ist nicht in der Lage, sie zu hindern oder zu stören. Gerade in der Elastizität der Front liegt ihre Stärke. Die deutsche Führung weih immer wieder, die feindlichen Absichten aus Auseinanderreihung der Front zu durchkreuzen. Das kann nur deshalb dauernd gelingen, weil die Front elastrsch in Bewegung gehalten, die eigene Kampfkraft möglichst geschont wird. Je bchisiger die Kampfstellung geändert wird, desto weniger können die gewaltigen Angriffsmittel der Feinde zvr Geltung kommen. Der Verteidiger Mingt durch -jeden Stellungswechsel den Angreifer zu zeitraubender Erkundung. In mühsamer Lust- und Erdbeobachtung muh er sich immer von neuem Anfschluh über die Stärke des Ber- tsidmers verschaffen, genaue Anhaltspunkte für die Gliederung neuckv Angriffs suchen, muh Heine Artillerie und Minerrwerse: nachzivhen und einschiehen, den Muniftöns- und Verpflegungs- nachichub von neuem regeln. Bahnen und Strahen in Ordnung bringen. Dieser Zeitgewinn kommt uns zugute; denn wir nähern uns der sblechten Jahreszeit, die den Grohkampf zum Abflauen zwingt. Nicht lange mehr, und die Feinde müssen ihre zahlreichen Verbände farbiger Hilsstruppen zur Aufrechterhaltung ihrer Gesundheit in das wärmere Klima Südfrankreichs bringen.
Alle Bewegungen, die wir an der Wesffront ausführen und ausfiihren werden, vollziehen sich unter dem ziel- bemühten Willen unserer Führung, den Endsieg des Fei-ndes zu vereiteln. Die grötze Bewegungsfreiheit, mit der wir ohne strategische Nachteile dem Feinde immer wieder Gelände überlasten können, um uns günstiger« Ver- teidigungsbcdingungen zu verschaffen, verdanken wir dem Umstande, daß wir den uns aufgczwungenen Verteidigungskampf weitinFeindesland hineingetragen haben. Mit jedem Schritt, den wir in der Mitte des großen Bogens zwischen Nordsee und Maas nach lückwärtZ tun, wird unsere Front kürzer, sparen wir Kräfte aus und erhöhen wir unsere beweglichen Reserven.
Steigerung der Massrnflucht.
W. T.-B. Berlin, 15. Okt. Durch die gestrigen Angriffe der Ententctruppen in Flandern erfuhr die bereits seit einiger Zeit begonnene Massenflucht der Bewohner, namentlich in dem dicht bevölkerten Belgien, eine außerordentliche Steigerung. Sie fft fiir die im Bereich des Fernfeuers der Entente liegenden Städte, wie Thorhour, Tb-clt, Kortrijk sowie Lille und Roubaix, verständlich, greift aber auch in das weiter zurückliegende Gebiet in erschreckender Weis« über. Nach vielen Tausenden zählende Flüchtlingsströme fluten gen Osten. Wenn auch alles geschieht, um das Los dieser von Haus und Hof vectrickienen Belgier, dre auf den wasserdurch- weickten Strahen, mit dem Notdürftigen versehen, weite Wegstrecken zu Fuh in ständigen Etappen zurücklegen müssen, zu erleichtern, so bedingen doch die für eine derartige Masten- slucht nicht zu beschaffenden Verkehrsmittel und die Ver- Pflcgung der aus dem bisherigenOrqanisationsrahmen Her- ansgeristenen ein ungeheures Elend. Ähnlich find die Verhältnisse in Nordfrankreich. Bon den vernichteten Werten der bereits Vertriebenen abgesehen, gestaltet sich der Ausblick für das Schicksal aller, die noch flüchten zu müssen glauben, überaus besorgniserregend.
Zur Anklage gegen Caillaux.
W. T -B- Paris, 16. Oft. Der Ministerrat gab einen Erlaß heraus, in dem er den Obersten Gerichtshof ans den 29. Oktober wnberuft, um über einen Antrag gegen die Sicher- heit des Staates und die damit zusammenhängenden Verhandlungen, di« in der Anklage gegen Caillaux, Loustalot und Eomby medergelegt sind, zu Gericht zu sitzen.
Der österreichisch-ungarische Tagesbericht.
W.T.-B. Wien, 16. Okt. (Drahtbericht.) Amtlich verlautet Auf dem S a s s o R o s s o vereitelten unsere Sicherungstruppen einen italienischen Vorstoß.
In Serbien und Albanien vellziehen sich unsere Bewegungen und Maßnahmen ohne Einwirkungen des « Der Chef des Generalstabes.
Morgen-Ausgabe.
Nr. 485. ♦ 66. Jahrgang.
Ein unfreundlicher Akt Spaniens?
Beschlagnahme deutscher Schiffe.
Br. Genf, :6. Okt. (Eig. Drahtbericht. ch.). Die Blätter melden dem , Temps" zufolge von ver spanischen Grenze: Die spanische Regierung hat beschlossen, die deutschen «chlfse bis zu einer Gesamttonnage von 15 500 Tonnen zu beschlagnahmen. Die deutsche Botschaft wurde ersucht, selbst die Bezeichnung dieser Schiffe vorzunehmen. Sollte dicke bis zum 15. Oktober, abends, nicht geschehen sein, wurde tie spanische Regierung amtlich die Auswahl treffen. Die Agence Havas meldet dazu noch aus Madrid: Der spanische Ministerrat beschloß, die deutschen Schiffe in spanischen Häfen bis höchstens 62 an der Zahl zu requirieren. ...
(Anmerkung unserer Berliner Ilbteilung- Bereits fett längerer Zeit waren Gerüchte dieser Act an amtlicher Stelle in Berlin bekannt, ohne dah eine Bestätigung dafür Verlag. So weit uns bekannt ist, hat aber Spanien bis zur Stunde der deutschen Regierung noch keinerlei amtliche Mitteilung von einem'deractigen Vorgehen gemacht. Sollte sich, was daher noch immer zu bezweifeln ist, das Vorgehen Spaniens bestätigen, so dürfte die deutsche Negierung schärfsten P rote st dagegen erheben.)
Der bayerische Ministerpräsident zur Wilsonnote.
Br. München, 16. Oft. (Gig. Drahtbericht, zb.) In der heutigen Eröffnungssitzung der außerordentlichen Tagung der bäuerischen Kammer g-Mder Ministerpräsident von D a n d l eine längere E r k l äMi n g über die äußere und innere Lage ab, tn der er u. a. betonte: Niemand wird verkennen, dah für weite Kreise des deutschen Volkes das Will- sonsche Friedensprogramm den
Verzicht au» Wünsche und Hoffnungen bedeutet, die vielen als untrennbar von erner glücklichen Zukunft Deutschlands erschienen. Aber entscheidend und be- stimmend muh der Gedanke bleiben' das deutsche Volk steht in einem Existenzkampf fast gegen die ganze Welt. Eine Übermacht von Feinden bedroht Deutschland in seiner Freiheit und in seinem Bestand. Höchstes und letztes Gebot ist es und muh es bleiben, die Einheit und Geschlossenheit der deutschen Nation zu erhalten und die Grundlage zu sichern, auf der sie im freien ehrlichen Wettbewerb mit den anderen Völkern der Erde ihre Zukunft frei ausbauen kann. Nur unter dielen Gesichtspunften konnten die Wilson- schen Sätze in ihrer Gesamtheit von der deutschen Regierung angenommen werden. Manche Selbsttäuschung und manch gern gehegter politischer Traum ist verflogen, mancher Traum auch, der uns nur angedichtet wurde. Aber Niederdrücken wird sich von dem Ernst der Lage nur der lasten, der schon bisher nicht gewohnt war, ruhigen Sinnes der nüchternen Wahrheit der Tatsachen klar ins Auge zu sehen, der vergeffen hat, warum wir zum Schwert greifen muhten.
In vielem, meine Herren, werden wir künftig umlernen müssen, ober in einem können und werden wir nicht um- lernen, in der Überzeugung, dah dieser Krieg von Anfang an ein Verteidigungskrieg, ein heiliger Kampf um Selbstbehauptung und Existenz war und bis auf den heutigen Tag geblieben ist. W->r von dieser Linie abwich, wer je nach der Kriegslage auch feine Ziele anders einstelltc, der hat jenem Volksempfinden zuwider gehandelt von dem die jubelnde VatcrlandSbezcisternng ies Volkes keim Kriegsausbruch getragen war. Den großen Verleit imingskampf um seine Existenz aber, den hat Deutschland in Ehren gekämpft und in Ehren bestanden. Wenn etwas ein offensichtlicher und unwiderleglicher Beweis für unsec gutes Gewissen und di; Heiligkeit unserer Sache ist, so find es die unvergehlichen Opfer und Leistungen, die das ganze deutsche Volk in diesen Kampfesjahren vollbracht hat. Sie wären gänzlich undenkbar, wenn es sich um Eroberungssucht oder nationale Eitelkeit oder gar um dynastische Jnteoeffen gebandelt hätte. Dem Heere, das so gekämosi. und dem Volke, da? so durchgehalten bat, sittd wir es aber auch schuldig, dah der Krieg nicht einen Tag länger geführt wird, als cs im Interesse der Selbsterbaltung absolut geboteil ist. N,xh ist der Krieg nickt beenget, noch ist es nicht entschieden, ob die von der R e i ch s l e i t u n g unternommenen Schritte wirklich den Frieden bringen, der uns unser Leben läßt. Denn
nicht jeden Frieden werden wir annehmen.
Ein Friede, der uns als Volk zerstückeln wollte, der uns unsere Zusammengehörigkeit und die wirtschaftlichen Bedingungen des Lebens raubte, wäre nickr zu ertragen, er mühte die letzten Kräfte zur Entscheidung wachcusen. (Lebhafte Zustimmung.)
Deutschland hat sich mit dem Schritt, der nunmehr zum Waffenstillstand und zum Frieden führen soll, auf den Boden des Programms gestellt, das Präsident Wilson in seinen Kundgebungen entwickelt batte. Wir haben dies getan ir dem Glauben an die Ideale, die seine Botschaften über die Grundlagen eines dauernden Friedens, über den Frieden chne Sieg und über den Völkerbutrd aussprechen, und in der Erwartung, dah diese Grundsätze sich als echt erweisen, daß sie Deutschland und seinen Bundesgenossen gegenüber in einer Weise eingehalten werden, die eine nach allen Seiten gerechte Anwendung dieser Ideale ecfordeet. Unwürdige und demütigende Zumutungen, die an unser Lebens- mark gehen, wären mit diesen Grundsätzen unver- e i n b a r. (Starker Beifall.) Wenn Deutschland in seinem Friedensangebot und in der Erwiderung auf die Wilionschen Anfragen weitgehende Zugeständnisse gemackt hat, so ist das geschehen in der Erwartung, dah Präsident Wilson im Festhalten an den von ihm verkündeten Prinzipien mit voller Überzeugung nachhaltig'dafür eintreten wird, dah der Friede, der geschlossen wird, als Friede der Völkerversöhnung vom
Geiste der Rechtlichkeit getragen sein wirb, dah er auch wirklich ein dauernder Friede sein wird. Dauernd kann der Friebe nur dann sein, wenn er nicht den Keim zu einem neuen Krieg in sich trägt. Ein Friede, der ein Volk knebelt und damit sftne nationale Würde verletzt unb seine Zukunft zu vernichten droht, würde von einem großen Volke uie auf die Dauer ertragen werden können. (Lebhafte Zustimmung.) Er mühte zu einem neuen Wässerig ing führen, zu neuem Morden, das der Welt erspart bleiben möge. Würden uns Bedingungen zugemtret, die in entehrender Weise unsere nationalen Lebensbeoingungen zu verkümmern drohen, dann würde ganz sicher ein neuer Sturm der Entrüstung sich :m ganzen Reiche erheben, ein Sturm ton nickr geringerer vaterländischer Begeisternng und ernster Entscklostenbeit, wie w>c sic im Jahre 1914 erlebt haben. (Beifall?, Die ganze Navan würde einig sein sir oem Willen, oas Vaterland vor Schande und Untergang bis zum Äußersten zu verteidigen. Dem Ver« nicktungswillen der Gegner setzen wir den Willen zum Leben entgegen.
Reges Leben im Reichstag.
B.A. Berlin, 16. Okt. (Eig. Drahtbericht, zb.) Zur Stunde steht noch nicht fest, ob der Reichstag taffächlich am Freitag zusammentritt, oder ob di« Sitzung wiederum verschoben wird. Man will die Entschließungen der Negierung, die augenblicklich wieder in eng st er Fühlungnahme mit der Obersten Heeresleitung steht, ab- warten. Nichtsdestoweniger herrscht schcn seit den frühen Vormittagsstunden im Reichstag ein außerordentlich reges Leben, da fast sämtliche Parteien heute zu Fraktion s s i tz u n g e n zusammengetreten sind.
Endlich Besserung des Belagerungszustandes. W.T.-B. Berlin, 16. Okt (drahtbericht.) Der heutige „Reichsanzeiger" veröffentlicht nachstehende kaiserliche Verordnung: Wir Wilhelm, von Gottes Gnaden Deutscher Kaiser, König von
Romen ves ?>c:cyes, was ic.gt: T-le rrer-„ „— -._
de« Gesetzes über den Kriegszustand vom 4. Dezember 1316 (Reichsgefetzblatt Seite 1332' wird wie fi '
_ _ _, .... folgt geändert:
1. § 1 crtnl- folgenden Absatz 2; Der Oberbefehlshaber kann
Anordnungen mit verbindlicher Kraft für die Militärbesehls- Haber erlassen . ,
2. Es wird folgender ß j 3 hinzugefügt: Der Oberbefehlshaber trifft alle seine Anordnunxcn und Entscheidungen im Einverständnis mir dem Reichskanzler oder dem von diesem bestellten Vertreter.
Urkundlich unter unsirer höchsten eigenhändigen Unterschrift ausgedrucktcn kaiserlichen Jnsiegel.
Gegegeben Gr. H-Qn, 15. 10. 1318.
(Siegel.) Wilhelm. Max Prinz von Baden.
Ter „Reichsanzeiger" verösscntlicht ferner eine an den Reichs- kanzlcr und an den Krug-minister gerichtete allcrböchste Order, in der bestimmt wird, des die Militärbeseblehaber die Besugmsse, dre Nlsrn auf Grund des in der Verordnung vom 31. 7. 1914 erklärten Kliegszustandes xusiehc», nur im Einverständnis mit oem von den Landcszcntroll'ihörden bestimmten Verwaltung- behörde an-übrn Hhfnt Kommt ein Einverständnis zwislyen den Militär brsehlsbabrrn und den Berwaltung-beharden nicht zustande. so ist wnxcrzüf.ltch die Entscheidung des Obermilltar- besehlshabcrs einznholklt.
Mit der kaiserlichen Verordnung ist dich Grundlage geschaffen, daß alle aus Grund des Belagerungszustandes ergehen- den Anordnungen der Militärbcfchlshaber nur i» U b e r e l n . stimmuug mit den zuständigen zivilen Verwal- t u n g s ft e l l c n ergeben können und daß sie ,etzten Endes unter die Verantwortlichkeit des Kaisers gestellt werden.
Ein Aufruf der ronfervativen Partei.
B.A. Berlin, 16. Oft. (Eig. Dcahtbericht. zb.) Der V o r st a n d der konservativen Partei hat im Einverständnis mit der konservativen Fraktion des Reichstags zur W i l s o n n o t e an die Vertretungen der Partei im Lande Mitteilungen ergehen lasten Zunächst wird darin auf dem sehi.licken Wunsch des deutschen Volkes hingewiesen, dem Krieg ein Ende zu machen Dann heiht es u. a.: Die Bedingungen, die der Präsident stellt, lasten in Verbindung mit seinem aanzen Verhalten nur eine Auslegung zu: Er will tue Forderung bis zur vollen Kapitulation, bis zur AuS- licfcrung unserer Unterseeboote und unserer Rüstungen zu "ande und bis zur Vernichtung der deutschen Karsermacht weiter emperschrauben, um unS dann den Frieden der vollen Unterwerfung aufzucrlegen. Unser Volk muh wissen worum eS sich bandelt. Der Aufruf gibt dann eine Schilderung der Zusiände, die ein solcher Friede fiir Deutschland bringen würde; unseren Kindern und Kindeskindern itänd" eine Knechtschaft bevor, die weit über das Mah binaus- geh-, wie sie Preußen nach 1809 zu erdulden hatte. Freiheit würde eS in den deutschen Landen nicht mehr geben. Ein solcker Frieden dürfe nicki ohne Widerstand «ufgenommen werden. Der Kampf müsse auSqefochten tverden. .Der Aufruf schließt mit den Worten- .Unserer Waffen dürfen w,r uns nicht freiwillig berauben lasten- kein Feind darf den Boden unseres Vaterlandes betreten Wir bitten unsere Freunde im Lande, in jeder ihnen zugänglichen Form weiten Kreisen der Bevölkerung zum Bewußtsein zu bringen, worum ek geht."
(Der konservative Aufruf nimmt Presseäuherungen und vr.vcrbindliche Anssprüche unserer Gegner als fejtstehends Friedensbedingungen an. Es ist aber bi? jetzt noch ln keiner amtlichen Auslastung unserer Gegner von derartigen Be- fingungcn die Rede gewesen. In dem Augenblick, wo Herr Wilson sich die Forderungen der feindlichen Hetzfreste zu eigen machen würde, fehlten auch die Voraussetzungen für unsere Konzessionen, rmd es würde nicht des koajervativeH
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