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Nr. 475. ♦ 66. Jahrgang.

Zwischen Krieg und Frieden.

O Berlin, 9. Oktober.

' ES ist Weltgeschichte in gedrängtester Form mit zusammen, gepreßtem Inhalt, die wir jetzt erleben. In wenig Wochen haben sich Ereignisse vollzogen, deren Wirkung umbildcnd für lange Zeiträume das Schicksal, unseres Erdteils und vor allem das unsrige wird bestimmen müssen. Was im September noch galt, das gilt im Oktober nicht mehr, eine W e l t w e n d e ist eingetreten. Dies mag den wenigsten bereits zum Be­wußtsein gekommen sein, ober die gewaltigen Tatsachen wer­den bald laut genug auch für stumpfe Ohren sprechen^ Wenn man heute hört, daß das bisherige türkische Ministerium durch eines ersetzt werden wird, das die Verständigung mit der Entente möglichst schnell zu betreiben sucht, so bekommt man nur die Bestätigung des sicheren Umstandes, daß auch die Pforte ebenso wie Bulgarien aus allen unteren Berechnungen vollkommen auszuscheiden hat. Die Pforte gibt den Kampf auf. weil sie sich nicht anders zu Helsen weiß. Sie wird Mescpotamien und Palästina nicht wieder zu ibren Ge­bieten rechnen können, auch Damaskus bleibt der Türkei ver­irren,, dies Kronjuwel im Schatze des Reichs. Insoweit unsere Politik ibren Ausdruck durch die Formel „B e r l i n-B a g d a d' erkalten batte, ist sie jetzt lahmgelegt, und damit ist gesagt, daß wir den Krieg weltpolitisch nicht gewonnen haken. Unser politischer Rückzug aus Vorderasien ist die natürliche Folge einer Entwicklung, für die wir doch wohl hauptsächlich die Schwäche unserer Verbündeten verantwort­lich zu rncvhen haben. Zum mindesten können wir uns den Beurteilern nicht anschließen, die auch bei dieser Gelegenheit unserer Diplomatie die Hauptschuld zuweisen. Eine kleine Einzelheit mag zeigen, wie man in Konstantinopel zu den Heiden Mächtegrupven stand und steht, zur eigenen und zur feindlichen. Wir wissen, daß während des Krieges zahlreiche englische Personen von Rang und Einfluß in der Türkei ruhig '.veiterleben konnten, daß sie sogar amtliche Funktionen ousübten. Die Regierung fand die Entschlußkraft nicht, tiefe Personen abzustoßen, vielmehr sie wollte es wohl gar nicht. Genug jedenfalls, die Türkei hat mit dem Kriege nicht mehr viel zu tun. Es ist auch an dieser Stelle schon gesagt worden, und wir wiederholen es mit Nachdruck, daß der Ab­fall Bulgariens unsere ganze Balkanpolink auf einen toten Strang geführt hat. Welche Balkanpolitik können wir denn überhaupt noch betreiben? Bulgarien, das uns bis da­hin der Hebel war, mit dem wir eingreifen konnten, hat völlig versagt, und ein anderer Hebelarm steht nicht zur Verfügung. Serbien wird bald wieder obenauf sein, in Rumänien bereitet man sich schon darauf vor, von der neuen Lage gründlich Nutzen zu ziehen, Griechenland darf aus Belohnung durch die Entente rechnen, und so wild sicb vom Südosten her ein Wall gegen uns aufrichten, von dem heute niemand zu sogen ver­mag, wann und wie er durchbrochen werden könnte. Sodann aber die Rückwirkung aller dieser Ereignisse auf O st e r - reich-Ungarn! Jeden Tag können von der Donau her weltbewegende Ereignisse gemeldet werden, und nur weil wir dem ungeheuren Schauspiel zu nahe sind, um es in seiner Gemeinsamkeit sofort zu begreifen, nur darum antworten wir auf dieses großes Schicksal nicht mit der Erschütterung, mit der wir es tun müßten, wenn wir alles, was da geschieht, so­gleich ganz einzuordnen und nach seinen Wirkungen zu wür­digen vermöchten. Indem die Deutschen aller Parteien aus den Absplittsrungsbestrebungen der slawischen Völkerschaften die Folgerung ziehen und ebenfalls einen selbständigen Staat fordern, ist der Ring gebrochen, der die auseinanderstrebenden Teile noch Zusammenhalten konnte. Es kann sich jetzt nur noch um die Schnelligkeit der Entwicklung bandeln, nicht mehr um die Entwicklung selbst, die vielmehr im Sinne des A u s - einandergehens schon entschieden ist. Und wie in Österreich, io scheint es auch in Ungarn zu stehen, während gleichzeitig die Ungarn die völlige Trennung der beiden Reichshälsten erstreben und nur noch eine reine Personal­union znlassen wollen. Wenn die Tschechen, die Polen und die Südslawen ihre Ankündigung, fortan den österreichischen Reichsrnt z» meiden, wahrmachen sollten, dann wäre die StavtSmaschineric eigentlich schon außer Tätigkeit gesetzt, und die weiteren Ereignisse müßten sich um so rascher ab­spielen. Für uns aber entsteht die große Frage, welche aus­wärtige Politik wir von einem Staatswesen oder einem Staatenbunde oder einem losen Nebeneinander von Staaten erwarten dürfen, wenn in diesen Gebieten unsere Feinde überwiegen, wenn die Slawen nur Drohungen gegen uns wahrmachen können, Tschechen und Polen voran. Wir wollen im Zusammenhang mit diesen österreichisch-ungarischen Zu- kunftsproblemen auch nicht vergeffen, was alles hinter der Bewegung siebt, die, nicht unerwartet zwar und doch eigentlich plötzlich, aus Warschau gemeldet wird. Die neue provisorische Regierung fordert die Bevölkerung auf, wie ein Mann für die Wiederherstellung des Vaterlandes im Sinne des Wilson- schen Programms zu arbeiten, das alle Teile des früheren Reiches umfaßt und einen Zugang znm Meere fordert. Was kann das anders beißen, als daß sich die Polen jetzt auf Wilson und die Entente gegen nns stützen wollen? Sie werden die Bereinigung mit den galizischcn Polen nicht von unsere: Zustimmung, sondern von den Beschlüssen des künftigen Friedenskongresses abhängig machen; zum wenigsten ist das ihr Plan, und wer kann heute schon sagen, daß sie darauf ver­zichten werden, preußischesGebiet zu verlangen? Wir haben noch nicht von iknseren Kolonien gesprochen und wollen eS zur Stunde auch nicht tun. aber darauf müssen wir uns ein­richten, daß die Engländer werden sesshaften wollen, was sie in Besitz genommen haben., während wir allerdings wieder er­warten dürfen, Wilson werde den kolonialpolitischen Teil seines Programms gegen solche ausgreifenden Gelüste zu wahren verstehen. Vielleicht sogar dürfen wir gerade in

bezug aus die Kolonien noch am ersten auf eine verhältnis­mäßig glatte Verständigung rechnen, so wenig die Lage auf diesem Gebiete für uns günstig ist, auf das Äußere hin äu­gest hen. __

Bor der neuen Antwort an Wilson.

Die Beratungen in Berlin.

B. A. Berlin, 10. £ ft. (Eig. Drahtbericht, zb) Wie wir hören, ging den gestrigen Besprechungen über die Antwort­note Wilsons eine Beratung des Kriegskabinetts mit der Ober st en Heeresleitung voraus. Es heißt, daß die Antwort möglichst beschleunigt und so gehalten sein werde, daß dadurch die Fortsetzung der eingelei­teten Besprechungen ermöglicht würde. Weiter erfahren wir noch, daß die Formulierung der deutschen Ant­wort bis heute nachmittag 2 Uhr noch nicht abge­schlossen war. Dem neuen Kriegskabinett, dem die Formu­lierung der Antwort obliegt, gehören außer dem Reichskanzler und dem Vizekanzler sämtliche Staatssekretäre ohne Porte­feuille an.

B. A. Berlin, 10. Oft. (Eig, Drahtbericht, zb.) Wie wir erfahren, hat die gestrige Beratung der maßgebenden Reichs- ftellen über die Antwort WilsonS noch kein endgültiges Er­gebnis gezeittgt. Bei diesen Besprechungen handelte es sich in erster Linie um die Entgegennahme von Infor­mationen, die der Erste Generalquartiermeister Luden­dorfs zu mackwn hatte. Die Besprechungen sind beute fort­gesetzt worden.

Eine Kundgebung der konservativen Partei.

Berlin, 9. Okt. Der weitere Vorstand der deutsch-konser­vativen Partei tritt mit einer Kundgebung an die Öffent­lichkeit, in der er sagt, der Staat Friedrichs des Großen und das Wert der Hohenzollern, daS neue Deutschland Wilhelms I. und Bismarcks mit allen seinen Bundesstaaten könne und dürfe nicht vergehen. Wenn Wilson Bedingungen stelle, die DeutschlanS Ehre und Unversehrtheit, unser nationales Da­sein und die wirtschaftliche Zukunft aller Volkskreise ver­nichten müßten, müffe mit Einsatz der äußersten Kraft der Kampf bis zu einem ehrenvollen Frieden fortgesetzt wer­den. Jeder Muskel und jeder New müsse angespannt wer­den, da es um unser Höchstes gehe. Der Aufruf schließt; So schwer auch die Bedenken gegenüber der neuen Steuerung unserer innerpolitischen Zustände sein mögen, sie müssen zu­rücktreten, so lang» es gilt, daß da? deutsche Volk wie ein Mann im entscheidenden Kampf zusammensteht. Nichts anderes gibt es jetzt, als den Kopf oben behalten, nicht kleinmütig werden, nicht zweifeln an unserer gewaltigen deutschen Kraft. Jetzt heißt eS, dem Helfer im Himmel vertrauen, der unser Volk auch in diesem Kriege sichtbarlich beschützt hat, und der, wie wir zuversichtlich hoffen, nicht zu­lassen wird, daß die imendlichen Opfer fiir die Wahrung unseres Daseins und unserer nationalen Ehre u m s o n it gebracht worden sind. Für diese unsere heiligen Güter wollen wir weiter kämpfen, wenn es sein muß, bis zum letzten Mann. Gott schütze Deutschland.

Der Wiederrusammentritt des Reichstags.

B. Ä. Berlin, 10. Okt. (Erg. Drahtbericht. zb.) Wie wir von unterrichteter Seite Horen, rechnet man in dieser Woche nicht mehr mit der Einberufung des Reichs­tags, doch wird mit Bestimmtheit angenommen, daß der Reichstag anfangs nächster Woche, wahrscheinlich schon Montag Zusammentritt.

Havas über die Stimmung in der französischen Kammer.

W T.-B. Paris, 8. Okt. iAgence Havas.) Die Kammer tagte heute zun: erstenmal seit den: Tage, an dem das An- gebot der Mittelmächte an den Präsidenten veröffentlicht wurde. Die Abgeordneten fanden sich zahlreich im Palais Bourbon ein. Die Unterhaltung wurde weniger über die militärischen Vorgänge gepflogen als über die durch den kürz- lichen österreichisch-deutschen Schritt geschaffene Lage. Ab­gesehen von sehr seltenen Ausnahmen wurde ein und dieselbe Meinung mit eindringlicher Kraft- zum Ausdruck gebracht, nämlich: Es ist keine Verhandlung möglich, so lange der Feind nicht die unbestreitbare Bürgschaft für seine Aufrichtigkeit gegeben hat und ohne Vorbehalte und Einschränkungen alle Bedingungen Wilsons annimmt. Die Entschloffenbeit der Abgeordneten in dieser Hinsicht ist unbedingt. Sie sind in solchem Maße von der Notwendigkeit einer solchen Haltung überzeugt daß sie ohne Ungeduld, aber mit der Sicherheit, nicht enttäuscht zu werden, die Antwort Wilsons erwarten. Gegen 5 Uhr ging Clemenceau mit freudigem Gesicht eilig durch die Wandelhalle. Er wurde über die Lage befragt. »Ich bringe nichts", sagte Clemenceau. „ich komme aus dem Ministerium des Äußern, wo ich an der interalliierten Konferenz teilgenommen habe."

Französische „Wünsche".

Ni. Wien, 10. Okt. (Eiq. Drahtber zb.) Die rohalisttsche ..Action Franeatse" meint, Österreich-Ungarn müsse sich e r st von Deutschland lostrennen, um Frieden zu er­halten.

Eine Kundgebung der britischen Arbeiterpartei.

Sr. Rotterdam, 10. Okt. (Eig. Drahtber. zb.) In einer Kundgebung der britischen Arbeiterpartei über den deuffchen Frie-dcnsantrag wird erklärt, daß Deutschlands Schritc einen Zu st and mit vielen Möglich! eiten erschließe, die die Verbündeten nicht übersehen dürften. Der deutsche Friedensantrag mache nähere Aufklärungen erforderlich, bevor die Verbündeten ihre militärischen Lcherationen eüchellea

könnten. Eine wesentliche Bedingung zur Einleitung von Be­sprechungen sei, daß die Zentralmachte das besetzte G«net räumen und eine unzweideutige Erklärung veröffentlichen, über die Bereitwilligkeit ehrlich und _ unk-edingt auf jene Fragen einzi gehen, welche bei der endgültigen Regelung ver­handelt werden müßten.

Feindliche Angriffe gescheitert.

W. T.-B. Berlin, 10. Okt., abends. (Amtlich. Drahtbericht.) Bor unseren neuen Stellungen an der Schlachtfront östlich von Cam b r ai und St. Q n e ntin und auf beiden Maas­ufern sind feindliche Angriffe gescheitert.

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Auch Bouziers unter schwerem Fernseuer.

W. T.-B. Berlin, 9. Okt. Auf Bouziers, in das General Gouraud am zweiten Angriffstag einziehen wollte, liegt schweres Fernseuer. Auch diese bisher unzerstörte Stadt geht damit ihrer Vernichtung entgegen. Sollten die Deutschen die von französischer und amerikanischer Artillerie geschaffene Trümmerstätte jemals räumen, so wird die Ententepropa­ganda die üblichen Racheschreie ausstoßen, daß die Deuffchen VeuzierS vernichtet hätten.

Nene große Erfolge unserer Luftstreitkrästc in Flandern.

W. T.-B. Berlin, 9. Okt. Die erste Woche der feind­lichen Großangriff» in Flandern brachte unseren Luffftreit- kräften uiwergleichliche Erfolge. Seit dem 28. Sept., denk Beginn des Grcßkampfes, bis 5. Oktober haben unsere Flieger allein in Flandern 96 feindliche Flugzeuge abgeschossen, selbst 0 Flugzeuge verloren. Eine Jagdstaffel errang 17, eine andere 15 Luftsiege. Leumant Jacobs brachte 9, Leutnant Degelow 7 Flugzeuge zum Absturz.

Ein schwedisches Urteil über die Bedeutung Elsaß-Lothringens.

W.T.-B. Stockholm, 10. Oft In einer Polemik gegen Branting, -der im „Sozialdemokraten" den fvanzüsischen Stand­punkt in der effaiß-lothringischen Frage vertreten hatte, führte „Nna Daglight Allchanda" die Forderung Frankreichs nach Elsaß-Lothringen aus den Willen französischer Groß­kapitalisten, der deutschen Industrie das Rückgrat zu brechen, zurück und schreibt: Ein Deutschland, dem mm die Eisengruben in Elf aß -Lr thrir-gen geraubt hat, und das in seiner Rohstoffzufuhr von außen her behindert fft, fft kein Konkurrent mehr fiir die Geschäftswelt der Westmächte, und wenn es noch so hart arbeitet. Branting hat genug Aeschichts- kenntniffe, um zu wißen, daß Elsaß-Lothringen tatsächlich ein kerndeutsches L a n d mit alemannischer Bevölkerung ist. Er weiß auch, wie es seinerzeit Deutschland geraubt wurde. Man weiß nicht, ob die elsaß-lothringische Bevölkerung die Zugehörigkeit zu Frankreich einer Autonomie innerhaG des Deuffchen Reiches vorzicht.

Prinz Friedrich Karl von Hessen zum König von Finnland gewählt!

W.T.-B. Helsingfors, 10. Okt. (Nichtamtlich.) Prinz Friedrich Karl von Hessen ist gestern vom Landtag,zum König von Mnnland gewählt worden.

W.T.-B. Helsingfors, 10. Oft (Nichtamtlich.) Nach der geheimen Sitzung, die vor: 1 Uhr mittags mit kurzer Unter­brechung tis 9 Uhr abends bauerte, schritt der Landtag aus Grund des 8 38 der Verfassung von 1772 zur Königswahl. Die Wcchl erfolgte durch Akklamation, indem sich dir Ab­geordneten von den Sitzen erhoben. Die Agrarier und einige wenige Republikaner bekundeten durch Sitzen­bleiben, daß sie an der Wahl nicht teilnahmen. Durch diesen Beschluß des Landtages ist Prinz Friedrich Karl voa Hessen zum König von Finnland gewählt und die Thronfolge seiner Nachkommen festgestelll. Das Landtagspräsidium wurde beauftragt, die sich aus diesem Beschluß ergebenden. Maß­nahmen zu treffen. (Die Wahl ist ganz aus freiem Ent­schlüsse der Finnländer erfolgt. Die deutsche Regierung hatte weder auf die Vornahme der Wahl noch auf den Zeitpunkt Einfluß. Die finnische Regierung hat die Königs- Wahl, die sie als rein innere finnische Angelogenbeit be­trachtet, ohne Deuffchland oder andere Mächte zu befragen, selbständig in die Wege geleitet. Schriftl.)

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' General Alexejew t.

W.T.-B. Kiew, 10. Okt. (Drahtbericht.) Der frühere Hcchsrkommandierende der ruffischen Truppen A l e x e j e w ist in Jekaterinodar g e st o r b e n. Die Blätter widmen ihm warme Nachrufe.

Der frühere Ministerpräsident Trepow erschossen.

W.T.-B. Amsterdam, 10. Olt. Nach einer Reuter- Meldung aus Petersburg ist der frühere Ministerpräsident Trepow am 2b. September erschossen werden.

Eine Niederlage der Tscheche-Slowaken.

Br. Berlin, 10. Okt. (Eig. Drahtber. zb.) Von der russischen Botschaft in Berlin erhält das „B. T." folgende Mit­teilung: Im Kampf gegen die Tschccho-Slowaken wurde S t a w r o p o l von den Sowjettruppen genommen. Damit ist der g a n z e W o I g a f I u h vom Feinde gesäubert.

Ein japanischer Dampfer torpediert.

W.T.-B. Haag, 10. Okt. Meldung des Korrespondenz- bnraus. Bei dem Minister des Äußern ist die Nachricht e:n- gelausen, daß der javanische Dampfer „Hirano Maru" (7836 Bruttcregistertonnen) am 4. Oktober auf der Reise nach Japan torpediert wurde. Unter dem Vermieten blinden- sich 9 Holländer. —