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Donnerstag, 26. September 1918.

Morgen-Ausgabe.

Nr. 449. - 66. Jahrgang.

Ae Mmnölunp im hWtwW.

B. A. Berlin, 26. Sept. (Eig. Drahtbericht. zib.) Die Ver­handlungen des Hauptausschusses des Reichstags wurden heut« vor überfülltem Zuhörerraum fortgesetzt. Vorsitzender E4» e r t eröffneie bie ^.tzung pünktlich um 10 Uhr. Erschienen waren Reichskanzler Graf Hertling in Begleitung seines Untevstaatsjckretärs v. Radowitz, Vizekanzler v. Payer, die Staatssekretäre v. H in tze, v. W a l d o w und v. S t e t n. Graf Rödern, Vertreter des Kriegöminifters. u-nd des ReichSmarineamts, und viele andere höhere Regie rungsbeamte. Auch' die Reichstcgsmitglieder waren sehr zahlreich zur Stelle. Präsident Fehren b ach wohnte ebenfalls der Sitzung bei.

Erster Redner war der Zentrumsabgeordnete Gröber, der folgendes ausführte:

Nach gelegentlichen Mißerfolgen darf man die Gesamtlage nicht beurteilen. Das sind Wechselfälle des Weltkriegs, die nicht ausbleiben. Unser Vertrauen zum Heer und zu seinen Führern ist unerschütterlich. Die Ausfüh­rungen des Generals v. WriÄberg aber waren reicht aus­reichend. Nötigenfalls müssen vertrauliche Ergänzungen ge­geben werden, damit der Reichstag klar sehen kann. Die Widerstandskraft unserer Truppen hängt von der Kraft und Festigkeit der inneren Front mit ab. Die Rede des Herrn v. Payer war nicht eine gelegentliche Äußerung, sondern stellt

das Aktionsprogramm der Regierung

ar, das in ütereinstimmung mit der Obersten Heeresleitung ausgestellt ist. Diese Übereinstimmung erreicht zu haben, ist unter allen Umständen ein Verdienst des Grafen Hertling. Das Zentrum ist bereit, auf den Boden diese? Aktionspro­gramms zu treten. Das Zentrum verkennt nicht, daß viele Wünsche des Reichstags unerfüllt geblieben sind. Das Haupt­hindernis dafiir war der Zwiespalt zwischen der Zivilregierung und den Auffassungen gewisser militärischer Stellen. Dadurch wurde auch Unklarheit im Innern geschaffen, und es wurde der Eindruck einer gewissen Unehriichkeit im Ausland hervor­gerufen. Wenn auch heute noch untergeordnete Stellen das Gegenteil von dem tun, was die Absichten der ReichAeitung sind, so ist es höchste Zeit, diesen Widerspruch zu beseitigen. Sonst könnte es zu spät werden. Der Wille der Neichsregie- rung muß sich gegen alle Widerstände durchsetzen. Fehlt es hier an den notwendigen Mitteln, so müssen sie geschaffen werden.

Die Königswahl in Finnland

ist «ine innere finnische Angelegenheit und es darf kein Zwei­fel bestehen, daß Deutschland für den finnischen Thron irgend eine Sicherheit nicht übernehmen kann. Die Randvölker müssen ihr SelbstbestimmungSrecht auch wirklich ausüben können. Selbstverständlich wird der Weltfrieden nicht ohne Rückwirkung auf den Osffrieden bleiben, aber wir können die endgültige Entscheidung nicht einem Äropag der feindlichen Mächte überlasten. In ihrem eigenen Interesse haben sich die Randvölker Deutschland genähert. Das dynastische Interesse darf niemals maßgebend fein. Di« Personalunion ist erledigt. Sie liegt weder ini Jntereste Deutschlands noch in dem der Randvölker. Diese Frage scheidet also aus.

Auch die Selbstverwaltung der Randvölker muß allen Schwierigkeiten zum Trotz gesichert fein.

Mit der Mil'itävvevwaltung muß Schluß gemacht -werden, denn sie wird von den Völkern als Unterdrückung empfunden. Ein Eindruck, der vermieden werden muß. Vielmehr mutz Zufrie­denheit geschossen werden. Tann werden alle Hetzversuche der Entente in jenen Gebieten scheitern. Jede überstürzt« Art der Germanisteruna ist vom Übei. Die Erlernung der deutschen Sprache darf keine aufyezwungene Wohltat sein. Unerhört war die Maßnahme, den Vertretern jener Völker Besprechun­gen mit deutschen Reichstogsabgeordneten zu verbieten. Mit der Lösung der Polenfrage geht es nicht vorwärts. Es ist geradezu unglaublich, daß man noch zu keiner Entschei­dung gekommen ist. Wie stebt es mit der Behandlung der Polen in Deutschland? Die bisherige preußische Polenpolitik kann doch unmöglich fortgesetzt werden.

Die Handhabung der Gesetze über den Belagerungszustand in Preußen

gibt Anlaß zu Beschwerden. Hier muß für Abhilfe gesorgt wenden. Ein Erlaß deS Kriegsmini st ers vom 8. August d. I. bedeutet den Gipfel verkehrter Maß- n a b m e n. (Der Redner verliest den Erlaß, der sich gegen die Tätigkeit der Zentralstellen für Völkerrecht zugunsten des VerständigungsfriedenS wendet und hinsichtlich der Versamm­lungen dieser Zentralstellen den Generalkommandos bestimmte Amiwisungen gibt.) Di« Friedensentschließung de» Reichs- tags vom 18. Juli 1817 ist von der Reichsregierung über­nommen und gutgeheißen worden. Jetzt geht der Kriegs­minister in einem Erlaß gegen dieses Friedensprogramm von Regierung und Reichstag vor. Das kann der Reichstag nicht leicht nehmen, und der Erlaß, mit dem auch der Kanzler nicht einverstanden sein kann, muß zurückgezogen werden. Ungehörig und, lächerlich zugleich ist das Verbot von Dersamm- lungen, in denen für daS in >der Regierungsvorlage enthaltene gleiche Wahlrecht geworben werden soll. DaS ist das für eine Verwirrung in der Führung unserer Politik? Der gesamte Reiclfstag wind den Reichskanzler unterstützen in dem Bestreben, solch schädliche Treibereien zu beseitigen. Di« notwendig« Einheit der äußeren und inneren Front er­fordert ein solches Einschreiten.

Llbg. Scheidemonn: Der Reichskanzler hat keinen persön- liehen Feind im Hause, aber die sachliche Gegnerschaft gegen seine Politik ist gewaltig gestiegen, und die Gegnerschaft der Sozialdemokratie ist auch rein sachlich. Der Reichskanz- ler hat nicht vermocht, zu hindern, was wir nicht wünschen, und Litüchsujetzen, waS wir verlangen. Da» letzte Jahr war bol

schwerste. Wir sind dem Ziel nicht nähergekommen. Der Rück­schlag im Westen hat so schwer enttäuscht, weil man, zu große Hoffnungen erweckt hatte, Hoffnungen, di« viel zu weit gingen.

Die Gegner geben sich einer Selbsttöuschnng hin, wenn sie glauben, Deutschland zerschmettern zu können.

Aber solche Selbsttäuschung wirkt kriegsverlängernd. Die gestrigen Aufklärungen der Heeresverwaltung genügen nicht. Unsere Gegner haben in ähnlicher Lage anders gehandelt, sie verfuhren viel offener. Der Krieg mutz darauf eingestellt werden, uns vor Zersplitterung zu bewahren. Nur ein Ver­teidigungskrieg löst die Kräfte aus, die wir brauchen. Das militärisch« Siegesidcal ist nicht das unsere.^ Die Ostpolitik ist uns nicht verständlich. Staatssekretär Sols kannte die Zu­satzverträge zum Vre-ster Vertrag noch nicht, Vizekanzler von Payer aber kannte sie. Dadurch entstand der Eindruck der Zweideutigkeit. Wir zersplittern unsere Kräfte im Osten und schwächen uns dadurch im Westen. Der Friedensvertrag von Brest-Litowsk ist ein schweres Hindernis für den Weltfrieden. Es bestehen allerlei Gerüchte über Pläne, unsere Linie im Osten vorzuschieben. Gestern haben wir schon gehört, daß solche Pläne in der Regierung nicht bestehen.

Aber die Zusatzverträge und das Königspiel in Finnland bleiben schwere politische Fehler.

Der Prinz von Hessen ist Offizier, wer erlaubt ihm, seine Nationalität abzulegen, auf Abenteuer ouszugeben und das Deutsch« Reich festzulegen. Man lasse die Finger davon. Das Selbslbestimmungsrecht der Völker mutz restlos durchgeführt werden. Die Art, wie Staatssekretär v. Kühl mann gehen mußte, mußte verhängnisvoll wirken, weil sie beweist, daß bei uns die bürgerliche Regierung nicht regiert. Dieser Vorgang hat au der Front ungünstig gewirkt. Kühlmanns Nachfolger wurde von den Alldeutschen stürmisch begrüßt, aber die Tat­sachen haben sich als härter erwiesen, und es kam die redneri- sche Friedensoffensive und die Friedensnot« Lsterreich-Ungarns. Dadurch wurde der Eindruck eines Zwiespalts zwischen den Verbündeten hervorgerufrn, an dem die Gegner nur einhak- den. Ein meröwürdiger Parallelismus zwischen diesen Voc- gängen und dem Ultimatum Österreich-Ungarns an Serbien von 1914. Die Reichsregierung bekennt sich zur Friedensent- schließung des Reichstags, der Kriegsminister aber gibt einen Erlaß heraus, der wie ein Faustschlog in das Gesicht der Reichsregierung wirken muß. Ähnlich steht es hinsichtlich der belgischen Frage. Auch innerpolitisch kümmern sich Militür und Polizei nicht um die Absichten der Regierung. Auch mir wurde in Esten verboten, über daS Wahlrecht, also über eine Regierungsvorlage, zu sprechen.

Die Eingriffe der Zensur sind unbegreiflich.

Was wird nicht alles verboten? Die Stimmung im Lande wird in geradezu blödsinniger Weis« verwüstet. Wie wollen wir, was der Reichskanzler wünscht, die Stimmung im Lande verbessern, wenn sie das Militär verknüppelt? Und wie wir­ken diese Dinge aus die Stimmung an der Front. Unser Mili­tär wird immer herrischer, die Regierung aber immer schwächer. Fort mit allen Rebenregierungen Bei den All­deutschen tst ein arger Katzenjammer eingetreten, aber auch in weiten anderen denkenden Bürger- und Beamtenkreisen. Wir werden unser Verhalten zur Regierung darnach einrichten, ob die Regierung versteht, ihre vernünftigen Ab- sichten auch durchzusetzen. Die Ausführungen des Reichskanz­lers über Belgien haben uns überrascht, nach allem, was wir über di« Vorgänge dort w.ssen und was Erzberger in seinem Buch dargelegt hat. Darnach kann von einer belgischen Schuld gesprochen werden. Wer für den Völkerbund eintritt, muß auch den Willen lhaben, solches Unrecht wieder gutzumachen. Das Mlitör hat schwere politische Fehler gemacht, und wir dürfen die Dinge nicht so weiter treiben lassen. Wer diese Fehler be­kämpft, wird unser« Unterstützung finden.

General v. Wrisbrrg: Der Erlaß des KriegSministers richtet sich n i ch t gegen die Entschließung des Reichstags vom 19. Juli. Dem Kriegsminister war vielmehr bekannt gewoc- den, daß die Versammlung der Zentralstelle für Völkerrecht über den Nahmen jener Entschließung hinauSgeheu wollte. Daher die Anweisung an di« Generalkommandos. Die kriegs- mimsterielle Verfügung hinsichtlich der Behandlung der Wahlrechtsfrage ist längst zurückgezogen. Hier hat «in Mißverständnis Vorgelegen.

Wg. Fischbrck: Die Lage ist ernst, aber nach unserer Meinung liegt kein Grund vor, kleinmütig zu sein. Eine Reihe von Umständen hat die Stimmung herabgedrückt. Selbst­verständlich müssen wir die Burianuote unterstützen. Wir hoffen, daß die militärische Lage sich auch wieder bessert. Roh­stoffe sind vorhanden. Die Ernte ist bester und wir haben die Möglichkeit, durchzuhalten. Die politische Leitung muß aber alles tun. um die Kräfte im Innern zu stärken und muß alle Hemmungen beseitigen, die trotz aller guten Absichten entstan- den sind. Der Gedanke muß sich durchsetzen, daß wir einen reinen Verteidigrngsfrieden führen, aber dieser Gedanke ist getrübt worden nicht nur durch die Alldeutschen, sondern auch durch Stellen, die Macht besitzen. Gang planmäßig ist dieser Gedanke in sein Gegenteil verkehrt und verdunkelt worden. Unsere Klage ist. daß der Reichskanzler sich diesen Treibereien gegenüber nicht hat durchsetzen können.

Die Preußische Wahlrcchtsvorlage wurde eingebracht, um mit dem Volk, nicht allein mit der privilegierten Kaste, zusommenarbeiten zu können. Nun muß di« Regierung zeigen, daß es ihr auch ernst mit der Vorlage ist.

Die Dölkcrbnadidee unterstützen wir ehrlichen Herzen». Aus Hindenburg und Ludendorff setzen wir großes Vertrauen, aber sie sind hineingeskellt in den politischen Zwiespalt. Die Oberste Heeresleitung trieb wiederholt eine andere Politik als die Reichsleitung. Mit Bezug auf die Vorgänge in Finnland und Kurland und auch in Elsaß-Lothringen bemerkt« der Red­ner: Die politische Lage tst nicht so, daß die Dynastie sich dar­über unterhalten könne, wie sie ihre eigene HanLmachr der- «ehr».

Abg. Sffesemann (natl.): Das Zentrum erklärte, daß e» sich auf den Boden des Regierungsprogramms, das Vizekanz­ler v. Payer in Stuttgart entwickelte, stellen will.

Dasselbe kann ich namen» meiner Fraktion erkläre».

ES leiten unS dabei dieselben Gesichtspunkte wie im Herbst 1817.

*

Zu Pein Eintritt der Sozialdemokraten in die Regierung.

Br. Berlin, 25. Sept. (Gig. Drahtbericht, zb.) Die sozialdemokratische Internationale Korrespondenz schreibt: Die Partei hat sich bereit erklärt, unter bestimmten Be­dingungen in eine n e u zu .bildende Negierung einzutreten. Das bedeutet zunächst, daß keineswegs die Vertrauensmänner der Sozialdemokratie in die verbrauchte Regierung des gegenwärtigen v e r b r a u ch t e n Kanzlers eintreten werden. Diese Haltung wird in der Arbeiterschaft gewiß keinen Widerspruch finden.

Der deutsche Abendbericht vom 25. September.

ZV. T.-B. Berlin, 26. Sept., abends. (Amtlich. Drahtbericht.)

Zwischen Omignon-Bach und Somme wurde« erneut» A ugriffe des Feindes abgewirsen.

*

Die Schlacht vor der Siegfrledsteliung.

Das gewaltige Ringen im Westen zeigt wieder ganz das Bild der früh-eren großen Angriffs­schlachten, welche von unseren Feinden nilternonimen worden sind: nämlich das Hin- und Hcrwogen der Kämpfe, ohne auf der einen oder anderen Sciie einen entscheidenden Erfolg zu dringen. General Foch ist an derselben Stelle angelangt, auf der seine Vorgänger standen, ohne auch nur einen Schritt weiter zu kominen. Seine Kriegsmittel sind größer als die seiner Vor­gänger, und auch über mehr Men'sü>cnmasien kann er ver« fügen. Trotzdem sind seine Unternehmungen von vorn- herein zur selben Erfolglosigkeit verurteilt wie in frühe­ren Jahren die Angriffs'chlachlen Joffres und Petains, denn wieder werden Menschcnmassen gegen ein geirial ersonnenes Verteidigungssystem geworfen, das unseren Soldaten die möglichst größte Deckung gewährt und anch den modernsten Angriffswaffen gewachsen ist. Wieder kämpft — wenn auch unter anderen Bedingungen als seinerzeit das russische Heer die Masse gegen den Geist, der dem kleineren Heere das Übergewicht verieiht. Fachs System bestand in den letzten Wochen darin, durch Fron­talangriffe und blitzartiges Wechseln der Angrfiss- flächen das deutsche Heer zu schwächen und zu ermüden, nachdem der große Umfassung?- und Durchbruchsstotz mißglückt war. Dem eisernen tzamnier seines Heeres stellte sich eine elastische »nd bewegliche Linie entgegen, die bald auswich und sich bald wieder schloß, den Stotz auffing oder mit einem Gegenstoß beantwortete. Das tiefgegliederte und in allen Teilen glänzend ausqeb u> Stellüngssystem. auf das sich unser Heer zurückzog, ent­wand dem Gegner seine besten Waffen und lähmte seine zahlenmäßige Überlegenheit, die hier nicht mehr so zur Geltung kommen konnte wie in einer Bewcgungsschlacht. Die ungeheuren Opfer, die er unausgesetzt inr Angriff gegen dieses Stellüngssystem bringen muß. verzcy>en seine lebendigen Kräfte. Trotzdem verfolgt er rück­sichtslos sein Ziel und setzt nur an einzelnen Brenn­punkten den größten Teil seiner Kräfte ein. Die Straße Cambrai-St. Quentin gehört zu den Hanptangrifss- zielen der Engländer. Hier und da gewinnt der Feind Raum und meldet dann Erfolge, die nur richtig beirer- tet werden können, wenn man die Wertlosigkeit der opferreichen Massenstürme gegen elastische Linieck er­kennt. Das ganze Verteidigungssystem ist eine Art modernster und den neuesten Waffen angepaßter Festung, die sich bis zu 4 >1 K i l o w e t e r i n d i e T t e f e erstreckt. Jeder Graben bildet für sich einen Sonder- teil, der zwar mit dem Ganzen eng znsnmmenhängt, aber doch völlig allein aogeriegelt werden kann. Der Geländegewinn bedeutet darum in diesem Falle nicht ein Svriinabrett zu tistem Stoß, sondern ein totes Stückchen Erde, das keinerlei strategische Möglichkeiten bietet, sondern nur als Raum gewertet werden kann. Das Bestreben Fachs gebt dabin. unsere Linien an ein oder mebreren Stellen so «it verdünnen, daß sie durch­stoßen werden können. Die Natur unserer elasiis<«n Stellungen macht ab"r ein derartiaes Unterfangen von vornberein aussichtslos. Sie sauat die Kräfte d s Angreifers aus. ohne eine bleibende Wirkung von ihm übrig zu lasten. Auch die M i I l i a n e n h e e r e Fachs werden hier verbluten, ohne den „Endsieq" zu erringen.

Amerikanische Lebensmittelzufuhr nach dem Westen.

W. T.-B. Washington, 24. Sept. (Reuter-Meldirng.) Der Lebensmittelkäntrvlleur Haover erklärte, daß die Ver­einigten Staaten bereit seien, 5 730 000 Tonnen Lebensmittel mehr dem amerikanischen Heer und den Alliierten zuzusenden als im Vorjabr. Der gesamte europäi^ e Bedarf für da» Jatzr» da» am 1, Juli besann, wird auf 7 500 000 Tonnen Rotz-