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Verlag Langgasse 21 <

„Tagdiatlhnus".

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12 Ausgaben.

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„Tagblatihans" Nr. 6650-53.

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Mittwoch» 25. September 1918.

Abend-Ausgabe.

Nr. 448. - 66. Jahrgang.

Der neue feindliche Großangriff bei St. Quentin.

W. T.-B. Großes Hauptquartier, 25. Sept. (Amtlich.) Westlicher Kriegsschauplatz.

Heeresgruppe Kronprinz Rupprecht.

Rege Erkundunzstätigkeit m Flande rn.

Moeultrcs und am Wald»von Havrincourt lebte der Arttllerre- kampf auf. Bei MoeMes scheiterten erneute Angriffe des Feindes.

Heeresgruppe Boehn.

Östlich von Epehy nahmen wir in örtlichem Gegenan­griff die vor den Kämpfen am 22. September gehaltenen

Linien wieder. _ , ~ „

Zwischen Omignvn-Bach und der Somme nahmen Eng­länder und Franzosen ihre Angriffe «egen St. Quentin wieder auf. Sie waren von starker Artillerie und Panzern wagen begleitet. In P-ntruet, Grieourt und Franclllp-Selency faßte der Gegner am frühen Morgen Fuß. Versuche des Fem- dcs, in heftigen sich bis gegen Mittag sortsebenden Anzr'fseu die Einbruchsstclle zu erweitern, fcherterten. Dnrch Artillerie und Flieger wirksam unterstützte G e g e n st o tz e un­serer Infanterie und Pioniere brachten gegen Mittag pon- truet und Gricourt wieder in unseren Besitz. wre zwischen beiden Orten gelegene Höhe wurde nach wechsel- vollem Kampf wieder genommen. Francrlly-Selency bneb in FeindeShand. An der übrrgen Front brache» ferne Angriffe meist schon vor unseren Linien zusammen. Wo er sie erreichte, wurde er im Gegenstoß wieder zurückgeworfen.

Heeresgruppe Deutscher Kronprinz.

Zwischen B e s l e und A i s n e brachen Sturmabteilungen tu die feindlichen Linien südlich von Glenne ein und brachten 85 Gefangene ein. Ein starker Gegenangrrff, den der Fern» nach Abschluß dieser Kämpfe gegen unsere Ausgangsstellung richtete, wurde a b g e w i r s e n. Bei kleinen Unternehmungen über die Besle und in der Champagne machten wer Gefangene. ' ___

Wir schoflen gestern im L u f t k a m p s 28 feindliche Flug­zeuge und 6 Feflelballone ab. Leutnant R u m e y errjang seinen 42., Leutnant Jacobs feinen 30. Luftsieg.

Der Erste Generalquartiermeister: Ludendorfs.

Die Regierungserklärungen im Hauptausfchuh.

Nach dem Reichskanzler erläuterte, wie schon kurz mitge-

doilt.

General v. Wrisberg

m Stelle des Kriegsministers

die Kriegslage.

Unsere Angriffsoperationen beiderseits Reims blieben, veil der ausschlaggebende Faktor, die Üb e r ra s ch u n «. nicht relamg, auf taktische Erfolge beschränkt. Mit dem Ein­st e l l e n unserer Offensive trat eine wesentliche A n d e - cung der Gesamtlage ein. Wir muhten uns auf die Slbwehr einstellen und unsere Front zuruckverlegen. In den neuen Stellungen können wir aber mit vollem Ver­trauen weitere Angriffe des Feindes erwarten. Es liegt in der Natur der Sache, dich wir als Verteidiger eine erh eb­liche Zahl von Gefangenen und Geschützen etn< Reifüfci haben. Wir können ckber mit Bestimmtheit sagen, daß der Feind seine Erfolge nur an den ersten Angriffs tagen durch Überraschung mit geringen Verlusten erreichte, »ah er aber im übrigen die schwersten Verluste erlitten hat. Auch die amerikanischen Heere dürfen uns nicht schrecken; wir werden auch mit ihnen fertig. Bedeutungsvoll war für uns

die Frage der T a n k s.

Wir sind gegen sie ausreichend gerüstet. Die Tankabwehrffst heute mchr eine Nerven- als eine G e r ä t f r a g e. Im O st e n und an der italienischen Front ist die Lage im allgemeinen unverändert. In Mazedonien gelang es dem G e g n e r. die bulgarischen Streitkräfte an einer Stelle nicht unerheblich zurückzudrücken. Die bulgarische oberste Heeresleitung sah sich trotz der glänzenden Abwcbr des englischen Angriffs am Doiranice gezwungen, ihre Verteidi­gung weiter zu rückz uv erlegen. In Palästina wurden am IS. Sept. die türkischen Kräfte aus ihren bisherigen Stellungen geworfen. Wie sich die Lage weiter gestalten wird, läßt sich noch nicht übersehen.

Die feindlichen Heeresberichte müffen jetzt mit großer Vorsicht gelesen werden. Sie sind bewußt ans die Zer- .nürbung unserer Stimmung zugeschnitten und bringen daher starke Übertreibungen.

Gon verschiedenen Seiten ist (und Mar ganz mit Recht! Schrrstl. des „Wiesbadener Tagblatts") die militärische Berichter st attung angegriffen worden: nämlich die Be Handlung der Stärke der feindlichen Reserven und des ame litauischen Heeres. In dem erstgenannten Punkt fft sie zu weitgegangen. Es wurde nicht genügend zum Aus­druck gebracht, dah der Feind in der Loge war, die abge­kämpften Verbände wieder auszusüllen und entsprechend dem Einsatz der amerikanischen Kräfte an ruhiger Front neue Reserven zu bilden.

Voll Vertrauen sieht di« Oberste Heeresleitung und die Heeresverwaltung den künftigen Ereigniffen entgegen. Der Feind rechnet mehr als je auf unseren inneren Zu­sammenbruch. Zeigt dir Heimat ein starkes Gesicht, s, acht sie dadurch unfern Front eine unübe rw i ndli ch e

Wie es unseren Gegnern schlecht ging, stellten sie sich geschlossen hinter Regierung, Heeresleitung und He^- Seilte der Deutsche das nicht auch können, zumal es chm urcyl schlecht geht? Wir halben keine Ursache, zu verzagen. Ern fester deutscher Wille führt zum ehrenvollen Frieden.

Hierauf äußerte sich Kapitän zur See B r ü n i n 3 si " st ^ über die Lage zur See: Das wesentliche aus fernen Ausfüh­rungen wurde in der Morgen-Ausgabe bereits mitgeteilt, .cach- zutragen sind noch seine folgenden Ausführungen: unsere

FIctte, unsere prächtigen U-Bootsbesatzungen wissen Mar, wo­für sie kämpfen, aber der Gedanke, dah sie das H e i m a t- Heer hinter sichhaben, lässt sie mit dem Bewusstsein an den Feind gehen, dah das deutsche Volk Verständnis gegenüber der ausschlaggebenden Tätigkeit des U-BootkrtegS hat. Das wird den todesmutigen Männern die schwere Arbeit erleichtern, wird ihnen einen neuen Ansporn zu weiteren --eist'ingen geben. Nach der bei unserer Marine herrschenden Auffassung stand England vor etwa Jahresfrist vor der Schicksalsfrage, ock es nach den wuchtigen Schlägen, die seinen -eben-nerv, den Frachtenraum, getroffen hatten, aus einer verständigen Grundlage Frieden Miessen sollte.

Im weiteren Verlaus der Beratungen des Hauptaus­schusses des Reichstags führte anschliessend an dre Darlegungen des Kapitäns z. S. Brüninghaus der

Staatssekretär des Auswärtigen Amtes v. Hintze

über die außenpolitische Lage aus: ES ist mir eine Genugtuung, hier vor Ihnen über die außenpolitische ->nge zu 'prechen. Im Vordergrund des öffentlichen Interesses Hehl die jüngste Aufforderung Osterreich-Un garn s zu einer Aussprache über den Frieden. Die Haltung der deut­schen Regierung zum Frieden ist in verschiedenen Aufforderun­gen zur Kenntnis der ganzen Welt gebracht worden. Wir haben diese Friedensaufforderung, unser« Bereitschaft zum Frieden, die darin ausgesprochen ist, aufrecht erhalten trotz der zum Teil spöttischen, zum Teil hohnvollen Abferti­gung, die wir von unseren Feinden daraufhin erfahren baden. In dieser Bereitschaft zum Frieden waren w:r mit un­seren Verbündeten völlig einig.

Indessen erscheint es uns, nach dem dieser Mißerfolg un­serer bisherigen Anregung z-utril geworden war, daß w>r nicht noch einmal denselben Weg gehen sollten. Auch kam es uns vor, als ob der augenblickliche Zeitpunkt, in dem der Feind in einer Kriegspsychose, in einem Sieges- t a u m e l, sich befand, nicht gerade der geeignetst^ wäre, unsererseits mit einer neuen Aufforderung zum Frieden hervorzutreten.

Indessen. dre Aufforderung ist erfolgt. Zugleich nachdem die Aufsorderung ergangen war, haben wir in Übereinstim­mung mrt unseren Bundesgenossen, der Türke: und Bulgarien, uns dahin ausgesprochen, dah wir den Schritt der österreichisch- ungarischen Regierung mit größter Sympathie begrüßen und dah w'r unsererseits die ersten sein würden, an einer auf Grund dieser Anregung zustande gekommenen Aussprache der Kriegführenden uns zu beteiligen.

Ich gehe über zu den Staaten, mit den«, wir im Frieden leben, die als Neutrale gelten. Zunächst der grösste von ihnen ist

Groß-Rußland.

In Gross-Russland brodelt der Keffel der Revolution weit«. W:- haben uns damit al^usinden und daran zu denken, dah, wer noch immer in den Kessel der Revolution di« Finger ge­taucht yat sich der Folgen bewusst sein und beren f«n muhte, die Folaen zu tragen. Die Revolution wird in Ruhlano bee,n- fluht durch das Vorgehen der Feinde, der Engländer und Ame­rikaner. Die Engländer und Amerikaner haben rm R o r d e n von Rußland einen selbständigen Staat gebildet, den Kolastaat. Ebenso haben sie in Archangelsk eine neue Republik unter ihrer Ägide gegründet. D:e Truppen, welche die Engländer und Amerikaner augenblicklich dort in­stalliert haken, sollen die Zahl von 60000 erreichen, dcch sind diese Zahlen, wie die Herren wissen, meistenteils rechr unsicher.

Diese Unternehmungen unserer Feinde tat Norden müssen von uns mit der grössten Aufmerksamkeit verfolgt werden. Sie richten sich auf den Umsturz der gegemvarti- gen Regierung in Russland und die Wiederaufnahme des Krieas gegen Deutschland. Die bolschewistische Regierung bat sich gegen diese Unternehmungen unterer Feinde im "Norden gewehrt. Wir haben unsererseits uns e b e n i a 11 s daraus eingerichtet, solchen Unternehmungen, falls sie dedroh- ücher werden, zu begegnen. Wir können sagen, dass setzt im Murmangebiet und im Süden davon bis Vorakol die Eng­länder, Amerikaner, zum Teil auch die Italiener bereits vor- gedrungen sind. In ihrem Sold stehen auch Rote Gardisten. Russen. Dass sie weiter vo"yehen werden, fft nach dem langen Zeitraum, der vergangen ist, seitdem sie diesen südlichsten Punkt erreicht hatten, nicht recht anzunehmen. Das Klima und die Bodenverhältnisse stellen sich dem entgegen. TaS Programm der bolschewistischen Regierung gegen­über diesen Entente-Unternehmungen fft nicht ganz klar ausge­sprochen. Sie hat sich dagegen gewehrt, sie fft auch dagegen dolgegangen, aber den K r i e q s z u st a n d hat sie nicht aus­gesprochen. Ausserhalb dieser Unternchmungen unserer Feinde ui Russland haben sie in der Hauptstadt deS russischen Re'chs Putsche gegen die dortige Regierung angezettelt. Diese Putsche sind, wie die Herren wissen, unter der Mitwirkung der Ver­treter Englands und Amerikas vorgenommen worden. Sie sind blutig unterdrückt worden. Wir haben daran ein Symbol von dom, was 'die Entente in Russland fähig und gewillt ist, zu unternchmen. Die bolschewistische Regierung scheint sich in letzter Zeit dieser Gefahr bewusst zu sein. Sie wappnet sich da-

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Einer der neuen Staaten; mit denen sich Russland aus- einanderzusetzen hat, ist

Finnland.

Verhandlungen über das Bechältnis beider benachbarter Staaten zueinander sind hier in Berlin ausgenommen wordeii. Wir haben gesunden, dass die gegenseitigen Spannpunkte noch miteinander differieren. Unsere Bemühungen, sie MM,-us- stleich zu bringen, sind zeitweilig fchlgeschlagen. Wir haben aber die Hoffnung, annchmen zu dürfen, dass dieser zeitwe'lige Fehlschlag kesn endgültiger sein wird.

Die Ukraine

schreitet in erfreulicher Weise in der Konsolidie­rung weiter. Der Hetman der Ukraine ist mit seinen mass­gebenden Ministern m Berlin gewesen und hat mit der Regie­rung Fühlung genommen. Wir höben dabei sestgestellt. dass seine Absichten loyal und für die Ukraine förderlich sin», dass er bestrebt fft, die Probleme, die sich der Ukraine stellen, einer baldigen Lösung entgegeuzuführen, und dass seine Absichten uns gegenüber aufrichtig und klar sind. Es besteht augenv.ick- l:ch zwischen der Sowjetregierung und der Ukraine ein Waffen­stillstand und eine Art Abmachung über den gegenseitigen Ver­kehr, auch über den Handel. Wir können annehmen, dass auch, nachdem dieser dloäu? vivendi schon geraume Zeit erfolgreich bestanden hat, er allmählich zu erfolgreichen Verhandlungen zwischen beiden Staaten führen wird, die aus dem Waffen­stillstand einen dauernden Frieden ^ machen wollen. Die Ukraine arbeitet daraus hin, ein selbständiger, lebensfähiger und starker Staat zu werden. Wir können diese gute Absicht begrüßen.

Die Tschecho-Slvwäken

bedrohen die Bolschewisten von Osten. Der Name Tschecho- Slowak fft heute nicht mehr das, was er im Zeitpunkt seines Enfftchens bedeuten sollte. Nach den vorliegenden Nachrichten scheinen bei den Tscheche-Slowaken nur noch wenige Tschecho-Slowakeu zu sein. Dre meisten Angehörigen dieses Heeres sollen aus Sibirier:i und übergelaufenen Russen be­stehen. Der Zusammenlhalt in dieser Armee wird verschieden­artig geschildert, die meisten Nachrichten laufen aber daraus hinaus, dass das ffchechv-slowakische Heer mit der Zeit mehr und mehr undiszipliniert wird, und dass nach dem Beispiel vieler anderer Armeen im fernen Osten weiter nichts wie un­disziplinierte Unternehmungen enfftshen. Die Tschecho-Slowa- ken haben im Augenblick den Ural und die Wolgagebiete zum Teil besetzt. Neuerdings Hot die bolschewistische Regierung sie zurückgedrängt, und die Regierung in Moskau. gibt an, die wichtigen Städte Kasan und Simbirsk wieder in ihre Hand gebracht zu haben. Was

Sibirien

selbst angeht, so befindet sich eine Regierung in Irkutsk, eine in Omsk, eine andere in Wladiwostok und eine weitere in C h a r b i n. Diese verschiedenen Ortsnamen kenn­zeichnen nur die Staaten wo sich überhaupt eine Regierung konstituiert hat. Die groß« Breite von Sibirien ist regie- rungslos und hat sozusagen keine Regierung, die über die der Gemeinde hinausaeht. So lange die Russen sich in diesen kleinen Gemeinden wohl befinden, so lange ist eigentlich noch nicht an ein Ende dieser Prozesse zu denken, die sich in Russ­land abspielen. In Südrußland haben wir andere Pro­zesse des staatlichen Lebens entstehen sehen. Nördlich des Kau­kasus hat

General Alexejew

eine Armee gegründet, die er die Freiwillige Armee nennr. Sie soll etwa 100 000 Mann haben und gut bewaffnet sein, aber Mangel an Munition haben. Über die Stellung Alexejews "zu den Problemen, die in Russland vorhanden sind, wissen wir nur so viel, dass er daraus auSgeht, die gegen- wärtigeRegierung zu stürzen und an ihre Stelle einen Schein, ein Bild, oder das Wesen des alten Russland zu setzen, je nach der Möglichkeit. Ferner wissen wir, dass Alexejcw E n t e n t i st fft. Er befindet sich in einer recht abgeschlossenen Position, so dass er kaum noch Geld bekommen kann von den Feinden, da er von den Verkehrswegen abgeschnitten ist. Von den Don-Kosaken wurden unsere Angelegenheiten sachlich er­ledigt, wie wir ihre Angelegenheiten ebenfalls sachlich aner­kannt haben. Dagegen haben wir ein grosses Interesse, dass in ^diesen Gebieten, so weit es möglich ist, Ordnung und Ruhe herrscht, denn im Norden vom Don-Kosakengebiet befindet sich das höchst wertvolle D one zbe ck en m,t seinen grossen Koh- lenschätzen. Die Astrachan-Kosaken, am Südende der Wolga sitzend, behaupten sich westlich von den Don-Kosaken. Auch sie beanspruchen für ihr Staatsgebiet die Unabhängigkeit. Am Nordwestufer des Kaspischen Meeres finden wir wiederunr einen neuen Staat, den der Terek-Kosaken. Es scheint, dass sich die 'Engländer ihrer angenommen haben und ihnen Geld zukommen lassen. Wir brauchen diesen Punkt nicht so tragisch zu nehmen, denn auch ihre Verbindungen sind gestört und werden nicht so leicht wiederhergesiellt werden können. Um die Kuban- und Terek-Kosaken herum stehen noch bolschewisti- sche Truppen im Kampf mit allen diesen Staatsgebieten, die sich dcrt für unabhängig erklärt haben und einer Einigung noch nicht zustreben. Wichtiger für uns fft

die Krim.

Sie hatte eine eigene lokale Verwaltung eingerichtet. Neuer­dings haben Mischen der Ukraine und der Krim wirtschaftliche Verhandlungen stattgefunden, die zu einem ersprießlichen Aus­gang geführt haben. Die innere Lage Gross-Rußlands schein! uns nach den Mitteilungen, die wir in den Zeitungen lasen, vom Terror beherrscht zu werden. Zweifellos kom­men Schreckenstaten vor, aber dass sie in dem Umfang vor sich gehen sollten, wie wir es in den Zeitungen lösen, ist nicht sehr wahrscheinlich.

Welches ist nun unser Standpunkt gegenüber den bolsche­wistischen Negierung?

Wir haben kein Recht, vom völkerrechtlichen Standpunkt aus in die inneren Verhältnisse Russlands einzugreifcn.. Wir haben den Frieden im Osten dank dem Frieden von Brest. Litowsk. «s ist im Interesse bei De u t sch e n Reich» und jein«