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Verlag Langgaffe 21

„TagblotthauS".

Kchaltei-Holl« geöffne, von 8 Mir morgen» bi» 7 Uhr abend».

wöchentlich

«ejngs.PrciS fnr beide Ausgaben: Ml. l.S0 monatlich, Ml. S.K0 vi-rtelj-brlich durch den «erlag Lgngjasie El. ohne Bringerlohn. Ml. ».65 vierteljährlich durch alle deutschen Poitanstalten. ausichiiehlich Betiellgel». — Bezugs.Bestellungen nehmen außerdem entgegen: in Wiesbaden die Zweiostelle Bis.

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12 Ausgaben.

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„Tagblatthaus" Nr. 8650-53.

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Montag, 23. September 1918.

Abend-Ausgabe.

Nr. 444. ♦ 66. Jahrgang.

Die Krisis.

Wes Versteckspielen nützt nickts, und jede Vogel- Strauß-Politik ist vom Übel. Trotz heftigen Ableugnens, bei dem die Zentrumspresse unter Führung der „Germania" die Hauptarbeit leistete, ijt die Krisis da, mag man sie nun vom mehr persönlichen Standpunkt als Hertling-Krisis oder vom allgemeineren als Re­gierungskrisis auffassen. Ist es not.vendig, diese Tatsache festzustellen, so beruhen andererseits die Mel­dungen, die von einzelnen Seiten über ine angeblich be­reits festgelegte oder wenigstens in naher Aussicht stehende Lösung der Krisis verbrertet werden, im wesentlichen auf Kombination und teilweise nicht einmal aus einer sehr qlücklich>en. So entspricht es in keiner Weise den Tatsachen, wenn in einein Leipziger Blatte das Ende der Hertlingschen Kanzlerschaft als fest­stehend bezeichnet und sein Nachwlger in der Person unseres Gesandten in Kopenhagen, deS Grafen B r o cf- dorff-Rantzau, präsentiert wird. Der Tip war in diesem Falle sehr naheliegend, denn Graf Rantzau taucht seit längerer Zeit bei jeder Krisis als kommcnder^Mann auf. Im vorliegenden' Falle kann aber von einem Nach­folger des Grasen Hertling schon deshalb gar nicht die Rede sein, weil entgegen den anders lautenden Meldungen der Rücktritt d"s Grafen Hertling fürs erste nicht in Frage kommt sondern vielmehr die auf eine Konsolidierung der Regierung gerich­teten Anstrengungen der Mehrheitsparteien bis auf wei­teres mit der F o'rt d a u e r der Kanzlerschaft und preu- ßischen Ministerpräsidentichast des Grafen Hertling rechnen.

Dessen Stellung hang: nicht in letzter Linie von dem Ausgang des Kampfes um die Preußische Wa h l r e ch t s- reform ab, und so lange die Entscheidung hierüber nicht gefallen ist, wird auch die über sein Bleiben oder Gehen nicht fallen. Daß di? Aussichten d?r Reform im Herrenhause nicht gerade g ll n st i g sind, hat der Verlauf der Beratungen in den Ausschlüssen und Unter­ausschüssen, die Fortsetzung der „Affenkomödie" im Ab­geordnetenhaus?, wie Scheideniann das bisherige Trei­ben mit der Vorlage ganz richtig genannt bat. hinlänglich erwiesen. Aber imnierhin ist wenigstens von seiten der Regierung die Hoffnung auf das Zustandekommen eines auch für die Resormfcennde annehmbaren Kom­promisses im Herrenhause und auf eine nachträgliche Revision der Haltung des Abgeordnetenhauses noch nicht völlig aufgegeben worden, wenn auch bisher freilich nur verzweifelt wenig von U m r ck, wu n g s sti m m u-n g wahrzunehmen ist. Jedenfalls ist. wie man weiß, Graf Hertling enffchlosscn, nickst nur zunächst einen Plenar- beschluß des Herrenhauses abzuwarten, sondern auch die von der Verfassung für die Wiederholung der Abstim­mung vorgesehene Frist von 21 Tagen einzuhalten, es sei denn, daß sich bei der ersten Abstimmung eine ganz überwältigende Mehrheit gegen das gleiche Wahlrecht er­gibt. Ob Gras Hertling, ialls es sich erweisen sollte, daß die Wahlreform nur ans dem Wege der A u f- lösung des Abgeordnetenhauses und in Ver­bindung damit eines schärferen Druckes ans das Herren­haus durchzusetzen ist, die Kraft in sich fühlen wird, den Wahlkampf selbst dnrchzusübren, über diese Frage wird er sich zunächst selbst zu entscheiden haben.

Aber neben dieser Frage, wenn auch nicht obne Zu­sammenhang mit ihr, steht zurzeit die der Schaffung einer breiteren und damit festeren Grund­lage für die Regierung im Vordergründe, der von einigen Seiten noch mir gelindem Entsetzen aufgenom» menen Parlamentarisierung. Di? den: Grasten Hertling nahestehende „Germania" erklärt ausdrück­lich: „Gegen eine wsitere Parlanientarisierung ist natür­lich nichts einzuwenden." Daraus ist zu schlie­ßen, daß auch der leitende Staatsmann einer Rekon­struktion der Regierung in diesem Sinne nicht ab­geneigt ist. Dm gleichen Standpunkt vertritt nicht nur die Fortschrittliche Dolkspartei, wie das aus einer Auslassung der „Lib. Korr." hervorgeht, son­dern auch die nationalliberale Partei, die durch die „Nat.-Iib. Korr." erklären läßt, daß nichts dagegen sprechen könnte, wenn unsere Politik durch eine Erweite­rung der Regierung im Sinne der bisherigen Parla­mentarisierung an Festigkeit gewinnen könnte Sehr bemerkenswert ist es buch, daß die „N a t. - l i b. Kor r." sich mit der 'Berufung eines Sozialdemvkraten in die Reichsregierung einverstanden erklärt. Was die Sozialdemokratie selbst betrifft, so hat sie durch den „Vorwärts" erklären lassen, daß sie „den Einkitt in die Regierung nicht grundsätzlich ablehnen kann". Rein äußerlich würde eine Vorbedingung für eine solche Parla- mentarisierung in der A n k h e b u n g des § 9 der Reichsversassung bestehen, wonach ein Mitglied der Re­gierung nicht zugleich im Reichstag sitzen darf. Eine Bestimmung, die ja auch in Preußen fehlt, wo Dr. Fried- bexa zugleich Minister und Abgeordneter ist.

Doch handelt es sich bei allen diesen Dingen um Fra- gen, die noch in der Schwebe sind und die dadurch noch verwickelter ' werden, daß sie mit denen der äußeren Politik, mir oer allgemein als dringend notwendig empfundenen Aufstellung eines klaren, festen Kriegszielprogramms zusammenhän- gen. Es ist anzunehmen, daß die am heutigen Montag einsetzenden Fraktionsberatuagen 'sowie die am Dienstag beginnenden Verhandlungen des Hauptausschusses zur Klärung aller dieser Fragen beitragen und die drin­gend notwendige Lösung der Krisis anbahnen wer­den, die jedenfalls dadurch nicht aus der Welt geschafft werden kann, daß man sie zu leugnen sucht. Wir brau­chen vielmehr endlich eine Reinigung unserer innerpolitischen Atmosphäre! Die be­ginnende Woche muß sie uns bringen.

*

Die Konferenzen mit den Parteiführern.

Berlin, 23. Sept. Der Staatssekretär des Auswärtigen v H i n h e hat am gestrigen Sonntag eine Anzahl Partei­führer empfangen, n. a. nach der „Voss. Ztg." den Zentrnms- aogeordneten Erzberger und den fortschrittlichen Ilvge- ordneten F i s ch b e ck. Heute werden die Konferenzen bei dem Staatssekretär fortgesetzt. Es werben konservative und netionalliberale Fraktionsführer zu Worte komnien.

Der Vizekanzler v. Payer hat in den letzten Besprechun­gen mit den Abgeordneten der Mebrheitspartcien n. a. mit den Abgeordneten Hausmann, Fischbeck, Naumann, Erzberger, Gröber, Herold, Ebert, Scheidemann und Südekum verhandelt.

Der Beginn der Verhandlungen der Zentrums­fraktion, von denen gesagt wird, sie seien für das weitere Programm der Mchrheitsparteien von ausschlaggeben­der Bedeutung, ist auf 9 Uhr vormittags anberaumt. Die Fortschrittliche Volkspartei beginnt ihre Frakttonssihung mittags um 12 Uhr. Abends 6s/„ Uhr findet die inter­fraktionelle Besprechung der Mehrheitsparteien statt.

Ein Mitglied der Zentrumsfraktion äußerte einem Vertreter des ,.L.-A." gegenüber: Es ist kein Geheim­nis, daß innerhalb der Mehrheitsparteien Bestrebungen im Gange find, die eine andere Richtung einschlagen wollen und auf die Einführung des Parlamentarismus abzielen. Aber sie gehen von einzelnen Persönlichkeiten und Gruppen innerhalb der Mehrheitsparteien aus und müßten, um Erfolg ^u haben, selbst erst die Mehrheit im Reichs­tag gewinnen. Ohne das Zentrum gibt es keine Mehr­heit, und das Zentrum hat bisher noch immer auf dem Stand­punkt gestanden, daß es einen solchen Weg nicht mitmachen wird.

dmgs (wohl gemerkt im S o m m e r) eine Reihe von Munitions­fabriken wegen Kohlcnmanxel geschloffen werden mußten. Unter diesen Verhältnissen bleibt im Winter sür den Hausgebrauch so gut wie nichts verfügbar, wenn nicht ganz besondere Zufuhren »ach Italien kommen. Daß ties nicht geschieht, dafür werden Ne U-Boote sorgen.

Ein englischer Monitor explodiert.

Haag, 22. Sept. Reuter meldet aus London: Die Admi­ralität teilt mit, daß am 16. September ein britischer Momtoq durch eine' innere Explosion im Hafen gesunken ist. Ein Ossizier und 19 Mann sind toi, 57 Mann werden vermißt. Es wird vermutet, daß sie gleichfalls umgekommen sind.

Der Tagesbericht vom 23. September.

IV. T.-B-. Großes Hauptquartier, 23. Sept. (Amtlich.)

Westlicher Kriegsschauplatz.

Heeresgruppe Kronprinz Rupprecht.

Bei örtlicher Unternehmung südlich von R e u v e Chapelle machten wir Gefangene. Die Artillerietätigkeit lebte zwischen Npern und La Bassee, beiderseits der Scarpe und im Kanalabschnitt südlich von Narquion auf.

Heeresgruppe Boehn.

In den Abschnitten östlich und südlich von Epehh, zwi­schen Omignonbach und der Somme nahm der Artilleriekamps am Nachmittag wieder große Stärke an. Jnfanterieangriffe, die der Engländer gegen unsere Linien südöstlich von Epehh richtete, wurden aügewiesen. Wie in den letzten Tagen, zeich­nete sich auch gestern die 2. Garde-Infanteriedivision besonders aus. Während der Nacht hielt starke Feuertätigkeit an. Jq nächtlichen Angriffen östlich von Epehh faßte der Feind in ein­zelnen Grabenstücken Fuß. Borfeldkämpfe an der Oise.

Heeresgruppe Deutscher Kronprinz.

Zwischen Ai kette und Aisne flaute die Gefechts­tätigkeit gestern ab. Erkundungsgefechte in der Champagne.

Heeresgruppe Gallwitz.

Zwischen der CoteLorraine und der M o s e l war der Artilleriekampf am frühen Morgen zeittvellig gesteigert. Dev Feind, der mit stärkeren Abteilungen gegen Haumont, südlich von Damptviteux und Rembcrcourt vorstietz und mit Erkun- dungsabteilungen mehrfach gegen unsere Stellungen heran- fuhrte, wurde abgewiesen. Westlich der Mosel schoben wir unsere Linien etwas vor.

Oberleutnant L ö r z e r errang seinen 42., Leutnant Säumet seinen 30. Luftsieg.

Der Erste Generalquartiermeister: Ludendorff.

Ein neuer Mahnruf Hindenburgs.

Auf ein Begrüßungstelegramm einer vaterländischen Versammlung des Kreises Jüterbog ist dem Landrat v. Arnim felgende Antwort des Feldmarschalls zugegangen:

Den Jülerbogern herzlichen Donk fnr ihren Grrß. Tie ersten Antworten aus Feindesland auf die österreichische Note zeigen, welchen Sinnes die Gegner sind. Sie wollen keine Verständigung. Sie wollen siezen. Demgegenüber gibt es nur eine Losung: Deutsches Volk, sei hart! v. Hindenburg.

35000 Tonnen tut Atlantik!

W. T.-B. Berti t, 22. Sept. (Amltich.) Im Atlantik versenkten unsere Unterseeboote

35 000 Vruttoregistertonnen.

Tie für unsere Feinde bestimmten Ladungen bestanden, so weit feftgestellt werden konnte, aus besonders wert­vollen Gütern, u. a. aus Kohlen, Baumwolle, Petro­leum, Holz, Stückgütecn und Lebensmitteln.

Die Versenkung mehreren Schiffsladungen Kohle ist besonders bedeutungsvoll im Hinblick auf die wachsende Kohlevnct in allen feindlichen Ländern.

Der Chef des Admiralstabs der Marine.

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Kabelzerstörung durch deutsche U-Boote im Atlantischen Ozean.

W. T.-B. Bern, 23. Sept. (Drahtbericht.) Die deutschen Unterseeboote an der atlantischen Küste haben abermals eine Anzahl von Fischdampfer, einen englischen Oldampfer, einen norwegischen Dampfer und mehrere Barken versenkt. Außer­dem gelang es einem Tauchboot, zwei Kabel zu zerschneiden. Die amerikanisckis Presse behauptet zwar, daß die durch­schnittenen Kabel nicht den Hauptlinien angehören. Das Er­scheinen der Tauchboote hat jedoch wiederholt zu hefftgen Auseinandersetzungen im Kongreß und im Senat geführt. Die Opposition greift das Marineamt wegen der Unzu­länglichkeit der Ab wehrmaßregeln an.

Die wachsende Kohlennot in den Berbandsländern.

Die Krlileiinct nimmt in den Verbandsländern immer drohen­dere Foimen an. Ter „Economist" entwickelt in einem längeren Aufsatz die Gründe dafür und fordert die Bergleute sehr^tzner- gisch auf. wenigstens ibrerseits nicht noch weiter zum Rückgang der Förderung berzutragen. Gegen die Wstkungen des U-Boot- k r i e g e S , der den Sästfssraum vernichtet und die Arbeiter durch die schlechtere Ernährung minder leistungsfähig macht, kann aber selbst der best fcmeuite Aussatz und die energischste Forderung nichts machen. Zn Z t a l i e n wächst die Kohlennvt krisenartrg ans. Die Holzvorräte reichen schon lange nicht aus, den Bedarf zu decken. Bohnverkehr und Heizung sind aus das allernot­wendigste eingeschränkt. Dies alles ;chon im Somme r. Was wird erst der Winter bringen? Womit sollen die Leute feuern und, kochen? Wie kritisch die Lage ist, belveist der Umstand, daß neuer.'

Eine schwere Niederlage der Engländer vor unserer Siegfriedfronl.

W. T.-B. Großes Hauptquartier, 22. Sept. (Amtlich.)

Westlicher Kriegsschauplatz.

Heeresgruppe Kronprinz Rupprecht.

Westlich von Flcurbaix und südlich Harvincourt wurden englische Teilangrifje. nördlich der Scarpe stark Vorstöße des Feindes ab gewiesen. Eigene Unternehmungen bei Mbeuvres krachten 45 Gefangene ein.

Heeresgruppe Boehn.

Nach den vergeblichen Teilangrissen der beiden letzten Tag« holte der Engländer gestern wieder zu großem einheitlichem Angriff aus. Sein Ziel war der Dtzrchbruch südlich von C a m b r a i. Unter dem Schutz einer dichten Feuer­walze trat die englische Znfantnie, von Panzerwagen und Fliegern begleitet, zwischen dem Wald von Gouzeaucourt und H a r g i c o u r t am frichen Morgen zum Angriff an. Wir hatten in Erwartung des feindlichen Angriffs i» der Nacht vom 19. und 20. die Verteidigung von dem Gelände östlich von Epehh aus die ollen englischen Stellungen zwischen Villers G u i s l a i n und B e l I i c o u r t verlegt. Als der zum Angriff tiesgegliederte Feind die Hohen hinab gegen unsere Linien an­stürmte, empfing ihn das vorbereitete Abwehrfeuer unserer Artillerie, Znkantcrie und Maschinengewehre. Der Angriff blieb vor unseren Linien liegen. Nach st ä r k st e r Feuervorbereitung srtzre der Feind zu erneutem Angriff an. Auch dieser zweite Ansturm scheiterte völlig. In dem Südwestteil von Villers Euislain und in dos Gehöft Quenneumnt drang der Engländer rcrüdergcbend ein. Hier warf ihn ein so­fortiger Gegenstoß Wiede: zurück. Am Abend und während der Nacht folgten stärkstem Artillerieseuer nochmals heftige Angriffe, die abgewiesei wurden._

Der gestrige Kampftag war in dem schweren Ringen an der Westfront ein besonders erfolgreicher Tag. Deutsche Jäger und .Kavallerie, Schühenrcgimenter, oft- und westpreußische, posensche, nicdcrscklesische. westfälische, rheinische, bayrische Regi­menter und Gardetruppen haben dem Engländer gestern eine schwere Niederlage zugefügt. An seiner ganzen Angriffssront hat er schwerste Verluste erlitten. Unserer Artillerie fällt ein H a u p t a n l e i l an dem vollen Erfolg zu.

Herrcsgruppe Deutscher Kronprinz.

Zwischen A i l e t k e und Aisne dlieb die Artillerietätigkeit tagsüber in mäßigen Grenzen. Sie lebte am Abend in Verbindung mit heftigen Teilkänipsen östlich von Vauxaillon, am Gehöft Banrains und nordwestlich von Baillh auf

Der Erste Ccneralquartiermeister: Ludendorss.

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Die Luftangriffe auf das deutsche Heimatgebiet im August.

W. T.-B. Berlin. 21. Sept. (Amtlich.) Im August fanden insgesamt 46 Luftangriffe auf das Heimatgebiet statt. Von den Angriffen wurden fast nur offene Städte im Westen und Südwesten Deutschlands sowie die Industriegebiete im Saargebiet, Lothringen und Luxemburg betroffen. Im ein­zelnen wurden mit Bomben angegriffen das lothringisch» luxemburgische Industriegebiet zwölfmal, das SaargMiLtz