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Wiesbaökltrr TsgW.

Verlag Langgaffe 21 12 HUSQClbeTt. „s«*>i«tt® h«“ «r.skso-»».

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Ernährungsfragen heute und später.

Unser zähester Gegner hat in London ein besonderes große? Amt geschaffen, dessen einzige Aufgabe ist, die St t m - lnung in Deutschland niederzudrücken. _>tefe5 Statt arbeitet unter' Aus.oendung großer Geldsummen mit der ganzen moralischen Bedenkenlosigkeit, dre den Engländern seit alters her im Kampfe mit ihren Gegnern ebenso selbstverständlich war wie uns — leide r mochte man fast sagen — die innere Anständigkeit. Es rst schwerlich daran zu zweifeln, daß manches von der ekelhaften (Hau» wacheres, das jetzt hier und da bei uns bemerkt wird, seinen Ursprung in der Tätigkeit jener Londoner Amtsstelle findet. Schwachmütige und Hasenfüße, die in krankhafter Schwarz- feherci für p'des üble Gerücht empfänglich sind. Gedcmren- fpäher und Geschichtentcäger hat es immer gegeben, -sie gehen auch jetzt wieder mit wichtigen Mienen durch die Straßen. Unsere augenblickliche militärische Lage, die sie nicht verstehen oder nicht verstehen wollen, gibt ihnen zu allerlei düsteren Prophezeiungen Anlaß. Wir Deutschen sind ein mannhaftes Volk, aber alte Weiber in Mannshosen grbt es auch bei uns mehr als genug.

Oft finden die Angstmeier einen vorbereiteten Boden. Die Knappheit unserer Lebensmittel, die vielfachen Entbehrungen, die wir gleich unseren Gegnern leiden mu-sen, sind auf die allgemeine Stimmung nicht ohne Einfluß ge­wesen Das zu leugnen, hieße sich offenbaren Taffachen ver­schließen. Auch Leute, deren Gott nickt der Bauch ist. tragen schwer an diesen Entbehrungen. Die Teuerung, der Wucher auf ollen Gebieten, der Sckleichhandel. die vielfachen Fehler in der öffentlichen Bewirtschaftung der Nahrungsmittel, dre

E rken, aber notgedrungenen Eingriffe in die Privatwirtschaft s widerwärtige Protzentnm der im Kriege Reichgewor- deuen und die Verluste breiter anderer Bevölkerungsschichten in den freien Berufen, in Industrie, Handwerk und Handel, dazu Krankheiten und andere Schwierigkeiten, die auf den Krieg zurückzuführen sind, vor allem aber seine Blutopfer, sein« tausendfrche Zertrümmerung w,n Glück und Familien­leben- das alles hat eine bittere, nervöse Stimmung auch im teutscken Volke erzeugt, deren wir Herr werden müssen. Wenn auch keineswegs die Gefahr besteht, daß sie eines Tages die Mehrheit beherrscht, so ist doch auch bei einer Minderheit ernes im schwersten Diseinskampfe stehenden Volkes jede Verzagtheit ein Übel.

Wo sie sich zeigt, hat sie ihren Grund oft auch in arger Unwissenheit. Sie unterschätzt, da wir nicht ständig gegen eine ganze Welt von Feinden siegen, unsere mili­tärische Kraft, die auch bei strategischen stellenweisen Rückzugsbewegungen die alte ungebrochene fft und sie trägt sich mit der Hoffnung, daß wenige Tage nach dem Frie­densschluß alle unsere wirffchaftliche Bedrängnis über­wunden und namentlich der Tisch wieder reich beseht sei. Wer das glaubt, der ist in einem gefährlichen Irrtum be­fangen und verkennt die Verbältnisie vollständig. Es wird auch n a ch dem Kriege noch lange dauern und«w e s e n t - lick von seinem günstigen oder ungünstigen Ausgang für uns abbängen, ehe wieder jeder Deuffche des Sonntags sozu­sagen sein Huhn im Topfe hat. Ein verlorener Krieg würde den gutbesetzten Tisch für unser ganzes Volk in nebel­hafte Ferne hinauSrücken. Um das zu begreifen, braucht man nur die Statistik ein kurzes aber sehr eindringliches Wort reden zu laflen. Deutschland ist bekanntlich ein großes Zuschußland. Wer das noch nicht wußte, der spürt es seit dem Kriege jeden Tag an seiner Mahlzeit. Um so leben zu können, wie wir lebten, führten wir im Durchschnitt der Jahre 1907 bis 1010 — um Zahlen zu geben, die uns gerade zur Hand sind — nicht weniger als iür etwa zwei­tausend Millionen Mark Nahrungsmittel vom Ausland ein. Unter ihnen:

Getreide (Roggen, Weizen. Hafer. Gerste) 628 915 000 M. Hülsenfcüchtc (Bohnen, Erbsen, Mais. Reis) 205 095 000 „

Gemüse. 28 650 000 „

Obst. 53 709 000 „

Südfrüchte. 92 259 000 „

Geflügel und Eier .. 207 211000 „

Fleisch ... . .... 22 382 000 „

Milch. Butter. Talg. Schmalz . . . . 240 886 000 „

Lebendes Vieh.. 181299000 ..

Kaffee. Tee, Kakao .. 260577000 „

Öle und Fette. 45 636 000 „

Außerdem wurden noch Futter- und Düngemittel, d ic sich gleichfalls in Nahrungsmittel umlehen, in Höhe von mehr als zweitausendfünfhundert Millionen Mark eingeführt. Diese gesamte Einfuhr war in den Jahren^vor dem Kriege infolge ungünstiger Ernten in Deutschland noch gestiegen. Es leuchtet ein. daß solche gewaltige Mengen auch bei vorzüglichster Bewirtschaftung niemals in Deutschland selbst erzeugt werden können. Am allerwenigsten unmittel­bar nach dem Kriege. Wir haben in diesen Jahren am deut­schen Acker Raubbau treiben müssen. Da es uns an Menschen und Spannvieh fehlt, ist die Bodenbearbeitung eine schlechtere geworden. Da gewisse wichtige Dungjtoffe vom Ausland nicht mehr hereinkommen und auch infolge des Zu- sammenschmelzens unseres ViehstandeS der Stalldung knapper wurde, können die dem Boden entnommenen Stoffe nicht völlig Nieder ersetzt werden. So ist der Ausfall unserer Ernten, ganz abgesehen von Gunst oder Ungunst des Wetters, ge­ringer. Wir sind also auch nach dem Kriege, wenn wir unsere Ernährung günstiger gestalten wollen, in umfang­reicher Weise auf die Einfuhr von Lebensmitteln ange­wiesen. Das hat jedoch seine Schwierigkeiten. Mit dem efften Kriedenstage wird ei» heißer Weltlauf mu die «ahruugsschätze

der Welt beginnen, der sich für Deutschland vorau-nchtlich unter sebr schwierigen Verhältnissen vollzieht; ganz abgesehen von Fracht- und Valutasragen. England hat bereits heute ouf gewaltige Nahrungsmittelmengen die Hand gelegt und sie dadurch unserem Zugriff auch nach dem Frieden ent­zogen. Ist dieser Friede für uns ungünstig, erleiden wrr eine Niederlage, io werden unsere Gegner uns unter der Führung Englands unser täglich Brot zuteilen und ne lassen schon heute keinen Zweifel darüber, daß sie dre Absicht haben, uns durch harten wirtschaftlichen Druck zu einem entnervten Helotenvolk zu machen, unsere Mann­haftigkeit zu I rechen, damit wir für immer, gleich Indern und Iren, ein Opfer fremder Habsucht sind. Wir dürfen diese Absicht nicht leicht nehmen; es ist den Engländern und Am^ikanern bitterer Ernst damit. Viele Deuffche Zahnen leider selbst heute rwch nicht, daß es tatsächlich um das Sern oder Nichtsein unseres Volkes in seiner alten Kvist, Wohlhäbigkeit und Unabhängigkeit geht.

W i r sind zu einem Frieden, der uns und den Gegnern Lebenslust und Entwicklungsmöglichkeit läßt, st e t s bereit. England und die Vereinigten Staaten be­reiten jedoch den Wirtschaftskrieg mit großer Umsicht und Energie vor. Besonders dre Engländer zeigen dabei dre ganze geschäftliche Gerissenheit und Rücksichtslosigkeit. die lbnen auch im wirtschaftlichen Kampfe eigen ist. Im November 1917 sagte Llohd George im Konsfftnffonellen Klub in London: .Wir wollen den Deutschen eine Schlinge um den Hals legen, daß sie nie wieder loskommen können." Diese Schlinge ist der Wirtschaftskrieg. Wir brauchen ägyptische Roh­baumwolle für feinere Garne und haben vor dem Kriege für 73 Millionen jährlich von ihr eingesührt', diese Baum­wolle hat sich jetzt England vertragsmäßig gesichert, gleich­zeitig will es aber auch mich dem Kriege die Ausfuhr feiner Baumwollgarne nach Deutschland, von der wir für 118 Millionen Mark jährlich bezogen, verbieten. Es will damit gewisse wichtige Zweige unserer Textilindustrie labmlegen und besonders Sachsen würde durch solche Maß­nahmen schwer betroffen. England erwarb auch den Ertrag on feiner Merinowolle in Australien und Südafrika nach dem Kriege aus eine Anzahl Jahre hinaus. Es will damit die deutsche Kammgarnspinnerei und -Weberei treffen. England sicherte sich durch Verträge auf dem Weltmarkt Metalle und Kauffchuk, die für unsere elektrische und Kabel- industrie notwendig sino, sichert iich Kupfer. Blei und Zinn in Broken-Hill in Australien, die für die deutsche Gerberei er­forderlich« Quebrachorinde in Argentinien, machte die Aus­fuhr nicht eisenhaltiger Metalle aus England von einer be­sonderen Erlaubnis des Handelsamtes auch nach dem Kriege obbängig. eine Versammlung der englischen Baumwoll- fabrikantea in Liverpool beschloß kürzlich, bis- zehn Jahre nach Friedensschluß keinen Handel mit uns zu treiben, kurz: Eng­land hat schon jetzt ein Netz wirtschaftlicher Ver­träge gesponnen, mit denen es unsere Textilindustrie, unsere Fettindustrie, elektrische Metall-, Kabel- und Auto- mobil'ndustrie, unsere Gummi-, Leder-, Seifen-, Jute-, Öl- vnd Pflanzenfettindustrie und manche andere lahmlegen will. Es hot bereits zahlreiche weitere Maßnahmen ergriffen, die den gleichen Zweck haben. Englische Politiker verlangen die Auslieferung auch der deutschen Handelsflotte nach dem Kriege. Wir sollen mit unserem Gelde auf deutschen Werkten Schiffe bauen, um sie ohne Gegen­leistung an England für die Verluste durch llnterseebwte abzuliefern; englAche Politik;: verlangen weiter, daß die teuffchen Kali-, Kohlen - und Erzlager mit Beschlrg belegt, daß wir eine gewaltige Kriegsentschädigung zahlen, für die unsere Produktionsmittel und Zölle zu ver­pfänden wären. Zn deren Verwaltung würden dann wohl englische Oberauffichtsbeamte in Deutschland amtieren. Wir sollen wehr- und waffenlos, bei knapper Nahrung gehalten, wir sollen ein Arbeitsrier, ein Lastträger im eng­lischen Dienst werden. Das ist die Schlinge, von der Lloyd George sprach.

Bei einer solchen wirtschaftlichen Entmannung würde auch nach dem Kriege die Not ein täglicher Gast in Deutsch­land sein. Sie würde kein Ende haben. Ein Friede in solcher Gestalt wird uns keine Erleichterung, kein Stück Brot mehr ouf den Tisch und kein Fleisch in den Topf bringen. Alle Nahrung würde uns von unseren Auffehern für unabsehbare Zeit sehr knapp zugeteilt werden: die Löhne werden sinken, alle Arbeiterfürsorge wird schwer beeinträchtigt, an den notwendigen weiteren Ausbau ist nicht zu denken. Das ist ohne Sch warzse Herei deutschesLos, wenn wir einen Frieden nach der Ansicht unserer Gegner erngehen. Unsere Ernährung wird für immer eine ärmliche, unsere ganz« Lebenshaltung eine gerückte sein. Jede H -usfrau wird solchen Frieden in ihrer Küche, zeder Handwerke: in seiner Werfftatt, jeder Industrielle in seiner Fabrik ui:d jeder Landwirt auf seinem Hof spüren.

Die Nutzanwendung liegt nahe: Wir ' nwgen

schwer an der heuffgen Last tragen und noch manchen harten Tag erleben, aber wir dürfen in diesem Kriege nicht im Sinne der englischen Jingos unterliegen, wenn wir einst wieder frohe Zeiten sehen, wenn wir uns, um es geradeheraus zu sagen, einst wieder sorglos sättigen und nicht zu einem Helctenvolk werden wollen. Das sollten auch die Schwach mittigen heute nicht vergessen.

Wir müssen und wollen uns durchsetzen, um nicht besiegt zu werden! Und dazu braucht'S, was wir immer wieder wiederholen, der alten fest e n einheitlichen Entschlossenheit, des reinen T i' ck e s und freien Luftzugs rm Innern, der ruhigen festen Zuversicht des ganzen Volkes — einer Zuversicht, die nicht zu hegen ein Volk, das so U u g e h e u r e * leistete, nicht die geringste V er a nlagung hat.

Englisch-französische Großangriffe.

Die Annahme, daß der General Foch seinen Angriff auch aus den bisherigen Hauptkampfffonten fortsctzen und trotz aller entgegenstehenden örtlichen und taktischen Schwierigkeiten von der Durchführung des rein frontalen Durchbruchs sich nicht abhalten lassen würde, bat durch die letzten Kämpfe volle Be­stätigung gründen. Während in den vorhergehenden Tagen nur Teilkämpse zu melden gewesen waren, durch die der Ge^ ner die Lage der neuen deutschen Stellungen festzustellen und sich in den Besitz des Vorgeländes zu setzen suchte, und sich mühsam an die vordersten deutschen Truppen hcranarbeitete, hat am 18. September ein allgemeiner großer feindlicher Angriff auf breiterer Grundlage stattgefunden, den wir sowohl nach Ausdehnung des Kampfplatzes wie nach Einsatz der feind­lichen Kräfte als einen Großkampftag bezeichnen können, denn auf einer Front von 85 Kilometer sind wie aus den Ge­fangenenaussagen hervorgeht, mindestens 15 Divisionen ein­gesetzt worden.

Der feindliche Vofftotz erfolgte aus dem Abschnitt zwischen C amb r a i und St. Quentin. Ihm lag offenbar die Ab­sicht zugrunde, durch einen Erfolg an dieser Stelle die deuffche Front zu durchbrechen und von Süden her gegen den Raum von Cambrai vorzustoßen und dadurch eine Entlastung der östlich Arras bei. Arleus vcrgestoßenen Engländer zu be­wirken. Aus diese Msicht hatten auch schon die früheren Teil- kämpse hingewiesen. Auf dem Nordflüyel wurden die feind­lichen Angriffe am Wald von Havrincourt und bei dem Ort Gouzeaucourt nach hartem und schwerem Kamps abgeschlagen. In der Mitte richtete sich der feindliche Vorstoß zunächst gegen das von den deutschen Truppen noch immer besetzt gehalten« Plateau von Epehy, das wegen seiner beherrschenden Lage eine große taktische Bedeutung besitzt, und noch etwa 4 bis 5 Kilometer vorwärts der eigentlichen Siegfriedstellung liegt Um diesen Höhenrücken ist den ganzen Tag über heiß und er- bittert gerungen worden. Mo es dem Gegner zunächst gelun­gen war, vorzudrinyen, wurde er durch Gegenangriff wieder zurückgeworfen. Schließlich verblieb dem Gegner an: Abend des Kampftages n u r d e r B e s i tz der beiden Ortschaften Epehy und des südöstlich davon gelegenen Ronsoy. Aber diese Dörfer liegen erst am Wosffuß -des -eigentlichen Höhen­rückens. Es fft also dem Gegner nicht gelungen, auf ihn selbst heraufzukommen und dort festen Fuß zu fassen, sondern er ist nur bis zu seinem Fuß vorgedrungen, so daß die schwerste Ar­beit noch vor ihm liegt. Das ist insofern von besonderer Be­deutung, als sich aus dem Höhenrücken selbst die alt« zweite englische Stellung hinzieht, deren Besitz ihm für die Fortführung des Angriffs einen guten Stützpunkl bieten würde. Er hat sie nicht zu erreichen vermocht, liech viel­mehr noch unter den ungünstichten Verhältnissen in der Tiefe.

Etwas größer war der Erfolg, den die südlich davon vor­gehenden australischen Divisionen erzielt haben. Sie konnten über Hagricourt und Pontru Vorgehen und in die vorderste deutsche Linie eindringen. Alsdann wurde aber ihr Vorstoß in einer Linie, die nordwestlich der Orffchaften B e l l i c o u r t und B e l l e n g l i s e liegt, zum Stehen ge­bracht, so daß auch dort der feindliche Erfolg ein örtlich be­schränkter blieb. Es ist dabei zu berücksichtigen, daß es sich bei diesem Kampf lediglich um einen Zusammenstoß mit den deuffchen Bortruppen handelt, di« nur in behelfsmäßig ausge­bauten Stellungen standen. Di« deutschen Haupt­streitkräfte und die Hauptwider st andslinie ist dabei noch nicht in Mitleidenschaft gezogen worden. Ans dem Südslügel südlich des Omignonbachs und an der Somme wurden alle feindlichen Angriffe abgeschlagen. Auf den übrigen Abschnitten, namentlich zwischen Ailette und Aisne, und im Höhengelände der CoteS Lorrain haben sich nur Teilkämpse entwickelt, die günstig für die deutschen Waffen verliefen. Fm allgemeinen läßt sich sagen, daß der englisch- französische große Angriff gescheite: t fft, und daß die ört­lichen Erfolge, die dem Gegner zufielen, keinen entscheidende« Einfluß aus die Gesamtlage ausüben,

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Der deutsche Abendbericht vom 20. September.

W. T.-B. Berlin, 20. Sept., abends. (Amtlich. Drahtbericht.) Bon den Kampffronten nichtsNeues.

Neue Kämpfe in Italien.

IV. T.-B. Wien, 20. Sept. (Drahtbcricht.) Amtlich ver­lautet vom 20. September, mittags:

Italienischer Kriegsschauplatz.

Die Kämpfe an der »enetianischen Gebirgsfroctt lebten gestern aufs neue auf. Nördlich des C o l I s a b e l l a und Col del Rosso gelang es den Italienern vorüber­gehend, in unsere Gräben einzudringen. Ungesäumt einsetzende Gegen st äße warfen sie sogleich wieder hinaus. Westlich: deS A s o l o n c und im Gebiet deö Col del Orso schlugen un­sere braven Regimenter italienische Anstürme in er­bitterten Nahkämpfen zurück. Der Feind erlitt schwere Verluste. Bei Sandona scheiterte abermals ein feindlicher Ansgangsversuch.

Westlicher Kriegsschauplatz.

Bei de« k. u. k. Truppen keine besonderen Kampfhand­lungen.

Albanien.

Geringe Gefechtstöffgkeit.

Die feindliche» Flnganlagen von Balona wurde» mm ««seren Flieger» mit Erfolg angegriffen.

Dar Eh-ff hach