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Dienstag, 17. September 1918.

Abend-Ausgabe.

Nr. 434. - 66. Jahrgang.

Regierung und Reichstag.

Aus parlamentarischen Kreisen wird uns geschrieben: Gegenwärtig wird, mit nur kurzen Unterbrechungen, zwischen den Parteiführern und den Regieruugsoertre- tern in Berlin beinahe unausgesetzt verhandelt, so daß bereits in den nächsten Tagen eine Klärung darüber er­folgen dürste, wie sich die gegenwärtige, durch die Wiener Note völlig veränderte Lage gestalten kann. Bei dieser Gelegenheit wird sich auch Klarheit darüber er­geben müssen, ob die deutsche Regierung über den beab­sichtigten Schritt des Grafen Burian unterrichtet ge­wesen ist, ob dies rechtzeitig der Fall war und in welcher Weise das wechselseitige Einvernehmen, wenn ein solches vorhanden gewesen ist, zum Ausdruck gelangte. In parlamentarischen Kreisen weiß man nämlich über diesen Punkt, dies muß deutlich getagt werden, augenblicklich durchaus noch nichts Zuverlässiges, und nlan ist nur in Kenntnis über den Standpunkt, den Herr v. H i n tz e den Parteiführern als den der deutschen Regierung mit­teilte. Es ist keine Frage, daß der ganze parlamentari­sche Betrieb durch die Wiener Note einen starken und lebhaften Anstoß erhalten hat, so daß es gar nicht mehr fraglich sein konnte, ob der Hauptausschnß einberufen werden soll oder nicht. Im Hauvtausschuß wird sich jetzt Gelegenheit bieten, alle jene politischen Fragen, die sich während der letzten Wochen sozusagen „angesammelt" haben, mit aller gebotenen Gründlichkeit zu erörtern. Es ist überflüssig, zu bemerken, daß bei diesen Be­sprechungen die Wiener Note in dem Vordergrund stehen wird, im Zusammenhänge mit ihr und im Rahmen des ganzen Problemkomplexes werden natürlich auch die Ergänzungsverträge zum Brester Frieden nochmals diskustert werden, insbesondere die Thron­kandidatur für Finnland soll einer eingehenden Kritik unterzogen werden. Dabei muß betont werden, daß keine einheitliche Anffassnng in Reickslagskreisen über diese Kandidatur besteht. Kurz zusammengefaßt läßt sich darüber sagen, daß die Mehrheitsparteien in der Hauptsache gegen die Kandidatur des Prinzen von Hessen sind, daß die übrigen Parteien zum Teil diese Kandidatur befürworten, zum Teil ihr abwartend gegcn- überstehen. Die deutsche Regierung wird ihrerseits ge­nötigt sein, eine Stellungnahme hierzu zu präzisieren, und bereits heute ist zu erkennen, daß die Parteien sich mit der Angabe, daß die deutsche Regieruna in der An« gelegenheit der finnländischen Thronkandidatur nichts zu sagen habe, keineswegs begnügen dürften. Was den Friedensschritt des Grafen Burian anbe- trifst, so herrscht bis tief in die Reihen der Sozialdemo­kratie hin eine große Skepsis über den Erfolg dieses Unternehmens, das eben deshalb, weil man es für wenig aussichtsreich hält, nicht gebilligr wird. Das darf nicht so verstanden werden, daß irgendwo bei den Par- teien des Reichstags eine Abneigung dagegen bestünde, alles mögliche zu tun, was dem Frieden förderlich sein kann — nur, daß man es für gar nicht friedensförderlich hält, wenn gerade jetzt, wo die Entente mit hochmütigen Äußerungen um sich wirst, bei ihr um Frieden geradezu gebeten wird. Dagegen gibt man sich in parlamentari­schen Kreisen der bestimmten Erwartung hin, daß die En­tente die Wiener Aktion nicht von vornherein und nicht glattweg abweisen werde, sondern eine Antwort geben dürste. Allerdings nimmt man an, daß der Be­scheid der Alliierten in einer Form gehalten sein wird, die eine weitere Annäherung einerseits ausschließt, an­dererseits als eine Demütigung der Mittelmächte nach außen hin wirken wird. Und man hält eine solche Demütigung gegenwärtig für durchaus vermeidbar und überflüssig, man wirst deshalb der deutschen Regierung vor, sie habe entweder überhaupt nicht oder nicht recht- zeitig oder endlich nicht mit dem genügenden Nachdruck inWien darauf hingearbeitet, daß die dortige Note unter­blieben wäre. Herr v. Hintze ist kürzlich in Wien ge­wesen und hätte unbedingt dies erreichen müssen. Als ausgeschlossen sieht man an, daß der Staatssekretär des Auswärtigen bei seinem Aufenthalt in der österreichisch­ungarischen Reichshauptstadt ohne Kenntnis der Absicht des Grafen Burian geblieben ist. Sollte dies dennoch der Fall gewesen sein, so wäre auch dadurch gewisser­maßen eine neue Situation geschaffen, die nicht ohne Bedenken ist. Fraglos wird die deutsche Regierung jetzt, wo man nichts anderes tun kann, auf den Vorschlag des Grafen Burian.' f.ustimmend antworten müssen, dennoch aber ist es nicht gleichgültig, welche Fassung diese zustimmende Antwort erhält. Auch dies wird einer der Hauptpunkte sem, über die man im Hauptaus- schuß beratet.

Dir Einberufung des Hauptausfchuffes.

W. T.-B. Berlin, 16. Sept. Der Hauptausschuß des Reichstags tritt Dienstag, 24. September, vormittags 10 Uhr, zusammen.

Br, Berlin, 17. Sept. sEig. Drahtbericht. zb.) Entgegen der ursprünglichen Vereinbarung des interfraktionellen Aus- tÄusieS, schreibt die «Voss. Ztg.", tritt der HauptauSschuß des

Reichstags erst am 24. September zusammen. Inzwischen werden die Besvcechnngen der Mehrheitsparteien unterein­ander, der einzelnen Parteien, der Parteien mit der Regie­rung weitergehen, obgleich der interfraktionelle Ausschuß zunächst seine Beratungen als abgeschlossen bezeichnet hat. Besondere Bedeutung mißt man in politischen Kreisen ferner einer Besprechung bei, die der Führer der Nationalliberalen Stresemann gestern nachmittag mit dem Zentrumssührer Gröber gehabt hat. Die nationolliberale Fraktion tritt heute vormittag zu einer Besprechung der Lage zusammen und eS liegt nahe, anzunehmen, daß die Konferenzen ihrer Führer die Grundlage der Beratung bilden werden. Heute nach­mittag versammelt sich auch der geschäftsführende Ausschuß der nationalliberalen Parrei. Diese nationalliberalen Be­sprechungen werden sich u. a. mit der Frage befaßen, cb eine Beteiligung der Fraktion an den interfraktionellen Mehrheits­beratungen erstrÄt werden soll.

England und Burians Friedensnote.

Scharfe Ablehnung in der englischen Presse.

IV. T.-B. London, 16. Sept. „Daily Expreß" er­klärt: Die österreichische Note bringt den wahren Frieden nicht näher. Tie vorläusigen Friedensbedingungen wür­ben von den Alliierten immer wieder mit,xeteilt. Es sind dies: Zurücknahme der deutschen Truppen aus Belgien und Frank­reich, die Aufhebung der Verträge von Brest-Litowsk und Bukarest, Bürgschaften für Wiederherstellung und Entschä­digung, wie die Anerkennung des Rechtes aller Völker auf Selbstbestimmung. In der österreichischen Note befindet sich nicht die geringste Andeutung, daß die Mittelmächte irgend einer dieser vorläufigen Friedensbedingungen zustimmen werden. Wenn man die Note ihres Wortgepränges entkleidet, bleibt nichts als die bloße Einladung zu einer gemeinsamen Konferenz, auf der Geschäfte abgeschlossen und die Vernich­tung des Militarismus vielleicht abgewendet werden können. Die das Schwert zogen, wollen sich vor dem Untergang durch das Schwert retten. Die Unaufrichtigkeit der Note verrät ihren Ursprung. Sie ist von Wien datiert, aber sie wurde in Berlin geschrieben. Der Friede ist unmöglich, so lange Deutschland das Geschwätz über der' Verteidigungskrieg wie- derkolt oder bevor es seine Vergehen gegen die Freiheit der Zivilisation und die Sicherheit Europas nicht zugibt. Jetzt wünscht es Verständigung und Freundschaft. Die Völker der Alliierten wollen weder Annäherung noch Freundschaft. Sie wollen keine geheimen Verhandlungen; sic wollen den Frie­den, aber einen dauerhaften und sicheren Frieden. Die Demo­kratie steht jetzt ani Steuer der Weltpolitik. Ein neuer Wiener Kongreß, wo Länder gegeneinander ausgetauscht und die Schicksale der Völker ohne ihre Zustimmung geregelt werden können, ist jetzt für immer ausgeschlossen. Der Militaris­mus ist erschüttert. Dieses Friedensmanöver beweist das unwiderleglich. Wenn das deutsche Volk wünscht, sich vom Sturze mit ihm zu retten, so mutz eS auf dem Boden der vor­läufigen Bedingungen stehen. So wird eine nützliche Be­sprechung ermöglicht und die Morgenröte eines annehmbaren Friedens verkündet.

„Dailv Telegraph" schreibt: Von der österreichisch- ungarischen Regierung wurde ein endgültiger Schritt unter­nommen, der beweist, daß sie nichts gelernt und alles ver­gessen hat. Der Vorschlag ist/v ö l l i q absurd und unauf­richtig. Wir fragen natürlich, warum dieser Augenblick für einen derartigen Appell gewählt worden ist und worauf er sich gründet. Ter wirkliche Zweck ist zweifellos, Zeit für die Reorganisation ihrer erschütterten Truppen zu gewinnen. Kein besserer Weg, diese Pause zu erreichen, wäre möglich, als diesen Zankapfel in die Diskussion zu werfen, Gegensätze zu schaffen und falsche Hoffnungen auf einen möglichen Frie­den zu erwecken. Das ist unserer Ansicht nach das wirkliche Ziel dieses österreichischen Angebots. Hinsichtlich der Be­gründung der österreichischen Regierung, daß alle Nationen gleicherweise eine Waffenentscheidum, für unmöglich halten, zitieren wir die Äußerung Lord Robert Cecils gegenüber dem Vertreter einer schwedischen Zeitung: „Je mehr dies auch auf Deutschland und Österreich-Ungarn zutrifft, es gilt nicht sür die Ententemächte." Deutschland wird seine Gesinnui.g nur durch eine entscheidende Niederlage ändern. Der Vorschlag der Mittelmächte an Belgien :st “ zynisch und unverschämt. Wenn die Feinde Belgien nur das anbieten, was mögen sie dann sonst beabsichtigen? Wir fordern zum BeifpiÄ, daß die ganze elsaß-lothringische Frage vom Standpunkt des be­leidigten und verstümmelten Frankreichs angesehen wird. Wir können Deutschland als Macht nickt vertrauen, da seine feierlichsten Vertrage durch seine Handlungen verfälscht wer­den. Deswegen muffen wir erst ein reuiges und schuld­bewußtes Deutschland vorfinden, bevor wir hoffen können, den Frieden zu diskutieren. Selbst wenn Verhand­lungen im gegenwärtigen Augenblick zeitweilig Frieden brächten, würden sie den endgültigen Kampf zwischen Macht und Recht nur auffchieben.

Die „Morning Post" schreibt: Wir sind bereit anzu- nehmcn, daß die Note von Deutschland diktiert ist. Wir haben es mit dem ersten endgültigen Friedensangebot Deutschlands zu tun. Es ist im wesentlichen der Vorschlag eines Waffen­stillstandes. Selbst wenn kein formaler Waffenstillstand ge­fordert würde, muß das Bewußt'ein, daß Diskussionen statt­finden, den Geist der alliierten Völker und Heere erschlaffen, während die deutschen Heere die Pause benutzen würden, um Zeit zu gewinnen, die sie sür Ruhe und Erholung brauchen. Deshalb ist die erste Frage, ob die Alliierten jetzt einem Waffenstillstand zustimmen wollen der tatsächlich den Krieg unter dieser Bedingung beenden würde. Nur eine Antwort ist möglich: Jedes Pausieren würde natürlich bedeuten, die

Ergebnisse des vieljahcigen Krieges wegzuwerfen, für immer alle Siegesbofsnungen anfzugeben und die gemeinsame Sache der Zivilisation zu verraten. Deutschland muß ge­schlagen werden und seine Niederlage eingestehen.

„Daily Chronicle" schreibt: Das österreichische

Angebot ist die erste direkte Annäherung der Kriegführenden, die seit Kriegsbeginn unternommen worden ist. Als solcher kommt ihr besondere Bedeutung zu. Zwei Motive haben die Note veranlaßt: 1. der Wunsch, unter den Ententemächten durch den Versuch, das Odium für die Fortsetzung des Krieges ihnen zuzuschieben, Verwirrung zu stiften; 2. die aufrichtige Friedenssehnsucht in Berlin und Wien. Es wird jetzt zum erstenmal zugegeben, daß die Mittelmächte unmöglich den Krieg gewinnen können. An Stelle der übertriebenen Sieges­prahlerei, die den Beginn der großen Kaiserschlacht verkündete, rrat die Furcht vor der Niederlage. Die österreichische Note geht jedoch von der Annahme aus, daß auf keiner Seite die Wahrscheinlichkeit eine? militärischen Sieges besteht. Von diesem Standpunkt aus tritt die Note für einen Verstän- digungsfrieden ein. Niemand, der einen Funken von Mit­gefühl besitzt, würde auch nur für einen einzigen Tag die Fortsetzung der Agonie dieses Krieges wünschen, wenn sie nicht absolut notwendig ist. Aber nach allen ihren Leiden beabsichtigen die Ententemächte nicht, sich mit einem Schein­frieden abspeisen zu lassen, der nur einen neuen Krieg zu einem Zeitpunkt, der den Militarrsten Mitteleuropas ge- ncbm wäre, bedeuten würde. Die freien Nationen der Weit sind entschlossen, zasammenzuhalten. bis die unselige Be­drohung endgültig beseitigt ist. Dies ist unmöglich, so lange der gewaltige deutsche Militarismus nicht zer­schmettert ist. Nichts als eine deutliche Niederlage im Inland oder aus dem Schlachtfeld wird ihn zerschmettern. Es würde töricht sein, irgendwelche guten Ergebnisse von dieser Konferenz zu erwarten, wenn nicht vor der Zusammen­kunft der Delegierten eine gewisse Annäherung der Meinun­gen zwischen den Gruppen der Kriegführenden eingetreten ist. Dafür gibt es wenig Anzeichen. Ehe nicht eine wirkliche Änderung der Gesinnung und der Metbode in Berlin und Wien eingetreten ist, sind Verhandlungen nutzlos. Wir ver­lassen uns einfach auf die Logik des militärischen Erfolges, um unsere Feinde zur Vernunft zu bringen, in der Sprache Wilsons: „Wonach wir streben, ist eine neue internationale Ordnung, die sich auf die umfassenden allgemeinen Grund­sätze des Rechts und der Gerechtigkeit gründet."

*

Die Uebermittelung der Note an den Papst.

W. T.-B. Wien, 17. Sept. (Drahtbericht.) Der Minister der auswärtigen Angelegenheiten Graf Burian hat an den apostolischen Nuntius Msgre Valsre di Bonzo am 14. September eine Note gerichtet, welche in deutscher Über­setzung lautet: Nach vier Jahren unerhörten Ringens und ungeheurer Opfer hat der Kamvf, der Europa verheert, noch keine Entscheidung zu bringen vermo-cht. Die k. u. k. Regie­rung, stets von dem Geiste der Versöhnung geleitet, der schon in ihrer Note vom 12. November 1916 zum Ausdruck kam, beschloß, an alle kriegführenden Staaten heranzutreten und sie einzuladen, durch einen vertraulichen und unverbindlichen Gedankenaustausch einem für alle Teile ehrenvollen Frieden die Wege zu evnen. Heute gedenkt die k. u. k, Regieruna voll Dankbarkeit des Appells, den Seine Heiligkeit der- Papst im verflossenen Jahre an alle Kriegfiihrenden mit der Mahnung richtete, eine Verständigung zu suchen und wieder in brüder­licher Eintracht zu leben, in der sicheren Überzeugung, der Heilige Stuhl ersehne es auch heute noch, daß die leidende Menschheit bald wieder der Segnungen des Friedens teil­haftig wird. Hoffen wir zuversichtlich, daß er unseren Schritt mit Sympathie begleitet und mit seinem auf der ganzen Erde anerkannten moralischen Einfluß unterstützen wird. Von diesem Gedanken geleitet, bitte ich Eure Exzellenz, den bei­liegenden Text der Note Seiner Heiligkeit unterbreiten zu wollen.

Italienische MeinungsSnßerunaen.

Sr. Bern, 17. Sept. (Eig. Drahtbericht, zb.) Die Mai­länder Blätter nennen die Wiener Note die Krönung der jetzigen Friedensoffensive der Mittelmächte. Die heutige Form sei feierlicher als die früheren Friedensangebote. Kein Wort lasse jedoch ein Eingehen auf das Friedensprogramm der Entente erkennen. Die Note sei bestimmt, die Entente in Verlegenheit zu bringen und für die eigene Negierung ein Alibi zu schaffen. „Secolo" und „Corriere della Sera" schreiben, die Entente muffe nach ruhiger Prüfung eine rasche, unzweideutige und vollständige Antwort er­teilen, wie sie dieses außerordentliche Manöver verdiene, um schädliche Kommentare nicht aufkommen zu lassen.

Zustimmung in der Schweiz.

W. T.-B. Bern, 16. Sept. Daß die österreichische Fric- densnote sich an'die Neutralen wendet und nicht einen eigentlichen Friedensvorschlag bedeutet, sondern lediglich eine unverbindliche direkte Aussprache herbeifiihren soll, wird von der Berner Presse als ein besonders günstiges Anzeichen gewertet, da nichts anderes bezweckt werde, als Klarheit zu schaffen.

Das „Berner Jntelligenzblatt" schreibt, die Note Graf Burians könne wohl als ein Aufruf an di- Ver­nunft gelten. Jeder Unvoreingenommene könne in der Note einen neuerlichen Beweis der friedlichen Absichten und ver­söhnlichen Haltung der Doppelmonarchie erblicken.

Der „B und" begrüßt die Note, die sich an Freund und Feind richtet und nicht die kriegführenden Lager einander gegen überstellt, sondern zur Menschlichkeit der ganzen Welt spricht. Der Zeitpunkt sei gut gewäblt, weil auf dem Kriegs­schauplatz das militärische Gleichgewicht nach den Erfolgen der Entente hergestellt sei. Keiner der beiden Teile laufe Ge- fabr, -sich etwas zu vergeben, weiai er in Besprechungen ein- trete Aus dem vorgeschlagenen Gedankenaustausch hätte sich zrr ergeben, ob endlich die Friedensverhandlur:gen eingeleitet werden können. Daß Österreich im Einverständnis mit den Verbündeten handle, insbesondere mit ^uftchland sei selbst-