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3hu 42V. DmmerHtag, 12. September 1918.

Wiesbadener TagbLaLL.

Slbend-Ausgabe. Erstes Watt. Seite 3.

Bezug von Kartoffeln.

Bon Freitag, den 13. d. M., ab werden auf Feld D der Kartoffelkarte 4 Pfund Kartoffeln, das Pfund zu 13 Pfennig, abgegeben. F597

Wiesbaden, den 13. September 1918.

Der Magistrat.

Betr.: Saalgetreide.

Bestellungen auf Wintersaatweizen «nt» Luzerne- kleesame» werden im Verwaltungsgebäude Friedrich- stratze 18» Zimmer Rr. 9, bis .1. Oktober d. I. ent- ommen. F597

den 11. September 1918.

Der Magistrat.

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Fliegeralarm.

Von Freitag, den 18. September d. I., ab wird Fliegeralarm in Wiesbaden

bei Tag und bei Nacht

gegeben. Der Beginn wird angeztigt durch 3 Raketeu- sWsse und es wird, so lange die Flakbatterie nicht schießt, in je 5 Minuten Abstand ein weiterer Raketenschuß abge­geben, bis der Fliegeralarm zu Ende ist. Der Schluß des Megeralarms wird außer mit dem Aufhören der Raketen­schüsse und den Beginn des Straßenbahnbetriebes noch durch 5 Minuten langes, mehrfach unterbrochenes Läuten der Glocken, sowie durch Ertönen einer Dampfpfeife auf dem Kaiser-Friedrichbad (später auch auf dem Kranken­hauses bekanntgegeben. F 597

Wiesbaden, den 11. September 1918.

Der Magistrat.

Bekanntmachung

für Hausbesitzer und Mieter.

Infolge der Wiedereinführung der mitteleuropäischen Zeit wird am Freitag, den 13., Samstag, den 14., und Morrtag, den 16. September d. I., eine Umstellung der Schaltuhren für Treppenhausbcleuchtnng nötig. Da es infolge Personalmangels unmöglich ist, sämtliche Uhren an einem Tage umzustellen, ist es nicht zu vermeiden, daß in manchen Häusern am 13., 14. und 15. d. Mts. die Treppenbeleuchtung eine Stunde zu spät, also um 10 Uhr nach der Sommerzeit ausschaltet. Eine Ausschaltung ver­mittelst des Notschalters ist an diesen Tagen zu Unter­lasten, da sonst leicht Unregelmäßigkeiten an den Schalt- ühren entstehen. Etwa durch die Betätigung des Not­schalters verstellte Schaltuhren werden nur gegen Erstattung der Kosten von uns wieder in Ordnung gebracht werden.

Wiesbaden, den 11. September 1918. F 507

_ Städtisches Elektrizitätswerk.

Nassaiische Landesbank.

Die am 1. Oktober 1918 fällig werdenden Zins­scheine von Schuldverschreibungen der Nassauischen Landesbank und von allen andern inländischen Wertpapieren werden vom 16. d. M. ab bei unserer Zinsscheinkasse, Schalter 8, eingelöst. Es empfiehlt sich wegen des starken Andrangs anfangs Oktober, die Einlösung möglichst noch in diesem Monate vorzunehmen. F 700

Wiesbaden, den 10. September 1918.

Direktion der Nassauischen Landesbank.

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Sonnenberg

Bekanntmachung. Betrifft: Bestellung von Kohlen für Kranke.

Diejenigen Einwohner von Sonnenberg, welche für die Winter - Monate Kranken - Kohlen beziehen wollen, werben gebeten, ihre Bestellungen zum Be­züge von Krankenkohlen der der Gemeinde äufzu. geben am Montag, den 16. September 1918, vor­mittags von 10—12 Uhr, im Ratha-use, Zimmer 8.

Bei der Bestellung sind die Kranken - Atteste mit vorzulegen, welche nur zum Bezüge von Kohlen ausgestellt sein muffen.

Sollten durch das Ein­treten irgend welcher Um» 'Ende die Kohlen nicht zu Krankenzwecken gebraucht werden, so werden die- sttlben ohne weiteres als Haushaltungs-Kohlen an- gevechnet. *

Sonnenberg. 11. 9. 1918. ^ Der Bürgermeister.

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Israelit. Kultus-Gemeinde

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Alt - Israelitische Kultus- Gemeinde. Synagoge; Friedrichstr. 33. Dreitag: cchends 7 Uhr. «schabbos Teschuwoh, morgens 8.15 Uhr. Vortrag 10.15 Uhr. nachm. 4 Uhr. abends

8.30 Uhr. Erev Jom Kippur, morg. 5.45 Uhr. nachm. 2 Uhr. Kol Nidrk. abend? 7.45 Uhr. Jom Kippur, morgens 7 Uhr. Predigt 12 Uhr, Jiskor

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lag, mo

Mincha o u,l. -vT»» Hakipurim, Eingang 7B9 Uhr, morgen» 7.30 Uhr, IiSraur 11.30 Uhr. Aus­gang 7.20 Uhr. Wochen­tags morgen» 7 Uhr. Mincha 6.15 Uhr, Maarif 7.20 ~