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Verlag Langgasse 81

„Tagblatth«»»".

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entgegen: in Wiesbaden die Zweigstelle 8i». —-n——... der Stsbt; in Biebrich: die dortigen Aus­

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Berliner Abteilung deS Wiesbaden« TagblattS: Berlin V. 57, An der Apost,Kirche 7,1. Fernsprech«: Statt Liltzow 6202 und 6203;

Samstag, 7. September 1918.

Morgen'klurgabe.

Nr. 417. . 66. Jahrgang.

Regierung und Presse.

Ansprache des Staatssekretärs v. Hintze.

XV. T.-B. Wien. 6. Sept. (Drahtbericht.) Staatssekretär v. Hintze empfing mittags in der deutschen Botschaft im Beisein des kaiserlichen Botschafters Grafen v. Wedel und des deutschen bevollmächtigter: Generals beim I. u. k. Oberkom- mando Generalmajor v. Cramon die Vertreter Wiener- Blätter sowie den Präsidenten und Vizepräsidonten „des Wiener Verbands der ungarischen Journalisten und lnachte dabei -etwa die folgenden Ausführungen: „Bei meinem

Aufenthalt in Wien bereitet es mir eine außerordentliche Freude, daß Sie mir Gelegenheit gaben, Sie, meine Herren, begrüßen zu können als Vertreter der Presse, in der ich einen so wichtigen Faktor des öffentlichen Lebens sehe. Eine meiner wichtigsten Ausgaben ist es, die Bemühungen zu un­terstützen und uns einem ehrenvollen und unsere Interessen sichernden Frieden näherzubringen. Hierbei spielen die Waffen des Geistes eine einflußreiche Rolle, die ebenso wich­tig ist wie die der Waffen im Feld und die der Diplomatie. Wir wissen, daß der Geist und sein Träger ebenso nachhaltig zu wirken imstande sind wie die Gewalt der Waffen. Ich bin Ihnen sehr danDbal, meine Herren, daß Sie sich hierher bemüht haben. Nicht zum erstenmal komme ich nach Wien. Immer wieder packt mich die Wucht der Vergangenheit der österreichisch-ungarischen Monarchie, ihre Glorie und ihr Rühm, die in den ehrwürdigen Bauten und Denkmälern Wiens ihren Ausdruck findoil. Ich hübe mich recht an -den Wiener Straßenbildern erfreut und mit besonderer Freude gefehon, daß es dem Optimismus der Wiener gelungen lst, die vier schweren Kriegsjahre so gut zu überstehen. Es mutz ein starkes Quantum oh Vertrauen vorhanden sein, welches der Erreichung unseres Ziels dient. Wenn sich auch zuweilen zweifelnde Stimmen dagegen erhoben Halen, so Hobe ich mich durch den eigenen Augenschein davon überzeugt, daß solchen Meinungen kein Gewicht beizulegen ist. Sie alle, meine Herren, find als Schreiber der täglichen Eindrücke dazu be­rufen und haben Ihre Pflicht erfüllt, das Zufammen- schmelzen und die Harmonie unserer V öhitz« r zu fördern und auf die Stimmung des Volkes, wie sie der Krieg geschaffen hat, Einfluß zu nehmen und sie aufrecht zu er­halten und sie so bis zu einem ehrenvollen und unsere Jn- teresien sichernden Frieden hinüberzuleiten. Diese Aufgabe ist nicht immer leicht, wenn die Nachrichten mal keine Triumphe und Lovbeeren melden, wenn wir auch manchmal auf diese verzichten meisten und aus strategischen Gründen die tak­tische Rückverlegung unserer Truppen vornehmen müssen. Sie wissen aus den Erfahrungen dieses Krieges, wie wenig solcbe Wechselfälle von Dauer gewesen sind. Solche Fälle find, wie wir im Osten, in Galizien und Ostpreußen ge­sehen haben, unvermeidlich. Daran sehen wir aber auch am besten, daß wir keinen Grund haben, die Hoffnung sinken zu lasten, sondern berechtigt sind, die Zuversicht hoch zu halten. Ebenso -wie im Osten der Frieden gekommen ist, so wird er auch im W esten kommen, wenn es auch vielleicht noch einige Zeit dauern wird. Es können nicht immer Rosen blühen. Der Krieg ist kein Rosengarten, in dem man spazieren geht! Wenn man Rosen pflücken will, muß man auch einen Docnenstich gewärtigen. Ebenso braucht uns der SiegeStaumel unserer Feinde nicht zu entmutigen. Sie wissen bester als ich, daß die Presse unserer Feinde weit mehr in dem Sinne entwickelt ist, ihre Tätigkeit dem Staate und der Politik unterzuordnen. Wir in Deutschland und Österreich-Ungarn halten an der freien Pveffe fest, selbst unter dem Zwange des Krieges. Bei unseren Gegnern da­gegen stehen die Journalisten unter der Kontrolle des Staates. Der Zeitungsschreiber, der nicht die Stimme der Regierung vertritt, wandert bei ihnen zumeist ins Zuchthaus. Das aber widerstrebt unserer Auffassung. Solche Maßnahmen sind für andere Länder gut, aber nichr für uns Deuffche. Es ist bester, daß Regierung und Presse mitein­ander arbeiten. Wir wollen die öffentliche Meinung nicht knechten, denn so verlveeche lch der Politik Erfolg. Dies sage ich nicht, um Ihr Wohlwollen zu erringen, sondern es ist meine innerste Überzeugung. Ein Zusammenarbeiten kann ungemein nützen, ein Gegenüberstehen ungemein schaben. Überall in Deutschland, wo ich sonst gewesen bin, habe ich Wert darauf gelegt, in engster und bester Fühlung mit der Presse zu bleiben.

Es war mir eine besondere Ehre, alter Tradition gemäß. Seiner Majestät dem Kaiser von Österreich, dem Apostolischen König von Ungarn, vorgestellt zu werden. Den gnädigen Empfang, der- mir durch Seine Majestät zu teil wurde, empfinde ich tief und dankbar. Ebenso war es mar eine Freude, mich mit den obersten Vertretern der öster­reichisch-ungarischen Behörden bekannt zu machen. Ich hatte Gelegenheit, mit Seiner Majestät und mit den Behörden unser Bündnis eingehend zu besprechen. Me diese Besprechungen waren beseelt von dem Gei st e des Ein - v c r n e l m e n 8, der die Verbündeten seit vier Jahren immer fester und inniger verknüpft. Durch Opfer, Leideil und Triumph unauslöschlich aneinander gekettet, wird sich unser Schicksal gemeinsam erfüllen. Unsere Aussichten sind vofitiv und sicher. Bei der Erörterung unserer gemeinsamen Interessen fand ich willigstes Entgegenkommen und weit­gehendste Übereinstimmung, was ich besonders dankbar an­erkenne. Was uns noch trennt und worüber noch Zweifel ]

berrschen, werden wir durch freundschaftliche Ver­handlungen klären und ausgleichen.

Wenn ich meine Eindrücke zusammenfaffe, so muß ich sagen, unser Bündnis ist ein wirkliches Bündnis. Es ist ein Bündnis, durch das wir alles, was die Zukunft uns auferlegt, gemeinsam und im besten Einvernehmen zusammen tragen werden. Ich gebrauche ausdrücklich das Wort „Bünd­nis" ohne jeden Zusatz; irgend ein adjektivisches Beiwort würde den Begriff nur abschwächen. Wenn diese Auffassung ein Echo in der hiesigen Presse findet, so würde ich Ihnen, meine Herren, zu großem Dank verbunden sein.

*

W. T.-B. Wreil, G. Sept. (Drahtbericht.) Staatssekretär v. Hin tze ist gestern rnit Begleitung nach Berlin zurück­gekehrt.

Oer deutsche Kbendberichi vom 6. September.

W. T.-B. Berlin, 6. Sept., abends. (Amtlich. Drahtbericht.)

An den Kampffronten ruhiger Tag. Kleinere Gefechte im Borgelände unserer Stellungen.

*

Die Rückzutzsschlacht.

Zu den Kämpfen an der Wesffront wird uns geschrieben. Wir sehen unser Heer eine planmäßige Rückbewegung durch­führen, deren Meisterschaft nur der Laie unterschätzt, der die Bedeutung einer strategischen Erscheinung nur nach Zahl der Gefangenen und der eroberten Raumkilometer bewertet. Wir haben drei wichtige Vorteile durch die glänzende Frontrerlegung erzielt: 1. Wir haben dem Feind die An­griffsflächen zu flankierenden oder umfassenden Angriffen entzogen, in denen er seine zahlenmäßige Übermacht be­stimmend zur Geliung bringen kann. Dabei wurde in aller Rübe alles wertvolle Kriegsmaterial geborgen und in gute Verteidigungsstellungen verbracht. 2. Wir haben das zur Verteidigung und Angriff ungünstige verwüstete Land dem Feinde überlassen und selbst besseren Anschluß an die großen Verkehrspunkte Eambrai-St. Quentin erreicht. Da wir jetzt eine Berteidigungs- und Wwehrschlacht schlagen, haben wir die strategische Lage unser-:s Heeres beträchtlich verbessert. Auch die nüchternste, zu.Überschwenglichkeiten nicht neigende Betrachtung kann diese bedeutsame Tatsache nicht übersehen, zumal auch die feindliche Kritik sie in vollem Umfang aner­kennt. 3. Der Feind hat in den Angriffsschlachten einen guten Teil seiner Kräfte verzehrt, während wir unsere Truppen möglichst schonten. Eine derartige Rückzugsbewegung, die dem Feind wichtige Nachteile bringt, ist ein strate- gifches Meisterstück allerersten Ranges, zumal es sich um ungeheure Heereskörper handelt, die dabei beteiligt waren. Darin liegt auch die ungemeine strategische Bedeutung aller Bewegungen. So gewiß es ist, daß der Sieg die Krone der Schlacht ist, so gewiß ist aber auch ein der Einwirkung des Gegners entzogener Rückzug von allerhöchstem Wert und di: Grundlage zu neuen Siegen. Der Feind hat Raum ge­wonnen durch seine Übermacht, aber nicht gesiegt.

Ein englischer Bericht über die Lage.

Br Vo» der Schweizer Grenze, 6. Sept. (Eig. Drahtbericht, zb.) Reuter berichtet, daß der Vormarsch der Alliierten sich verlangsamt infolge wachsender Erschwerung durch dos Ge- lande. Nach der „Times" hat Marschall Haig sein ganzes Heer nicht in den Kamps geworfen, sondern dem deutschen Zurückgehen nur langsam nachfüblen lasten. Bisher sind fast 5 0 Proz. des eng­lischen Heeres in die Schlacht geworfen, die sich immer mehr z n s p i tz t Der Widerstand der Deutschen sei bisher nicht schwäch er geworden.

Die englischen Verluste an Toten.

Br. Bo« der Schweizer Grenze, 6. Sept. (Eig. Drahtbericht. zb.) Dem Berner „Jmelligenzblatt" zufolge meldet „Eorriere della Sera" ans London: Amtlich werden die englischen Verluste an

Toten bis zum 1 August aus rund 900 0 00 Mann angegeben. Neutrale Statistiker berechnen sic jedoch init 1460000 Mann.

3ur Eröffnung der französischen Kammer.

Sr. Zürich, 6. Sept. - (Eig. Drahtbericht. zb.) Das , Jntelliaenzblatt" meldet zur Eröffnung der französischen Kammer: Im Mittelpunkt aller Debatten wird die Frie­dens frage stehen. Das Blatt rechnet ernsthaft mit der Kreditverweigerung durck die linksradikalen Parteien. Auch die bürgerlichradikalen Parteien haben in vollem Umfang den Feldzug gegen Clemcnceau eröffnet und den regierungsfreundlichen „Radikal" als Part-üblatt abgesetzt. Radikale und Sozialisten stehen sich auch in der Friedens­frage sehr'nahe. Eine Reihe Pariser Blätter meldet, es sei sicher, daß die Regierung im 'Laufe der eben begonnenen Kammersitzung dem Drängm der Linken folgend, eine neue Kriegszielerklärung abgeben werde.

Dis Wirkung des U-Bootßriegss.

Die Mayen über inichtangekomimene Postsendun­gen in den Vereinigten Staaten häuften sich der­artig, daß der Goneralpostmeister sich zu einer Äußerung ge­nötigt sah. Im „San Francisco Examiner" erklärt er die Ursache: Tausende von Briefen und Paketen find durch die Versenkungen verloren gegangen. Es ist klar, daß unter Umständen die Verf-emkung eines einzelnen Schiffet- -den Verlust mehrerer tausend Briefe zur Folge batte. Ähnlich ist es auch zu erklären, daß die Versenkung 'weniger Schiffe cm der atlantischen Küste Amerikas die Hauptuvjachc dafür ist, daß die Bereinigten Staaten die

Zuckerration um ein 'Erhebliches herabsetzen mußte. GZ sind 50 Millionen Pfund Zucker versenkt worden.

Dke Lage in Rußland.

B 1 . A. Berlin, 6. Sept. (Eig. Drahtbericht. zb.) Das Ge­biet, das die Scwjetregieruiig augenblicklich gegen die An­griffe der gegeurevolutionären und der 'Gntontetruppen ver­teidigt, wird begrenzt im Wösten van der Linie Navwa-Pftcm - Polzok-Orscha-Wjelyorv-d-Wolgaflutz-Zarhzrn-'Kaukasus. Di e Ostgrenze läuft von PetrowÄk am Kaspischen Meer über Simbirsk und Kasan in die Gegend östlich von Petersburg. Simbirsk und Kasan find nicht in der Hand der Bolsche­wisten und abhängig von den Operatiorren der bolschewist:- fchen Truppen in der Mandschurei und Turkestan, wo an der. Ussuribahn etwa 2000 Mann Rote Garden stehen. Dieses Gebiet wird im Osten, Süden und Norden von gegenrero- lutionären und Ententctruppen bedroht. Die Entente hat im Murmangebiet etwa 20 000 Mann zur Verfügung, wozu noch 6- bis 7000 russische und finnische Freiwillige kommen. Diese Truppen stehen zu beiden Seiten der Mur- manbahn bis Onega. Der Vormarsch gegen Petrosa- wask scheint eingeleitet zu sein. Im Weißen Meer sind Transporte der Entente mit Verstärkungen unterwegs. Die bolschewistischen Truppen sind um Petersburg und Petrosa- wask und Wjatka versammelt. Im Süden stehen gegen die Entente im Kampf etwa 50 000 Kosaken unter General Krasüow, die von der Freiwilligonarmee DenikinS unter­stützt werden- Auch die Bergvölker des Kaukasus sind im Auf st and gegen die Bolschewiki begriffen, llm Wladikomsk wird gekämpft. In Baku hat die Entente etwa 10 000 Mann gelandet, -welche zu 2000 aus Engländern be­stehen. Sie haben den Vormarsch gegen Pctrosaw-ask ange- tveten. In der Stadt sind Aufstände ausgebrochen. An de: Ostfront, der Dschechen-ftcnt, steht zunächst die tschechisch- slowakische Armee von 60 000 bis 80 000 Mann, nach Süden schließen sich 20 000 Dutcw-Kosaken an. Im Norden davon find von Weißen Garden Bauernunruhen organisiert vorden. Die Lage in Wjatka ist unsicher. Wer die Stadt in Händen hat, ist nicht bekawnt. Südlich Perm ist ein Bauern- aufstaiid ausg-öbrochen, durch dvu der Vormarsch der Bolsche­wisten gegen Jekaterinonburg erschwert wird. Im Tur- keftan ist Krosnowosk von den Engländern >besetzt worden. An der Uffuribahn haben die Derbü-ndetcn -den Vormarsch nach Norden angetreten. Im Innern scheint die Aufdeckung von Verschwörungen zu einem Schreckensreyiment zu führen. Die Sowjetreyierung versucht, durch energische Pro­paganda die VoWstimnrung zu heben und bringt auch den Gedanken der W e l tr e v o l u t i o n i e r u n g wieder in den Vordergrund.

Errichtung einer südchinesischen Sowjetrepublik.

Br. Moskau, 6. Sept. (Eig. Drahtbericht. zb. Peters­burger Telegr.-Agent.) Die „Jstvestia" veröffentlichen fol­gendes Gerücht über die Einrichtung einer südchnrüsischsn Sowjetrepublik. Da seit den vorigjährigen Umwälzungen und der Abdankung des Präsidenten Li-Huan-Hup an der Spitze der Regierung der vom Land nicht anerkannte Gene­ral Fin-Ho-Dschan steht, Hai die Pekinger Regierung be­schlossen, -das Parlament einzuberufen und die -Wahl eines Präsidenten anzukün-digcn. Der oben erwähnte provisorische Präsident erlangte durch die grausame Unterdrückung -der Revolution i-m Jahre 1911 eine traurige Berühmtheit. D-i- her ist es begreiflich, daß die fortschrittlich gesinnte Bevölke­rung des Nordens und noch mehr die südchinesische Demo­kratie ihm feindlich gegenüber stehen. Anfänglich weigerten sich die Mitg-lieder des Parlaments, nach Peking zu kommen. Schließlich gelang es der Regierung, durch Bestechung eines Teils der Parlanl-entsMitglieder eine Spaltung hervorzu­rufen. So teilten sich die -einflußreichsten Homiudau in zwei feindliche Lager. Der linke Flügel hat nun beschlossen, eine ko-nstituierende Versammlung der Provinz Süd-China zu- sammenzuberufe-'N. Nach'ihrem Plan soll jede einzelne Provinz das Selbstbestimmungsrecht erhalte». An der Spitze sämtlicher Provinzen stehen die Sowjet, d:e von der gesamten Bevölkerung gewählt weichen. AD Binde­glied dient der Rat der Abgeordnete,i der südchinefischen Pro­vinz Kanton. Einen großen Einfluß auf die Verfassung Süd-Chinas hat die Konstituante der russischen sozialistischen föderativen Re.vublik gehabt. Einige Paragraphen sollen eine genaue Abschrift der russischen Deklaration der Rechte der Proletarier darstellen.

Anknüpfung diplomatischer Beziehungen zwischen Polen und der Ukraine?

!a. Wien, 6. Sept. Am 31. August wurde der Vorsitzende des Warschauer Staatsrates Pulawski vom Hetman Skoro- padski empfangen. Die Audienz steht im Zusammenhang mit der bevorstehenden Anknüpfung diplomatischer Beziehun­gen zwischen Polen und der Ukraine.

Der bol-chewistische Vertreter in London in Arrest.

W.T.-B- London. 5. Sept. (Drahtbericht.) Die Regierung hat den bolschewistischen Vertreter in London L r t w i n o f f unter Arrest gestellt, bis alle englischen Vertreter in Rußland stelgr- laflen sind und die Crkoubms schalte« haben werden, nach Fm», land zu gehen.