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Veite 2. Mittwoch, 4. September 1918.

Lenin« Sustand.

W.T.-B. Moskau, 8. Sept (Meldung der Wiener St. St Telegraphen . Korrespondenzbureaus.) Der Zustand Lenins ist fortdauernd ernst, jedoch schwebt der Patient augendlicklich nicht in Gefahr. Die Krise wird binnen zwei dis drei Tagen erwartet. An­läßlich de« Mcrtanschlag» erfolgen zahlreiche Verhaftungen, dar- »nter dir von Ukrainern. Trotz Schlitzscheinen fanden bei den früheren Bürgermeistern Mosfau« Urdnew und «strow Haus» fuchungen statt. Der Bischof Makcrius wurde verhafiet. Das äußer« Bild Moskau« ist »udig

ver Tjchechengeneral in Westfibirten verlangt H lfrkrSsl«.

Berlin, 4. Sept. Laut „Corriere della Cer«" verlangt Aeneral Dietrichs. Kommandant der tschechischen Truppen in SBfftfMnrien, sofort genügend Hilfskräfte» um vor Eintritt de? Winter» mit den Alliierten Kühlung zu nehmen. Ihre La-p: werde sonst hosftni-ngSloS.

Die ttomSvi« ver „Slnerkennung" d«r Eschecho.Skowaken auch durch V'e Union.

Rotterdam» 4. Sevt. (Eig. Drahtbericht, zb.) Alls Wafhingten wird gemeldet: Die amerikanische Regierung erkennt die Tscheche-Slowaken als kriegführende Nation an.

Eins psluifchr Uavknetlskrsfis.

W. T.-B. Warschau» 3. Sept. Die Warschauer Presse be- ßchäftiyt sich mit der Möglichkeit eines Rücktritts des Kabinetts Eleczkoweki. Unter den Kandidaten für den Posten des Pre­mierministers werden genannt: der ehemalige Ministe rpr'ss- dent Kucharzewski, der aber die Annahme des Portefeuilles abgelehmt Hab«, Prinz Janusz Radziwill, der Vizepräsidei-.t des StoatSratS MikulowSki-Pomorbki und auch der Vertreter dos RegentscbcrftsratS in Moskau LeSnicki.

W. T.-B. Wien, 4. Sept. (Trahtbericht.) Ministerpräsi­dent Freiherr v. Hussarek hatte heute eine Besprechung mit dem Cfemfiiui des PolencklubS Tertill.

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Bor der finnischen Konizswahl.

W. T.-B. Helstogsor», 2. Sept. „Uns! Paevae" erfährt, di« Regierung beabsichtige, die Einberufung des Landtages im Laufe dieser Woche vorzunebmen Ter Landtag werde zwei Wochen darauf zur Vornehme der Königswabl zusammentreten.

Deutscher Reich.

Di« wahlrechtrvorlaHen im preutzifchsn ki*rr«uh»u«.

Le. Berlin» 4. Sept. (Eig. Drahtbericht, zb.) Bei den «n Montag abgehaltenen FraktioiiSsihungen deS Herren­hauses ist nach der „B. Z." ein wesentlicher Fort­schritt zugunsten der Regierungsvorlage er­zielt worden. Die neue Fraktion hat sich einmütig auf den Standpunkt der Regierungsvorlage gestellt (mit der Alters­zusatzstimme)» auch diejenigen Oberbürgermeister» die poli­tisch dem rechten Flügel der nationalliberalen Partei nahe- ftrhen und bis vor kurzem gegen die Regierungsvorlage waren. Man nennt in politischen Kreisen unter den Herrenhaakrnit- «licdern, di« jetzt für die Vorlage tätig sind» Herrn v. Batocki. den früheren Landwirtschaftsminister Frhrn. v. Schorlemer und den Fürsten Menburg. Wie die „B. Z " noch meldet, haben in einzelnen Wahlkreisen zwischen den Führern der wohlrefermfteundlichen Parteien bereits Besprechungen über ein gemeinsames Vorgehen bei einer Auflösung begonnen. Sollt« aber das Herrenhaus die Regierungsvorlage annehmen, fo wird st« voraussichtlich bei der neuen Beratung im Ab­geordnetenhaus nicht mehr scheitern.

Br. Berlin, 4. Sept. (Eig. Dcähtbericht. zb.) Heute vormittag begann im preußischen Herrenhaus der V e r - fassungSausschuß die Beratung der WahlrechtSvor- logen. Nack Informationen linksparlamentarischer Kreise soll ein ziemlich f e r t i g e r K o m p r o m i h e n t w u r f vrrliegen, dessen Bearbeitung nur einige Tage erfordern würde. Auf der Rechten ist man dagegen der Meinung» daß tie Durchsicht der Vorlagen einige Zeit in Anspruch nehmen würde.

StaalrsekretSr v. ksintze in Wien.

W. T.-B. Wien, S. Sept. Staatssekretär v. Hintze :st heute vormittag» vom UnterstzaatSsekretär Freiherrn v. Mumm» Botschaftsrat Prinzen Hatzfeldt und LegationSrat Freiherrn ». SSittinpfroff begleitet» hier «ingetroffen. Er wuvde am Bahnhof vom Botschafter Grafen Wedel und dem Gesandten Prinzen gu Stollberg-Wernigerode begrüßt.

Die Frage einer Wiener Reifte des Kanzlers.

Berlin, 4. Sept. Dem „ffl. T." wird aus Wien berichtet: Bon den Verhandlungen der Staatssekretärs v. Hintze mit den maßgebenden österreichisch-ungarischen Persönlichkeiten würde e« albhänyen, rtb und wann auch der Reichskanzler Graf Hertling nach Wien kommen werde.

Der Besuch de» Königs von Bayern in Sofia.

W. T.-B. München, 4. Sept. (Drahtbericht.) Die Korrespondenz Hoffmann meldet: Seine Majestät der

Nu« NnnS und Leben.

* KsirigNchr Schauspiele. Die gestrige Vorstellung — es wurde Verdi« Oper Jla Trat, iata" gegeben — verlief außerordentlich glanzvoll. Fräulein Alfer mann, die an Stelle von Frau Frietieldt neugewonnene Koloratursängerin» ersany sich schnell die Gunst der sehr zahlreichen Zuhörer, die ihr und den übrigen Darstellern reichen Beifall spendeten. Eine eingehende kritisch« Würdigung der Leistung Fräulein Mfermann» erfolgt bei späterer Gelegenheit. ---

C. K. Papier aus Blättern. Eine junge Dänin» Karen Cramson, hat» wie der „GauloiS" berichtet, ein Verfahr«« ent­deckt» abgefallener Lnib in Papier d»r verschiedensten Art, vom seidenartigen bis zum kräftigsten» zu verwandeln. Ne, der Herstellung werde« nur die Ripp»« von Baumblätteru verwendet. Der übrige Teil der Blätter wird entfernt und nach seiner Pulverisierung mit Kohlenstaub vermischt» «il dem er ein ausgezeichnet«» und billige» Heizmittel eogeben soll. Da» Herstellungsverfahren diese» Papier» wiiÄ al» sehr einfach lbeschrieben. Die Blätter werden mechanisch zerriebe», die Rippen gereinigt und mit H:lse von Ätzmitteln gebleicht, und der Papierteig ist fertig. Für Frankreich hat mau be­rechnet, daß das abgefallene Laub 40 Millionen Tonnen be­trägt «nd daß man für da» zur Beendigung der Papierkrise «otweichig« Papi« mu 4 Million« brauchen würde.

Wrsbaderrer Tagdlatl.

Nbend-AuSgabe. Erstes Blatt, -kr. 413,

König ist gestern abend 6 Uhr zur Erwiderung des Besuches des Königs von Bulgarien nach Sofia ab­gereist. In Begleitung Seiner Majestät befinden sich außer den Herren des unmittelbaren Dienstes der Staatsminister des Kgl. Hauses und des Äußern von Dandl, der sich in Belgrad der Reise anschließen wird, ferner der Kriegsminister General der Kavallerie von Hellingrath und der auch am bulgarischen Hofe be­glaubigte bayerische Gesandte in Wien Freiherr von Tücher.

Zum Unfall des Großljerzogs von Oldenburg.

W. T.-B. Oldenburg, 3. Sept. Der Großherzog von Oldenburg läßt allen» die an seiner Verletzung durch den Automobilunfall freundlichen Anteil genommen und ihm gute Wünsche gesandt haben» hierdurch höchstseineu besten Dank sagen und bittet darum» da sein Befinden sich in ex* fteulicher und völlig normaler Weise bessert, von wei­teren Erkundigungen absehen zu wollen» damit in der jetzigen Kriegszeit der Telegraph nicht unnötig belastet wird; sollte tie Heilung wider Erwarten keinen normalen Verlauf nehmen» so werden wieder Berichte veröffentlicht werden.

* Hof- und Personal-Nachrichten. Der frübere Reichskanzler und fetzige Olerprösideni von Pommern Dr. Michaelis weilt gegenwärtig zur Kur in Wildbad.

Die Erhöhung der Zeitungsbezugspreise. W.T.-B. Köln, 3. Sept. Die Hauptversammlung des Vereins rheini­scher Zeitrr^sverleger kam einmütig zu dem Entschluß» vom l. Oktober an allgemein eine Erhöhung der Bezugspreise eintreten zu lassen, so weit dies nickst in der letzten Zeit ge­schehen ist» da die große Steigerung der gesamten Herstellungs­kosten der Zeitungen dies unbedingt notwendig macht. (Auch andere Verftgervercine haben in der letzten Zeit entsprechende Beschlüsse gefaßt.)

V01**hfth9ntv

— Die Brotpreise. Nachstehend eine interessante Zusam­menstellung über die jetzt in den verschiedenen Städten gezahl­ten Brotpreise. In Mackburg kostet ein Kilogramm Brot 39 Pf.» in Aschasfenlbnvg 40 Pf.» Gelnhausen 47,2 Pf.» Hanau 47,8 Pf.» Maing 48,5 Pf.» in Höchst kostet eS 50 Pf.» Frank­furt zahlt 50 Pf., desgleichen Bad Homburg, Fulda 51,6 Pf.» Wiesbaden 52,67 Pf. und Biebrich gar 55,5 Pf. De: Einwohnerschaft wäre es jedenfalls angenehm» wenn unsere Stadt in diesem Fall nicht mit an der Spitze marschierte.

— Dak Gewerkschaftskartell hielt kürzlich eine Sitzung ab» in der u. a. die Brot frage sehr eingehend d oh and eit wurde. Ein Redner wies daraus hin, daß seinerzeit Vertreter der Gewerkschaften und Konsumenten in eine LebenSmittel- kommissiori delegiert worden sind, die in Verbindung mit dom städtischen Lebensmittclamt an der Verteilung der Lebens­mittel beratend teilnehmen rnd Anregungen geben sollten. Vertreter des Magistrats hätten auch eine solche Regelung zugesagt. Bis heute aber habe man diese Kommission noch nicht zusammenberufem. Über diese Angelegenheit entstand eine lebhafte Aussprache» in der von sämtlichen Rednern Ver­wunderung darüber ausgesprochen wurde, daß von maßgeben­der Stelle solche Versprechungen gemacht, nachher aber nicht gehalten würden. Die Kommission soll, so beschloß die Vec- sanimlung» energisch auf ihre Zuziehung dringen. Von den Vertretern der Bäcker wurde die schlechte Beschaffen­heit deS BroteS damit erklärt, daß dos erforderliche Mehl nicht geliefert werde. Oft stehe nur die Hälfte der Woche die richtige Mehlmischung zur Verfügung, die andere Zeit nicht, und dementsprechend falle dann daS Brot auS. Stadtv. Bauer erklärte» daß die Mehlvevteilunz in Händen liege, in die sie nicht gehöre. Über den Stand und die Agitation für die Volks fürsorg e machte Stadtv. Bauer einige aufklärende Mitteilungen. Bis zum 30. August seien bei >der Rechnungs­stelle Wiesbaden 1037 Versicherungen abgeschlossen gewesen.

— Dirnstjubiläum. Briefträger Karl Göb hier begeht am 5. d- M. sein LüjährigeS Dienstjubiläum.

— Die Selbstversorgung der Obstrrzeuger. Nach den be­stehenden Bestimmungen haben die Obiterzeuger die Ver­pflichtung, alles Obst, welches sie nicht selbst benötigen, an die Bezirksstelle oder an die von ihr Beauftragten zu ver­kaufen. Dabei ist den Erzeugern die Verwendung ihres Obstes zu Dörrobst in gewissem Umfang gestattet. Die Reichs­stelle für Gemüse und Obst macht riun darauf aufmerksam, daß diese Bestimmung geeignet sein könnte» zu Mißbräuchen zu ftihren» insofern, als die Menge» die vom Erzeuger zurück- gehalten und zum Dörren verwendet wird, größer sein könnte, als der Bedarf des Erzeugers es erfordert. Es wird weiter darauf hinycwiefen» daß d'ese Bestimmung nur so zu ver­stehen ist, daß der Erzeuger in angemessenen Gren­zen und im Rahmen der Billigkeit berechtigt sein soll» sein Obst zurückzuhaltan. In allen Fällen» wo diese Grenze über­schritten wird und ein Erzeuger mehr zurückzuhaltcn versucht»

Kleine Chronik.

Bildende Kunst und Musik. Die Deutsche Kunst- a u s st e l l u n g in Sofia ist in den Räumen der Königl. Reitschule feierlichst eröffnet worden. Zur Eröffnungsfeier waren erschienen alle in Sofia anwesenden Minister» Ver- treier des HofeS» die hohen militärischen Stellen, di« Mät- glieder deS diplomatischen Korps der verbündeten Mächte, der Bischof von Sofia, di« Spitzen der Literatur und Kunst, die ersten GescllschastÄkreise, die Mitglieder der ärztlichen Mission der Verbündeten, andere hohe Beamte und zahlreiche geladen« Gäste.

Wissouschnft und Technik. Der «tzsmslige bekannt« Btr»tzburg«r Hock<chnliah,«r Professor Tcheodakd - i ei­le r ist am S. September wahrend einer PvrtragSreif« an der Fernt in eirnm Foldlazarett plötzlich der Ruhr ecklvze». Mit ihm scheidet eine der orflr« Persönlichkeiten der geistigen fÜh» reniden Deutschland «u» dem Leben, di« unermüdlich in Wort und Schrift für di, geistige Heb,rüg der Nation kämpfte. Be­sonder» die Volksschullehrerschaft verliert in ihm ihren wärm­sten Freund unter der Hochschullehrerschaft. Wähvend des Kriegs war DH. Ziegler unermüdlich als Lehrer an Frankftrrter Schulen und als Redner an der Front tätig. Jetzt ist er als 72jähriger Greis in den Sielen gestorben.

als noch -er Kopfzahl seiner Familie als billig angesehen werden mutz, wird unnachsichtlich mit Enteignung voryegan» gen werben.

— Vogelbeeren und Hagebutten. Im vorigen Fahr sind

diese Früchte bei der günstigen Obsternte wenig beachtet wor­den, in diesem Jahr aber empfiehlt eS sich, sie zur Bereitung von Brotaufstrich im Haushalt zu verwende. Aus Obst ist in diesem Jahr nicht zu rechnen, da dies l>ei der ungünstige» Ernte restlos zur Herstellurig von Brotaufstrich für die Allgc» meinheit notwendig ist. Der Landrat in Langeuschwalbach macht darauf aufmerksam mit dem Hinzufügen, daß die Rheinische Obst» und Marmeladefabrik Heinrich Besier in Mainz-Weisenau bereit >st, Vogelbeeren und Hagebutten ab­zunehmen.

— RicterlLudisch« Dampsschissahrt. Wegen Kohkenersparni» wird die Fahrt ab Biebrich 11.30 Uhr nach Köln e l n g e st e l l t.

— Personal-Nachrichten. Herrn Lehrer Mittgen zu Cröstrl wurde das Pcrdicnftkreuz für Kriegshilfe verliehen, vorbeel-kite über «nnft. vortrsts« «nd verwand»«».

* Rclideni-Tbcater. Friitag wird Schönherr; packender Schau­spiel „Der Weibsteusel" gegeben, niit Agnes Hammer, Wilhelm Ehandrn und Hans Flicser Am Samstag und Sonntag herrscht wieder die hcitere Gcsangsn'use, der unverwüstliche „Stabs- trvmpetcr", die bekannte Sperettenposse, gelangt zur Aufführung. Fuldas „Lebeirsschüler" ist für Montag vorgesehen.

* Kurhaus. Für morgen Donnerstag ist ein Operetten- und Walzerabend unter Leitung des Kurkapcllmeisters Hermann Inner engesctzt.

Kus dem 5andVkPeis wiesbadem

— Erbenheim, 4. Sepi. Am Montag wurde auf Umwege» ein ganzes Stück Bich nach einem Wiesbadener Hotel geschasst. Die F-ldgendarmerie, der die Sache verraten wurde, kam zu spät, sie sand nur noch die Haut des geschlachteten Rinder vor.

Kur Provinz und Nachbarschaft.

Totschlag au» Neid.

h:. Frankfurt a. SM.. 4. Sept. Im Hause Schopcnhauerstraße 17 geriet die Postschafsnerssrau Schmidt mit der Ehefrau des Oder- Postschaffners Stock in Sireit, in dessen Verlauf die letztere von der Schmidt mit einem Sioo derart über deu Kopf geschlagen wurde, baß der Tod nach wenigen Augenblicken etntrat. Der Grund zu der Tat soll in den, Neid der Schmidt über di« Beförderung des Stock zum Obcrposischasfner liegen.

*

— Mainz. 3. Sept Tie 20jährige Hedwig Dinschermcmn, Tochter eines SlcuernianneS aus der Mailandsgasse, hatte rohe Pilze gegcssen Bald nach dem Genuß zeigten sich Vergiftung^ erscheinungen. Fehl ist die Unvorsichtige an den Folgen der Pilz­vergiftung gestorben.

ht. Siegen, 2. Sept. Um Gutsgarten zu Büdling erstiegen zwei achtjährige Huugen einen LI-sltaun, und wurden dabei von einen! alten Knechte, der Hüterbienste versah, überrascht. Der Knecht schoß, als die Kinder aus seinen Anruf nicht antwortete», in den, Baum, tötete den einen Jungen und verletzte de» anderen schwer.

Amtliche Devisenkurs» in Deutsohlanl.

W. T.-B. Berlin, 4 September. (Drahtberioht) T«4e- graphische Amiah iin?,n für

Holl.nd . . . . . 303.0* Q. LIK. SOI59 B. fUr 100 flull.n

Dün-marS . . . 188 03 Gf. « 188 >0 B. » 100 ICron.n

Sohweden ... 21 2S fr. « LI2.7, B. < 100 Kron.n

Norwe?.a ...1810 G. < 18 .40 B. « 100 Kronsa

Schweiz.147 75 G. « 148 CO B. « 100 ffrano*

Oesfcerroioh-lTngara 58.45 G. « 58. 5 B. c 10O ICroaoa

Bulgarien .... 70.00 G. < 79.>4 B. « 100 üenria

Koustantinopel . 5090 G. < 2100 B. « ltilrk. Pfd-

«narren. 129.00 G. * ISO 00 B. « 103 Pesetas

HeUlDffors . . . 78 25 G- « 7575 8.

Amtliche Wechselzlnssätzs der Notenbanken.

Deuteehe PI. B.on London... .600

Paria.5.00

Amsterdam .4.50

Bel«. Platze 8.00

Wien.5.00

Sohweiz. PI. 4.50

tut PI. .500 Lissabon 550 Madrid. .4.19

iopenhat. 5.01 Itoo’chol-n 7.11 Beterabitrj8.il Rumänien >.5I

Anslindtsche Wechselkurs*

st. Zürich, 3 Wechsel auf Deutschland 67.50 (zu­

letzt 68.60), auf Wien 36.75 (88 -). auf Holland 218.75 (218.75>, auf New York 4.40 (4.33), auf London 21.— (20.55), auf Paris 8010 (78.75 >. auf Italien 61.25 (60.—), auf Kopen­hagen 132.— (131.—), auf Stockholm 144.— (148.—), aul Christiania 335.— (132.—), auf Petersburg 55.— (55.—), auf Madrid 103.25 (101.50), auf Buenos-Aires 195.— (191.—). Banken und GcM-nir'<*.

$ Berliner Geldmarkt Tägliches Geld bedang etwa 414 Proz., Privatwechselzinssatz 4"/» Proz. und darunter.

Industrie und Händen.

* Die I iidenscheidcr Metallwerke, A.-G., Torrn. J'iL Flecher u Bacsc, In Lüdenscheid, beantragt 20 Proz. (i. V. 14 Pro/..) Dividende

* Ver Gummi Warenfabrik Harburg-Wien Der Auf­sichtsrat schlägt für das verflossene Geschäftsjahr eine Dividende von 20 Proz und einen Bonus von 15 Proz. (i. V. 18 Proz. Dividende) vor.

Weinbau und WelnhandeL

m. Wei»Versteigerung. Bodenheim a. Rh-, 8. Sept Herr Peter Kerz 3r und Kinder, Weingutsbesitzer in Boden­heim, brachten hier 54 Nummern 1915er und 1917er natur­reine Weiß- und Rotweine aus Lagen der Gemarkung Boden­heim, wie Neuberg, Rohrzahn, Mainzerweg, Leimen, Leidock, Burgweg, Westrum, Braunloch, Kahlenberg, Hoch und Ebersberg, zur Versteigerung. Alles wurde zuge- scWagen Für das Stück 3917er Weißwein wurden bis zu 20 000, 23 200, 25 620, 32 650 M., 1917er Rotwein 16 000, 17 220 M. bezahlt. Der gesamte Erlös stellte sich auf 464 790 M ohne Fässer.

Wettervoraussage für Donnerstag, 5. Septbr. 1918

Y<m de* Meteorologisch**'' Abt*lltm? de« P lysika'. Tertia« sa ifr^axfart*. 4m

Wolkig, »eist troekon, wärmsr.

Wasserstanl dar Rheins

»m 4. September.

Biebrich. reget 1 il n 1 3 r > •, u jeeSrif »a Vormittag

C«ub. e l!l< < lll< e «

Meine e 0.51 c « 0.51 < e <

vlc Abend-Ausgabe umfaßt 4 Seiten.

Hauotschristleller: 41. H««rrtz»r|t.

Dcrantwvrtllch für veltartikel und politis»« Nachrichten: «. Hegerherst ür den Unterhaltunasteil: B. v. Nauendorf; für den lokalenn. Provinz Teil u. Lerichtssaal: T. L o s a & e t; für den Handelsieil. i. SD.: CE. Losacker für die Anzeigen und Reklamen: H. Dornauf, sämtlich ln Wiesbaden.

Druck u. Verlag derL. Schellenderg'lchen Hofbuchdruckeretin W ies d ad gtz

EvreLltund« der Schrtflleituno 18 bi» t Uhr»