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Donnerstag» 15. August 1918.
Morgenausgabe.
Nr. 377. * 66. Jahrgang.
Staatssekretär v. ^intze gegen Lloyd Georges Gefchichtsfälschung.
W. T.-B. Köln, 14. Arg- (Drohtbe eicht.) Die ..Köln. Ztg." meldet cruS Berlin: Am vierten Jahrestag des Eintritts Englands in den Krieg, am 4. August veröffentlichte Llchd George eine Botschaft an das englische B o 1 1 . Darin stellt er die Behauptung auf, vor sechs Monaten hätten die Herrscher Deutschlands absichtlich die von den Alliierten vorgeschlagene gerechte und ver-s' nünftige Regelung der W el tv e rlhä l tu i s s e obgelehnt. Sie hätten die Maske der Mäßigung abge- wo> fen. Rußland ausgeteilt und Rumänien zum Sklaven gemacht. Die feindliche Presse griff diese Behauptung auf. „Eorriere d'Jtalia" ergänzte die Behauptung Lloyd Georges dahin, daß der Friedensvorschlag der Entente auf der Londoner Konferenz beschlossen worden sei. „Jdea Razionale" fügte hinzu, der Vorschlag sei von der Entente als Gesamtheit an Deutschland gerichtet worden.
Diese agitatorisch ansgebentete schwerwiegende Behauptung Lloyd Georges rn einer nachdrücklichen, alle Zweifel aus- schließenden Weise zurückzuweisen, schien geboten. Deshalb wandte sich der Vertreter der „Köln. Ztg.". an den Staatssekretär des Auswärtigen Amtes v. Hintze vor dessen Abreise in das Große Hauptquartier mit der Bitte, sich über Llchd Georges Ausdeutung aussprechen zu wollen. De. Staatssekretär hatre die Freundlichkeit, sich so ausführlich zu äußern, wie es dem Schwergewicht der von Lloyd George ausgestellten Behauptung entspricht. Er sagte: Die Behauptung ist vage und unbestimmt. Es ist den maßgebenden lclitiichen und militärischen Stellen nichts bekannt über einen solchen vernünftigen Friedensvorschlag der Entente. Wäre es den Staatsmännern der Entente ernst um die An- babnung eines Verständigungsfriedens gevsesen, so konnten sie durch bevollmächtigte Persönlichkeiten zum. Zwecke von Besprechungen cm Deutschland herantreten. Dies wäre der Weg gewesen, die beiden Gegner in Fühlung bringen. Ein Weg, der zu einigermaßen aussichtsreichen Besprechungen batte führen können. Von der Ablehnung vernünftiger Friedensvorschläge durch Drnischlano kann kenne Rede nein Indem er auf zwei Punkte Bezug nahm, auf die die Äußerung Lloyd Georges anspielte, wies der Staatssekretär darauf hin, daß gerade zu dieser Zeit die Staatsmänner der Entente die Weit über ihre wahren Absichten nicht im mindesten im unklaren gelaffen haben. Wie lagen die Verhältnisse damals? Ende Ddzembec 1917 haben die Mittelmächte die Entente aufgesordert, an den Bcester Friedensverhandlungen zum Zweck eines allgemeinen Verständigungsfriedens teilzunehmen. Die Entente aber ließ die Frist für die Teilnahme an den Verhandlungen verstreichen. Kurz darauf, am 5 . Januar, hielt Lloyd George seine Rede vor den englischen Gewerkschaftsführern, in der er behauptete, die Haltung der Mittelmächte lasse angebliche Zugeständnisse an die Bedingungen der Entente vermissen. Dazu stellte er im einzelnen annexionistische und imperialistische Kriegsziele auf, die selb st in England gewissen Kreisen, zumal den Arbeitern, zu weit gingen. In derselben Rede fand sich unverkennbar der Ansatz für das später ausgpbaute Programm des Wirtschaftskrieges. Am 8 . Januar erließ Wilson seine Botschaft mit den bekannten 14 Punkten. Am 24. Januar sprach der Reichskanzler im Hauptausschuß und erklärte, di« Rei-en WilsanS und Lloyd Georges enthalten gewisse Grundsätze für einen allgemeinen Weltfrieden, denen mich wir zustimmen und welche Ausgangs- und Zielpunkt für die Verhandlungen bilden könnten. Wo jedoch konkrete Fragen zur Svrache kämen, sei, so führte der Kanzler aus, der Friedenswille wenig bemerkbar. Zu demseKbvn Zeitpunkt entwickelte Graf Czernin seine Ansichten Äbrr die Abrüstung. Ich führe weitere Da t<n an: Am 5. Föbruar wurden die Beschlüsse.der WerbandsDanse- renz von Versailles bekannt. Darnach erklärte der Oberste Kriegsrat, au dem die leitenden Staatsmänner der Entente teilnahanen, es fei unmöglich gewesen, in den Reden der gegnerischen Staatsmänner irgend etwas zu finden, was sich den Bedingungen der Regierungen der Alliierten genähert hätte. Deshalb müßte der Krieg mit dem Aufwand von Energie m engstem wirksamstem Zusammenarbeiten der Alliiertem «ms militärischem Gebiet geführt werden. Am 13. Februar erließ Wilsen eine Botschaft, in der er seine vier allgem-einem Pivnkte als Grundlage für einen dauerhaften Frieden darlcgte. Wm gleichem Tag erNärte Lloyd George im Unterhaus, die er.ylische Regierung w-ürde von feen Kriegs- Kielen, die sie ausgestellt habe, nickt abgehen. Am, 28. Februar sprach der Reichskanzler. Er erklärte sich für Äis Annahme der vier Punkte Wilsons, die aber nicht vom Präsidenten vor- geschlagen, ländern auch von allen Staaten -und Vsslkern anerkannt werden müßten. Dies sei aber nochnichtfeer Fall, wie die imperialistischen KriegSyiele Englands bewiesen. J>n einer Rede am 18 . März führte der ReichskanAer aus, in den feindlichen Staaten zeig« sich noch immer der Wille, den Krieg bis zu unserer Vernichtung sortzusetzen.
So legte der Staatssekretär PuM für Punkt, -Datum «für Datum dar, wie es in der Zeit, auf die sich die Behauptung Lloyd GoovgeS bezieht, mit der Bereitschaft zu Verhandlungen und vernünftigen Anregungen buben und Ärübs» bestellt war, und er ist -der Zustimmung eines jeden sicher, wenn er darauf hinwies, daß diese geschichtlichen Tatsachen für sich
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so fügte er hinzu, dasselbe Wild. Gesunde Anregungen, woher sie auch kennen mögen, in der Richtung eines Verhand- lungsfritdens i.nlb vernünftigen Barbesprechurigen durch de» -vollmüchtigte Persönlichkeiten treffen nur auf Hohn und Spott. Die Staatsu ärmer der Entente antworteten m:t hundertmal zurückgewiesenen zweideutigen Redensarten. Ihr Programm ist in Wahrheit immer noch imperialistisch und annexionistisch. Es ist ja auch kaum denkbar, daß vevniins- tige Erwägungen greifbare Form annvhmen, so lange es in den seindlichen Ländern der Fall ist, daß Haß und Leidenschaft der Völker durch eine gewissenlose Agitation immer wieder tat neuem aufgepeitscht -werben.
Der Staatssekretär schloß seine Mitteilungen, indem er mit ibcsomidersm Nachdruck sagte, nicht bei u n S, sondern bei den Staatsmännern der Entente, die von der Ilinbahnuny einer Verständigung nichts wissen wollen, liegt die Schuld an -der Fortsetzung des Krieges.
Der Rückqanq der englischen Kohlenförderung.
IV. T.-B. Bern, 14. Aug. (Drahtbericht.) Angesichts der England und den Ländern der Entente drohenden Kohle-nnot bemerkte der Präsident des englischen Handelsam-ts infeer Unterhausdebatde vom 31. Juli: Die K-ohlensrtuation kommt für uns jetzt vor der NahrungSmittellage. Die englische Regierung hat den Vollzugsausschuß feer britrschen Bergma-nns- vereinigung veranlasst, -die Kohlengruben zu einer stärkeren Betätigung a-nzuspannen. In dem Aufruf wird ausgefülhrt, baß die englische Kohlenförderung infolge der -Einstellung zahlreicher Bergleute . in die Armee um viele Millionen Tonnen zurü^gcgangen sei, andererseits aber die Ansprüche an die englische Krplenausfuhr stark gestiegen seien. Bei dem erhöhten Ausfnhrbedarf, bei der Notwendigkeit in erster Linie di« Marine, die Echisfahrts- und die Kriegsindustrie mit Köhlen zu vMisehen, bestehe die ernste Gefahr, daß für HauS- haltszwecke ungenügende Kohlenmengen bereitstehen. Besonders der kleine Mann werde im nächsten Winter schwer zu le.iden haben, falls di« Grubenarbeiter sich nicht anstrengten, die Kohlenförderung zu erhöhen. Bezüglich der Ententeländer sagt die Kundgebung, trotz aller Bemühungen der englischem Regierung, Frankreich mit Kohlen zu versehen, ist die dortige K-ohlcnration bereits auf Ihtz Tonnen jährlich für dem Haushalt herabgesetzt worden und wird aller Wahrscheinlichkeit nach noch bedeutend weiter herabgesetzt werden müssen, wenn wir unsere Förderung nicht erheblich erihohen können. Italien ist in einer noch schlechteren Lage.
Der deutsche Abendberlcht.
W. T.-B. Berlin, 14. Aug., aben-ds. (AmKich. Drahtbericht.) An der Kampffront nichts Neues.
Erfolge unserer Seeflieger.
W. T.-B. Berlin, 14. Aug. (Amtlich. Drahtbericht.) Im Lauf des 13. August haben unsere Flugzeugstreitkräste des Marinekorps S feindliche Flugzeuge abge- schosse n. Leutnant zur See Sachsenbevg errang seinen 19. und 20 „ Leutnant Oserkampf seinem 19. Lustsieg.
Der Chef des Admiralstabs der Marine.
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Die Bedeutung der Tanks für den Angriff.
Oberst K. E g l i schreibt in den „Basler Nachrichten" vom 6 . August: In der Sommeschlacht (Sommer 1916) waren zum erstenmal die englischen gepanzerten Sturmwagen aufgetreten und hatten einen ziemlichen Erfolg deswegen gehabt, weil die Deuischen zunächst nicht verstanden, sich mit den Mitteln der Infanterie gegen dieses neue, unverwundbar scheinende Kriegswerkzeug zu wehren. Bald hatte man jedoch erkannt, t-aß entschlcssene Leute bei entsvrecl«nder Verwendung der vorhandenen Kampfmittel die Sturmwagen abwehrcn können. So war deren Einfluß auf den Kampf an der Somme und in den Kämpfen des Jahres 1917 verhältnismäßig gering, bis im November in der Schlacht bei Cambrai die Dentschert durch den Maffeneinsatz der englischen Sturmwagen überrascht wurden. Der erste Erfolg war groß; etwa 8 Kilometer tief konnten die Engländer damals in die deutschen Stellungen eint ringen, dann aber kam der Gegenstoß, und aus dem englischen Siege wurde eine Niederlage. Auch in den folgenden Schlachten wurden die Stnrmwagen vielfach gebraucht. Ich habe auf meinen letzten Reisen Dutzende davon zerstört auf den Schlachtfeldern herumliegen sehen. Wie jedes Menschenwerk waren sie keineswegs vollkommen, sondern hatten t erschiedene Nachteile; vor allem war ihre Bewegung zu langsam. Dagegen walzten sie die Drahtnetze zusammen und überwanden fast alle Hindernisse, so daß die stürmende Infanterie leicht folgen konnte. Aber trotz der Panzerung sind die Sturmwagen gegen Treffer sehr empfindlich, so daß sie selbst von Maschinengewehren außer Gefecht gesetzt werden kennten. Die Deutschen haben denn auf die Anwendung von Sturmwagen in großem Maßstab verzichtet; ihre siegreichen Angriffe in den Frühlingsscbl-nchten wurden in der Hauptsache ohne dieses Hilfsmittel dnrchgefnhrt. Die der Infanterie zur Unterstützung beigegebenen Begleitüatterien waren einfache Feldbatterien, die offen auffnhren und trotzdem gute, in einigen Fällen sogar entscheidende Ergebnisse hatten. Mir Mutt e4 sicht auSgeWojjeo, daß die dsttsthe Ad-
lelmung der Sturmwagen als Hauptkcrmpftnittel zum guten Teil eine Folge der Erfahrungen über das Verhalten der mit den Tanks vargehenden Infanterie ist. Die Stucmwagen fabren den Sturmtruppen voraus; sie bahnen ihnen den Weg und sind auch Deckung für sie. Bleibt nun im Anlauf ein srlcher Sturmwagen liegen, so wird die Infanterie ebenfalls nicht weiter Vorgehen, sondern liegen bleiben. Der Erfolg des Angriffs hängt also ganz davon ab, ob eine Anzahl Sturmwagen in die feindliche Stellung eind ringen kann oder nicht. Es ist nicht mehr der Wert des Soldaten, der das Beste am Siege leistet, sondern die leblose Maschine. Die Denkweise des deutschen Heeres aber widerstrebt dem; gewiß wendet es ebenfalls Kampfmittel an, aber Fübrer und Soldaten sind überzeugt, daß sie selbst die Hauptarbeit zu leisten haben, und daß vor allem die stürmende Infanterie der Maschine vorangehen muß und sich nicht davon Meinflussen lassen darf, ob eine Anzahl Sturmwugen zerschossen werden.
Kanadas Kriegsopfer.
— Haag, 14 Aug (zb.) Reuter berichtet aus Ottawa: Kanada bat in den bisherigen Kriegsjahren 450 000 Mann ans die Beine gcl-racht. Dcivm sind 390 500 Mann nach Europa transportiert worden. llnMsähr 43 000 haben im Kriege das Leben verloren. Taren sind rund 27 000 auf den SchlachtfetVdrn gefallen» Tie übrigen sind itrcn Wunden in Frankreich erlegen. Die Zahl der Kranken und Verwundeten betrug 118 000.
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BeilciLätclegramm des Kaisers an die Mütker Löwenhardts.^
W. T.-B. Berlin, 13. Aug. (Amtlich.) Seine Majestät der ..Kaiser r-chtete an die Mutter des an der Westfront tödlich verunglückten Flicgcrofsizicrs Oberleutnant Löwenharvr nachstehender Berleidstclegramni; Zn Weiner großen Betrübnis erhalte Ich die Meldung von dem Tode Ihres Heldensohnes, des tapferen Führers der Jagdsiafsel X van, Geschwader Rrchthofen. Als schneidiger und tatenstrher Flicacrvssizier war es ihm vergönnt, Hervorragende? ;u leisten. Gott tröste Sie in Ihrem großen Schmerze.
_ Wilhelm I. R.
Die Niederlage der Tschecho-Slowaken im Zorischreiten.
8. Stockholm, 14. Aug. (Eig. Drahtbericht. zb.) In Moskau trafen Vertreter der ostsibiriscben Sowjets ein, die erklärten, daß sich die Macht der Tschecho-Slowaken nur bis zum Baikalsee erstrecke. Östlich davon sei ganz Sibirien einschließlich Wladiwostok in .Händen der Sowjettruppen. Ostsibirien sei trotz aller gegenteiliger Nqchrichten kein Sammelplatz englischer und französischer Truppen. Auch hielten sich amerikanische und japanische Truppen dort nicht auf. Die Niederlage der Tschecho-Slowaken schreite fort. _
Ausfuhr kondensierter Milch ans Holland.
Br. Amsterdam, 14. Aug. <Eig. Drahtbericht, zb.) Nach dem „Algemeen HantzelSblad" ist jetzt ein Anfang mit der Verwendung von 200 000 Kisten kondensierter Milch ins Ausß land gemacht worden, wovon 60000 nach Deutschland und 140 OOÖ nach England gehen.
Italienischer Angriff auf die Tauale- Stellung gescheitert.
IV. T.-B. Wien, 14. Aug. (Drahtbericht.) AnMich Per- lautet vom 14. August, mittags:
Italienischer Kriegsschauplatz^
Im T o u a l e - G e b i e t schritt 'der Feind gestern zu Ädm von unS seit längerer Zest erwart-etem Angriff. Er leitete ihn am Bormittcg durch Vorstöße gegen die in dem Quellen- gebiöt -der Noce -der Sarc-e di Genora stchönldon Postierunyan ein. Nachmittags folgte nach starker Artillerie-voilbeveitung das -Vorg-ohen aus unsere TonolestellUng. Die Kämpfe ver- lieseu für uuS günstig. Vom Zurückdrängen einiger! vorgeschobener Hochgebirgsposten abgesehen, errangen die Italiener nirgends Erfolge.
Sonst im Süidwesten keine -besondersn -Ereignisse.
Albanien.
Östlich des Devöli-Tals bemächtigten sich ugsep« -Bataillone einiger Stützpunkte des F-eindes.
Der Ehef des GeneralstalbS. >
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Kaiser Karl im Deutschen Hauptquartier.
Ni, Wien, 14. Aug. (Eig. Drahtbericht, zb.) Djg Reise Kaiser Karls in das deutsche Hauptquartier war bereits Mitte Juli in Aussicht genommen. Seine Rückkehr. nach Wien wird Ende der Woche erwartet. Die Besprechungen dürften zwei Tage dckuern und sich auf alle militärischen und politischen fragen erstrecken.
Die Weinernte auf Sizilien bedroht.
Br. Rem, 14. Aug. (Eig. Drahtbericht. Hb.) Nach römischen Blättern ist Sizilien von einer schweren Weinkrise bedroht, da es an Transportmitteln und Gefäßen für die Aufbewahrung der neuen Ernte kehlt. Die Beförderung nach dem Festland geschah ,n Zisternenschiften, deren Zahl Wege« drL U 11 fc*« *11 ü S ft* I abf ypmmss W,
