Seite 4. -Smmerstag, S. August 1918.
Wiesbadener TagblalL.
Ach. es ist ja kaum zu fassen,
Daß du nicht mehr kehrst zurück.
So jung mußt du dein Leben lassen, Zerstört ist unser aller Glück.
Ein jeder, der dich hat gekannt,
Und auch dein junges, treues Herz Der drückt uns jetzt nur stumm die Hand In diesem tiefen Schmerz.
Du edles Herz ruh sanft in Frieden, Ewig beweint von deinen Lieben.
Allen Uermandte«. Freunder» und Bekannten.
Heute erhielten wir die traurige Nachricht, daß unser lieber, unvergeßlicher Sohn,
G-fr-iter Jakob Tröster
Inhaber des Eisernen Kreuzes 2. Kl.
am 18. Juli 1918 bei den schweren Kämpfen im Westen durch Artilleriegeschoß-Volltreffer im blühenden Alter von 19 Jahren ein Opfer des grausamen Weltkrieges geworden ist.
Wiesbaden, den 7. August 1918. Eltviller Str. 17.
Uachruf!
Am 31. Juli d. I. fiel au der West- ftont unser langjähriger
Feldhüter
Karl Zahn
im 44. Lebensjahre.
Wir betrauern in dem Gefallenen einen gewissenhaften, pflichttreuen Beamten, dem wir jederzeit ein ehrendes Andenken bewahren werden. 1? 656 Rambach. den 7. August 1918. Der Gemeindevorstand: Zerbe, Bürgermeister.
Znriickgekehrt
Gertrude
Benkendorff.
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In tiefstem Schmerz:
Adolf Tröster» zur Zeit in Urlaub, W»hari«a Tröster, geb. Demel,
>id drei Kinder.
Gestern mittag verschied sanft nach längerem Leiden meine liebe Frau, unsere gute Mutter, Großmutter, Schwiegermutter, Schwester und Tante, Frau
Charlotte Kies
geb. Maas
im Alter von 76 Jahren.
Im Namen
der trauernden Hinterbliebenen:
Karl Airs
Schneidermeister. Wiesbaden, den 8. August 1918. Schwalbacher Straße 42.
Die Beerdigung findet in aller Stille
statt.
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Israelit. Kultus-Gemeinde
Synagoge: Michelsberg. Gottesdienst in d. Haupt- synagoge. Freitag, abends 7.30 Uhr. Sabibat, morg. 9 Uhr, nachm. 3 Uhr, abends 9.45 Uhr. Wochentage: morgens 7.15 Uhr, abends 7.30 Uhr. llt - Israelitische Kultus Gemeinde. Synagoge Friedrrchstr. 33. Freitag abends 8 Uhr; Scckbat uw na. 8.15 Uhr, Vortrag 10.15 Uhr, nachm. 4.30 Uhr. abends 9.45 Uhr. Wochentage: movg. 7 Uhr, abends 8 Uhr.
Lalmud - Thora - Verein E. B., Kl. Schwalbacher Straße 10. Sabbat-Eingang 8.30, movgens 8.30 Uhr. Mincha 8.30 Uhr. Ausgang 9.45 Uhr. t- Wochentags morg. 7 Uhr, Mincha u. Schiur 8.45, Maarif 9.45 Uhr.
Am 16. Juli starb in Frankreich, 27 Jahre alt, mein ältester Sohn
Maler Karl Kartschal
Sergeant einer Masch.-G.-Komp., Inh. des Eis. Kreuzes 2. Kl. den Heldentod fürs Vaterland. Ein Mitkämpfer der Masurenschlacht, war er überaus kriegsbegeistert und siegeszuveriichtlich. Er war meine Hoffnung und sollte die Stütze meines Alters sein.
Namens der Hinterbliebenen:
Karl Kartfchat, Kgl. Hof-Dekorationsmaler.
Wiesbaden (Adelheidstr. 50), den 8. August 1918.
Statt jeder besonderen Anzeige.
*
Am 31. Juli 1918 erlitt in den schweren Kämpfen im Westen unser innigstgeliebter, herzensguter, hoffnungsvoller Sohn, unser treuer Bruder, unser lieber Enkel, Nefse und Vetter
Wilhelm' Wiegand
Musketier in einem Jnft-Rgt., Inhaber des Eis. Kreuzes
im blühenden Alter von 21 Jahren den Tod fürs Vaterland.
Namens der trauernd Hinterbliebenen in tiefem Schmerz:
Frau M. Wiegand, I Fine Wiegand,
Georg Wiegand, Lt. d. R., j Liefet Wiegand.
Wiesbaden, den 8. August 1918.
Von Beileidsbesuchen bittet man abzusehen.
ft
Wndesainl Wiesbaden
Sterbefälle.
Aug. 6.: Hilde Weimer, ! I. — 7.: Wfrsd Holz, i I. — > Ehsfr. Charlotte Pies, geb. Maus, 75 I.
- Ehsfr. Christine Hacrr- iaus, gob. Rippert, 59 I.
- Wilh. Leinschsl, 4 I.
- 8.: Architett Wilhelm kendemus, 60 I. — Jda Keck. 1 L
Unsere gute Mutter, Schwiegermutter, Großmutter, Schwester, Schwägerin und Tante, Frau
' Arm« Kühl
Witwe
wurde Montag früh von ihrem langen, schweren Leiden durch einen sanften Tod erlöst.
Für die Hinterbliebenen:
Alwin Kahl.
Abend-Ausgabe. Erstes Blatt. Nr. 36«.
Todes-Anzeige.
Gott dem Allmächtigen hat es gefallen, meine h ^ensgüte, inniggeliebte, unvergeßliche Frau, meiner Kinder tteusorgende Mutter, Unsere liebe Schwester, Schwiegettochter, Schwägerin und Tante
- grau Brtna Zchreeb
geb. Geyer
am Dienstag früh, wohlversehen mit den heil. Sterbesakramenten, zu sich in die Ewigkeit zu nehmen.
Im Namen aller Hinterbliebenen:
Der tieftrauernde Gatte Milh. Schreel». z. Zt. im Felde, und Kinder.
Wiesbaden, den 6. August 1918.
Dorkstraße 14.
Die Beerdigung findet am Samstag, den 10. August, nachm. 3 Uhr, von der Leichenhalle des Südsriedhofes aus statt.
Nach glücklich überstandcner Operation verschied gestern abend plötzlich und unerwartel an einem Herzschlag im Alter von 59 Jahren meine liebe, gute Frau, unsere herzensgute, treue Mutter, Schwiegermutter, Großmutter, Schwester, Schwägerin und Tante,
im Mine ßaartjaus
geb. Rippert.
In tiefstem Schmerz:
Wilhelm Haarhaus
nebst alle« Angehörige«.
Die Beerdigung findet am Samstag, den 10. August, nachmittags 4 Uhr, von der Leichenhalle des Südfriedhofes aus statt.
Todes-Anzeige.
Es ist bestimmt in Gottes Rat,
Daß man vom Liebsten was man hat, Muß scheiden!
Heute wurde uns plötzlich und unerwattet unser einziges, liebes, gutes Kind, unser lieber Enkel, Nesse und Cousin
Alfredchen
infolge heimtückischer Krankheit im Alter von 4 x /a Jahren durch den Tod entrissen.
In tiefem Schmerz die schwergeprüften Eltern:
Joha»« Aal? und Fra« nebst N»rw««dte». Wiesbaden, Parkstraße 13.
Die Beerdigung findet Samstag, den 10. August, nachmittags 3*/, Uhr, von der Leichenhalle des Südfriedhoses aus statt.
Wer Dich gekannt, wird unsern Schmerz ermessen.
Verwandten, Freunden und Bekannten die schmerzliche Mitteilung, daß am 6. d. M. unser lieber, guter
Matter
im Alter von 9 Jahren in Kaltenholzhausen plötzlich und unerwattet gestorben ist.
Die trauernden Eltern und Schwester:
PH. Fink. Auguste Fink. Maria Fink.
Wiesbaden, den 8. August 1918.
Bertramstraße 15.
Bon Kranzspenden und Beileidsbesuchen bitten wir freundlich abzusehv».
Danksagung.
Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme, die uns Mhkend der schweren Krankheit und dem Hinscheiden unserer lieben, nun in Gott ruhenden Mutter, der
Fra« Aselte Ernst Mwe.
zu teil wurden, sagen wir auf diesem Wege unseren innigsten Dank. Ganz besonders danken wir Herrn Pfarrer Kunkel für seine trostreiche Grabrede, Herrn I)r. Nicmann, der Betriebsleitung der Wasser« und Lichtwerke für die schönen Kranz- und Blumenspenden, sowie allen denen, die unsere teure Entschlafene zur letzten Ruhe geleitet haben.
Wiesbaden, den 7.
Die kauernden Geschwister:
Vruft und Paulh.
1918.
