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Zrettag, 2. 5lugust 1918.
Kbend-ktusgabe.
Nr. 356. - 66. Jahrgang.
Neuer feindlicher Mißerfolg bei Kre-en-Tardenoir.
Lin grohss französisches Munitionslager bei Lhalons vernichtet.
W. T.-B. Großes Hauptquartier, 2. Aug. (AmMch.)
Westlicher Kriegsschauplatz.
Heeresgruppe Kronprinz Rupprcchi.
Die Artillcrietätigkeit lebte am Abend vielfach aus. Reqe Erknniügnngstätigkeit wahrend der Nacht.
Heeresgruppe Deutscher Kronprinz.
Zwischen Soissons und Fere-cn-Tardcnois setzte der Feind gestern seinen vergeblichen Angriff fort. Nach ihrer Abwehr und nach Aufräumen des gestrigen Schlachtfeldes haben wir wahrend der Nacht in der großen Nach hutsch lacht unsere Bewegungen plangemäß fortgesetzt.
Starker Artilleriekwmpf ging den feindlichen Angriffen voraus» die sich am Bormittag gegen unsere Front beiderseits von Billemontoirc richteten nnd sich am Nachmittag bis südlich von Hartennes ausdchnten. Sie wurden vor unseren Linien teilweise im Nah kam Vf abgewiesen. Ohne jeden Ge- ländcgcwinn hat der Feind hier wiederum einen vollen -Riss erfolg erlitten. Untr^ Ginsatz stärkster Kräfte griffen englische und französische D i v i s i o- n e n am frühen Morgen in der Linie nördlich voll Grand Pozoy-Färe-en-Tardenois an. Beiderseits von Benign eux konnten ihre Panzerwagen über unsere vordeven Linie» hinaus die Höhen nördlich des Ortes gewinnen. Hier schoß unsere Artillerie sie zusammen. Nach erbitterten Kämpfen wurden auch die Infanterie-Angriffe des Feindes an den Nordhängen der .Höhen znm Scheitern gebracht. Auch am Nach- .mittag erneuerte feindliche Angriffe wurden hier blutig abgewiesen. Zwischen Cramatllc und Fere-en-Taride- nois brachen die ebenfalls sehr starken Infanterie- und Panzerwagenangriffe des Feindes bereits vor unseren Linien zusammen. Starkem feindlichen Feuer zwischen Färr-en- Twrdenois und dem MenniLre-Wald folgten Jnfanteric- angriffe nur nördlich von Cierges. Sie wurden abgewiesen. An der übrigen Kampffront herrschte Ruhe.
In der Champagne erfolgreiche Borfeldkämpfe südlich vom Fichtelberg und östlich der Snippes. Nordöstlich von Perthes drängten wir im örtlichen Vorstoß den Feind aus seinen vorderen Linien zurück und wiesen nördlich von Le Mesnil Teilangriffe des Feindes ab.
Heeresgruppen Gallwitz und Herzva Alb recht.
Erfolgreiche Jnfanteriegefcchtc westlich der Mosel und an der Sellc
Wir schossen gestern 14 feindliche Flugzeuge und 4 Fesselballone ab. Hauptmann Berthold errang seinen 40. Luftsieg. Unsere Bombengeschwader waren während der Nacht sehr tätig und vernichteten u. a. ein großes französisches Munitionslager nördlich von Chalons.
Der Erste Generalquartiermeister: Ludendorsf.
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Die vorhergehenden ttämpfe.
W. T.-B. Berlin» 1. Aug. Nach dem Mißlingen seiner streßen Anstrengungen am 29. und 30. Juli setzte der Gegner am 31. Juli nur auf der Front von Ferc-en-Dacdenois biS zum Meunier-Walde zu stärkeren Teilangriffen an. Seine Angriffe brachen an dem erprobten Widerstand unserer dort seit Wochen kämpfenden Truppen zusammen, die nicht nur den Gegner restlos zurückschlugen» sondern im Gegenstoß ihrerseits Gelände gewannen. Sin 7,30 Uhr nachmittags hier vom Feinde wiederholter Angriff wurde- in unserem Feuer zerschlagen; ebenso verlies für den Feind ein von ihm in den Mittagsstunden ösrlich des Weunier-Waldes unternommener feindlicher Vorstoß. Um 5 Uhr nachmittags hoffte der Feind von einem starken Teilangriff aus breiterer Front besseren Erfclg. Auch dieser scheiterte blutigst in unserem Abwehr- fencr und Gegenstoß. Dasselbe Schicksal hatte ein dritter schwächerer Versuch.
Fachs mihglückte Gegenoffensive.
W. T.-B. Bern» 1. Aug. Zur Vorgeschichte der Offensive Fochs berichtet der an die französische Front entsandte Mitarböiter des „Corriere della Sera" interessante Einzelheiten» die beweisen» daß die deutsche Heeresleitung durch ihren Vorstoß südlich der Marne dem Fochschen Krregsplan aufs wirksam st e begegnet ist. Barzini sagt: Die Anfang Juli vom obersten l Kriegsrat in Aussicht genommene Offensive zwischen Soissons und Chateau-Thierry wurde von Fach und Pchain am 12. Juli beschlossen und angeordnet. Sofort begannen Truppen, Tanks und Geschütze für die geplante große Aktion zuzuströmen. Aber durch den bedrohlichen Angriff der Deutschen am 15. Juli mußte das französische Oberkommando zur Sicherung große Verschiebungen vorrrehmen und jene Truppenmassen» die bereits für die Offensive zusammengezogen waren» wieder init irnbekannten Zielen abschicben. Die neue Sachlage konnte eine Änderung des französischen Planes notwendig machst»; trotzdem bpdrslt wuxa hau S U famfon
einer Gegenoffensive in die deutsche Flanke bei und gab auf der ganzen Schlachtiront Befehl, um jeden Preis bis zur völligen Erschöpfung anzilgreifen. Gleichzeitig wurden neuerdings große Truppenmassen iind Geschütze zu der geplanten Offensive zwischen Aisne und Marne zusammengezogen. Am 17. Juli» abends, zählte der Wald von Villers-Cotterets mehr Menschen als eine große Stadt. Am kommenden Morgen wurde dann ohne artilleristische Vorbereitung aber mit Hunderten von Tanks auf der ganzen Linie gleichzeitig angegriffen. Die letzten Vorbereitungen konnten infolge des strömenden Gewitterregens nachts über sicher erfolgen.
W. T.-B. Rotterdam, 1. Aug. General Maurice schreibt, wie der „Nieuwe Rotterdmnsche Couraut" inel- det, im „Daily Ehronicle" n. a.' Der Feind zieht sich in guter Ordnung und unter dem Schutz starker Nachhuten zurück» die reichlich mit Maschinengewehren versehen sind. In dem hügeligen, bewaldeten Gelände» wo der Kampf sich jetzt abspielt, ist die aufhaltende Wirkung der Maschinengewehre besonders groß. Es ist deshalb nicht wahrscheinlich, daß wir imstande sein werden, einen ansehnlichen Teil der deutichen Stellungen in einer Sackstellung abzuschneidcn.
Br. Basel» 2. Aug. (Eig. Drahtbericht. zb.) Die französischen Blätter stellen fest, daß die Deutschen bei ihrem Rückzug au der Marne alle Geschütze in Sicherheit bringen konnten.
Die Einberufung der französischen Jahresklasse 1920 angenommen.
W. T.-B. Amsterdam, 2. Aug. (Drahtbericht.) Das Reutcrsche Bureau meidet aus Paris: Die Deputiertenkammer hat mit 35 8 gegen 61 Stimmen das Gesetz Mer die Einberufung der JahreMasse 1920 angenommen.
LordLansdownes neuer Zriedensbrief
W. T.-B. London, 1. Aug. (Reuter.) Lord Lansdowne erklärte in einem neuen Brief an seine Freunde und Anhänger, die heute eine Konferenz abgehalten haben, u. er. folgendes: Wir treten in daS fünfte Jahr unseres Kampfes für iie Freiheit und werden in der kommenden Woche unser feierliches Gelübde erneuern, in unserer Anspannung nicht zu erschlaffen, bis ein ehrenvoller Friede in Sicht ist. Unterdessen werden die Anforderungen des Krieges ton Monat zu Monat schwerer. Wir sind alle eher bereit, bis zu einem sicheren Ende durchzukämpfen, als nicht einen ehrenvollen Frieden anzunehmen. Aber es gibt weder Mann noch Frau in diesem Lande, der die Tragödie dieses Mordens nicht begreift, und es gibt wahrscheinlich keinen Minister, der nicht erkannt hat, daß es ein Verbrechen sein würde, den Krieg noch einen Tag fortzusetzen, sobald ein ehrenvoller Friede erreichbar ist. So weit ich darüber urteilen kann, ist das Friedensverlangen in den feindlichen Ländern groß. Ich bin überzeugt, daß man dort eher nach einer näheren Auseinandersetzung der Bedingungen verlangt, unter denen wir bereit sind, nicht etwa Frieden zu schließen, sondern die Besprechungen zu eröffnen, die zum Frieden führen könnten. Es bestehen offenbar aber einige Hauptfragen, die man auf beiden Seiten für Verhandlungen nicht geeignet findet Nachdem Lansdowne die Schwierigkeit, ein Verzeichnis dieser Fragen zu geben, nuseinandergesetzt hatte, fährt er fort: Wir müssen bedenken, daß wir nicht nur mit unseren Bundesgenossen, sondern auch mit unseren Dominions zu rechnen haben, und daß wir mit sehr verwickelten to-litrschen und geographischen und Rassensoagen zu tun haben. In Abwartung einer überprüften Erklärung über unsere Wünsche baben wrr ein Recht zu fragen - Welcher Art sind sie jetzt? Vor einiger Zeit war die Note der Alliierten vom 10. Januar n917 maßgebend, aber seit dem Abfall Rußlands ist sie veraltet. Lansdowne erinnert an die bestcben- den Geheimverträge und gibt seiner Befriedigung über Bal- fonr? cffenherzige Erklärung voui 20. Juni Ausdruck, daß die Verträge kein Hindernis für den Frieden sind und daß die Tatsache, daß die Alliierten vor drei Jahren einen anderen Standpunkt eingenommen haben, sie nicht hindern wird, aufrichtigen Friedens Vorschlägen zugänglich zu sein. Die denkwürdige Rede des ersten Ministers vom 17. Januar wird als die maßgebendste Erklärung über die KriegSziele angesehen, aber das Volk fragt, ob keine „B e - spreckungen" eingeleitet werken können, bevor die Mittelmächte zu erkennen gegeben haben, daß sie allen diesen Forderungen zustimmen. Es ist bemerkenswert, daß der erste Minister vor einigen Tagen in feiner Ansprache an die kanadischen Sozialisten gesagt hat: „Wir werden alle diese Fragen im Zusammenhang der Ereignisse, die seither stattgefunden haben, erneut erwägen." Für sehr bedeutsam halte ich die Rede deS Präsidenten Wilson vom 4. Juli Sie hat eine größere Bedeutung dadurch erhalten, daß Lloyd George sie sofort von ganzem Herzen annahm und erklärte, „Sie Mittelmächte können morgen Frieden baben, wenn sie die Bedingungen des Präsidenten annchmen". WilsonS Rede war jedoch keine Skizze der FricdenSbedingungen, sondern eine hochgestimmte Umschreibung der Dinge, für die die assoziierten Völker kämpfen. Freund und Feind werden sicherlich aufs neue von uns verlangen, daß wir öffentlich die Bedingungen bekannt machen, unter denen wir bereit sind, die Diplomaten ibr Glück versuchen ru lasten. Die Rede van
General Smuts in Glasgow vom 16. Mai hat der Tatsache von einem Kampf bis zum äußersten den Gnadenstoß gegeben und zugleich den Weg zu der richtigen Auffassung vom Siegs gewiesen, die wir alle für unvernieidlich halten und die nicht nach zeitiger Übermacht, sondern nach dauernder Sicherheit strebt, unter der Wilsons Ziele schließlich verwirklicht werden können.
Unfreundliche Aufnahme in der englischen presse.
W. T.-B. Rotterdam, 1. Aug. Nach dem „Nieuwe Rotter- damschen Courant" schenken die englischen Blätter dem letzten Brief Lansdownes wenig Aufmerksamkeit. Das einzige Blatt, das sich damit einverstanden erklärt, ist die radikale „Daily News', die aber dabes nicht unterläßt, Nachdruck auf den Gegensatz zwischen ihrem eigenen Radikalismus nnd dem konservativen Pazisismus Lord LansdowneS zu legen. Sie bezweifelt, ob Lansdowne von der Wahrheit genug durchdrungen ist, daß ein wirtschaftlicher Friede die notwendige Grundlage für einen dauerhaften Frieden bildet. Der liberale „Daily Ehronicle" bespricht den Brief ziemlich abfällig und glaubt, daß er zu einer hoch st ungelegenen Zeit veröffentlicht worden sei.
Neues Uriegsgeschrei in der „Times".
W. T.-B. Rotterdam, 1. Aug. Nach dem „Nieuwe Rotter- damschen Courant" bringt die „Times" wieder einen Leitartikel über .Premierminister und Neuwahlen". Sie bespricht den Widerstand, den ihr erster Leitartikel verursacht hat, und sagt, es sei nur natürlich, daß die Tory-Reaktionären die neue Wählerschaft fürchten, und daß auch die Radi- Aalen, die glauben, man könne den Frieden erlangen ohne dafür zu kämpfen, vor den Khaki-Wahlen, die eine kräftig« Kriegs Politik besiegeln würden, Angst haben. Die „Times" bleibt deshalb bei ihrer bisherigen Ansicht und verlangt nochmals von Lloyd George, daß er seine Regierung von allen laugesinnten Elementen säubere und mit einem scharf begrenzten Programm vor die Wähler trete. Die Wahlen dürften nicht ein Kamps zwischen den Unionisten und Liberalen sein. Die Abhängigkeit des Premierministers von der nr.ionistischen Partei sei eine Quelle der Schwäche. Das Programm der Regierung dürfe nichr nur auf das Gewinnen des Krieges gerichtet sein, es müsse auch die Durchsetzung der großen Maßregel, die eine bessere Welt bringe, wenn der Frieden kommt, enthalten.
Lkoyd George über den Wirtschaftskrieg.
W. T.-B. London, 1. Aug. Die „Times" berichtet» daß der Premierminister gestern im Unterhaus vor einer Moodnung ton 200 Fabrikanten eine wichtige Erklärung ülber die Wirtschaftspolitik ider Regierung abgegeben hat. Wie verlautet, sagte Llovd George u. a., daß England nur durch das Reichisvorzugssystem die Sicherheit gewinnen würde, daß die Rohstoffe der Dmninionis in erstsr Linie zu seiner eigenen Verfügung stehen. Die Regierung werde daraus zu achten baben, daß im wösenUichem die Jn-< dustrien gestärkt und geschützt werden. Je länger der Krieg dauere, desto schlechter würden die wirtschaftlichen Bedingungen werden, die Deutschland von England und den Alliierten erhalten könne. Llohd George war von Bonar Law begleitet. Die Zlbordnung wurde von Carsim und Georges Terrell geführt. _
Dis Admiralstabsmelduny.
W. T.-B. Berlin. 1. Aug. Mmtlich.j Im Kanal und an der Westküste Frankreichs wurden fünf Dampfer aus teilweise stark gesicherten Geleitzügen berausaeschossen, zusammen 16000 Brnttoregistertonnen.
Ter Chef des Aümiralstabs der Marine.
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Im Verlaufe dieser vier Kriegsjahre haben die feindlichen Flotten verloren: 23 Linienschiffe, 26 Panzerkreuzer, 45 geschützte Kreuzer, 187 Zerstörer und Torpedoboote, 87 Unterseeboote, 23 Kanonenboote und Monitore und 75 Hilfskreuzer. Das sind weit mehr Schiffseinheiten, als unsere Hochseeflotte bei Kriegsausbruch besessen hat. Sie bestand am 1. August 1914 aus: 33 Linienschiffen, 12 Panzerkreuzern, 33 geschützten Kreuzern, 10 Kanonenbooten, 166 Torpedobooten und 2? Unterseebooten. Gegenüber den großen Verlusten der Gegenseite braucht nur darauf hingewiesen zu werden, saß Deutschland seit KriegSbeyinn nur ein Linienschiff verloren l>at, die in der Skagerrak-Schlacht gesunkene „Pommern". DeS weiteren ist die große Zahl verlorener feindlicher Hilfskreuzer. Zerstörer und Unterseeboote bemerkenswert. Von ihnen wurden allein im vierten Kricgsjahr von den Flotten der Mittelmächte oder durch andere Ursachen versenkt: 03 Zerstörer, 25 Unterseeboote und 24 Hilfskreuzer. Dcr Unterseebootkrieg macht sich also besonders in diesen Einheiten der uns gegenüberstehenden Flotten bemerkbar.
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Rücktritt des Chefs der Kdmirnlstabs.
W. T.-B. Berlin» 2. Aug. (Drahtbericht.) Wie wir hören, hat dcr Chcf des Aidmiralstabs Admiral v. Holtzendorff sich aus Gesundheitsrücksichten genötigt gesehen, Seine Majestät den Kaiser «m seinen Abschied zu bitten. Als Nachfolger ist der Chef der Hochseestreitkräste Admiral Sch er r auS- e rieben
