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Verlag Langgaffe 21

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72 Ausgaben.

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..Tagblatchaus" Nr. 6650-53.

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Berliner Abteilung des Wiesbadener T agblatts: Berlin W.57, Au der Apostrlkirche 7.1. Fernsprecher-, Amt Lützou. S202 und «303.

Freitag 2. Slugust 1918.

Morgen-klusgabe.

Nr. 355 . * 66. Jahrgang.

Die Kmgiportif der Verbandes.

_ Ausgehend von dem Gesichtspunkt, daß nach Elausewih' Ausfaffung der Krieg die Fortsetzung der Politik mrt anderen Mitteln ist, unterzieht Austin Hmrison in der „English Review" (Juliheft) die englische Kriegspolitik einer scharfen Kritik. Er wendet sich gegen die Tendenz, „Mittel und Ziel des Krieges mit einander zu identifizieren", die zu dem unsinnigen „Knoc-k-out-blow" Lloyd Georges ge­führt habe. „Auf dies: Meise", so führt er weiterhin aus, „wurde der Krieg schließlich zu einer Art Hundekampf, einem Kricgführen um des Krieges, nicht um seines Zieles wegen. Das läßt sich an Rumänien und seinem Eintritt in den Krieg zeigen. Hier handelte eS sich um eine rein politische, nicht um ein« militärische Frage, wie wir fälschlich an­rahmen; denn Rumäniens Bedeutung lag nur in seiner Be­ziehung zu Rußland. D is eigentliche Problem war Ruß­land, Rußlands damalige imperialistische Interessen oder Politik, die, wie wir jetzt wiffen, der Schaffung eines größeren Rumäniens diametral entgegengesetzt waren. Wir brachten die Staatsklugheit dieser Erkenntnis nicht auf und veran- laßten Rumänien, loszuschlugea, was zum Verderben führte. Dieser rumänische Fall wie auch unsere unbegreifliche Nach- Bissigkeit in der Behauptung der sexbischen Seite der Donau dürfen geradezu als die zwei verhängnisvollen volitischen oder strategischen Fehler des Kr-eyes angesehen werden. Denn beide waren volitische Fehler, qa es die Aufgabe der Regie­rung ist, den Krieg richtig zu verstehen. Ein anderes Beispiel ist Rußland. Von Beginn des Krieges an machten wir den dilettantischen Fehler, Rußland für etwas zu nehmen, was es nicht war; daher dre große Täuschung in betreff der .Dampfwalze". Rußland war nur unter der Knechtschaft des Zaren ein militärischer Faktor. Wir machten den abscheu­lichen Fehler, in Rußland den Zaren und im Zaren unsere eigene Sache zu sehen. Es fehlte uns darin die staats- mär.nische Kunst. In moralischer Hinsicht war unsere Ver­bindung mit dem zaristischen Rußland unlogisch. Wir dürfen es jetzt freimütig zug-ben, daß sie eine moralische Mes­alliance, geleitet von dem Recht der Selbsterhaltung, war. Ebenso wie Rumänien behandelten wir Rußland rein mili­tärisch. das heißt willkürlich Unsere Kriegsziele waren geheim, imperialistisch, materiell. Wir hatten auch unsere Seele dabei verloren, und als wir plötzlich einer Neuorien­tierung gegenube-ituno:», stellte sich leraus, daß wir den Schlüssel zu aller Strategie verloren hatten — nämlich den gesunden Menschenverstand. Die eigentlich« Kriegspolitik kommt uns beute von Amerika. Von Wilson erhalten wir eine neue Begeisterung, eine neue Weltweiöhe-it. Die Politik des Niederboxens ist nicht und kann nicht unser Ziel sein; denn sie ist absolut negativer Art. Wenn man daher den Gedanken der „deutschen Friedensoffensive", ohne zu wissen, was sie anzubieten hat, lächerlich macht, so läßt man !en ersten Grundsatz außer acht, der ist, sie zu verstehen. Eine der Hauptschtvierigkeiten bei einem Kampfe von dieser Größe besieht darin, eine gemeinsame Formel zu finden. Bald scheinen Territorialfragen alles zu überragen, wie Elsaß- Lothringen; bald sckwinen imperialistische Gedankcn- gänge der Angelpunkt zu sein — Afrika; bald ist es der Gedanke der Nationalität, wie bezüglich Polens, Serbiens, bezüglich der südslawischen Ansprüche und der Ansprüche Italiens. Andererseits wieder scheint der Krieg auf den Kampf zweier unversöhnlicher Zivilisationsgruppen, der britischen und der deutschen, hinausznlanfen. Heute sieht es so aus, als ob der Krieg k ipitalistischer Art sei. Keine dieser Formeln hat eine gemeinsame Gleichung; nur wenige von ihnen können nach allgemeinen Grundsätzen durchgefiibrt wer­den. Selbst der Grundsatz der Nationalität, der im Anfang so einfach anwendbar erschien, ist heute zugestandenermaßen mit fast unlösbaren Schwierigkeiten belastet, wie wir selber im Falle Irland entdeckt haben. Der ganze Krieg ist ein Wirrwarr von Hatz und Groll, von Eifersüchteleien und In­teressen geworden, in dem die Deutschen wegen des Mangels jeder klaren Stellungnahme unsererseits die klarere Leitung zu haben scheinen. Unsere Fehler in der Kriegssuhrnng, wie das Entwischen der „Goebeu" in die Dardanellen, die Donaufrage. Rumänien. Rußland, sind die wahren Siege der Deutschen gewesen, und diese haben sie strategisch stets voll ausgenutzt. Aber immer wieder kommen neue Gelegenheiten, Fehler zu begehen. Die am Ruder be­findliche Clique möchte alles auf das Glüchspiel der Gewalt setzen und bereitet sich auf einen weiteren kolossalen Fehler, den der spanischen Intervention in Rußland, vor. Nur wenn Rußland um Hilfe nachsucht, liegt die Spur einer Recht- ferftgune für ein solches Eingreifen vor. Rußland für seine Verirrung zu strafen, nachdem es uns und Europa vor einer niederschmetternden Katastrophe bewahrt hat — das wär- I die Krönung der Dummheit, die den ganzen Krieg unmoralisch machen würde. In militärischer Beziehung führt das über- dies zu einem Bunde zwischen Rußland und De-utschland, was den Krieg unendlich verlängern würde. Es ergibt sich also: Wenn der Krieg die Fortsetzung der Politik ist. dann muß die Polisik. d. h. die Verständigung, sein Ende sein ES kann keine endgültige Vernichtung geben. Deshalb muß das Ende unvermeidlichcrweise das Übereinkommen sein. Die militärische Slaatskunst ist zur erfolgreichen Beendigung des Krieges nösig. Ohne sie führt man Krieg um des Krieges willen, und das ist jetzt weder die Ansicht der Deutschen, noch ist es vermutlich die unsere. Wir müssen also die Quintessenz der Strategie wiedergewinnen, den gesunden Menschenber-

stand, das Gleichgewicht. Ter erste Schritt wäre natürlich, die Gehe im Verträge aufzugeben. Dann können wir uns weiter schlüssig machen. Aber das geht nur auf dem Wege der Aufrichtinkeir und der Becständigkeit und fällt der Regierung zu, die den Krieg versteht."

Der kkbendverichl v»m 7. Kuqust.

W. T-B. Berlin, 1. Aug. abends. (AmÄich. Drahtibericht.) j

Nordwestlich Fere-en-Tardenois heftige Kämpfe. An der übrigen Kampffront nichts Wesentliches.

S

Die Beute der Mittelmächte nach vier Nriegs- jaffren.

W. T.-B. Berlin, 1. Aug. (Drahtbericht.) Die Zahl der in den Ligern der Mittelmächte befindlichen Gefangenen beträgt am Ende des vierten Jahres über 3 800 600 Mann. Davon sind allein in Dentschland rund 2 300 000 Mann untergebracht. Das letzt; Krzegsiahr vermehrte die Zahl an Gefangenen um fast 840 000 Mann. Das erbeutete Kriegs­material des vergangenen Jahres erhöhte die Beute auf die folgenden ungeheuren Zahlen: An Stelle der bis zum 2 August 1917 erbeuteten 12157 Geschütze sind es nun­mehr fast 2 3 0 0 0; anstatt 8352 Maschinengewehren fast 3 8 0 0 0, d. h. das Viereinhalbfache, während sich die Zahl der Fahrzeuge mit einer Erhöhung um 65 000 versiebenfachte. An Panzerwagen fielen ungerechnet der vernichteten 365 in deutsche Hände; davon allein im letzten Jahre 300. Drzu kommen seit dem 1. August 1917 rund eine Million Gewehre, über 6 Millionen Schuß Artillerie- und 200 Millionen Schuß Jnfanteriemunition, 36 0 Lokomotiven und 28 900 Eisenbahnwagen. Zahlenmäßig gar nicht festzustellen sind die durch die deutschen Offensiven im Norden und Osten seit einer Reihe von .Jahren dem Feinde zugesiigten ungeheuren Verluste an eingebrachtem Materia' aller Art, an Eisen, Beton, Draht, Baracken, Feld­lager, Lazaretten, Pionierparks. BekleidUngS- und Aus- nistungsmagazinen, Fcldgerät und Brennstoffen. Aus all diesem ergibt sich, wie weit die deutsche Heeresleitung ihr Ziel, lne Schwächung der Kampfkraft de? Verbandes, erreicht hat. Ungleich ist das Volksvermägcn des Verbandes um sieben Milliarden Werte verringert worden.

Der klufruf der Iahrrsklaffe 7920 in €ranfc*eff»\

W. T.-B. Paris, 31. Juli. Meldung der Agence Havas. Die Deputier teusammer verhandelte über den Gesetzentwurf, betreffend die Aushebung der Jahresklasse 1929. Mehrere Redner sprachen sich dringend für die Entlassung der alteren Jahrgänge aus. N e n a n d c I erklärte, die vorzeitige Einberufung der Jahres- klaffe 1920 sei keine g»t e Politik. Andere Länder hätten diese Kloffe zwar schrn cinbirufcn, aber man muffe vte Gesamtzahl der französischen Lpscr in Rechnung ziehen. Unterstaatssekretär Abrami erklärte Frankreich sei in einen schreSilchen Krieg verwickelt der ihm misgenötigt worden sei. Es hanvete ffch darum, diesen Krieg l e s cl- n e I l w i e möglich unter Zusammenfassung aller verfügbaren Kräfte der Entente siegreich zu b c c n v e n. Die Jahretklasse 1920 muffe im Herbst anfgernfen werven. Die Regle- rnng verpflichte sich, die Verwendung der J.ihrcsklasse 1920 unter strengen Bclingungen zu überwachen und die Frage der Entlaffung der älteren Jabrgänge der Lösung zuzuführen.

Der dlrieasrat der Entente.

Br. Lugano, 1 Aug. (Eig. Drahtbcricht. zh.) „Jtalia" meldet. Der JntcraNiieiten-Kriegsrat tritt in der ersten August. Woche zusammen'. In ihm wird zum erstenmal auch Brasilien und die neue sikirische Regierung in Wladiwostok vertreten sein.

Ein italienisches Urteil über die Amerikaner.

W. T.-B. Bern, 1. Aug. In einem aus einem atlanti­schem Hasen 'datierten Bericht an die „Jtalia" heißt es u. a., daß die anbcmmeniden amerikanischen Truppen zwar tadellos anSMerüstet seicm unld ihre Organisation Erstaunliches leiste, man müsse aber offen sagen, daß, wenn die Deutschen .diesen neuen Gegner auch ernstlich in Rechnung setzen müßten, die Amerikaner doch nur improvisierte Soldaten seien, die mili­tärisch erst geschult und mit Offizieren versehen werden muß. ten. Trotz des ungweifflhaft guten Willens der Amerikaner sei ihrer Mitwirkung dadurch sine Grenze gesteckt.

ttubas ttriegshttfe.

Br - Zürich, 1. Aug. (Eig. Drahtbcricht. zjb.) Wie aus New Mark gomc»et wird, geht eine kubanische Militär- Mission demnächst von Amerika nach England, Frankreich und JtaLien ad. Ein kubanisches Fliegerkorps wird in den Bereinigten Staaten für die Wajtfron: ausae- biDde-t. _

Rußland.

Der russische Botschafter in Berlin über die Laue.

Br. Berlin. 1. Aug. (Etg. Drahtbericht, zb.) In einer Unter- rednng tickte der russische Ecsandte Joffe der „Boss. Ztg." mit:

Die Sowjet,egierung isr mit allem Eifer und mit schärfstem Nach- druck bestrebt, die Schuldigen des Verbrechens von Masken zu ermitteln und zur Verantwortung zu ziehen. Unsere letzten Nachrichten gehen dahin, daß die beiden Attentäter von Moskaii zweifellos- bei Kursk an der ukrainischen Grenze gesehen wurden Tort verlor sich ihre Spur. Wir habe» uns daher an die deutsche Regierung gewandt, damit sie uns behilflich ist, die Ber-

brecher von Moskau aus ukrainischem Boden zu verhaften und der Sowjctregiernng zur Bestrafung zu überantworten. — Zu dem t ch e ch r - sl r n a k is w en Aufstand äußerte ver Botschafter: Es ist eine völlig irreführende Vorstellung, wenn von einer tchecho- slowaktschen cinheltlichen Armee gesprochen wir». Unter dem Namen Tschecho-Slowakcn haben sich die verschievenen Anhänger von revolutionären Bestrebungen gesammelt. Daß diese unzu- sammei hängende Masse eine ernstliche Bedrohung ver Monarchie dafftellen soll, kann im Ernst garnicht in Frage kommen, sobald man sich die geographischen und strategischen Verhältnisse vor Augen hält. Diese Frelsckiärlcr baden sich nur im Uralgeb,er und an dev Wolga zrffammcngcfunden und bilden eine ungeordnete Masse. Ab- gescheit ton unseren wirksamen Gegenmaßregeln gegen di- Tchecho- Slowaken hegen wir die innere Überzeugung, daß dieses Ge­men g s c l^ innerlich widerstrebender Elemente von selbst zu- samnienfallen wird, so daß wir erirsthafte Besorgnisse gegen da? Vorrücken der Echechr - Slowaken nicht hegen. Die Sowjel- regiwimg wird natürlich Vorsorge treffen, damit sie Gefahren vor- beugt und begegnet, aker wie die Dinge augenblickltch liegen, sehe» sie den krnlnienden Ereignissen mit Zuversicht entgegen.

Russische Befriediqunff über di- Ernennung Helsfcrichs.

W. T.-B. Kowno, 31. Juli. Die Ernennung Helfferichs zum deutschen Geschäftsträger in Rußland begleitet „Nowoje Wjedentosti", wie die „Baltisch-Litauischen^ Mitteilungen" berichten, mit svlaendem Kommentar- Ter neue deutsche'Ge­sandte in Moskau ist der Kandidat der deutschen .Handels- .rnd Jndustriepartei, welcher weniger Politische als ökonomische Fragen lösen soll. Die Ernennung Helfferichs ist ein Be­weis, daß in Deutschland die zu einer gütlichen Einigung ne'genden Tendenzen gesiegt haben. So ist die Ernennung Helfferichs ein Zeichen, daß die durch den Brest.w Vertrag hervorgerusene Atempause fortdauert und die Wolken die von seiten Deutschlands über den Sowjets in Rußland liegen, wenigstens für einige Zeit sich zerstreut haben.

Ocrs Vorgehen der Engländer an der russischen Eismserksiste.

8. Stockholm, 1. Aug. (Eig. Drahtbericht, zb.) Über das Vordringen der englischen Strritkräfte an der russischen Eis­meerküste während der vergangenen Woche erhalte ich fol­gende Nachricht: In Kem und :m Sorok haben die Engländer jetzt zwei Divisionen gelandet, die für Archangelsk be­stimmt sind. Im Murmanhafen liegen augenblicklich fünf Kreuzer and 14 Torpedoboote, davon 2 amerikanische und ein italienisches, die übrigen sind englischer und französischer Nationalität. Nach Auflösung der bisherigen Sowjets und Hinrichtung ihrer Vorsitzenden läßt der englische' Olwrkom- mandierende Neuwahlen vornehmen, welche unter dem Druck der englischen Bajonette durchweg zugunsten crtöfremder Sozialrevolusionäce stattfinden. Aus Norwegen wird be­richtet, daß am vergangenen Samstag im Archangelskbafen- ansgang Bak.iriza zwei Truppcntr.rnsportdampfcr anlegten und 1000 englische Marinesoldaten ans Land setzten Der Dampfer war englischer Herkunft und durch tner Torpedoboote geicknitzt. In Archangelsk trafen in der vergangenen Woche 17 revolutionäre Mitglieder des Moskauer Sowjet ein. Aus Petersburg tvcf ferner der bekannte englische Schriftsteller Williams ein, welcher während der Revolutionszeit die recht« .ft and des englischen Botschafters Buchanan war. Archangelsk selbst soll nach einem Bericht der Sowjetregierung bekanntlich noch in den Händen der Roten Garde sein.

Warnung ver finnischen Sozialvemokraten vor ven Enalänv-rn.

8. Stockholm, 1. Aug. (Erg. Drahtbericht, zb.) Die in Rußland weilenden finnischen Sozialdemokraten richteten eine Proklamation an die Bewohner des Murmane g e b ' e t e s, in der sie vor den imperialistischen englistchen Plänen warnen. Sie fordern die finnischen Sozialisten auf, den lügenhaften englischen Versprechungen, die revolutiünäre Bewegung in Finnland zu unterstützen, keinen Glauben zu schenken. Alle Finnen sollten sofort die Entente- Armee verlassen, denn es hieße gegen die Freiheit der russischen Sowjetrepublik kämpfen, wollte man sich den Alliierten anschlietzen.

Vke finnisch-rchwedikck'en Vezkeftungen.

8. Stockholm, 1. Aug. (Eig. Drvhtbericht. zb.) Das amtliche finnische „Hufvudstads-Bladet"'wendet sich scharf gegen die linksgerichtete schwedische Presse, welck,e von einem weiße» Terror nach Beendigung des bolsche­wistischen Aufftandes gesprochen hat. DaS Blatt hält solche Äußerung-» für äußerst gefährlich für eine Entwicklung der finnisch-schwedischen Annäherung, da derartige Bemerkungen die Austandsgrenz.'n überschritten.

Finnische Ehrung Hindcnburgs und Ludendvrff«.

W. T.-B. Berlin, 81. Juli. Eine finnische Abord­nung, bestehend aus dem finnischen Gesandten in Berlin, Staatsrat Exzellenz Hjelt, Generalmajor Ignatius, Legatvons- rat Baron v. Bonsdocff und Major v. Gcipenberg, traf am 30. Juli in der Befehlsstelle'dec Obersten Heeresleitung ein und überbrachte G-neralfeldmacschall v. Hindenburg und dem Ersten Generalauartiermeister General der Infanterie Ludendorff das Großkreuz des finnischen Frei- beitskreuzes. Von der Befehlsstelle begab sich die W- crfcriung weiter auf den Kriegsschauplatz.

Feindliche Falschmeldungen aus der Ukraine.

IV. T.-B. Berlin, 31. Juli. Reuter hat vor einigen Tagen wieder einmal den Ausbruch gins2 grozcn BmxeruauiyauixS