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Donnerstag, 25. Juli 1918. HtO?QCftsftU§()C(b&
Nr. 341. * 66. Jahrgang.
Erfolgreiche Abwehr des neuen feindlichen Großangriffs.
wiederum schwerste Verluste der Angreifer.
Auch südwestlich von Reims schwere Rümpfe.
W. T.-B. Großes Hauptquartier, 2 t. Juli. (Amtlich.)
Westlicher Kriegsschauplatz.
Lebhafte Artillcrietätigkeit nördlich der Lys, bei S r r a s und bei Albert. Auf dem Westufer der A v r e stieß der Franzose bei örtlichem Angriff bei und südlich von Maillv vorübergehend bis an die A v r e vor. Unser Gegen st oß stellte di« Lage wieder her und schlug am Abend auf Mailly und nördlich davon vorbrechende Teilangriffe des Gegners zurück.
Zwischen Aisne und Warne setzte der Feind gestern früh nach Herbeiführung neuer Divisionen seine Massenan- griffe fort. Die Armee des Generalobersten v. B o e h « brachte den mehrfach wiederholten Angriff des Feindes völlig zum Scheitern.
Franzosen und Amerikaner ' erlitten wiederum schwerste Verluste.
Zwischen Royant nnd Hartennes stürmte der Feind fünfmal vergeblich an Beiderseits von Billemontoire gewann er vorübergehend etwas Boden. Unser Gegenangriff warf ihn über seine Ausgangslinien zurück. BillcmontoirS wurde dem in dichten Mengen von unserer Artillerie beschossene« zurückflntenden Feinde wieder entrissen. Nördlich des OrteS zerschlug unser Vernichtungsfeuer feindliche An- gritfc in ihrer Bereitstellung und beim ersten Ansturm. Panzerwagen, die unsere Linien durchstießen, wurden zusammengeschossen. Infanterie, die ihnen folgte, wurde im Gegenstoß zurückgeworfen. Auch die zwischen Ourcq und Warne kämpfenden Truppen wehrten starke feindliche Angriffe meist vor ihren Linien ab. Don der Höhe nordöstlich von Rocourt und aus dem Walde von Thatelet warfen wir de» Feind im 0'- c g e n st o ß wieder zurück. Am Nachmittag fanden nar noch Teilkämpfe statt. Der Gegner wurde abgewiesrn.
Südwestlich von Reims dauerten schwere Kämpfe tagsüber an. Zwischen Marne und Ardre stieß der Feind mehrfach vergeblich zu heftigen Trilangriffen vor. Nördlich der Ardre warf der Franzose neben weißen nnd schwarzen Truppen auch Italiener nnd Engländer in den Kamof. Der Angriff der in der Bereitstellung wirksam getroffenen Italiener kam nnr schwach zur Entwicklung und wurde schnell zusammengeschossen. Auch Franzosen nnd Engländer wurden in vielfach erbittertem Kampfe und teilweise durch Gegen stöße zvrückgeschlagen.
Der Erste Generalgnartiermiister: Ludendorff.
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Von der Armee des Generalobersten v. Boehn find im Großen Hauptquartier am Nachmittag des 23. Juli folgende Meldungen über die erfolgreiche A b w e b r des feindlichen Großangriffs am Vormittag eingegangen:
Nach etwa vinftündiger Feuecvorbereitung in höchster Kampffeuerstärke ging ger Feind auf der ganzen Westfront der Armee zu neuem einheitlichen Angriff über. Von starker, zum Teil neu gruppierter Artillerie unterstützt, griffen Franzosen, Schwarze und Amerikaner, von zahlreichen Kampfeinbeiten begleitet, an. Auf der ganzen Front wurden die wiederholten Stürme des Feindes teils vor, teils in den Stellungen, zum Teil im Gegenangriff abgewiesen. Der einheitliche Großangriff des Vormittag? ist zuungunsten des Feindes entschieden.
Teilangriffe sind noch im Gange.
,<w einzelnen. Gegen den Abschnitt des Generals von Matter anstürmenden weißen und schwarzen Massen gelang e« beim ersten Ansturm in Begleitung von bis zu 40 gezählten Tanks zwischen Buzaney und Tigny zunächst Boden zu gewinnen. Bald hinter ihrer vordersten Linie fingen die Divisionen den Angriff auf und schlugen den Feind im Negenanariff zurück. Billemontoire wurde dem in ächten Mengen vor unteren Artilleciegeschossen zurückfluten- ren Feinde wieder entrissen.
Bis zu viermal holte der Feind zu neuen Angriffen vergeblich au«. Das Korps hat mehr als-seine alte Linie wiedergewonnen. Ein erneuter Feindangriff ist zurzeit nördlich Tigny wieder im Gange. Zahlreich« zerstörte Tanks liegen hinter der Front.
Mit sichtbar gut liegendem VernichtuntzSfeuer nahm Abschnitt General v. E tz e l gegen 6 Uhr vormittags den gleich, falls von zablreichen Tanks begleiteten Feindanariff an. Er wurde im Nahkampf und im Gegenstoß abgewiesen. Gegen 8 Uhr vormittags drangen neue Infanterie- und Tankwellen vor. Der Hauptdruck richtete sich gegen die Linien beiderseits Le P lessier-Huleu; der Feind wurde abgewiesen. Tanks, die über die große Chaussee hinter der Front dürch- aebrochen waren, wurden zusammengeschossen. Auch im Abschnitt General v. Winkler entwickelten sich schwere Kämpfe. Seine Divisionen schlugen alle Angriffe ab. Höhe 141 ging vorübergehend verloren und wurde durch Gegenangriff wieder genommen. Im Dorfe Armentieres, an der Straße SoissonS-Chateau-Thierry, gelang es dem Feinde. Fuß zu fassen. Gegenangriffe sind im Gange.
Die Divisionen der Abschnitt? General v. Schoeler und General v. K a t h t n schlugen den gleichfalls in großer Stärke mit Task» angsäfcabc* F»ad ab. Nur tz» »ordteU de«
C h a t e l e t - W a l d e 8, in den der Feind eindrang, find Gegenkämpfe noch im Gange. Sonst hat die Kampftätigkeit vier nachgelassen. Jagd - und Schlachtflieger wurden mit Erfolg in den Kämpfen eingesetzt. Die Truppenzugehörigkeit zahlreicher Gefangener wird - in der Abendmeldung gemeldet. ,
Gestern Uampfruhe.
W. T.-B. Berlin» 24. Juli, abemlds. (Amtlich. Draht- bertcki.) Ans dem Schlachtfeld zwischen Soissons und Reims im ganzen ruhiger Tag. Teilkämpfe südlich des Ourcq und südwestlich von ReimS.
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Der grotze Eankangriff zwischen Aisne und Marne.
W. T.-B. Berlin, 24. Juki. (Drahübericht.) Die Tanks sollten es machen! Ungeachtet des Znsarrmnewbwuchs der englischen Tamkwaffe im März und April an der Somme, wo emg!li;che Panzerwagen zu Hunderten von den Deutschen zu- sammengeschoffen und erbeutet wurden, setzten auch die Franzosen ihre hauptsächlichste Hoffnung für heu geplanten Durchbruch zwischen Wsne und Marne auf den Mafseneiusatz von Tanks. Dre Franzosen brachten einen neuen Typ, einem schnell laufenden und bsgo-nLecs wendigen Tank heraus. Am Morgen des 18. Juli brachen ff.if der ganzen Front große Tanckgeschwa de r unmittelbar gegen die deutschen Linien vor. Zwischen je zwei TankS ging eine Gruppe von Leuten mit Flaggen cW Tankführer >sie erzielten zwar am ersten Anyrrs^tag «inen Einbruch in d'e deutschen Linien, eS blieb jedoch trotzdem bei diesem ersten Angriff eine große Anzahl von Donks auf dem Dchlachtseld -siegen. Die Verluste hausten sich am folgenden Tag. Emen großen Teil öan ihnen erlegten bereits die Tank- abwebrgeichütze. Eine weiicr nicht unerheibliche Zahl setzte die Infanterie mit ihren eigenen Hilfswa.ffen außer Gefecht. Aber auch dort, wo den Tanks der Einbruch in die deutschen Linien gc'lanv, verlor die deutsche Infanterie nicht dem Kopf, weder di« alten erfahrenen Tankkämpfer aus 4>er.Camvr-ri- schlacht noch der inzwischen eingestellte Ersatz, der zum ersten- mal diesen feuerspeienden Kampfwagen gegenüberstand. Die Infanterie wich den anrc-llendsn Panzerwagen aus und ließ sie geigen die Jnfanteriestellungen anlaufen, wo sie dann einer nach dem andervu erledigt wurden. Auch die Schlachtflieger zeichneten sich im Kamps mit den Tanks aus und warfin, au- 20 bis 30 Meter herabstoßend, wohlgezielte Bomben, die mehr als einem Dank außer Gefecht fetzten. Von Soissons b's hinunter nach Chateau-Thierrv liegen Dutzende verbrannter TarM, zwischen ihnen :n dunklen Massen schwarze und weiße Franzosen, und an einzelnen Stellen weiße und. auch schwarze Amerikaner, wie sie das deutsche Maschinenyewehrfe« er reihenweise umlegte.
8 Starker Aderlah ver Lntenle-Referven»
W. T.-B. Berlin, 24 Juki. (Drahtbsricht.) Bei dem deutschen Angriff am 15. Juli sind die beiden südwestlich von ReimS kämpfenden italienischen Divisionen so sehr durch blutige Verluste und Gefangennahme dezimiert worden, daß die 8. italienische Division schleunigst her- aukgezogen werden mußte. To es an gutem ffanzösischen Ersatz mangelte, haben dort die Franzosen an der großen An- qriffssront zwischen Soissons und Chateau- Thierry schon alle ihre Hilfsvölker versammelt. Mehrere englische Divisionen wurden in Eilmärschen heran- gegogen. Am 2 0. Juli sind von diesen Divisionen die 61.« ur-d 82. englische aus der Gegend von Pourcy-Marfaux gegen das beherrschende Hdhcngelände vom Mignh angesetzt wobden, um uns diese Flankenstellung westlich von Reims zu em- reißen. Der Angriff wurde blutig abgewieson. Rach Ge- sangenenauSsayen sollen die Verluste der Engländer mindesten s 40 Prozent betragen. DaS gänzliche Mi ß- lingen dieses Angriffs führen sie auch darauf zurück, daß sie nach fünftägigen boschwcrlichem Märschen ohne Ruhepause hätten eingreifen müssen. Die Stimmung der hier gefangenen -englischen Soldaten und Offiziere, die nicht mehr an den Sieg der Entente glawbvn, ist auffallend k r i e g s - müde.
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Starke Zrledensneiyung der pariser Sozialisten.
W. T.-B'. Bern, 24. Juli, (Drahtbericht.) Der föderative Rat des ScineverbandeS hielt am Sonntag einen Kongreß ab, auf dem u. a. über folgende Anträge, die auch dem Nationalrat vorgelegt werden sollen, abgestimmt wurde: Der Antrag der Kienthaler, der die Kricgskredite verweigert und einen sofortigen Friedensschluß verlangt sowie den revolutionären Klassenkampf predigt, erhielt 885 Stimmen und einen Delegierten fiir den Parteitag; der Antrag der Minderheit, der gleichfalls die Kriegskredlte verweigert, falls die ÄriegSziele nicht bekannt gegeben und die Pässe für die internationale Sozia- listenkonferenz verweigert werden, verlangt die Formulierung der Kriegsziele auf der Grundlage der russischen Regierung und der Wilsonschen Grundsätze und nach deren Annahme durch die Mittelmächte die Aufnahme sofortiger Friedens- Verhandlungen. Der Antrag lehnt jede Intervention in Rußland ab, sofern sie nicht von der: Bolschewik- verlangt
wird. Er erhielt 6049 Stimmen und 10 Delegierte. Der Antrag der Mehrheit heißt die Beteiligung der Sozialisten an der Landesverteidigung gut und fordert dre sofortige Zusammenkunft der Internationale zur Durchführung eines Friedens auf der Grundlage der Wilsonschen Grundsätze. Er erhielt 2091 Stimmen und 3 Delegierte. Die Anhänger der Richtung Barennes brachten einen Zusatzantrag ein und verlangten, daß eine Intervention in Rußland erfolge, da das bolschewistische Regime zu verurteilen sei. Dieser Antrag erhielt 1077 Stimmen und 2 Delegierte.
Eine Reise TroelstraS nach der Schweiz.
Br. Haag, 24. Juli. (Gig. Drahtbericht, zb.) Der holländische Sozialistenführer Troelstca begibt sich nächste Woche in die Schweiz nach P e v y, angeblich zu Friede nsbe- sprechungen.
Italienische Vurchbruchsversuche in Albanien gescheitert.
W. T.-B. Wien, 24. Juli. (Drahtbericht.) Amtlich verlautet vom 24. Juli, mittags:
An der italienischen Front keine nennenswerten Kampfhandlungen.
'Auf dem albanischen Kriegsschauplatz haben unsere braven Trupven die gewaltigen Anstrengungen deS Feindes, unsere Linie des Dcvoli-Aoschnitts zu durchbrechen, durch zähen Widerstand vereitelt.
Der Chef des GeneralstaliS.
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Für Bildung des Rabinetts Hufsarek.
W.T.-B. Wien, 24. Juli. (Drahtbericht.) Die Blatter berichten über die gestrigen Verhandlungen Hussareks mit den Parteivertretern, die infolge der widerstrebenden Wünsche un!r Forderungen der Parteien vorläufig auf Schwierigkeiten stoßen. Nach den bisherigen Erklärungen Hussareks gegenüber den Par-- teivertretern ergab sich folgendes Programm für; sein m Aussicht genomnienes Kabinett: Unbedingtes Festhalten an dem ParlaMnt. Das gegenwärtig« Kabinett wird beibehalten und im Herbst von einem Kabinett -mit starkem parlamentarischen Einschlag abgelöst werden; ein sechsmonatiges Budgetprovisorium, später eine Verwaltuuqs- und Finanz- sowie Verfassungsreform für Böhmen, Galizien und im Süden! des Reichs. Die Verhandlungen sollen heute fortgesetzt und morgen zum Abschluß gebracht werden.
Die Entente-Aktion im Murmanqebiet.
Br. Rotterdam, 24. Juli. lEig. Drahjbericht. Ab.) Ein, dvahiiose Melder ng gibt dem Text eines W e r t r ag § wieder,- lder zwischen den Vertretern EvgFa-rilds, Frankreichs und de, Ve-einigtem Staaten einerseits und der M'.rman-Reyieruny rmdererkeits zu -einer gemeinsamen VerteiLigunysnktiem in, Murmanypbiet yegen da? deutsche Vordringen «bge- sckwssen wurde. Wie Reuter berichtet, sieht der Vertrag de« Eintritt russischer Freiwilliger in die Armee >der Verbündeten: vor. ferner die Bildung -einer vuffffchen Armee unter russi- ichem Kommenido, für deren Ausrüstung die Entente die nötigen Unterstützungen geben wird. Enchlnnd, Frankreich und Amerika versprechen der Mnrmanrepuvlik Nohrnngs- nnd Bedürfnismitiel 'owie fine-nzielle Unterstützung^
Japans Eingreifen in Sibirien.
Br. Rotterdam, 24. Juli. (Eig. Drabtbenicht, zib.) AiuS Tok'o wird gemeldet: Eine Sondersitzung des Stüatsrats unter dem Vorsitz des Kaisers genehmigte die Maßnahmen hinsichtlich Sibiriens.
Br. Haag, 24. Juli. (Eig. Drahtbericht, zb.) Die „Times* berichtet aus Tokio: Die japanische Regierung benachrichtigte die Regierungen von England, Frankreich und Italien, daß sie mit dem amerikanischen -Vorschjkrg bezüglich einer gemeinsamen amerikanisch-japanischen Jn-tevvemtion i» Sibirien einverstanden sei.
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Die letzten Stunden des Exzaren.
Br. Zürich, 24. Juli. (Eig. Drahtbericht, zb.) Ein hier eingetroffener Privatbericht aus Jekaterinenburg enthält fclgende Einzelheiten über die letzten Stunden des Zaren Nikolaus: Am 1. Juli. 5 Uhr früh, wurde der Zar geweckt. Es erschien eine Patrouille, bestehend aus einem Unteroffizier und sechs Mann. Sie forderte den Zaren auf, sich anzukleiden, und führten ihn dann in einen Saal, worin rbm der Beschluß des roten Terrors mitgeteilt wurde. Dem zum Tode Verurteilten wurde eine Gnadenfrist von drei Stunden gewährt, um AbsLied zu nehmen und seine letzten Anordnungen zu treffen. Der Zar war bei der Verkündigung des Beschlusses vollkommen gefaßt und ruhig. Sodann wurde sc in sein Zimmer zurückgenihrt. Die Exekution war für 9 Uych angeordnet. Der Zar sank in seinem Zimmer ans einen Sruhl. Nach einigen Minuten verlangte er nach einem Geistlichen, der auch sofort erschien. Nachdem der Zar Abschied genommen, blieb er mit dem Geistlichen allein im Gebet zusammen. Dann schrieb er einig? Briefe. Um 9 Ubr wurde er zum Richtplatz geholt. Der Zar versuchte, aufzu- stehen, konnte sich aber vor Schreck nickt erheben, so daß der Geistliche und ei« Soldat chm beistehen Wußten. Er flieg
