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Nr. 306. Dom»-Eg, 4. 1018.

Wiesbadener TagbigSt.

ALend-Ausgate. ErstcS Blatt.

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1 IfllK Avgm

] Sonnenberg

Stfüttwtmat fumfl. Ausgabe der Kartoffeln .'Freitag, den 5 Juli und am Saiustaa. den e. Juli 1918. in .bet Lebensmitteljtelle. Wies­badener Straße 24, nach folgenden Brotkarten- Wunrmern:

Freitag, den 5. Jul,: 401— 600 : 8— 9 vorm. 601— 800: 0—10 vorm. 801—1000: 10—11 vorm. ,1001—1200: 11—12 vorn:.

Samstag, den 6. Juli: >1201—1400 : 8— 9 vorm.

1401—1656 : 9—10 vorm.

1— 200: 10—11 vorm. ! 201— 400: 11—12 vorm.

Die Kartoffel - Scheine Laven nur an den Tagen Gültigkeit, an denen sie eingelost werden.

Den Angestellten der Ge- meinde ist eS ausdrücklich untersagt, auf Scheine mit einem frühe ren Datum Kartoffeln auszugeben od. diese Scheine umzutwuschen Die Lebensmittel - Ans- weiSkarte ist unbedingt «orz uzeigen. *

Sonnenberg. 3. 7. 1918. Buckelt. Bürgermeister.

Bekanntmackuna. Verkauf von Fleisch u. Wurst bei den hiesigen Metzgern am Samstag, den 6. Juli 1918, in der abwechselnden Reihenfolge der Brot, kartennummern wie folgt: 1201—1550: 8—9 vorm. 15»—1656 und 1—200: von 9—10 vorm.

201—• 500: 10—11 vorm.

501— 860: 11—02 vorm.

851—1200: 12— 1 down. Während der gleichen Stunden erfolgt die Ab­stempelung der Fleisch, marken im Nassauer Hof.

Durch Aushang wird noch bekannt gegeben, welche Mengen für jede Person zum Verkaufe kommen. •

Sonnenber«. 3. 7. 1918.

Buckelt, Bürgermeister.

Bekanntmackung.

Ausgabe von Leinen. Nähgarn an

») Familien von 7 Per­sonen und mehr.

d> Rüstungsarbeiter, am Montag, den 8. Juli, vormittags von 8—11 Uhr. Vor Aushändigung der Bezugsscheine sind vorzu­legen: die Haushaltsaus- weiskarte und die Aus­weise für Rüstungs­arbeiter.

Sonnenberg. 3. 7. 1918.

Buckelt. B ür germeister.

Bekanntmackuna.

Einwohner, welche die Erlaubnis zur Selbstver­sorgung mtt Brot und Nahrungsmitteln aus Gerste und Hafer für das Wirtschaffsjahr 1918/1919 erlangen wollen, müssen die erforderlichen Anträge stellen und' die dazu not- wendigen Angaben per­sönlich am Freitag, den 5. Juli, und am Samstag, den 3. Juli, vorm, von 8 bis 12 lihr im Rathaus, Zimmer 1, machen.

ES wird darauf hinge- wiesen. daß nur solchen BetriebsinhÄern die Er­laubnis zur Selbstversor-

erteilt werden kann, sich i.....

ganzes Jahr mit ihren

w

nachweisbar ein

eigenen Brotgetreide-Be­ständen versorgen können und Mitglied der .Hessen» Nass. Landwirtschaftlichen Bernfsgenossenschaft oder einer sonstigen Berufs- genoffenschaff sind. Sonnenberg. 2. 7. 1918 Buckelt. Bürgermeister.

Bekanntmachung.

Die Einwohner, welche getragene Kleidungsstücke einschließlich der Männer- Oberkleidung abgegeben haben, werden aufgefor­dert, die dafür abaesckätz- ten Beträge an der Ge­meindekaffe abzuholen für die Männer-Oberkleidung auch die endgültige Be­scheinigung aus Zrmmer l gegen Zurückgabe der vor- länsigen Bescheinigung.

Von den Beträgen, die bis zum 15: Juli 1918 nicht abgeholt stnd, wird angenommen, daß fte im Einverständnis der Betei­ligten der Sonnenberqer Kriegsfürsorge-Kaffe zu überweisen sind.

Sonnenberg. 3. 7. 1918.

Buchelt. Bürgermeister.

Bekanntmachung.

Nach Mitteilung der Kgl. Kommandantur der Festung Mainz wffd der Schießplatz im Sichtertal im Monat Juli 1918 wie folgt benutzt:

am 6.. 13.. 18.. 20.. 22.. 27. von 9 Uhr vorm, bis um 2 Uhr nachm, am 3., 4., 5.. 8., 9.. 10.,

11.. 12., 15.. 16., 19..

23.. 24.. 25., 26.. 29.. 30. u. 31. von 9 Uhr vorm, bis zum Dunkelwerden.

Sonnenberg. 3. 7. 1918. Buchelt. Bürgermeister.

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Sterbefälle.

Juli 3.: Wilhelmine

Hager, ohne Beruf, 30 I. — Witwe Auguste Henckel. geb. Minchmever. 75 I. — Witwe Katharine Kreis, geb. Blnmenschein. 65 I —Handlungsgehilfe Aug. Bäcker. 61 I. — 4.: Heinz Höreth, 5 I.

Infolge eines schweren Leidens, das er sich im Heeresdienst zugezogen hat, verschied gestern der

Superrrumerar

Wilhelm Krämer,

Luftschifscr bei einer Wetterwarte.

Wir verlieren in dem Dahing^schiedenen einen pflichttreuen, strebsamen Beamten- anwärter, dem wir ein ehrendes Andenken bewahren. F 593

Wiesbaden, den 1. Juli 4918.

Für den Magistrat: Glässing» Oberbürgermeister.

Allen denen, welche bei dem Hin­scheiden meines lieben Mannes, unseres guten Vaters

MUH. Knres

so innigen Anteil nahmen, insbesondere dem Hochw. Herrn Kaplan Lempferding, seinen werten Kollegen, sür alle Kranz- und Blumenspenden, sagen wir auf diesem Wege ticfgefühlsten Dank.

#*«« Mars. Kirres nebst Kinder«.

Heute morgen 8% Uhr verschied nach kurzem, schwerem Krankenlager im 76. Lebensjahr meine liebe, treusorgende Mutter, meine gute Großmutter

WM. Al! Allel

Auguste, geb. Münchmeher.

Im Namen aller Hinterbliebenen:

Frau Apotheker Elisabeth Größer, Witwe, geb. Henckel.

Elfe Größer.

Wiesbade«, Lahnstraße 10, 2, Berlin, Charlottenburg, 3. Juli 1918. 635

Die Trauerfeier und Einäscherung findet Samstag, den 6. Juli 1918, nachmittags 37 a Uhr, im Krematorium zu Mainz statt.

Gott dem Allmächtigen hat es gefallen, unsere liebe, gute Tochter, Schwester, Schwägerin, Richte und Cousine

Mina Hager

nach langem, mit großer Geduld ertragenem Leiden in sein Reich abzurusen.

Im Namen der tteftrauernde» HdtterAiebenen:

Edmund Hager.

Wiesbaden, Karlstr. 26, den 3. Juli 1918.

Die Beerdigung findet Samstag, den 6. Juli, nachm. 3 Uhr, auf dem Südfriedhof statt.

Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme au dem uns so schwer betroffenen Verloste sagen wir hiermit Allen unseren innigsten Dank.

Die trauernden Hinterbliebenen:

Frau Earaltne Keltz und Kiad. Familie Marltz K-ttz.

Familie Ualentt« Katztzach.

Nach längerem, schwerem Leiden ver­schied gestern nachmittag 6 Uhr mein innigst- geliebter Gatte und teurer, herzensguter Bater, unser lieber Bruder, Schwager, Onkel und Vetter,

Angnst Dächer

im 52. Lebenslage.

Im Namen

der tieftrauernden Hinterbliebenen: Dora Bücher, geb. Pfanumüller, und Tochter.

Wiesbaden, den 4. Juli 1918. Krankenstr. 13.

Die Beerdigung findet Samstag, de« 6. Juli, nachmittags 4 Uhr, von der Leichen- halle des Südfriedhofes aus statt.

Uachrnf.

Nach schwerem Leiden verschick gestern nachmittag mein langjähriger Mitarbeiter, Herr

August Dächer.

Nahezu 31 Jahre hat der Verstorbene in unermüdlichem Fleiß meinem Hause seine ganze Kraft gewidmet. 636

Seine seltene Pflichttreue und vorbild­liche Gewiss enhafllgkeit sichert dem allzu­früh Verblichenen ein ehrendes Gedenken.

Fa. Fr. Kuppler,

Inh. Alb. Koppler, z. Zt. im Felde.

Danksagung.

Für die vielen Beweise herzlicher Teil­nahme bei dem Heimgange meiner lieben Frau, unserer guten Mutter, Schwester und Tante

Frau AttNK P^l|l

sagen wir allen hiermtt, besonders Herrn Pfarrer Diehl für die trostreichen Worte, den Herren Offizieren und Personal des Reservelazarett 3, Teillazarett Kaiserbad, sowie für die vielen Kranz- und Blumen­spenden unseren innigsten Dank.

M. Mehl und Ktuder.

HerKickr« Zank

allen, die bei dem Heimgang unseres teuren Entschlafenen die letzte Echte er» wiesen, sowie für die schönen Blumeu- spenden, insbesondere der Direktion und den Beamten der Chem. Werke Brockhues A.-G. Niederwalluf, den Mitgliedern des Residenz - Theater - Orchesters und die trostreichen Worte des Herrn Pfarrer Beckmann sagen wir nur auf diesem Wege.

Die tiefrr. Hinterbliebene«:

Marte Herrchen, geb. Kacke» , und Kind

K. Herrchen, geb. Michel M«»e. I. Stauch und Fra«. Hetrny, geb. Herrche«.

Wiesbaden. 4. Juli 1918.

Allen, die unser bei dem Heimgang unserer innigstgeliebten Tochter und Schwester so herzlich gedachten, ins­besondere für die vielen Blumenspenden und das letzte Geleite innigen Dank.

Im Namen

der trauernden Hinterbliebenen:

Henriette Fuhr Mwe.

geb. gnfruri«.

Wiesbaden, Johannisbergers«. 3, Gstett-R«hr, im Juli 1918.

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