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Verlag Langgasse 21

TagblandauS".

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Donnerstag, 4. Juli 1918.

Morgen-klusgabe.

Nr. 305. » 66. Jahrgang.

wider die austropolnische Lösung der Gftmarkensrage.

In seiner letzten großen Rede hat Herr v. Kühl- mann eine baldige befriedigende Lösung der polnischen Frage in Aussicht gestellt, dahingegen ließ er es an jeder Andeutung darüber fehlen, wie man sich eine solche zu denken habe. Znalcich bewies der Widerhall, den seine Rede im Reichstag fand, daß auch die Vertreter des deutschen Volkes noch völlig im unklaren waren über diese für unsere aanze Zukunft bedeutungsvolle Angelegenheit. Das ist aber um so beunruhigender, weil die sogenannte austropolnische Lösung des polni­schen Problems nicht allein rächt aufgegeben zu fern scheint, vielmehr neuerdings gerade von ungarischer Seite also von einer sehr mächtigen Stelle aus, geför­dert wird. Es ist daher leider onzunehmen, daß die Ver­handlungen, die vor einigen Wochen der Außenminister der Donaumonarchie in Berlin zwecks einer ersten Füh­lungnahme zur Vertiefung des Bündnisses führte, auch der zukünftigen Ausgestaltung Polens in diesem Sjnne gegolten haben.

Zu Anfang des Weltkriegs waren es, um den gan­zen Tatbestand nochmals kurz in Erinnerung zurückzu- rufen, vornehmlich unsere deutschen Stammesgenossen in Zisleithanien, die Galizien mit dem neuentstehenden Polenreich vereinigt wissen wollten. Sie versprachen sich von dem Ausscheiden der Polen und Ukrainer aus dem Reichsrat die Gesundung der parlamentarischen Verhältnisse und eine bescheidene immerhin aber aus­reichende Stimmenmehrheit. Aber neben dem Jubel der Optimisten Börte man doch auch schon damals die Warnungen weitsichtiger Staatsmänner und Publi­zisten, die d'e Meinung verfochten, daß dieser augen­blickliche Gewinn mit dem Verlust des größten, reichsten und bevölkertsten Kronlands allzu teuer erkauft sei, namentlich im Hinblick auf das dann ins Unerträgliche gesteigerte Übergewicht Ungarns, das sich schon jetzt auf Schritt und Tritt empfindlich gen'ug geltend macht. Nun ist man wohl auch in Österreich von der früher ins Auge gefaßten Art der Lösung allgemein zurückgekommen.* Vielmehr will man jetzt nicht mehr auf eine völlige Aus­lieferung Galiziens und aut eine Personalunion, sondern auf eine Realunion Kongreßpolens und Galiziens hin­aus und auf eine Unterordnung dieses Polenrerchs unter Zisleithanien, etwa mit dein" gar nicht unbeträchtlichen Maß von Autonomie, das Kroatien der Ltephanskrone gegenüber zusteht. In dieser Angliedernnq Kongreß- Polens an Österreich, mit der sie wie mit einer oereits unumstößlichen Tatsache zu rechnen scheinen, sehen nun die ungarischen Staatsmänner eine außerordentliche Verstärkung der anderen Reichshälfte, durch die ihnen wiederum ein moralischer Anspruch aut ein: gleichwer­tige Kompensation erwachse. Diesen Ausgleich sehen sie in einer Ausgestaltung des. wie schon erwähnt, der un­garischen Kronesubordinierten" Kroatiens zu einem Großkroatien. Der Vorschlag, dem sie das^ Wort reden, bat insofern für alle wahren Freunde des Donau­staats diesseits und jenseits der Leitha etwas Be­strickendes, weil nian dadurch zugleich die siidilawische G'-sahr bcschwören zu können glaubt, ^dcren ganze' Schwere und Furchtbarkeit der Mord von -ewrajewo auch dem blödesten Auge klar gemacht bat. Wenn nun aber Kroatien gewissermaßen -er .Kristallisationspunkt für die zukünftige Staatlichkeit der Südslawen werden soll, muß es natürlich in angemessener Weise vergrößert werden, indem man zunächst etwaige gegen Serbien und Montenegro durcbzusctzende Grenzberichtignngen sowie vor ollem die beiden Staaten angehörenden Reichslande Bosnien und Herzegowina hinzuschlägt. Darüber hinaus aber möchte man von den zisleithani- scheu Ländern und Gebieten, die aanz oder überwiegend von Südslawen bewohnt werden, einen möglichst großen Anteil an Grotzkroatien überweisen. Nun liegt indessen auf der Hand, daß Österreich, ohne Selbstmord zu be­gehen, zwar Dalmatien und allenfalls Istrien zu deni Zwecke berausgebcn könnte daß es sich aber unter keinen Umständen von Triest, als seinem einzigen bedeutenden Seebaien trennen darf. Ebensowenig wie Triest den Italiens n überantwortet werden kann, darf eS zugunsten der Südslawen an ein Großkroatien ausgeliefert wer­den. ja auch mit dem Vermittlunasvorschlag seiner Er­hebung zumReichs- und Freibafen" ist .Österreich durchaus nicht gedicnt, da. alles darauf ankommt, daß dieses oewaliige Emporium drnch einen breiten Korri» dar mit feinem Hinterland verbunden bleibt. Um den leitenden Politikern in Wien diesen auf den ersten Blick gewiß einleuchtenden Plan munda^recht zu machen, bat man über allerlei Anstauschprmekte, >vie eine Abtre­tung sei eS nun Fiumes. f»t es gewisser deutscher, Steiermark und Niedci Österreich benachbarter Konritate in Wesiungarn. die früher znm Deuffch"n Reich ge- Ff6rt'rt an Zisleitbanien verhandelt. Auch haben die deutschen Volksräte wohl eine Besserstellung der Deut­

schen im Banat und in Siebenbürgen seitens des magyarischen Herrenvolkes zur Bedingung ihrer Zu- stimmung machen wollen. Ob und inwieweit nun m diesem Plan ein richtiger Grundgedanke steckt, dessen dermaleinstige Verwirklichung ganz Mitteleuropa zum Segen gereichen könnte, darüber haben unsere Bundes­genossen allein zu befinden. Uns Reichsdeutsche inter­essieren alle diese 'gewiß beachtenswerten Erwägungen zunächst vornehmlich wegen ihrer Verquickung mit der anstropalnischen Lösung der Polenfrage, die'eben aus dieser Kombination neue Kraft und von unserem reichsdeutschen Stai^punkt ans gesprochen neue Ge- 'ährlichkeft gewonnen hat.

'Auf dem Wiener Kongreß, als Preußen in der pre­kären Lage war, die Sünden von Jena wieder wett- zmnachen, sind die jetzigen Grenzen zwischen dem Deut­schen Reich und deni ehedem russischen Polen in einer Meise festgclegt, die die preußischen Militärs damals mit schwersten Bedenken erfüllte. Der Verlauf des Weltkriegs hat gezeigt, wie durchaus berechtigt solche Besorgnisse waren, und nur dem Genie Hindenburgs ist es gelungen, mit Strömen von Blut die gewaltige oolnische Bastion in Mitteleuropa niederzubrechen. Es st hiernach ohne weiteres einleuchtend, daß Polen -in dieter Gestalt niemals wieder in die Hand auch nicht einer engbefreundeten Großmacht gelangen darf, ohne tzine ganz erhebliche G r e n z r e g v l i e- rung unter strategischen Gesichtspunkten zu un­seren Gunsten. Eine solche würde indessen von deni im Werden begriffenen polnischen Staat unzweifelhaft als eine neue Teilung empfunden werden. Während der deutsche Nationalstaat einen beschwerlichen neuen Zu­schuß fremdzüngiger Untertanen erhielte, würde in Österreich der alsdann mächtigste Volksstamm, womög­lich im Verein mir den Tschechen, darauf ansgehen, diese Abtrennung rückgängig zu machen und das alte, im Weltkrieg herrlich bewährte Bündnis, auf dem die ganze friedliche und gedeihliche Zukunft Mitteleuropas beruht, zu sprengen.

Nicht minder durchschlagende Gründe lassen sich über- dies, um es wenigstens nach in Kürze anzudeuten, voni wirtschaftlichen Standpunkt aus geltend machen, daß auch nach dem Frieden die beiden mächtigen angeftächsi- schen Nationen dorauf bedacht sein werden, unserer Handelsausbreitung nach Übersee nach Kräften ent- grgenzuarbeiten, darüber wird sich wohl ni'mand mehr einer Täuschung bingeben. Um so mehr sind wir ini Interesse der 'Selbsterhaltung auf Wirtschaftsbeziehnn- gen mit Großrußland und der Ukraine und mit ihrem aanzcn asiatischen Hinterland anaewietm. Mag nun die staatliche Zukunft Polens sich so oder so gestalten, ailsgeichlossen muß es sein, daß das Weichselland an eine Großmacht kommt, die bei aller Freundschaft und Bimdesbrüderlichkeit doch ailch ibre eigene aus lhren Bedürfnissen heraus orientierte Wirtschafts, und Han­delspolitik betreibt und der Natur der Dinge nach be- treiben muß.

So sprechen die schwersten Bedenken gegen die austropolnische Lösung der deutschen Ost- markenfraae. wie wir sie nennen dürfen: und da es uns in diesem Weltkrieg leider an einem überragenden voli- tlschen Genills fehlt, in denen Hand wir vertrauensvoll und unbedenklich unser G^chick legen können, möchten wir nickst durch Herrn p. Kühlmann mit einer vollende- tcn Tatsache überrascht werden, die vor den Nachprüfung durch die öffentliche Meinung unter keinen Umständen würde bestehen können. E. L i c s e g a n g.

Heftige Kampfe an der piavefront.

W. T.-B. Wien, 3 Juli. (Drahtbericht.) Amtlich ver­lautet vom 3. Juli, mittags: Gestern am frühen Morgen setzte an der ganzen Piavefront von S u f e g a n a abwärts heftiges italienisches Geschützfeuer ein, das sich südlich von San Dona in mehreren Abschnitten bis znm Trommel­feuer stemerte. Einige Stunden später ging im Piave- mündungSgebiet feindliche Infanterie znm An­griff über. In erbitterten, den ganzen Tag über währe», den Kömvten vermochte der Gegner, abgesehen von kleine­rem Raumgewinn hei Ehiesa Nvwa, nirgends einen Erfolg zu erringen. AUS, fein Versuch, am Süd- fl'igel bei Reve-wli unter dem Schutze feindlicher S-ekräfte Infanterie an Land zu werfen, scheiterte in unserem Feuer. Ei« italienischer sibergangsversu« bei Zenson wurde vereitelt. An der venetianischen Gebirgsfront war die Kamrftätigkeit gleichfalls außerordentlich rege. Wesilich des Asiolon« wurde ein starker Anqriff durch das bewährte In­fanterie-Regiment Re. 49 im Gegenstoß aufgefangen. AuS nördlich des Col del Rosso und »ei Asiag» wiesen wi» italienische Vorstöße ab. An der Tiroler Westfront mäßige Artillerietätigkeit.

Wik nachträglich fesigrstellt wurde, war eS Oberleutnant B a r w i s mit dem Zugführer Bauet als Piloten, der den vielgenannten italienischen Jagdflieger Major Baros am 9. Juni abgeschosien hat.

De.r Chef des Generalstabes.

Deutscher Reichstag.

(Eigener Trobldericht desWiesbadener Tagb!attS"ä

# Berlin, 3. Juli.

Am Bundes catstisch: v. Payer, v. Capelle, Wallraf, von Kühlmann. Vizepräsident Dove eröffnet die Sitzung um 2,18 Uhr. Auf der Tagesordnung steht die vierte Lesung des Haushalts in Verbindung mit der zweiten Lesung des

Zriedensoertrags mit Rumänien.

Abg Schcidemann (Soz.)' Gegen einzelne Punkte des Friedensvertrags haben wir Bedenken, so gegen dis Dobrudschafvage, die Angelegenheit der Fremdjtämmigen und gegen die Regelung dec wictsckmftlichen Dinge. Unsere e » d- gültige Stellung behalten wir uns vor. Hin-- ichtlich des Schuhes der offenen Städte hinter der Kampf­front hat die deutsche Regierung die Initiative ergriffen. Wird die deutsche Regierung mit ihrer Anregung vom Feinds abgewiesen, so haben wir wenigstens einen moralischen Er- olg. Der Krieg grüß für Deutschland den Charakter als in'tira.aler Verteidigungskrieg behalten. Die Auffassung, die Staatssekretär v. Kühl mann ausgesprochen hat, wird von allen ehemaligen Reichs- und, Staatssekretären und Diplomaten geteilt, wenn sie es auch nicht sagen. Machen wir dem ganzen Lügenkvam ein Ende! Wir können es.

Lösten wir an Stelle der FriedenSofsensive eine Offensive , der Wahrheit treten.

Der Weltkrieg kann nicht durch daS Schwert entschieden wer- den. Dies ist nur möglich durck, Umbildung des Geistes, durch die Politik der Tat. Wir wünschen eine Regierung, die auf ihrem Gebiet, wie die Heeresleitung auf dem ihrigen, es versteht, ihre Gegner zu besiegen. Das Volk ist gegen die Stimmungsmache abgestumpft. Was rch aus- spreche, ist tiefster Ernst: seien wir uns klar darüber, waS auf dem Spiele steht. Es geht um das Leben von Millionen.

Abg. Ledebour lUnabb. Soz.): Bei uns herrscht noch

immer die Los- und Militärkamacilla. Der Reichskanzler i.nd die Staatssekretäre haben diese Hintertrevpenpolitik nur in der Öffentlichkeit zu beschönigen. (Inzwischen sind am Bundesratstisch noch erschienen: die Staatssekretäre Graf p. Roedern, Dr. Solf und Frhr. v. Stein.) Kein deutscher Proletarier darf die Hand dazu bieten, Waffen zu schaffen, die der Rektion in Rußland zum Sieg verhelfen. Ich rufe das deutsche Proletariat von dieser Stelle zur Revolution auf. (Großer Lärm bei der Mehrheit; Glocke des Präsidenten; Ordnungsrufe.)

Stellvertreter des Reichskanzlers v. vaqer:

Auf die Bemerkung des Abgeordneten Ledebour zu er. widern, davon bin ich durch den Präsidenten enthoben. Der Abgeordnete Scheidemann hat. wenn ich ihn recht ver­standen habe, erklärt, daß die sozialdemokratische Partei den Etat ablehnen wird. Etwas ganz Neues ist das für uns nicht. (Rufe: Nein!) Nur ausnahmsweise hat die Sozialdemokratie den Etat bewilligt. Dgs werden wir er- tragen, wenngleich es im Krieg scbwerer zu ertragen, ist als im Frieden, wenn solche Demonstrationen gemacht werden. Es ist doch vechügut, daß das nur eine Demonstration bleiben muß und praktische Folgen nickt haben kann. (Sehr wahr! rechts.) Wenn auch andere Parteien es ebenso machen wür­den und der Etat durch die Mehrheit des Reichstags abge- lehnt würde, glauben Sie, daß der Sicke de? Vaterlandes, des Volkes und der Freiheit ein Dienst gescheben würde* Ich möchte es bezweifeln. Doch das ist Ibre Taktik (zu den 3 ^.), mögen Six eS damit halten, Ivie Sie cs für richtig be- finden.

Durch die lebhafte Beschäftigung des Abgeordneten

Scheidemann mit dce Friedensfrage fühle ich mich nicht

veranlaßt, wiederum eine programmatische Erklärung der Regierung über die Friedensfrage abzugeben.

WaS soll nach den Erklärung--:!, die wir jetzt schon so oft ab­gegeben haben, eine solche Erklärung nützen? Die regel- mäßige Folge ist zunächst immer wieder ein« Auf­regung des Volkes und ein Aufeinanderprallen der Anschauungen innerhalb des Deutschen Reiches gewesen. Man sieht ja hier und da etwas, was auSsieht wie ein zarteS Fünkcken, das die Hoffnung auf bessere Einsicht bei unseren Gegnern aufkommcn läßt. (Rufe links: Auch bei unsN Aber daS ist im allgemmnen so schwach, daß dadurch die Nachteile, die durch solche Erklärungen im Ausland hervorgerufen werden, nicht ausgewogen werden können. Die Nachteile sind, daß die feindlichen Regierungen ihre Völker aufveitschen, um den Zusammenhalt aufrecht zu erhalten, indem sie unseren Worten, so ehrlich sie auch gemeim sind, eine falsche Deutung geben, dabin, als ob wir nicht ver­mögen. den Krieg zu einem siegreichen und unserem Ver­langen entsprechenden Ende zu bringen. Oder wenn dieses Mittel nickt zieht, erklärt man unie--- Warte für eine Falle, in die die Völker hineingelockt werden sollen, um einen Frie­den üt schließen, wie sie :bn eigentlich rächt haben wollen. DaS ist nickt gerade e-n große? Komvliment ffir die Volker. Aber daß dieses Mittel bis zu einem gewissen Grad? noch immer zieht, hrbrn wir doch erlebt. Darum enthalte ich mich, diese Frage wieder aufpirollnr. Aber der Formu­lierung unserer deutschen Kriegsziele, wie sie Herr Scheidemann gegeben hat Schluß in Ehren und keine Beeinträchtigung Deutschlands bei den FriedcnSbe- dingungen können wir ohne weiteres z u st i m m e n. Ich glaube, wir sind über diese Formulierung unsererseits schon