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Nr. 290. Dienstag, LS. Juni 1918.

Wirsdadrrrer TagblaN»

Ab«»d-2lusgabe. (Erstes Blatt.

7-leilS

I Amssilhe Anzeigen

Baterländifcher Hilfsdienst

Aufforderung des Kriegs­amts nur freiwilligen Meldung gemäß 8 7. Ab­latz 2 des Gesetzes über den vaterländ. Hilfsdienst Helfer für die Etapve! In dem gewaltigen von unserem Heere besetzten feindlichen Gebiet werden zur Verwendung bei Militärbehörden in erhöhtem Matze zahlreiche Hilfskräfte benötigt.

Das Interesse des Vater landes verlangt, daß t»ug. liche und entbehrliche Kräfte der Heimat sich zu diesem Etappendienst zur Verfügung stellen. Zahl­reiche kriegsverwendungs­fähige Militärpersonen müssen im besetzten Ge­biet noch für den Dienst an der Front freigemacht werden.

Die Lebensbedingungen im besetzten Gebiet sind durchaus günstig. Neben reichlicher freier Verpfleg­ung und freier Unterkunft wird gute Entlohnung ge­währt. Auch ist Gelegen­heit zur Beschaffung bil­liger Bekleidung gegeben. Und was bedeutet die Notwendigkeit, sich in fremde Verhältnisse ein­zugewöhnen. gegenüber dem Maß von Opfern und Entbehrungen, das unsere Krieger seit Jahren freu­dig ertragen!

. Männliche Hilfskräfte leden Alters, auch sugend- liche, können, wenn sie ge­eignet befunden werden. Beschäftigung im besetzten Gebiet im Westen finden, und zwar für Arbeits­dienst leglicher Art, Boten- und Ordonnanzdienst. so­wie als Schreiber, Buch­halter. Kaufleute. Ver­käufer. - Lagerverwalter Anfsichtslcnte, Handwerker leder Art.

Personen mit französi­schen und flämischen Svrachkenntnisscn werden besonders berücksichtigt.

. Wehrpflichtige können nicht angenommen wer den. mit Ausnahme der .'0 Prozent oder mehr er­werbsbeschränkten Kriegs­beschädigten.

Als Entgelt wird ge­wahrt:

Verpflegung oder Geldentschadigung für Setbitverpflegung, freie Benutzung der Feldpost "e/e Unterkunft, freie Eisenbahnfahrt zum Be­stimmungsort und zurück rrme ärztliche u. Lazarctt- behandlung. sowie ange­messene Barentlohnung.

Bis zur endgültigen lleberweisung an eine be­stimmte Bedarfsssellc wird ein vorläufiger Dienstver­trag abgeschlossen. Die endgültige Höhe des Loh­nes oder Gehaktes kann Anstellungsvertrag selbst festgesetzt werden, fete richtet sich nach Art und Dauer der Arbeit, so- Ww der Leistungsfähigkeit des Betreffenden. Eine auskömmliche Bezahlung m ungesichert. Falls Bedürftigkeit vorliegt werden außerdem Zulagen tur die in der Heimat zu ^besorgenden Familienan gehörigen gewährt.

Die Versorgung der-

'enigen die eine Kriegs, dienstbeschadigung erlei. den. ist besonders geregelt

Meldungen nehmen ent- acgen für den Stadt- und Landkreis Wiesbaden, den Untertaunuskreis. Rhein- gaukreiz das Bezirkskom­mando Wiesbaden. Ber- tramstraße 3, Zimmer 45. mch Hilfsdienstme'destelle Wiesbaden. Dotzh. Str. 1. «immer 12.

Dabei find vorzulegen:

Militärvaviere. Geschäft,gungsausweis ob. Arbeitspapiere, erforder­lichenfalls Abkehrschein.

Es ist anzugeben, wann «r Bewerber die Beschäf­tigung antreten kann, keine vorläufige ärztliche Untersuchung erfolgt bei dem Bezirkskommando kostenlos. Jeder Bewer­ber hat sich den erforder­lichen Schutzimpfungen zu Unterziehen.

Kriegsamtsstelle ,_Frankfurt am Main.

Bekanntmachung.

Da infolge per Verord­nung des BundeSrats, betr. die Streckung der vaiervorräte die Leist­ungsfähigkeit der Pferde uw vermindert, wird es ^forderlich, daß auch die Belastung der Wagen im allgemeinen verringert wird.

Ach nebme aus diesem

«VNMoe ffipr ftiimffimrt. Qyj

die Bestimmung im 8 46 der für Wiesbaden gül. tigen Straßenpolizei-Ver- ordnuna vom 10. Oktober 1910 tzinznweisen und deren genai'.e Beachtung zu fordern

Nach dem Wortlaut dieser Verordnung darf die Ladung eines Fuhr­werks. nicht schwerer sein als die Trag- und Leist» ungsfähigkeit des Ge­spann».

Zuwiderhandlungen zie­hen die im tz 92 der ge­nannten Verordnung an­gedrohte Strafe nach sich

Wiesbaden. 21. 3. 1918.

Der k. Polizeidirektor. _v. Heimburg.

wer Kriegsbeschädigte

Kaufteute, Mrogehilfeu und Arbeiter aller Berufe benötigt, wende sich an die

MMlWMmrMMWWe

im Melis«

Dotzheimer Str. I. F254

Bekanntmachung.

Zur Verhütung von Un glucksfällen auf unbe­wachten Eisenbahnüber- pftnaen weise ich darauf Mn, daß die Führer von Fuhrwerken, wenn sie mit denselben . Bahnübergän­gen mit Hintansetzung der notigen Vorsicht über­schreiten, nicht nur sich selbst und die ihnen an­vertrauten Tiere gefähr­den, sondern sich auch einer empfindlichen Be­strafung auf Grund des 8 316 des RZchZstrafgesctz- buches aussetzen.

In gegebenen Fällen wird unnachsichtlich ein­geschritten und die er- tolgte Bestrafung der Schuldigen öffentlich be- kanntgegeben werden.

Ich bringe dieses zwecks Nachachtung hiermit wie­derholt zur allgemeinen Kenntnis.

Der Polizeipräsident.

Bekanntmachung.

Am 26. u. 27. Juni, findet von vormittags 9 Uhr chhs nach»

5 Uhr imRabeng Scharfschießen statt.

Es wird gesperrt: «amt­liches Gelände einschließ­lich der Wege u. Straßen, das von folgender Grenze umgeben wird: Friedrich- Königweg, Jdsteiner Str., Trompeter - Straße, Weg hinter der Rentmauer (bis zum Kesselbachtal). Weg Keffelbachtal - Fischzucht bis zur Platter Straße, Teufelsgraben - Weg bis zur Leichtweishöhle. Die vorgenannten Wege und Straßen, mit Ausnahme der innerhalb des abge- sperrtcn Geländes befind­lichen, gehören nicht zum Gefahrenbereich und sind für den Verkehr frergc- wben. Jagdschloß Platte kann auf diesen Wegen gefahrlos erreicht werden.

Vor dem Betreten des ab­gesperrten Geländes wird wegen der damit ver­bundenen Lebensgefahr gewarnt.

Das Betreten des Schieß­platzes im Rabengrund an den Tagen, an denen nicht geschossen wird, wird wegen Schonung der Gras­nutzung ebenfalls verboten Garnison-Kommando.

Bekanntmachung.

Es wird hiermit wieder­holt daraus aufmerksam gemacht, daß nach tz 12 der Akziseordnung für die Stadt Wiesbaden Beer­wein - Produzenten des Stadtberings ihr Erzeug­nis an Beerwein unmit­telbar und längstens bin­nen 24 Stunden nach der Kelterung und Einkelle­rung schriftlich bei uns bei Vermeidung der in der Akziseordnung angedroh­ten Dcfraudationsstrafen anzumelden haben. For­mulare zur Anmeldung können in unserer Bucki- balterei. Ncugasse 8. Ein­gang Schulgasse, unent­geltlich in Empfang ge­nommen werden.

Wiesbaden. 19. 6. 1918.

Städtisches Akziseamt.

Bekanntmachung.

Die städtische öffentliche Lastw'age in der Schwal- bacher Straße wird werk­täglich in der Zeit vom 16. März bis einschließl. 15. Sevt. von 6 Uhr vor­mittags bis 12 Ubr nach­mittags und von 1 bis 7 Uhr nachmittags in Be­trieb gehalten.

Von 121 Uhr nach­mittags bleibt dieselbe ge­schlossen.

Wiesbaden. 12. 3. 1918 Städtisches Akziseamt.

Midie Anzeigm

Sonnenberg

Bekanntmachung.

Ausgabe von Butter für Kranke am Mittwoch, den 26. Juni, vormittags von 812 Uhr in der Nah- rungsmitiielstelle. Aus­weise vorzeigen!

Sonneubera, 25.-6. 1918. BmLeU. Bürgermeister.

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Morgens von 97,-12 Uhr, nachm, von 37 Uhr.

Die Bibelstundc im Vereinshaus, Matterftr. 2,

findet von Mittwoch, den 28. Juni, a '> wieder regel­mäßig statt. »«><1, Pfarrer.

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Erste Praslfee <vm

für die flämischen Volkslieder: Donnerstag, abends 8 Uhr in der Aula des Königl. Gym­nasiums. Der Vorstand.

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w. Samstagabend 6 Uhr den weiße» Rock Lebcr- brrg 3 vom Balkon mit­nahm. und nach d. Abeaa- straße verschwand, ist er. tannt und wird ersucht, denselben sofort zurückzu, bringen, da sonst gericht­lich eingefchritten wtrp.