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Bekanntmachung.

Die Bevölkerung wird darauf hingewrewn, daß mit einer allmählich nach Zahl und Ausdehnung sich steigernden AnaristS- tätigkeit der feindlichen Luftstreitkräfte gegen un. fer Seimatgebiet,^ insbe­sondere mit nächtlichen Angriffen gegen unsere wicktigcben Industrie.0>e- diete gerechnet werden must. Anscheinend ist aber neuerdings die Ansickst verbreitet, daß solche An­griffe nach Beginn der Offensive im Westen nicht mehr so ernstlich zu be­sorgen seien.

Es liegt kein Grund zu der Annahme vor. daß diese ovtimistische Ansicht begründet ünd die G.- sahr feindlicher Flieger­angriffe, insbesondere auch auf die hiestge Gegend, im Schwinden

begriffen ist.

Ich mache auf den Ernst der Gefahr wiederholt

aufmerksam und ersuche die Bevölkerung im eige­nen Interesse, die gegebe­nen Verhallungsmak- regeln bei feindlichen

Fliegerangriffen und die getroffenen Verdunke- lungsmastnahmen genau zu beachten. Besonders

tritt in letzter Zeit nt bte Erscheinung, datz die HinterhauSsronten „und Hofe, sowie die Licht­quellen bei Benutzung, der Daikone nickst genügend nbaeblendet werden. Dte Schutzmannschaft ist an­

gewiesen, strenge Kon-1 trolle zu üben und Straf- s nnzeigen gegen Lässige zu erstatten.

Der k. Polizeidirektor, v. Heimburg

Bekanntmachuna.

Da infolge ver Verord­nung des Bundesrats, bctr. die Streckung der Hafervorräte die Lettt- ungsfähigkeit der Pferde sich vermindert, wird es erforderlich, dast auch die Belastung der Wagen im allgemeinen verringert wird. ^. ,

Ich nehme aus diesem Grunde Veranlassung, auf die Bestimmung im 8 46 der für Wiesbaden gül­tigen Strastenvolizei-Ver- ordnung vom 10. Oktober 1910 hmzuweisen und deren genmte Beachtung zu fordern

Nach dem Wortlaut dieser Verordnung darf die Ladung eines Fuhr- Werks nicht schwerer sein als die Trag- und Lerst- nngsfähigkei: des Ge­

spanns.

Zuwiderhandlungen zie­hen die im 8 92 der ge­nannten Verordnung an. gedrohte Strafe nach sich

Wiesbaden. 21. 3. 1918.

Der k. Polizeidirektor. v. Heimbnr».

Bekanntmachung.

Am 19., 24., 25., 26. und 27. Juni findet von vor­mittags 9 Uhr bis nachm. 5 Uhr im »Rabengrund Scharfschieben statt. _

Es wird gesperrt: «ämt liches Gelände einschllest

lich der Wege u. Strotzen, das von folßender Grenze umgeben wird: Friedrich- Königweg, Jdsteiner Str., Trompeter - Stratze, Weg hinter der Rentmauer (bis zum Kesselbachtal), Weg Kesselbachtal - Fischzucht bis zur Platter Stratze, Teufelsgraben - Weg bis zur Leichtweishöhle. Di« vorgenannten Wege und Stratzen, mit Ausnahme der innerhalb des abge- sperrten Geländes befind­lichen, gehören nicht zum Gefahreiibercich und sind für den Verkehr freige­geben. Jagdschloß Platte kann auf diesen Wegen gefahrlos erreicht werden.

Vor dem Betreten des ab­gesperrten Geländes wird wegen der damit ver­bundenen Lebensgefahr gewarnt.

Das Betreten des Schieß­platzes im Rabenarund an den Tagen, an denen gen wird,,wird

verboten Garnison-Kommando.

Bckanntmacknna.

Die städtische öffentliche Lastwaae in der Schwal- bacher Stratze wird werk- täglich ,n der Zeit vom 16. März bis einschlietzl. 15. Sovt. von 6 Uhr vor­mittags bis 12 Uhr nach­mittags und von 1 bis 7 Uhr nachmittags in Be­trieb gehalten.

Von 12—1 Uhr nach­mittags bleibt dieselbe ge­schlossen.

Wiesbaden. 12. 3. 1918.

Städtische» Akziseamt.

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Gottesdienst in d. Haupt- stznagoqe. Freitag, abends 7.46 Uhr: Awspr. an die jüdischen Mannschaften. Sabbat: movaens 9 Uhr. Pvctbepredtgt des Bezirk»- rabbrners Dr. Steckel- macher, Bad Dürckhetm, morgens 10 Uhr; nachm. 3 Uhr, abends 10.25 Uhr. Gottesdienst im Gel meindesaal: Wochentage: morgens 7.16 Uhr, abends

7.30 Uhr.

Alt - Israelitische Knltns-

Gcmeinde. Shnagogc Frvedrichstr. 33. Freitag abds. 8.15 Uhr, Säbbist morgens 8 Uhr, Bortrag 10.15 Uhr, nachmittags

4.30 Uhr, akstS. 10.35 Uhr. Wochentage: morg. 7 Uhr, abends 8.15 Uhr.

Talmud - Thora - Berein E. B., Kl. Schwalbochcr Straße 10. Sabbat-Ern- gang 9 Uhr, nrova. 8.30 Uhr. Miwcha 8.45 Uhr. ArrSaang 10.35 Uhr. — Wochentags: morg. 7 Uhr, Mincha u. Schirrr 9.30 Uhr. MaaE 10.35 Uhr.

Gott dem Mmächtigen hat e» gefallen unser einziger, heißgeüebtes Kind

Franziska Marti«!

im Alter von 16'/, Fahren nach kurzem, schweren Leiden zu sich zn nehmen. |

Die trefvetkü'atett Glter«.

Wiesbaden, den IS. Juni 1S18. Loreleyring 8.

Die Beerdigung findet SamSLagnach- mittag 3 Uhr statt.

Am 11. d. Mts. entschlief sanft nach schwerer Krankhett meine liebe Frau, Mutter, Tochter, Schwester, Schwägerin und Tante

m MarMle Heil

a-b. Lappa«.

Die» zeigen tiesberrübi em:

Die tranernbro

HinterbUellene«.

Dstzheim, den 14. Juni 1318.

Wiesbadener Str. 56.

Beerdigung findet am Samstag, den 15. d. Mts., nachm. 2 Uhr, vom Städt. Krankenhaus zu Biebrich aus statt.