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Verlag Laaggaffe 21

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Donnerstag» 22. Mai 1918.

Morgenausgabe.

Nr. 223. 66. Jahrgang.

Neue Verständigungsversuche.

O Berit«, 21. Mai.

Unverdrossen arbeitet das Zentrum weiter an einer Verständigung über die Wahlrechtsvorlage. Die Grund­lage der Verständigung soll in einer Verbindung zwi­schen den vom Zentrum geforderten .Sicherungen und einem Mehrst immenrecht auf der Unterlage der Alters Verschiedenheit beruhen. Das Zentrum macht es zur Bedingung seine'' Zustiinmung zur Wahl­rechtsreform, daß das Verhältnis des Staates zu den Kirchen und besonders die konfessionelle Volksschule unter Bürgschaften der Tauer gestellt werden, wozu das Erfordernis einer Z w e l d r i t t e lm e h r h e i t bei be­antragten Änderungen erhoben- >v:rd. Das Zentrum will ferner die Frage der Verhältniswahlen in den volkreichen Landesreileu nach seinen Vorschlägen geregelt wissen: endlich aber sollen Wähler höheren Alters, vielleicht bei einer Grenze von 45 Jahren, eine Zusatzstimme erhalten. Die'e Anträge also wird das Abgeordnetenhaus bei der bevorstehenden vierten Lesung des Gesetzentwurfs voriinden und bannt wird jeden­falls eine übersehbare Bahn st'ir die weitere Behänd- lung der Vorlage gegeben 'ein. Alles, was sonst an Anträgen von rechts und links her noch zu erwarten ist, i wird taktisch und prakti'ch gleichgültig bleiben, weil nichts davon irgendwelche Aussicht ' auf eine Mehrheit beanspruchen kann, während es sich bei den Zentrums­anträgen allerdings um eine Möglichkeit des G e- lingens handeln kann. Voraussetzung ist, daß sich die Rechtsnatioq illiberalen überwinden kön­nen, von ihren weitergehenden Wünsch-:n in bezug auf das Mehrstimmenrecht abzu'ehen und daß die Frei­konservativen, wenigstens zu ein:m .veitaus größe­ren Teile, als bisher, in der Richtung ihres früheren Fraktionsmitgliede? Kardo-ff und die .hres bisherigen Führers Frhrn v. Zedlitz emlenken, wie es ihr tempe­ramentvoller Redner Herr n. Der feen in der dritten Lesung der Vorlage ja schon getan hat. Die entschei­dende Voraussetzung fortan bleibt es immer, daß die Konservativen der Stimme d>r Vernunft Gehör schen­ken und eineu Widerstand aufgebm. desien Fortdauer ihnen bei Newahlen doch nur eine sichere Niederlage bringen müßte. Kann man nun aber annehmen, daß die Konservativen zu einem Opfer bereit sein werden, von dem wir gern zugeben, daß es an ihr Gewissen und an ihre Überzeugung lehr hohe Anforderungen stellt? Es gibt Zwangslagen mich moralischer Natur, vielmehr gerade solcher Natur, in denen wohl eingesehen wird, daß die Vernunft ein bestimmtes, kluges Handeln bedingt, in denen dies- Leistung aber doch verweigert wird, weil sie gegen das Jnn-rste und Festeste in den Seelen und Herzen der Menschen geht, denen solche Ent­schlüsse auferlegt werden. Wir sind unbefangen genug, uns in die konservativ- Gemütsverfassung hineindenken zu können und so anznerkennen. daß von ihnen etwas sehr Großes beansprucht wird, etwas, wie es so leicht keiner Partei bisher zugemuret worden ist. Die Mög­lichkeit, daß die Konservativen die Probe bestehen und freiwillig ein Zugeständnis machen, das sie nach Neu­wahlen nicht meh>- zu machen brauchten, weil cs ihrer alsdann nicht mehr bedürfte, dies-: Möglichkeit bestellt, indessen glauben wir nicht an sie. wir glauben viel­mehr, daß die Zentrilmsbemühnna-m am Widerspruch der Rechten abermals scheitern werden. Was dann? Ist es so sicher, wie es das Zentrum erwartet, daß 'n diesem Falle das tzer"enhaus in die Lücke sprin­gen und eine Vorlage auf d--.- Grundlage der Zentrums­anträge mit ausreichender Mehrheit anneymen und an das Abgeordnetenhaus zurückgehen lassen würde? Es wird behauptet, dies werd-> in der Tat geschehen, das Herrenhaus sii wirklich willens, seinerseits das Opfer zu bringen, das sich di» Kons-rvativen im Abgeordneten­haus nicht abringen können. Solange das Herrenhaus nicht gesprochen hat, hat es keinen rechten Zweck, sich über das Für und Wider solcher Möglichkit zu unter­halten: man muß eben abwarten, was kommen wird. Dasselbe gilt von dem alsdann eintretenden Stadium der abermaligen Abstimmung im Abaeordnetenhaufe. wo es also wiederum bei den Konservativen stände, ob sie einen in der bevorstehenden vierten Lesung zu be­gehenden Fehler wiederholen oder, da auch das Herren­haus sie im Stich gelassen haben wird, durch Unter­werfung unter eia 'unvermeidliches Schicksal Unter­lasten werden. Der psvcholoqisch-: Moment für eine Entscheidung in der zweiten , dieser beiden Richtungen wäre vielleicht gegeben, indem die Konservativen nun­mehr sagen könnten sie wollten sich n-cht länger einer Reform widersetzen, dir auch vom Herrenhause gebilligt würde. Wiederum sedoch kann man sich nur dahin zu­sammenfasten, daß die? alles abgewartet werden muß. Wir lasten bei der Betrachtung der Lage die Stellung- nähme der Parteien der Linken zunächst darum aus dem Sviel. weil, toena die ÄoatefcottDcn für die Zen­

trumsanträge zu haben wären, der Widerspruch der Fortschrittlichen Volkspartei und der Sozialdemo­kraten gegen eine verkürzte Vorlage tatsächlich hin­reichend ausgeglichen werden würde. Hat man in der letzten Zeit mehrfach von der Möglichkeit eines Wahlkampfes mit der Parole gegen die Linke gesprochen, so könnte man, wenn der Verlauf in der geschilderten Richtung vor sich ginge, auch fagen, die Vorlage selber sei gegen die Linke znstandeg -kommen, jedenfalls aber doch zustandegekommen. Was die Staat sregie- r u n g betrifft, so ist wohl nicht daran zu zweifeln, daß sie mit den Zentrumsanträaen einverstanden lein wird. Ob sie, wenn auch diele Versuch: fehl'chlagcn, gern oder ungern den Entschluß zur Auflösung fasten wird, das ist natürlich auch nicht ohne Interesse, aber bestimmend bleibt jedenfalls der unerbittliche Zwang, Neu- Wahlen auszuschreiben. sobald die Vorlage geschei­tert ist. Daran kann man sich, daran muß man sich halten. _

3«r politischen Lage.

B.A. Berlin, 22. Mir. (®ig. Drahtbericht. zb.) Wie ver­lautet, soll sich der Bundesratsausschuß für aus- wartige Angelegenheiten nicht nur mit der deutsch- österreichisch-ungarischen Bündnisfrage. sondern mit der ge­samten politischen Lage befassen und Erklärungen über den Bukarester Frieden, die türkisch-bulgarischen Verhand­lungen, die Vorgänge in der Ukraine und die Gestaltung der Dinge in Finnland entgegennehmen. Herr v. Kühlmann dürfte in seinem Vortrag vermutlich alle diese mehr oder minder erledigten Fragen berühren.

Die Schweiz vor der Entscheidung.

Sr. Berlin, 2-2. Mai. (Cig. Drahtbericht. zb.) Der L.-A." schreibt oftenbar offiziös: Da mit dem heutigen Tag die ton Deutschland um eine Woche verlängerte Frist für den Abschluß des deutsch - schweizerischen Kohlenab- kommens erlischt, ist damit zu rechnen, daß der schweize­rische Bundesrat heute noch seine Entschließung faßt und sich für die eine ober andere Lösung der für ihn sehr bedeut­samen Frage entscheidet. Obgleich Zuverlässiges aus Bern zur.Stunde noch nicht verlautet, spricht die größte Wahr­scheinlichkeit doch dafür, daß der mit Deutschland dar zwei Wochen geschlossene Beitrag in Kraft tritt und die Entente die bisherigen fiir ihre Zwecke gelieferten 20- bis 25 000 Tennen Kohlen manatlich der Schweiz auch weiter zur Beifügung stellt. Mit dieser Lösung dürste den schweizerischen Interessen gedient sein.

Die Festtage in Uonstantmopel.

Trinksprüche des Sultans und Kaiser Karls.

W. T.-B. Konstantinopel, 21. Mai. Bei der Festtastl in Dolma-Bagdsche hielt der Sultan einen Trinkspruch, in dem er u. a. sagte: Ihrer Rechte bewußt und von Helden­mut und Selbstverleugnung beseelt, sind unsere Volker in Waffen entschlossen, das ihnen von ihnen Vorfahren vermachte moralische und territoriale Erbe in voller Unversehrtheit zu verteidigen. Indem wir seit Beginn dieses gigantischen Kriegs nur die Verteidigung unserer Rechte verfolgen, lag es uns stets am Herzen, größeres Blutvergießen durch den Abschluß eines gerechten und ehrenvollen Friedens zu -verhindern. Die Verträge von Brest-Litowsk und Bukarest, die den Kriegszustand zwischen dey Verbündeten einerseits und Rußland und Rumänien andererseits so glück­lich beendeten, bilden einen unleugbaren Beweis für unseren Wunsch, diesem mörderischen Krieg ein Ende zu setzen. Stark durch unser Recht und im Vertrauen auf den göttlichen Schutz, warten wir mit Zuversicht den endgültigen Triumph unserer gerechten Sache ab, die wir gemeinsam mit unseren tapferen Verbündeten verteidigen.

Kaiser Karl erwiderte mit Worten des Dankes für die ebenso herzliche wie glänzende Aufnahme und die Ver­leihung der Würde eines Marschalls. Der Kaiser sagte weiter: Das zwischen der Türkei und Österreich-Ungarn glücklicher­weise beistehende Bündnis, das sehr alten Überlieferungen entspricht und durch das Mut unserer Helden geweiht is^ ge- meinsam vergossen auf den Schlachtfeldern, auf denen die osmanischen Soldaten ihre allererste Tapferkeit bewiesen, ist die kostbare Bürgschaft für den glücklichen Aus­gang des großen Ringens, das unsere Länder, ver­einigt mit ihren treuen Verbündeten, für ihve Unversehrtheit und Sicherheit bestehen. Mit Hilfe des Allmächtigen naht der Tag, wo unsere Wlker für ihre Opfer durch einen gerechten und ehrenvollen Frieden belohnt weiden.

Abreise des Kaisers Karl aus Konitantinopel.

W. T.-B. Konstantinopel, 22. Mai. (Drahtbericht.) Gestern abend fand in der österreichisch-ungarischen Botschaft zu Ehren des Kaiserpaares ein Diner statt. Nach demselben fuhr dar Kaiserpaac nach dem Dolme-Bagtschc-Palast. um sich vom Sultan zu verabschieden. Hierauf wurde die Fahrt zum Bahnhof angetreten. Am Bahnhof sprach der Kaiser lange mit dem türkischen Großwefir. Der Sultan geleitete das Herrscherpaar bis zum Wogen, wo er sich herzlich von ihm verabschiedete. Um 10 Uhr erfolgte die Abreise.

Oer Jahrestag des italienischen Treubruchs.

J. S. Bern, 22. Mai. In der Umgebung der italienische» Gesandtschaft wird eine hochgradige Nervosität bemerkt, die von hiesigen politischen Kreisen auf die Zuspitzung der innerpolitischen Lage Italiens infolge der mangelnden Zufuhren aus Amerika und England, der wachsenden G e - ^treidenot und der gerade jetzt mit nie gesehenem Unge­stüm zum Frieden drängenden Volks st immung zurückge­führt wird. Seit mehreren Tagen mußte die Regierung durch die Zeitungen vor Gerüchten warnen, wonach das gesamte ncch vorhandene Getreide rücksichtslos beschlagnahmt werden soll, ohne daß den Bauern auch nur ein einziges Korn übrig­gelaffen werden würde. »In der Tat aber hatten behördliche Organe, vielleicht infolge eines mißverstandenen Befehls, in manchen Gegenden vor 6 Wochen den Landwirten -auch das Saatgotreide abgenommen, so daß dort weite Flächen gar nicht angebaut werden konnten. Jetzt hat sich -das Gerücht verbrei­tet, daß die Regierung die Tatsache -verschweige, daß das Land im kommenden Monat sämtliche Vorräte, die für die Zivil­bevölkerung zusarmn-engerafft waren, aiffg-ezehrt haben würde, und daß geringe und unzureichende Reste nur für die Fxont übrig blieben. Die großen Zeitungen, die aus diese Gerücht« eingehen, führen sie auf Machenschaften der Pazifisten und Deutschfreunde zurück, deren Tätigkeit für die Störung der Kundgebungen beim Jahrestag der Kriegserklärung berechnet wäre

Aus Italien kommende Reisende schildern, die Lage als besonders bedenklich, weil die Regierung in ihrem neuen Ab- kcmmen mit England und Frankreich zwar eine Menge Versprechungen ans Lieferung von Kohlen und Roh­stoffen, bisher aber noch keine taffächlichen Sendungen erhal­ten hat, während fi« andererseits ihr Verfügungsrecht übeS die Oberleitung des italienifchen Heeres sich hat beschneide lasftn. Daher findet derneue Vertrag" selbst in den Krei- sen der Regierurgsanhänger keinen Beifall. Alle Hoffnungen, sind jetzt auf die Lieferungen von Amerika eingestellt. Un­geheure Wirkung haben die Erklärungen des vatikanischen Off-ervatore Romano" hervorgerusen, der in Anbetracht -der großen Gärung im Voll die völlige Schuldlosigkeit der Ko «ho- lcken Italiens gegenüber den durch -die Kriegserklärung vor drei Johren -eingetretenen Ereignissen hervorgehoben hatte. Die papstfeindliche Presse stürzt sich -abermals mit Brand­artikeln auf den Vatikan, so daß man dem Jahwestag mit gro­ßer Bangigkeit entgegensieht. ^

Anhaltend« RampftäLigkeit in Italien.

W. T.-B. Wien, 22. Mai. (Drahtbericht.) Amtlich ver­lautet vom 22. Mai, mittags' An der italienischen Ge­bt rgs front hält die erhöhte Kampftätigkeit an. I» der Nacht zum 2'.. Mai drangen zwei feindliche Kompanien in unsere Stellungen nordwestlich des Col del Rosso ein und wurden durch Gegenstoß unter aroßen Verlusten zurück­geworfen. Der Chef des Genevalstabes.

Französische (vpfer englischer Fliegerbomben.

W. T.-B. Berlin, 21. Mai. Nachdem am Pftngst-SamStag in einer Vorstadt von Valenciennes 26 jugendlich^ Zivilarbeitec Jungen und Mädchen englischen Flieger­bomben zum Opfer gefallen waren, wurden am ersten Feier­tag, nachmittags, durch Bombenabwurf auf BalencienneS selbst 6 Zivilisten getötet und 5 verwundet. Zwölf Bomben fielen in unm-ttelbarer Nähe der Kathedvale Notrr-Dame nieder deren Glcckenstuhl Feuer fing. Die erregte Menge gab ihr Mißfallen gegen die unerhörte Handlungsweise ihrer Verkündeten auf der Straße offen Ausdruck.

Streik in den Parffcr Munitionsfabriken.

Br. Bern. 22. Mai. (Eig. Drahtbericht. zb.) Wer den Streik, der dieser Tag: in den Munitionsfabriken von Pari» ousgebrochen war und über den, so lange er dauerte, di« Presse keine Silbe bringen durfte, erfährt man auch jetzt nur, daß annähernd 200 300 Arbeiter die Arbeit niedergelsgt hatten.

Oer Rbendbericht vom 22. Mai.

w. T.-B. Berlin, 22. Mai, abends. (Amtlich. Dvlchtbericht.) Bo« den LrrcgLschaupläyen nichts Neues.

vie letzte Rede Wilsons.

Natürlich allgemeine Zustimmung in Frankreich.

W. T.-B. Bern, 22. Mai. (Drahtbericht.) Wilsons Rede wird von der französischen Presse allgemein günstig be. strichen. DerFigaro" meint, Wilson erkenne an, daß bis­her kein ernsthafter Friedensvorschlag von den Regierungen der Mittelmächte gemacht worden sei. Die Äußerungen Wiffons seien die Verurteilung eines jeden Pazifismus gegenüber einem unerbittlichen Feind. Die Soldaten er­llickten in der Rede den Beweis, daß Wilson keineswegs ein Anhänger des VerständigungSiriedenS sei.Popul arre" liebt in Wilsons Rede eine Bestätigung der Rede Bal­so u r s und bemerkt, natürlich versuche die reaktionäre frao» zösiiche Presse, den Sinn der Rede Wilsons zu entstellen. Wilsen habe seine Haltung seit Eintritt Amerikas in den .Krieg nicht geändert. Di? einzig mögliche diplomatische Offensive der Ententemächte besiehe »ach wie vor dar»«, bif