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Berlag Langgassc 21

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Fernruf r

„Tagblatthaus" Nr. 6650 -S3.

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Berliner Abteilung des Wiesbadener Tagblatts: Berlin W. 57, An der Apost-lkirche 7,1. Fernsprecher: Amt Lützow 6202 und 6203.

Samstag, 18. Mai 1918.

Morgen-klusgabe.

Nr. 229. ♦ 66. Jahrgang.

Tage 6er Vorbereitung.

„Millionenheere können nicht an einem Tage cr- letzigi werden." Mit diesem soeben in Aachen gestoche­nen Wcwt hat der Kaiser auf das vollkommenst- die Kampfpause, die zurzeit unsere westlich? Front legiert, erläutert. Die nervösen ilngeduldigen nt dir Heimat vergessen nur zu leicht, daß so gewaltige Opera- tionen, wie sie durch unsere letzte Offensive vollzogen worden sind und wie sie tvi eü-cum durch spätere An­griffe vollzogen werden tnüis-en, eine ganz ausserordent­liche, ebenso umfassende wie vertiefte, jede Einzelheit auf das genaueste berechnende Vorarbeit verlangen. Schon Friedrich der Groß? hat sich dahingehetid ausge­sprochen. datz den Feind angrcifen. ohne sich die volle Überlegenheit gesichert zn haben, io viel sei, als wenn ein Haufe mit Stöcke'.l gegen eine bewaffnete Truppe fechten wolle. Und auch Wilhelm l. machte nach der Schlacht bei Graveloli? i-araui aufmerksam, datz der Angriff auf eine feindliche Stellung zur Vermeidung überflüssiger Opfer durch di? Artillerie und ein wohl- gezieltes Schützenreuec gehörig vorbereitet werden mutz. Seit jenen Tagen haben üch aber die Verhältnisse so sehr ins Gigantische gesteigert, datz die Vorberei- tungen, von denen jene beiden Heerführer sprachen, gleichfalls dementsprechend um ein Vielfaches umraffen- der und sorgfältiger lein inülleii. So war denn auch die große Offensive, die uns in wenigen Tagen einen kolossalen Geländegewinn imd mehr als 100 000 engli­sche Gefangene, dazu 160" Geschütze eingebracht hat, seit vielen Monaten in unermüdlicher und sorgfältiger Arbeit vorbereitet worden. Über diese Vorbereitungen hat kürzlich der Major im Generalstab, v. DI Bern, in einem Berliner Bortrag eingehend gesprochen, und er hat daran die Ermahnung geknüoft, jetzt, da von der Westfront keine au^'aenoen und entscheidenden Nach- 'chten kommen, ja nicht etwa zn glauben, daß diese Tage tillstand bedeuten F.mGegenlell: gerade sie sind cntschei- >nd, denn gerade sind ausgejüllt mit eben jenep Vorbereitungen, o>? das Gelingen weiterer Angriffs '-cherftellen. Dazu kommt noch etwas anderes. Sckstm Moltke sagtet „Wenn inan 'dt, nachdem man mehrere Angriff? d?s Feindes abgeschlagen. zur Offensive übergeht, erscheint mir dieses günstiger." Das heißt: wenn man den Feind dazu veranlaßt, sich durch Angriffe ur verbluten und zu zerrütten, so wird man es, wenn man schließlich i e l b st vorstößt, wesentlich leichter naben. Dieser Art sind aber zurzeit die Kämpfe an unserer Wesffront. Täglich lesen wir von den vergeblichen, aber überaus verlusireichen Angriffs- kärnpfen der feindlichen Armeen. Si> lichten sich, sie bringen sich in Verwirrung, während wix, ihre Angriffe verhältnismäßig leicht abinehrend, die Zeit benutzen, um alles darauf einzm'tellen, im gegebenen Augenblick zn einem n e u e n S t v t m vorzudringen. Darum ist nichts verkehrter als zu nrucren. daß es jetzt nrcht wei­tergehe. Wenn es dereinst — und das könnte, wenn die Oberste Heeresleitung es für richtig halt, bald sein — wieder zum Vormanch kommt dann wird dessen Er­folg nicht rum wenigsten, ja, entscheidend durch das bedingt sein, was während diewr Taae der.Pause von unseren Truppen, von den Pionieren und den Kolonnen an Wegbereitikng, Mnterialhcranschaffunq und Kampffertigmachung geschieht.

Der KbenSbertcht vom 17. Mar.

W. T.-B. Berlin, 17. Mai, abends. (Amtlich. Drahtbericht.)

Bon den Kriogsschanplätzcn nichts Neues.

Der ttönig von Bayern bei den Kemmel-Stürmern.

W. T.-B. Berlin, 17. Mai. (Drahtbericht.) König L n d-wr g-von Bayern besichtigte am 15. Mat seine Regi­menter, die in schweren Kümpfen am Kem-mel-berg ganz Her­vorragendes geleistet und die ganze Welt mit Bewunderung erfüllt haben. Nochstst der glänzende Sturm-auf den Kemmel, die -Eroberung von Dranoutre und die Abwehr der starken französischen Gegenangriffe im Volk wie im Heer in frischer Erinnerung. Dankbar empfand es jeder Soldat, datz der König fernen Bayern den Dank der Heimat überbrachte. Auf dem Babnhof begrüßten den König Kronprinz Rupprecht, der OberbefehLshaber der Armee General Sixt von Armin mit seinem Gererafftaböchof General v. Loßberg und-der Führer der siegreichen Kemmolftürmer General v. Tutsche k. Im Auto ging eS zur Stadt hinaus, wo in einem Tal unter dem fristhesten Grün mächtiger Ulmen die Regimenter vom Kemmel ausgestellt waren. Unter den Klängen des Präsen- tiermaffchs schritt der König d'e Front ab, sprach verschiedene Offiziere und Mannschaften cm und drückte ihnen die 'Hand. Mit einem Guten Morgen, mein Regiment, begrüßte er die einzelnen Regimenter, Guten Morgen, Majestät, kam der Geyengrutz aus den rauhen Kriegerkehlen. Nun .dankte de: D ivtsion sk-ommande u r dem König .in einer An .sp«che für den Besuch und die einzelnen Gnadcnbeweise. Der Kö-ni-g antwortete, mit etwa folgenden Worten: Ich

mitdolz verfiÄgt. ‘

Aufgaben waren ihr gestellt, aber überall, wo sie eingesetzt worden ist, hat sie sich ausgezeichnet und niemals vergessen, ihre Schuldigkeit zu tun, sondern Ehre und Ruhm mit ihrem Namen verknüpft. Ich habe viele von euch in München ge­sehen, aber lwch nicht alle. Ich freue mich, datz ich euch end­lich zusammen begrüßen kann. Ihr kommt gerade aus einer schweren Schlacht, in der ihr euch ruhmvoll bewährt habt. Ihr habt den Kemmel genommen! Ich sage euch meinen könig­lichen Dank, ganz besonders für die Taten der letzten Zeit. Wir olle wünschen, in die Heimat zurückkehren zu ^können, aber wir werden weiter kämpfen, bis der Feind zum Frieden geneigt ist. Ihr seid aus den verschie­densten Teilen Bayerns, aber einer hat so tapfer gekämpft wie der andere, und so werdet ihr weiter kämpfen bis zum sieg­reichen Ende. Gott befohlen, Kameraden!

Die Offiziere und Mannschaften, die sich in den letzten Kämpfen besonders ausgezeichnet haben, traten vor und emp­fingen aus der Hand des Königs Kreuze nnd Moda-illen. Da leuchtete manches Auge heller und manche Soldatenhand wird heimgeschri-eben haben, daß sie die Hand des Königs gedrückt hat. Nachdem die Truvpen im strammem Parademarsch an dem König vorbeimarschiert waren, ,begob sich dieser zur ruhmreichen Division des Prinzen Franz. Auch hier bot sich das schöne Bild einer kriegsmäßigen Truppen­schau vor dem oliersten Kriegsherrn. In einer Ansprache be­tonte der Divisionskommandeur die Freude, die jeder einzelne Soldat empfand, als es nach den langen Jahren des Stellunaskricgs endlich wiever zum Angriff ging. Er gab der Überzeutzung Ausdruck, daß jeder neue Angriffsbefehl seine Regimenter genau so auf dem Posten finden wird wie -der erste. Der König überbrachte den Dank der .Heimat, als dessen äußeres Zeichen er nach -dem einstimmigen Beschluß des Ordenskapitcls dem hochverdienten Dtoisionskommandeur Prinzen Franz das Kommandeurkreuz des Max-Jofeph- Ordens überreichte. Mt einem Vorbeimarsch schloß die ein­drucksvolle Feier.

Eine Ehrung Ser Heerführer der Ostfront.

ZV. T.-B. Berlin, 17. Mai. (Drahtbericht.) Um die Groß­taten der Heerführer, welche sich in diesem Kriege bei Ver­teidigung und Sicherung deutschen Ostgrenze besondere Neidienste erwarben, späteren Geschlechtern in^ dauern­der Erinnerung zu erhalten, hat der Kaiser befohlen, daß jedem der acht W e h r t ü r m e des in dem alten deut­schen Ordens-schloß Marien bürg zu errichtenden Plan er. schon Bollwerks der Name eines dieser Generale ge­geben werde, und zw-rr des Generalfeldmaffchalls von Mackensen, des Generalfeldniarschalls v. Eichhorn, des Gene- rrlfeldmarschalls v. Woyrsch, de? Generals der Infanterie Lutendx-rff, des Generals der Artillerie v. Gallwih, des Gemrals der Infanterie v. Scholtz, des Generals der Infan­terie v. Francois und des Generals der Infanterie v. Below (Otto).

Kein Wort vom Frieden in England vor der großen Kautpfprobe?

ZV. T.-B. London, li. Mai. Meldung des Reuterschen Bureaus. Austen llhaml-criain sagte gestern in einer Rede in London: Wir sind in einen g i x a u t i s cb e n Kamps verwickelt. Dann fuhr er fort, es könne zivar zu einer augenblicklichen Pause kommen, aber es ruhe doch aus allen Bolkcrn der alliierten Länder die Ausgabe, den Armeen alle erforderlichen Opfer zu bringen. Die englische Regierung stehe dem Frieden nicht gleichgültig gegenüber, aber eZ sei ganz nutzlos, vom Flieden zu sprechen, eh: die große Kampf, probe beendet und die Entscheidung auf dem Schlachtfelde ge­fallen sei. _________

Oie Debatte über Sie Kaifev<Brtef«.

Br. Berlin, 17. Mai. (Gig. Drahtbericht. zb.) Die „Voss. Ztg.". schreibt: Die Behauptung des Grafen Karolyi, daß die zuständigen Berliner Kreise von den Verhand­lungen des Prinzen SixtuS unterrichtet worden seien, ist vollständig aus der Luft gegriffen. Schon die ähnlich lautende Erklärung der „Berliner Reichspost" vom 1. Mai war trotz ihres cffiftüsen Anstrichs grundfalsch. Man wußte in Berlin weder vcn der Aktion des Prinzen Sixtus noch von eineni Briefe Kaiser Karls. Auch die weitere Behauptung Karolyis, maßgebende deuffche Blätter hätten den verbündeten Herr­scher wegen Verletzung der Bundestreue hart angegriffen, ist haltlos. Kein reichsdeuffches Blatt von politischer Be­deutung lind Einfluß hat sich mit der Person^ des verbün deien Herrschers in ansprechender Form beschäftigt. Damit erledigen sich auch die von Karolyi an seine falschen Voraussetzungen s geknüpften falschen Folge tungen.

Ungarische Blätter über Sie Vertiefung ves Bündnisses.

ZV. T.-B. Budapest, 16. Mai. (Ungarisches Korr.-Bur.) Über die militärische Seite des Bündnisses mit Deutschland schreiben die Blätter u. a.: Der Ausbau des mikitärischen -und wirtschaftlichen Bündnisses kann nicht ahne Wirkung auf das militärische Verhältnis bleiben. Bereits vor Ausbruch des Kriegs .bestand eine enge Fühlungnahme zwischen dem deut­schen und dem österreichisch-ungarischen Gencvafftab. Wäh­rend des Kriegs hat sich diese Fühlung selbstverständlich immer mehr vertieft, indem auch die beiderseitigen Truppen- körper nach iden gleichen Grundsätzen aus-gebildet worden sind. Die Gsmemsamkert der Jntereffan und Ziele ermöglichten era «chches und ersvigreiches Zufammengchen.

Wir haben gegenseitig voneina-nder gelernt und Neuerungen auf allen Gebieten voneinander übernommen. Diese Umstände ermöglichten es auch, datz in Fällen, wo deut­sche und österreichisch-ungarische Truppen untereinander ver­mengt gewesen sind, die E>i n h e i t l i ch k-e it der Unterneh­mungen niemals göstürt werden konnte So hat sich ohne jedes künstliche Hinzutun die einheitliche Front schon vor -langer Zeit entwickelt, was der Entente bekanntlich heute noch nicht gelungen ist. Gerade die gemeinsamen Ziele und Zwecke der Mittelmächte erfordern es, daß die im Krieg zu­stande gekommene einheitliche Leitung beibehalten und nicht gestört werde. Diese einheitliche Leitung wird namentlich den Transport von Truppen und Material erleichtern. Neh­men wir noch die gemeinsame Arbeit auf dem Gebiet der wirtschaftlichen und militärischen Mobilisie­rung hinzu, so ergibt sich das Resultat, daß das Bündms zwischen Deutschland und uns auf dem Prinzip der Zweck­mäßigkeit aufgebaut Worten ist. Zu dem Wesen deI Bündnisses gehört noch, daß di« militärischen Vorbereitungen vollständig auf paritätischer Grundlage erfolgt sind. Selbst- -bersiändlich bleibt dabei das allerhöchste Befehls r echt auf beiden Seiten unberührt. Nach der Natur -der Sache handelt es sich bei diesen militärischen Dereinbarnngen durchweg um jene Gebiete der miKtävischen Exekutive, die sowohl nach österreichischem als ungarischem Gesetz dem Recht des Herr­schers unterstehen. ES verstcht sich von sewst, datz jene Fragen, auf die das Parlament -Einfluß zu nehmen hat, durch das Bündnis nicht berührt werden. Die Heeresveform, die Ministerpräsident Wekerle in sein Programm aufgenom- men hat, und die Einflußnahme des Parlaments wird nicht berührt. __________

Die Einwirkung öes U-Bootkrieges auf Sen Ehsmikalionmarkt Englands.

ZV. T.-B. Berlin, 16. Mai. We der U-Bootkrieg keinen feiMichen Erwerbszweig verschont, dafür dient folgender Be­richt über die che-inische Industrie Englands: Der Markt

stagniert seit Jahresbeginn vollkomm-en. In normalen Zeiten würde man mit Beginn des Frühjahrs ein großes Ge­schäft in Düngemitteln gemacht haben, doch sind diesmal einige Artikel, z. B. Ammonium-Sulphot, kaum aufzutreiben. Die Ausfuhr ist gleich Null, die Einfuhr durch die Schiffs- raumnöte sehr behindert. In Chile häufen sich riesige Vorräte von Salpeter, in Florida (Vereinigte Staaten) solche von Superpbosphaten an. Auf Hilfe aus -den Vereinig­ten Staaten ist nicht zu rechnen, da die Regierung aus Man- gel an Schiffen nur Artikel herousläßt, die für die Krieg­führung unerläßlich sind. Kalisalze für technische Zwecke waren im März etwas leichter zu haben. Eine Ausnahme bildet Ätzkali, das vom Markt verschwunden ist. Um die britische Erzeugung zu steigern und die -deuffche Kon­kurrenz, bffonders das deuffche Aspirin- Monopol nach dom Krieg zu brechen, ist dem Parlament der Entwurf zu einem neuen Patent- und Warenzeichengesetz zugeyangen, dis aber in den Kreisen der englffchen HandclÄkammern auf hef- tigen Widefftand sti'tzt.

Angriff auf einen franjöiiufjeit Poftdampfer.

W. T.-B. Paris, 17. Mai. (Drahtbericht.) Der Post- dampfer „Atlantigue" der Linie Messageries Maritime-; ist Anfang -Mai im Mttelmoer angqgrikffen und von^ einem Torpedo getroffen worden. ES gcklang ihm, mit eige­ner Kraft in einen-niffsrer Häfen zurückzukehren. Ein euro­päischer Passagier und neun Araber kamen -um.

Die dänisch-iskiindischen Verhandlungen.

ZV. T.-B. Kopenhagen. 17. Mai. (Drahtbericht. Ritzau-Bureau.) Im Staatsrat vom 22. Noveuiber 1917 erklärte der König von Dänemark, man sei von dänischer Seite bereit zn gemeiniainoa Verhandlungen über das gesamte dänffch-islandische Verhältnis. Diesem Gedanken schlossen sich inminehr die Isländer an. Bei allen Parteien herrschte Einigk-nt über die Aufnahme derVerhandlunqen, die wahrscheinlich stattfindet, wennsich der neue Reichstag nach seinem Jusamraentritt am 28. Mai konstitu-ie rt hat. _

Schwedische Entrüstung über die englische Minenlsguna.

ZV. T.-B. Stockholm, 16. Mai. Die englische Minen, legung an der schwe-dischen Wefftküfte wüÄ» weiterhin lebhaft besprochen und scharf verurteilt. Die Londoner Mleugnung, wonach -die britffche Admiralität keine für die Handelsschiff- fcchrt gefährlichen Minen ausgelegt haben will und die Schuld den Deutschen zuschiebt, gibt den Moryenblätterm erneuten Anlaß, aüf den Verlust von 15 Menfchenleben und die Störung der so wichtigen Fischerei hiuzuwei-sen. So erklärt „Stockholms Tidningen": Me verbrecherische Rück­

sichtslosigkeit liegt darin, daß diese Minen, deren Gefährlich­keit für die schwedische Schiffahrt schon io blutig -bewiesen wurde, in unmittelbarer Nähe unserer Gowässer ohne die übliche Notisikaliou tot voraus ausgelegt wurden. Hierdurch zeigen die Engländer jene Verachtung der neutralen Inter­essen. -deren sie die Deutschen zeihen. — „Stockholms Dagblad" schreibt: Me Voraussetzung des englischen

Dementis, daß die -bösen Deuffchen oberhalb der für di- Handelsschffffhrt ungefährlichen engKschen Minen andere ge- fährliche Minen auSgelegt haben .sollen, zengt von einer -B«-