Verlag Langgasse 21
„Tagdlitthaus".
6di«ttei>©«De grtffnrt B»n 8 Uhr morgen» bi» 7 Uhr obend»
wöchentlich
ve-rrgs»PreiS f»r beide Ausgaben: Mk. 1.20 monatlich, Mk. SSO vierteljährlich durch den Verlag Laaggasie 8t. ohne Bringerlohn. Ml. 4.65 vierteljährlich durch alle deutschen Poslanstalten, ausschließlich BesteLgeld. — Bezugs -Beftelluugen nehmen außerdem entgegen: in Wiesbaden die Zweigstelle Bis- marcknug IS, sowie die Ausgabestellen in allen Teilen der vtadt: in Biebrich: die dortigen Ausgabestellen und in den benachbarten Landorten und im Rheingau die betreffenden Tagblatt-Träger.
12 Ausgaben.
Fernruf:
„TogblaithauS" Nr. 6650-53.
Bon 8 Uhr morgen» bi» 7 Uhr abends, außer Sonntag».
An-eigen-Prei» für die Zeile: 25 Big. für örtliche «»zeigen; »5 Pfg. für auswärtige Anzeigen; 1.25 MI. tür örtliche Reklamen; 2.50 Mk. für auswärtige Reklamen. — Bei wiederholter Aufnahme unveränderter Anzeigen in kurzen Zwlichenräumen entlvrechender Nachlaß. — Änzeigen-Anuahme: Für die Abend-Au»gabe bi» 12 Uhr mittag»; für dir Morgen-Ausgabe b!« 3 Uhr nachmittag» — Für die Aufnahme von Anzeigen an vorgelchriebenen Tagen und Plätzen wird leine Gewähr übernommen.
Berliner Abteiluug des Wiesbadener Tagblatts: Berlin W. 57, An der Apostelkirche 7,1. Fernsprecher: Amt Lützow 8202 »nd 6203.
Donnerstag, 16 . Mai 1918.
Kbend-Kusgabe.
Nr» 226. . 66. Jahrgang.
Oer Tagesbericht vom 16. Mai.
W. T.-B. Großes Hauptquartier, 16. Mai. , (Amtlich.)
Westlicher Kriegsschauplatz.
Rach Abschluß de- gestrigen Jnfanterirgefrchte nördlich vom Kemmel, in denen wir die Franzosen aus örtlicher EiubruchSstelle wieder zurückwarfen, flaute der ArtiLeriekampf im Kemmelgebiet ab. Auch an den anderen Kampffronten ließ die Artillerietätigkeit nach. Heftige Feuer- überfälle datierten gegen unsere Infanterie, und Artilleriestellungen beiderseits des La-Basfee-Kanals sowie zwischen Somme und A v r e an. Auf dem Westufer der Avre stieß der Feind gestern früh aus dem Senecat- Walde mit starken Kräften vor. Unter schweren Verlust v n wurde er zurückgeschlagen.
An der übrigen Front kleinere Borfeldgefechte.
Starker Megeremsatz an den Kampffronten führte zu zahlreichen Luftkämpfen. Wir schossen 5 3 feindliche Flugzeuge ab; 14 von ihnen brachte wiederum das früher von Rittmeister Frhrn. v. Richthofen geführte Jagdgeschwader znm Absturz. Leutnant W i n d i s ch errang seine« 20. Lustsieg.
Von den anderen Kriegsschauplätzen nichts Neues.
Der Erste Grurralquartieemeister: Ludendorff.
*
Der gestrige deutsche Abendbericht ist infolge unrichtiger über- mtttcknng zu berichtigen Die feindlichen Angriffe erfolgten nördlich (nicht sütlichi vom Kemmel und nordwestlich (nicht nördlich) von Moreuil
ver erfolgreiche vorftotz am Vqverbach.
W. T.-B. Berlin, 15. Mai. Heute früh hat in der von den Franzosen schon oft angegriffenen Gegend am Vyverbach eine glänzend gelungene Unternehmung unserer Infanterie stattgefunden. Die Franzosen haben hier in der letzten Nacht eine erst seit wenigen Tagen eingesetzte Division, die bereits schwere Verluste Bitten haben mutz, zurückgezogen und durch frische Trupven ersetzt. Welchen grotzen Wert sie dem Besitz de? Geländes hier beilegen, geht daraus hervor, datz es diesmal französische Jäger sind, die an der wichtigen Stelle eingesetzt wurden. Nock, hatten diese keine Zeit gehabt, sich in den Löchern und Trichtern am Westhange des HöhenzugeS einzurichten, als etwa 5 Uhr morgens ein gewaltiger Feuerüberfall der deutschen Artillerie auf sie niederpraffelte Bald darauf brachen von drei Seiten zugleich die deutschen Stotztrupps vor und überfluteten in raschem Anlauf das ganze Gelände vom Höhenkamm bis zur Talsohle. Der Widerstand, den die überraschten Gegner leisteten, war nur noch gering, da sie durch unseren Feuerüberfall zusammengeschossen und erschüttert waren. Selbst um die so häufig zäh verteidigten Maschinengewehre spielten sich keine schweren Kämpfe ab, denn der größte Teil der Franzosen lag tot oder verwundet am Boden. An un- verwundeten Gefangenen wurden noch 120 (Rann zurück- gebracht, die zunächst einen völlig verstörten Eindruck machten. Bei einem von ihnen wurde ein abgerissener Zettel gefunden, aut dem in dgx Form einer kurzen Bleistiftnotiz der Befebl eine? höheren Offiziers stand, das anvertraute Gelände umjeden Preis zu halten. Darunter standen die Worte: „Les Boches ne passeront pas." Ievt ist das ganze Gelände mit gefallenen Franzosen bedeckt und restlos in deutschem Besitz. Der schöne Erfolg wurde von unseren Truppen dank der eingehenden Vorbereitung und kraftvollen Durchführung des Unternehmens ohne merkliche Verluste erfochten.
Veunruhigiing vrr Entente über die
VerZSqeruno, der deutscften Offensive.
Sr. Lugano, 15. Mai. (Ctg. Drahtbericht, zb.) Die Enteirtepreste zeigt sich sehr beunruhigt wegen des langen Ausbleibens in der Wiedec-iufnahme der deutschen Offensive. Datz ste unbedingt erfolgen wird, darin sind sich alle einig. Der Pariser Berichterstatter deS „Secolo" meldet, datz sie jeden Tag, ja vielleicht schon in der nächsten Stunde mit ungeheurer Kraft losbrechen könnte. Der „Secolo" glaubt, datz der groß- Angriff gleichzeittg an der Front in Frankreich und in Italien stattfinden wird, obgleich sich Kaiser Karl sehr gegen die Forderung Kaiser WilhelmZ, an der Offensive teilzunehmen, gesträubt habe. Man könne auch in Italien sehr mtt Ruhe ter öster- reichischen Offensive entgegensehen; sie werde an der italienischen Koaft und Einigkeit zerschellen.
von der Stimmung der amerikanischen Truppen.
W. T.-B. Berlin, 16. Mai. Ein bezeichnendes Schlaglicht auf di« Stimmung der amerikanischen Truppen werfen die Aussagen eines amerikanischen Offiziers, der bei einem Patrouillenvorstotz gegen unsere Linien mit zwei anderen amerikanistheu Soldaten gefangen wurde. Seine Äußerungen, die die „abfokete .Kriegsmüdigkeit" in den Kreisen seiner Jfcwttemben bestätigen, gipfeln in dem Satz: „Ich bin überzeugt, datz im ganzen Regiment niemand ist, der den Krieg fortsÄ-n möchte."
Der zweite Sperrangriff auf Gftende.
Ei« englischer Bericht.
IV. T.-B. London, 16. Mai. (Reuter.) Die Admiralität
Ms- rii «... - . ■fflCrJ. Mftfirfi mi iSYt »,,» Xd wjr - - - ,»„ gjj l .,.
Versuch, den Hasen van Ostende zu blockieren. Bei dem ersten
Versuch wurden die Blockadeschiffe „Sirius" und „Brilliant" durch eine Verlegung der „Strombarck-Boje", die die Einfahrt in -den Hafen kenngeichnete, in V e r l e g e -n h ei t gesetzt. Die LuftaufÄärung ergab, datz die Deutschen die Boje setthc-r ganz -entfernt hatten und datz alle Seezeichen e-ingezogea waren Sie hatten ferner als Vorsichtsmatzregel gegen die Landung Breschen in die Landungsbrücken gelegt. Ferner wußten wir, als Donnerstag gegen Mitternacht unsere Schiffe ausliefen, datz sich etwa neun -deutsche Zerstörer in See befastden. Eine weitere -Schwierigkeit bestand darin, -den Feind, dessen Wachsamkeit durch die früheren Vorgänge rege gemacht worden war, zu überraschen.
»
Die „Nordd. Allgcm. Ztq." zur Eroberungspolitik des Herrn Poincarck.
W. T.-B. Berlin, 15. Mai. Zu den Verhandlungen der französischen Kommission für auswärtige Angelegenheiten über die Friedensbemühungen im Jahre 1917 schreibt die „Nordd. Allgem. Ztg." in einem „Eroberungspolitik des Herrn Poincarü" betitelten Artikel u. a.: Trotz aller Vorsicht erfährt man ans den Beratungen der französischen Kommission von einem Aktenstück, das Herr Clemenceau in den Enthüllungen vorsichtigerweise nichterwähnt hatte, das aber den Mitgliedern der Kommission nicht verborgen werden konnte. Es handelt sich um den Brief des Präsidenten der französischen Republik an den Prinzen Sixtus von Parina, in dem Herr Poincarck die Rückgabe von Elsaß- Lothringen als ungenügend bezeichnst, die Wiederherstellung der Grenzen von 1811 und das linke Rheinufer verlangt, d. h. sich völlig auf den Boden der mit dem zaristischen Rußland geschlossenen Geheimverträge stellt. Man erfährt noch manch andere Dinge über die völlig selbständige Politik des Herrn Poincarä in der ganzen Angelegenheit, so auch, daß er dem eben in den Krieg eingetretenen Präsidenten Wilson den Briefwechsel verheim lichte und auch K e r e n s k i und die belgische Regierung vollständig in Unkenntnis über die richtigen Vorgänge ließ.
Es ist Sache des französischen Volkes, sich mit seinen Machthabern auseinanderzusetzen. Für uns sind aber die französischen Kommiss,onsberatungen ein neuer Be weis für den annektioni st i scheu Charakter der französischen Politik Sie zeigen, warum der Krieg weitergcht und sie zeigen, wie es um die Freiheit, das Reckst und die Demokratie bei unserem westlichen Gegner bestellt ist.
Die Zwei-ttaiser-Zusammenkunft.
Dir Auffassung in England.
W. T.-B. London, 15. Mai. (Reuter.) Die .Mestmnnster Gqzette" schreibt: Mir Bezug a>uf die künftigen w-irtschafMchen- Probleme ist es ratsam, . unsere -vorgestrige Warnung zu wiederhclen, daß «die Kundgebungen des Kaisers Karl und des Grafen Burian nicht nach i-hrem äntz-eren Schein gewertet werden dürfen. Besonders im Hinblick auf die Zusammenkunft lder beiden Kaiser sowie auf die Auslegung, welche die deutsche und die österreichische Presse dieser Zusammenkunft gäben, ist diese Einschätzung -erforderlich. Wenn -der Zweck der Zusammenkunft nichtig gedeutet wird, stehen wir vor der Verwirklichung eines Mitteleuropas. ES scheint, datz die deutsche Regierung die politischen und wirtschaftlichen Bande zwischen beiden Ländern enger zieht, vielleicht in dem Gedanken an eine Verschmelzung aller deutschen Völker Wenn dies zur Ausführung käme, würde die Pariser Resolution vermutlich in Wirksamkeit treten. Sie umfaßt Verteidigungsmatzregeln der Alliierten gegen eine Mittckeuropa-Politik; sie müßte daun als Angriffs- Waffe verwendet werden. Inzwischen müssen die Verhandlungen im kaiserlichen Hauptquartier mit Aufmerksamkeit verfolgt werden, da sie über den Friedenswunsch -des Kaisers Karl und fernes Ministers viel Aufklärung geben können.
Die Meinung iu Holland.
W. T.-B. Amsterdam, 15. Mai. „Mgemeen Handelsblad" schreibt: Es kann nicht bezweifelt werden, daß die vorläufigen Beschlüsse -beider Kaiser und ihrer Regierungen von welthisto,rischer Bedeutung find. -Enger als jemals wurden die >Schicksale Österreich-Ungarns und Deutschlands miteinander verbunidon. Die Hoffnung der Entente auf ein Osterreich-Ungarn, das als Keil -dienen kann, um den feindlichen Bleck auSsinanderzutteiben, scheint vMfloßen.
Italienische Pressestunmen.
Lugano, 16. Mai. Die römischen Bkätter bo s pvochen angelegentlich die Zusammenkunft Kaiser Karls und Wikhelms. Die „Triburm" hält es für selbstverständlich, datz der Haupt- gcgenstand der Befpvechungen der 'beiden Kaiser di« Offensive gegen Italien -gewesen fein -werde. Das Blatt fährt dann fort: In der Tat, der gegenwärtige Augenblick ist feierlich und -entscheidend. Wir sind am Vorabend der Wiederaufnahme ehux cctoaÜrgeu Offengive an der West-
Im Sperrgebiet um England.
W. T.-B. Berlin, 15. Mai. (Amtlich.) Im Sperr- gebiet um England wurden neuerdings von unseren Unterseebooten
11500 Bruttoregrstertonncn
feindlichen Handelsschiffsraumes versenkt.
Der Chef des Admiralstabs der Marin«.
Oer kühne vorstotz eines deutschen Unterseebootes in den Hafen von Earloforte.
XV. T.-B. Berlin, 15. Mai. Über den Vorstoß des deutschen Unterseebootes in den befestigten Hafen von Earloforte (Sardinien) am 29. April unter Führung des Kapttänleut- nants Steinbauer, der einer unserer bewährtesten Unterseebootskommaiüianten und bereits mit dem Orden Tour 1e merite ausgezeichnet ist, werden noch folgende Einzelheiten bekannt: Kapitänlentnant Steinbauer vermutete in dem Hafen von Earloforte wertvolle Dampfer. In schwieriger und besonders tatkräftig durchgeführter Aufklärung beobachtete er den englischen Dampfer „K i n g § t o n i a n" (6564 Brt.) dort. im Hafen vor Anker liegend; längsseits von ihm zwei große bewaffnete Seeschlepper. außerdem mehrere andere Fahrzeuge. Bei fahlem Mondlicht und schon beginnender Morgendämmerung dringt do§ Unterseeboot durch die stark beftstigte Durchfahrt von San Pietro in den Hafen von Earloforte ein und greift unter vollem Einsatz des BooteS und unter restloser Ausnutzung aller Waffen den Feind überraschend cm. Torpedo- schuß auf „Kingstonim", gleichzeittg Artillerieschnellftuer ouf die längsseits liegenden Schlepper. Der Torpedotreffer reißt „Kingstonian" mit gewalttger Detonation in der Mitte auseinander. Die Schlepper sind nach wenigen Arttllerietrefsern in weißen Ranch gehüllt und verschwinden in der Exploiionswolte des „Kingstonian". Während das Unterseeboot im inneren Hafen dreht, um einen französischen Viermastschoner zu vernichten, setzt Schlag auf Schlag die Gegenwirkung ein. Es wird schnell bell. Die Batterien trautzen an der Einfahrt und auf der Insel Anttoco können das Unterseeboot sehen und vereinigen auf dieses ihr Feuer mit der Molenbatterie von Earloforte, deren Feuer von: Unterseeboot mit Schrarmells erwidert wird. Auch vom Heck des sinkenden „Kingstonian" wird Arttlleriefeuer eröffnet, jedoch schnell durch wenige Granaten des Unterseebootes erstickt un-d die Geschützbedienung vernichtet. Das Unterseeboor schießt den französischen Biermastsckoner in Brand und wendet der Ausfahrt zu. Da bricht zwischen feindlichen Segelfahrzeugen ein Motorboot mit hoher Fahrt ai:s dem inneren Hafen hervor und nimmt das Unterseeboot unter Schnellfeuer. Vergeblich versucht das Motorboot das Unterseeboot mit Torpedos anzirgreifen unbffhm die Ausfahrt aus dem Haftn zu verlegen. Zam gleichen Zweck legen etwa sechs Batterien auf beiden Ufern des Hafens, teils Flächbahngeschütze, teil? Haubitzen, Sperrfeuer vor daN Unterseeboot. Unbeschädigt durchfährt d-rses die gefährliche Zone, wird beim Kap Colonne von einer Haakihbatteric nochmals er- folglos eingedeckt und taucht nach etwa einfttindigem Übee» wassevanfenthalt im Hafen draußen in tiefes Wasser. Wieder cmstauchend und von Eacloiorte avlanfend fiihrt das Unterseebrot ein halbstündiges Gefecht gegen einen stark bewaffneten Bewachungsdamvfec und beschießt die F.-T.- und Signalstation von Kav Sperons (Insel Antioco) mtt btr obachteter Trefferwirkung.
*
Die Kohlennot in England.
W. T.-B. Berlin, 15. Mai. Dae Kohlennot in England zieht weitere Kreise. Englands Boden birgt zwa-r reiche Vorräte an diesem Rohstoff, aber es fehlt an Bergleuten, Eisenbahnwagen, Transportarbeitern und besonders cm Küfften- schiffen, um die Kohlen an die Stätten des Verbrauchs zu führen. Die Preise, NEentlich für die Fracht, sind unerträglich gestiegen. Seiner -Selbständigkeit ist der Kohlenbergbau durch die in den letzten Wochen ergangenen scharfen behördlichen Vorschriften so gut wie beraubt. Ohne eine schriftliche Genehmigung darf kein Zechen-besitzsr die Schächte verttefen, Neu-bavtcn errichten, Flöze abbauen^ Löhne oder Gehälter erhöhen ufw. Sämtliche Kohlenexpor- teure -des Landes klagen jetzt vor Gericht gegen die Gülttg- keit der Besttmimungen. JnOvischen wurden weitere 50000 Bergleute zum Heeresdienst eingezogen. Die Ausfuhr ging im letzten Jahr auf etwa 40 v. H. deS Friedensftandes zurück. Zuweisungen an Hausbrand wurden vom 1. April ab um 26 v. H. gekürzt. Di« Gas- und Elektrizitätswerke erholten ein Sechstel -weniger Kohle als 1917. Die Schaufenster dürfen nur noch von innen her und nicht von der Straße aus beleuchtet werden. HoteE, Restaurants und Klubs müssen um lCP/ 2 Uhr schließen,
Der amtliche türkische Bericht.
w. t.-B. Konstantinopel, 16. Mai. (Drahtbericht Amtlicher Hceresbcrichitt Pariistinafront: Stellenweise gesteigerte
Arttllcrie- und Fbegcrtötigleit. Bei Medsch dcl Laba entrissen wir dem Eigner eine vorgeschobene Stellung. Auf dem östlichen "Jordanuscr wurden feindliche Bataillone vertrieben. Angriffe von Rebellen aus Staat, und die Hedschas bahn wmden überall abgeschlagen. Mesopotamien: Am Euphrat befitzten wtt Hau AagdMcn. Auf btt übrigen Front nichts 8- {Htax*.
