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Nr. 205 . DmmerStag, 16 . Mai 1918 .

grau Dr. Marie Elisabeth LüberS (Weüliu) sprach alSdann Mer „di« bessere y«werblich« Ausbildung der F«m". Mit «bsohvter BelherrMung deS >Mwteriols «ntwickette Frl. Dw. Lüdevs die großen Probleme, die der Krieg im Gebiet der .HSwerülirhen Arbeit der Fravt aus-geworfen hat. Sie ist der Ansicht, daß hwlLgetenmte und angelernte Frauenkräßte auch nach dem Krieg vom Arbeitgeber einyöstellt -werden müssen, M«d zwar sowohl aus KapiialsmangeL <M aus der Not­wendigkeit, mügKchlst schnell Wassenwaren auf 'den Markt zu Werfen, daß aber neben idisser durch die Verhältnisse gekürzten GpeziatauHbildung der Frau das Recht der Frau mit votier KachauSbiKmny in das Handwerk zu gelangen^ nachdrücklich gewährt werden müsse, und zwar ldurch Ausgestcrltu-ng der Miy>rterischem FortkMmngsischule. Ebenso müsse spater für ungelernte geweübbche Arbeiterinnen hauswtrtschast- l-iche Anternung wieder gefordert werden, die aber an­dererseits bei FachausbiDung nie auf Kosten dieser stattfinden dürfe. Die Frage, ob nach dem Krieg in den obersten stellen der Industrie der Platz für die Frauen gewahrt bleiben wer­den könne, -beantwortete Rednerin skeptisch, eine tatsächliche Verdrängung -der Männer wäre aber durchaus nicht zu befirr- Worten, da sie sowohl voWswirtschastltch als auch für das Fcrrnili^uleben die bösesten Foiligen haben würde. In der sich mMÄietzemden Diskussion wunde-dt« Notwendigkeit der Aus­gestaltung der obligatorischem Fovibildumgsschule von allen untenftnichen. Dr. Mfabsch Altmann-Gott Heiner (Mannheim) sprach als zweite Rednerin über „Träger und Organe der sozialen Fürsorge". Die gemachten Vor- schläge lassen sich in drei Gruppen gliedern: a) in «in allge­meines alles umfassendes Wohlfahrtsamt, d) in «in ausge- bantes Armenomt, c) eine auSgebaute Zentrale für private Fürsorge. Die Übengangswirtschast und ersten Friedönssahre werden der Frau wieder neue Aufgaben erstehen lassen; da­her muß die fachliche Ausbildung der Frau Es ein Mwxi-mrmr gesteigert werden. Auch an diesen Vortrag schloß sich eine lebhafte Diskussion, die die absolute Notwendigkeit einer gründlich umfassenden Meldung derjenigen betonte, die in der sozialen Fürsorge etwas leisten wollen. — Der Nachmittag war «iner allgemeinen Aussprache über iha§ Kommunal- wahlrecht der Frau gewidmet. Dann schloß Frau Bassermann mit herzlichem Tank an die Wiesbadener Abteilung des „Vereins FrEenbÄdung—Frauenstudium" die 18. M rglrederverfammlunH.

— „Schützt Saat und Ernte 1918." Wer bei der Landung eines Freiballons oder Flugzeugs aus oder in der Nähe von bestellten Feldern durch ideren Betreten Flurschaden anrichtet, gefährdet die für die Ernährung «vfonderltche Beroitstellüng von Brotgetreide nnd schädigt damit das -Vaterland. Die Be­treffenden machen sich -nach 8 868 Ziffer 9 des RStriGB. straf­bar. D« Bescher der Felder, bewert gegen die Zuwider- handelrS>en et« Schädensers-atzanspruch -zusteht, werden vom stellvertretenden GeneraKommaiibo des 18. Armeekorps auf- -gefordert, tunlichst zur Feststellung der Beteiligten bMiW- Itragen.

— Erzengerrichchreife für Frühobst. Die Steichsstelle für Gsnrüse und Obst, VerwoltungsabteÄuny, 'hat ^Erzeuyerricht- preise für Frühobst bekannt gemacht, die als Grundlage -für die von den örtlichen Preiskornnriffionen festzustellenden Höchstpreise d-tenerr. Diese Preise bleiben etwas hinter den Vorschlägen'der von der ZtetchSstelle fite Gemüse und Obst vernommenen Sachverstän^gen Mrück. Eine teilweise Er­höhung der Pvoise gegenüber dem Vorjahr hat sich jedoch als uüwewdiy erwiesen, da die Erzeugungskosten gestiegen sind msb die Preise deS Vorjahres, insbesondere bei eirrigen Beerensorten, -nicht genügt habe», um Ware in der erforder­liche« Menge auf den Markt zu bvinge».

— Raffauifche Laudesbtbliothek Nach § 3 der Benutzungs- Verordnung bleibt die Rassauische Landesbibliothek vom 18. bis zum 26. Mai der Reinigung wegen geschlossen.

— Das Köln-Düsseldorfer Abendschifs trifft fahrplan­mäßig um 10 Uhr in Biebrich «im, der letzte Wiesbadener Straßenbahnzug fährt 10 Uhr 1 Min, -dort pünktlich ab. Da

_ Wiesbadener Tagblatt.

aber Verspätungen des Schisses häufig sind, hatten -die hiesi­gen Schifispassagiere nicht selten keinen AUschlüß mehr, wo? zu großen Unzuteäglichkeiten und Unbequemlichkeiten führte. Die StDaßenbrhnverwMung hat sich der Unhaltbo-rkeit dieses Zustandes nicht verschlossen und augeordnet, daß auf alle Fälle ein weiterer Steaßendahmzug bis spätestens 10 Uhr 80 Mn. zur Verfügung steht, so daß nunmehr lder Anschluß an das letzte Schiff gesichert ist, sofern dies nicht mehr als % Stunde Verspätung hat.

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Jsrackitlscher Gptterdienst. Israelitische Kultusge­meinde. Svuayoge: Mtchelsberg. Gottesdienst in der Haupt­synagoge. Freitag, den 17., und Samstag, den 18. Mai: Wochen, fest. Donnerstag: abends 8 Uhr, Freitag: morgens 9 Uhr, Predigt 10 Uhr, abends 8 Uhr. Samstag: morgens 9 Uhr, nachmittags 3 Uhr. Ausgang 10.05 Uhr. Wochentags: 7.15 Uhr, abends 7.30 Uhr. Die Bibliothek ist geöffnet jeden Dienstag von 8 bis 4 Uhr.

Alt-Israelit: ickie Kultusgemeinde. Synagoge: Friedrichstrohe 88. SchownoS: Vorabend abends Uhr, morgens 8 Uhr, nachmittags 4% Uhr. Freitag: abends 8 Uhr, Sabbat: morgens 8 Uhr. Predigt 10 Uhr, nachmittags 4Zh Uhr, abends 19.05 Uhr. Wochentage morgens 7 Uhr, abends 8 Uhr.

Talmud-Tbora-Verein (E. Bö Wiesbaden, Kl. Schwalbocher Straße 10. Schednans: Eingang 8.30 Uhr,

morgens 8.3( Uhr. Mincha 8.30 Uhr. Sabbat: morgens 8.30 Uhr, Iiskanr 10.30 Uhr, Mincha 8.30 Uhr, Ausgang 10.05 Uhr. Wochen- tags, morgens 7 Ubr, Mincha und Schinr 8.30 Uhr.

vorderlchte flb« «uns», vortrS«« und verwan»»«».

* Königliche Schauspiele. Alexander M o i s s i ist. für ein em-

maliges Gastspiel verpfllchtet worden, welches am Mittwoch, den

28. Mai, im Abonnenient B stattfindct. Der Künstler spielt den

„Franz Moor" in Schillers „Räuber". Der Vorverkauf beginnt

am kommenden Samstag, vormittags 9 Uhr.

Wiesbadener Vergnügung»-Bühnen und Lichtspiele.

* DaS Odeon-Theatcr, Kirchgasse 18, bringt bis Freitag ein- schlteßlich zwei größere Erstcufführnngen, die spannende Deieltiv- geschichte in vier Akten „Rotterdam-Amsterdam" und das Detektiv- Schauspiel in vier Akte,: „Das gestohlene Hotel". Dazu das Draina im Forsthaus „Um ein Weib in ewige Nacht" und sehr interessante Naturaufnahmen aus den serbischen Grenzgebieten.

* Dir Harmvinesllme im Thaliatheater übe» eine große An­ziehungskraft aus. Die künstlerische Gestaltung ist sehr wirkungs­voll und die musikalische Bearbeitung musterhaft. Der im Vorder­gründe sichende Beethot en-Film („Der Märtyrer seiner Liebe") schildert des großen Meisters Leben mit Szenenbildern von seltenem Reiz. Die musikalische Illustration erfolgt durch ein großes Orchester. Die Tanzszenen des Balletts vom Deutschen Opernhaus in Berlin reihen sich würdig an. Donnerstag und Freitag, nach­mittags von 6 bi» 7% Uhr, finden Volks- und Jngendvorstellungen zu kleinen Preisen statt.

* PergiiLgungspalast Grotz-WieSbade«. Programm vom 16. bis 31. Mar: Deta Hardt. Operettensängerin, Lillt Fr«y, Wien« Soubrette, Irene Frank. Berwandlungstänzerrn, St. und K. Dorell, komisches Duett, 3 Jumazettts, Akrobaten, 2 Breunings, Musil- Virtuosen auf Xylophon und Okarinas, Farere, das Phänomen, auf allgemeinen Wunsch verlängertes Gastspiel von Otto Waldemar, Lachp und Habel, die weltbekannten urkomischen Parodisten. — Im Kabarett vollständig neues Programm. Im Restaurant großes Konzert.

* Walhalla-Theater. Für die Pfingstfeiertage hat die Direktton einen besonders reichhaltigen Sprelplan zusammengestellt und ist in erster Linie auf das Gastspiel von Camillo und Karl Schwarz hinzuweisen, ferner auf die Harfenvirtnosin Maria Oliva, den Kunstmaler Alfted Gullberg, die Konzertsängerin Olga di Lorenzo, den beliebten Htimoristen Laute Wüller-Albus, die Akrobaten Sander und Irma, den Lustakt der Geschwister Renz und die Drahtseil- küustlerinnen die 3 Denvers.

£tas dem Landkreis Wiesbaden. '

= Dotzheim, 13. Mai. Ter „Rhem-Marmschc Verband für Volksbildung" vcrai'.staltete gestern hier im Saale „Zum Reben- stock" eine Bezirksversammlung, z» der jedermann etngeladen war und die sehr zablreich. namentlich anch von Frauen, besucht war. In dem Vortrag „Unsere Ernährungswirtsch.rst im .Kriege" be­handelte Herr Jireif[d}uItnft>dttor HindrichL-Höchst die Schwierigkeit

M»rgen-A«vgabe. Erste- Clstt«

btt Beschaffung und Verteilung von Lebensrnitteln während eines

so langen, schweren Krieges fast gegen die ganze Well. 3» *>« sehr lebhaften Diskussion wurde die Ernährungsftage besprochen, die gerade hier in Dotzheim so viel zu wünschen nbrrg läßt, -öct der Besprechung zeigte es sich, daß alle Borwürse, die unserer Ge­meindebehörde in dieser Hinsicht gemacht wurden. unbegnlE md. Ganz besonders wurde auch der gewerbsmäßige, rrur aus Verdien st ausgehende Schleichhandel verurteilt. Schließlich^ wurde «ne Kom» mffsion geN-äblt. welche die Beschwerden an zuständiger Stelle Vor­bringen und uni Abstellung der Mißstände bitten soll. ES ist lobend anzuerkcunen, daß der VclksbildungSverein durch ferne Veranstal­tung h: jeder Hinsicht etr.cn ausllärendcn und beruhigenden Einslutz aus die hiesige Bevölkerung ausgeübt hat, und es wäre nur zu hoffen, daß die Behörde nun das Ihrige tut, damit die Erregung nicht noch großer wird, als sie schon war.

Kus Provinz und Nachbarschaft.

ftt. «singen, 14. Mai. Infolge der schwierigen Wohnungs- beschasinng für die Zöglinge der hiesigen Präparandenanstatt trägt sich die Schulbehörde mit einer Verlegung des Schulmstituts und hat diese Pläne auch bereits der Stadt gegenüber zum Ausdruck gebracht Die Stadtverordneten-Vrrsammlung beauftragte darauf den Magistrat mit der Abgabe einer Erklärung, dahin lautend, daß die Stadt Usingen unmittelbar nach dem Kriege bereft ist, für die Beschaffung von Wobnungen Sorge zu tragen und geeignete Vor­schläge dafür von der Schulbehörde entgegen zu nehmen.

Handelst©!!.

Berliner Börse.

<j> Berlin, 15. Mai. (Eig. Drahtbericht.) Bei ziemlich regem Verkehr bekundete die Börse namentlich für ein­zelne Werte der chemischen und Rüstungsindustrie gute Kauflust. Vor allem waren aber Tn. Goldschmidt zu be­deutend gestiegenen Kursen begehrt auf Gerüchte von einem vorteilhaften Verkauf eines Patents. Ferner stiegen Aktiengesellschaft für Anilinfabrikation, Bergmann-Elektri­zität, Felten u. Guilleaume, Köln-Rottweiler, Rheinmetall und Daimler erheblich. Für Deutsche Erdöl zeigte sich gleichfalls lebhafte Kauflust. Im späteren Verlaufe trat höchstes Interesse für Werte der Hütten- und Bergwerks­industrie hervor, so für Gelsenkirchener, Deutsch-Luxem­burger, Phönix und Laurahütte. Der Anlagemarkl blieb ruhig.

Industrie und Handel.

* Die Bank für Handel und Industrie (Darmstädter Bank) eröffnet demnächst in Würzburg eine Niederlassung.

Marktberichte.

W. T.-B. Berliner Produktenmarkt. Berlin, 15. Mai. (Drahtbericht.) Während bisher bekannt geworden war, daß den Landwirten im Handel 450 M. für Hafer von den Proviantämtern bezahlt wird, ist heute eine Verfügung er­schienen, nach der das Kriegsernährungsamt der Heeres­verwaltung die Ermächtigung erteilt hat, bis zu 600 M. für Hafer anzulegen. Ob dieser Preis tatsächlich gezahlt wer­den wird, hat man noch nicht gehört. Viel gesprochen wird im hiesigen Warenverkehr über die ersten Ankünfte von Brotgetreide aus der Ukraine in Berlin, die an hiesige Mühlen zur Vermahlung verteilt werden. Im Geschäft mit Saatgetreide herrscht noch manche Nachfrage, besonders für Gerste. Im Sämereihandel hat sich nichts verändert. Die Kommunen haben noch große Mengen " getrockneter Kohlrüben für Futterzwecke verfügbar, für die sie selbst kaum Verwendung haben und für deren Verkauf sie die Genehmigung nachsuchen.

Die Morgen-Ausgabe umfaftt 6 Seiten

Haupttchrittieiter: H. Hegerhorst.

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Svrechstnnde der Tchristleituna: lg bis l Uhr.

Der Minister des Innern Berlin, 3. 9 II e 768. Unter den Linden

1918. !/73, NW. 7.

Awf den Antrng vom 21. Marz t>. I. — Nr. 359 I.— ortme ich aws Gruind des 8 1 der Bekanntmachung des BnndesrcrjK, bete. Einigungsämter, vom 15. Dezember 1914 lR.-G.-Bl. S. 511) in Verbindung mtt 8 1 der von den beteiligten Herren Ministern erlassenen AA>- führungZVerordnung vom 17. Dezember, 1914 (M.-M. f d. i. V., S. 295) h-ierdwnch an. daß dre Vorschriteen der 88 2 und 3 der Bekanntmachung für das Mcets- erniMngSamt der Stadt Wiesbaden, zu dessen Voir- sitzenden Herr Rechtsanwalt Besker I. und zu dessen stellvertretenden Vorsitzenden der R-echtSanwalt Fufftiz- ral Hehner und der Justizrat Franzen bestellt sind.

Eeltwng haben sollen.

Ferner ermächtige ich das Mletsetni-gungsa-mt:

L cmf Anrnfen eines Mieters über d«e Wirksamkeit einer nach dem 1. Juni 1917 erfoSgten Kündigung des Vermieters, über die Fortsetzung des ge­kündigten MietsverMtnifses nnd ihre Dauer, sowie eine Erhöhung des Mietszinses im Falle der Fort­setzung zu besiimomen,

2 ans Anrufen eines Vermieters einen mit einem, neuen Mieter abgeschlossenen Mietvertrag, dessen Erfiill-UiNg von eener Enficheiidnng gemäß Nr. 1 betroffen wird, mit rückwirkender Kraft aufzuheben.

Im Aus trage.

t gez. Unterschrift.

Vv-rsbechende Anordnung wird hiermit veröffentlicht. Das Mietseimgungsomt ist auch Schtedsstelle für SteeitsiBeiten, die über die Lieferung an Heizung enfitehen gemäß 8 37 des Kohlensteuevgesetzes vom 8 April 1917 unb § 74 bei Kvhlensteuer-AussuHrungs- bestimmungen vom 12. Juli 1917, sowie für Streitig­keiten über Sammelheizuwgs- und Warmwchser- Versorgungs-Anlagen in Mieteäumen gemäß den Ver­ordnungen des Bundesrats vom 2. November 1917.

Die Diensträume des Mietseftiiqun-asamtes be­finden sich Marktsiraße 1. Anträge sind schriftlich oder in den Stunden von 814- bis 1214 Uhr zu Protokoll des Schriftführers des EinrguingscUntes (Zimmer 10 daselbst) zu stellen. F 591

Wiesbaden, den 11. Mai 1918.

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gegen den Lehrer a. D. Ludwig Kaiser in Dotzheim wegen Beleidigung wurde i» der Sitzung des Kgl. Schöffengerichts Wiesbaden vom 14. Januar cr. folgender Vergleich abgeschlossen:

Der Angeklagte erklärt: „Falls ich irgendwelche beleidigende Acußerungen gegen den Herrn Bürger­meister Sporkhsrst zu Dotzheim getan haben sollte, so nehme ich dieselben mit dem Ausdrücke des Bedauerns zurück. Ich verpflichte mich, eine Buße von 100 Mk. an den Kinderhort in Dotzheim zu zahlen; ich erkläre mich damit einverstanden, daß dieser Vergleich auf meine Kosten im „Wiesbadener Tagblatt" öffentlich bekannt gemacht und übernehme die sämtlichen Kosten des Verfahrens einschließlich derjeuigeu der Zurücknahme des Strafantrags".

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