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Mittwoch, 1. Mai 1918.
Kbend-Kusgabe. Nr- 202. . 66. Jahrgang.
Der Tagesbericht vom \. Mai.
W. T.-B. Großes Hauptquartier, 1. Mm. (Amtlich.)
Westlicher Kriegsschauplatz.
In Flandern lobte der Feucrkampf in den Abschnitten von Lokcr und Dranoutre zu größerer Heftigkeit auf. Frische in den Kampf geworfene französische Krüfte versuchten vergeblich, gegen Dranoutre vorzudringen. Ihr mehrfacher Ansturm brach in unserem Feuer zusammen.
Auf dem Schlachtfeld beiderseits der Somme führten wir erfolgreiche Erkundungen durch.
B o r st ö ß e in die feindlichen Linie» südwestlich von N o y o n und über den Oise-Aisne-Kanal bei Baresnes brachten mehr als 50 Gefangene ein.
An der übrigen Front nichts von Bedeutung.
Osten.
Finnland.
In verzweifelten Kämpfen versuchte der Feind, unsere Linien nordöstlich von Tavastehus und bei L ahti zu durchbrechen. Unter schwersten Verlusten wurde er zurück- geschlagen. Finnlöndische Truppen haben die Festung Wiborg genommen.
Ukraine.
In der Krim haben wir Thcodosia kampflos besetzt.
Der Erste Grneralqnartiecmeistrr: Ludendorff.
Die deutsche Beute bis nach der Eroberung des Kemmel.
Absichtliche Beschießung unserer Verbandsplätze!
■ W. T.-B. Berlin, 1. Mai. (Dcahtbericht.) Mit der Eroberung des Kemrnelmasjivs hat sich die deutsche Beute in der Westschlacht bis zum 1. Mai aus über 127000 gezählte unverwuirdetc Gefangene und über 1600 Geschütze gesteigert. Besonders erwähnenswert ist, daß die am Kemmel ei.ngc- brachten Gefangenen zu ganz überwiegendem Teil den Elite divisionen der französischen Armee angehören. Auch die nach vielen Tausenden zählende Maschinengewehrbeute ist wiederum um einige Hundert vermehrt worden. Am 29. April vormittags versuchte ein Kindliches Geschwader am Kemmelberg die deutsche L u f t s v e r r e zu durchbrechen. Nur drei Flugzeuqeü gelang es, hinter die deutschen Linien zu kommen, wo ein gut liegendes Fliig- zeugabwehrfeuer und -sine herankommeilde deutsche Jagdstaffel sie zersprengte. Sie tauchten unter dem Schutz tief hängender Wolken herunter und machten Kehrt. Ter Kampftag des 29. April ist dadurch besonders bemerkenswert, daß einige schwer; feindliche Batterien um die Mittagszeit an mehreren Stellen deutsche Lazarette beschossen. In der Gegend von Messen wurde durch feindliche Granaten ein durch das Rote Kreuz weit erkennbares Lazarett beschädigt. Auch bei W y t s ch a e t e hielt der Feind den Verbandsplatz eines Feldlazaretts dauernd unter Feuer. Da sich weder Truppen noch besondere Stellungen in der Nähe des Verbandsplatzes befanden, ist zweifellos erwiesen, daß der Feind absichtlich gegen unsere Sanitätseinrichtungen vorgegangen ist, obwohl ein solches Gebaren im offenen Gegensatz zu den Grundsätzen des V öl - kerrech tß und der Menschlichkeit steht. Die deuffchen Ärzte und das Pflegepersonal erfüllten trotz des schweren Feuers in unerschütterlicher Ruhe und treuer Pflichterfüllung die Ausgaben der Barmherzigkeit, vie französische Verheimlichung ves Falles des Kernrnelbergs.
W. T.-B. Berlin, 1. Mai. (Drahtbericht.) Im höchsten Grad auffallend und bemerkenswert ist es, daß der amtliche französische Heeresbericht bis zum 90. April nichtein einziges Wort über den am 25. April erfolgten Verlust des Kemmelmassivs findet. Da es ftanzösische Divisionen waren, die diese wichtige Höhenstellung für England aegen den deutschen Angriff verteidigen sollten, ist die Taffache des völligen Der- schweigens der englisch-französischen Niederlage doppelt auffällig. Der ftanzösische Heeresbericht übergeht den Verlust des Kemmel mit Stillschweigen und spricht lediglich von ftanzösischen Geg-nancnsifftn südlich der Somme, die bis auf unbedeutende, rein örtliche Erfolge, bei den ungeheuren, schweren Verlusten völlig ergebnislos verlaufen sind. Das Eingeständnis, daß auch die berühmte Fähigkeit des Generals Fach die ungeheuer wichftge Kemmelstellung nicht zu halten vermochte, wird dem ftanzösischen Volk vorenthalten. Das ist um so erstaunlicher, als der englische Heeresbericht den Verlust des Kemmel ohne weiteres zu- gibt. Der ftanzösische Heeresbericht kann allerdings die Verheimlichung der tatsächlichen Lage an der Westfront ahne Besorgnis riskieren, da Clemenceau die Veröffentlichung der Heeresberichte der englischen «r FranLverch »erboieu bat.
vie Aufopferung der englischen HilfsvSlker.
W. T.-B. Berlin, 1. Mw. (Drahtbericht.) Jeder Quadrat- fuß. den England tm Apernbogen verliert, untergräbt das P r e st t'g c und die Waffenehre der Briten. Die schweren Kämpfe mn den Besitz des Höhengeländes südwestlich von Ipern sind aus diesem Grunde erst erklärlich. Da die englischen Kräfte allein nicht mehr ansreichen, mutz Fach hier rücksichtslos die besten französischen Truppen dem deutschen Ansturm entgegenwecscn. So verbraucht er im kritischen Interesse immer mehr die Reserven Frankreichs Am 29. April, vormittags, gewannen die Deuffchen an mehreren Stellen der flandrischen Schlachtsront werteres Gelände. Ter Feind leistete da heftigen Widerstand. Er hatte die letzten Tage benutzt, um neue Kräfte, hauptsächlich Artillerie, von anderen Fronten heranzuziehen. Die am 29. April gemachten Gefangenen sagen aus, datz sie Befehl hatten, die vordersten Linien unter allen Umständen zu balten und keinen Futzbreit wichtigen Bodens den Deutschen preiszugeben. Die blutigen Verluste des Feindes waren seiner verzweifelten Gegenwebr entsprechend sehr schwer. Die Franzosen mutzten schon nach kurzer Zeit eine frische Division an die Stelle einer vom deuffchen Feuer erledigten Division einscbieben. Hierbei erlitten sie abermals schwerste Verluste. Die feindliche Jnianterie wurde von den^ deutschen Schlachtfliegern mit Maschinengewehren nrid Bombenwurf wirksani, angegriffen. Wie bei allen Kämpfen im Vorjahr hat England aucl, diesmal seine Hilfs- Völker an den Brennpunkten der großen Westschlacht eingesetzt. So wurden von den bisher als Elitetruppen sorgsam zusammengestellten fünf kanadischen Divisionen vier, von den fünf australischen Divisionen ebenfalls vier und außerdem die einzige neuseeländische Division in die Front eingesetzt. Diese Elitetruppen mußten die dezimierten englisckien Divisionen ablösen. Sie wurden meist >n der Gegend von Amiens, teilweise auch in Flandern rücksichtslos in die Schlacht geworfen, wo sie sich nun in vergeblichen Gegenangwfffrn verbluten müssen. —--
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Zur neuen Konferenz von Versailles.
— Berlin, 1. Mai. Aack einer Mcldurig aus Genf wird die bevorstehende neue Versailler Konferenz nach Pariser Beruhten sich u. <j. mit Len dringlichen Aussührungsbestimmun- gen als Folge der Einheit des Oberbefehls befassen. Diese Bestimmungen sollen auch die dienstlichen Beziehungen zum amerikanischen Generalstwbumsaffen. Die Dauer des neuen Einvernehmens ist unbestimmt.
Die Zortsetzung der Wahlrechtsdebatte im preußischen Abgeordnetenhaus.
(Eigener Drablbcricht des „Wiesbadener Tagblatts".)
B.A. Berlin, 1. Mai.
Am Ministortisch: Dr. Frisdberg.
Präsident Graf v. Schwerin-Löwitz eröffnet die Sitzung um 11,20 Uhr. — Fünf neu eingetretene Mitglieder des Hauses leisten in der üblicheri Form den ver- sassungsgomäßen Eid. — Aus der Tagesordnung steht die zweite Lesung der Wablrechtsvorlage. Die allgemeine Aussprache wird bei 8 1 bis 8 fortgesetzt.
Abg. Lohmann (natl.): Ich spreche nur für die Hälfte meiner Fraktion. (Heiterkeit.) Unser Standpunkt ist ja aus den Verhandlungen im Ausschuß und Plenum sowie aus Parte wecsammlungen bekannt. T-eiiuoch wollen wir die Gründe noch einmal darlegeu, die uns auch jetzt noch belvegen. Zwar haben wir nick: die Hoffnung, noch irgend einen durch GrürLe liüerzeugen zu können, dennoch fühlen wir die dringende Verpflichtung, für die Urkunden dieses Hauses unseren Standpunkt festznlegen.
Diejenigen meiner politische» Freunde, die hinter mir stehen, halten an ihrem Widerstand gegen die Vorlage der Regierung fest.
(Lebhafter Beifall rechts; ironische Zurufe links; Bravo! rechts.) Wir haben insbesondere die Befürchtung, datz, wenn die Vorlage Gesetz werden würde, die sozialdemokratische Partei sehr stark werden wird. (Lebhafte Zustimmung recht?.) Die Gleichheit des Rechts für alle bedeutet Unterdrückung derer, die anders denken. (Sehr richttg! rechts.) Das Reichstagswahlrecht wird in Preußen radikaler wirken als im Reichstag. (Zustimmung rechts.) Unsere Bevölkerung ist in Preußen ungünstiger zusammengesetzt als diejenige im ganzen Vaterland. Dazu kommt der Einfluß de,r Polen als einer Oppositionspartei in Preußen. Macht und Einslutz der sozialdemokratischen Partei werden in Preußen mehr in Erscheinung treten als im Reiche. (Sehr richtig! rechts.) Dazu sind noch alle die Momente zu erwägen, die für ein weiteres starkes Anwachsen der Partei sprechen, wenn das Wachstum der Stimmen der sozialdemokratischen Partei in Preußen in dem Matze andauert, wie sie nach den letzten Reichstagswahlen angewachsen sind, dann wird die Zähl der sozialdemokratischen Mandate derart anschwellen, daß sie in absehbarer Zeit mitden Polen und Welsen d i e Mehrheit des Abgeordnetenhauses haben werden. (Zustimmung rechts.) Wir werden dann etwa 112 Sczialdemo. flöten, 40 Polen. ?* Welfen und 2 Dänen haben, zufamxien 157 Stimmen. Mit den fortschrittlichen Abgeordneten kommen wir auf 192, was der absoluten Aiehrheit von 228 Stimm«, auäeepe&etilKf} nahekommt. Ich tue der Fort»-
sckrittl'chen Volkspartei kein Unrecht, wenn ich sie in so nahe Verbindung mit der Sozialdemokratie bringe. (Zustimmung rechts und bei einem Teile der Nationalliberalen.)
Wir stehen vor einem allgemeinen Stichwahlbündnis der Fortschrittlichen Bolkspartei mit der Sozialdemokratie. (Zustimmung rechts und bei den Nationallibcralen.) Dadurch wird die Mocht der Sozialdemokratie außerordentlich zunehmen. Bei den letzten Retchstagswahlen ist die Zahl der Sozialdemokraten nur deswegen verhältnismäßig klein geblieben, west die Stichwahlpacole der Fortschrittlichen Volksrartei nicht rechtzeitig auSgeaeben worden war. Wäre sie früher ausgegeben worden, so würden wir heute 25 Sozial- dcinckraten mehr im Reichstag haben. Ich glaube, datz wir mit der Möglichkeit rechnen müssen, datz in absehbarer Zeit eine sozialdemokratisch - polnisch - fortschrittliche Mehrheit im Abgeordnetenhaus sein wird. Die Regierung verkennt zwar nicht, daß eine gewisse Radikalisierung eintreten wird, aber mit dem Optimismus, die sie bei der Vertretung der Vorlage ausgezeichnet' hat, hat sie immer wieder erklärt, diese Radikalisierung werde nicht mehr so gefährlich sein wie vor dem Kriege. Auch meine Fraktion hofft auf das bestimmteste, daß ein großer Teil der sozialdemokratischen Wählermassen in bezug auf Förderung des Staates sich anders verhalten wird als vor dem Kriege, und daß er Wege wandeln wird, die von den Herren Hänisch und Hirsch angegeben werden, nickt solche, wie sie Hoffmann und Genossen vorschreiben. Das wird aber weder dem Wachstum der Sozialdemokratie Abbruch tun, noch die Gefährlichkeit einer sozialdemokratischen Mehrheit mindern.
Je weniger die Sozialdemokratie die monarchisch- rnfiontilcn und religiösen Gefühle der stantssreundlick gesinnten Arbcitcrmaffen verlebt, um so stärker wird ihre Anziehungskraft auf die Arbeiter sein. Wenn die Sozialdemokratie diese Rickltung nicht verfolgt, wird ihre Anziehungskraft a»f die Arbeitermaffen sehr schwach sein. (Hönisch ruft: Sehr richtig!) Ich befürchte ein sehr starkes Anwachsen der sozialdemokratischen Stimmen nach dein Kriege. Wenn die Sozialdemokratie die nationalen Notwendigkeiten anerkennt und die monarchischen Gefühle nicht verletzt, ist sie für uns eine politische Partei, mit der wir >.«rbandeln können. Aber sie wird vermutlich wirtschaftlich eine Politik treiben, die für den Staat unmöglich ist. (Zustimmung rechts.) Sie behaupten, datz das Gemeindewahlrecht auf anderen Grundsätzen als das Staatswahlrecht beruht. Die Reqiertlng ist im Irrtum, wenn sie annimmt, der Kamps um das Gemeinde- wablrccht werde eine Prinzivien - und keine Machtfrage sein. Ein sehr lehrreicher Vorgang ist da in B a d e.n ztl verzeichnen. Dort hat sich die nativnalliberale Partei zuerst dein gleichen Wahlrecht widersetzt. Sie hat schließlich dem Druck nackgeben müssen. Nun fordern die drei maßgebenden Parteien in Baden: Zentrum, Natioaalsiberale und Sozialdemokratie, einmütig ftir die Gemeinden das gleiche Wahlrecht, und kein Politiker zweifelt, datz die Einfüb- rung unmittelbar bevorsteht. (Hört! Hört! rechts.) Wird die preutzriche Staatsregiernng mehr Widerstandskraft bauen oder wird die Linke dieses Hauses scküchterner sein? Dann die Polensrage. Schon bei der jetzigen Mehrheit war sie schwierig. Die polnische Bevölkerung steht kulturell nicht völlig auf der Höhe der Deutschen. Sie hat aber die Vorteile deS allgemeinen Niveaus eingehalten. Die Kaffen sind gefüllt. e° herrscht eine große Nachfrage nach Grund und Boden. Schon bei der jetzigen Ansiedlungspolitik war der Übergang von Grund und Boden von deutscher Hand in polnische immer etwas stärker, als umgekehrt.
Wir stehe« vor einem neuen starken Ansturm der Polen.
Was will die Negierung gegen diese Gefahr tu«?
Der Redner äußert Befürchtung für die Ansiedelungspolitik bei e:ner anderen Zusammensetzung des Hauses. Die Fortschrittliche Bolkspartei steht vor der Notwendigkeit, ihre Ost- mavkenpolitik zu revidieren. Starke Befürchtungen werden laur aus den Kreisen der katholischen und evangelischen Kirche. Nian befürchtet radikale Umwälzungen aus dem Gebiet der Schul- und K i rche n poli t ik. Alle diese Bedenken zwingen uns, unseren Widerstand gegen die Regierungsvorlage ausvecht zu erhalten. Wir sagten uns nun, datz das Mehr st immenrecht des Ausschusses nicht allzu viel Aussicht auf Annahme habe.
Das „Unannehmbar" der Regierung ist allerdings noch nicht ausdrücklich ausgesprochen.
(Widerspruch links.) Wir haben >dwher den Antrag auf Einführung deS ZweistimmenrechtS eingebracht. Di« ganze Press« mit wenig«, unrühmlichen Ausnahmen hat zu^e aeben. datz er eine sachliche Annäherung an die-Regierungs- voÄage bedeutet. Er will einer ziemlich großen Plattform von Bürgern eine Zusatzstimme geben, und zwar selbständige erfolgreiche Tätigkeit als Beamte und als Arbeiter. Vielleicht bietet der Antrag eine Gru ndlage zur Verstäubt- gu ng Ein Antrag gegen die Freizügigkeit ist er nicht.
28000 Tonnen um England.
W. T.-B. Berlin, 30. April. (Amtlich.) Im Sperrgebiet um England wurde der Handelsverkehr unserer Feinde durch die Versenkung von 28 000 Beuttoregistertonueu schwer geschädlgt. Den Hauptnntei! an diesem Erfolg har Oberleutnant zur See Stcindorsf. Das von ihm befehligte Boot versenkte an Ärrnelkan-al allein sechs Dam^x «tz
