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Lungen nehmen augrrdrm entgegen. «

Markt rina t». sowie He Autaabeitellen in allen Teilen der Stnbt: ln Blkbrlch: die dortigen An». gnbekellni und in den benndiSarten Banborten und im Rheingau die betreffenden Tagblatt-Träger.

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Bon 8 Uhr morgen» bi» 1 Uhr abend», außer Sound»!».

Anzelgeu-Preil sür »ie Aeile:

1.« M. für örtliche Reklamen' »“

Lnderter Anzeigen in kurzen - -

«bend.Au»gabe,bi»,» Lr '^rd Irtne »iuthr' üheruimmen.

Zusammenbruch stanzöfischer Angriffe.

Angriffsweise Erweiterung ver vrückenbopf- stellung deiöerfeils von Klbert.

W. T.-B. Großes Hauptquartier, 6. April. sAnrÄickt.)

Westlicher Kriegsschauplatz.

Örtliche Nnternehnurngen bei Bncquois und südlich tau Hebuterne brachten Gefangene mit zahlreichen Maschinengewehren ein. Gin englischer Vorstoß auf P u f i e u x scheiterte.

Auf dem östlichen Ufer der Ancre erweiterten wir int Angriff unsere Brückenkopf st ellung beiderseits von Albert.

Südlich von der Somme lebhafte Fcuer- kämpfe und kleinere erfolgreiche Jufanteriegefechte. Eisenbahnanlagen bei Amiens wurden be- schossen.

Französische Angriffe in breiten Abschnitten zwischen Morenil und Montdidier versuchten, nnS den Gewinn des 4. April zu entreißen. Sie brachen u n - ter schwersten Verlusten zusammen. Mont­didier lag unter französischem Feuer.

Bor Verdun nahm die Kampftätigkeit der Artillerie an Stärke zu.

Bon den anderen Kriegsschauplätzen nichts Neues.

Der Erste Generalquartiermeister: Ludendorff.

Die ersolgreichen stampfe am 4- April.

W.T.-B. Berlin, 5. April. Nach wiederholtem April .weiter fiel st a rfie r R e g en in der Nacht des 4. April. Bei Tagesanbruch regnete es noch. Um 5% U h rvo r- mittags begann die Artillerievorbereitung. Eine Stunde später trat die Infanterie in den ver­schiedenen Abschnitten staffelweise zum Sturm an. Ein Artilleriekampf entbrannte. Der Gegner hatte in deni das stark gefährdete Amiens deckenden Ab- schnitt einen Angriff erwartet. Zahlreiche Verstärkungen, u. a. Australier, waren herangeholt worden und zwi­schen die anglo-französischen Divisionen eingeschoben. Südlich der Somme bildete ein stark ausgebautes, mehrfach verdrahtetes Werk das Zentrum des englischen Widerstandes. Es erlag nach kräftiger Ar­tilleriewirkung dem ersten Ansturm. Dann wurde die mglische Stellung nach Norden auf gerollt.

Zwischen den beiden großen Nationalstraßen nach Amiens war der Kampf besonders schwierig. Hier ver­fügte der Verteidiger in Ortschaften und Waldstücken über günstige Stützpunkte. Zu dem kainen in dem auf­geweicht«* Boden die Sturmwellen nur langsam vor- wärts.' Um die Wälder von Aubecourt wogten er- bitterte Kämpfe, bis das Feuer der schweren deutschen Artillerie den Widerstand der versteckten englischen Maschinengewehrnester brach. Durch Umgehung von Norden wird der Wald genommen. Der Engländer kommt ins W e i ch e n. Dichte Massen fluten zurück. Aus nächster Entfernung werden sie. von deutschen Maschinengewehren reihenweise nieder- gemäht. Inzwischen ist es Mittag geworden. Noch immer hat sich das Wetter nicht gebessert. Die deutsche Infanterie kämpft nicht minder gegen den tapferen Feind wie gegen Schlamm und Regen. Nördlich Moreuil geben Franzosen und Australier keinen Fußbreit Boden auf. Da weicht weiter südlich der Gegner: sofort drängen ihm starke deutsche Reserven nach und nehmen Castell. Jetzt muffen auch die Australier zurück. Ein großer Erfolg ist erzielt, er wiegt dopvelt, weil der Gegner sich in günstigen Verteidigungs- stellungen mit aller Kraft gegen den erwarteten deutschen Angriff gerüstet hatte. Das zusammengefaßte deutsche Artillerie- und das Verfolgungsfeuer zahlreicher deutscher Maschinengewehre fügt dem zurückweichenden Feinde außerordentliche Verluste zu.

Tin enylilck»er Bericht.

NB. Haag, 6. April. (Eig- Dvahtbernht. zb.) Hollands Nienws Bureau meldet aus London: Gibbs meldet an „Daily Telegraph" vom Freitag: Der feindliche An­griff wurde mit starken Kräften ausgeführt. Sechs deutsche Divisionen wurden in einem Frontabschnitt von 9000 Uards eingesetzt, d. h. ans je 800 Dards je ein Regi­ment. Der Feind hatte ohne Zweifel die Übermacht. Heute morgen wurde eS deutlich, daß die Deutschen die Tage verhält­nismäßiger Ruhe dazu benutzten, eine große Anzahl von Kanonen für ihr Sperrfeuer über den sumpfigen Grund an der Somme nach vorn zu bringen. Ihr Feuer lag sehr schwer auf unseren Linien und erstreckte sich weit »ach hinten, so daß oft Dörfer mehrere tausend Meter hinter der Front erreicht werden. Unsere Truppen verteidigte» ihre Stellungen mit großer Entschlosienheit. Mohr nach Norden fK-were Kämpfe um das Dorf Ailkette

statt, einem armseligen kleinen Schmutzfleck von Trümmern und zerschossenen Mauern. Der Feind versuchte, das Tors, das wir vor zwei Tagen genommen hatten, wieder zurück­zuerobern. Südlich von der Somme fanden mit den Franzosen Kämpfe statt. Hierüber ist sehr wenig zn melden. Die englischen Truppen kämpfen Schulter an Schul­ter mit den Franzosen. Der Feind setzt erstaunlich große Mengen von Truppen ein. ES wurden etwa 12 bis 14 deutsche Divisionen, darunter 3 Gardedivisioneu, «estgestellt. Das Hauptergebnis dieser außerordentlich schweren Kämpfe war, daß der Feind Hamel besetzen konnte, ebenso hat er seine Linien ein wenig zur Gerade» auSrichten können und ist in der Richtung nach Amiens etwas weiter gekommen. Es ist klar, daß, wenn dies sein Ziel ist, eine große Schlacht im Sommetal und ein Angriff auf de» Berbrn- dungspunkt zwischen unseren und den französischen Truppen nötig sein wird. Wir müssen um jeden Preis die Linie quer üb er die Ancre nach vorn bringen, damit kt in scharfer Winkel entsteht. Zweifellos stellt dieser Punkt das Hauptziel des Angriffs in dieser Gegend dar. Ei» wirklicher Borstoß findet im Augenblick nicht statt. Dieser wird zweifellos später erfolgen. Gegenwärtig wird haupt­sächlich manövriert, um die beste Stellung zu gewinnen. Bei der Ancre behaupten wir uns aber sehr- energisch. Nördlich der Somme und östlich von Amiens stehen unsere Flanken fest. Der Geist unserer Truppen ist vorzüg­lich und ein Dnrchbrnchsversuch wird den Feind schwere Brr- lnste kosten.

„Tin schlimmes Erwachen-".

W. T.-B. Bern, 5. April. Gardrner schreibt in der „Daily News" vom 30. März: Wir haben einen plötzlichen, erdrückenden Schlag erhalten, der anders ist als alles, was wir seit den verhängnisvollen Marnc- tagen erlichten. Es ist drei Jahre'her. .seit in der zwei- ten Ypernschlacht Englands Lage in unmittelbarer Ge­fahr war. Seitdem habeii wir die britische Lage als nnverwi'.ndbar, die deutsche als weniger denn verwund­bar angesehen. Das ganze vorige Jahr . war unsere Überlegenheit dauernd unbestreitbar. Wrr haben ein schlimmes Erwachen gehabt. In einer W o ch e sind glle Gewinne der Sommeschlacht, die acht Monate dauerte, ausgelöscht wordeii. Unsere Linie ist nicht durchbrochen worden, schien aber mindestens zweimal, nämlich an der Toctille am Samstag und bei Cource leite am Montag, durchbrochen und wäre ohne die er staunliche Tapferkeit unserer Leute endgültig gewesen. Trotz der Kriegskarte haben wir den ersten Sturm über­lebt.

Vas Eingreifen unserer Schlotchtyelchrvader.

W.T.-B. Berlin, 5. April. Bei den Kämpfen zwi schen Somme itrtb Avre am 4. April griffen trotz tief hängender Wolken und zeitweisem Regen d,e deutschen Schlachtgeschwadcr wiederholt in den Erdkampf mn. Tw nahmen'westlich und nördlich von Rouvel zurückflutcnde französische Infanterie, bei Sordon abfahrcnde Batte rien und Wagenkolonnen unter wirksamstes Maschinen gewebrfeirer. Am Moraen des 5. April warf der Gegner starkeKräfte mit Panzerautos gegen die deut­schen Stellungen in der Gegend von Hainvillers zum Angriff vor, sie wurden unter hohen Feind v e r l u st e n r e st l o s abgewiesen.

Ein neutraler Urteil über vie Uampsaursichten im Westen.

°W.T.-B. Haag, 3. April. In einem Eingesandt an den ,.Nieuwe Rotterd. Courant" wird über die Westfront folgen­des geschrieben: Der deutsche Durcbbruch ging so schnell von statten daß mit Sicherheit angenommen werden kann, daß er den Angreifern nicht mehr gekostet habe, als sie vermuteten. Daher ist'nicht anzunelnnen. daß der Angriffsplan nicht weiter durckgescht werden wird. Es sind daher noch schwere Schlage zu erwarten, und zwar sehr bald. So mutig auch die englischen Soldaten sind, so ist doch nicht zu leugnen, daß Sie englische Armee noch zu jung und zu wenig geübt ,st, um sich im Bewegungskrieg mit den Deutschen messen zu könne m In der Festung Nieuport-Arras eirt- wickelt das englische Heer eine gewaltige. Kraft, über kurze Abstände auch im Angriffskrieg, wenn eS sich jedoch von seiner Basis entfernen muß, um im offenen Felde zu känrpfen, wobei an das praktische Können nutz an die Führung die böchsten Anforderungeit gestellt werden, dann ist vorauszu sehen, daß sein Gefechtswert infolge der geringeren Erfahre:, heit von höherer und unterer Führung sehr sinken wird. Die französische Armee ist der deutschen, was Führung und Geübtheit angeht, ungefähr gleichwertig. Wenn die Mittelmachte mit ihr für sick abrechnen können, erhöht sich ihre Aussicht auf Erfolg außerordentlich.

Das Zernfeuer aui Paris.

Br. Genf, 6. April. (Eig. Drahtbericht, zb.) West schn eizerische Blätter melden aus Paris, daß seit Donners tagfrüh auch die links der Seine gelegenen Vorstädte SevreS. St. Clond und Ehatillon urüer dem deutschen Fern- bombardement liegen. In Sevrss befindet sich die berühmte Porzellanfabrik mit dem sehr wertvollen Museum, in St. Elond das historische Schloß gleichen Namens.

Eine vielsagende Maßnahme der fravzöslschen Regierung.

Br. Genf, ö. April. (Eig. Drahtbericht, zb-) Die aus dem Kampfgebiet kommenden Verwundetenzüge wer­den auf Verfügung der Pariser Regierung nicht mehr über Paris geleitet.

Laon-Reims!

w. T.-B. Berlin, 6. April. Die Franzosen setzen weiter­hin die Besckisßmrg vor: Laon fort. Sie wurde noch lebhafter als an: Vortag. Infolgedessen wurde auch deutscherseits das Vergeltungsfeuer auf Reims fortgesetzt.

Von Clcmenceaus Frontreise.

Br. Berlin, 6. April. (Eig. Drahtbericht. zb.) Clernen- ceau war auf seiner Frontreise, von der er vorgestern abend nach Paris zurückkehrte, von den Mitgliedern der großen Parlarn -entskorn rn rffionen begleitet.

vollständige Aufopferung der irischen Truppen.

W. T.-B. Berlin, 5. April. Überreste irischer Divisionen dienten zur Auffüllung anderer Truppenteile. Da das Eintreffen von neuern Ersatz aus Irland ausgeschlossen ist und die blutigen Verluste der Iren ungeheuer sind, sind höhere irische Offiziere der Ansicht, daß der dauernde Einsatz dieser Truppen an den Hauptbrennpnnkten^ des Kampfes absichtlich angeordnet werde, da England die völlige Aufopferung der irischen Truppen beschlossen habe.

Keine französischen Truppe« mehr an der italienische« Front.

Berlin, 6. April. Aus Paris berichtet bas „Berner Dagbl.": Eine Bekanntmachung des französischen Postministe- riums besagt mit aller Deutlichkeit, daß sich an der ttolie- urschen Front keine französischen Truppen mehr befinden.

Das versagen der nordamerlkanlfchen Hilfe.

Berlin, 6. April. In dem abqelcmfenrn Jahre, sagt die „Weisinniqc Zeitung", hat Amerika seinen Vsäbun- deten fast n i ch t s leisten können. Wilson hat das ame> rikaniscke Volk d ü p i c r t und wird eine Zeitlang mit etwas Glück auch die Neutralen düpieren können. Er will noch heute die Rolle des Friedensapostels sprelen, in der linken Hand die Bibel, in der rechten die Bomb e. Die rechte Hand dürste aber bald das Z i t- tern bekommen

In der »Germania" heißt es: Wichtiger als das mehr oder minder zu erwartende Zu r ü ck b l e i b e n der mili­tärischen Hilfe Amerikas hinter den Erwartungen und Versprechungen ist vielleicht noch das Versagen der wirtschaftlichen Hilfe. Es war eine durchaus falsche Vorstellung, wenn man meinte, die Vereinigten Staaten von Amerika könnten durch eine einfache mechanische Umstellung ihrer Wirtschaft auf die besonde­ren Bedürfnisse ihrer Verbündeten eine schnelle wirt­schaftliche Hilfe großen Stiles gewährleisten.

Das Verlangen nach Wahrheit in der Berichterstattung drüben.

Berlin, 6. April. Der New Aorker Mitarbeiter der „Times" sagt, daß das amerikanische Volk von den englischen Behörden eine größere Offenherzigkeit in den Be­richten über die große Schlacht in Frankreich verlange. Die nebelhaften englischen Berichte machten in Slmerika den Ein­druck, daß die Deutschen viel größere Erfolge er­zielt hätten, als es der Fall sei.

Der Nönig von England an Präsident Wilson.

Nb. Haag, 6. April. (Eig. Drahtbericht, zb.') König Georg von England hat gelegentlich des Jahres­tags des Kriegs eintr i tts der Vereinigten Staaten ein Telegramm an Präsidenten Wilson ge­schickt. in dem er darauf hinweist, daß die Vereinigten Staaten beschlossen hätten, an der Beschützung des inter­nationalen Rechts und der Gerechtigkeit teilzunehmen. Die britischen und die französischen Truppen, die in dieser Stunde der Prüfung und des helden­mütigen Widerstandes Schulter an Schulter stünden, würden ermutigt durch den Gedanken, daß die große Demokratie im Westen von dem gleichen Gedanken be­seelt und bereit sei, ihre äußerste Kraft in denjenigen Kampf zu werfen, der das Loos der freien Nationen be­stimmen müsse, der dahin gehe, um die Aussichten auf ein Eingreifen der amerikanischen Trup­pen in verstärkter Zahl in Frankreich näher zu bringen. Das amerikanische Volk könne versichert sein daß das britische Reich das jetzt beinahe seit vier Jahren Widerstand aeleistet habe, auch noch zu weiteren Opfern bereit sei. ________________

Der öeut'fft« Vormarsch in der Ukraine.

W.T.-B. Moskau. 3. April. Die deutschen Truppe-: rücken auf Charkow und Jekateriuoslaw vor. In beiden Städten organisiert man die Verteidigung, aber es ist so gut wie sicher, daß beide in die Hände des Feindes falle-:. Die Station Glutali, 70 Werst von Charkow, wurde von den Deutschen und Ukrainern besetzt.

'Nach der letzten Erklärung der Zentralrada werde,: fol­gende Gouvernement? jss ürrq r«« gerechach: (Cholm(süd-