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Berliner Abteilung de« Wiesbadener Tagbl.ttS: Berlin N.. P-t-d-mer Str. 121 1L Fernsp------—
Donnerstag, 4. flpril 1918,
Kbend-Kusgabe.
ttr, 156» ♦ 66.
z«r Rede des Grafen Lzernin.
hinsichtlich Elsaß.» othr r n q e ns.
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denshindernis, das in der ^^chrmals^nFragebe-
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Elsaß-Lothrinaen daS eigentlich? und mach te 8 «
England und Amerika den willkommenen Vorwan .
In einem spannenden jugendlich der Me'taetchichte.
Berliner Släiterstimmen.
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Westen und w°r dre DGuld an ^ g?fltt tocift ou{ den
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entgegen über He merkwürdige F tt e den sfrage Et cm eii c c au ? . die von Paris aus bevor,tehen soll.
Der eine der beiden Höhepunkte der Rede oe» Erasc. ejetnte war. wie in der „Norddentschen Allgemeinen frxtm« r aus- geführt wird, erreicht, als Czermn die ^"lrag
ceau s erv abnte und feststellte, daß cs vor Beginn der
cir osten Schlacht ,m Westen M einer, wenn auch n . kurzen Zwiesprache zwischen Paris und Wien gekommM war. He, wenigstens auf seiten des Grafen Czermn, nnt dem Ziele gef h j; v rt s 1lr ^, >cn "w--bruch des furchtbaren Kampfes ,u ver> Sic mustte eraebnislos scheitern, als Clemeneeau sich ?' enast.petbringen verbist. Aus dem Munde des G.aÄ Czunin wisien w» jetzt, wer die Möglichkeit, das iu temteiten, bcrcitelt hat, wer mit dem Veclangen n ch deusichem Boden die Mittelmächte uiUcr das laudinische Joch Swingen an il-rer Verblendung, dah sie ihr Ziel, die Ge. winnung von Elfast-Lotbringen, noch erreichen könne, hat die ftan- zösische Regierung die Fortsetzung des Krieges proklamiert.
Die Wertung in Wien.
W.T.-B. Wien, 4. April. Die »Wiener MittagSztg." schreibt: Än hiesigen maßgebenden Stellen verweist man daraus, daß den Erklärungen des Grafen Czermn programmatische Bedeutung zukommt. Die Darlegungen des Ministers bilden das beste Dementi der wieder rn Berlin verbreiteten Gerüchte von einem Gegensatz des Grafen Czernin und der deutschen Politik in der ,z-riedens- srage,' von möglichen persönlichen Konsequenzen dieses Gegensatzes und schließlich von den in Österreich gemacksten unverantwortlichen Versuchen. Verstimmung zwischen den Mittelmächten hervorzurufen. 7;n dieser Richtung lasten dre Worte des Grafen Czernin keinen Zweifel zu. u ■ 05 ’
Iicf)e Bündnis mit Deutschland bildet die Griindlage der österreichisch-ungarischen Politik und der den Deutschen gemachte Vorwurf des Annexionismus ist falsch.
Die entrüsteten Tschechen. ^
W. T.-B. Wien, 4. April. ,Drahtbericht.) Der -Slawi- stben Korrespondenz' zufolge richtete der t s ch e ch i s ch e B e r- band an den Obmann deS AuSschuffes der Auswärtigen Delegation Barureiter ein Schreiben, in dem er unte: Hinweis auf die jüngste Red- des Mi-rifters des Älußerri Ctzecnin di« «MersüAtche EiuLLrufuntz des Au---
s ch u s l e S verlangt. Der Obmann des tschechischen Verbands Stanek und der Geschäftsführer Pu sar mi+teNi« beim Ministerpräsidenten, um gegen o.e Abgabe der ErSärungeii des Ministers des Äuhern uber dre abgeschlostenen.drei Frieden vor nichtromp-ten^m F°«rm , pr o te st i e r e n und die sofortigeEraberufungdes Au-- schustes für äußere Angelegenheiten -der österreichischen - gation zu erbitten.
was man in Englapd faa^.
Haag, 4. April. sCig. Drahtberiäst. zb.) ~>"‘
don wird gemeldet: Die „Westminster Gazette bestpmcht einem Leitartikel die Erklär-ingen deS Grafen C-eEN »Mich ClemenceauS und sagt: Wenn Clemencea . -
Gras Czernin bebauptet. das Angebot bZugl'ch der R-rumung
SÄÄS& SSSmST'S SS L»«
ISXpfen für nichts weniger als für e,ne ncuejcl Dtänuna und wenn der Feind sagt, dag er kein Hrndernis für den Frieden ist, »der Frai.kreich angelst oder
uiw., dann müssen wir fragen. wÄchcs L Frieden ist, »der die Alliierten angeht .
ver Eindruck in eimeriha.
i ^fbrtl (Sie Drahtberrchl. 5^*) Hollands ImB- H"g. - «t' . - , t ^erl von Czernins Rede in
2&^J%skJ%s; LrLLvr sstää .hu sjizixjszrs
Auszüge ter Rete ,n de» 'E°ren W ^ ^ ^
L' īra ,, i'-
f '^lieUe^ei nokbirüSlich betont Warden, dost alle deutschen Winke, dast tw Zeit für Fnedensbeipreckungen gekommen se,, m Amerika nur negativ beantwortet werden mürben.
3n der Rampfpaufe.
Sefcheiterte Gegenangriffe bei Moreuil.
Die Landung unserer ^ilfstruppen für Zinnland.
tV. T.-B. Großes Hauptquartier, 4. April. (Amtlich.)
Westlicher Kriegsschauplatz.
An der Schlachtfront lebte die Gefechtstätigkeit südlich von der San. me aus. Überraschend und nach starker Artillerievorbereitung versuchte der Feind am frühen Morgen und am Nachmittag viermal vergeblich, dir ,hm ent- riflene« Höhen südwestlich von M o r e u i l wiederzugcwrmren. Unter schweren Berlusten brachen ferne Angriffe zn-
Verdun und tm Par.oy-Wald vielfach lebhafter Feuerkampf.
Osten.
Am Einvernehmen mit der finnischen Regie- rung haben deutsche Truppen ans dem finnischen Festlanv Fnß gefaßt. _ _
25 on den anderen Kriegsschauplätzen nichts Neues.
Der Erste Generalquartirrmeister: Ludendorff.
' Die Kdmiralstabsmeldung.
W. T.-B. Berlin, 8. April. (Amtlich.) Im w e ft l»e n Mittelmeer versenkten unsere U-Boote 7 Dampfer und 13 Segler von zusammen mindestens
25 00« Bruttoregistertonncn.
Unter den versenkten Dampfern, die “"*/£?$?-
twiren, befanden sich der engl i f che Dampfer "Glan Mac- dougall" (4710 Brt.), der italienische Dampfer »DenMs 01% Brt.), sowie der " °l »epische Bewacher »Utr«ht (1897 Brt.). Die Segler hatten Schwefel, PhoSpha ,
ben italienischen Transportverkehr wichtige Hafenstadt Civitvecchia mit beob'ichteter Brandwirkung. ^
Der Chef des Admiralsta-bs der Marine.
»
Gin englischer Torpedoiästcr verloren.
X. Haag. 4. April. (Cig. Drahtbaricht. zb.) Aus Lonoon wird ärmlich gemeldm: Wie die Admiralrt-tt ^ x ^ li J 1 Avril infolge eines Zusammenstoszi.!- e.n britischer . M.' Mannschaften wurden geroitet.
-sV T-8 Berlin, 4. April. Während der seit eim- ß en Tagen im Westen emgetretenen Kampfpause Hc-Len sich die Engländer und r a n z o s e n immer in nutzlosen Gegenangriffen verblutet mid ihre V e r l u st e i n s U n g eh e u r egest e r g e ^ t- Da^en
haben örtliche Erfolge die Deutschen tn d-n Besitz
wichtiger Höhenstellungen auf dem westlichen Avre-Ufer gebracht. Größere Kampfhandlungm spielten sich zurzeit auf dem Schlachtfelde rm Westen nicht ab. Dies ist nur natürlich. Nach io gcwaltrKe.t Schlägen wie die der letzten Woche mußte eure Kmnpf- pause eintreten, um die wer teren Ent f che x d u n g - kämpfe vorzubereiten. Auch bei den früheren Offensiven hat die deutsche Oberste Heeresleitung so verfahren. So folgte dem Durchbruch von G o 1 1 1 c e, nachdem der San erreicht war. eine längere Vauie. nach deren Ablauf ein um so kräftigerer und erfolgrercherer Anstirrm losbrach. Das gleiche trat rn Italien nach der Erreichung der Tagli amento-Lmle ern. Eme methodische Kriegführung hat bisher d,e deutschen Er folge stets gewährleistet.
Die Einschätzung der Kampfpause auf ^eindesseite.
■NB. Haaa, 4. April. (Eig. Drcchtbericht. zb.) AuS London "wird geneidet: Ein 'hoher französischer Offizier^ hat
Reuter erklärt, an der Front fei keine Veräudernng «nge- treten. Die ganze Linie von Arras bis zur Oise stehe fest. ES wäre aber geradezu kindrs«. zu Mgen, daß die Operationen abgeschlossen seien weil der Fmnd augeniblicklich untätig fei ES feien m-nmehr zwe» sehr bedeutende Truppenkorper d-S Feindes rwt^ .X-kfs und südlich der Somme vorhanden, und hinter der fern) lichen Linie würden immer noch mehr Truppen m gesammelt, namentlich an dem nördlichen FlugÄ, wo der absichtliche (!) Rückzug der brittschen Armee mehr Zwt gefiinde^ habe, all« zu vernichten. Die Engländer hatten den W, g nach Bapaume und nach Arras durch Minen - erpwsionen vollkommen vernichtet. Dieser Weg bilde mne aroß-Trichterkette, die Tag und Nacht durch die engl.- schen Mueren Geschütze b - m b^ard i er t wurde. Dieser- rechne er als Beispiel für die Schwierigkeiten, dm der Fmnd beini Vorwartsbringen seiner Artillerie: zu^ bekämpfen habe. Dkan müste sich vor Augen halten, daß der tremd bisher nur die Hälfte feiner Truppen an der Westfront erngesch. habe, und daß er aller Wahrscheinlichkeit nach seine Operationen wiederholen werde.
Vernichtete enyiische Vivifionen.
W. T.-B. Berlin. 4. April. Bis zum 24. März einschließ- lick, waren in dem Sammellager der südlichen deutschen 2n-
eingebracht:
14. Jns.-Div. 100 Offiziere und 4079 Mann 18 .. 78 » » 4094
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anderen Divisicnen des Feindes sein, ^, bis letzt »m ganzen 75000 Mann an Gefangenen, eingebußr hat.
Englands ^i!fe?cfirei.
Berlin. 4. April, (zb.) Aus Washington wird beriet, tafc beim Staatsdepartement erneut ein dringendes Ersuchen
[ LISI» »» »'-»«SÄS
kanischer Verstärkungen nach dem wesrii»mi Kriegsschauplatz eingelaufen sei.
500 000 Mann englische Verstärkungen unterwegs.
fiu«? g srivirif (ch) Die Pariser Dienstag-Zeilun- aen melden übereinsttmmend aus London, daß Verstar- f nfl r n Ehr als 500 000 Engländern, unterwegs na* der Front in Frankreich seien. Ihr Eingreifen in den Kamvf sei in acht bis vierzehn Tagen zn erwarten. Me staSsischen Nordseehäfen sind ebenst wie die eng- lischen seit Ostersamstag Wiede? gesperrt.
«»,4 «vainn der Durchsbruchschlacht 102 §lug-
k-»g- »fn v°n"»-»»' s-'-d--!-"- °bs°'»°n-n
3 % T _B Berlin, 4. April. Während der letzten Tage des
. ^' i: fvpic&tünften tiefhängende Wolken, Regen und
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k^ BÄlone wEN^n einzelnen Tagen de: Wmdsiwck«» !>nn übc" "0 Sekuiidenmetern in der Lust, um den verl aus bet KampDandlungen zu überwachen und das Feuer der ebenen
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