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Verlag Langgaffe 21

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Samstag, 23. März 1918.

Moraen-klusaabe.

Nr. 139. 66. Jahrgang.

Die deutsche Zlühllngroffensive.

W.T.-B. London, 22. Marz. (Drahtbericht.) Der Korre­spondent deS Neuterfcken BurenuS an der britischen Front drahtet abends: Die Deutschen scheinen dadurch» daß kie» von starker Artillerie unterstützt, große Massen in den Kampf warfen, in der Frontlinie zwischen Scarpe und BendhuilleS eingedrungen zu sein. Wenn wir nicht dir notwendigen Gegenmatzregeln ergreifen, scheint die Gesamtlage für de» Augenblick erschüttert.

Bestätigung der deutschen Generaloffensive durch den englischen Heeresbericht.

Der englische Heeresbericht w'm 21. März, morgens, mel­det: Der Feind «röffnete heut« früh kurz vor Tages­anbruch ein« schwer« Beschießung gegen unsere ganz« Front von der Nochbarschaft von Dendeuil südlich von St. Quentin bis zur Scarpe. Erfolgreiche Vorstöße wur­den von uns heute nacht in der Nähe von St. Quentin auSge- führt. t3 Gefangene und 3 Maschinengewehre wurden von unseren Truppen eingebracht.

Die österreichisch-ungarische Artillerie an der Westfront.

W.T.-B. Wien, 21. März. Im Anschluß an die heutig« Meldung des Heeresberichts, wonach österreichisch-ungarische Artillerie in den Kampf gegen die Franzosen und Engländer eingegriffen habe, schreibt die »Neue Freie Poesie": DaS

Wort deS Grafen Czernin, daß unsere Armee bereit sei, mit der. Deutschen Straßburq zu verteidigen, so wie die deutschen Truppen unser Triest verteidigt haben, ist bereits zur Wahr­heit geworden. Ein großes, für alle Feiten denkwürdiges Zeugnis für die Festigkeit des Bündnisses, das Europa vor den geplanten Umwälzungen geschützt und die Teilung der Mittelmächte verhütet hat.

Dar Seegefecht bei Dünkirchen.

Die amtliche englische Meldung.

W.T.-B. London, 22. März. (Drahtbericht. Reuter.) Die englische Admiralität teilt mit Der Vizeadmiral von Dover berichtet, daß eS heute vormittag zwischen 4 und 5 Uhr bei Dünkirchen zu einem Torpedojägerkampf ge- kommen ist. Zwei englische und drei französische Torpedo­läger gerieten mit einem Torpedojägergeschwader, das D ü n - k i r ch e n 10 Minuten lang beschossen hat, ins Gefecht. Der Admiral berichtet, er glaube, daß zwei feindliche Tor- pcdojäger und zwei Torpedoboote versenkt wurden, über­lebende von zwei feindlichen Torpedobooten seien aufgefischt worden. Fahrzeug« der Alliierten wurden nicht versenkt. Ein erratischer Torpedojäger wurde beschädigt, vermochte aber den Hafen zu erreichen. Die englischen Verluste sind gering; die Franzosen hatten keine Verluste. (Notiz deS W. T.-B.: Dir verweisen auf die amtliche GeneralstabSmeldung.)

Englische Selbstkritik an Geddes Schiffsraum- Nechenkunsistück.

W.T.-B. Amsterdam, 22. März. (Drahtbericht.) »Alge- m«en HandelSblad" erfährt au« London' In der Unterhaus- Debatte übten nach der Erklärung von Sir Geddes Sir Edward C a r s o n und McKinnon Wood an der Rede deS Ministers Kritik. Kinnon Wood meinte, daß der Minister sich eine äußerst günstige Zeitspanne für seinen Zweck aussuchte, indem er daS letzte Quartal von 1917 zur Grundlage sein-S DergseicheS nahm, da die Verluste in dieser Periode ihren tiefsten Stand und der Neubau von Schiffen gerode seinen höchsten Stand erreickst habe.

W.T.-B. Rotterdam, 22. März. (Drahtbericht.) »Daily Telegraph" ist.mit der Erklärung GeddeS' nicht sehr zufrieden. Das Blatt macht geltend, daß bii der Erwähnung der Verluste die Schiffe wicht in Betracht gezogen wurden, die wegen Havarien viele Wochen außer Dienst gestellt werden müßten. Außerdem müsse man in Betracht ziehen, daß die Hälfte deS Schiffsraums der Flotte für die Kriegsmarine und für militärische Zwecke verwendet würden. Die Lage sei ernster, als man befürchtete, da die Verluste des ersten Jahres 40 Prozent der für die bürgerliche Bevölkerung verfügbaren Tonnage betrug. Außerdem habe GeddeS die Abnahme des SchiffsbaueS im Januar und, wie zu befurchten fei, auch im März d. I., nicht genügend aufgeklärt. Auch die ..Times" und »Daily NewS" sind mit der Erklärung nicht einverstanden. _

Tct Friedenswille Grotz-Nutzlandr.

W.T.-B. Berlin, 21. März. DieNordd. Allstem. Zeitung" meldet: Im Aufträge des Volkskommissariats für auswärtig? Angelegenheiten überreichte heute in« Auswärtigen Amt Herr Petrow, Vorsitzender der Kommission für auswärtige Angelegenheiten im Sowjet, eine offizielle schriftliche Mitteilung dar­über, daß der ^ried-nsvertrag von Vrest-Litowsk am 16. d. M. von der außerordentlichen allrussischen Ver­sammlung der Räte der Arbeiter. Soldaten, Bauern und der Kosakendeputation in Moskau ratifiziert worden ist.

Berlin, 22. März, (zb.) Wie der »B. L.-A." hört, soll sich bei dem Besuch des russischen Volkskommissars für aus- wärtige Angelegenheiten im Auswärtigen Amt gezeigt haben, daß eS der feste Wille Rußlands sei, zu einem raschen Abschluß des deutsch-russischen Friedens zu gelangen. Eine

Schwierigkeit, die bis jetzt noch der Ratifizierung entgegen­stand, scheine inzwischen bis zu einem gewissen Grobe be­seitigt zu sein. Die russische Regierung habe die sofortig-: Zunickführung der über 600 v-erschleppten Be­wohner Estlands und Livlands anbefohlen.

Eine offiziöse deutsche Erklärung zur Nichtanerkennung des Ostsriedens durch die Entente.

W.T.-B. Berlin, 21. März. DieNordd. Allgem. Zeitung" schreibt offiziös:Die Entente und der Ost­frieden".In der neuesten Expektoration des englischen Ministers des Auswärtigen wird wieder einmal mitg^- teilt, daß die Entente die von uns mit dem Osten ge­schlossenen Iriedensvertcäge nicht anznerkennen beab­sichtige. Wir macken erneut darauf aufmeiksmn, daß eine derartige Anerkennung, die weder erbeten noch notwendig ist, für uns vollkommen gleichgül­tig ist."

Der Wasserweg nach der Ukraine schiffbar!

W. T.-B. Wien, 21. März. (Drahtbericht.) DieNeue Freie Presse" meldet' Nach hier eingetroffenen Berichten ist die untere Donau bis Sulina seit gestern minen- f r e i und die Donauflottillc, welche die Wasserstraße für unsere Schiffahrt freilegte, säuberte das letzte Stück. Hier­mit ist der Wasserweg nach der Mrune schiffbar. Das ist das Verdienst der österreichisch-ungarischen Donauflottille, die seit den ersten Kriegsstnnden in Aktion steht und nun auch die große Wasserstraße für die Einfuhr der ukrainischen Produkte wach Mitteleuropa bereitstellte.

Ausweisung der Offiziere der Alliierten aus der Ukraine!

W. T.-B. Berlin, 21. März. (Drahtbericht.) Ein Zirkular des Ministers des Innern der Ukraine fordert die französi­schen, englischen und belgischen Offiziere, die in Kiew und Umgebung geblieben waren, zum Verlassen der Ukraine auf.

Hollands Unterwerfung.

Tin Schandfleck in der Geschichte Amerikas.

W. T.-B. Amsterdam, 22. März. (Drahtbericht.) Die Abendblätter äußern ihren Unwillen über di« Berichte auS Amerika, in denen di« Beschlagnahm« d«r hollän­disch«» Schiff« mitgeteilt wurde.Nieuwe Rotterd. Cou­rant" zitiert aus -den nach der letzten Entente-Kon­ferenz in der Press« veröffentlichten amtlichen Er­klärung folgenden Satz: »Wir (die Alliierten) kämpfen

und beabsichtigen durchzukämpfen, um ein- für allemal dieser Methode der Plünderung ein Ende zu machen und an ihre Stelle eine friedliebende Regierung der o r g a - nisierten Gerechtigkeit zu setzen." Das Matt schreibt: Die erste Tat, die auf diese schönen Worte folgte, ist der Raub der niederländischen Schiffe. Kann gegen dieorganisierte Gerechtigkeit" oder, um eS im gewöhn- lichen Holländisch auSzudrücken, »gegen di« auf Macht be- rächende Ungerechtigkeit" ein so kleines Land wie da- unsere, wenn eS so gut wie die halbe Welt gegen sich hat, an- kämpfen? Die Tat der amerikanischen Regierung wird ein Schandfleck der Geschichte der Vereinigten Staaten bleiben, der in Jahrzehnten nicht wieder ausge- wischt werden kann. _

Der 15-Milliarden-Kredit vom Reichstag bewilligt.

Genehmigung der Zriedensvertrage.

(Eigener Drahtbericht desWiesbadener Tagblatts".)

# Berlin, 22. März.

Am BundeSratStisch: v. Payer, Graf Reedern, Unter- staatksekretär v. d. Bussche. Vizepräsident Dr. Pansche er­öffnet die Sitzung um 12.15 Uhr. Auf der Tagesordnung stehen zunächst Anfragen. 11. a. fragt Abg. Dr. Müller» Meiningen (Vpt.) nach der baldmöglichsten oder sofortigen Zurückziehung der alten Landsturmleute, worauf Oberst Wrisberg folgendes erwidert: Die augenblick- l'che Lage gestattet nunmehr die Entlassung des Jahr­gang? 1 869; sie wird Anfang April erfolgen, über die Entlassung des Jahrgangs 1870 kann eine Entscheidung zurzeit noch nicht getroffen werden.

Auf eine Beschwerde deS Abg. Ryssel (Unabh. Soz.) über da? militärische Verbot der »Leipziger Volkszeitung" erwidert Oberstleutnant Schulz: Die Antwort auf unsere Anfrage ist noch nicht eingegangen.

ES folgt die zweite Lesung deS Notetats. Der Not­etal wird gegen die Stimmen der unabhängigen Sozialdemo, traten in zweiter und dritter Lesung angenommen.

Sodann folgt:

Oie dritte Lesung des IF-MiMarden-Nredits.

Abg. Eberl lSoz.)' über unsere Beurteilung des ru ssi- schen Friedensvertrags haben wir keinen Zweifel gelassen. Die Regierung und auch die Mehrheit de« Reichs- tags haben sich verpflichtet, es den Randvölkern im Osten zu überlassen, über ihr? künftige Gestaltung selbst zu bestimmen. Der Reichskanzler durfte sich von keinerlei Wider­stand von der Erfüllung der übernonrmenen Verpflichtungen avbulten lassen. Das Entgegenkommen d e S Reichs-

kar-zlerS auf die Vorschläge deS Präsidenten Wilson begrüßen wir. Eine Antwort der amerikanischen oder belgt- schen Regierung ist nicht erfolgt.

England, Frankreich und Italien halten an dem Endziel der völligen Vernichtung Deutschland? fest. Deshalb bewilligen , wir die Kreditforderung.

Für die unerhörten Skandale in der Preisgestaltung in der Rüstungsindustrie ist auch die Reichsleitung verantwortlich. Wir müssen eia« strenge Überwachung for­dern. In der Durchführung des Belagernngszu- standSgesetzeS dvangsali-rt die Militärverwaltung die sozialdemokratische Partei und die Gewerkschaften. Der gute Sinn der Arbeiterschaft wird in diesen sinnlosen Rasereien systematisch vernichtet, namentlich in BceSlau. Gilt die mili­tärische Disziplin auch für die kommandierenden Generale? linier geduldiger Volk muß verschont bls-ben von gehässigen Schikanen. Die Kriegsbeschädigten und ihre Hinterbliebenen müssen besser versorgt werden. Das A rbeitS- kammergesetz muß dem Reichstag baldigst zugehen und die Arbeitsvermittlung geregelt werden. Unsere heimkehren. den Krieger dürfen nicht dem Elend der Arbeitslosigkeit auS- aesetzt werden. Auch die Wohnungsfrage muß in Angriff genommen werden, und eine finanzielle Beihilfe deS Reiches tut not. Sobald sich eine VerständigungSmöglichkeit im Westen bietet, die Aussicht, da zu einem Frieden zu kommen, der unsere Lebensinteressen respektiert, muß die Regierung olles tun, um den ersehnten allaemeinen Frieden herbeizu­führen. (Lebhafter Beifall.)

Abg. Graf Westarp (kons.j: ES wäre angesichts der Vor- gänge im Westen besser gewesen, wenn der Kredit ohne eine solche Erörterung genehmigt worden wäre. (Sehr richtig!)

Abg. Bernstein (Unabh. Soz.)- Die deutsche Regierung bat die Notlage Rußlands auSgenuht, einen Frieden zu schließen, dem der Gegner nur unter Protest zu- sttmmen konnte. Wir fordern einen Vrrständigunqsfriedem Wir verweigern die geforderten Kredite. Ein« Ehrenpflicht ist die politische und wirtschaftliche Wiederber, stellung Belgiens. Damit würden wir Tausende von Menschenleben und Milliarden an Geld sparen. Wir lehne» jeden militärischen Frieden ab. Wir wollen einen »emo- kratischen Frieden haben. Dieser ist aber von diese« Regierung nicht zu erwarten.

Die Kredite werden gegen die Stimmen der «nab- häi gigen Sozialdemokraten angenommen.

ES folgt die zweit? Lesung d«S NachtragSetatS für den Neubau eines GeschäftSgebäude» für di« Reichr- schulden Verwaltung.

Nachdem Abg. Dr. Nacken (Zentr.) im Namen de« Aus- schusseS die unveränderte Annahme der Vorlage empfohlen batte, wird die Vorlage ohne Aussprache in der zweiten und dritten Lesung bewilligt.

Der HauptauSschuß beantragt Genehmigung der Verträge und Annahme folgender Resolutionen:

1. den Reichskanzler zu ersuchen, bet den weiteren Verband- lungen mit der qriß-iussischcr Republik auf die Sicherung der bestrbenden, durch das langjährige Zahlungsverbot entwerteten deutschen Forderungen durch die Übernahme der Ansfall- bürgichaft lünziiwirken, regen di« Zusicherung der Gegenseitigkeit seitens de» Deutschen Reiches;

2. den Reichskanzler zu ersuchen, daß bei Austausch der Rattft. kationem künden über den deutsch-russischen Friedensvertrag ein« Übereinstimmung zwischen den Vertragschließenden, daß Mei- nungs verschiedeleiten über die Auslegung einem Schiedsgericht unterbreitet werden, und daß in die künftigen Fiiedenktirnäg« die Schiedsgerichtsklausel ausgenommen werde:

8 den Reichskanzler zu crsuchen, beim Abschluß der künftigen Friedenkverträgc dobin zu wiiken. daß Vereinbarungen über eine Mindestfovterimg ans dem Grbict de? A r b e i t e r s ch u tz e S und der Sozialversicherung zwischen den vettragschlicßenden Staaten bcrbeigesührt werden sollen.

Fermer liegt folgende Resolution der Mchrheitspar- teien vor: »Der Reichstag spricht bei Verabschiedung des deutsch- russischen Frietcnsvettragrs di« Erwartung aus, daß gentäß der Erklärung des Reichskanzlers vom 29. November 1917 und den Erklärungen des deutschen Frikdensunlerhändlers in Brest-Litowsk dem Selb st b c (lim m ungerecht von Polen, Litauen und Kurland Rechnung gettagen wird, daß sofort Schritte ge­tan weiden, um den siaetlichcn Ausbau mit einheimischer Zivil- veiweltung in die Wege zu leiten, daß die bisherigen Volks- Vertretungen auf eine breitere Grundlage gestellt werden, daß die von den bisherigen Dolksverttetungen mit dem Deutschen Reich gewünschte Vereinbarung tunlichst bald geschlossen wird."

Berichterstatter deS Ausschusses ist Abg. Dr. Junck (natl.).

Sodann tritt daS HauS in di«

Lesung des deutsch-russischen und des deutsch-finnischen Zriedensvertrags

ein.

Abg. Schetdemann (Soz.): Die sozialdemokratische Politik strebt einen VerständigungSfrieden an. Dieses Ziel wind aber durch den vorliegenden FrjedenSschluß nicht gefördert. Mit wesenllichen Teilen der Verträge sind wer nicht einverstanden. Mit diesen Verträgen wird indessen der Krieg im Oftenbeendet. Wir wollen di« Verträge deshalb nicht ab lehnen und enthalten uns der Stim inenabgabe.

Abg. Gröber (Zentr.): Die Bolschewisten legten eS darauf an, für chre Ideen Propaganda »u machen. Sie haben