»6t- S. Freitag, 15. MSrz 1918« _
Holland ohne toehraeO bepttiftn, daß w ir Deutschen es nicht hinnehinen können, wenn holländischer Schiffsraum tu Bausch und Bogen unseren Feinden dienstbar gemacht wird.
Der.berliner Lokalanzeigeft sucht einen Grund, warum gerade der jetzige Augenblick gewählt wurde, darin, daß unsere Gegner hoffen, durch die holländische Diversion unsere Ofsensivplän- im Westen zu stören. Aus diplomatischen Kreisen will das Blatt erfahren haben, es gelte als a u s g e s ch l o s s e n , daß Holland auf die Bedingungen der Entente ein gehen werde.
In der „Norddeutschen Allgemeinen Zeitung" heißt es: Die Abtretung holländischen Schiffsraums an die Entente bringt der deutschen Kriegführung und damit Deutschland einen erheblichen Nachteil, der auf keinem Gebiete mit eineni ausgleichenden Vorteil für Deutschland im Einklang steht.
Der ttrieg gegen Italien.
Beratung von Maßnahmen zur Abwehr von Fliegerangriffen auf Rom.
Berlin. 15. März. Aus Lugano uieldet der J3txl Lok.-Anz.": In Rom ist unter dein Vorsitz des Armcelommandanten General Marini eine Kommission zusammengelreten, die außerordentliche Berteidixuilgsmaßiiahmen gegen Fliegerangriffe auf die Hauptstadt beraten soll Der Geiieralkommistar für das Flugwesen hat neue und genauere Bcstimniunpen für die Fliegerabwehrkommandos in K«mz Mittel- und Süd.Italien «lassen.
ver Moskauer Sowjet-ttongretz um 2 Tage verschoben.
Berlin, 15. März. Der Moskauer Sowjet-Kongreß, der über di« Ratifikation des Friedensvertrages von Brest-Litowsk entscheiden soll, ist am 12. auf den 14. März vertagt worden.
England.
Die bedrohliche Lage in Irland.
»j>. Bern, 15. März. (Eig. Drahtbericht. zb.) „Dailh 9*eteS" berichtet auS Ennis in Irland, daß .die gesamte G raf sch aft Cläre militärisch ab gesperrt sw. Nßan wird Nur mit militärischen Erlaubnisscheinen durch die Sperre gelassen. Telegraphen-, Telephon- und Briefverkehr und dt» lokale Presse unterstehen scharfer Zensur. Nach Mitteilungen aus Kiltimagh in der G r a s s ch a f t M a h o erließen dort 250 Freiwillige eine sogen. Proklamation, in der sie sch feierlich zu den irischen Grundsätzen bekennen, für die ihre Führer eingekerkert seien, und kein anderes Gesetz anerkennen, als das in -der Osterwoche 1916 aus- gerwfene der irischen Republik. Am 3. März fand eine Pr » bealarmierung statt, bei der alle wichtigen Punkte der Ortschaft besetzt wurden. Der Zugang war nur mit von d«r irtschen Republik ausgestellten 'Erlaubnisscheinen gestattet.
Vas irische verlangen nach völliger Abtrennung von England.
Ei» Beittag zur Demaskierung Wiksons.
"Frerman-Icurnal" berichtet, daß der Führer der Sinnftiu- Beweguug erklärte. Irland habe durch die Entsendung der irischen Partei in da? englische Parlament, wo diese Partei unter Englands Einfluß verdorben und dadurch wiederum die irische Nation rmoünsiig becrnflußt sei, seine charakteristischen nationalen Eigenschaften zum guten Teile eingebüßt. Die Folge dieser Politik sei «wesen, daß Irland durch Sklaverei erniedrigt worden sei. ' In dieser Weltkrise erklärt die Sinnfein-Partei vor der ganzen Welt, daß das irische Volk nur durch drr völlige Ab- trennung vrn Enaland befriedigt werden könne Präsident Aillon 'habe das' Prinzip des Selbstdestimmungs. rechts aller Natirnen verkündet, aber solange Irland seine Freiheit nicht wiedercrlange. werde Wilson nicht imstande sein, zu be° > «eisen, daß Amerika im Interesse der kleinen Nationen in den Krieg gegangen sei_
Eine Knbtncfisftrifis in Tokio?
London, 13. März. (Meldung des Reuterschen Bureaus.) Die „Times" meldet aus Tokio: , Die mter- nationalen Angelegenheiten werden äugend licklich , den innerpolitischen Fragen untergeordnet, da das Kabrnett in eine Parteiintrige verwickelt ist. Ein In- dnstriefkandal hat -ich neuerlich -n einer Weise entwickelt, die den Rücktritt des Kabinetts zur baldigen Folge haben kön«te. _
Graf Luxburg in Valparaiso.
Berlin, 15. März. Der „Berl. Lok.-Anz." meldet aus den, Haag: Die „Times" berichtet aus Valparaiso, daß Graf Luxburg d»tt «mfiifcnttncn ist._
Lu« Bimst und Leben.
* Königliche Schauspiele. Der berühmte Bassist der Mnnchener Hesoper, Herr König!. Kammersänger Paul Bender, als vortrefflicher Konzertsänger hier längst bekannt und geschäht, ist von der Intendantur der König!. Schauspiele für ein dreimaliges Gastspiel gewonnen werden. Gestern sang er in „Der fliegende Holländer" von Wagner die" Titelrolle mit durchschlagendem Erfolg. Seiner hünenhaften Gestalt, für Heltenrollen wie geschaffen, entspricht seine kraft- strotzende Stimme von weicher Rundung und Fülle und ein- dvinglichstem Klangreiz. In allen gesangstechnischen Dingen bietet der Künstler wohl dos Vcllendetsie, was sich denken läßt.
,Schon allein feine vorzügliche Deklamation bedeutete einen hohen Genuß. Alle diese Kunstmfttvl werden ober nur in den Dienst eines bis in die letzten Tiefen empftrnidenen und belebten Ausdrucks gestellt, so daß sich der „Holländer" des Herrn Bender zu einer Gesamtleistung von wahrhaftig künstlerischer Grütze. auswuchS, die in mächtiger Steigerung und scharf geprägter- Akzentuierung unmittelbar packte und begeisterte und bei den Zuhörern rauschenden Beifall auÄöste. Ausgezeich- rretes boten in den anderen Rollen auch unsere einheimischen Kräfte, die Damen Englerth (Senta) urid Haas (Mary) und die Herren Scherer (Erik), Eckard (Daland) und .Haas (Steuermann). Sie alle hatten an der in allen Stücken so woblgelungenen Aufführung berechtigten Anteil. —ck.
* Berliner Theaterbrief. (Deutsche Uraufführung von StrindbengS .Mach Damaskus". — Zweiter und dritte^ Teil.) Die subjektivste aller BekmntmÄnchtnngen, ein tragischer Jnnenzustand, in die Erscheinungen dreier Schauspiele aufgelöst, dieses Drama ist ohne äußeres Geschehen: — es übte stärksten Bann. In de-r vollendeten Darstellung des Lessing- Theaterö unter Barnowskhs Leitung. Der erste Teil von JU<& Smwfti i#" fflöX MMWklgangon. Lcchgelöjtz führt er
WresdrrLener TagbLatt-
Abcud-Nnsgabe. CrftcA Blatt. Nr. 126.
Entlassung der ältesten österreichischen Landfturmleute.
Lin Lrrmeebefehl Des Kaisers Uarl.
IV. T.-B. Wien, 15. März. (Drahtbericht.) Der Kaiser hat nachstehendeSB e feh l s sck r e i b e n erlassen: Ich be
fehle, daß die den Gcburtsjahrgängen 1,867, 1868 und 1869 angehörenden, zum Landsturmdienst herangezogenen Personen und die 1867, 1868 und 1869 geborenen Angehörigen von landsturmpstichtigen Körperschaften sowie jenen Personen dieser Geburtsjahrgängc, die im Wege der freiwilligen Assentierung in das gemeinsame Heer und die Kriegsmarine oder in die Landwehr auf Kriegsdauer eingetreten sind, sofern sie nicht selbst um weitere Belastung in dem aktiven Militärdienst bitten, mit Ausnahme der Gagisten des Ruhestandes und des Verhältnisses außer Dienst wie folgt zu beurlauben jind: 1. die vorbezeichneten Angehörigen des Geünrtc-jahrganges 1867 mit Beginn am 15. Marz, Endtermin Ende Mai 1918, 2. die Angehörigen des Geburtsjahres 1 '(-S mit Beginn am 1. Juli und dem Endtermin am 15. September 1918, 3. die Angehöcigen des Geburtsjabr- ganges 1869 mit Beginn am 16. September und dem Endtermin um 31. Dezember 1918.
Besprechungen der ttluvobmanner.
W.T.-B. Wien, 15. März. (Drahtbericht.) Heute mittag fand eine Besprechung der Klubobmänner aller Parteien des Abgeordnetenhauses über die Frage der Entlassung drr ältesten Landstnrmjahrgänge statt. Uber den Verlauf der Besprechungen verlautet: Landesver-
teidigungsminister Czapp erklärte, die Ansicht, durch Entlastung der Ostfront könne mit Beurlaubungen in weite st ge he n d e m M aß e gerechnet werden, sei in den tatsächlichen Verhältnissen nicht begründet. Man könne nicht alle an der Ostfront stehenden Abteilungen von dort abziehen, weil gegenwärtig die Verhältnisse im Osten dies noch nicht zulassen. Andererseits zeige auch der Gegner an der Südwe st front noch gar keine Absicht, eine Annäherung zu Friedens der Hand! ungen zu bekunden. Der Minister teilte den kaiserlichen Armeebefehl über die Entlassung der Landstnrmjahrgänge 1869, 1868 und 1867 mit und fügte hinzu, daß die Mannschaften der Jahrgang- 1879 und 1871 nach Maßnahme der aus der Kriegsgefangenschaft zuruck- kehrenden tauglichen Kriegsgefangenen jüngerer Jahrgänge aus der Front gezogen und im Hinterland verwendet werden sollen. Ministerpräsident Seidl er wies darauf hin, daß durch den Befehl des Kaisers einem dringenden Wunsche dir Bevölkerung Rechnung getragen weide, und da auch damit eine gewisse Ent- lastung des Parlaments eingetcRm sei. bittet er die Parteien, daraus die entsprechenden Konsequenzen zu z iehen. _ _ _
Deutsches Reich.
Schwere Niederlage der unabhängigen Sozialisten.im Niesenwahikreis Nieder-Varnim.
W.T.-B. Berlin, 14. März. Die heutige Reichstagsersah- wahl in Rieder-Barnim dürfte Stichwahl zwischen dem Sozialdemokraten Wissel, der bisber 23 394 Stimmen erhielt. und dem unabhängigen Sozialisten Breitscheid mit 15 809 Stimmen ergeben. Der nationalliberale Kandidat Stadtsyndikns M a r e h k i erhielt 5906, drr freisinnige Eisenbahnbeamte Hoff mann 5800 und der konservative Amtsvorsteher K äh n 2710 Stimmen. Aus kleineren Orten steht das Stimmenergebnis noch ans, doch wird das Ergebnis dadurch nicht geändert werden. (Der Wahlkreis war bisher in Händen des unabhängigen Sozialdemokraten Dr. Stadthagen, tcr kürzlich gestorben ist und dessen Nachfolger im Mandate nun ein Vertreter der Scheidemcmn-Richftlng werden wird. Der Ausgang der Wahl ist in höchstem Matze spmptomatisch für die Stimmung der Arbeiterschaft, die sich offenbar mehr und mebr von den Unabhängigen und ihrem unfruchtbaren Radikalismus abwendet. Schrift!.)
W T.-B. Berlin. 15. Mar?. Am 14. Mär;, 11.45 Uhr nachts, war das Reichslagsersatz-Ergebnis im Wahlkreise Niederbarnim das folgende Wissel (Soz) 26 694. Breitscheid (unabh. Soz.) 11 816, M a r e tz k i (nat.-lib.) 7083, H o f s m a n n (Fortschr. VolkSP.) 5676, K ü b n (kons.) 4196 Stimmen. Ungültig waren 169, zersplittert 66 Stimmen.
Berlin, 15. März, (zb.) Zum Ansgang der Wahl in Nieder-Bornim sagt der „Vorwärts": Das Ergebnis bedeutet
eine Katastrophe für die Unabhängigen und
las um so mehr, als sie nicht sagen können, datz Wissel seinen zu erwartenden Sieg in der Stichwahl der Hilfe des Bürgertums verdanken wird. Mit dieser Hilfe könnten allein die Unabhängigen siegen.
Wiesbadener? Nachrichten.
— Vollversammlung der Handelskammer. Die Handelskammer wird am Samstag, den 23. März, vormittag!- 1044 Uhr, im Handelskammergebäude eine Vollversammlung abhalten. Ans der Tagesordnung sind nachstehende Punkte hervorznheben: Wahl des Präsidiums und des Kassenverwal- tcrs sowie der einzelnen Ausschüsse der Handelskammer; Voranschlag für das Rechnungsjahr 1918/19; Vereidigung eines pharmazeutischen Sachverständigen; Wohnungs- und Jn- ünstrieansicdlungsftagen; Kriegsstiftung der Handelskammer.
— Ausschutzsitzung der Handelskammer. Der vereinigte Ansschntz (Kriegsausschuß) der Handelskammer hielt am 13. März unter dem Vorsitz des Handelskammerpräsidenten F. Fehr-Flach eine Ausschuhsitzung im Handelskammer- gebände ab. Der Ansschntz beschloß zunächst die Abhaltung einer Vollversammlung am 23. März und setzte h-erfür die Tagesordnung fest. Sodann befasste sich der Ausschutz nochmals eingehend mit der Frage der Fürsorge nach dem Krieg notleidender Geschäftsleute im Handels- kammerbezirk Wiesbaden. - Außerdem nahm der Ausschutz an* ein von der Königl. Polizeidirektion Wiesbaden an die Handelskammer gerichtetes Ersuchen Stellung zu der Frage des Handels mit gebrauchten Möbeln. Der Ausschuß stellte sich hierbei insbesondere aus den Standpunkt, daß dieser Handel nicht ohne weiteres als „Trödelhandel bezeichnet werden könne, eine solche Beurteilung vielmehr, wenn sich Mttzftände ergeben hätten, nur nach Maßgabe der jeweils besonderen Verhältnisse möglich sei. Weiterhin wird gemäß einem Beschluß des Ausschusses die Handelskammer der städtischen Preisprüfunqsstelle Wiesbaden gegenüber an Stelle des infolge Einberufung zum Heeresdienst auöscheidendcn Kaufmanns Emil Ruppert ein neues Mitglied zur Vertretung des LebenSmittelgroßhandelS m Vorschlag bringen.
V —. Reichsstrümpfe. Die von der Bevölkerung schon lange etwNrteten sogenannten Reichsstrümpfe sind nunmehr den mit dem Verkauf betrauten Firmen Poulet, Kirchgasse 53, Franz Schirg, Webergosse 1, L. Schwenck, Mühlgasse 11, Job. Dott. Wellritzstratz« 53, und dem städtischen Laden in der Wagemannstraße 31 zugeteilt worden. Da sie nach der Reichs- Verordnung nur Bedürftigen abgegeben werden dürfen, ist zu ihrem Erwerb außer dem gewöhnlichen Bezugsschein auch noch der vcn dem Wohlfahrtsamt, Luisenstratze 28, anszustellendc grüne Bedürftigkeitsnachweis dem Verkäufer ansznhändigen.
Rus Drovin; und Nachbars^ast.
FC Riederjoöbach. 14. März. Ein hiesig« Einwohn«, der im siebenten Jabre bei der Marine dient, Lberherz« H-mriÄ S a a a. gehört z» den Mannschaften des Hilfskreuzers „W o 1 f .
ht. Bad Homburg v, d. H., 14. März. D,e städtischen Körper- schäften bclchlosien te» Berteikrg« von Flandern, General von Loßberg, einen geborenen Homburg«, zum Ehrenbürger der Stadt zu ernennen An dem Geburtshause v. Loßbergs soll eine Gedenktafel mit entsprechender Jnschrist angebracht werden.
Hancle 1 §ten.
irre mit seinem irrlichternden Gottglauben. Denn, obwohl die Trilogie in der Mönchszelle endet, öffnet gerade das Ende den Ausblick auf eines unglücklichen Prometheus neues Ringen. ... In fast fünf Stunden, .die nun der zweite und dritte Teil scaLerten, folgten die innerlich erregten Zufchauer auf blutbenetztem Wallergang. Abgegriffen fft der Vergleich mit dem „Faust", der sich pünktlich einstellt, wann immer «in Gedankenkämpser am Schleier der Maja zerrt. DaL Strind- berg-Werk fordert den Vergleich ^heraus, mit seinem geistigen Eigengewicht und — weil es sich im tiefsten Grunde gegensätzlich zum „Faust" t-erhölt. Der Schmerz von Goethes „Faust" ist allmenschlich; für ihn gab es Erlösung im Sich- Bescheiden, in den Grenzen der Natur. Das Apollinffche des Greises war dem Divnhsier Strrndbevg unerreichbar. Sein „Unbekannter" in „Nach Damaskus" — Strindberg selbst mit allen Narben seines Schicksals! — unterscheidet sich von jeder Gattung und Art. Im Verhältnis dieses Mannes zum Weib ist das bestätigt. Am hartnäckigsten, wenn auch nicht ausschließlich von der Liebe wird der „Unbekannte" durch Himmel und Hölle gepeitscht. Er kann nicht leben »hne das Weih, nicht mit ihm leben. Aus der Liebe, aus seiner Liebe keimt der Haß. Mitten durch Strindbergs Wahrheit geht der Grenzstrich zwischen dem Naturgesetz und dem Gesetz einer einzelnen Natur, die auch in ihren genialsten Offenbarungen der Monomanie verfallen ist. Das gibt dem „Unbekannten", dem „Faulst" des Strindberg, seine Sonderheft und zugleich seine Beschränkung. Unter den Darstellern (Theodor Loos, Lina Lossen, Jlka G r ü n i g, Kurt G ö tz) ragt Alffed Abel hervor, der den „Versucher", den menschlichsten aller Mephistos, mit bestechender Bonhomie verkörpert. Hermann Kienzl.
Kleine Chronik.
VildeilLe Kunst und Musik. Karl H a g e nt en st e r, der Maler märkischer Landschaften, ist 70 Jahve alt geworden..
Amfl!Ch8 Devisenkurs» in Deutsshlanl.
W.T.-B. Berlin, 15. März. (Drahtbarioiit). Ta’.e*
graphische Auszahluntren für
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Dänemark.’ '. i 132-0 l Mk. 131.»»!. .. Kr»--t
Schweden . 162.25 (3. Mk. 162.7» 1. „ 1»» <rri.r
Sir : : : mH: l. v. Ä«
Än h - U r rn 79.00 G.’ Z.
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Ausländische Wechselkurse.
w Amsterdam, 14 März Wechsel auf Berlin 41.55 (zuletzt 41.90), auf Wien 25.77% (27.20) auf die Schweiz 40.45 (49.60), auf Kopenhagen 66.30 (66.45), auf Stockholm 70.25 (70.59), auf New York — (—), auf London 10.36 a (10.36V?), auf Paris 38.15 (38.25).
Banken und Geldmarkt.
<6 Vom Berliner Geldmarkt. Berlin, 14. März. Tägliches Geld bedang 4VS Proz. und darunter, Pnvat- wechselziusfufa 4»/. Proz. und darunter.
Versicher un gswesen.
= Germania, Lehens-Versicherungs-A-G. zu Stettin. Nach den Mitteilungen der Stettiner Germania über die Ergebnisse des Jahres 1916 weist der Rechnungsabschluß einen um 370 000 M höheren Überschuß von 14.43 Mül. Mark auf. Davon sollen allein gut 96 Proz. den Versicherten zufließen, und zwar 12.73 Mül. M„ zur Vergütung von Dividenden und 1.20 Mill. M. zur Deckung von Kriegsschaden. Der Ende 1916 vorhandene Kriegsfonds beläuft sich rund auf 5.7 Mill. M., obwohl daraus im Jahre 1916 mehr als 3.1 Mill. M. für Kriegsschäden bezahlt sind. Die mit Gewinnanteil Versicherten erhalten dieselbe Dividende im Verhältnis der Prämie, wie sie vor Ausbruch des Krieges vergütet ist, so daß diese Versicherten trotz des Krieges keire Einbuße in der Dividende erleiden. Der Sicher- heitsfords der Gesellschaft umfaßt nach einer Steigerung von fast 9 Mill. M. einen Betrag von 455 Mül. M.
W ettervoraussag® lür Samstag, 16. März 1913
von <i«r Meteorolosisohen Aktollun? das Plly»i clL v'areiin zl ,'rvikftir! ,. M.
Meist trüb, kühl, stellenweise Niederschläge in Schauern, später aufklärend.
Wasserstai i das Rheias
am 15. Mär«.
Biebrleh. v»,«l. 1.14 « !«ron 1.12 m am gestrisan Vormitbl?
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Mainz. « 0.31 - < 0.41 < c « «__
Die Abe nd-Ausgabe umfaßt 4 Seilen.
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Dera«l»ortIIL kür deutlche PsIitN: A. Hegkrhor«: kür «urk»dr»olIM! Dt pbil. « Sturm; für den llntrrhalmnaslnl: B ». Na»rnlor!. fftl Na»ri»ksn -US Wikbbad-N und drn Ra»itardez,rNn: I B.; v DI e I k u d » q, für G^richtssaav tz. Dr-f-nbaiLi L»-rI und üuftraSrt: 3-SS.. 6,8,»*•“'2 für SrrmiKbtro und den Brr-flutten C. Loüackcr; für den vardelSiefl SB.
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