C tut 9. Mittwoch, 1«. März 1V18. _
«kennend des deutschen Offiziers, der bei Flesquieres mit hervorragender Tapferkeit .lagen die Tanks kämpfte „Daily News" veröffentlicht über den Vorgang folgende Mitteilung von Augenzeugen: Der -Offizier war ein Oberleutnant, der ein Tankabwehrgescbütz befehligte. Der Treffer eines unserer Geschütze tötete vier von seinen acht Mann und verwundete den Offizier. Er blieb indessen auf seinem Posten und seine Leute fuhren fort, auf die an rückenden Tanks zu feuern. Das Maschinengewehrfeuer erledigte die tier übrigen Kanoniere und verwundete nochmals den Offizier schwer; der aber bediente jetzt das Geschütz allein und erzielte ohne Hilfe nicht weniger als acht Treffer auf acht verschiedene Tanks, die sämtlich aktionSunfähig wurden. Er wurde wiederholt von Granatsplittern und Maschinengewehrkugeln getroffen: hielt aber weiter aus. Schließlich verwundete ein neben ihm kr.-pierendes Geschoß ihn so schwer, daß er nicht mehr aufsteben konnte Sellst dann versuchte ec dos Geschütz, das er eben geladen hatte, abzufeuern. Ein« direkter Treffer der Tanks aber endigte den Wideritand. und' als unsere Leute herankamen, war von dem Offtzier und dem Geschütz keine Spur mebr vorhanden. Unsere Leute waren fast traurig, daß sie ihn derartig erledigt hatten, denn er verdiente zu leben. Ich glaube, es war der schönste Fall von Tapferkeit und Heroismus, der mir vorge- krmmen ist.
Vie räubernde Union.
W.T.-B'. Washington, 12. März. Reuter.) Der Sena: nahm versuchsweise einen Zniatzantrag an, der Wilson ermächtigt, Docks und Hafenanligen des Norddeutsche» Lloyd und der Hamburg - Amerika - Linie zu überr ehmen.
Radko Dimitriew in amerikanischen Diensten?
Br. Bern, 13. März. (Eig. Drahtbericht, zb.) Der russische Mitarbeiter des Berner „Bund" meldet: Der frühere bulgarische Eei.era! Radko Dimitriew, der bisher in russischen Diensten stand, ist nach Unterzeichnung des Frieden s- verttag? von Brest-Litcwsk nach Irkutsk abgereist, um sich Wer Wladiwostok noch den Vereinigten Staaten zu begeben, wo ihm einhaherKommandoposten cmgeboten wurde.
5lus den verbündeten Staaten.
Hsfrat £ammo?d) in der (Enge.
JV. T.-B. Salzburg» 12. März. Das Herrenhausnridgli:d Hofrat Lammasch wandte sich heute in einer Unterredung gegen di« Auslegung seiner Herrenhausrede als deutschfeindliche Äußerung. Er sei mit aller Entschiedenheit für die Friedenspolitik des Grafen Czernin und ebenso für «in Festhalten an dem Bündnis mit Deutschland «ngetreten und habe ausdrücklich dir Dankespflicht Österreich-Ungarns für die deutsche Hilfe 'bei der Befreiung Galiziens nsw. betont. Uber Elsatz-Lothringen fyibe er nur gesagt, daß feine Umwandlung in «inen deutschen Bundesstaat England und Amerika der» Grund entziehen müfle, die französischen Aspirationen zu unterstützen und unZ so dem Frieden näher bringen würde. Die von Professor Heinrich Friedjung in der „Boss. Zig." angeführte Denkschrift an den Kaiser erklärte Lammcrsch für streng vertraulich. _
Hinbenbnrg in Berit«.
— Berlin, IS. März, (ch.l Bci den Besprechungen, zu denen gestern Generalfeldmarschall v Hrndenburg in Berlin weilte, dürfte eS sich, wie der „B. L-A." hört, in erster Linie um die Erörterungen von Fragen handeln oder gehandelt haben, tie mit dem FriedsnSschlutz mit Rußland in Zusammenhang stehen. Auch dürfte das gegenwärtige Stadium der Verhandlungen in Bukarest zu einer .'lus- sprrche der Obersten Heeresleitung mit der Reichsregiecung geführt baben.
Der Präsident der finnisch:» Regierung Svinhufvud «vrte vrn Hrndenburg und von dem Unterstaatssekretär v. d. B u S s ch e empfangen.
Der frühere Reichskanzler Michaelis als GberprSstdent von Pommern.
W. T.-B. Berlin, 12. Marz. (Amtlich.) Reichskanzler und Ministerpräsident a. D. Dr. Michaelis wurde an Stelle des wegen Krankheit am 1. Avril in den Ruhestand tretenden Oberpräsidenten Dr. Frhr. v. Ziller zvm Oberpräsidcntön der Provinz Pommern ernannt.
W. T.-B. Berlin. :2. März. Seine Majestät der König hat dem Reichskanzler Dr. Michaelis seine Wiederverwendung
Aus Kunst und Ledvn.
* Konzert. Gestern gab Fräulein Gabriele Englerth von der hiesigen Hofoper unter Assistenz der Pianistin Frau Therese Pott ovS Köln einen BrahmS-Abend, der sich eines außerordentlich regen Zuspruchs zu erfreuen hatte und den dankbaren Hörern erlesenen Genuß bot. Da war alles echte, wahre Kunst, eine Kurst, die nicht nach einem billigen Erfolg geizt, sondern durch ihre eigen« Kraft wirken will. Fräulein Englerth batte für ihr anspruchsvolles Programm außer ein paar Liedern, derren man häufiger im Konzerts« begegnet, vielfach weniger bekannte gewählt. Dos war rrm >o dankbarer zu begrüßen, als darunter sich Perlen fanden, di« den ausgesprochenen Charakter der Brahmsschen Muse an der Stirn tragen. Di« oft gerühmte Kunst dar beliebten Sängerin feierte auch hier im Konzertsaal einen vollen Triumph. Ihr prächtiges, voll- und warm quellendes Organ, das in allen gesangstechnischen Dingen musterhaft behandelt wird, der von Herzen kommende, durch gemütvolle Wärm« bestrickende und 'bannende Ausdruck brachte alle Gesänge zu packender Getltung. Ein ganz besonderer Reiz lag über den Weisen, die von leiser Schwermut reden; ihr Vortrag bedeutete einen rngettübten Genuß. — Eine vorzügliche Vertreterin ihrer Kunst war auch die mitwirkende Pianistin Frau Pott Sie verfügt über blendende Technik, männliche, markige Tongebung und im Vortrag über ein vorwärtS» stürmrndes Temperament und wahre, natürlich sich gebende Empfindung. Die Darbietung der «Sonate in F-Moll" und die später gebotenen bekannten Stücke (Ballade, Romanze, Rhapsodie) war ein« künsUerische Leistung, die sich in allen Dingen auf hochachtbarer Höhe bewegte und der Künstlerin einen berechtigten, vollen Erfolg brachte. Herr Professor Mannsiaetzt begleitete am Flügel schr dezent und an- .schmiegsam. Die Zuhörer spendete» her zli ch e n Beifall und ! kostbare fS&unen» ——ck.
_ Wiesdadener Tagblati.
als Oberpräsident der Provinz Pommern durch das nachfolgende Telegramm mitgeteilt: „Um Ihre bewährte
Kraft wieder dem Statte nutzbar zu machen, habe ich Sie zum Oberprüsidenten meiner Provinz Pommern besttmmt. Es ist mir sine Freude, Ihnen dies mitzuteilen. zGez.) Wilhelm R."
Die Parteiführer beim Kanzler. Berlin, 13. März. Gestern nachmittag haben interfraktionelle Besprechungen der Mbhrheitsparteien des Reichstags stottgefunden. Abends wurden die Parteiführer und das Präsidium des Reichstag? vom Reichskanzler Grafen v. Hertling zu einer Aussprache empfangen. Es handelt« sich da'bei um die Ost fragen, über die sich die Parteiführer und der Reichskanzler unterhielten, ferner um die neue Kreditvorlage und die bevorstehende Kriegsanleihe.
Weitere Verlängerung der Legislaturperiode des preußische« Landtages ty.T.-b Berlin, 12. März. (Drahtbericht.) Dem Abgirrdiictendaus ili ein Gesetzentwurf zugegangen, wonach die mit dem 1 Juni oM«,kitte Legislaturperiode des Abgeordnetenhauses um 1 Jahr verlängert werden sollte.
Generalmajor Hoffman« Ehrenbürger seiner Vaterstadt. Vf. T.- B. Nordbauie», 12. März. Die städtische Körperschaft hat einstimmig dem Generalmazor Hofsmann das Ehreu- bürgcrrecht Nrrdhausens, feiner Vaterstadt, verliehen.
Wiesbadener Nachrichten.
Der verfchönerungsverein wiesoaden
hielt seine Jahresversammlung gestern abend im „Frankfurter Hof" ab. Der Vorsitzende Herr I. Hup seid eröftnete die Bechandlnngen mit einer Begrüßungsansprache, worin er auch auf unsere zuversichiliche militärische Lage hinwies und tetri'te, daß wir den Weltkrieg, der uns zerschmettern sollte, nicht mehr verlieren können. Aus dem von dem Vorsitzenden sodann erstatteten Jahresbericht ist herverzuhelen, daß der Mitgliederstand etwas zurückgegangen ist — er beträgt jetzt 1012 —, was dem Vorstand Veranlassung gibt, die Werbung neuer Mitglied« angelegentlichst zu empfehlen. Die schon im vorigen Jahr eingeschränkre Tätigkeit im Wald mußte weit« eingeschränkt werden, weil die meisten Avbeit« im Feld stehen. Leider sind empfindliche Zerstörungen an den Anlagen des Vereins zu verzeichnen. Üb« 30 Ruhebänke wurden, meist durch halbwüchsige Burschen, vernichtet und zum Teil weggeschleppt. Auch die,in langjähriger, mühevoller und kostspieliger Arbeit errichreren SchN'tzhütten und die Wegeschilder wurden vielfach beschädigt. Die Reinigung und Beaufsichtigung der Waldwege konnte wegen Arbeitermangel nicht >n der gewohnten sorgfälttgeir Weise drirchgeführt weiden. An Stelle des verstorbenen Hch. Heuh wurde der Krieasinvalide Katt Ob« als Wärter der Leichtweihhöhle angestellt. Konsul G. Bollmar und Rentner Pet«s haben dem Verein je 300 M. vermacht. Bald nach Friedensfchllnß wird die Erweiterung des Waldwegenetzes in Angriff genommen, in «st« Linie d« Ausbau eines Weges vom Chausseehaus nach dem Schläfers- kopf mit schönen Aussichtspunkten. Dazu hat in dankenswerte c Weise wieder Herr Stodtbaurat Dr. Scheuermann seine Mitwirkung in Aussicht gestellt. Das bish« größte Vermächtnis ist dem Verein im vorigen Jahr vom Rentn« Hoffmann anerfallen, 26 000 M., das nach Kriegsende zur Aüszchlung gelangt. An W«tpapieren besitzt der Verein 26 '>00 M Nach dem von dem Schatzmeister Herrn Dr. C r a tz erstatteten Kassenbericht hat der Verein 16 889.73 M. verein- nabmt und 11 880.74 M. verausgabt. Für die Volksspende steuerte der Verein 104 M. und zur Weihnachtsspende für die Feldgrauen des 18. Armeekorps 1000 M. bei. Die Rechnung wurde geprüft und richtig befunden, worauf dem Schatzmeister Entlastung «teilt wurde. In den Beirat wurden gewählt die Herren H. Carstens, Karl Fing«. H. Geberding, A. Kreisch,mar, Cruziger, A. Schlei cher, H. Crcn, Häuser und W. Hoffman». Als Rechnungsprüfer wurden die Herren W. Neuendorff, G. Hahn und C. Opitz wiedergewählt. Mit dem Antrag des Vorstandes, der Wiesbadener Kriegsfürsorge, die jetzt für 29 345 Frauen und Kinder zu sorgen hat (von denen 10 000 Man»«, Sahne und Brüder im Feld stehen), wied« 1000 M. zuzuwenden, erklärt sich die Versammlung -unverstanden. D« Vorsitzende schließt dann die Sitzung mit dem Dank an alle, die dem Verein ihre Unterstützung geliehen und mit den besten Wünschen für unsere tapfren VatettandSverteidig«, die ails feste deutsche Mäiiner mit Blut und Leben den Feind abwehren von der deutschen Heimat.
Kleine Chronik.
Bildende Kunst und Musik. Unter dem Protektorat I. H d« Herzogin von Meiningen findet am 13. bis 16. April d. I. in Meiningen ein von der Fra nz-Liszt-G«selisch« fl veranstattetrS Musik fest statt, dessen Reinertrag auf Wunsch d« Herzogin dem Roten Kreuz zuffießen soll. Für das Miisiksest haben di« hervorragendsten KünsKer ihre Mitwirkung zugesagt. Di« Leitung ruht in den Händen deS Hokkapellmeist«« Professor Piening in Meiningen. — Di« erste deutsche Op««tte, di« während des Kriegs in franzSsi- sch« Sprache aufgeführt wurde, ist „D e r Soldat der Marie"; das Stück ist vor kurzem in Brüssel, wo es b«eits deutsch gespielt wird, an einem zweiten Theater gleichzeitig französisch gegeben worden — In D a r m st a d t ist für diesen Sommer eine große Arsstellung deutscher Kunst geplant, die am Pfingstsamstag auf der Mathildenhöhe eröffnet worden soll. Für die Ausstellung ist eine Dauer von 5 Monaten vorgesehen; sie steht unter dem besond«en Schutz des Landesherr» und wird ausschließlich aus den Werken geladener Künstler bestehen. — Unser Nassauer Landsmann, d« in ganz Deutschland bekannte hervorragende Maler und Radierer Wilhelm T h i e l m a n n, beging am 10. März in Willingshausen im Schwalmgrund, wo er seit Jahren wohnt,, seinen 60. Geburtstag. Thielmann wurde am 10. März 1868 in Herborn geboren und ist aus eigen« Kraft das geworden, was er ist. er hot weder eine Kunstakademie besucht, noch ist er von einem Meister seine» Fachs unt«richtet worden. —> Jean Gilberts dreiaktiges Singspiel „Der ersten Liebe golden« Zeit" hatte bei der Uraufführung im Dresdener Zentraltheatcr in ausgezeichneter Darstellung unter d« Leitung des Komponisten starken Erfolg. Die meiste» Rmmnacn mußten wiederholt werden.
Abend-AnSgabe. ErsteS Blatt. Nr. 122.
— Haarsammlung. Zu der Einsendung in der Marge», Ausgabe vom Sonntag, den 3. März, in dem di« Einsender!» dazu anregt, daß die'Frauen und Mädchen ihre Haare ab» schneiden und der Haarsammlung des Roten Kreuzes zur Verfügung stellen stllen, teilt uns das Rote Kreuz mit, daß nach den ihm von Berlin aus zugeyangenen Weisungen n i ch t be. absichtigt ist, Frauen und Mädchen aufzuford«», etwa wie in den Jahren 1813 bis 1815 die Haare abzuschneiden und für KriegsindvstrieArecke zur Verfügung zu stellen. ES cv. scheint dies auch nicht erforderlich, weil es für den Kriegs indnstriebedarf genügen würde, wenn alle Frauen ihr, au »gekämmter Haare abaeben.
v — Personal-Nachrichten. Der Aktuar B a l l nt a n n vom Land, gcricht in Frankfurt ist dem hiesigen Landgericht überwiesen.
— Pct,oleum. Ch erinnern noch ftmnal an die heute und morgen stattsiildcude Pctioleumvetteilmig rat alten Rathaus.
- Kleine Notizen. Im Kaffee Ritter finden täglich bei günstiger Witterung die beliebten Kaffeekonzette wieder statt.
vorbericht« über «uns». vortrSs« and verwandt«*
* Wiesbadener Künstler. Erich Möller, der beliebte jugendliche Lieb. Haber wird iw Sommer dieses Jahres einem Ruse nach Hamburg Folge leisten und im dortigen Stadttheater zwei Monate gajtweife die Hauptrolle in einer Lusijpicl-Uraussührung spielen. Herr Möller eihielt ferner Anträge unter sehr vorreilhasten Bedingungen als erste: pipciil sicher Liebhaber nach Dresden und München, öle er aber vorläufig nicht annei.hmen konnte, 2 a er noch für die nächst« Spielzeit von Direktor Dr. Rauch verpflichtet ist.
Wiesbadener vergnvoungs-Sühnen und cichtkpiel«.
» Im Kmephon-Theater, Taunusstraße 1, bleibt der interessante russische Cittenroman „Rasputin" noch für einige Tage auf dem Cpielplaii Außerdem vierten das ursivele exotische Lustspiel „Prinz Samt" sowie wunderhübsche Winterbilder vom Pinkenkogel vor- gesührt.
* I» den Monopol-Lichtspiele«, Wilhelmstraße 8, gelangt 2er interessante und siannende Film „Die Fußspur", das reizende Lust, spiel „Jettes Liekestraum" sowie herrliche Naturaufnahmen zue Vorführung.
* Thalia-Theater. Das große Ereignis dieser Woche bildet der sensationelle Filw-Sketch „Der Tode-sprung mit dem Auto über eine gesprengte Briicke". Dieser tollkühne halsbrecherische Trick stellt- alles in de» Sä-atten, was bisher auf diesem Gebiete geleistet wurde. Außerdem gelangt das prächtige Schauspiel „Die Welt nur eine Siiminung" mit Leontine Kühnberg zur Erstaussührung,
Aus Provinz und Nachbarschaft.
ht Frankfurt a. SM., 12 Mörz. In der Hauptpost wurde eh» höherer Pi stbea >» ter seines Amtes vorläufig enthoben, weil er dabei überrascht wurde, als er einige Feldpostpaket« beiseite schafs-n wollte. Auch m emem anderen Postamt« mußte ein höherer Beamte, des gleichen Vergehens wegen vorerst sein Amt mederlegen.
*
ht. Mainz. 12. März. Die Zahl der Opfer beim letzte» F l i e ß e r c ti ft x i i f hat sich aus 10 erhöht. — Der Landtagsabge» ordnete M o l 1 b a n siir Gonsenheim-Niederalin hat aus Gesund, heitsrücksichten sei» daudtagsmandat niedergelegt. Von anderer Seite wird die Mandatsuiederlegung mit dem „Fall P H i l i p p tt in Verbindung gebracht. j
HandelsteiL
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Amtliche Devisenkurse in DeutsehUul. W.T.-B. Berlin, 13. Marz. (Drahtbarioat). Tel», graphische Ausza hlungsn
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Schweden Norwegen Schweiz . . .
Oesterreich-Ungarn Bulgarien . .
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Stil.
Aiinlhiidisehe Wechselkurse.
w Amsterdam, 12. März. Wechsel au! Berlin 42.30 (zuletzt 42.CO), auf Wien 27.50 (27.90), auf die Schweii 49.75 (49.75), auf Kopenhagen 66.48 (66.50), aul Stockholm | 70.25 (70.4), auf New York — (—), aul London 10.«0 (10.49), auf Paris 88.45 (38.65).
Banken uni Geldmarkt
$ Vom Berliner Geldmarkt. Berlin, 13. Mä» Tägliches Geld bedang ungefähr 4% Proz. und darunter. Piivatwechselzinsfuli 4% Proz. und darunter.
$ Ankauf fälliger Zinssehcine rumänischer Staatsanleihen Berlin, 13. März. Von der Militärverwaltung in Rumänien ist l-unmehr die Ermächtigung erteilt worden, auch die am 1. März und am 1. April fällig gewesenen Zinsscheine rumänischer Staatsanleihen aus dem Besitz voa Angehörigen der Zentralmächte zu den gleichen Bedingungen wie bisher anzukaulen.
— KiiponseinUisuiig Die am 15. Februar fällige* Kupons der 5proz. Chilenischen Hypöthekenbank- pfandbriefe gelangen, da die Einlösungsmittel eingetrofica sind, jetzt zur Auszahlung.
Industrie und Handel,
• Die Wittener Glaslifltten-A.-G. schlägt 18 Proz. (ÜB Vorjahr 14 Froz.) Dividende vor.
* Berugsregclttiig im Poriollangewerbe? In weiten, einflußreichen Kreisen des Porzellangewerbes wird zurzeit eifrig der Plan erörtert, eine Vereinigung zu schaffen, die nicht nur den Absatz legein, sondern auch die Erzeugung beeinflussen und den gesamten Wettbewerb in neue Bahnen leiten soll
! -» ^agaegsgaaBeiag i'i«'. - 1 Mi -S B ]
Vv ettervoraussage tür Donnerstag, 14. März 1913
von «r Me «orolosri*chen Abteilnnsr d« Piyfl c%l SereU» n IPrucfirl w ||»
Zunehmende Bewölkung, Abkühlung, noch trocken, j
Wasserstail 1r> Rheins
am 13 M&r*.
Flebrtofe P* ral: 1.15 « c -an 1.25 m am gaetf^aa YorraiHaf
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Die Abend Ausgabe umfaßt 4 Seiten.
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