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ttjcrnin* günstlq« Meinung von WUson,
letzter votschast.
fr„P r '°, (Srnf ’. I 6 - J^ br ^iq. Drihtbrricht. zS.) Das ..Journal de Gen^ve" meldet aus Lien: Eraf Czernin lebe in der Botschaft LolsonS ein.-n ernst- hasten Schritt -um all gemeinen s^rie-
et r.. Er werde ihn bei der ersten Eelegenheil beant- Worten.
Gras Khurn.HcdrNian, t.
W - ~ ' B - 16 . Febr. iDrahtbericht.) Der
fit-herr «npinische Ministerpräsident und Präsident der natio- «alen Arkoitspoitri, Traf K h u e n.tze d e rva r y. ist heute P!»r,,e» gestorben. '
Wiesbadener Tagblatl.
Deutsches Kelch,
vor v«r Reich,tag,erSffnunyj
Br. Berlin. J8. Febr. (Siy. Drahtbericht. zb.j Der rdenevertrag mit der Ukraine dürfte, wie do« -B. r. al, jetzt feststehend bezeichnet, am kommenden Mittwoch auf dre Tagesordnung der Re ick StagSsitzung Sestkllt werden und demgemäß dürste auch für diesen Dan die 9 roße Rede de« R e i el, S kn z l e r S zu erwarten sein. Snie verlautet, beabsichnch die Rrichsregierung dem Reickistaa »m kommenden Sitziingsnbschnit, auch Vorschläge zur Mil- brr Zensor zu unterbreiten. Einstweilen soll Md, um Erwägungen handeln, die aber immerhin auch kereit» bei den jetz, stattfindenden Unterhandlungen zwischen dem 4 izekonzler und den Parteiführern in den Kreis der «eskreckningon gezogen worden sind.
Br Berlin. Reh. fffi,. Drab,bericht. 56.) Der Stellver- «Tttft »c» 9 irirtif,nr,IfTJ. Herr v. Payer. hatte «ehern und heute V"ttc,r,n der Reicks,»gsfrak, innen Verband, tun « e n Sehern erschienen die Konserva'iven und Soziaidemo- Y° tn , l-u.e nurten „.erst di. führenden Mitglieder d« national. Uderalen Fraktion empfangen.
Dt« <k, t chlossenl,«it fter preuhsschen Staats, »«gierunq in der tvahlreformang«l«genl,elt.
,! 6 - ^br. (Eiq Dr .htbericht. zb.) Wie sie »Dost. Ztg erfahrt, bat sich die Negierung nicht vorauf beschrankt, in halbaintlichen Kundgebungen erneut für die Walilresorinoorlage eins,«treten, sondern aiitzer mst dem Präsidenten des Abgeordnetenhauses Graf v. Schwerm-Löwitz mit anderen führenden Abgeordneten verschiedener Parteien Fühlung -enommen. Derartige Beivrechnngen werden im Lai'fe der kommenden Doch? noch intensiver fortgesetzt werden. Die Verbands,mgen mit dem Zentrum dursten sich u. a. in der Nichtung beweg-n einen Weg zu finden, auf welchem die b-kannt-n knsturpoli- 1 1 s ch e n W ii n s ch e deS Zentrums. die auch von seinen j^raktionsrednern bei der ersten Lelung im Plenum be- tont worden sind, verfiistiingsreck'tlich stclx-rgestellt wer- den können. In den Perbandlnnaen mit den n a t ionall i b e r a l e n Abaeordneten wird versucht, den von diesen erhobenen Forderungen ans Schutz OeS Deutsib- tiims in den Ostmarken im Wahtrechtsgesetz entgegen- lufommen»
BunbrseatSbefchsüff,. W T.-B Berlin, 18 . gehr. (Draht- DfTubt 1 In irr fcni'tpfit Bui-desratssttziin, gelangten ,ur «n. «ial-m. der En.n-nrs einet Ges. tz.« über die Z u s a m m . n , e » u u ,
» e t ».1 i * f 1 0 « f und die Verhältniswahlen in -eohen Reick,,,g,w«hlk.-elfen, der Entwurf eine« Le- sehe« zur Besam,'liing der «rschlechtskranlheiten und der Entwurf «ir««t G« setze« pegrii tie Berhinderung von Geburten.
' Dir RrichSweinsteuer. über die ReichSweinstever. die «u dem in Aussicht sbcheiiden Steuerbukett gehören soll, er- sabrt die »Köln. Zlg." von sachverständiger Seite: Steuerpflichtig ifi der Dein, der vom Erzeuger in die Hände de« Hantier« oder Verbraucher« übergebt. Der Landwirt selbst ble.bt also steuerfrei. Die Steuer wird also in doppelter Form erhoben: einmal al« eine Abgabe auf den Weinmost cder Wein in Fässern und außerdem ak« eine Steuer auf Flasche,nveine, auch aus solche, die schon jetz, bei Privaten lagern. Die Steuer beträgt bei Wein im Werte von l M 1V Pf» 2 di, 3 M. 20 Pf.. 3 b.« 4 M. 30 Pf. usw. Die Steuer srll «n Form einer Banderole erhoben werden. Der Ertrag -Wird auf hundert Millionen geschätzt.
kjeer und Llotte.
bvläbriqe« Militärjubiläum de« Gouverneur» v. Lrnt- wein. Kaiserlickieo Gouverneur und Generalmajor z. D. Dbeodoc v. L.itwein. einer unserer verdientesten Afrikaner ftierle ,m IS. Februar sein bOjährige« Militärjubiläum.' AI» Sahn r,ne« Pfarrer« am 8. Mai ,848 in Strümpfelbrunn ln Bade., geboren, trat er am 16. Februar 1838 in da«
6 . Bad.sche Jttsanterie-Negiment Nr. l>3 in Freidurg i. Br.
0' r fl er no<t » Südwestafrika, wo er im Jahre l8^. Rrmmandeui der Sibutztnippr wurde. Im folge,iden tzahre wurde er »i.ter Beibrbalt de« Kommando- der Schutz, truppe zum Lande»bauplmnnn und im Jahre 1888 zum Gouverneur ernannt. Er warf im Jahre 189« den Aust,and He,,drik W.tlwi». im Jahre 1885 die Herero« und im Jahre 190:« d'e Bondelzwart« nieder und führte auch im Jahre 190« b,« zum Eintreffen de« Generalleutnant« v. Drost^ den Olu-rbefebl. Am 19. August I98S trat er von seinem Posten . zurück u,ch nohm m Ueberlingen am Bode nsee Wohnung.
Wiesbadener Nachrichten.
— LrbrnSmiltrlvrrtkilung. Der Niagistrat veröffenllicht tm Anzeiprnteil d«S Berzeichni« der in der nächsten Woche »irr Verteilung gelangenden Lebensmittel. An di« Kunden der «uktrrgefdwste Rr. 6 bi» «6 ein-fchl. wird je ein Si oe C . teilt Do di« Eier eingelolst gewesen j.nd. Ft e» möglich, daß sich bei vielen Ei«,n beim Zubereiten der Dotter mit dem Siwech vermischt. Die« bericht jedoch nicht darauf, dich di« Eier verdorben sind. Ein Umtausch angeblich verdorbener Eier kann daher nicht staistinden. Bessere Eier stehen zurzeit leicht zur Berfügung r« ist aber zu erwarten, datz die Lege» tättgkeit der Hühner demnächst einfetz» und regelmätzig dann «uch frische Eier zur Verteilung gebracht werden können. ^
— Eröffn »ng der mechanischen Echuhwerkftätte de« ftikdtischen Vrklridung«ami«. Alle Geererd« leiden heute bitteren D^ii^rl an HilsSkrästen. de« Schuhg«ei>ert>e aber wohl am wechen. Täglich wird da« Celpchwerk inzdandsevung-bedürf- lüzer. and nur ein Bruchleg örr sonst vorhandenen Arbeit«» U&tit steht »au C cr tüyiii» ü« j. w.Jiw, rfT 4 t c| »■
fifn, datz es, wie aus dem heutigen Anzeigenteil ersichtlich, dem städtischen Bekleidung samt >etzt möglich ist. seine vorzüglich ausgosiattete mechanische Echuhwerkstätte. Friedrich- straße S7. jedermann, der anderweitig nicht bedient werden kann, zu Ausbessecungssrbeiten zu östnen. Die Aufträze werden dort der Reihe der Einlieferung nach sachgemäß und »er Leistungsfähigkeit der Einrichtung entsprechend, wie zu hoffen ist, rasch ausgesührt werden und damit einer dringenden Not der Bevölkerung wirksam begegnet.
Gror« Gerhard. — der seil längeren Jahren auf melen musikalischen Gebieten segensreich gewirkt hat. ist am Freitag im 64. Lebensjahr dahingeschieden. Ein« Musikschule das »Beethoben-Äonservatorium" — stand unter seiner Leitung in erfreulicher Blüte. Abxr wicht nur als Pädag^. auch al, Däusikschriftsteller war er geschätzt: er schrieb glän» zenden Stil und batte ein auf gründlichen Studien basiertes, schorfe« Urteil. Bedeutendes Verdienst erwarb er sich durch die Aufführungen de? unter seiner Leitung stehenden .Bach Verein«": dies« Konzerte fanden ihrer Zeit allseitigen Beifall und haben dos Interesse für die ernst« Bachsch« Kirchen- musik in unserer Stadt wesentlich verliest. Georg Gerhard soll als legobter Mittler und liebenswerter Mensch unvee grffen bleiben.
- Vaterländischer Abend. Lus die heust abend 8 Uhr im ^estsaai der »Turny-esellscha-stE, Echavolbachrr Strotze 8 statt* findend« vaterländisch« Veranstaltung de» .Evangelischen Bundes" sei nochmals hingewiesen.
— Vermittlung von LandwirtschostSlehrNngen, Kriegs- beschädigten und angehenden Verwaltern. Wie die Land- wirtsciwstskomn er für den Regierungsbezirk Wiesbaden in der Nr. ö ihre« Amtsblatts brkanntgibt, hat sie eine Vermittlungsstelle für LandwirtschastÄedrlirge. Kriegsbeschädigte und angekende Verwalter eingerichtet. Sie nimmt Bewerbungen sowohl von jungen Leuten, di» sich der Landwirtsch-ist widmen wollen, und Kriegsbeschädigten, dir geeignete Stellen suchen, als auch von angebenden Verwaltern entgegen. Ebenso sammelt die Kammer von seiten landwirtschaftlicher Arbeit, geber eir-gebende Anträge aus Vermittlung solcher Personen. Diese Sstllemermilllung soll zu einer dauernden Einrich» tung ousgesialstt werden. Bewerbungen um Stellen der genannten Art sind an dir Hauptgesck^iftSsielle der Landnnct- schoftssamwer für den Regierungsbezirk Wiesbaden in Wie»- baden. Rbeinstraße 92. zu richten.
— Ukraine. Nkräne »der Ukra—ine? Wst heißt sie eigentlich, die junge Republik, die seit einigen Togen in jedermann« Mund ist, aber ven jedem anders ausgesprochen wird. Der eine sagt grundsätzlich Ukraine, der andere macht aus der Mittelsilbe ein richliges ai und um den Gulasch zu ver- vollständigen, meint der dritst. er müßst da« schwierige W-,rt möglichst .russisch" aussprechen und macht daraus Ukra—ine. C« beißt Ukraine, es wird ausgesprochen, wir »« geschrieben steht.
— K« segSavSzelch«Uiige«. Dar Eiserne »re«, r Klossr erhielten: Drrsdileiitesitzer Reinhard Ltreh. Ersotzreftroift Korl Minor, longjäb, if« Reilente, der Firma August Cngel. Hosiiekerani. Land- webnnann August k ch » h in a n n. — Der langjährige Kellermeister der hiesigen Weinpr, hbandiunx Simon u. 5».. Landstucmmann Ehe. Heiser, »rbieli tie hess.schc rapsirkeittmedaille.
— Mißbrauch der Feldpost. E« ist bemerft worden, drß Personen, die nicht dem Heeresverband angehörrn. Briese oder Postkarten durch ihre zum Heeresdienst ringezogenen Verwandten und Bekannten al« Absender zeichnen und m:t dem Bei merk .Feldposldrief" versehen lassen, um do» Porto zu ersparen. Do» ist unzulässig und wird noch den vestim- mungen des Pestgrsetze« als Portohinterziehung bestraft. ES ist ferner unzulässig und sstafbar. wenn Zivilpersonen g- u einschaftlich Pcsikorten mit dem Vermerk „Feldpostbrief absende,, und sie von einer dem Heer angehörenden Person mitunterzeichnen Icssen, denn die Portovergünstigung steht den Herresangebörigen nur für ibre eigene Person zu. Durch die Niederschrift ai'beler Mitteilungen, auch wenn es nnr kurze Grüße oder NamenSunterschrrsten sind, wird die Karst portopflichtig und jeder Unterzeichner, auch der HeereSanze- hörig«. haftet siir den Portobrtrag und macht fwb strosfälli«.
— Perstnal-Nachrlchten. Der Oberlehrer am «onigl. Svm. nassnm z« Meleritz. Dr Wilhelm Bieder, früher am hiesigen Reform-Rralpvmnasium tätig, lst zum 1. April d. I. nach Frank- furt «. M i ersetzt.
— Ehrmir-Nnterrlih« fftt Tomen. Im Hinblick auf den Mangel an d-n notigen Hilstkiäfien i» dee »kmilcben Jnduitri» sei daraus ausmerksrm gemachi, dah in dem diesigen ibemischen Loboralornim von Dr A Elul e>n Kiiisns speziell für Tomen. ,ur Ausbildung von Hilssorbeiierinnen sioiisindet Hierdurch wird Eelegenhei, ge- «eben, sich al» Gebilsinne» in ««chnisch-onalktisch-bogienischen Nah. ruiwsm ittel-Laborawrien. Apotheken, Krankenhäusern «s». auszu. bilden
— Wechei,dienst be» militärischen varberektnn« dee Restbrnzftadt WleSl-oden. Jugriidk, msngnie Nr. 148: Montag, den 18., und
Donnerttog den !l Fetniar: Jugendbeim. 8>4 Uhr abend«. Jugend, kompopnie Nr l<9 Diem-tag. den »9. Februar: Schietzen. Loge
Hoben,elle,n. 7 Ndr al-end». Mittwoch, den 20., und Freitag, den 22. Fet i'vi' Jugendheim. S>4 Uhr abend«. Jiigendkompogme Nr. 1B0- Tienstag. den ig. Fediuar: Sehsehen, Loge Hobenzollern,
8lH Ubr ölend« Mittwoch, den 20.. und Freitag, den 22. Februar: Jugendheim. Psch Udr adend«. I, genl kompogni» Nr. 151: Montag, den 18.. und To»»er»,ag. den 21. Februar: Jugendheim. 8ich Uhr abends Sr„i»ax den 24. Februar: Marsch- und Pnrroulllendienst. Übung aller vier Kompagnien. Sammelplatz Faulbrunarnplatz vhr. Al maisch 8 Uh, Richtung Platte.
— «lei»« Naiizcn. Le» Schntzendorf. der beNebte Hof. »pernsängrr hier, ist ab I Marz als Lrbrer für da« «esangsach (Oper und Kciizerti an Schreibrr» Konservai, r,«m kAdolfslrahe 8. 2s tätig.
— Aus dem Aerober, konzeriier» heute nachmittag ,m Winter- gmten die Garnikenkapelle tm 34 Uhr. Um lchb Nbr abends gibt die Vrllzäblige Earni'onkapelle uiitkr Leitung de« Obermusikmeisterl Weber in der Turndalle «Hellmundstrahe, ein grohes Streichmusik- kouzcr, ml, relklinmlichem Programm — Bon 2 8 R , ch I » r n bezw. Hilssrichiern, welche ver dem Kriege am hiesigen Landgerich, tätig wastn. sind beule nur noch 11 verbanden. Di» übrigen sind einge- zogen bezw. dienftunsäbig
Vorbevtchte über Kunst. voeteSg« und Vevrvandte».
• Königlich« Schauspiele. Sonnt«» den >7. Februar Ab O .Die Walküre-. Anfang 5. Uhr. Moittag. den lv.. bei auf,eh Ab 15. P, lkrabend: „Gnlbtr,*. Anfang 6*4 Uhr. Dienstag, den 19"
Ab. B: ..Mignon". Aiisan, Uhr. Mittwoch, den 20.. Ab Ä’ .Meine F,au. die Hrsschnuspiklerin". Anfang Uhr. Donners- lag. den 2,.. Ab F>: ..Siegfried", «„sa.ig 6 Uhr. Freitag, den 22.,
*b C: .Die Slrahe nach Stcinaoch" »nsang 7lh Uhr. Somstaw den 28.. Ad E>. .Polend,ut". Anfang 6V4 Uhr. Sonntag, den 24.,
Sb. B: «otterdammerung". Anfang 5 Uhr. Samstag, den 2. März, b«t »ulgeh. Atz, Eastsprei faanutiMt $utlm
Morgen-AuSKave. Erste» glatt. grt ft «.
Eigene Tanze Anfang 7 Ubr. Sonntag, den 3.. bei ansteh. Ab^ erstes Gastssiel des König!. Kammersänger» Hermann Jadkowter: .Die Jüdin". Anfang. 6 Uhr Dicnrtag. den 5., de, ansgeh. Ab., zweites und letztes Gastspiel des Königs Kammersänger« Hermann Jadloncker- .Rig'olttto" Ansang 7 Uhr. Der Vorverkauf für die Vorstellungen am 17.. Ib., Ll. und 24. d. M. Hai berctt« begönne». Für die ütrigen Verstellungen beginnt der Borverlans am Sonntag, den 17 d. M. tormiiiags 9 Uhr.
• Risidc z-2hcate>. Souniag, den 17. Februar, nachmittag» ^H4 Uhr: .Ter Ledens'chüler". Abends 7 Uhr: .Der Scherdungs. Prophet". (Reuhrit? Moniag, den 18 .: „Der Weid-teusel". DienS» tag, do« 19.- „Erdgeist". (Castspiel Steinrück.) Mittwoch, den 20., nachmittags k Ubr. „Familic Hannrmann". Abends 7 Uhr: „Dir Kammersänger" und „Lottchens Geburtstag". lGastspicl Albert Steinrück.I Donnerstag, den 21 : „Ter Scheidungsprophct". Frei» tag den 22.' „Da- Eztcmporale". Samstag, den 23.: „Wenn t« Frühling der Holirnbrr . .
• Mainzer Stadltheatcr. Montag, den 18. Februar: „Der Rack»
der Sadlittrinne»'. Dienstag, den 19.: „Das Schwarzwaldmädel". Mittwoch den 2».. »ochmittags 3 Uhr: „Petcrchens Mondsahrt".
Abend» 7 Uhr. „Ail-Heitelbcrg". Donnerstag, den 21.: „Genoveva". Freitag, den 22.: „Der Freischütz" Samstag, den 23.. .Aida", Sonntag den 24.. nachmittag» 3 Uhr: „La Traviala". Abend» 7 Uh« »Ter Wasscnlchmikd".
Kur dem vereinsleben.
DcreinsvortrSgc.
* Der 6. vsieniliche tzvttrag de» „Nassauischen Knust. Vereins und der Wiesbadener Gescllschas, für bildende Kunst" findet nächsten Dienstag, abends 8 Uhr, m der Aula des Lder Lhzrum» am Markt statt. Redner des Abend« lst der in Wiesbaden durch seinen lebendigen Vortrag bereits b«. kannte Pilfessor Tr Pick-Posen, der über „Den deutschen Schnitz- altar" z» sprechen gedenkt
* Der „2«erein für »assan'sch« Altertumtkuntz« und G e s ch i ch i s j o r i ck> u n g" veranstaltet am Mittwoch, adend»
8 Uhr, in der Aula des Lvzrums I am Schlotzplatz einen Vortrag. Prostssor Dr Zcdicr n ird „Über die Eniwicklungs- und Besestigungt» gelchicht; Wiesbaden" mit vichibildein sprechen. Jedermann, auch Dame«, sind srcundlichst eingeloden.
Kus dem Landkreis rvlesbaden,
-r e-nnrnbrrg. ,5 Fcbr. Tr. Ludwig Lange. Sohn des «ans. nianns Paul Longe in Srnnenberg, hat das grotze Slaatsezamen b«- slaudeu und wurde zum Assessor ernannt.
flit§ Vrov'nz und Nachbarschaft.
rr. Idstein, >4. Febr. Die Stadtverordneten beschlossen et«» stimmig für die Stadikirche dahier al» Vedächlnitkirche der st'assavischen Union ein neue« Geläute p, beschaffen, solald nach gliicklichkr Beendigung des Kriege» das erforderliche Glockenmrlal! wieder zur Brrjugung steht. Dos Geläute wird au» vier Glocken aus Pron>e besiehe». Die noch vorhandene Glocke wird die kleinste im neue» Griäuie. Tie Houpiglocke soll al« Friedensglocke nickt au» siäoi,sckc» Mitteln beschastl, sondern von den Burgern Jdlirin» und den Freunden der Nassauischen Unionskirche gestistet werden Tie neiien. Glocken haben ein Gesamtgewich« von 3936 Kilo. Ter Firma Rincker in Sinn wnrde der Anslräg üderrraien. da sie sich bereit erklän hotte, das Geläute sür Idstein als e r ft » « na» dem Friedendlcklust z» g,essen. Di« Slodtvrrordneien bewilliglen vorläufig einen Kscdi, von 22 OOU M. einschliesslich de« Glockensond« van 4870 Dr
WC. Rüdrshelin. 16. Febr. Hier ist der Buchdruckereibesitzer D. wegen Zechprellereien ■ »nd anderer Betrügereien t» Hast genommen nrrden. Der Mann batte sich nacheinand-r in zwst bessere,. Hotel» ci„a„a,lie,t, an beide» Stellen eine Zeit lang wohl und in Fr»ude»> gelebt und verschwand dann plötzlich, ohne zu zahlen. Ferner hatte er im Hctel wie auch in den Löschschen Weinstuben, w, ti als Gast verftbite. von Belani-ie» in der Form von Darleben nilb'fach Grldsumme» e,schwindelt und desgleichen ein junges Mädchen helrepen mit dem er ein Berdältni« einzegangen war.
kt. Fkaulsurt a. M.. 15. Febr. Professor Dr. F r i e d l ä n d er ha* sein^ Privetklinik Hohemark bei Oderursel der Stadt Fiankfurt znm Ankaus angebclen. Die Stadl beabsichrig«. dir Anstalt zu erweiben und als ?< e r v e n h e i l ft ä t t « sür Angehörige de« Mittel st ontes ewzurichten.
kt. Ans Hessen, 15. Febr. Der Termin für Hausschlach- tun gen wurde aus Anordnung des Grossh. MinistertnmS dis zum 1 März d. I. ssinaiit verlängert.
— Bingen. 16. Febr T,e Sammlung der „Rhein- und Nah». zeittmp für di: durch das Hochwasser geschädigten Einwohusr von Dieteisheim ergab 6461.35 M.
Sport.
• Dir kommende Renn,eit. Wie sich die kommende Rennest t» Westen xes.alte» wird, kannte noch immer nicht -nlichieden werde«, do selbst in Berlin eiwas veränderte Verhältnisse infolge weniger Trantperimöglichkeilen geschussen wurden. tz:raiisb-rg fleh» vo» Frühiahrsieiinen pan, ab und schreib, erst für Juni 5kennen an». Peiaussickilich ».erden am Oste, moniag in Karlrhorst die eigen», lichei. Rennen ihre» Anfang nehmen, anschliessend kamen dann Hoppegatten und Grünen ald. Für die Provin Plätze sind zwei Mög. lichkeiten ins Auge gesnssl Entweder müsse» die Deranstaltungc» aus einige wenige Plätze ,»lammen,«sasst, oder die Termine auf spätere Zeit hliiaiiägrlchobcii -ttden. Wir ver,au,et, wallen aber Dresden, Hannover und H. ^eirg-Hvrn an ihren örsherigeri Terminen sesihaltt»
Neues aus aller Welt.
Verhaftung einer Oirosslchiebcrbandr. Köln. IS. Febr. Di, «ölne, Pclize: Hane erfabren, duss Kölner Schieber, die gewohnt ihr« Schleichg-sckäste waggenweise zu betreiben, in einem hiesigen erst. Nassigen Grsckäst zusammentressen wollten, um einem von Berlin kommenden Gr, sslchieber Lfserte zu machen. Letzterer wurde von der Polizn am Behnbri i,< (>ni>ssang genommen und abgefühtt. An seine Stelle stieg ein Polizeideamter im Hotel äd nnker dem Namen de» vechasteten Berliners Tc, Beamte liess die Schieber einzeln in ein Zimnier treten, notierte sich die grnauen Adressen und Osserte», woraus sie als sie durch die zweite Tür das Zimmer verlassen wollte«, von einem andere» Polizeibeamten verhaftet wurden. Bisher wurde» sieben Schleichhändler fcsigenommen.
SOS» non Brotkarten gestohlen. Berlin, 18. Febr. In der Bucht ., ckere! von v S Hei mann, Beuthstrasse 8, die mit dem Druck der Berliver tzttrilatte» botroui ist. wurden im Laute dieser Woche 30!»000 Pro:karten gestohlen, die demnächst zur Perteilung gebracht weiden srlltev. Die gesiotzlei-rn Brotkarten wurden für ungültig er» llätt und neue Karlen in ander*» Farven angosertigi. die nunmehr ausgeocbcn werte,,. Die Kriminalpolizei ist mit den Nachforschungen nach dev Tätern bcschasiipi. die zur Beisei,eschossung der grossr» Mengen Karte» wohl »in Fuhrwerk benutzt haben müssen.
«'»s-.es Braudnngliick. W ss.-8 London, lb. Febr. (Draht, bericht.) Nach Plaiicrn>ellunpen au« Montreal kamen bet einem Bra nds .^Kloster der Grauen Schwester» 5« Kruder «m, bu tm
