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Verlag Lauggaffe 21 „rag»l«r»h«»r".

KSilter-hLllk griff» et »»n 8 llhr morgen» bi» 7 Mir »He«d4.

wöchentlich

»ez-igs-PreiL sur Heide Ausg-den: M?. 1.20 monatlich, Mk. S.60 »ierteljäbrNch durch den verl»g N. ohne »ringkrlodir Mk E vierlkljShriich durch alle deutschen Poftans-alten. a,i»i»liettt« vestcllgeld, — 8e»»iS. veüellll»ge» nehmen anßerdeni entgegen: i» «ie-baden die zwei,stelle Bi»- "arckrmg 1». sowie die Ausgabestellen IN allen Teilen der Stadt; in Biebrich: diedertiaen Aus- gabestcllen mid IN den benachbarten Landorten und im Rheingau die betrencnden La>di»tr-Lr«ter

12 Ausgaben.

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Berliner Abteilung -es Wiesb-dener T-gbk-tts: Berlin W. r Potsdamer Str. 121 K. Fernsprecher: Amt Lützow 6202 und 6203.

Donnerstag» 10. Ianuar 1918.

klbend-klusgabe.

Nr. 16». 66. Jahrgang.

Die uns von der dafür zuständigen Stelle zur Liefe­rung von Zeituncfs-Druckpavlcr zugewirsene Papier- sabrik muhte weiten Kohlcnmauqcls ihre» Betrieb einige Tage rinstellen und konnte deshalb die für uns bestimm­tem Papierliefernngcn bis jetzt nicht ansführen.

Das „Wiesbadener Tagblatt" roird infolgedesteu bis zum Eingang neuer Papirrlieferungen gezwungener­maßen einige Tage in beschränktem Ilmfang erscheinen.

Der Verlag.

Die zkitdenzverhandlungen in Brest-ritowrl.

(Bon unserer Berliner Abteil«ug.)

l- Berlin, 10. Jan. ((Ftg. Drahtbericht, zb.) Gestern fand in Brest-Litowsk eine neue Vollsitzung der Vicr- bundsdelegierten und der nrssiichen sowie auch der ukraini­schen Vertretungen statt, die von seiten des Staatssekretärs v. Kühlmann und des Grafen Czernin zu sehr be - deutsainen Erklärungen führte. Wir glauben, daß diese Erklärungen in Deutschland allgemeine Zu­stimmung finden und zur Beruhigung auch der aufge­regten patriotischen Gemüter beitragen dürften. Bevor der amtliche Bericht vorliegt, sind wir in der Lage, vom gestrigen Berhandlungsverlauf folgendes Bild zu geben:

Talaat-Pcscha eröffnete die Sitzung mit einer Ansprache und bat Staatssekretär v. Kühlmanu, den Vorsitz zu über­nehmen. Der Staatssekretär stellte zunächst die Frage, ob man sich an die bisherigen Formalken halten wollte, und gab i'irr.n einen Rückblick auf die Vorgeschichte der Friedens- rer bank langen. Am 28. November habe die russische Regierung durch Funkspruch ihre Bereitwilligkeit erklärt, mit allen Kriegführenden Friedensverhandlungen aufzu nehmen.

Gr if H e v 11 ln ? hübe darauf rnt Reichstag? erwidert, daß die russische Kundgebung die nötige Voraussetzung sür den SJrptjtr von Fricdensbesprechungcn enthalte. Aus den Wassen- stillstand-fperhandlungen eutwickelien sich dann die Friedens verhau dl nn gen ton Brest-Litowsk, die am 22. Dezember be­gannen und die in zwei gesonderte Teile zerfallen. Der erste Teil galt der Erörterung eines allgemeinen Friedens. Am 25. Dezember machten die Russen den Vorschlag, die sür einen allgc- niciuen Frieden geltende!: Bcstinmmugen allen Kriegfübrrndcu bc- könnt zu geben und ihren eine zcb«tägige Frist zu stellen, um sich zu äußern Am 4. Januar lag keine Antwort vor, daß die Bei bürdeten Rußlands die sür alle Böller gleich bmdende Ver­pflichtung angenommeu hätten.

Das Dokument war damit hinfällig geworden.

Für den zwcrtcn Teil der Beratungen bestehe setzt dre Hauptaufgabe dort wieder anzuknüpfen, 'wo man vor dem 25. Dezember stehen geblieben war, das beißt, bei der Erwägung über einen Frieden zwischen dein V i c r b u u d n n d ?! u ß l a n d In der Zwischenzeit hatte di- russische Delegation au General Hofsmann cm Telegramm gerichler und vrrgcschlagcn, die Fortsetzung der Konferenz ruf neu­tralem Beten, in Steckholm oder dergleichen, stattsinden zu lassen. Namens der deutschen Negierung erklärte der Staats- sekr-när den unabänderlichen Entschluß, diesen Vorschlag abzu» lehnen

Man sei nicht in der Lage, die in Brest-Litowsk begonnenen

Ve-Handlungen an eincm anderen Ort welterznsuhren.

Möglicherweise könne man für die Beratungen später -'.inzusetzeu- dcr U l> t e r a n s > ch tl >' e andere Orle wählen, nicht aber für die Hi-rptkonserenz Sei! der Unterbrechung der Friedensoerhrndlungen an> 28. Dezember seren Zweifel aufgestiegeir. was dre aufrich­tige Abs.cht der rusiischen Negierung betreffe, zu einem bat. d i g e n Frieden zu gelangen. Der Staatssekretär wies auf den Funkspruch der Peter! burger TelegraphenagenMr, der man amt­lichen Eharekter lcimcssc bm, in dem eine angeblich von dem Wortführer de: rusiischen Delegation am 2. Dezember in Brest- Litowsk erhrbene P ro> c st erklarung wiedergegeben wurde. Tieft Erklärung war in allen Teilen erfunden. Damit war der Zweck verfolgt worden, die Lage zu verwirren und das Ziel der Friedeiisverhandlungen zu gefährden. Nur weil die deutsch: Regierung anmhme, daß der Wunsch de» russischen Volkes an einem dauernden gcsickerten Frieden fortdestehc, drücke sich die Hoffnung aus, daß die Verhandlungen mir Aussicht aus Erfolg fortgesetzt werden können. Graf Czernin war es vorbc- halten, cme noch deutlichere und energischere Sprache zu führen. Er erklärte, wrlchc Gründe vorlrcgen, ivarunr der Bierdund in der Lrisfrage nicht nachzugeben vermöge. Diese Gründe seien erstens technischer Art. Nur in Brest-Lltowsk stünden beiden Parteien solche telegraphiicheu Verbindungen zur Verfügung, daß üe schnell und zuverlässig mir ihren Regierungen verkehren könnte». Diesen tilegraf hischen Apparat möchten die Vierbundsregierungen nicht missen. Zneitms seren die Grmnde allgemeiner Art. Graf Czernin sagte- Cie, meme Herren, richteten an uns die Ausforderung. übe: die Vvr ved ingungen eines allgemeinen Frie­dens zu lernten Auf Ihren Wunsch wurde eine zehntägige Frist vereinLart, damit Ihre Verbündeten Gelegenheit hätten, die hier auf­gestellten allgemeinen Bedingungen anzunehmen. Ihre Verbündeten haben nicht gearttirortei. Heute handelt es sich nicht mehr um einen allgemeinen Frieden, sondern nur noch darum, einen Sonderfrieden zwischen Rußland und dem Bierbnnd zu- stanoe zu bringen Eine Verlegung dieser Konferenz würde der Eurerrte Gelegenheit geben, diese Beratungen zu stören. Gras Lzcrr.in verwies die russischen Delegierten mit allem Ernst dar- aus, daß dre Verantwortung iür die Fortdauer des Krieges allein auf sie fallen würde.

Tie türkischen und bulgarischen Delegierten schlossen sich d res eil Dorten an. General Hoff- ruWM erhob iwtustf Protest wegen der Petersburger Funk»

sprüche und Aufrufe, in denen Be s ch i m p f u n g e n Deutsch­lands und des deutschen Heeres enthalten seien rrnd zu revo­lutionären Umtrieben aufgefordert wurde. Die östev- reiLisch-urigarischen, türkischen und bulgarischen Militär- bevollmächtigten schlossen sich diesem Protest an.

Darauf fragte der Vorsitzende Staatssekretär von Küblmann, ob einer der russischen Delegierten das Wort zu haken wünschte. Trotzky erbat eine Vertagung bis 4 Uhr nachmittags, damit die russische Delegation ihre Ant- w c r t formulieren könnte. Um 4 Uhr nachmittags wurde eine we- t«re Verschiebung erbeten. Wahrschein­lich bat heute früh die zweite Vollsitzung begonnen.

Line Reichskanzlerrede im kjauptausschutz.

L. Berlin, 10 Jan. lEig Drahtbericht, zh.) Wie wir aus parlamentarischen Kreisen hören, wird Reichskanzler Graf Hertlmg in einer der u ä ch si e n Sitzungen des Hauptausschusses, wahrschein­lich am Montag, gussührlich auf die Kriegsziele Lloyd Georges und Wilsons antworten.

Die Bilanz der Lufttämpse im Dezember

119 Flugzeuge auf feindlicher Seite gegen 82 bei uns.

ver Tagesbericht vom 10. Januar.

W. T.-B. Großes Hauptquartier, 10. Jan. (Amtlich)

Westlicher Kriegsschauplatz,

Südöstlich von?) Peru am Nachmittag lebhafter Artit­le r i c k a m p f. Westlich von Zanvoorde scheiterte rin starker nächtlicher Erknndnngsvorstos! der Engländer.

An der übrigen Front blieb die Gefcchtstätigkcit gering.

Im Dezember betrugen die Verluste der feind­lichen L n ft st r e i tk'r ns t e an den deutsche» Fronten v Fesselballone und 119 Flugzeuge, von denen 47 hinter unseren Linien, die übrigen jenseits der gegnerischen Stellun­gen erkennbar abgestürzt sind

Wir haben im Luftkamvs 82 Flugzeuge und 2 Fessel­ballone verloren.

Lstlicher Kriegsschauplatz.

Nichts Neues. ^

Mazedonische und italienische Front.

Die Lage ist unverändert.

Der Erste Gencralguartiermcister: Ludendorsf.

Dar steche Zrietzenrprogramm wilsonr.

•W. T.-B. Washingto.r, 8. Jan. (Router.) Wilson übergab heute dem Kongreß eine Botschaft, in der es heißt: Einmal, wie schon wiederholt vorher, Haber die

Sprecher der Mittelmächte den Wunsch zu erkennen gegeben, die K r i e g s z i e l e und die mögliche Grundlage für einen allgemeinen Frieden zu erörtern. In Brest-LitowSk

finden Besprechungen zwischen den Vertretern der Mittel­mächte statt, aus welche die Aufmerksamkeit aller Krieg- führenden gelenkt wurde, zu dem Zweck, festzustellen, ob es mögl'ch sei, diese Besprechung zu einer allgemeinen Friedenskonferenz zu erweitern. Die Vertreter Rußlands haben nicht allein eine fest umschriebene Dar­legung der Grundsätze, aus Grund welcher sie bereit wären, Frieden zu schließen, sondern auch ein ebenso klares Programm für die tatsächliche Anwendung dieser Grund­sätze vorgelegt. Die Vertreter der Mittelmächte legten ihrerseits die Grundlinien zu einer Vereinbarung vor, die, wenngleich weniger klar, einer Auslegung im liberalen Sinne fähig schienen, bis sie ein eingehenderes Programm mit positiven Bedingungen hinzufiigten. Dieses Programm brachte keinerlei Z n g e!t ä n d n i s s e, tveder für die Souveränität Rußlands noch zugunsten der Völker, um deren Geschick es sich handelt. Es bedeutete, kurz gesagt, daß i ie Mittelmächte beabsichtigen, jeden Fußbreit Landes, das ihre bewaffneten Massen besetzt hielten, jede Provinz, jede Stadt und jeden vorteilhasterl Punkt als eine dauernde Mehrung ihrer Länder und Rkacht zu behalten. Die Verhandlungen wurden abgebrochen. Die Vertreter Rußlands warerr aufrichtig und konnten ernstlich solche Vor­schläge von Eroberungszug und Vorherrschaft nicht in Er­wägung ziehen. Der ganze Zwischenfall ist sehr bedeutungs- reich, aber auch sehr verwirrend. Mit tvem haben die Vertreter Rußlands es eigentlich zu tun? In tvessen Namen rpvechen die Vertreter der Mittelmächte? Sprechen sie für die Mehrbeiten der Volksvertretungen oder für die Riinder- heitsparteien, für jene militaristisch-imperialistische Rkinder- heit, dre bisher ihre ganze Politik sowie die Angelegenheiten der Türkei und der Dalkanstaaten, die sie gezwungen haben, an dem Kriege teilzunehmeu, beherrscht hat? Wem haben wir nun also zugehöct? Denen, die im Geiste lind nach den Absichten der

Entschließung des deutschrn Reichstags vom 19. Juli 1917 sprachen oder jenen, die den Geist und die Absichten auf eine Eroberung und Unterwerfung verkörpern, oder haben wir tatsächlich beide Teile vor uns, die sich noch in offenem,

üc-ffnlintztzlosen Gegensatz zueinander befinden? Das sind sehr ernste und dringende Feigen, von deren Beantwortung

der Jrirdc chw 2kll abhgchst. öS gibt keine Verzrirrnag der

Meinung unter den Gegnern der Mittelmächte, keine Un­sicherheit über die Grundsätze, keine Unklarheit hinsichtlich der Einzelheiten.

Geheimtuerei, Nnansrichtigkeit und Mangel in der genauen Feststellung der Kriegsziele sind lediglich auf seiten Deutschlands und seiner Verbündeten. Das russische Volk ist, wie es scheint, vollkommen hilflos gegenüber der unnachgiebigen Macht Deutschlands. Seine Kraft ist anscheinend gebrochen, aber leine Sache will sich nicht unterordnen. ES appelliert an unS, damit wir sagen, was wir wünschen. ES ist unser inniger Wunsch und unsere sehnliche Hoffnung, daß ein Weg gefun­den werde, der ürrs erlaubt, dem russischen Volke zu helfen und seine weitgesteckten Hoffnungen aus Freiheit und einen dauernden Frieden zu erfüllen.

Unser Programm

ist ein Programm deS Weltfriedens und stellt zugleich das einzig mögliche Programm dar.

Der erste Punkt ist. daß alle Friedensverträge öffent­lich und öffentlich zustande gekommen sind, und daß danach keine geheimen inte-nationalen Pcreinbaonngen irgend­welcher Art mehr getroffen werden dürfen, sondern daß die Diplomatie immer offen und vor aller Welt betrieben wer­den soll.

Der zweite Punkt ist eine vollkommene Freiheit der Schiffahrt auf dem Meere außerhalb der territorialen Gewässer im Frieden sowohl wie im Krieg, mit Ausnahme jener Meere, die ganz oder teilweise durch eine iirternationale Handlung zwecks Durchsetzung internationaler Verträge geschlossen werden.

Der dritte Punkt ist die Beseitigung, so weit sie möglich ist, aller wirtschaftlichen Schranken und die Errichtung der Gleichheit von Handelsbeziehungen unter allen Nationen, die sich dem Frieden anschließen und sich zu seiner Aufrechterhaltung vereinigen.

Der vierte Punkt ist, daß entsprechende Garantien ge­geben und angenmnmen werden, daß die Rüstungen der Völker auf das niedrigste, mit der inneren Sicherheit zu vcr- einbarende Matz herabgesetzt werden.

Punkt 5. Die freie, weitherzige und unbedingt unpar­teiische Schlichtung aller kolonialen Ansprüche, die auf der strikten Beobackstung des Grundsatzes fußt, daß bei der Entscheidung aller solcher Souveränitätsfragen die Jnter- esien der betroffenen Bevölkerung ein ebensolcher Gewicht haben müssen wie die berechtigten Ansprüche der Regierung, deren Rcchtstitel bestimmt werden sollen, sollte herbeigeführt werden.

Punkt 6. Wir müßten ferner die Räumung des ganzenrnssischen Gebietes sowie ein Einvernehmen in allen Fragen, die es betreffen, verlangen zum Zweck der freien Mitwirkung der anderen, Nationen der Welt, um Ruß­land eine unbeeinträchtigte und unbehinderte Gelege rheit zur unabhängigen Bestimmung seiner politischen Entwick­lung und nationalen Politik erringen zu Helsen, um eS in der Gesellschaft der freien Nationen nritcr selbstgewählten StaatS- einrichtungen willkoinnren beißen zu können. Darüber hin­aus würden wir Rußland eine Unterstützung jeder Art, die es nötig hätte und wünschen würde, gewähren.

Punkt 7. Belgien muß, darin stimmt die ganze Welt überein, geräumt und wieder aufgerichtet werden, ohne irgend einen Versuch, seine Souveränität, deren es sich in der gleichen Weise wie alle anderen freien N.rtionen erfreuen soll, zu beschränken.

Punkt 8. DaS ganze französische Territorium nrüßte befreit und die besetzten Teile wiederhergestcllt werden. DaS U n recht, das Frankreich durch Preußen 1871 hin- sichtlich Elsaß-Lothringens zugesügt wurde mri>' das den Weltfrieden während nahezu 50 Jahren in Frag« stellte, sollte wieder gut gemacht werden, damit der Frieden ° im Inte kesse aller wieder sichecgestellt werden kann.

Punkt 9. Cs müßte eine Berichtigung der Halte* nii ch e n G r enge n nach dem klar erkennbaren nationalen Besitzstände durchgeführ! werden.

Punkt 10. Den Völkern Österreich - Ungarn», deren Platz unter den anderen Nationen wir sichergestellt zu sehen wünschen, müßte die erste Gelegenheit zu einer auto­nomen Entwicklung gegeben werden

Punkt it. Rumänien, Serbien und Monte­negro müßten geräumt werden und die besetzten G»biete znrückcrsiaiiet erbalten. Serbien müßte einen freien und sicheren Zugang zur See erhalten. Die Beziehungen der Balkanstauten, zueinander müßten durch einen freundschaft­lichen Verkehr gemäß den historisch reststehenden Grundlinien von Untertanen treue und Nationalität bestimmt sein. Auch müßten internationale Garantien für die politische und wirt- schafllrck-c Unabhängigkeit sowie der Nnversehrtheit des Land­besitzes der Balkanstaateii gegeben werden.

Punkt 12. Den t ü r k i s ch e n Teilen deS gegcmvärtigen oSmc nischen Kaiserreiches müßte die unbedingte Selbständig­keit sichergestellt werden, aber die anderen Natio­nalitäten. die jetzt unter der türkisck>en Herrschaft stehen, scllen eine unzweifeshafte Sicherheit für ihre LebenSbedingnn- gen und eine vollkommen unbeeinträchtigte Gelegenheit zur autonomen Entwicklung erhalten. Die Dardanellen sollten dauernd als freie Durchfahrt unter intcrnatilmalsrt Garantien den Handelsschiffen allerNatiouen geöffnet werden.

Punkt 13. Ein unabhängiger polnischer Staat, der alle Läi'der, die von einer unzweifelhaft polnischen BevAke- rung bewohnt sirrd, und -der einen gesicherten, freien und zu- vxrlässiK'n Zugong zur See besitzt, und d-Mn poütijchx, Pjrtz,