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Freitag, 21. Dezember 1917.
Nlorgen-Kusgabe.
Nr. 645 . ♦ 65. Jahrgang.
Die Umwälzung ?n Portugal.
Wenn die innere Umwälzung Portugals auch noch keinen neuen Stein aus dem Ententelunn herausgebrochen hat, so können doch keine noch io unversrorenen Fälschungen von 8 e u t e r nni) Havas etlvas daran ändern, dntz die ne..e politische Sachlage in Portugal vieles an dem Verhältnis der Taio- republ «ik zu ihren Ententefreunden geändert hat. Zwar scheint es ausgeschlossen, datz die neuen Männer, an deren Spitze »der frühere Gesandte Portugals in Deutschland, Sidonio P a e s, steht, den Willen und die Kraft haben werden, wider den englischen Stachel zu lecken; sie haben sich im Gegenteil sehr beeilt, zu versichern, datz Portugal seinen bisherigen Bündnispflichten treu bleiben wird.
Trotzdem dürfte sich die innere ebenso wie die äußere Lage Portifgals gegenüber den üblichen Ententegenosjen grundsätzlich, und zwar bald ändern. Paes und seine politischen Freunde verdanken ihre Macht lediglich dem allgemeinen Unwillen des Porres und dcs Heeres gegen das S y st e m C o st a, der als bedingungsloser Gefolgsmann Englands as unglückliche, von inneren Wirren zerwühlte Land in die h o i s n n n g s I o i e Abenteuer der Intervention stürzte. Während des Krieges hat sich die schlechte wirtschaftliche Lage Portugals infolge der Lebensmittelverteuerung und des Fehlens der wichtigsten Bedarfsartikel, wie Kable und Petro'eum. der Katastrophe genähert. Tie politische Tätigkeit der Regierung Machados und Costa.s bestand einzig und allein in der rücksichtslosen Verfolgung aller oppositionellen Elemente, die sich unter diesem Druck endlich zu gemeinsamem Widerstande zusammenfanden. Ihre Interessen trafen sich hierbei mit denen des Heeres, das niemals große Neigung für die kriegerische Abenteuer gezeigt hat, so datz es bereits bei der Mobilisierung und erst recht ss'äter beim Abtransport auf den französisck>en Kriegsschauplatz zu offenen Revolten gekommen ist. Will sich die neue Regierung am Ruder haltcm so wird sie dem portugiesischen Volke Brot und Frieden bringen müssen. Zn diesem Zwecke wird sie wohl oder Übel sich dazu aenötigt sehen, di? Be r v f l i ch t u n g e n, die ihre Vorgänger England gegenüber einge- ganaen sind, a b z u b a » e n, um endlich dem Lande wenigstens die Möglichkeit innerer Festigung zu geben.
Wie weit freilich die nefieu Machthaber imstande sein werden, der bisherigen Entwicklnna ihres Vaterlandes eine neue Richtung zu geben, mutz die Zukunft lehren. Portugal ist seit zwei Jahrhunderten dank eines korrupten Regierungssvstems von einer Kolonialmacht ersten Ranaes, die einst ottcfi Indien besatz. zu einem Staat van der Qualität der kleinen si'idamerika- nischen Republiken herabgesunken. Trotzdem, oder gerade darum ist das Land nicht imstande, seine besten Kniffe auf unabsehbare ^eit «malischem Interesse zu opfern. — Die französische Presse, die für den Umschwung der politischen Atmosphäre eines Landes die feine Witteruna des Ängstlichen besitzt, spricht bereits mit gratzer Besorgnis von der Arbeit der portugiesischen M a r i m a l i st en, die offen im kriegsfei"dlichen Sinne arbeiten. Der Wandel in der porturnaNs^m ^"tzennalilik wird sich allerdings kaum mit russischer Plötzlichkmt vollziehen. Dazu ist Portugal viel zu sehr d"m gewaltsamen Druck" Enalind? aus- gesabt: Das Erscheinen enasisckser Krieasschisse vor
Lissabon kann iederwit politisch? Erlrawnren verbin- bern. Nick'tKdKstgwenioer ist die Politische Bedeutung d"r pat-tuaielilchen Nmwaszuna nicht zu unterschätzen. Sie zeigt, datz das Beispiel Rußland? im En- tcnwkan'ern S W ,f I p wacht und datz di? von Enaland peaänaalwn Völker allmählich beainnen, die Welt nicht mebr dlfrch die englische, vielmehr durch die eigene Brille zu betrachten
nutz
W T.-B Woi't. Sv Tf, n'TflfitfwTitfrt f 1>r „Jmp«* »wOift trof Lillotrn boß bif <8clai-ttrn (Mtpfibritnnfiffn* tmb Franktrich» prf> brr tot'nd.litbcn Saflc anpasten „nb mit Sibonio Par« in Ber- linbuna e« lrtz hadcn. Dt:se tatsächliche Anerkennung, ber sich euch bie E-isaiibten Ftaltens unb Belgiens ang'Ichlosten, sei »»erfaß- sich, um dir Wege zur förmlichen Anerkennung vor,»bereifen kwonlo Pore ersreife olle sich ihm bietenden Efelegenheiten, »m d.» Crtfdiftifs Pirtuoal? zu bctxäftigcn, ben Krieg gegen Deutschland s o 1 1 z n s e tz c n ,
L- Berlin, 20. Dez. (Eig. Drabttzericht. K.) Nach einer hier mi* Madrid oinaelarilenen Mchduua ist General P'entento Castro au? seiner spanischen Verbannung n ich Ltssickc-n z u r ü ck g e k e h r t. Er soll zum Präsidenten Portugals ausenelwn sein. Der französische M inist er- r a f beschloß tue neu« poptug-osifch- Reg erring nicht a nz a- erkennen. ,
ktbberufuny Barral'?.
W. T-B Jimftcibam. 20. Dez. ,Trahfbericht.) Reuter berichtet emk Aihcn bim 15. Dezember. Die Blätter melden die Abberufung
Karralls. Siächi«lg»r sei Keaeral «HiUaumat, Karrall
sei für einen hob eien Posten bestimmt. Ferner wird gemeldet, daß der franzisiischi Ädunral, der das Geschwader der Alliierten im Ägäischcn Meer lejchligte, durch Konteradmiral Fat» ersetzt wotden sei
Ein französischer Beirat für daS Zusammenwirken mit Nordamerika.
W. T.-B. Paris, 20. Dez. (Drahtbericht. Agence HavaS.) Bei dem Ministerpräsidenten wird ein Beirwt für die planmäßige Aufrechterhaltung deS Zusammenwirkens mit Nordamerika gebildet. JuleS C a m b o n, früher Botschafter. in Berlin, wird die Durchführung der Maßnahmen zu überwachen hadert.
Meuterei auf einem französischen Kriegsschiff.
So. Bern, 20. Dez. <Eig. Dcahtbericht. zb-> Die „Times" bericbtit- Im Hafen von Oran (STlaierl hat auf einem fraiizduschen Kreuzer kürzlich eine Meuterei französischer Marir.rscldaten stattgefunden. Die Offiziere kmmten mit Hilfe ton Hafenarbeitern schließlich Herr deS Schiffe? werten und aus dem Hafen auslahren. Nachdem andere französische Schiffe erschienen waren, wurden die Meuterer überwältigt und nach Algier verbracht. Der Kreuzer ist später in Toulon angekommen und mußte wegen der von den Meuierern vorgenommenen Srbotige auf Dock gebracht werden
Die Katastrophe deS französischen Urlauberzuges.
W. T.-B. Bern, 20 Dez. lDrahtbericht.) Zu dem vor einigen Tagen gemeldeten' Eisenbahnunglück im Tunnel De; Mc- tane berichten Pariser Blätb.'r noch, daß dir Entgleisung tes Urlauberzuges sich infolge Beschädigung der Lokumottvbremse ereignete. Mehrere Wagen mit Kranken und Urlauberit stttrzten übereinander und brannten in wenigen Miwlten lichterloh. Das Unglück ereignete sich zwischen Mcdane und St. Michel de Maurienne. Die e-sie Hilfe wurde von einem nach Italien fahrenden englischen Saniiätsziig geleistet. Die Zahl der Toten und Verwundeten ist sehr groß. Die genauen Verlustziffern dürfen jedoch immer noch nicht bekanntgegeben werden.
valfour über die Nriegsziele Englands,
IV. T.-B. London, 20. Dez. (Drahtbeticht. Reuter.) Pansonby griff im UnterhruS die Diplomatie Englands und seiner Alliierten scbarl an. Er erklärte, die veröffentlichten Kriegsziele der Alliierten stimmten nicht mit den Vorschlägen in den Geheimstdrtcägen überein.
In seiner Antwort betonte B a l f o u r, die kriegSpoliti- jckien Äußerungen des Präsidenten Wilson und die Gedanken verschiedener Fübcer in England schienen ihm durchaus im einheitlichen Cieiste gehalten zu sein. Balfour bezog sich auf die vielen Äußerungen zur Kriegspolitik seitens der Minister der früheren und der jetzigen Regierung, die stets im selben Stnne gesprochen und die großen Ziele, für welche England ohne selbstsüchtige Beweggründe kämpfe, mit vollkommener Klarheit cmSgedrückt hätten, und fuhr fl'tt' Wie kommt V nsonby^ zu einer Anwendung so offenbar grober Kunstgrifre? Doch nur. weil er alles zu tun wüi.scht. was die Politik unserer Feinde unterstützen kann, deren hauptsächlichsten Mittel zur Stimmungsmache in dem eigenen Lande und in Rußland sind, unser Ziel als selbst- süchttg und imperialistisch binznstcllen, und zu behaupten, daß England wegen rein selbstsiichtigrr Zwecke den Krieg per- läng,re, den die Mittelmächte abzuküczen wünschen. Aber eS gibt keine größere Verkennung der Tatsachen. Pi.nsonby sagte, daS Auswärtige Amt und das KriegSkabinett seien ungeschickt gewesen und hatten Rußland gehindert, auch in diesem Auaenblick mit vollem Herzen auf der Lette der Alliierten zu stehen«
Dir ruflischr Rrvolntion
sei hier im Lande und ven der Regierung so kaltherzig be- gtüht werden, daß die ganze Zukunft der englischen Be- zirburgen zu Rußland höchstwahrscheinlich dahin wäre. Ich kann mich verbürgen, datz. so weit die Regierung und da« UnteihauS in Betracht kommen, das Ende der ü b l e n A u t o- krat'.e in Rußland mit warmer Begeisterung und leb- Leftnt Hoffnungen begrüßt wurde, die leider bis beute an- scheinenk so wenig gerechtfertigt sind. Die Konferenz über die KriegSziele wurde pon der englischen Regie- rnng nicht abqrlrbnt. Es lagen ungeheure Schwierig- knien vor. Aas alle Fälle wurde eS. wie ich tunke, von allen kriegführenden Mächten und zu einer gewissen Zeit von der ruffsichen Regierung selbst besonders stark empfunden, daß dieser ider jener Auaenblick für diese besondere Erörterung nicht günsttq ist. Nicht so sehr die Aussprache üiter di« KriegSziele ist wünsck>enSwert, wie eiine solche über die Kricg-nnetbr den.
Den Krieg fördern ist das nächste und wesentlichste Jntereffr.
Pi nsonby scheint zu denken, daß wir eine unberechtigte, ja verbrecheriscl>e Geh.simhaltung unseres Verfahrens zugeslan- den hätten, daß wir btt unseren Erklärungen, betreffend die Selbstlosigkeit unserer Ziele, mit der wir in den Krieg eingetreten sind, unsi-r Volk und die Mittelmächte getäusckit hätten, und etwas getan hätten, was P> nsonby als befleckende Ehre des Landes bezeichnet hat. Unsere Erklärungen, bttr. die Uninteressierrheit, mit der wir in den Krieg eingetreten sind, waren Erklärungen über die Politik unsere» Landes. L« war aber nicht unsere Sache, dt» Absichten derer,
mit denen wir zusammen wirken, zu erörtern. Vielmehr «8r* es etne grcße Unverschämtheit gewesen, ihre Beweggründe za kritisieren. Wir haben kein
Abkommen über Konstantinopel getrcffen, um irgend einen imperialistischen Gedanken ßv« Ausdruck zu bringen. Der Gedanke war über die Maßen töricht, muß jedem so erscheinen, der nur die oberffächiichftH Geschichiskenntnis der englischen Polittk im nahen Osten be» sitzt. And ihr geht klar hervor, daß die Aushändigung Konstantinepels an die Russen vom imperialisttschen GesiihtS' Punkt auk- eine «Sache ist, in die sich die englis«chen Staat?« männcr wohl gefügt, die sie aber sicherlich niemals selbst! a n r e g e n oder , widerstrebenden Alliierten aufdrängea würden.
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Eine wichtige Erklärung Lloyd Georges?
IV. T.-B. Amsterdani, 20. Dez. (Drahtbericlsi.) Eiq hiesiges Blatt meldet aus London: Heute wird Llayd Georg? im Unterhaus vielleicht eine wichtige Erklärung abgebe», daL sich hierauf über Weihnachten vertagen wird.
Die zrieden'v'rhandlunge» mit Rußland.
Die Zrage der Einberufung der Nelchrtag»» k^auptaurfchufle».
2«. Berlin, 20. Dkg (E«g. Dvnbiibericht. zb.) Rach dem „L.-A." kann aus dem streng vertrtulichen Inhalt der inter» fri.'ktionellen Besprechung nirr so viel «titgeteikt werten, daß eine Einberufung deS Haup«tau»- s ch u i f < 8 wobl sicher ilft, indes noch nicht sebr bald erfolge» dünste. Einzelheiten werden indes erst endgültig beifchloff««» ««erden, «wenn die aut heute nacknnittag angcsetzte Konferenz deS Reichskanzler? und der Vertreter der Reichstagsfraktionen stattgefunden hoben wird. Z» diesem Zweck ist dann auch kür beute abend ein« weitere Zusammenkunft der Mehrbeitsparteien und der Nationallibs» palen ariigesetzt «worden, van deren Ausfall die Frage, wann der Haulptivusschuß einzüberufan sei, abbangen wird. An de« heuttqen Besprechunnen nwbmen u. a. teil von Nationaelw» räler «Seit« die Herren Dr. Stvc>se«mann und Freiherr von Rickithofen vo-n den Fortschrittlern Abgeordneter Fischdeck. vcm Zentruim Dr. Tr'mbcwn und Erzb-pger urrb von de« Sozialdemokraten Scheidentann und Ebert.
Die russisch)« vekeggsson.
Br. Haag, 20. Dez. (Griff. Drrhtbecicht. zb.) Nach ein« Petersburger Meldung wird die russische Delegatton zu de» Friedensverhandlungea aus den Diplomaten DobrovolSky, Professor PokröwSkv. Admiral Avanow und dem Finanzmaim ObolenSky bestehen. _
Die 3usc,mn,enfetztinq der l-tonstituants.
W T.-B Pcterklmrg, 20. Dez. (Drahtosricht.) Melbmt, d« Peterslwrger ^clegraplcnogentur. Der Ausschuß für die Wahle» zur vetiobungfctcnden Bersamrnlt.ng bringt Angaben über bie SSS Mitglieder Br» bwsctc sind 105 Bolschewik:, 1S2 revolutionär» Sozialisten, 2 Mcnschiwtki, 18 ukrainische re»ol»ti»n«re Sozialch«« und Sozialdrmrkratkn, sowie 11/ Kadetten.
Die Schwierigkeiten bei Beginn der Konstituante.
— Berlin. 20. Dez (zb) Im „Vorwärts" heißt e•; Wie groß die Sckwiecigkriten sind, die den Anfang deH Konstituante bedrohen, geht aus der Anahme hervor, es ser wahrsckMnlich, daß der rechte und der linke Flügel nicht g v> mf infam tagen würden. Der reäsie Flügel werd ge« sindert zusammentneten, der linke mit dem ExekutivauS- schuß zusammen einen Konvent bilden.
vke kkurbreituny des vürgerstrieq«.
IV. T.-B. Amsterdam, 10. Dez. Das Rrutersche Bureau meltrt auS Petersburg vom 18. Dez.: Der Bürgerkrieg b>-eitei sich läng? der Wolga nach Norden und von Astrachan bi- Samara aus. Astrachan ist im Besitz der Bolschewtki. E4 wirt aber gemeldet, daß gestern die Kosaken nur mehr 20 Kilometer von der Stadt entfernt waren. Wahrscheinltctz bat Irrt der Kampf bereits begonnen. Die Bolschcwiki verfügen über zahlreiche M.ischinenq-wehre. haben aber fast kein« Geschntze, nährend die Kniakcn leichte Feldgeschütze haben. In Zaritzy beherrschen weder die Bolschewtki noch di« Kosaken die Lage. Beide wurden durch Anhänger II io« d ork geschlagen. Von Orenburg dringt der Kosakene sübrer Dotton gegen Samara vor.
Rostow in den Händen der Kosaken.
W 1 --B. Pi-Iorsbmg. 20. Dez. (Drahtbericht.) Meldung der Peter-kurger Lelcgraphkpagcniiir. Nach einer Nachricht aus RostoM befindet sch die Stadt in den Händen de: Kosaken.
Lin Vorschlag Nalevin, zur Beendigung des vürgerbriers.
Br. Rotterdam, 20. Dez. (Eig. Drahtberichi. zb.) DH Meldung, daß -bi" Kuban-Kokaken in Rostow eing-» rückt sind, «wird bestätigt. K -t ied i n ichltig der Petersburger Zentralrngierang vor. dem Büraerkrieg ein Ende zu machen, unter der Bedingung, d.iß die M o x i m a l i st e n sich in diei Angelegenheiten deS DongebietS nicht einmifchen un^ eine der kontzitutarischen Berjammlang vevanüvv rLich-
