Einzelbild herunterladen
 

Verlag Langgasse 21

„TagtUailyaus".

ESalter-Salle grtffntt oon d UDt morgens bi» 7 Mir abend«.

wöchentlich

Vctug*-tm« int »erde Ausgaben: Ml. l. moualli». Ml. i- ni-ttfltdbrHd) tmr* den Bering ÜangnnNe il. ohne «irngerlrbu Ml «.US vierteliäbrlid) durch alle deutschen Poftansialten au«ich>,erlich Beiiellgeld — kezugs-veiiellungeu nedmen auherdem entgegen. IN ldieSbaden die Zweiasielle Bi«> Utarilnng l» iow» du Äu«nndeilellen in alle» Teilen der Stadi; in Biebrich: die dortigen Än«> gadeiirllen und in den benachbarte» Landorlen und im Sideingau die betreffenden Tagblart-Träger.

13 Ausgaben.

Fernruf:

„TagdlailhailS" »ir. SS50-L3.

Bon 8 Uhr morgen» bl» 7 llbr abenv». nutzer Sonntags.

Buzeigeu-Preis für die Zeile: 25 Pfg. für örtlufrr «nzergen; 36 Pfg. fpr auswärtige .Inzeigeu: 1.2' Mk. für örtliche Reklamen: Ml. für auSlvöniae Reklamen. — Bei wiederbolter Aufnahme unver­

änderter Anzeigen in kurzen Zwi chen äumen ent'vrechender Nachlatz Anzeiaev-Annahme: ?Vür die Abend-Ausgabe bi» lS Uhr mittags: für die Morgen - Ausgabe bis 3 llbr nachmirtags. — Für die Aufnahme von Anzeigen an oorgefchriebenen Tagen und Plätzen wird keine Gewähr übernommen.

Berliner Abteil»»» des Wiesbadener Ta gblatts: Berlin W„ Potsdamer Str. 121 K. Fernsprecher: Amt Lütz ow 8202 und 6203.

Samstag. 17. November 1917. tHOnjCn s HU$C)Cl&&* Nr. 5S7. ♦ 65. Jahrgang.

Das Kabinett Clemenceau zustande gekommen.

IV. T. -B. Bern, IG. Nov. (Drahtbericht. Havas.) Das -reue Ministerium setzt sich folgendermaßen zusammen: Minfirec; räsitent und Kriegsminister: Clemenceau;

Justizminister- Rail; Auswärtiges: Pichon; Inneres: PamS; Z-nunzen: Kietz; Marine: Georges Leygues; Handel:

Clcmentcl; Öffentliche Arbeiten: Claveille; Rüstungen: Luchenr; Unterricht: Lafferre; Kolonien: Henri Simon. Die Ministerien fiir Verpflegung. Landwirtschaft und für Arbeitcvangelegenheiten werden später beseht werden. Jeannemey wird als Unterstaatssekretär in das Krregs- miuisterium und Cels als Unterstaatssekretär der Marine be­rufen. Clemenceau wird das neue Ministerium beute nach­mittag um 3 Uhr dem Präsidenten Poincare vorstellen.

Br. Haag, 16. Nov. iEig. Drahtbericht. zb.) Pariser Privatdeipescheu besagen» daß -der Auftrag au Clemen - c e a u, tzciG neue Kabinett zu bilden, erst möglich wurde, nachdem ein Versuch, einen Meck der drei linken P r>r- teien Zu bilden, gescheitert war. Besonders die mächtige radskal-sozialistischc Gruppe war abgeneigt, eiucim derartigen Block beizutreten, und wollte einen ihrer Männer als Premiermimster in das Kabinett bringen. Die Sozialisten hat Clemenceau übrigens dadurch für sich Zu ge­winnen gesucht, daß er dem jungen sozialistischen Deputier­ten Lavat, einem sehr ehrgeizigen Mann, einen Regre- vumgssessel angeboren hat. Zunächst hat e? denn auch geheißen, die Sozialdemokraten seien nicht abgeneigt, einen Versuch zu machen, der auch in ihren Augen als notwendig erschien, an­dererseits aber nur privaten Charakter haben könne und tat­sächlich hat. Albert Thomas hat Clenienceau bereits wohl­wollendes Abwarten zugefichert. Unter diesen Umständen hat die am letzten Freitag erfcklgte Kampfansage der unifizierten Sozialisten an Memenceau über­rascht. in vielen Kreisen betrachtet man Clmneneeaus Auftre­ten nur dadurch als erklärlich, daß die neue Regierung un­bedingt zustande kommen muß, bevor die Konferenz der Entente in Paris zusammentritt.

Der Bürgerkrieg in Rußland.

Oie MaximaNflen im Besitz der Macht.

8. Stockholm, 16. Nov. (Tig. Drahtbericht. Ab.) Über den /Ussischen Bürgerkrieg melden zuverlässige Nachrichten über­einstimmend, daß die Lage dor Petersburger Revolutionäre sich stündlich verbessere. Kerenski sei tatsäch/ich nach der zweiten Schlacht vor den Toren Petersburgs von Gmtschina mit geringen Truppen geflohen. Sein Aufent­halt ist gegenwärtig unbekannt. Die Verbindung zwi sch -n Kevenski, K o r n > l o w und K a l e d : n ist unterbrechen. In Petersburg selbst beginnen die Bolschewiki die Neu­ordnung des gänzlich gestörten Regierungsappa­rats. Die Sozialistenparteien haben sich endgültig zur Un­terstützung des revolutionären Miliiärkvmitees zusammenge- schloffen, so daß die Petersburger Revolutionäre ihre Macht jetzt aus eine breitere Grundlage stützen. Außerdem sind in Petersburg neue vevolutionStreue Truppen zufcnnmenge- zcgen. Die Petersburger Garnison, welche jetzt der neuen Regierung als zuverlässig gilt, wird durch Truppen der O st seeflotte, sowie "durch finnkändisch« Regi­menter unterstützt. Die /bisher zurückhaltende, in Finnland siebende 166. Infanteriedivision erklärte ihren be­dingungslosen Anschluß an die Arbesterräte, sowie ihre Be­reitwilligkeit, jeden Ailgenblick für die Förderung der Demo­kratie ei-nzutreten. Das neue M i n i sie ri u m erschien am Dienstag zur Tagung der Arbeiter- und Soldatenräte in Petersburg» wobei Außenminister Trotzky über die allge- meiine Lage referierte. Er erklärte, die Petersburger Regimenter erwivsen sich nunmehr als durchaus zu- v e r l ä s s i g.» Die Televho «zentrale, welche bei dem Eind--ingen der KerenÄkischen Truppen in Petersburg der alten Regierung sich wiederrim crnsclloß, sei durch die rote Garde gewaltsam besetzt worden und werde jetzt ü b e i - wacht. Die Pawlowsche Kriegsschule, welche nach der Verhaftung Kerenskis trotz des Ultimatums der Revolutio­näre nicht kapitulierte, fei dem Erdboden gleichge­macht worden. Die Geheimverträge Rußland? mit der Entente feien noch nicht dnrchgearbeitet, doch stehe ihre Veröffentlichung unmittelbar bevor. Die Regierung wird ihr Programm mit einem ausführ­lichen F ried e n Svo r^chlag vorlegen.

Die Verhandlungen der Sozialisten mit den

VolkSiewist'«.

IV. T -B. London. 16. Ncv. (Drol tbericht. Reuter.) Ein Tele, gramm au? Bc:er«turg yrm 13 November an dte Bstvr besagt: Während der Veitondliingen über Bildung einer sozialistischen Regie, rung nitrit der Cisenbahuerstreik aufgcbobm. Die ooi den Sozia­listen den Brsick-euiki» angeboienen Bedingungen sind: l. Entwaff. nunn der roien Ca'de. L tie P.neesburgrr Garnison unter Kontrolle bei Gcinciiittt usammlung gestellt, 3. dt: miitäcischen

Operationen wc'den crnglschränkt. Wenn dies: Beringungen ange- nommen sind, wird 4. vollständige Garantie gegeben, daß Keienskit Truppe» beim Cinrücken in Puersburg keinen Schuß l i! e n werte». 5. Sollen keine Haussuchungen und Bcr- hastunger. vcrgeuonimen werden. Wenn unter dielen Bedingungen e>n Wasseustillstand zustande kommt, werden Veryinviungen über

die Bildung einer Regierung, die aus sozialistischen Par- teien besteht, aber ohne Zuziehung der Bolschewikis be­gonnen werden Tic Bolschewikis verlangen außer der Teilnahme an der neuen Regierunr dcmgcoenüber einen neuen aussührewden Hauplaurschuß der Sowjctabgeordneten.

Vas Drängen nach sofortigem Zriedensschlutz.

Berlin, 16. Nov Wie der „Lokalanzeigcr" von ver Schweizer Grenze berichtet, meldet der „Daily Telegraph" aus Petersburg, die Soldaten des Miliiärbezrrks von Peter» l-urg verlangteu den sofortigen Frieden In den Vororten von Petersburg zeigen stch reine Truppen Kerenskis.

Oie Bewegung gegen Lloyd George.

W. T.-B. Amsterdam, 16. Nov. (Dvahtbericht.) Nach einer Meldung des „Algemeen Handelsblaad" aus London sind iu der englischen Presse zwei scharf.voneinander ge­schiedene Strömungen zu bemerken. „Daily Mail", „Slrr" und die radikale Wochenschrift „Nation" benutzen die gün­stige Gelegenheit, um ihrem Groll gegen Lloyd George Luft zu machen» Sie tum os unter dem Vorwand, daß sie die militärischen Anführer vor der Ein­mischung vom der bürgerlichen Seite schützen wollten. -Sogar die konservative „Morning Post" stimmt iw diesen Ton ein, nur mit dem Unterschied» daß sie es mit dem Schatz der mAitärischen Führer ernst meint. Die „Times" nimmt eine gemäßigte Haltung ein und betont die Notwendigkeit der Einheit. Auch „Daily Chroniele" ist für Mäßigung und sMZgt vor. die Debatte am Montag in geheimer Sitzung zu erledigen. Der „Manchester Guardian" ergreift die Partei Lloyd Georges. Es ist nur die Lloyd George feindlich ge­sinnte Presse, deren Meldungen mit heftigen Ausfällen die Aufmerksamkeit aus sich lenkt. — Der Berichterstatter des „Mgemeen Handelsblooid" gla-ivbt, daß der Konflikt schließlich im Sand verkaufen wird, da Lloyd George -das Kabinett hin­ter sich habe, und daß A S gu i th wahvfchoiiAich nichts untec. nehmen werde, was die Gintgleit der Nation schwächen werde.

Folgen deS englischen Tchisf^ranmmanqrls.

— Haag. 16. Nov (zb 1 ^ Nach der „Financial News" sind in Neuseeland nacd den Angaben der Regi-runzsbevvllmächtigien noch England veischistungideieit 1:366 660 Hammel und Lämmer, 500 000 Rindcrvieitel, 140 000 Ballen Walle und SO 000 Kisten Käse, kannten aber wegen des Sck/.fstraunimangcls nicht besSrvert werden.

Der deutsche Nbendbericht.

W. T.-Ti Berlin, 16. Nav., abends. (Amtlich. Drahtbericht.) Starker Feucrkamp? de! D i p m u i d e n.

Im Osten nichts Besonderes.

Neue AngrissSersolg« int Gebirge zwischen Brenta und Piave. _

Gsterreichisch-rtngarischer Tagesbericht.

W. T.-B. Wien, 16. Nov. (Drahtberieht.) Amtlich ver­lautet vom 16. November, mittags:

Italienischer Kriegsschauplatz

Im Piave-Delta vor den Lagunen von Beuedig haben Honvedvbteilungen in zäher Säuberungsarbeit dem Feinde Gelände abgewonnen, wobei über 1060 Gefangene eingebracht wurden.

Im Brentatal bemächtigten sich österreichisch- ungarische Truppen des Ortes Cismon und der beiderseits aufrageude» Höhen.

Auch nordöstlich von Asiago verloren die Italiener wieder einige hartnäckig verteidigte Gebirgs- st e l l u u g e n.

östlicher Kriegsschauplatz.

Nichts zu melden.

Albanien.

Südwestlich des OchridaseeS von den Franzosen ge- räumte Linien wurden durch-unsere Truppen besetzt.

Der Chef des GcneralstabeS.

*

Italien in ven Mauen des Verbandes.

TT)\. Wie sich das „Journal d'.'s T^bots" aus Rom telegrophieren läßt, schilderte der radikale Abgeordnete Girelti in einer Rede vor seinen Wählern mit schonungs­loser Offenheit die schwierige Lage Italiens und die Unmöglichkeit eines Sonderfriedens. Zahlenmäßig bewies er die ?l b h n n g i g k e i t Ita­liens von seinen Bundesgenossen bezüglich der Lebens- mitte!, Kohle, Baumwolle nun. An ein Nachlassen des Krieges, g»schweige denn einen Sonderfrieden sei in­folgedessen nicht zu denken ohne daß damit den Ver­bündeten selbst das Reckt gegeben würde, durch Ab­schneiden der Zufuhren die nötigen Vorsicht«» mosiiegeln gegen Italien zu erg reiten. Die Bündins» trene sei daher nicht nur eine Threnpslicht, sondern eine mot-nielle Notwendigkeit und letzten ündes ein gutes Gesckäst. Wenn mon Italien die Teeznfuhren öurch Sperrung der Strotzen von Gibralta: nnd Sues ab- sikneiden würde, so müsse es in kurzer Zeit verhun­gern. weil Deutschland es trotz seiner militärischen Siege nicht verproviantieren könne. -

preußischer Landtag.

(Eigener Drahtbericht des .Wiesbadener TagblatrS".)

tz Berlin, 16. November.

Am Mmistertisch: Kommissare.

Präsident Graf v. Schwerin-Löwrtz eröffnet die Sitzung um 11 Uhr 26 Minuten.

Zunächst wird die Beratung des Antrags Jriodberg auf Annahme des Gesetzentw-icss über

Befreiung der Oissidentenkrinder vom Religionsunterricht

fortgesetzt. * »

Abg. Rand ehr (frnkons.): Trotz verschiedener Bedenken im einzelnen haben wir uns für das Kompromiß, wie es der Antrag der UnterrichtSkommisiion darstellt, cntschiedenl Die Abänderungsanträge lehnen wir zum größten Teil ab.

Abg. Hensel (kons.;: Wir fordern eine religii-se Er-

ziehvr-g der Kinder und wollen aur den Religionsunterricht nicht verzichten. Desstilb ist der Antrag Friedberg für uns unannehmbar. Wir erklären uns gemäß unserem An­trag (Antrag Arendtl drmit cinveritairden, drß unter Um­ständen eine Befreiung, vom Katechismusunter­richt stattftndet. Dort, wo ein besonderer Katechismus­unterricht stattfindet, sollen die Kinder von den bestimmten UntenickitSstunden befreit werden. Wir stehen auf dem Standpunkt, daß ohne Glauben an einen persönlichen Gott eine wahre Sittlichkeit unmöglich ist. Im Hinblick auf nnleren Reformator und das große Refornrationsjubeljahr wrsien nur die GewisienSfreiheit wohl zu sä,ätzen, siber wir erkennen keine sckrankenlose Freiheit an. Die persönl'cke Freiheit hat ihre Schranke an den Jntereffen der Gesamtheit, wie sie durch Schule und Kirche vertreten wird.

Abg Adolf Hoffman» (Unabb Soz.Z Selig sind/ die geistig arm sind, denn das Himmelreich ist ihrer. Das gilt besonders von dem Vorredner. (Heiterkeit.) Es ist unglaub­lich, was unS all's nufqetischt wird. Man soll da? Gute tun, um des. Guten willen, und nicht aus Furcht vor Strafe in ^yer Hölle und tu der Rechnung auf Belohnung im Himmel. Mn Katechismus, der auf reiner menschlicher Vernunft aufgebaut ist. ist bereits in der Arbeit. Dab-'e Kultur ist auch ohne Religion möglich. Die Kultur hot sich stets im Gegensatz zu den kirchlichem Dogmen ducchg-sebt. In dem Augenblick, wo die Trennung von Kirche und Staat und Kirche und Schule erfolgt? ist auch die Distidentensrage gelöst. Dann hat nie­mand mehr in die religiöse Kindererziehung binemzureden.

Abg. Dr. Vlankeabueg (natl.): Ick bedauere, daß die

Debatte einen so herben Nachklang erhält. Herr Hoffmann hot ein staunenswertes Talent, gute Gedanken durch seine Sprcchwe'se totzu'chlagen. Der R ü ck v e r w e i s u n g des Antrags an die Kommisiiün stimmen wir zu und hoffen, daß tie Angelegenheit in dem alten Geiste der Erbschaft Hrckcn- bergs mit Ernst. 4akt und Ehrfurcht behandelt wird. (Beifall bei den Nationalliberaleu.)

Mg. Otto (Vpt.) beft'irwortet di« Wiederherstellung des l'rfviür.plichen Antrags Fri-edbecg. Gegen^den Kempromiß- antrag der Kommission haben wir pädagogische Be­denken. Wir glauben nicht, daß wir auf diesem Boden zu zufriedenitelleirden Verhältnissen kommen werden.

Die Besprechung schließt. Der Antrag Friedberg und die dazu gestellten Abänderungsanträge werden einstimmig an die Uyterrichtskommission zurückverwiesen.

Der Gesetzentwurf, betreffend die weitere Verlängerung der Geltungsdauer der Verordnung über Sicherstellung des kommunalen Wahlrechts der Kriegsteil­nehmer voiss 7. Juli 1915, wird ohne Erörterung in dritter Lesung angenommen. ^

Es folgt die erste Beratung des Gesetzentwurfes, betr. den Bau eines Dampfkraftwerkes bei HannoveL Für den Bau des Werkes werden 13 Millionen Mark gerordert.

Minsster der öffentlichen Arbeiten v. Breitenbach: Die Errichtung eines staatlichen Kraftwerkes bei Hannover ist geplant, um das Kraftwerk b»i Dörverden an der Weser mit d:n Werken im Oberauellgebiet der Weser und des Mains zu verbinden. In dem Gebiete von Bremen bisFrank- furt soll die Elektrizitätswirtschaft durch ein zusammen- hängeuteö Netz von Hochspannungsleitungen aus eine ein- h'itliche Grundlaae gestellt werden, die fiir die Wirtschaftlich­keit und Bctriebssscherbeit von großem Wert ist. • Die Vor­lage ist misaearbeitet nack Leitsätzen, die für das Reich und den Staat fiir die einheitliche Versorgung de» Landes mil Elektrizität auloeltellt sind. Ich empfehle die Vorlage ter wohlwollenden Prüfiing des Hauses.

Abg. Dr. v. KcieS (kons.): Ich begriißc tie Vorlage als einen wichtigen Fortschritr auf dem Wege der Versorgung des V:te>lc-ndes mit Elektrizität. Ich bearrtrage Überweisung der Vorlage an d>e verstärkte Haushaltskommission.

Die Abnq. v. Haqeu (Zentr.), Dr. Frenzel (Vpt.), Brütt ffceikons.), Mathis (natl.), Hutz (Soz.) und Dr. v. Woyna (frci- kous?, erklären sich mit der Vorlage im wesentlichen ein­verstanden.

Das Hmrs beschließt gemäß dem Antrag Krres.

Es folgt die erste L«snng des Gesetzentwurfs, betreffend Anrechnung des Kriegsdienstes auf das Besol- dungstilustalier der Lehrer und Lehrerinnen an den öffentlichen Volksschulen.

Ki'ltnsminister Dr. Schmidt: Die Vorlage ist bestimmt, die wirtschaftlichen Schäden, die den LHrzrn aus dgm Kriegs,