Einzelbild herunterladen
 

Verlag Laaggafse 21

»,» » Uke mnicni MB 7 Btt akaM.

wöchentlich

®«»*l****t«a f»t MH *a*|tkta: Ml mmatfM, RI i aimrtutrrtu* »,* v_ ku«««(k ». -k- enn»erl«k»* RI 4 «6 »ietitfjaiirluk»4^ ka^ föaiÄ Brftrijelk. Besagt-BcfttBaaita neknen «uieekcm eatugnr ia BfeMu« AaJüKn . 1 «m mardnnfl 19, hniiVVt ,a«,.d-KeBe. in «B(n tril«n it««" S? «SS53, Ä'

,4k(, c a« awb ja bcw benadiD.rtfn «.n.-n» ÄS

13 Ausgaben.

Fernrnfr

ZagHRtt«»» Mt. NM-II. e*n 8 Uhr autgtai bis 7 Uhr ateaM, tatet l

Sakeiaea-Brei* ftr dir Seilt: *0 $fg. fit trtlichr Hnjefgen im »t&ettkai.rtt* ankftletaer Kagdger* in nnVithektr S»y!°r»i K Pfg. in kestn abweichender katzaakfücheaag. j.arie fit tie «kngta '8-fät «Be aakfaartizri, »a, eigen: l.iäRI. für örtliche NeNa«ea: 2.40 B(l fit Bei «riekerfwltet Aufnahme anverinderter Anzeigen in karzen Zwiicheariaiaen

Hf°r»:

örtlichen Anzeigen: »4 Pig. für «Be »aöinirtige Nek>«»ea. entfarechender Nachlaß.

aknie: Ȋr MeBkeak-BakgM linkt - ,,VlpV" "

BerliafT «Htflaa t »e, Wiftadener T°y»l-tts: «erli, U..Pgi«tg«er «fr, 121K. Fernspr. : Amt Littz.w 6202 «. 6203. f

»e»ikr >

Montag, 22. Juli 1917.

Die Gegenoffensive, ein grober Erfolg.

ver Tagesbericht vom 22. Juli.

® ro & e * Hauptquq.rtier. 22. Juli.

(Amtluh.)

Westlicher Kriegsschauplatz. Heeresgruppe Kronprinz Rupprecht.

Die Kampftätigkeit des Feindes war gestern gerin» «er als ln den Vortagen und nur in einzelnen Ab- schnltten der flandrischen Schlachtfront stärker. Sie hat sich heute allgemein wieder gesteigert.

o « rr^*» das lebhafte Feuer vom

La Bass6e-Kanal bis sudlech von Lens an.

Heeresgruppe Deutscher Kronprinz.

Am Chemin deS Dames batten bei Brahe und Cerny Einbrüche in die französischen Stellungen vollen Erfolg. Bewahrte westfalische und ostpreußische Kampf­truppen holten dort bei Erkundungen und Verbesscrun- llku »er eigenen Linien zahlreiche Gefangene aus den feindlichen Graben und wehrten heftige Gegenstöße ab.

Heeresgruppe Herzog Albrecht. Erkundunqsqefechte im Snndgau brachten Ge­winn au Gefangenen und Beute.

östlicher Kriegsschauplatz.

Heererstout des Generalsrldmarschalls Prinz Leopold von Bayern.

Heeresgruppe des Generalobersten v. Böhm-Ermolll Der am 19. Juli begonnene Gegenangriff in OstgaiiZien hat sich zu einem großen Erfolg der dentzchen und verbündeten Waffen ausgewachsen * ? e L# 0 J? tte £ ber russischen 11. Armee ist geschlagen. Trotz schlechter Wegeverhältnisix dringen unsere braven Truppen unermüdlich vorwärts. In vielfach erbitterten Kämpfen haben sie bie sich von neuem setzenden russischen Kräfte überall geworfen. Die Gegend wc'tlich von Tarnopol und die Bahn Brzezany- Tarnopol ist an mehreren Stellen erreicht.

Bei Brzezany beginnt nunmehr auch die russische /.Armee untc dem sich verstärkend:n Druck auf ihre Flanke zu w e i ch e n.

Die Gefangenen- und Brutczahl ist groß. In

?üV e reiche Vorräte an Verpflegung, Schießbedars und Kriegsgerat in unsere Hand.

Der der Heeresgruppe des Generalobersten von W o y r s ch war der Feuerkampf an der Schtschara und Serwetsch lebhaft. Der Norüffngel ist in den bei der Heeresgruppe des Generalobersten v. Eichhorn be- ginnenden Kämpfen beteiligt.

Zwischen Krewo und Smorgon griffen die Russen nach taqelanger starker Artilleriewirkung seit gestern abend mit st a r k e n K r ä f t e n an. Ihr A n- sturm brach an der Front deutscher Truppen ver­lustreich zusammen. Nach unruhtqir Nacht sind heute morgen oort neue Kämpfe entbrannt. '

Nordwärts bis zum N a r o c z - S e e sowie zwischen T r i s w i a t y - S e e und D ü n a b n r g hat die ge- steigerte Fenertatigkeit angrhaltcn. Mehrfach wurden russische Erkundungsstöße zum Scheitern gebracht! Front des Generalobersten Erzherzog Joseph Außer lebhaftem Feuer in den N o r d k a r p a t b e n mid irfolgrerchen Borfrldgefechten zwischen Casinu- und SSM 6f i btr , HccreSgruppe des Gencralfeld- hlUidlungem' K4<f B f enn(,(f| keine größeren Kampf.

Mazedonische Front.

Die Lage ist unveränd-rt.

Der Erste Generalquartiermeister: Ludeudorff.

Die ganze russische Zr-nt am Sereth lm Weichen.

Der deutsche Kbendbericht vom 22 . Zu«.

dbrNn, 22. Juli, abends. (Amtlich. Draht-

Bericht.) In Flandern Artilleriekamps.

Südlich von Smorgm sind starke Anariffe der Rnsten ^schmtert-. an begrenzten EinbrnchSstellen wird noch gek.rmpfl Erzwungen durch uaseren AngriffSstofi am Sereth weicht

fcajSt* niftlftb ** a ** SUta &iptt m ^ an den

Der erfolgreiche Dvrchdrvch in Galizien.

(von unserer Berliner Abteilung.)

®Jf- ^7. Drachkbericht. zb.) Der fdhy.

h *«««**« de« Genevacfekdmaoschalls Leopold von Bayer», der in der Hauptstadt mit großer mfgemmanen wirb, hat bis vor Tarnopol ge- WtUne aMchtte Nnchtige« Stadt GaliziewS. Fast die HäEte ZL Mhrn amw Im» «fe geschlagen gelten. Genau aa rB Stelle. <oo B-uWow in »ärjahr mit \eatm.

Morgen-Kusgabe.

bis Lsmlbevg ^ durchzustoßen hoffte, haben die deutschen Truppen in teilweise sehr harten Kämpfen ihre eigenen Linie» weitvorgeschoben und «ine sackartigeStellung bis znm oberen Sereth vorgelegt, die an ihrem AuZ- gany 40 Kilometer breit ist und örtlich folge »dermaßen ge- kenngcichnet wird: VrJezanh-Aiugustolwka, das wiederervibert wurde. Jezierna an der Bahn und Hauptstraße Lemberg- Tarnopvl. Nesterotvice. dicht vor dem Sereth und von hier wieder nach Westen zurück, bis sie in die Gegend von Jalowze wieder die alte Kampflinie erreichte. DaS Gelände ist ein starLhügeliges Ackerland mit vereinzelten Waldstücken und versumpften Fluß- und Bachläufen. Nach dem gestrigen Heeresbericht standen unsere Truppen noch etwa 15 Kilometer vo» Tarnopol entfernt. Nach dem österreichischen Abend­bericht waren sie schon nahe an die Stadt herangekom- men. DerB. Z." wird aus dem k. und k. Kriegspreffe- quartier gedrahtet: Die gange Anlage der DurchbruchSaktion, das glänzende Zusammenwirken der einzelnen Waffen er­möglichte eS, einin bedeutenden Erfolg mit unverhältnis­mäßig geringen Opfern zu erkaufen. Dagegen sind die bluti­gen Verluste des ©eigner® sehr schwer.

Russische Eingeständnisse.

Russischer Heeresbericht vom 20. Juli: Westfront: In ter Richtung Wilna währen- des ganzen Tages leb­hafte Artilleriebeschießung. Nach stacker Artillerievorberei­tung griff der Feind mehrmals die Truppen auf der Front Kenicaki-Garbusow. 30 Werst südlich von Brody, an. Alle Angriffe wurden abgewissen. Um 10 Uhr verließ das Regi­ment 607, Meyuolv, das sich in dem Abschnitt Batkow-Manyur in der gleichen Gegend befand, eiaen mächtig seine Gräben und zog sich zurück. Dies verursachte den Rückzug der benachbarten Abteilungen und gab dem Feinde die Mög­lichkeit. seinen Erfolg zu erweitern. Unsere Nieder- läge erklärt sich auS der Taffache. daß. beeinflußt durch di« Agitation der Maximalisten. viele Truvpenabteilungen. die den Befehl erhielten, die angegriffenen Abteilungen zu unter­stützen. Zusammenkünfte veranstalteten und berieten, ob sie dem Befehl Folge leisten sollten. Mehrere Regimenter wei­gerten sich, ihren militärischen Pflichten nachzukommen und ließen ihre Stellungen ohne jeden feindlichen Druck im Stich. Die Anstrengungen der Befehlshaber und Ausschüsie. sie zur Ausführung der Befehle zu bewegen, blieben erfolglos. Öst­lich Brzezany und südlich Schibalin bemächtigten sich dre Österreicher und Deuffchen nach wiederholtem Angriff eines Teiles unserer efften Grabenlinien. Feindliche Veffuche. ur:S sütlich Brzezany anzugreifen, wurden durch Feuer ab­gewiesen. Östlich Halisz verließen die Abteilungen, die Bludniki besetzt hielten, das Dorf. Der Feind nutzte dies ans und besetzte es. Der Versuch. daS Dorf wieder zu nehmen, mißlang.

Ein neuer Oberbefehlshaber an der russischen Südwestfront.

W.T-B. Petersburg, 22. Juli. (Drahtbericht. Peters­burger Telegraphen-Agentur.) General Kornilow. der frühere Militärgouverneur von Petersburg, wurde an Stelle des Generals Guiow zum Oberbefehlshaber der Sudwest­front ernannt.

Die Abberufnna Brufsilows gefordert?

Br. Bern, 22. Juli. (Eig. Drahtbericht, zb.) Der Matin" meldet aus Petersburg: Der Arbeiter- und Sol- dutenrat hat mit 410 gegen 125 Stimmen eine neue Frie- denSresolution angenommen. Die ..Central News" m-lden- Der Arbeiter- und Soldrtearat fordert mit kleiner Mcbrbeit die Abberufung BruffilowS.

Auch die russischen Mafien bei vrzezanq lösen fich.

ssteeeelchi sch-ungaelschee ikageadeelchl,

W T,B. Wik«, 22. Juli. (Drahtbericht.) Amtlich verlautet vom 22. Juli, mittags:

östlicher Kriegsschauplatz.

Die Kämpfe i» Ostgalizien reifen zu einem gewaltigen Schlage gegen dir russische Armee aus. Gestern nachmittag stießen unsere Verbündeten bis an den Serethbrückenkopf von Tarnopol vor. In der Nacht wurde an mehreren Stellen die von Kozowa nach Tarnopol führende Bahn gewonnen. Auch die russischen Massen südlich von Brzezany losen sich. Die Vcrfol- aung auf Kozowa wurde ausgenommen. Die Stadt

Nr. 269. 65. Jahrgang.

Oie Lage im Westen. >

Gärung unter den franzvstsche» Truppe«.

W. T.-B. Berlin, 21. Juli. In einem erneut erbeutete» Brief eines Angehöüigon des ftanzöstschen 118. Infanterie- Regiments an dessen Eltem vom 5. Juni heißt: »Die Moral ist schlecht. Das 36. und 129. Regiment haben sich ganz enffchi>vden geweigert, in Stellung zu gehen und bei den 74ern war eS ungefähr dasselbe. Man hat darauf den Rsgimentern Beurlaubungen von 25. v. H. versprochen, und trotzdem haben sie sich auf nichts eingelassen. In vielen Regimentern beginnt es in denselben Weise gu gären, ES muß ein Ende gemacht werde»." In einem Brief dom 27. Mai heißt es: .Du redest van Urlaub; anstatt noch länger zu warten, solltet Ihr ss machen, wie die 52er. Fewol teilt mir mit, daß bei ihnen 166 Mann ohne Urlwub weggostchren seien. Ich sehe, die Moral ist überall sehr schlecht, tn® e» wird immer schlimmer in Anbetracht der sehlgegmigc- nen Offensiv«.

Die Pariser Balkankonferenz.

W. T-B. Paris, 21. Juli. (Meldung der Agence HavaS^ Bei einer Konferenz, die im Juni in London abgehalten wurde, um die Haltung der Schutzmächte bezüglich Griecheir­lands festzulegen, kam man überein, im Juli in Paris en« neue Konferenz abzuhalten, um die die Zufammenfetzuiq der Besatzungsarmee von -Saloniki betreffenden Fragen und die allgemeine Balkanpolitik der Alliierten zu regeln. Der Zeitpunkt der Konferenz wurde auf den 25. fest­gesetzt. Offiziell werden auf ihr nur die Mächte vertreten sein, die cm dem Kriege auf dem Balkan teilnehmen» d. h. Frankreich, England, Malis», Rußlanb, Serbien, Rumänien ' und Griechenland. Die drei letzteren werden beratende Stimme haben. Da fich die Vertreter aller Alliierten am 25. Juli in Paris gleichzeitig mit den an der Konferenz teil- r-ehmenden Vertretern einfinden sollen, werden außer den Besprechungen über den Balkan sehr wichtige Be­ratungen stattfiuden.

Rutzland.

Deutschfeindliche Kundgetzung Kerenskks.

W. T-B. Petersburg, 22. Juli. (Drahtberickt. Reuter.) Kerenski hat nach Reval, Helfingfors und anderen Hafen­städten folgendes Privattelegramm geschickt: .Es steht jetzt unwiderleglich fest, daß die U n r u h e » in Petersburg unter Mitwirkung von Agenten der deutschen Regierung in Szene gesetzt wurden. Die Unruhen find letzt vollständig unterdrückt. Ich appelliere cm alle wahren Anhänger der Demokratie, sich um die provisorische Regie­rung und die demokratische» Organisationen ganz Rußlands zu scharen, um das Vaterland und die Revolution vor dem ausländischen Teil der Bevölkerung und seinen Buudesge- noflen im Inland zu schützen.

Verhandlungen über FortsetznnT oder Unterbrechung der Offenstve.

Br. Bern, 22. Juli. (Eig. Drahtbericht, zb.) Die Exchange- Agentur meldet aus Petersburg: Zwischen den Revolutio- närrn und der prrvisorischen Regierung wurde ein Kom­promiß geschlossen, durch welches die Aufstände tu Petersburg bis zur Enffcherdung der Verhandluugeu über Frrtietzung oder Unterbrechuug der Offensive zum Aufhören gebracht werden.

Neues Gerücht über BuckprnanS Anreise aus Petersburg.

S. Stockholm, 22. Juli. (Eig. Drahtberrcht. zb.) Nach Berichten sämtlicher Petersburger Blätter fühlt fich der eng­lische Bcffchofler Buch an an überangestrengt und be­absichtigt. .aus Gesundheitsrücksichten" seinen Posten zu ver­laßen. Offenbar haben die Ereigniffe der letzten Tage, die einen entschieden englandfeindlichen Charak­ter trugen, diese Erkrankung veranlaßt. Nur die .Nowoje Wremja" behauptet noch, der Botschafter wolle trotz seiner angegriffenen Gesundheit auf seinem Posten verbleiben.

Der Abfall der Ukraine«

T a r u o p o l und zahlreiche O r t s ch a f t e n öst^

In I e z i e r»

iich des Sereth steheu in Flamme».

«i a wurde viel Gerät erbrütet. Dre Zahl der Gesäugenru konnte noch nicht schätzungsweise festgestrllt werden. An der uuteren N a r a j o w k g h,h sich gestern der Geschützkampf pt beträchtlicher Stärke. Zu den Karpathen kam es stellenweise zu Geplänkel.

Jtalienikchrr und südSftlikhrr Kriegsschauplatz.

MchtS von Belang zu melden.

Der Chef de« Soueralstab«,

W. T.-B. Berlin, 21. Juli. Me .ZeitungOfifchtveiz" schreibt am Schluß eines Artikels Aber die Ukraine: Für den jetzigen Augenblick ist der Abfall der Ukraine vor allem militarischvon großer Tragweite. In der rusfi. ichen Aumee und Flotte stehen gegen eine Million ukrainischer Männer. Diese Armee kann nicht mehr die Zeichen Ziele haben, wie die russchche Regieruing. die von der LoSlöfuny der Mrnine «ch» wisse» wollte. Damit ist ei» Zwiespalt m die g ncho r ffH che Armee hineengetrwge» worbe», der für die mSitäristhe EachoitSaktiou die geflührlich-ken Kügstn habe» kann.

DaS selbständige Frnulrrud.

B*. Bern, 22. Juli.. Drahtbericht, zb.)Dmly NewS" melden aus Petersburg: Die finnische Staarsregic- rung hat alle Staatsverträge mit Rußland gekündigt.

Die m-Aijcheu Untertanen in Finnland soll« registriert