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Verlag Langgaffe 21

Ktbatter-HaLe gevstun von n Udr morgkn» bt» 7 lltzr »hrnd«.

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«x,ug»-trei« I»r beide Ausgaben: Mk. r monaNieh, Ml, 8 - vieneljätzrlich durch den Aeriag bongaahe il. ohne Bnngeriodn Ml « 05 viertel,sdrilch durch alle deui'cheu voltanllatten «i^Mielllich Kebrvgclo - Bezug»-BeKellungcn nehmen auherdem en,gegen m Wiesv-den die Zwei»Helle Ai«- war-trrng I» ionne die llusgadellellen in allen Leite» »er Stadl; in Biebrich die »artigen Au«, gadettellen und in den denachbarren Landorren UN» im Rheingau d« belreffenben TagbiaN-Träger,

^;i?.'mkd»M«.en^u«^^7n7nnch^ Berliirr Adlrünng des WiesbadenerTazblatts

Rnteiaen-Breis für die Zeile: ü» »fg. für äriliche Anzeigen im „ArbeitSmarN" und a»ieincr Aiizeiger» in »mdetilicher SaSlorm: 25 Ol». in h»»o» abibeichknder Satzauslührung, l«w,e für alle nbclgen örtlichen Anje!gen?»L«u, für alle auSivärtigen «ngef^n: l.S5 Ml, für örtliche Reklamen: «Ai Mll^ür an Auartigr Rellamen, — »ei tveeberbalter Aufnahme nnberindertei Anzeigen in kurzen gt vnche ura umen e»«chr»chrnt>er Rachlah. ' ' *

■- _ __ . . _ Kür die Aufnahme von Anzeigen an oorgetchriedenea

Berlin N., Potsdamer Str.121 K. Fern,pr.: Amt Lutz«« 6202 ». 6303. Tagen und Plagen wird keine »ewthr udern.mme».

Montag. 18. 3uni 1917.

niorgen-Kusgabe.

Nr. 304.

65. Jahrgang.

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Erfolgreicher Luftangriff auf Süd-England.

Heldentod des Befehlshabers und der Besatzung von L. 48.

> W. T.-B. Berlin, 17. Juni, (Amtlich. Drahtbericht.) Eines unserer Luftschiff-Geschwader flrift in der Nacht »om 16. zum 17. Juni unter Führung des Kor­vettenkapitäns Viktor Schuhe wichtige «Festungen Südcnglands mit beobacht, t«m gutem Er­folg an. Die Luftschiffe hatten erbitterte Kämpfe rmit englischen See- und Landstreitkräften sowie Fliegern zu bestehen. Hierbei wurde nach durchgeführtem Angriff L. 48 von einem feindlichen Flieger über See brennend zum Absturz gebracht, wo­bei mit der gesamten Besatzung auch der vorgenannte Befehlshaber den Heldentod fand. Die übrigen Luft-

I schiffe sind wohlbehalten zurückgekehrt.

Der Chef des Admiralstahs der Marine.

ver Tauchbootkrieg.

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Deutsche U-Boote mit japanischen Zerstörern in erfolgreichem Gefecht.

W. T.-B. London, 16. Juni. (Meldung des Reuter- lscheu Bureaus.) Der javanische Marzne-Attach^ teilt mit. daß am IL Juni eine d->r japanischen Zer- störerflottillen feindliche Untersee» boote im Mittelmeer angegriffen habe. Das Ergeb­nis sei noch nicht bekannt. Bei dieser Gelegenheit Hobe der Zerstörer „Sakati' durch einen feindlichen Torpedo einigen Schaden erlitten, wobei 5 5 Mann getötet worden seien. Der Zerstörer fei glücklich in den Hafen geschleppt worden.

Der Staatssekretär der Admiralität erklärt« hierzu, dies sei einer der Zerstörer gemesen, die so tapfer bei der Rettung der Truppen'und der Beiatzung des torpedierten Transportdamp'ers „Transsyl- v a n i a" geholfen hätten, trotz der drohenden Gefahr, selbst torpediert zu werden.

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Weitere Versenkungen.

W.T.-B. Paris. 16. I im. (Meid mg des Reuterschen Bureaus.) Der Dampfer „A :n m o n" ist im Jonischen Meer trotz Schutzes durch die Kriegsflotte torpediert und zum Sinken geknocht worden.

\V T.-B. Rotterdam, 16. Juni. Dem „Moasbvt;" zufolge ist der englische Schoner „Catherine" gestrandet und wrack g«. "worden.

Für zwangsweise Lebensmittelrationierung in England W. T.-B. Rotterdam, 16. Juni. Rach dem „Nieuwe Rettert amsche Courant" ermahnt die ,.D lily Mail" den reuen Li bei smittelkontrolleur. Lord Rhondd-r, sofort die zwrngs- deisc Lebensmittel rationier ing einzafühven und streng: Maßregeln gegen die Lebe.lZ-nittelwache-er zu ergreifen.

Englische CeUoor^.öhe gescheitert.

Ein Erfolg bayrischer Stoßtrupps am Ehern in des Dames.

ver Tagesbericht vom 17. Juni.

W. T.-B. Großes Hauptquartier, 17. Juni.

(Amtlich.)

Westlicher Kriegsschauplatz.

Heeresgruppe Kronprinz Rupprecht.

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In Flandern war drr ArtUIeriekampf abends süd­östlich von Apern und nördlich von Armeatidrrs stark, südwestlich von Warneton stieven englisch« Abteilungen zweimal vor. Sie wurden zurückgeschiagen.

Vom Kanal La Basic: bis zur Lahn Arras-Cambrai herrschte lebhafte Äampftätigkeit der Artillrrirn. Bei ilionchh und bei CroisiUcs setzten dir Engländer ihre Avrstvsir morgrn» und abrnds »ort. Währen» »er Feind östlich von Monchv glatt abgcwirsen wurde, drang rr uordwestlich von Bullecourt vorübergehend ln unsere Gräben ein. In Gegrnstösien, bei denen wir über iQ Gesonnene cinbchieltcn, wurde dir Stellung zurück- gewonnen.

Auch südwestlich von Cambrai sowie zwischen Sommc »nd Oise zeigte sich der Feind rühriger als in der letzten Zeit.

Heeresgruppe Drntschcr Kronprinz.

An der Aisne-Frvnt schwellte das Feuer zeitweise tv erheblicher Stärke an.

Am Chemin des Domes brachen abends Stositrupps eines bayrische» Regiments in die französische Stell»»«

nordwestlich des Gehöfts Hurtebise ein, erkämpften den Besitz einer Bergnase und hielten sie gegen drei starke Angriffe. 25 französische Jäger mit 4 Maschinen­gewehren wurden hier einqebracht.

In der Champaglie war vielfach die Feuertätig- keit rege.

Heeresgruppe Herzog Albreckt.

Keine wesentlichen Ereignisse.

Östlicher Kriegsscliauplatz.

Die Gesechtstätigkeit westlich von Luck, südöstlich von Zloczow und im Karpathen-Vorland nahm zu. Bei Brczeczany wurde ein russischer Vorstoß abgewiesen.

Mazedonische Front.

An der Struma-Niederung räumten die Engländer mehrere Ortschaften, nachdem sie von ihnen in Brand gesteckt waren.

Der Erste Generalquartiermeister: Ludendorfs.

Der deutsche Kbendbericht vom 17. Juni.

W. T.-B. Berlin, 17. Juni, abends. (Amtlich. Droht- bericht.) Von keiner Front sind besondere Ereignisse gemeldet.

Der deutsche Ergänzungsbericht.

W. T.-B. Berlin, 17. Juni. (Drahtbericht.) In Flan­dern wie im Artois setzten die Engländer vergeblich d:e Versuche fort, durch Teikvorstöße ihre Stellungen zu ver­bessern und dadurch ihre Basis für neue Angriffe zu ge­winnen. Auch am 16. Juni und in der Nacht zum 17. Juni waren alle Ähre Airstrengungen vergeblich. So wurden bei La Bassöe-Bille zwei englische Angriffe abgewiefen. Nördlich von Fresnoh scheiterte ein englisches Patrouillen- nnternehmen. Östlich von Monchh brachen zwei englische An­griffe zusammen und auch dem starkem britischen Jnfanterie- und Artillerie-Einsatz östlich von Croisilles war lein Erfolg beschieden.

An den meisten Stellen hielt bereits das deutsche In­fanterie- und Artilleriefeuer die englischen Angriffswellen nieder. Wo sie in die vordersten Gräben einzudringen ver­mochten, warfen sofortige G e g e n st ö ß e sie wieder hinaus. Gefangene wurden eingebracht. In das Hinterland der englischen Front wirkte schwerstes Fernfeuer, das mehrere feindliche Munitionslager zur Explosion brachte.

Der deutsche Vorstoß an der Aisnefront wurde durch bayerische Stotztruppen am 16. Juni, 9% Uhr, plan­mäßig durch Minenfeuer vorbereitet und gegen eine Bergnoke nordwestlich von Hürtebise-Fe. v arge tragen. Die Ver­teidiger, die einem französischen Jägerbataillon angehörten, wurden in einem kurzen blutigen Kampf überwältigt und ihnen 1 Offizier und 24 Mann sowie 4 Maschinenge­wehre abgenommen. Drei Gegenangriffe, welche die Fran­zosen um die verlorene Stellung einsetzten, brachen blutig zusammen. Bei Bermericourt, sowie nordöstlich von La Neu­ville brachten Patrouillen und Stoßtrupps Gefangene ein. Im Soulain-Walh eroberte ein Handstreich einer kleirien Erkundungsabteilung ein Grabenstück, das gegen über­legenen Angriff, der nach starker Artillerie- und Minen- werfeciätigkeit eiwsctzte, nicht zu Hilten war und aufgegeben wurde.

An der Lothringer Front brachwn erfolgreiche Patrouillenunternehmungen Gefangene ein.

Ein englisches Zugeständnis.

W. T.-B. Bern, 16. I mi. „Jou cn rl des Dsb rts" sch-eibt am 14. Juni »der die Lage dec Deutsche, zwischen ijpetn und der Ln§ Was die str itegische Seite anbelangt, mutz man die Einbildung zügeln »nd oaean derlei, roh der Feind östlich des „uzenblicklichen Sclsiachtfeldes »och über sehr starke Verteidigunzslinien verfügt.

Eine sozialistische Erklärung für Elsast- Lothringen in der französischen Kammer.

V/. T.-B. Paris, 16. Juni. >H u» Meldung.) iwr der Abstimmung über die vorläufigen Stautsh mshaltszwölstel in der Kammer verlas Renaudel namens der sozia­listischen Partei eine Erklärung, die sie früheren Erklärun­gen erneuert, und sagte. ),e sozialistisch« Partei werde für tir Kiediksorberungen )er R itianainert-rkdrgung (timmrn, in- tem sie sich den Anst-eng mgen aller Alliierten «tnschlietzt, um von den Mittelmächten Wiederherstellung des Rechtes auf Elsaß - Lotlringen, das 1871 verletzt nurd«. zu erlangen, sowie den besetzten Gebiet?» der anter- tnückten Rntione» gebührende Wiedecgatmachung und m'dlich eii-en Frieden zu eclang-m., de: sich auf zwischen­staatliche Gerechtigkeit und das Reckst der Völker gründet, über sich zu bestimmen/ Unsere Soldaten weichen so die Ge­wißheit haben, ditz der durch den Angriff der Mittelmächte crrffi>ete Krieg nur durch deren Schweiger, über die Kriegs- ziele, die sie erreichen wollen, verlängert wi'-d. Renaudel vcrsicherie ferrrer, Frankreich wolle die freie Entwicklung keines P, lkec hindern und suche keine Eroberung. Er be- daarre. daß die Regierung der Vaterlandsliebe der sozialistl- sthen Vertreter für Stockholm teilt Vertrauen geschenkt habe.

Die Vergewaltigung Griechenlands.

König Konstantin abgereist.

W. T.-B. Athen, 16. Juni. (Meldung des Reuterschen Bi reavs.) König Konstantin hat den griechischen Boden endgültig verlassen. — Der Miütäcklnb wurde ge­schlossen. Es wurde bekannt gemacht, daß Perfon-c», die n-ilitärische Telegraphen- rder Telepho-ileitungen beschäd'gen, erschossen werden sollen. Weitere Trapp:» sind im Piräus gelandet Uuiden. Die Schiffahrt in den griechischen Ge- Nässern r nd der Eisenbahnverkehr sind wieder aufgenonuyen und normale Zustände wtederhecgestellt.

Zaimis bleibt einstweilen!

Nr. Genf, 17. Juni fE:g Drahtbericht zb.) Die fran- zösisckrn Blätter melden aus Athen: König Alexander hat Zaimis gebeten, einstweilen das Ministerium zu behalten.

Die Unterbrückungsmastnahmen der Entente

W. T.-B. Berlin, 16. Juni. Die militärischen Ope­rationen, welche die Absetzung des Königs Konstantin von Griechenland begleite r, lassen klar erkennen, worauf es den Befreiern und Beschützern 5er kleinen Nationen bei rhrer schmachvollen Vergewaltigung eines klein» neutralen Staates m-kommt. Nachdem infstHe der russischen Wirren die Ententemächte gl,ubto.n, den Einspruch Rußlands nicht mehr scheuen zu brauchen, verfolgt jede dec Schrtz- mächte rücksicbtslos ihre eigenen Ziele. Italien besetzt nicht nur die strittigen albanischen Gebiete, sondern bemächt'gt sich auch des rein griechischen Epicus mit der Hauptstadt Jnnina. Die Franzosen marschieren in Thessalien ein und rcmben dem griechischen Volke, dem man jede Zaf-lhc abgeschnitten hat, <n ch noch die theffalische Ernte, um es so völlig in die Hand zu bekommen. England aber erweite-t seine maci- tin en Stützpunkte. Im ganzen wollte man die Hand auf die griechischen Bahnen legen, um den gefährlichen Seeweg nach Saloniki nach Möglichkeit abzukürzen, um die durch die deutschen Unterseeboote bedrohte Verpfleg mg der Salrniki- Almee zu schützen. Gleichzeitig aber will man bas grie hische Heer als Cntentesöldner an die Scrlonikifcont oreffen, um die ei glisch« n und französischen Truppen für die Westfront frei zu bekommen, wo ne so dringend isebraacht werden.

17. >1. Rotterdikm, 17. Juni. (Drahtbericht. ;b.) „Daily Telegraph" meldet aus Achh en- König Konstantin setzte der Forderung Jonnorts, an Bord eines Entente-Knegsschiffcs zn gehen, energischen Wider st and entgegen, so daß ihm schließllch gestattet werden mußte, mit seiner eigenen Jacht die Reise anzntreteii. — Eine allgemeine Amnestie für politische Verbrecher steht jetzt bevor. Die griechisch« Kammer wird aufgelöst und die vom Juni i915 wieder eindernfei: werden — Die französischen

Truppen, die vom Pu ans nach der Hauptstadt marschierten, machten 2 Meilen von der Atbcner Stadtgrenze Halt im» haben dort ein Lager anfgefchlagen.

Brslsarien und die neue Lage in Griechenland.

(Drahtbericht unseres dli.-Sonderberichterstatters.)

)Ni. Wien, 17. Juni, (zb.) Der frühere bulgarisch« Minister N a t s ch o v i t s ch erklärte einem Mitarbeiter der „Reuen Freien Presse": König Konstantin handelte bei der Thronenffagung ans Mitleid mit seinem hungernden Volk in der Hoffnung, daß die Entente Griechmland dann nicht Hungers sterben taffen würde. Ich glaube, die ganze Rattan verachtet die niederträchtige Handlungsweise Venizelos, der in Alt-Grichcnland keinen Anhang hat. Wenn di« Armee nichr gegen Venizelos auflcitt, wird sie nur die bisherig« PolitS des Königs befolgen. Die Griechen ändern über Nacht nicht ihre Überzeugung. Der neue König wird kaum' die Neu­tralität aufgeben. Ein Staatsstreich von Venizelos er­scheint ausgeschlossen. D>e Bulgaren möchten den Griechen helfen) sollte aber Venizelos die Oberhand gewirrnen, dann wäre bei Kriegsende die Abrechnung mit Griechenland allev> dings anders. Finanz mini st er Tonischem erklärt^ die Zentralmächte und Bulgarien wünschen dauernde Freund­schaft mit Grieck-enland) 'ollte es aber gegen uns vorgehe», so wird es das Sch cksal aller kleinen Völler teilen, die sich der Entente unterworfen haben.

Englische Stellungen an der Struma aufgegeben! »

Der amtliche bulgarische Bericht.

W. T.-B. Sofia, 17. Juni. (Heeresbencht vom 16. Juni.) Mazedonische Front: Längs der untere« Struma, zwischen B u t k v w - und T a ch i n o s st See, haben die Engländer ihre bisher einge­nommene vorgeschobene Stellung ausgc- geben und sich in ihre Brückcnkoprstellring auf dem linken Ufer des Flusses zurückgezogen. Unsere Truppen haben Ormanli, Dolap Tscki-Wikl, Baraklt, Dschu- maja, Kumali, Knpri, P'-osenik, Topolowo, Kalendra, Machte und Hakaraska besetzt.

Auf der übrigen Front schwere Artillerietätigkeit und erfolgreiche Erkundungs - Unternehmungen unserer Truppen.

Aus der rumänische» Front G-wehricuer bei Jsaccea

und Dulc»«.