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Wiesbadener Taablatt.

Sette 4 . Frettag, 11 . Mai 1M7. _

werden. Am Montag dürfte auch die Rede de? Reich-skang lers zu erwarten sein. Die Vertagung des Reichstags ist vorläufig nur bis anfangs Juli in Aussicht ge­nommen. für die ersten Tage des Jul, dürfte de: Reichstag zu einer neuen kurzen Tagung einberufen werden, unr wieoer- um eine neue Kriegskreditvorlage zu bewilligen. Die Arbeiten des B e r f a s s u n g s a u s s ch u s f e s, dre vor der jetzigen Vertagung kaum'beendet werden dürften, werden das Plenum jedenfalls erst im kommenden Herbst beschäftigen.

Vcrfassungsausschirff des Reichstags.

(Von unserer Berliner Abteilung.)

I- Berlin, 1t. Mai. (Eig. Drahtbericht, zb.) Der Ver- fassungsausf'chrch LeS Reichstags fetzte heute vormittag vor der Plenarsitzung seine Arbeit fort. Der Vorsitzende A'bg.. Scheidemann gab eine Übersicht über die dem Ausschuß vorliegenden Materien: 1. Wahlrecht in den Bundesstaaten; 2. Mitwirkung des Reichstags bei Kriegserklärung. Friedens­schluß und Bündnisverträgen; 3. sozialpolitische Anträge, Reichsvereinsgesetz. Gesindeordnung. Er schlug vor, dag der Versassungsausschuß in .den nächsten Tagen bei dem frühe­ren Beginn der Plenarsitzungen keine neue Materie mehr in Arbeit nehmen, dagegen seine Beratungen bereits einige Zeit vor dem nächsten Tagungsabschnitt, etwa Mitte Juli, wieder beginnen solle, damit dann alsbald die Plenarberatun- gen über die Testbeilchte detr. Verfassungsänideruug und Wahlkveiseintellung ,m Reich, stattfinden könne. Ministerial­direktor Di'. Lewaldt erklärte, daß es nicht üblich ie-, zu Ausschlußbeschlüssen namens der Verbündeten Regierungen Stellung zu nehmen; das geschehe erst, wenn ein Beschluß des Reichstags vorlieqe. Hier handele es sich um sehr ein­schneidende'Fv.iaen, d>e vcn den Verbündeten Regierungen nach den verschiedensten Richtungen geprüft werden niützten, so daß er nicht in Aussicht stellen könne, -daß die Re­gierung bereits in naher Zeit ihre Stellung knndgeben könne Anders läge vielleicht der Fall, so weit es sich um die Frage einer zweckmäßigen Teilung der Riesenwahlkreise handele. Hier läge auch nur eine Resolution vor auf einem Gebiet, aus dem die Reichs- leitung bereits selbst Vorarbeiten begonnen habe. Als erste Materie für die Beratungen nach Wiederbe­ginn der Verhandlungen schlägt der Vorsitzende die Wahl- rechtssrage :n den Bundesstaaten vor. Der Aus­schuß schließt sich diesem Vorschlag cm und die Sitzung wird geschlossen

klus Stadt und Land.

Wiesbadener Nachrichten.

was ist rkrtegswucher?

In einer Entscheidung des Reichsgerichts, die wir in der »Juristischen Wochenschmst" (1917, 5) linden, wird abermals dargelegt, ^> für die Feststelluna des übermäßigen Gewinns nicht der Marktpreis noch die Marktlage ausschließlich maßgebend find, sondern daß es stets aus die Lage des Einzelfalls ankoinrnt. Der Marktpreis könne nur dann maßgebend sein, wenn er keinen höheren Reingewinn nmsaffe als in Friedenszeiten. Vor allem müßten die von dem Verkäufer aufgewendeten Gestehungskosten berück­sichtigt werden. Ein Verkäufer, der besonders billig eingr- kaust habe, könne sich strafbar machen, auch wenn er zu einem der Sachlage entsprechenden Marktpreis verkaufe, um­gekehrt aber verfehle sich der 'Verkäufer dann nicht gegen das Verbot der übermäßigen Preissteigerung, wenn er den Marktpreis deshalb überschreite, weil seine Aufwendungen für die Ware diesen Preis übersteigen. Zur Erfüllung des Tat­bestandes der strafbaren Preistreiberei ist nicht erforderlich, daß der Verkäufer die Absicht gehabt hat, die Verkaufs­preise in die Höhe zu treiben, es ist nur erforderlich, daß er sich der Tatsachen bewußt ist, die den erstrebten Gewinn für die richterliche Beurteilung als übermäßig kennzeichnen.

Kriegsauszeichnungen. Mit dem Eisernen Kreuz 2 Klasse wurden ausgezeichnet: der Feldarzt bei einer

Kriegslazarettabteilung im Osten Dr. Felix Münch - heimer aus Wiesbaden; der Musketier Karl Klamberg, Schn des Schreinermeisters Aug. Klamberg in Wiesbaden; der Gefreite Andreas Gärtner ans Wiesbaden und der Kriegsfreiwillige Joseph Reininger, Sohn des Korb­machers Karl Reininger in Wiesbaden.

Vom Wochenmarkt. Infolge der wieder aufgenommc- nen Sperre in Hessen war auf dem Wochenmarkt die Ge- urüsezuftchr heute eine sehr geringe. Die Spargeln hatten daher wieder recht hohe Preise. Spinat galt 40 bis 50 Pf. das Pfund, Radieschen 8 bis 10 Pf. das Gebund. Löwenzahn war an dem städtischen Verkaufsstand zu 20 Pf. zu haben.

Abgelehnte Seefische. In der letzten Woche wurde der Stadt em Waggon Seefische Angeboten, auf Veranlassung der hiesigen Fischhändler wurde indessen aus das Angebot ver­zichtet. Es handelte sich dabei um kaum spannlange Tiere, mit denen der Bevölkerung wenig gedient gewesen wäre. Dre Fische sind nun in Acainz untergebracht worden. Wie recht die von hier aus erfolgte Ablehnung war, geht aus den Äußerungen der Mainzer Presse hervor. Ein Blatt schreibt z. B.:Der Mainzer Lebensmittelmarkt war dieser Tage mit Seefischen reich beschickt. Es handelte sich aber um so kleine Fische, die bei dem teuren Preis von 90 Ps. pro Pfund von den Verbrauchern abgelehnt wurden. Die Bevölkerung be­dankt sich dafür, 90 Pf. für 1 Pfund Haut und Gräten auszugeben. Was die Reichsstellen anderswo nicht absetzeu können, schieben sie anscheinend nach Mainz ab."

Die Bekanntmachungen der Behörden sind zn beachten. Ein Mann aus dem Rheingau hatte sich gegen irgend eine .Verordnung des Mainzer Festungsgouverneurs vergangen. Nach dem gewöhnlichen Gang der Dinge hätte die Verordnung in dem zuständigen Amtsblatt bekanntgegeben werden müssen. Das war zwar nicht geschehen, wohl aber hatte ein anderes Wherngauer Blatt, 'das mehr in den Familien des hier in Frage kommenden Orts gelesen wird, aus eigenem Antrieb die Verordnung verbreitet. Die Wiesbadener Strafkammer ordnete die Beweiserhebung darüber an, ob der wegen Über­tretung angeklagte Rheingauer auf dieses Blatt abonniert ist. Trifft diese Annahme zu, so m u ß t e er nach 'der Ansicht des Gerichts von der Bekanntmachung Kenntnis nehmen, wenn er es nicht getan hat, so fällt ihm ging Fahrlässigkeit zur Last, und er ujxb bestraft werden.

Das Soldateaheim des Wiesbadener Roten Kreuzes in BeieS

ist durch die zuständige Etappenkoinmcmdantur in Mazedonien bereits eröffnet und für deutsche und österreichisch-ungarische Hecresange- börige in Betrieb genommen worden. Durch die Vermittelung der Firma Hofspeditenr L. Rettenwayer ist es gelungen, die in Wiesbaden eingekauste Einrichtung auf schnellsteni Wege nach VeleS zu bringen. Zur Vervollständigung der Ausstattung werden noch dringend Stühle benötigt, um die die Abteilung 3 des Kreiskomitees vom Roten Kreuz herzlich bittet.

Kleins Notizen. Gestern abend gegen 10 Uhr ist an der Friedrich-Langstraße durch unbekannte Vermlasinng ein Garten- Häuschen in Brand geraten und vernichtet worden.

Nus dem Landkreis Wiesbaden.

el. Hochheim, 10 Mai. Heute fand in der katholischen Kirche die Trauung der diesiähriqen Rosenbraut, Fräulein Eva Weil- bächer. statt. Derselben fällt aus einer alten Stiftung eine wesent­liche Beihilfe zu ihrer Ausstattung zu. Sie muß eine unbescholtene Iungstau und mit einer weißen Rose geschmückt sein,koste sie auü,. was sie wolle". Steuerinspektor Dick ob, jetzt in Wiesbaden wohnhaft, erhielt gelegentlich feines Ausscheidens aus dem Staats­dienst den Roten Ädlerorden vierter Klasse.

Neues aus aller Welt.

8000 Eier, 5 Zentner Speck. 10 Zentner Schinken beschlagnahmt.

Berlin, 10.. Mai. In der Gontardstraße gibt cs eine Schankwirt­schaft. die besonders von Markthändlern besucht wird. Es fiel der Kriminalpolizei aus, daß die Gäste immer zahlreicher wurden und große Koffer, Handtaschen und Kisten mitfubrten. Man sah sich das Gepäck näher an und sand es voll von Eiern, Schinken, Geoack, Lutter. Die Reisenden waren Besitzer aus der Provmz, namentlich aus Posen, die ihre Erzeugnisse nach Berlin orachteü und zu Iwhen Preisen verkauften. Die Beamten beschlagnahmten 21 Koster und Köl-rbe mit 8000 Eiern, 10 Zentnern Schinken, 5 Zentner «speck und

anderem. m

Eine Hamsterei großen Stils. Delmenhorst, 10. Mn. sin den letzten Nächten wurden hier im ganzen vier Wagen ange- öalten und durchsucht. Dabei wurden entdeckt mehrere Sacke mit Kartoffeln. Roggen, Steckrüben, drei Schinken., 1700 _ Stuck Eier and einige Zentner Heu. Ferner befanden sich aus emew der Wagen fünf Schweine und ein Kalb. Das Dieh und ore Ware waren größtenteils »ach Bremen bestimmt.

Handelsteil.

Reichsbankairsweis und Kriegsanleihen.

Der uns telegraphisch übermittelte Ausweis der Reichs- i.anv vom 7. Mai kann als befriedigend angesehen werden. Die bankmäßige Deckung liat um 4.2 auf 8710.6 Mill. M. abgenommen, die Lombardanlagen haben sich Um 10, in diesem Falle hohen Betrag von 4 auf 9 2 Mill. M. ver­mindert. Im Zusammenhang mit der Abnahme der An­lagen sind die der fremden Gelder, die sich auf 28.9 Mill. M. beliefen, wodurch die Gesamtsumme sich auf 3952.1 Mill. M. verringert hat. Der Notenumlauf hat eine Einschränkung um 11.8 aul 3303.6 Mill. M. erfahren. Dagegen mußte die Reichsbank 39.2 Mill. M. Darlehnskassen­scheine in Verkehr setzen. Der Goldbestand der Reichsbank ist um 368 000 M. auf 2532.91 MilL M., der Silberbestand um 0.9 Mill. M. auf 17.6 Mill. M. gewachsen. Dagegen hat der Bestand von Reichskassenscheinen um 0.5 Mill. M. auf 14.7 Mill. M. abgenommen.

Auf die sechste Kriegsanleihe sind vom 30. April bis zum 7 Mai 408.5 Mill. M. eingezahlt worden, so daß bisher 10838 Mill. M. gleich 83.5 Proz. des bisher bekannt gewordenen Zeiehnungs - Ergebnisses von 12 978 940700 M. voll bezahlt sind. Trotz der großen Ein­zahlungen haben die von den Darlebnskassen für die Zwecke der sechsten Kriegsanleihe gewährten Darlehen um 51.3 Mill. M. auf 225.9 Mill. M. gleich 2D8 Proz. des vollbezahlten Anleihe-Nennwertes abgenommen. Auf alle sechs K riegsanleihen sind bisher zusammen 5 8 Milli­arden Mark bezahlt, während bei den Darlehnskassen für diese Zwecke nach dem Stande vom 7. Mai insgesamt 990 Millionen Mark gleich 1.7 Proz. der 58 Milliarden ent­nommen wurden.

Wochenausweis vom 7. Mai.

Aktiva.

Metall-Bestand (Bestand an kursfähig, deutschem Oelde nnd an Oold in Barren oder Auslandsmünzen, das Kilogramm fein zu 2784 Mk. be­rechnet) . ..

darunter Gold . , .... , Reichskassen-Scheine und Darlehns­kassenscheine .

Noten anderer Banken ......

Wechselbestand, Schecks und disk.

Schatzanweisungen.

Lombard-Darlehen .... ...

Effekten-Bestand ..

Sonstige Aktiva.

Passiva.

Grund-Kapital ....... . ,

Reserve-Fonds .........

Noten-Umlauf..

Depositen ...

Sonstige Passiva.. ,

1917

3050 502 OOO 4 . 2 532 816 000 +

469 176 OOO 6 413 000 -t-

8710561000 - 9 240 000 108 397 000 1 066354000

180 OOO OOO 90 137 OOO 8 303 592 OOO 3 952 098000 384 816 000

regen die Vorwoche

1 279 OOO 368 OOO

40 027 OOO 3 234 OOO

4199 000

3 932 OOO

4 427 OOO 14 826 000

(unver.) tun ver).

11811000 28886 OOO 22 201000

Amtiche Devisenkurse in Deutschland.

W. T.-B. Berlin, 11. Mai. (Drahtbericht.) Telegra­phische Auszahl ungen für:

Holland. 254.75 G. Mk. 265.25 B. für 100 Golden

Dänemark. 184.00 G. « 184.50 B. « 100 Kronen

Schweden. 194.25 G. « 194.75 B. « 100 Kronen

Norwegen . . . . . 188.25 G. « 183.75 B. « 100 Kronen

Schweiz.126.13 G. « 126.37 B. « 100 Francs

Oesterreich-Ungarn . 64.20 G. « 64.30 B. « 100 Kronen

Bulgarien. 80.25 G. < 81.25 B. « 100 Lewa

Konstantinopel . . . 20.40 G. « 20.50 B. « 1 türk.Pfd.

Spanien. 125.50 G. « 126.50 B. « 100 Pesetas

Amtlicher Wechsel-Zinsfuß.

Berlin.61

Brüssel ... 8 Bukarest. . . 8 |

Amsterdam 4</s Ital. Plätze . 6 Kopenhagen 5

London . 5 Madrid . 4 Paris .. 5

Petersburg. I Stockholm ä's ChristianiaöV»

Schweiz.

PI. 414 Wien. 5

Ausländische Wechselkurse.

w. Amsterdam, 10. Mai. Wechsel auf Berlin 37.52% (zuletzt 37.52bi), auf Wien 2357 l / s (23.5714), auf die Schweiz 47.60 (47.52 1 i / 2 ), auf Kopenhagen 69.82% (69.77 1 /;,), auf

Stockholm 72.95 (73.08), auf New York 244.25 (244.25), aul London 11.63 (11.63'/,), auf Paris 42.85 (42 85).

Banken und Geldmarkt.

$ Vom Berliner Geldmarkt. Berlin, 11. Mai Die Reichsbank begibt am Berliner Geldmarkt wieder Schatz Wechsel des Reiches in Beträgen von 500 M. bis 100 000 M., und zwar m:t einer auf Zeit von 30 bis 90 Tagen zu 4 a /i, Proz., mit einer Laufzeit von weniger als 30 bis 14 Tagen aber zu 4 Proz. Das Angebot von täg­lichem Geld an der Börse nimmt zu, der Zinssatz hielt sich auf 4*/j Proz. und darunter. Auch der Satz des Privatd-isk.onts wurde wieder 4 5 /» Proz. und darunter genannt.

Abe-tz-AnSg-be. Erstes matt Nr. 2 SS.

* Der Zentralverband des Deutschen Bank- und Bankier­gewerbes hat seine Mitglieder nochmals ermahnt, keine Effektengeschäfte auf Kreditgewährung mit Einschuß vor­zunehmen.

Weinbau und Weinhandel.

m Eltville i. Rhg., 10. Mai. Mit dem heutigen Tagei setzten die großen Naturwein - Versteige­rungen der Vereinigung Rheingauer Wein­gutsbesitzer ein. Die heute veranstalteten drei Ver­steigerungen brachten einen riesigen Erfolg, wttrden doch alle bis jetzt für 1915er wie auch für alle sonstigen edlen Jahrgänge erzielten Preise weit übertroffen und überholt nnd allein ein Höchstpreis festgestellt, der kaum noch überstiegen werden kann. An erster Stelle stand die Ver­steigerung des Freiherrlich Langwerth v. Slmmern- sehen Rentamtes in Eltville mit 44 Nummern 1915er und 1916er Weinen. Fiir die 1200 Liter 1915er wurden bis zu 12 320, 12 420, 13 780, 13 920, 14 100, 14 560, 16 000, 16 900, 17 300. 18 020, 20 440, 20 620, 22 000, 25 040, 25 420,

30 020, 30 300, 30 500, 34 620, 34 800, 38 220, 41 200, 69 800, 70 520 und 96 640 M bezahlt. Der letztgenannte Betrag ent­spricht einem Preis von etwa 80.50 M. für das Liter. Der gesamte Erlös für 39 Halb- und 3 Viertelstüsk betrug 380 400 M. mit den Fässern. 2 Halbstück waren Füllwein. An diese Versteigerung anschließend gelangte seitens der Gutsverwaltung des Geheimen Regierungsratss Andreas C zeh in Eltville eine Liste von 11 Halbstiick 1915er Weinen aus den Lagen Sonnenberg und Grimm der Gemarkung Eltville, Sandgrub der Gemarkung Kiedrich. Diese er­reichten bis zu 12 460, 12 820, 12 900, 16 720 und 17 400 M. die 1200 Liter. Der gesamte Erlös betrug 67 500 M. mit den Fässern. An dritter Stelle folgte die II. T illmanns- s c n e Weingutsverwaltung zu Erbacn im Rheingau mit einem Ausgebot von 34 Nummern 1910er und 1915er Weinen ans Lagen der Gemarkungen Neudorl, Nieder­walluf und Erbach. Diese erreichten bis zu 10 060, 11060 und 12 200 M. das Stück. Der gesamte Erlös stellte sich auf 129 630 M. ohne Fässer. Die drei heutigen Versteige­rungen erbrachten zusammen einen Erlös von 577 530 M.

Industrie und Handel.

* Erhöhung des Zinkpreises Die demnäehstige end­gültige Regelung dürfte eine beträchtliche Steigerung des Höchstpreises für Zink bringen.

Gewinnauszug

der , f .

235. Königlich Preußischen Klaffenlotterie.

f 5. Klaffe. 2. Ziehungstag. 9. Mai 1917.

Aus jede gezogene Nunnner smd zwei gleich hohe Gewinne gefallen, und zwar je einer auf die Lose gleicher Nummer i» den beiden Abteilung«» 1 und II.

, (Ohne Gewähr. H. A. B.) (Nachdruck »erbaten.)

In der Vormittags-Ziehung.wurden Gewinne über 840 Mark gezogen: -V £--* '

4 Gewinne zu 15000 Mark. 48726 122953 2 Gewinne zu 10000 Marl. 93087

4 Gewinne zu 5000 Start. 176800 232615 , ,

68 Gewinne zu 3000 Mark. 2344 7535 13100 13725 20078

40646 52028 53054 55188 58567 58685 62233 65927 71741 72673

75176 78785 81323 81686 86629 92993 93840 94441 128356

133399 142063 159375 165817 172990 186977 191819 214027

222510 231914 '

180 Gewinne ni 1000 Mark. 1230 1499 3816 5178 6107 14230 18221 2*822 20921 22368 24674 25632 36181 42326 51063 51291

62855 54410 65307 65617 66970 61535 61626 64228 66134 68283

69126 70925 71333 73344 74294 75483 75883 77694 77816 79770

85246 89489 89686 92406 93084 95497 96322 104664 108206 109267

111223 114881 118224 121417 125602 1275*6 128429 130969 132098

132323 139424 145186 145252 151419 165733 155852 156798 158681

163848 164344 168850 1-71287 171442 171493 178067 180289 180847

180919 191516 192590 193100 292189 206388 201170 209144 209232

209478 210655 211728 212519 219193 223352 224258 225801

190 Gewinne zn 600 Mart. 2672 8000 3394 10239 11280 12388 18702 18910 21760 24340 27866 32374 33875 35876 36996 39251

41300 43976 49163 51570 51680 64869 65368 56162 58044 59960

66294 67974 68796 69924 70382 73999 77669 79536 85949 87282

87818 88721 91931 92293 92510 98688 1810*3 102680 106191

106788 113167 115042 115138 116301 113658 121841 124068 124626

124889 129252 134471 136124 138834 140664 148710 149885 mm

157538 158460 160656 161476 181717 173064 168410 168440 171564

172198 178975 178956 179871 186829 187084 187349 187*48 188633,.

190177 195814 198859 199694 199991 204496 207971 210848 213664

213900 217616 219202 223512 229947 1

In der Nachmittags»

249 Mark gezogen:

2 Gewinne ,» 39000 Mark. 167124 H.

2- G°winne ja 15000 Mark. 203089 ,

4 Gewinne ja 5000 Mark. 185633 179682 -.

82 Gewinne zn 8000 Mark. 5335 11980 18822 19233 23750 2701» 83068 40174 53127 550*9 60862 51420 63509 65263 70088 73139

813*0 81406 92166 110160 117182 121105 122266 127740 132739.

147845 148844 174183 175444 179754 190184 191205 196651 265784

220392 22587-7 225975 227663 228207 223235 229770 (

174 Gewinn- zu 1000 Mark. 157 409 1806 2957 8736 5117 9741 13762 16712 18437 19*03 23434 » 25764 28607 30540 31588

82690 34680 34990 35363 35631 44083 42159 44493 44830 49782

61274 61084 62576 62577 63217 63352 64094 65055 68670 69904

72114 8*844 88000 90077 61111 94295 103246 104403 107550

108934 111250 111273 111914 117624 119967 122211 1348«

126855 128053 129616 131879 137408 139289 140805 1426971

144442 149690 155767 159216 163464 163740 166863 109027

173358 176981 183126 185827 191459 192194 194144 201147

205671 208079 209091 212258 212609 216090 220337 221323

233137 233975

192 Gewinne zu 600 Marl. 2549 6315 8148 8226 10898 11055

14620 14854 18190 24016 24881 24283 32124 32514 40238 40323

42025 4211« 42185 46862 51417 59066 63252 64067 66199 66433

79190 80520 82844 8*398 91830 92*88 93187 93377 93637 9502Ü

96293 96789 99791 1017*2 102ÖO 109*54 111342 114066 HS476 12005» 126140 126726 127353 127862 128019 12*694 134614 138092 1361791

138094 138474 143*29 145532 146093 151568 152132 152243 1626621

159802 160572 162033 162*42 163488 1*7950 168848 17*617 174645,

176816 17*748 181368 183850 186744 196725 196949 197206 197663

198209 201113 201607 206565 207973 208043 208068 212280 214731

215754 220014 224769 229423 230764

Im Gewiunrede verbliebe« 2 Prämie» zu 800000, 2 Gewinne 3» 500000, 2 zu 290000, 2 ja 160000, 2 zu 100000, 2 zu 75000, 2 zu 00000, 4 zu 50060, 6 zu 40000, 20 zu 80000, SO zu 16*00, 98 zu 1000g 224 zu «OOO, 2854 zu 3000, 6848 zu 1000, 8070 zu .600 »Ott,

Wettervoraussage für Samstag, 12. Mai 1917

idir Meteorologischen Abteilung des Physikul. Verein» am Frankfurt U. M«

Heiter, vereinzelt Gewitter, sonst trocken, warm.

Wasserstand des Rheins

um 11. Mai.

Biebrich. Pegel: 2.40 m gegen 2,38 m um gestrigen Vormittag.

Taub. « 2,92 « « 2.90« « « «

M ain z. « 1,75 c < 1,71 « « < *

Die Abenö-rlnsgabe umfafjt 6 Seiten

Hauptschriftleiter: B. He,erhörst.

Verantwortlich für deutsche Politik: A. Hegerhorst: für SurlandüpeliM: Di. phii K. Sturm; für den NnterhLlrung«leil: B ». Nauendorf: für Nachrichten aus WieSbaoe» und den Nachbarbezirken: I B.: H. Diesenbach; kür Gerichtbsaal; H. Diefenbach: für Sport und Luftfahrt: J.B.: E- Loüacker; kür Bermiichie? und den Brieslafteni C. Losacker; für den Handelsteil W. Etr für die Anzeigen und Reklamen: H. Tornaus: stmlich IN Wiesbaden. Truck und Berlag der L. Schelleuberg'sche» Hoj-Buchdruckerei tu WÜIhstz«!

Sprechstunde »er Schrtktleiü«,; 18 »i» 1 Uhr.

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