«Lite «. D-M»ei«as. 2«. AprK 1S17. Wtesdndener TkrMatt. Aben-NnSqabe. «rsteS Matt. Nr. 211.
Residenz-Theater Wiesbaden.
Wohltätigkeits-Veranstaltung
zum Westen der Wiesöadener Kriegsfürsorge . »
Montag, den 3«. April 1917, abends 7 Uhr 3« Min.
unter gütiger Mitwirkung des kgl. daher. Hofpianisten Georg Liebling, München, Klavier.
MnstlraUfch- Vorträge.
Grotzmntter» Briefe, 1 Akt von E. Salburg.
Die Kentnants-Distte, Schwank in 2 Bildern von E. Salburg.
Kreis der Viatze: Salon-Loge, 1. Rang-Loge, 1. Ranx»Balkon u. Orchestersessel 10 Mk., 1. Sperrsitz 6 Mk., 2. Sperrsitz 4 Mk., 2. Rang und Balkon 2 Mk.
Der Borverkauf hat begonnen an der Kasse des Residenz-Theaters.
Iran Krinxefst« Elisabeth §n Schannrbnrg»Lippe,
Fra» Abend. Fra« AUtzanfen. Fra« Forgmann, Beigeordneter Korgman», Fran Dqckerhoff, Fra« Ernst, Frau Graubner, Fränl. Grotzmann, Frau von Aeimanrg, Fra« K. Heymann-Kafer, Frau von Aochwächter, Fian von Knoop, Gezeiten; Generalleutnant A. Kreb«, Frau vo» Krieg-Hochfelde», Fra« L«ge-Sryd, Fra« von Meister, Fra« Ne-ea. Fra« von Kchenck. Fra« Schroeder-Fehr. Fra« Scyberth, Fra« Siebert, _Gberregiernngorat Sprineorum, Fra« Sntz. Fran von Sydnrg. _ F 230
aisgite oon Bnl-MMtii
1.
Die Ausgabe von Kundenkarten, welche zum Bezüge von Brot und Mehl berechtigen, erfolgt im ehemaligen Museum, 2. Stock, Zimmer 43/45, und zwar für alle Haushaltungen einschließlich Anstalten, Hotels usw. mit Namen mit Anfangsbuchstaben:
A—C am Samstag, den 28. April, ,
I>—E „ Montag, „ 30. April,
F— HE „ Dienstag, „ 1. Mai,
I-E „ Mittwoch, „ 2. Mai,
M—4 „ Donnerstag, , 3. Mai,
R—Sch „ Freitag, „ 4. Mai,
St— Z „ Samstag, , 5. Mai.
Borzulegen sind
der Haushaltungsausweis, die Markenausgabe-Karte und soweit ausgestellt Erhalten.
die Brotzusatzmarken-Ausgabekarten 81» 8 2, 83 und die Brotzusatzmarken-Ausgabckarte für werdende Mütter.
Die Brotkundenkarten werden in je 2 Stück ausgehändigt, die sich durch ein Farbband unterscheiden. Die Karten ohne Farbband sind für den Verbraucher selbst bestimmt, während die Karten mit Farbband an den Bäcker abgegeben werden müssen, bei dem die Haushaltungen Kunde werde» wollen. Der Magistrat behält sich die Zuweisung an ein anderes als das gewählte Geschäft vor.
Die Haushaltungen müssen auf alle Karten die Nummer des Haus- haltsauöweises und den Namen und die Wohnung setzen (bei den Zusatzkarten ist nicht der Name des Haushaltungsvorstandes, sondern der Name des Berechtigten einzutragen) nnd sie dann bis spätestens Montag, den 7. Mai, bei einem hiesigen Bäcker oder einer hiesigen Brotfabrik zur Anerkennung der Kundschaft durch Namenseintragung oder Abstempelung vorlegen. Auf Karten, die erst nach dem 7. Mai bei den Bäckern vorgelegt werden, kann in der Woche vom 14.—20. Mai kein Brot abgegeben werden.
Die Bäcker und Brotfabriken müssen am 8. oder 9. Mai die erhaltenen Karten im ehemaligen Museum, 2. Stock, Zimmer 43/45, vorlegen mit einer Zusammenstellung in doppelter Ausfertigung auf vor- geschriebenem Formular, welches von Mittwoch, den 2. Mai, ab ebendaselbst abgeholt werden kann.
2 .
Personen, die keine gültigen Brotmarken mehr haben, können für die Zeit vom 30. April bis zum 14. Mai in der Kriegsküche, Schwal- bacher Straße 8, Suppen erhalten gegen besondere Scheine, welche im ehemaligen Museum, Zimmer 3, auf begründeten Antrag ausgestellt werden. Der Preis einer Suppe beträgt 30 Pf.
3.
Ueber den Bezug und die Verwendung von Reichs-Reifebrotmarken, ferner von Marken für Weißbrot und Grahambrot erfolgt noch besondere Bekanntmachung.
Wiesbaden, den 2«. April 1917. ' H452
Der Magistrat.
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ü Thal« • Säurte 1
| rtzdeuz-Theater.
Donnerstag den 26. April.
Dutzend- und Fünszigerkarten gültig.
Wie fessle ich meine« Mann?
Ein fröhliches eheliches Kampfspiel in 3 Alten von Hans Sturm. Personen:
Dr. Martin Hennig,
Apotheker . . . Wilhelm Chandon Jda, seine Frau . . . Stella Richter Rudolf Paulmüller,
Kaufmann.Erich Möller
Käthe, seine Frau . . . Käthe Hansa Guido Dralle, Berlags»
buchhändler.Hans Flieser
Liga, seine Frau . Marg. Hoffmann Der Baron. . . Rudolf Hildenbrand Tie Baronin . . . . Else Bayer
Max Raake, Gastwirt . Oslar Bugge Selma, seine Frau. . . Minna Agte Rach dem 2. Akt größere Pause. Anfang 7 Uhr. Ende 9'/« Uhr.
Kurhaus-Veranstaltungen
am Freitag, 27. April.
Abonnements- Konzerte.
Städtisches Kurorcbesttr.
Nachmittags 4 Uhr:
Leitung: Stadt. Kurkapellmstr. Jrmer.
1. Ouvertüre zur Oper „Die Regimentstochte “ von G. Donizetti.
2 r Marsch der Priester und" Arie aus der Oper „Die Zauberflöte“ von W. A. Mozart.
3. Fantasie aus „Preziosa" von C. M. v. Weber.
4. Königslieder, Walzer von Joh. Strauß.
5. Beethoven-Ouvertüre v. Lassen.
6. II. ungarische Rhapsodie von Fr. Liszt.
Abends 8 Uhr:
Leitung: Städtischer Musikdirektor
C. Schuricbt.
1. Ouvertüre zu „Iphigenie in Aulis“ von Chr. W. v. Gluck.
Schluß von R. Wagner.
2. Praeludium in Es-dur von J. S. Bach-Scholz.
3. Air von J. 8. Bach-Wilhelmi.
4. Ouvertüre zu „Rosamunde“ von Fr. Schubert.
6. Zwischenaktsmusik aus „Rosamunde“ von Fr. Schubert.
6. Siegfried-Idyll von R. Wagner.
7. Ouvertüre zu „Egmont“ von Ls v. Beethoven.
KURHAUS WIESBADEN
Samstag, den 28. April 1917, abends 8 Uhr im kleinen Saale:
Max Heger-Gedächtnisfeier.
Vortrag über Max Reger’s Leben und Schaffen
Herr Carl Schnricht. F274
Gesänge mit Klavierbegleitunj von Max Reger
Frau Elfte BrSIl-Pfaff, Frankfurt a. &1. (Alt).
Eintrittspreise: 1.—10. Reihe 3 Mk., 11 bis letzte Reihe 2 Mk., Galerie 1 Mk. (Sämtliche Plätze numeriert).*
Städtische Kurverwaltung.
iMditr WIMM, ©rtäppc Möwen.
Vortrag des Herrn Geheimen Regierungsrats Boesche:
Paul de Lagarde
crts Keros'ö deutschen Wesens
Freitag, den 27. Avril 1917, abends 8 Nhr
im Gartensaal des Hotels Vogel an der Rheinstraße.
Freier Gintritt. Damen und Herren willkommen. F561
Nach dem Vortrag Mitgliederversammlung: Berichte, Bor standswaht usw.
Der Vorsitzende: Br. Borubluth, Sanitätsrat.
Samstag: Heinrieh Schertet Deutschlands 1. Sautenmeister.
Voranzeige*
Gstprensseu nnd sein ftindenhurg.
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Vaterländisches Schauspiel in 5 Akten
mit grossem Orchester.
Erstaufführung zum Besten des Reichsverbandes „Ost-
S reußenhilfe“ (Protektor: 8. M. der Kaiser, Ehrenpräsidien Reichskanzler von Bethmann-Hollweg und Generalfel dmarschall von Hindenburg)
am Mittwoch, den 2. Bai, im
Thalia h Theater.
Zette
Anstatts-Lebertran
Alt die fehlenden Fette und Oele. 49
Schützenhof» Apotheke, Langgasse 11
Seethoven-Konservaforiuni.
Beginn neuer Kurse*
Anmeldungen erbeton: Friedrichstraxse 48 III.
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ötflene Verkaufsstelle: Heümuudstrahe 46«
