»kr. ISS. «amSta», 14. April 1917.
femttiche Abteilung in Stärke etwa einer halben Kvmpagnie.
Der Feind wich in großer Unordnung zurück.
Jcrfclben Gegend wurde eine feindliche iuraipagnte, die -egen unsere Posten Vorgehen wollte, durch unser Feuer zum t«n gezwungen. Nach mehrstündigem Gefecht ging die fcindlicke Kompagnie in nördlicher Richtung zurück, sim linken Flügelabfchnitt mißlang der Angriffsversuch einer feindlichen AufklärunaSabtellung. Aul unseren Stellungen der äußersten linken Flügels lug feindliches Artillerie- urtfc stnsnnteriefeuer. das keine Wirkung hatte. — Ben den ubn- Fronten werden keine besonderen Ereignisse gemeldet.
interessante Beurteilung der kaiserlichen Osterbotschast in Italien.
LoS Dentfchland de» drutschen Volkes ist dasselbe wie das Deutsch- ' laud des deutschen Kaisers."
W. T.-B- Bern. 12. April. Tie ..Idea Na,tonale" mgt z« kölschest Kaiser Wilhelms u. a.: Die Kundgobu»?> ist mit K^rzhett
und Ordnung, wie ein Äriegsakt, ansgearbAet Tatsachltch aanl-L er sich auch um einen K r t e g s a k t. der Deutschland sur den .«r'-g -mgute kommen soll. Das allgemeine Wahlrecht in etn vemok.attsiher Fortschritt, wer aber deshalb Kaiser W i l h e l m a r s d e n ' siegten anseheu will, der sich dem Drucke des stmtt H-n-' schast und dem Kriege abholden Bolkswiüens beuge, gibt sich g fährlichen Täuschungen hin. Die reaktionären KMewa- tiven in Deutschland sahen das Preußentum als ven Zeme nt M der das Deutsche Reich zu s a mm e nk ltt et. Heute «- klärt der Kaiser nickt bloß aus politischer Konventen^ das polttische Leben Deutschlands von dem Preußentum befreien zu woll-N. son dern weil er im Innersten überzeugt ist, daß ]ut die «brit aller Teile des Reiches dieser Zement nicht mehr nMwend.g ist. Da° Deutschland des deutschen Volk-.; rlt dassrwe wre dar Deutschland des deutschen Kaisers. Dorum ist ."der auch sur die Riederkämpfung des preußischen Itilitarrs raus notwendig, Deutschland zu besiegen.
Ein gar nicht gewichtiges Versprechen Ferdinands von Rurnänien.
Nr. Rotterdam, 13. April. (Eig. Drahtbericht, zb.) „Daily DÄegraph" erfährt aus Jassy. König Ferdinand, habe bei
Parade der Soldaten Gewahr geleistet, daß das Volk künftighin in größerem Matze an der Verwaltmrg der Landes beteiligt sein werde.
Nene blutige Kämpfe in Marokko.
W T -B Peru, 13. April (Drahtbericht.) Lyoner Blatter melden ans'Marale sch, daß die mobilen Trmppen von Marokesch am 24. März von Tizint map Ul«« mar» schirrten, das von El Tuba mit 5- bis 6000 Anhängern besetzt gehalten wurde. Noch mrbistündigem schweren Kampfe wurden die Stellungen der Marokkarer von den Fräsen gestürmt und-Ujan besetzt. Die Bevölkerung des GÄnsieS unterwarfen sich. Die Anbäuger El TuboS zogen srch nach Süden zurück Ihre Verluste sollen 300 Tote übersteigen Tie französischen Verluste werden nicht bekanntgegeben.
Oie Neutralen.
Hollands strikte Neutralität.
Erklärungen des auswärtigen Ministers.
W.T.-B. Haag. 13. April. (Meldung des Korrespondenz- BnreauS.) Der Minister der Jnr.ern Cort van der Linden sagte in der Budget«de in der Ersten Kammec u a ' Fe länger der Krieg dauert, desto schwieriger tmrb die sw Die Grenzen des Völkerrechts werden immer enger gezogen. Wir leiden unter dem Unterseeboots krieg
unter der Blockade Politik, aber wir behaupten unseren Standpunkt und weichen von unserer strikten Neu- tralität nicht ab. Wir sind bereit, unser Gebiet gegen jeden Angreifer zu v e r t e i d i g e n. Tie Krregfuhvendm, schatngen uns durch ihre Kampfart. Unsere Neutralität schcwet ihren Interessen. Der Minister legte Nachdruck darauf, dah weder der einen noch der anderen Partei eine Gefälligkeit eiweise, sondern nach bestem Wissen tue. was ihm recht erscheint Er fuhr fort' Wir werden immer einsamer und gewinnen durch unsere Handlungen weder die Liebe der Tn noch die der anderen Partei. Aber wir werden uns wob^ dre Achtung bewahren auch für spatere Zeit. Der Minister schlotz seine Erklärung folgenderrnntzen: Nach oem Kriege wird unser Land eine v e r m i t t e l n d e Rolle zwischen de» Gcvtzinächten einnehmen. Diese k-nin für uns die Quelle des Wohlstandes werden Aber wenn wir dann versuchen. die Mauern wieder aufzurrchren gegen die starken Kombinationen von Mächten, um eii.cn wirtschaftlich-politi. scheu Kamps «i fühcen. denn würde unsere Isolierung weder auf industriellem Gebiet, noch auf dem Gebiete des HmrdelS unS etwas anderes einl ringen als eine Berschar- suna der internatior clen Konkurrenz. Eine Erhöhung der Fälle ist das Mittel, das für ein kleines Land, wie das unsrige, vcn den allergesährlichsten Folgen begleitet sein kann. -
Am den verbündeten Staaten.
Ei« Besuch des Kaisers Karl an der italienischen Front.
Kaiser Karl hat vor einigen Tag«, der JsonM- front und Triest einen Besuch abgestattet Dre heldenmütigen Verteidiger gegen Italien werben in der Tatsache, daß der Monarch nr schon zum zweitenmal seit ferner Thronbesteigung zu il nen kam, ein« besondere Anerkennung ihrer die Bewunderung der ganzer. Welt erregenden Jei.tungeri, Triest aber, das der Kaiser unangesagt aufsuchte, dre Vec- heitzung erblnk. ' dürfen, daß ihm wü- r dem Schuh de», Herrschers ein« sege.-sreiche Zukunft «rf>I' u werde. ?l lle >O rte de» Karstgebiets hatten Fcsffchm''k angelegt. Die Bevölkerung jubelte überall dem Kaiser ,u.
Kaiser Karl in Budapest.
■yy T.-B. Wien, 13 April. Kaiser Karl und Kaiserin Zita haben sich nach Budapest begeben
Der neue österreichische Kriegsminister.
W.T.-B. Wien. 13. April. (Trabtbericht.) Das Wiener
• , Telegraphen-Korcespondenz-Buveau teilt mit. Der
K a i s e r ernannte den General der Infanterie >s t o e g e r - Steiner Edler von Stein ft etten 3 um g«nerns<nnen
arif ®er neue KriegSmimster war al» Hauptmann und Mal» Lehr« an bet Ke-egsschule «d att ©enetalmajot
_ üesbadener TagblaK.
Kommandant der Armseschietzschule, deren Ausbau ihm zu verdanken ist. Beim Beginn des Krieges nahm er al- Kommandant einer Infanterie division an dem siegreicher » dringen in dem südlichen Polen tml. Überall, o , , braven Truppen unter seiner bewerten Führung stch schlugen, war ihm Erfolg beschieden. Bald noch der Kriegs- erklärrrng Italiens trat General Stoeger-ste.ner an d>. Spitze eines Korps in der Jsonzoarmee. In v.Äen Schlackten wußte er die Stellung«», zah zu halten. Der General bringt für sen. ..eues Amt ein hervorragendes militärisches Wissen, eine reiche praktische Erfahrung und tm bewährtes Organisationstalent mit Als Heerführer rn oev- antwc rtungsvollen Stellen machte er sich mtt den pvaktlschen Bedürfnissen der Fronttrrppe,» vertraut. Theoretisches Wi's.n und praktische Erfahrung sind .n der Persv-lllckkettde- nenen Ministers in gleichem hervorragendem Matze v.r- vinigt. __-
Deutsches Reich.
Kann Deutschland die neue Kriegsanleihe . tragen?
Ängstlich« Gemüter zaudern, di« neue Kriegsanleihe zu zeichnen, weil sie mit dieser Frage nicht ms reine kommem Ihre Zweifel zu zerstreuen, mögen folgende Z-sfern me rm helfen: England ging aus den napoleoiuscken Kr.eg-v mit einer Schuldenlast im Betrage von 835,2 Millionen Pfurck Sterling, also 17 Milliarden 704 Millionen MaÄ, hervor. Damals hatte England etwa 11 Millionen Einwohner, ftm VclkSvermögen wurde (im Jahre 1823) auf Pfund Sterling, also auf rnnd 44 Milliarden Mark, geschätzt Im Verhältnis zu diesen Ziffern wurde m Deutschland heuw feiner Bevölkerung eine Schuldenlast vcn 38ch. semem Volksvermögen eine Schuldenlast vcn 120,7 Milliarden Mark entsprechen. Und bisher haben die Kriegsanleihen nur die Sr.nme von 47 Milliarden Mark erreicht. England ist unter seiner doppelt so hohen Schuldenlast nicht zufammen- gebrochen, sondern hat sick verhältnisniatzig rasch erbolt. '-^ne Staatsgläubiger aber haben Inne Verluste erlitten. ^ Deutschland, das heute um ein Vielfaches leistungsfähiger ist, als England vor 100 Jahren war, sich fürchten, auch rmr dre Hälfte der Lasten auf sich zu nehme», he England damals oetroaen hat» Werner Sombart,
6 86 15 Professor der Staatswifferrschasten.
Morc
Erstes Blatt. Seit« 8,
aus Stadt und Land.
wiesbadeneP Nachrichten.
vre Herabsetzung der Mehlratio» und ihr ausgleich.
Bekanntlich tritt mit dem 13. April ans Anordnung des KriegSernährungsamts eine Herabsetzung der Mehlratwn für den Kovf der Bevölkerung van 200 Gramm aus 1.0 Gramm pro Tag ein. Gleichzeitig wird das iMchl m erhöhtem Matz auf 94 Prozent ausgemahlen. Der Magistrat gar ir.fclgedessen ein« Herabsetzung der Brotration vornehmen müssen, die ans der Bekanntmmhung^naher zu ersehen ist. Während man früher auf he Brotkarte 1 »rot von 2^4 Pfund erhielt und auf die Brötchei^arte entweder 450 Gramm Mebl oder % La'b Brot, wird in Zukunft aus die beiden Karten zusammen — also aus die Brot- und Bro .- chenkarte zusammen — 1 L a i b B r o t v o n 16 0 0 G r a m m (3 Pfund und 100 Gramm) abgegeben. Es ist auch zulässig, auf die Brötchenkarte Mehl zu beziehen. In diesem Fall wirs das 1600 Gramm schwere Brot zerteilt, so daß man nur noch 1060 Gramm Brot erhält und auf die Brotchenkarte 405 Gramm Mehl beziehen kann. Im übrigen hat die er- Mtc Ausmahlung des Mehls eS bedingt, daß letzt das wge- nannte Bollroggenbrot, das bisher noch neben dem Einheitsbrct geliefert wurde, in Wegfall kouimt, da daS iebiae normale EinheitSbrot ohne Streckungsmrttel aas 94 Prczent Mehl hergeftellt, also ein Vollroggenbrot ch. Tue Bäcker sind aufs strengste angewiesen, in der betr^fenden Woche nur die in dieser Woche auck gültigen Brotmarken an- iunebmen Durch besondere Kontrollbeamten werden d.e Bäcker daraufhin kontrolliert, üatz sie nicht Brot und Mehl auf noch nicht gültige Marken verabfolgen. Die Bäcker haben damit zu rechnen, daß ihre Betriebe unweigerlich ge- schlossen werden, wenn sie gegen diese Bestimmungen vec- stoßen. An die Bevölkerung ergebt das dringende Ersuchen, den Bäckern mch nnht gültig« Marken zur Einlösung nu., vorzisicgen. Das B.-Brot, daS nach besonderen Bestimmungen nur abgegeben werden kann, wird küirftighrn nur noch m 2 Laib Brcten für die Woche verabfolgt.
Als Ausgleich für die Kürzuna der Brotmenge tritt vom 16. d. M. ab Erhöhung der Kartoffelmenge ein. Wie aus der Bekanntmachung im Anzeigenteil dieses Blattes 'hervorgeht, dürfen von di-sem Tage an b.S auf werteres L Pfund Kartoffeln auf den Kopf und Tag verbraucht we.- ben. Sauthaltunsen, die im Herbst Kartoffeln zur Emkelle- runa erhalten bcben, müssen mit ihren Vorräten bis zum 14 Juni ein'cklietzlich anskommen. Hotels. Pensumen, An- stallen us-w.. die Kartoffeln zur Emkellerung erhalten haben, müssen mit ihren Vorräten bis zum 20. Juli auSlominem > Die Gültiakeirsdauer der einzelnen Gruppen ist besonders anae-eleu Es wird vom Magistrat wiederholt und dringend daraus aufmerksam gemacht, daß die Haushaltungen mit ihren Vorräten so Haushalten müssen, daß s,e mit ihnen bis zu den festgesetzten Zeiten auskommen können. Der Magistrat weist ^besonders daraus hin, dah «S wegen der allgemeinen Knappheit an Kartoffeln ausgeschlossen ist, Zuschuß an Kartrffeln zu b e w i l l i g e n. D,e Erhöhung der Kartoff-l- menge ist davon abhängig, üatz die hn der RewhÄarnsife^ »-we dem Magistrat übevwiesenen Mengen auch taff acht ich geliesert werden. Sollt- dies nicht der Full ft,n, so mutz selbstverständlich wieder eine Herabsetzung der Kartoffelmenge «nn-
treten. ___
— Ein Vorschlag für die Fleischverteilung. Der Magistrat hat das den Einwohnern zustehende geringe Quantum Kleisch seither einmal wöchentlich durch die Metzger zur Verdung gebracht, was auch wegen der kleinen Quantität, d.e aus den Kopf enffiel, und die meist nur für eine Mahlzeit ausreichte, genügte. Nachdem aber von nächster Woche ab eine Fleischzulage von 250 Gramm pro Kopf hrnzukommt, and die Bevölkerung dann rn der Lage ist, an mehreren Ta^n m tet tUj f sich öen Gemch von Flmsch zu gönnen, dürste er
sehr zweckmäßig sein, den Verkauf jeder Gruppe z w e i m l in der Woche, wie beispielsweffe in Mainz, stattftnhn zu lassen. Diese Einrichtung dürste auch schon mit Rücksicht aus die jetzt ^bevorstehende wärmere Jahreszeit geboten fern, m der eS nicht möglich fft, ftisches Fleisch ohne EiSschrank meh- rere Tage ftisch zu erhalten.
— Die Gemüse- und Obswersorgung i« neuen Wirt- schaftsjahr. Am Dienstag nächster Wocke. nachmittag« 3 Ilhr. findet im Sitzungssaal des Kommunallandtags rm hiesigen LandeshauS sine Versammlung statt, m welcher Vertreter des preußischen LandesamtS- für Gemüse und Obst zugegen ssin werden. In der Versammlung soll über die G e. müse» und Obstversorgung den Abschluß von Lieferungsverträgen usw. beraten werden. Die Versammlung ist öffentlich. Bei der großen Wichtigkeit der zur Erörteruni stehenden Fragen für die VolkSernahrung im bevorstehenden Wirtschaftsjahr fft eine recht rege Teilnahme der
Gemüse- und Lvstzüchter und der Gemüse- und Obsthandlec dringend erwünfcht.
— Wer hat einen treuen Dienstboten? Wie uns ter Berwaller der Sammelstelle 3 der Nassaurschen Sparbrsse mitteilt, wird die (neue erfolgreiche K riegSanlelhe- Bersicherung in auffällig hohem Maße dazu benutzt, um langjährigen treuen Dienstboten das Alter zu verschönere Durch eine einmalige Einzahlung von 196 M. und gering« vierteljährige Prämien ist man in hr Lage, rm TodessaU oder spätestens nach 12 Jahren eine Kriegsanleihevon 1000 Mark sicherzustellen und gleichzsitig durch die Zeichnung zur siegreichen Beendigung des Krieges beizntragen. vorbertchte Aber »unkt, vortrüg« und verwandte».
* Slot:seit Am nächsten Sonntag, abends 8 Uhr, veransiallm Martba Ntario Jten aus Strozburg, Kouzcrtniellter Lboinann vom siätt'kchcn Kurorchester und Frreor. Pewr>en ^am|t “ MorttkirLe einen Bach-Abend rn der Marltkirche. Frau , iteu pat f,* „r* Bl.ch-Sänaerin der großen Bach»Äu!!ubcuiigcn in siarir nirv Sttaßbarg sonne mch als ^iLersängerin hier in. .Kurhaus erneu
t 0 üen Uameu aewach^ ^ t e g 6 e r ( hcI hier bestens bekannte und
beliebte Schrkstst-ller. hat sich in un-.qen>mvig,ter Wer e sur^ dw Unterscedeotsvende zur Verfügung gestellt und nst in eurer Rewe aroberer Städte auL eigenen Dichtungen. Der hie'.ae vonrra nnv« ^lcr.taaatend 7)4 Uhr un großrn Saale der .Turngcicllichasi statt. Der Vortrag dürste auch seines guten Zwickes wegen große Zugkraft auLübeit.
wte»daden«r vergnügungs-vilhnen und Ltctztipiel«.
* Tbalia-Tbeater. Ab heute gelangt der Detektivfilm „Der Teppich vcn Bagdad", ein arabisches Drama in iuns packcuüm Alten, zur Erstaufführung, außerdem ward der Schwank »O. dag ne ewig grüne» bliebe" aufgeführt.
* Di« Odeon-Lichtspiel». K'.rchaa-se 18. brmgeu ah heitte Wied«
ein schöner Pr-gramm zur «usfuhciing. Bei'nders bervorzuheden ist der große Krimmalkilm „Aussage »'erweitert. _
» Dergniigmlgspalast, Wiesbaden. Willo, der stürzende Man», verabschiedet sich -ch Sonntagabend.^ TU DirsiNon bat sur diesen
SM g^mah'sier 'Pr-grämm Mamn.e.igestellt Am Montag findet Fptelplanwechtel statt, solgmds Kunstkraste smd verpflichtet Warden: Hensel und Hagen, die sidelei: Lltüut als Stroßen- lohner: Ernst Warlitz, Hmnonst und Ltzpend-irNelcr; Antta Astro. Ebarakter-SouLrette; Adolf Herzog. Evslutlonen am Lrapez; Giblon- Ewald, de. humoristisch« Zetchner; E. und I. ckndrtku, urkonntcher Sketch- Grete Weygand. Bortragssängerin; 3 «erms, hervorragender aftobatisaur All; Amados, ,d-r König inr Dravolo,p:el; Sana und Karl, humoristisches Allerlei.
* Das Kioephon-Theater, Taunurstroße l. brmqt ein mter- ,Nantes Schauspiel „In den Krallen der Ockrana". In die oe- ruwiigte WarsMruer Zitadelle, das gekürchl-tste russisch« Gefangn:? fübtt dieser nach emer wahren Begebenheit aufgedaute Werl, das von den bedeutendsten polnischen Künstlern zur Darstellung gebracht wird De» außergewöhnlich starlen Betsalls wegen wurde der große Kultnrfilnl „Es werde Licht" verlängert. Gut: Naturaufnahmen pervolllländigen das Programm.
* Die Monopol-Lichtspiele. WUHelin.tr rße, bringen ab hente für
nur wenige Tage das hoftsche Lusffptet: Ler Ltebesbr-.es der
Königin" als Erstaussuhrtma und außer guten Wmtwaufnahmm daS hier neue Barietedrama „Mirzi". Da allabendlich großer Andrauq, imd die Nacbmittags-Vorstellungen ab. S Uhr besonders euip- feblenswell. _ _ _
Neues aus aller Welt.
Di« Gefahr großer Überschwemmungen in Südrußlaud.
w.-P. Petersburg, 13. April. (Trahtberltht.) Als Folg« de» a--ßerordeMltchen schneereichen Winters nimmt die Überschwemmung der Flüsse in, südliche» Rußland, namentlich des Don und de« Touez. einen zesäyrlrcheii. 6*°™»« „tt. Zahlreiche Stabte unb Dörfer längs dieser Flußläuse imd uberichwemmt und drr Be- völkerung ist gefährdet.
Gewinnauszug
der
235. Königlich Preußische« Klaffenlotterie.
4. Klasse. 1. ZiehungStag. 11. Avril 1917.
Ans iebi gezogene Nummer fintf zwei gleich »-H« «emluue gefallen, und zwar j« einrr aas dir Los» gleicher »lummer in den betdr« Abteilungen I und tl.
<Ohm Bewähr tz. il. ».) iSlachdrrut oerboteu.»
In der Bor mittag« »Ziehung wurden Gewinne über 192 Mark gezogen:
2 Centime zu 60000 M-rl. 131760 4 «eninne zu 6000 Mart. 682 -4 198621 10 «eninne zu 3000 Marl. 82340 128747 181165 202862
219036
8 «eninne zu 1000 Marl. 65148 95882 101989 10 549 30 «eninne zu 500 Mart. 12760 2:661 81586 61274 87480 892 'i 9 100853 U14t9 131786 154859 178020 lb#447 207722
224561 22-156
78 «Minne zu 400 Statt 1819 6373 20082 23006 25074 34662 Tt 70 46384 46515 46690 53620 68854 69-56 72090 75017 8:762 84956 91143 1058 i 11566 119294 119718
124568 130466 135552 187193 141163 149492 153871 167:419
17^429 175.22 194753 19-366 207763 2181-0 218-56 219818
22-491
In derNachmittagS-Ziehung wurden Gewinne über 192 Mark gezogen:
g «emtnne zu l'iOOOO Mark. 67994 2 «eninne zu 10000 Start. 100217 4 «emtnne zu 5000 Start. 154 >37 201260 4 «eninne zu 3000 Stnrt. 50863 94236 14 «eninne zu tnOO Start. 10942 64761 123845 181940
187417 195977 203758
»> «eninne zu 500 Start. 17296 57154 60440 65838
102109 459324 161776 196174 197504 219070 228241
8L «eninne zu 400 Start 3026 19058 24162 29491 41314
38743 3 778 36300 3<>> 02 44664 44870 51064 56676 63 >68 76 Ol 79*89 84381 90867 91966 108208 122147 128264 181970 1400-4 141866 150602 157678 161792 1 5088 18>281
169>33 173>62 18-137 188450 188668 195734 20*888 210-44 213624 2)8669 21-984
3 . •entnnea^j.ee.HUbiMB 40000. 2^'ÄOOa
2 ^ 15000. 2.i«jp0ba 2 M öOOft 6
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