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dahm zu wirken, la% m allen deutschen Bundes­staaten eine konstitutionelle Verfassung ge­schaffen werde mit einer Volksvertretung, die auf dem allge­meinen, direkten, gleichen und geheimen Wahlrecht beruhe.

Die nationalliberalen Baffermann und Genossen haben .nachstehende Resolution vorgelegt: Der Reichstag wolle be­schließen, einen besonderen Ausschuß von 28 Mitgliedern (Berfassungsausschuß) zu bilden für die Prüfung verfassungsrechtlicher Fragen, insbesondere der Zusammen­setzung der Volksvertretung und ihres Verhältnisses zur Regierung.

Gin sozialdemokratischer Antrag zum Gesetz­entwurf über die militärische Mindeststrafe.

L. Berlin, 30. März. (Eig. Drahtbericht. zb.) Zur zwei­ten Beratung des Gesetzentwurfs über die Herabsetzung der militärischen Mindeftstrafe ist ein sozialdemokratischer Ab- änderungsantrag Al brecht und Genossen eingegangen. In dem Gesetzentwurf wird folgende Einfügung beantragt: Hat ein Untergebener eine ibm von einem Vorgesetzten zugefügte Körperverletzung durch eine Beleidigung oder Körperver­letzung auf der Stelle erwidert, so kann er für straffrei erklärt werden.

/ Herrenhaus.

(Fortsetzung des Drahtberichts aus der heutigen Morgen- Ausgabe.)

Eiue neue Erklärung des Landwirtschafts- Ministers v. Schorlemer.

Aus der weiteren gestrigen Herrenhausverhandlung tragen wir noch nach:

Wenn der Vorredner mir seine Anerkennung ausge­sprochen hat, so fasse ich das in dem Sinne auf, daß er mir seine Zustimmung dafür ausgesprochen hat, daß ich nicht e i n- seitig die Interessen der Produzenten, sondern wesentlich auch die Interessen der Verbraucher gefördert habe. Gegenüber den in letzter Zeit gegen mich erhobenen Angriffen weise ich darauf hin, daß ich schon vor langer Z-'t gefordert habe, und besonders jetzt, wo die entscheidende Stunde für unser Vaterland naht, erhöbe ich von neuem

die Forderung, daß die Landwirffchaft alles Entbehrliche hergeben muß, um das Durchhalten zu ermöglichen.

Es wäre ein verhängnisvoller Irrtum, in diesem Augenblick einer Änderung des Wirtschaftssystems das Wort zu reden. Die öffentliche Bewirtschaftung hat sich als unbe­dingte Notwendigkeit erwiesen. S>e mußte eine Ausschaltung !des Handels mit sich bringen. Erfreulich ist es, daß sich die ' Überzeugung immer mehr Bahn bricht, daß es nicht allein auf die Verteilung der vorhandenen Vorräte, als vielmehr darauf ankommt, die landwirtschaftliche Erzeugung nach Möglichkeit zu fördern. Den Anbauzwang habe ich immer bekämpft, weil er undurchführbar ist, und weil er zur Verminderung der Erzeugung beitragen würde. Was der Lieferungszwang für di« Städte betrffft, so kommt es gegen- .über dem landwirtschaftlichen Erzeuger vor allem darauf cm, ihm vcrzuschreiben, was er liefern muß. Wenn er das tut. ^braucht man ihm nicht vorzuschreiben, wie viel er verbrauchen >darf. Es hat sich als notwendig herausgestellt, daß die Brot- ] und Mehlrationen vermindert und dementsprechend die jFleischrationen vergrößert werden. Die Viehhan- chelsverbände müssen im Interesse der Verbindung zwrschen 'Land und Stadt aufrecht erhalten werden.

Auch ich hege die Hoffnung, daß die Kluft zwischen Stadt und Land nicht erweitert, sondern beseitigt wird.

jIch Hesse vor allem daß die heutige Aussprache dazu bei­tragen wird, in der Öffentlichkeit Zeugnis abzulegen, daß wir ,a l l e einig sind in dem großen Ziel, unter allen Umständen jzu siegen und unter den größten Opfern durchzuhalten bis zum siegreichen Ende. (Beifall.)

MmieichMKriegMW bei seber KrMgMM- sAMMiM. MMerWMMseWiist.WMM

Aus Stadt und Land.

Wiesbadener Nachrichten.

Swet UriegsvortrSge in der Gewerbekchuk«.

Eine aus dem Architekten- und Jngenieurverein, dem Katholischen Männerverein, dem Junungsausschuß und dem Lokal-Gewerbeverein bestehende Bereinigung veranstaltete gestern abend in der Aula der Gewerbeschule zwei Borträge, die sich wechselseitig ergänzten und die auch in gleichem Maß geeignet waren, das allgemeine Interesse zu fesseln. Zunächst behandelte Dr. Robert Kahn (Frankfurt), unter Vorführung von Experimenten, die Entwicklungsgeschichte der Spreng­stoffe, dann sprach Herr Referendar Walter S ch r o e d c r, Direktionsbeamtcr der Nassauischen Landesbank, über Deutschlands Finanzkraft und die 6. Kriegs- a n l e i h e". Der Vortrag Dr. Kahns fesselte die Aufmerk­samkeit der .Zuhörer in hohem Maße, aber auch der zweite Redner fand lebhafte Teilnahme. Er führte u. a. etwa aus: Deutschland ist es gelungen, den grüßten Jnlandabsatz der ganzen Welt wenn man von Nordamerika mit seinen ganz ariders gearteten Verhältnissen absieht zu erzielen und .seine QualitälSwarenrndustrie aus die höchste Stufe zu brin- jgen. Nur das hat ihm den Neid, besonders feines Rivalen ^ England, zugezogcn. Das made in Germany, das bestimmt .war, die Minderwertigkeit der deuffchen Waren darzutun, hat deren hervorragende Qualitäten jedem vor Augen geführt. Es wird Deuffchland nicht zu schwierig sein, nach dem Krieg jjich seine Auslandsverbindungen wieder zu errungen. Die Saab-und Arzneisto'ke, die unsere Handels-Unterseeboote nach Amerika gelchafft baben, die Stickstoffherstellung und die kühne Inangriffnahme des Rhem-Main-Donau-Wafferwegs zeigen, .was deutsche Kraft nnd deutsche Unternehmungslust sogar rn abnormen Zellen leisten können. Das Volksvermögen stellt sich in Deutschland auf 305 Milliarden gegen 345 Milliarden in" England und 245 in Frankreich, die jährliche Einnahme auf 43 Milliarden, in England dagegen nur auf 36 und in .Frankreich aui 26 Milliarden. 10 Milliarden davon werden Kei uyS erfpgrt. In Deuffchland find nur 9,3 Prozent des

Wiesbadener gmHirtt.

Bodens unproduktiv, in England .dagegen drei Mertel. Jjot a Jahre 1913 hat sich die Ernte an Getreide und Kartoffeln bei uns auf 84 .Millionen Tonnen gegen 32 Millionen in Frank­reich und nur 12 rn England belaufen. Von der Sternkohleu- und Braunkchlenproduktion Europas entfällt die Hälfte allem auf Deutschland, von den Anilinfarben vier Fünftel, von der Stahlproduktllir ein Viertel des ganzen Weltbedarfs. Mll der wirtschaftlichen Entwicklung hat die Entwicklung des deut­schen Bankwesens gleichen Schritt gehalten Ende 1916 haben sich trotz des Kriegs die Einlagen bei deutschen Banken auf 10, bei Sparkassen auf 44 Milliarden belaufen, 85 Prozent seiner Gelder hat Deutschland in inländischen Unternehmungen an­gelegt, England dagegen nur 18 und Frankreich 30 Prozen:. Der hohe Dislcni bei uns findet seine Erklärung lediglich in diesem Umstand. Gerade der Krieg hat so recht vor Augen geführt, wie die Verhältnisse liegen. Wir zahlen 5 Prozent für unsere Kriegsanleihen, Frankreich und England. 6. llu- - fere Anleihen sind zu 97%: bezw. 99 Prozent aufgelegt, die französischen zu 88. Deutschland Hut langfristige Anleihen im eigenen Land ausgenommen im Gegensatz zu den Gegnern. Unsere Kriegsschuld beläuft sich einschließlich der 6. Kriegsan­leihe aus 67 Milliarden gegen 99 Milliarden in England und 65 Milliardsn in Fiankreich. Die täglichen Kriegskoften be­tragen auf den Kopf der Bevölkerung in Deutschlanö 928 M., in England 2109, in Frankreich 1350 M. Sicher angelegt ist das Geld tn der Kriegsanleihe, denn dem ganzen Reich m:t allen 27 Einzelstarten liegt die Haftung ob, werter steht die Reichsanleihe an der Spitze der mündelsicheren Papiere. Die Verhaltungen der Kirchenbermögen haben Auftrag erhalten, ihre ganzen verfügbaren Gelder in Kriegsanleihe anzulegen. Wer zeichne:, setzt sich auch nicht der Gefahr aus, entweder seine Vermögensterbältnisse der Steuerbehörde offenbart zu sehen, denn es bestehe absolute Schweigepflicht bei den Zeichnungsstellen, oder einer Sonderbesteuerung zu unter­liegen. Der Krieg wird auch nicht durch die NichtbeteilDUNg abgekürzt. Zeichnen kann nicht nur der, der größere M.ipi- talien besitzt, es werden auch Anteilscheine bis herunter zu 1 M. ausgegeben, und zum Überfluß schaffe die zunächst von der Nassauischen Landesbrnk ins Leben gerufene Kriegsver- sicherung die Möglichkeit der Teilnahme auch da, wo eben flüssige Mittel nicht rorhcinden sind. Herr Baumeister D äh ne, der Vorsitzende des Gewerbevereins, der die Leitung des Abends in der Hand hatte, wies zum Schluß darauf hin. daß der Staat, der in diesem Krieg unterliegt, eine Er- sckütterung und einen Zusammenbruch ohnegleichen erleidet. Eine Verminderung des Staatsvermögens, eine vielfache Steuererböhung für lange Zeiten, harte Lohnkämpse, Ver­lust der Flone und des Äeldbeftandes, Beschlagnahme des Staatsbesitzes usw. ukw. wären die Folgen des Zusammen­bruchs. Deshalb sei. es dringend nötig, daß die 6. Kriegs­anleihe voll und ganz gezeichnet werde.

- Kriegsabend. ' Die drängende Füll« der Ereignisse und die Notwendigkeit der augenblicklichen Aufgaben der Heimat läßt es dem Ausschuß für Kriegsabcnde geboten erscheinen, schon am nächsten Sonntag (1. April) einen weiteren Kriegs­abend zu veranstalten. Herr Oberbürgermeister Glassing selbst hot es übernommen, über Deutschlands Wirtschaftskräfte zu sprechen. Lichtbilder werden seinen Vortrag verdeutlichen. Auch das kürsstlerffche Programm fft der besonderen Feier­lichkeit des Al ende angepaßt. Es wird die Freunde dieser Abende besonders erfreuen, daß das städtische Kurorchester unter Leitung des Herrn Musikdirektors Schuricht Mitwir­ken witch.

Der Kartiffelverfand geht vor. Infolge des andauern­den Frostes ist der K a r t o s f e l v e r s a n d, vor allen: der Versand an Saatkartoffeln, stark im Rück st and. Bei Ein­tritt der milden Witterung wird der Versand stark steigen, insbesondere der 'Versand an Saatgut, der binnen wenigen Wochen beendet sein muß. Es wlld daher in nächster Zeit für diese Sendungen eine große Zahl von Eisenbahnwagen erforderlich sein. Be: der Wichtigkeit der rechtzeitigen Zu­führung des Saatguts muß mit allen zur Verfügung stehen­den Mitteln dafür gesorgt werden, daß hierfür erforderliche Wagen möglichst vollzählig und rechtzeitig gestellt werden. Da >üe Inanspruchnahme des Wagenparks der Eisenbahnver- walrung immer noch eine sehr große fft. läßt sich dies nur er­reichen, wenn anderer, nicht unbedingt dringlicher Verband zurückgestellt wird. Es ist daher erforderlich, den Eil- und Frochfftückgutderkebr in den nächsten Wochen rn erheblichem Umfang einzuschränken.

Kleine Notizen. Schreibers Konservato­rium für Musik und Aloffs Gesangs Institut ver­anstalten Samstag imFrauenklub". (Oranienstraße 15, 2) zwei Vortragsabende: abends 6 Uhr: Anfängerklasse; abends 8 Uhr: Unter-, Mittel- und Oberklassen. Es kommen Vor­träge ftir Klavier, Violine und Gesang zu Gehör. Freier Zutritt ist gerrr gestattet. Das Vorstandsmitglied der V e r - ' einsbank, das gestern sein 25jährrges Jubiläum als .Hauptkassierer des Bankinstituts feiern konnte, ist Herr Adolf Schönfeld (nicht Schönberg).

aus dem vereinsleben.

vorbericht«, vereinsoersammlungen.

* Bei der am SamStrg, abends 6 Uhr, imKasino" statt­findenden Generalversammlung desNassauischen Vereins für Naturkunde" wird Geh. Scmrtätsrat Dr. Emil Pfeiffer einen Vortrag halten überSinnes­wahrnehmungen und Sinnestäuschungen" mit zahlreichen neuen Versuchen, für deren Verfolgung das Mitbringen von Operngläsern empfehlenswert ist.

Handelsteil.

Genossenschaftsbank für Hessen-Nassau

e. G. m. b. H. zu Wiesbaden.

Nach dem Berichte des Vorstandes über das Jahr 1916 lieferte diesem, als Zeotralkasse der Vereine des Verban- ces der nass?.uischen landwirtschaftlichen Genossenschaften E. V. zu Wiesbaden arbeitenden Institut auch das dritte ,.Kriegs-Ge.chäftsjahi ein durchaus befriedigendes Ergeb­nis. Die Geschäftstätigkeit vollzog sich beinahe wie in Friedenszeiten, nur daß einerseits die bereits im Jahre 1915 eingetretene Geldflüssigkeit iu einem solchen Umfange, wie sie niemals zu verzeichnen war, auschwoli, anderer­seits die Kreditanspröche der Migliedsgenossenschaltea br

Mentz-NsSgaLe." SrsteS gfeft 7h.

-

beblieh geringer wurden. Dank der durch den Verband i nassauischen landwirtschaftlichen Genossenschaften geieis ten Werbearbeit, vornehmlich der durch diesen veranstalt! ten Vortragskurse haben die vermittelten Zeichnungen z den bisherigen fünf Kriegsanleihen ein recht erfreu­liches Ergebnis gehabt, indem der Betrag von 6 601 700 untergebracht wurde. Besonders bemerkenswert ist hie­bei, daß dieses Zeichnungsergebais nicht etwa von den zeihen Genossenschaften selbst getätigt wurde, sonde meist von deren Mitgliedern und Spareinlagen gemacht 4en sind

Der Geschäftsumsatz steigerte sich zu eh bisher noch unerreichten Höhe; er bezifferte sich auf je Seite des Hauptbuches auf rund 42.5 Millionen Mark, sammen also 85.0 Millionen Mark gegenüber einem Ums von 66.2 Millionen Mark icu Geschäftsjahre 1915 Die rirhtlich eingetragene und als vertretbar geprüfte H a i summe hat sich von 5.802 000 M. auf 5 892 000 M. im c riclitsjahre erhöht und die Zahl der Mitglieder ist von 21 auf 212 gewachsen. Die Bilanzsumme hat sich vc 3 361 521 M. Ende 1915 auf 4 017 839 am 31. Dezember _ gehoben Auch im Jahre 1917 weist dieselbe eine weitere namhafte Steigerung auf, so daß Ende Februar 1917 die Bilanzsumme mit 6 450 669 M. auf jeder Seite des Haupt­buches ausgewiesen ist. Der Reingewinn für das Jahr 1916 bat die Hohe von 22 307 M. gegenüber einem Rein­gewinn von 21616 M. im Jat"-e 1915. Der Reingewinn ge­stattet neben statutengemäßer Zuweisung an die Reserven wiederum die Verteilung der seit unserer Gründung im Jahre 1894 üblicher, satzungsgemäß höchstzulässigen Divi­dende von 4 Prozent.

Die aus dem Jahre 1915 übernommenen Zinssätze konnten das ganze letzte Geschäftsjahr unverändert beibe­halten werden. Den Genossenschaften wurden im Jahre. 1916 folgende Zinssätze berechnet: a) für Einlagen auf ganz- und halbjährige Kündigung 4 Prozent, b) für Guthaben der Mitglieder in laufender Rechnung 3% Prozent, c) für Spar­einlagen 3% Prozent, d) für Kredite in laufender Rechnung an Mitgliedsgenossenschaften 4% Prozent. Kapitalverluste sind, wie in allen Vorjahren seit Aufnahme der Geschäfts­tätigkeit, auch im Jahre 1916 nicht vorgekommen. Die ge­währten Kredite sind von 3 755 700 M. im Berichtsjahre auf 3 852 700 M. gestiegen. Sie sind am 31. Dezember 1918 nur mit 24.15 Prozent bezogen. Mil dieser Ziffer ist der geringste Bezug der cröffneten Kredite seit Bestehen der Genossenschaftsbank für Hessen-Nassau ausgewiesen.

Dem Ersuchen verschiedener Kommunalverbände, die­sen zur Leistung der ihnen durch Reichsgesetz au! er legten FamUien-Unterstützung gegen hohe Zinsvergütung Kredite zur Verfügung zu stellen, hat die Bank aus dem Grunde nicht entsprochen, weil ihres Erachtens eiuo derartige Kre­ditgewährung schon mit Rücksicht auf lie Langfristigkeit ganz aus dem Rahmen ihrer Zweckbestimmung fällt Die Kapitalbeteiligung bei der vom Staate errichteten Preußi­schen Zentralgenossenschaftskasse in Höhe von 100 000 M. ist im Berichtsjahre unverändert geblieben. Giro-Verbind­lichkeiten hat die Genossenschaftsbank für Hessen-Nassau über die Jahreswende laufend nicht. Auch Bürgschaften, Ausbietungs-Garantien oder irgend welche andere nicht bilanzmäßig zum Vorschein kommende Verbindlichkeiten besitzt sie gleichfalls nicht. Durch Herrn Verbandsrevisor Gustav S e i b e r t - Wiesbaden wurde die fällige gesetzliche Verwaltungsrevision an den Tagen vom 5. bis 6. Juli sowie 16. August 1916 vorgenommen. Der hierüber erstattete Re­visionsbericht enthält keine Beanstandungen der Geschäfts­führung. Die Generalversammlung der BanK findet am 12. April ds. Js., nachmittags 3 Uhr, statt.

Amtliche Devisenkurse in Deutschland.

W.T.-B. Berlin, 30. März. (Drahtberichi.) TeUgia-

New-York Holland . Dänemark Schweden

5.52 O.

Mt. 5.54 B. für

1 Dollar

246.75 G.

247.50 B.

100 Gulden

169.50 G.

170.00 B.

100 Kronen

175.75 G.

176.25 B.

100 Kronen

171.75 G.

172.25 B.

100 Kronen

122.87 G.

123.13 B.

100 Francs

64.20 O.

64.30 B.

100 Kronen

79.63 G.

80.63 B.

100 Lewa

20.65 O.

«

20.70 B.

«

1 türlc. Pfd.

125.50 G.

C

126.50 B.

«

100 Pesetas

Oesterreich-Ungarn Bulgarien ....

Konstantinopel . .

Spanien.

Amtlicher Wechsel-Zinsfuß.

Berlin.51 Ital. Plätze . 51 Londons 1 /«! Petersbur? 5

Amsterdam iV« Kopenhagen 5 ! Madrid i l h Stockholm5>/a I Lissabon . 5 */jI Paris .. 5| ChristianiaöW

Schweiz.

PI 4V, Wien 5

Ausländische Wechselkurse.

w. Amsterdam, 29. März. Wechsel auf Berlin 38.90 fzuletzt 39.05), ouf Wien 24.62% (24.70), auf die Schweiz 49.05 (49.05), auf Kopenhagen 71.25 (71.25), auf Stockholm 71.35 (73.95), auf New York 217.00 (247.00), auf LaajJpn H.7714 (11.77%), auf Paris 42.35 (42.32i/>).

Industrie und Handel.

* Der Verein chemischer Fabriken in Mannheim ver­teil*. wiederum 2C Prozent Dividende sowie einen Bonns von 75 M für die Aktie (im Vorjahr- ebenfalls 20 Prozent).

w. Verband deutscher Starkstromkabel-Fabrikation. Mannheim, 29 März. Dieser Verband, welchem sämt­liche große deutschen Elektrizitäts-Gesellschaften angeboren, wurde bis zum 30 September. 1917 verlängert.

* Rheinische Linoleumwerke in Bedburg Der Auf­sichtsrat schlägt 8 (i. V. 5) Prozent Dividende vor.

* Die Hugo Schneider, A-G:, Metall tvarcnlabriken and Messingwelke in Leipzig-Paunsdorf schlägt wiederum 20 Prozent Dividende (wie im Vorjahr) vor.

* Die J. Brüning « Sohn, A.-G in Langendiebach bringt 15 Prozent (gegen 10 Prozent im Vonahr) Dividende in Vorschlag.

Wettervoraussage für Samstag, 31. März 1917

ftad*r Meteorologischen Abteihing des Physikei. Vereins an Franktal n-M.

Wolkig, Niederschläge, Temperatur unverändert.

Wasserstand des Rheins

am 30. März

Si«sn*a. rsSsl: 1.32 » ,rea 1.20 m am gaatrigaa Vormittag

#aub. » l,6ä » » 1.72 » » » »

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Die ASetrS-rkusgabe umfaßt 6 Seiten

HaujitschriMeiter: A. Hr,erhörst.

BerantlrortliS für deutsche Politik: A. Hegerhorst:

Dl. phii ff. Sturm; für den llnterhaltunasteil: B Nachrichten aus Wiesbaden und den Nachbarbezirken: 5 für Gerichtsiaal: H. Diefenbach; für Sport und Lustfal für Permiich.er und den Brjeflaften; C. Losacker: für den'Handelstefl W. Etz!

für die Anzeigen und Reklamen: H. Dornauf; fännlich in WteSdaden. Druck und Lerla, der L. Schellenberg'fchen Hof-Buchdruck-ret in SicStaM»

fl; für ilurlandgpolMi j #. Nauendorf; 3 B.: H Diefenbach! fahrt: J.B.: £ L° racker:

Gprechftunde der Schriftleituna: U Mi l Jttr.