Mesba-errer TaMatt.
Sette 4. &trH*c, 30- Mkz 1S17. _
jdie Friedensfreunde sind sehr rege. Wall- fftreet zeigt nicht die erwartete Begeisterung. Angebote von Kriegsmaterial an die Regierung zu n i e d r t- jgen Preisen verringerten die Hoffnungen auf die Sp^ulation und hatten eine ernüchternde Wirkung. Das Telegramm führt einen Artikel der ^Evening Post" an, welcher von einem unnatürlichen Haß gegen Deutschland sprich:.
österreichisch-ungarischer Tagesbericht,
W.T.-B. Wien, 29. März. (Drahtbericht.) Amtlich verlautet vom 29. März, mittags:
Östlicher Kriegsschauplatz.
Außer reger Tätigkeit unserer ErkundungLabteilun- gen nichts zu melden.
Italienischer Kriegsschauplatz. ^
Auf der Kar st Hochfläche drangen Sturm- kolonnen des Infanterieregiments Nr. 74 westlich von stammiano in die feindlichen Gräben ein. machten 20 Gefangene und erbeuteten zwei Maschinengewehre.
Unsere Flieger warfen auf italteniiche Lager bei Podsabotim Bomben ab.
Südöstlicher Kriegsschauplatz.
Unverändert.
Der Stellvertreter des Chefs des Generalstabs:
v. Höfer. Feldmarschalleutnant.
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Der deutsche Abendbericht vom 28. März.
W.T.-B. Berlin, 29. März, abends. (Amtlich. Orahtbericht.) Im W e st e n bei Regen, im O st e n bei Tauwetter keine .besonderen Ereignisse. In Mazedonien nichts Neues.
Clemenceau über die Entdeckung, daß der deutsche Rückzug ein Ruhmesblatt kür Briand sei.
Im „Homme Enchaine" verspottet Clemenceau die Lolüiker und Journalisten, die plötzlich entdeckten, daß der deutsche Rückzug ein Ruhmesblatt für Briand isl sind doch weiß alle Welt, daß er der deutschen Initiative Entsprungen ist. Unser Vormarsch wird den Krieg sucht beenden; unserer harren noch harte Proben. An ns ist es, ein Gegenmanöver zu ersinnen. Je wei- er wir uns von unserer Operations- h a s i s entfernen, um so größere Vorsicht ist geboten, bis wir genug von den deutschen Plänen tvissen. _
Ein belgischer Protest gegen die Konstituicrung des Rates von Flandern.
An die Adresse des deutschen Reichskanzlers.
W.T.-B. Berlin, 29. März. (Drahtbericht.) Es war vorauszusehen, daß die Konstituierung des Rates hon Flandern und der Empfang einer Abordnung desselben nicht ohne politische Gegenwirkung bleiben werde. Heute liegt eine solche vor. Ungefähr die nämlichen Kreise, die im Frühjahr 1916 mit einer Eingabe an den deutschen Generalgonverneuc die Flamisie- rung der Universität Gent zum Scheitern zu bringen suchten, haben sich in Form eines Protestes an den Reichskanzler gewendet. Mit wenig stichhalti- gen Gründen suchen die Unterzeichner, grötztenterls Parlamentarier und Bürgermeister von. denen nur wenige sich früber der flämischen Interessen angenommen hatten, die Bedeichung des Rates von Flandern zu verkleinern und d>is Programm der Verwaltern gstrennung als eine rein deutsche Mache hinzustellen, deren Durchführung überdies gegen Hie Haager Konvention verstoße. — Die politische Entwicklung wird auch über diesen Protest zur Tagesordnung übergehen. Bemerkenswert !ist es, daß hier flämische Pazifisten den Weg. zum Reichskanzler einschlagen, dessen Betreten sie ge- stade den A k t i v i st e n zum Vorwurf machen.
Eine Neuordnung der polnischen Aushebung
Den Warschauer Blättern zufolge ist folgende Neueinrichtung der Aushebung zum Heeresdienst in Polen in Au- jgriff geuoaunen. Die bisherigen Werbungsinspektioneil in j 17 Städten beider Okkupationsgebiete werden in 17 Haupt- fitellen für Aushebung verwandelt, denen 73 Kreisstellen nach- neordnet find, die ihrerseits 490 Meldebureaus umfassen. >Die Landesrnspektion für Aushebung befindet sich in W a r - jschau. Ihr Leiter ist Oberst Sikorski. Für Durchfiih- rrurg der neu getroffenen Einrichtungen ist eine größere i Anzahl Offiziere, Unteroffiziere und Mannschaften der pol- ^ irischen Legionen bestimmt. Die Stabsoffiziere haben sich bereits auf ihre Posten begeben. Die Organisation ist rein imilitärisch. Zwecks Fühlung mit Regierunysorganen !und gesellschaftlichen Kreisen wird ein Zusammenwirken mit ; Kommissaren des Staatsrates stattfinden, welche von der ' Abteilung für innere Angelegenheiten delegiert werden. Nach Durchführung der organisatorischen Maßnahmen wird ein Aufruf des Staatsrates zum Eintritt in das Heer er- ! folgen.
Deutsches Reich.
Heer und flotte.
Generaloberst p. Prittwitz und Gaffro« st. W. T.-B : . Berlin, 29. März. (Drahtbericht.) Generaloberst z. D. A. v. Prittwitz und Gafsron ist heute in Berckiir gestorben.
Tie neue Auszeichnung Lriderdorfss im „Reichsanzeiger". ■Br. Berlin, 29. März (Eig. Drahtbericht, zb.) Der ! .Reichsarrzeiger" meldet: Dem Ger-eral der Infanterie und ersten Generalauartiermeister Ludendorff ist der Rote ^Adlerorden U Klasse mit Schwertern verliehen worden.
: Au jedem Groschen, den du der : : Rüstung des Vaterlandes vor- - i enthältst, klebt das Blut deiner : gefallenen Brüder! : .....ä
Aus Stadt und Land.
Wiesbadener Nachrichten.
Oie tlarloffelknappheit.
Zu den in den letzten Tagen in her Presse erschienenen Nachrichten über die Herabsetzung der Brotmenge und Heraussetzung der Kartoffelmenge teilt der M a g i st r a t uns folgendes mit:
Da die am 1. März d. I. stattgefundene Erhebung über die Vorräte an Kartoffeln noch nicht endgültig abgeschlossen ist, und der Schaden, der durch den außergewöhnlich langen und stark anhaltenden Frost an den in den Mieten lagernden Kartoffeln entstanden ist, sich wegen 'des noch herrschenden Frostes nicht im entferntesten feststellen läßt, ist es vorläufig unmöglich, einigermaßen sicher zu bestimmen, wie groß die Kartoffelvorräte im Deutschen Reich sind. Es kann daher heute noch nicht angegeben werden, ob die auf den Kopf oer Bevölkerung zugelassene Kartoffelmenge in dem bisherigen Umfang beibehalten werden, oder ab sie erhöht werden kann. Der Magistrat ist nach den bisherigen Erfahrungen der festen Ansicht, daß eine Erhöhung der Kartoffel men ge jedenfalls zurzeit nicht vorgenomwen werden kann. Der Magistrat kann daher nicht dringend genug davor warnen, auf die Prestemeldungen hin jetzt schon größere Mengen an Kartoffeln, als zugelafsen, zu verbrauchen. Haushaltungen, die Kartoffeln eingekrllert haben, und di« von den erlassenen Vorschriften abweichen und mehr Kartoffeln als zulässig :ft, verbrauchen, laufen deshalb Gefahr, daß sie demr-ächst ganz ohne Kartoffeln sind. Der Magistrat ist nicht in der Lage, als Zusatz Kartoffeln herauszugeben, und er wird leider gezwungen sein, auch diese Haushaltungen, ebenso wie diejenigen Haushaltungen, die chre erngekellerte Menge an Kartoffeln jetzt schon verbraucht haben, abweisen *u müssen. Der Magistrat ersucht .deshalb scwchl im Interesse der städtischen Bevölkerung, als auch besonders im vaterländischen Jnteresie, mit den Karwffelvorräten äußerst sparsam zu Haushalten und auf keinen Fall mehr als nach den Verordnungen angegeben ist, zu gebrauchen, denn es fit eines jedem Deutschen Pflicht, dazu beizutragen, daß wir bis zur neuen Ernte mit unseren Lebensmitteln anskommen.
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Durch die Bekanntni-rch mg des Magistrats über den plötzlich eingetretenen Kartoffelmangel und seine Folgen für den Teil der Bevölkerung, der die auf die Marke 13 fallenden Kartoffeln noch nicht erhalten hat, ist, so'wird uns geschrieben, bei den davon betroffenen 'Einwohnern große Aufregung hervorgerusem. Meist sind es doch Leute, die -so sparsam mit den Vorräten gewirtschastet haben, daß sie die Benutzung der Karte 13 so weit als möglich hinausschieben konnten. Und nun sollen sie zur Belohnung für ihre vorsichtige Sparsamkeit überhaupt keine Kartoffeln erhalten! Wenn die gesamte Bevölkerung von den Folgen dieses Mangels betroffen würde, so müßte diese Beschränkung selbstverständlich wre vieles andere als Folge der Kriegszeit ohne Murren ertragen werden, aber der jetzt angerrdnete minderwertige Ersatz für die Inhaber der Karte 13 wird ton diesen als einseitige Belastung empfunden. Es würde viel zur Beruhigung der durch die Verfügung geschädigten Einwohner, die ja meist den minderbemittelten Schichten angehören, deren Hauptnahrung die Kartoffeln bilden, beitragen, wenn der Magistrat die Erklärung abgeben würde, daß die Karte 13 bei Eintreffen neuer Vorräte chne Rücksicht auf die darauf angegebenen Gültigkeitsdauer zum Bezug der zuständigen Kartoffelmenge noch .berechtigt.
Oas befchlagnahmefreie Mehl.
Die „Allgemeine deutsche Bäcker- imb Konditorsn- Zeitmag" beschäftigt sich in ihrer letzten Nummer mit der geringen Qualität des Mehls, das manche Mühlen in Verkehr bringen. Dabei kommt sie auch auf das sogenannte beschlag- nwhrnefreie Auslandsmehl zu sprechen. Sie sagt: „In
ganz Deutschland ist in Fachkreisen bekannt, woher das zu Phantasiepreisen abgesetzte sogenannte markenfreie Mehl stammt. Nur an der zutreffenden Stelle scheint man dieser Erkenntnis mit verbundenen Augen gegenüberzustehen. AuS dem zugest.rndenen großen Schwund und der höheren, nicht kontrollierten Ausmahlung erübrigen mancke Mühlen so viel marken- und beschlagnahme- fteüt Mehl, daß daraus Riefensummen verdient und damit Überschüsse erzielt weiden, die sich die Herren Aktionäre nie hätten träumen lasten." Der Fachzeitung wird wohl niemand den Vorwurf machen können, daß sie schlecht orientiert sei. Ist es aber richtig, was sie behauptet, dann besteht allerdings der dringendste Anlaß, endlich einmal eine scharfe Kontrolle über die Herkunft des „AuslandSmehls" einzuführen, das auch hier noch zu Preisen von 1,50 M. bis 1,00 M. das Pfund verkauft und offenbar in erheblichem Umfang zur Herstellung teurer Backwaren und Leckereien benutzt wird. Die Frage darf bei dieser Gelegenheit gestellt werden: Läßt es sich in einer Zeit, in der die Mehlknappheit zu einer erheblichen Herabsetzung der Brotrationen führt, üüerbauvt verantworten, daß Mehl, mag es Herkommen, weher es will, zu Torten und dergleichen verbraucht wird? Wir brauchen keine Torten und Kuchen, wohl aber Brot!
— Schule und Kriegsanleihe. Dre König!. Regierung in Wiesbaden hat unter dem 17. Mörz folgende Verfügung erlassen: „Mit Rücksicht aus die hohe Bedeutung der Werbearbeit für die neue Kriegsanleihe durch die Cckjul« müssen wir verlangen, daß die Lehrer und Lehrerinnen unseres Bezirks während der Osterferien mit Ausnahme der Feiertage an ihrem Dienstcrt terbleiben. Reise» während der Ferien sind nur auf gut begründete schriftliche Urlaubsgesuche zu gestatten." Bei den bisherigen Kriegsanleihen haben die Schulen rund ern« halbe Milliarde gestmimelt, von der wieder ein Drittel aus die höheren Schulen upd Kvei Drittel -uff die BrÄsschulen entfallen
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— Vaterländische Volksabende. Veranstaltungen, wis sie der „Rhe:n-Mainische Verband für Volksbildung" unter dem Geleitwort „Pflug und Schwert" mit Erfolg in Wallan, und Erbenheim abgehalten hat, werden in unserer näheren. Umgebung noch stattfinden: in Frauen stein am Samstag die'er Woche, abends 8 Uhr: in Rambach am 1. April; in Sch ier ste i n am 2. April, abends 8 Uhr; in Eddersheim am 0. April, nachmittags 4 Uhr; in Flörsheim cust 9. April, abends 8 Uhr; in Igstadt am 10. April, abenos
8 Uhr; in Bierstadt am 15. April, nachmittags 4 Uhr; und in Dotzheim am 16. April, abends 8 Uhr.
— Geschäftsjubiläum. Am 1. April d. I. kann dis Friseurge'chäft von W. Espenschied, Wevergaste 45/47- auf sein 25jähriges Bestehen zurückblicken.
— In den Ruhestand. Der erste Standesbeamte Pop p tritt mit dem 1. April in den Ruhestand. Die Stadt verlies in ihm einen recht beliebten Beamten, der den Wünschen des Publ.kiims stets nach besten Kräften entgegenkam und den man in weitesten Kreisen daher ungern scheiden sieht. Geboren am 28. Dezewber 1845, trat P. am.1. Januar 1876 irr 'den Dienst der Stadt. Zuerst war er bei der Armenderwal- tung tätig. ' später ging er zur Bauverwaltung, dann zue Stadthwuptkasse über, um schließlich die Hauptkasse des Akzise- emts zu übernehmen. Seit 1902 ist er als Standesbeamter Eig.
— Vom Wochenmarkt. Gestern fehlte das Gemüse nahezu vollständig. Radieschen waren zu 20 bis 25 Pf. zu haben. Lattich wurde von Gärtnern zu 2,50 M. das Pfund ange- boten. Das war ein Preis, der den Käufern zu hoch war, die ar-gebotene Ware ging daher ausschließlich in den Besitz der Hotelinhaber über. Bezüglich der Fische wird noch immer darüber Klage geführt, daß die Verkäuferinnen am Bahnhof abg-fangsn werden und ihre Vorräte überhaupt nicht auf den Markt bringen. Das wird zurzeit um so unangenehmer empfunden, als der Fischfang bei der derzeitiger» Witterung ein geringer ist und die Rachftage auf dam Wochenmarkt weit über das Angebot hinausgeht.
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Israelitischer Gottesdienst. Israelitische KultuS- gemeinde. Synagoge: Michelsberg. Freirag. abends
6(4 Uhr- Jugendgottesdienst und Predigt; Sabbat: morgens
9 Uhr, nachmittags 3 Uhr, Ausgang 7.40 Uhr. Gottesdienst >m Gemeindesaal: Wochentage: morgens 7(4 Uhr, abends 0%; Uhr. Die Gemeimdebibliothek ist geöffnet: Dienstagnach- mittags von 3 bis 4(4 Uhr.
Alt-Jsraelrtische Kultusgemeinde. Shaa- poge- Friedrichstraße 33. Freitag, abends 6(4 Uhr, Sabbat: morgens 8 Uhr, Vortrag 10(4 Uhr, nachmittags 3 Uhr, abends 7.40 Uhr. Wochentage- morgens 7 Uhr, abends 6(4 Uhr.
vorberlchte Aber Kunst, vortrSge und verwandtes.
* Königliche Schauspiele. Am Sonntag findet eine Aufführung von Webers „Freischütz" im Abonnement 8 statt, rn welcher Sinne Geier vo-m Stcbttheater in Mainz als „Agathe" und Erich Threß vonl Stadttheatcr in Düsseldorf als „Kaspar" gastieren. Anfang 7 Uhr. Die Intendantur hat die rühm- lichst bekannte Kammersängerin Ottilie Metzger-Lattermarm vom Stadttheater in Hamburg für ein einmaliges Gastspiel verpflichtet, welches für den ersten Osterfeiertag (Sonntag, den 8. April), im Abonnement C vorgesehen ist. Dir Künstlerin wrrd als ..Amr-eris" in Verdis Oper „Aida" auftveterr. Anfang 6(4 Ülhr. _’
Kus dem Landkreis Wiesbaden.
Stadtkinder auf das Land.
88 Erbenheim, 20. März. Überall im Deutschen Reich vogt sich angesichts der immer schwieriger -werdenden Ernäh- rungsverihältnäffe der Kinder in den Großstädten und Jn- dustriebezirken der Geda.-rke, diese Kinder für Wochen und Monate in Familien auf dem Lande unterzubringen, um ihnen eine ausreichende und kräftige Ernährung zu gewähren und zu verhüten, daß die Heranwachsende Jugend der städtischen und Jndustriebevölkeoung infolge mangelhaft«: Ernährung dauernden Schaden an ihrer Gesundheit leidet. Im Hinblick auf d'e überrus große Bedeutung der Auge-, lcgenhest für die Gefundhältung und Kräftigung der Jugend und damit der Volkskcaft, sowie für die ZuLunft unseres Volkes wenden sich die Herren Pfarrer Hümmerich und Bürgermeister Merten an die wohchabenden Famili«n mrse- rer Gemeinde mit der herglichen Bitte, sich zur Aufnahme von K -ndern bereit finden zu wollen. Man hegt die Zuversicht daß dieser Ruf nicht ungehört verhallt und eine stattliche Schar solch armer Kinder die Wohltaten des Landlebens hier genießen möchte, um an Leib und Seele gelräktigt und gestärkt, in ihre Heimat zurückzukehreu.
Serichtssaal.
übermäßiger Preis für Schuhreparvturen.
. b. Limburg, 28. März. Ein hiesiger Schuhmacher» meister erhielt einer» Strafzettel, weil er für die Reparatur von Schuhen einen übermäßigen Preis verlangt hatte. Er erhob Einspruch dagegen. Das Schcffengerlcht jedoch 'bestätigte die Strafe.
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wc. Umfangreiche Messingdiebstählc. Der Schrcrner Johann Kilb war längere Zeit auf dem Werk der Firma Dyckerhoff u. Widmamr in Biebrich beschäftigt. K. hat dabei das große Vertrauen, das in ihrr gesetzt wurde, auf die schmählicko'te Weife mißbraucht, indem er zum Teil mittels Nachschlüssels für einige raufend Mark Messirrggutzstücke entwendete und sie einer Althändlerin in Wiesbaden verkaufte. Unterstützt hat ihn dabei der Schreiner Johann Merz. D-a Wiesbadener Strafkammer verurteilte Kilb zu 2 Jahrs» 3 Monaten Zuchthaus und Ehrverlust auf die Dauer von 10 Jahren. Merz zu 2 Monaten Gefängnis.
Sport und Luftfahrt. Ä
* Fußball. Kommenden Sonntag, den 1. April, fährt die Spielverernigung Wiesbaden nach Mornbach, um rm
1 Privatspiel dem F.-E. „B-cktoria 19 i0" Mo mb ach gegen- überzutreteu. Treffpunkt der Mannschaft um 1 Uhr «st ,Miktor'.«-.Hotel" (HalteML der„ -Manpzer LoriL). Tptzch»- foaa.3 Uhr. ■ ' • -
