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Ä. Ifl3« 30« Mikrz 1917»

Deo Bedarf an Zahlungsmitteln einzuschränken, erscheint dringend geboten. Als wichtigstes Mittel der Abhilfe erscheint liier eine Veredelung des Zahlungsverkehrs durch ausgie­bigste Benutzung aller dem bargeldlosen Ver­kehr dienend^ Einrichtungen. E» hat denn auch eilrestiicherweise eine überaus rege Werbetätigkeit nach dieser gjehtong eingesetzt. Auch wir haben eine kleine Aufklärungs­schrift an unsere Kundschaft versandt und zugleich der All­gemeinheit unentgeltlich zur Verfügung gestellt. Ferner haben wir in Uebereinatimmung mit allen deutschen Bankfirmen mate­rielle Erleichterungen für den Scheck- und 11 Überweisungsver­kehr geschaffen, trotzdem dieselben mit nicht unerheblichen Un­kosten ffir uns verkgüpft sind. Die Wirkung solcher eindring­lichen Mahnungen tritt allerdings nur langsam zu Tage; daß sie aber nicht aosgebHeben ist, zeigt die Zunahme der Postscheck- Kenten. deren Zahl im Reichspostgebiete Ende 1911 103 000 be­trug, im Jahre 1915 auf rund 112 000 anwuchs, im Jahre 1916 aber den stattlichen Sprung auf 149 000 machte.

Die im Januar des Jahres 1916 zum Schutze unserer Wäh­rung erlassene Verordnung, durch welche der gesamte Ver­kehr in fremden Z ab lungsmittein (Devisen) ausschließlich in die Hände der Reichsbank und einer beschränk­ten Anzahl Bankfirmen, zn denen auch wir gehören, gelegt wurde, hat zwar im allgemeinen günstig gewirkt, aber doch nicht aasgereieht, um jede schädliche Soekulation in Devisen und Marknoten aaszuschließen und den Import auf das unbe­dingt Notwendige zu beschränken. Es wurden daher durch Bundesratsverordnung vom 8. Februar 1917 die Bestimmungen über den Verkehr in fremden Zahlungsmitteln und über die Ausfuhr von Marknoten wesentlich verschärft. Gleichzeitig wurde jede Wareneinfuhr ohne Erlaubnis der Reichsbank ver­boten. Eine Verordnung ähnlichen Inhalts war in Oesterreich kurz zuvor ergangen. »

Ein offizieller Börsenverkehr hat auch im Berichts­jahre nicht stattgefunden, dagegen war der freie Handel in den Börsenraumen. zeitweilig recht lebhaft, da die andauernde Geld- fiüssigkeit die Nachfrage nach Wertpapieren dauernd rege er­hielt und bei der Geringfügigkeit der Nenemissionen und der be­reits erwähnten Abwanderung der ausländischen Wertpapiere die vorhandenen Bestände an noch nicht in dauernden Besitz übergegangenen Wertpapieren leicht und zn steigenden Kursen Absatz fanden.

Die Emissionstätigkeit der Banken war, ab­gesehen von der Beschaffung des Kapitals für die Rüstungs­industrie. in der Hauptsache durch die beiden Kriegsanleihen des verflossenen Jahres in Anspruch genommen, zu deren glänzendem Erfolgs die Banken in hervorragender Weise beigetragen haben. Im übrigen beschränkte sich die Tätigkeit der Banken haupt­sächlich auf die erfolgreiche Pflege des laufenden Geschäfts und auf die Teilnahme an dem freien Verkehr in den Börsenräumen,

Bei der Errichtung und Verwaltung neuer Kriegsgesell­schaften. deren Gründung durch die fortschreitende Kriegsorga­nisation unserer Volkswirtschaft erforderlich wurde, haben auch diesmal die Banken erheblich mitgewirkt.

Das Kredit - und Wechselgeschäft hat sich ganz der durch, den Krieg veränderten Gestalt unseres Wirtschafts­lebens angepaßt. Da das Reich fast allein als Käufer und Auf­traggeber in Betracht kommt, so wurde es auch unmittelbar oder mittelbar durch die von ihm geschaffenen Kriegswirtsehafts- gesellschaften znm Mittelpunkt des Kredit- und Wechselverkehrs der Banken. Der Handelswechsel, die hauptsächlichste Grund­lage alles banhgeschäftlichen Verkehrs, verschwand mehr und #mehr und an seine Stelle trat die Kreditgewährung an und für die Kriegswirtschaftsgesellschaften, sowie ein bedeutender Um­satz in unverzinslichen Schatzanweisungen des Reichs und der Bundesstaaten. Auch die Kommunen und ihre wirtschaftlichen Organisationen traten als große Nehmer kurzfristigen Kredits auf. Mit der Einschränkung des Außenhandels ging das Rem­boursgeschäft der Banken stetig zurück, dagegen wurde der auswärtige Kredit der Banken im vaterländischen Interesse ins­besondere für die Industrie nutzbar gemacht, zumeist in der Form von Garantieübernahmen. Aeußerlich tritt dies auch in Unserem Abschlüsse in Erscheinung in einer starken Herabmin­derung der Akzeptverbindlichkeiten, einem Anschwellen der Aval- und Bürgscbafts- wie der Nostroverpflichtungen, und einem erhöhten Besitz an kurzfristigen Staats- und Kommunal wechseln.

Begünstigt durch die hohen Zinssätze hat das Kredit- und Wechselgeschäft zu besonders befriedigenden Ergebnissen geführt.

Von hoher Bedeutung für die Entwicklung des Bankgeschäftes dürfte in Zukunft die im Berichtsjahre unter unserer Leitung auf erweiterter Grundlage zustande gekommene Verständigung fast der gesamten Bankwelt Deutschlands sich erweisen, welche es sich zum Ziele gesetzt hat, den ungesunden Erscheinungen auf dem Gebiete des Bankwesens entgegenzutreten und durch eine Verbesserung der Geschäftsbedingungen einen Ausgleich zu schaffen für die durch steuerliche und soziale Lasten in er­schreckendem Umfange sich mehrenden Unkosten.

Nicht nur der bankgeschäftlichen Tätigkeit, sondern unserer gesamten Volkswirtschaft wird es zum Nutzen gereichen, daß endlich dem seit vielen Jahren erfolglos gestellten Verlangen einer Aenderuag der Bteuerpfllcht für Wertpapiere durch die ,VundesratsVerordnung vom 14. Dezember 1916 entsprochen wurde. Es ist dringend zu wünschen, daß die damit zugelassene steuerfreie Einfuhr ausländischer Wertpapiere auch nach dem Frieden beibehalten wird.

Nachdem wir durch die Angliederung des A. Schaaffhausen- seben Bankvereins A.-G. in Cöln, durch die Erweiterung unserer Filiale in Essen und die Errichtung von Filialen in Mülheim (Rohr), Coblenz, Metz und Saarbrücken unseren Interesaenkreis Im Westen bedeutend ausgedehnt haben, erachten wir es für ge­boten, auch im Osten dem eigenen Geschäftsbetrieb eine wei­tere Ansdehnung zu geben. Wir haben zu diesem Zwecke neuer­dings die Errichtung von Filialen in Königsberg (Pr ), Danzig, Stettin und Posen beschlossen. Während der Geschäftsbetrieb an den drei letzten Orten erst aufgenommen werden soll, so­bald die durch die Kriegsverhältnisse geschaffenen Personal- Schwierigkeiten überwunden sein werden, haben wir mit der Königsberger Vereins-Bank in Könisberg (Pr.), vorbehaltlich der Genehmigung ihrer Generalversammlung, 'eine Vereinbarung getroffen, welche die Verschmelzung dieses angesehenen und in guter Entwicklung befindlichen ostpreuß­ischen Bankinstituts mit unserer Gesellschaft vorsieht, und es uns ermöglicht, die Betriebe der Königsberger Vereins-Bank in Königsberg (Pr.) und Tilsit alsbald als eigene Filialen fortzu-

( führen. Eine Erhöhung unseres Kommanditkapitals wird hier- ür nicht erforderlich.

Auch nach dem Norden und Süden konnten wir unsere Be­ziehungen in erfreulicher Weise ausgestalten, indem wir sowohl

mit der Bayerischen Hypotheken- und Wechsel- Bank in München, wie mit der Vereinsbank iu Hamburg Vereinbarungen getroffen haben, durch welche die bestehenden freundschaftlichen Beziehungen für eine weitere Zukunft enger geknüpft werden. Im Zusammenhang damit ist von ans die Errichtung einer weiteren Filiale in Hannover vor­gesehen, welche die bisherige Filiale der Vereinsbank dort er­setzen soll.

Wir versprechen uns von der Ausgestaltung dieser Be­ziehungen zur Vereinsbank in Hamburg auch Vorteil* für die Mordde ut sche Baak in Hamburg, deren gesamtes Kommandit- (utpitaJ nach wie vor in unserem Besitz ist, und dann Verhältnis fe* um keinerlei Veränderung «fährt.

Wiesbadener TaMakk.

Die Anknüpfung engerer, vertraglicher Beziehungen zur Bayerischen Hypotheken- und Wechsel-Bank in München gab uns Gelegenheit, unseren Besitz an Aktien der von uns mit ihr ge­meinsam begründeten Bayerischen Disconto- und Wechsel-Bank A-Gl in Nürnberg unseren Münchener Freunden mit gutem Nutzen und unter Wahrung unserer geschäftlichen Interessen zu übereignen.

Im Gegensatz zum Jahre 1916 konnten wir im Berichts­jahre mit unserer Londoner Zweigniederlassung in einen, wenn auch beschränkten, schriftlichen Verkehr treten. -Das ermöglichte uns, unserer Kundschaft bei der Abstoßung ihrer in England ruhenden Wertpapiere erfolgreich behilflich zu sein. Leider wurde es der Niederlassung nicht gestattet, uns ||iif verschiedene Anfragen Auskunft zu erteilen, insbesondere uns über ihren Vermögensstand irgendwelche Nachricht zu geben. Wir haben daher auch diesmal davon absehen müssen, Öen Vermögensstand dieser Niederlassung bei der Aufmachung unserer Bilanz zu berücksichtigen, vielmehr wiederum nur den Saldo eingestellt, der sich aus unseren Büchern für unsere Rech- tnungsverhältnisse mit ihr ergab. Hierbei ist den uns aus der zwangsweisen Liquidation unserer Niederlassung drohenden Ver­lusten Rechnung getragen worden.

Die Tätigkeit der deutschen Ueberseebanken in Amerika und Asien war auch im Berichtsjahr durch den Krieg vielfach ungünstig beeinflußt. Es konnte nicht ausbleiben, daß das von England angewandte System der Schwarzen Listen, auf die alle mit den deutschen Ueberseebanken in Verbindung stehenden Firmen gesetzt wurden oder gesetzt zu werden fürchten mußten, dem Betriebe der Banken starke Einschrän­kungen auferlegte. Um so erfreulicher ist es, daß die Bra­silianische Bank für Deutschland für das Jahr 1916/16 wiederum eine Dividende von 8 % hat ansschütten können. Auch die Bank für Chile und Deutschland, welche für das Jahr 9115 keine Dividende verteilt und den ganzen Gewinn auf neue Rechnung vorgetragen hat, wird für das Jahr 1916 ihre Dividendenausschüttungen voraussichtlich wieder aufnehmen können. Die Deutsch-Asiatische Bank hat trotz der Schwierigkeiten, mit denen sie zu rechnen hatte, bei ihren chinesischen Filialen einen angemessenen Geschäftsumfang aufrechterhalten können, während der Geschäftsbetrieb ihrer außerehinesi8Chen Filialen durch die feindlichen Behörden (Unterbunden wurde. Ein Jahresabschluß ließ sich infolge der Verkehraunterbrechung bisher nicht aufstellen. Die Deutsche Afrika-Bank hat, nachdem die Besetzung des Schutz­gebietes seinerzeit durch die Truppen der südafrikanischen Union durchgeführt war, ihre Arbeit in der Kolonie wieder auf- g>enommen. Vorwiegend ihrer Tätigkeit und Unterstützung ist es zu danken, daß das Wirtschaftsleben in Deutsch-Südwest­afrika wieder aufleben und die notwendigen Bedürfnisse der (Bevölkerung für ihren Unterhalt befriedigt werden konnten. Im Verein mit der in der Kolonie unter der Aufsicht der Unions­regierung wieder tätigen deutschen Verwaltung nimmt die Bank än der Lösung der durch den Krieg hervorgerufenen Wirt­schaftsfragen regen Anteil. Einen Abschluß für das Geschäfts­jahr 1915 vorzulegen, ist die Bank jedoch nicht in der Lage ge­wesen.

Unsere Beziehungen zu dem befreundeten Bulgarien waren auch im vergangenen Jahre äußeret rege. Die uns nahestehende Kreditbank in Sofia, welche ihr Kapital im Berichtsjahre von 3 Millionen Leva auf 6 Millionen Leva erhöht hat, hatte mannigfache Gelegenheit, sich nützlich zu betätigen und ihre besondere Aufgabe, die Pflege des finanziellen und Handelsver­kehrs zwischen Deutschland und Bulgarien, zu erfüllen. Im Verein mit den bulgarischen Staatsbanken errichteten wir mit einer unter unserer Führung stehenden deutsch-österreich-unga- rischen Bankengemeinschaft die Bulgarische Nationale Berg­werks-Gesellschaft in Sofia, welche dazu bestimmt ist, in Aus­führung des 1914 mit der bulgarischen Regierung geschlossenen Vertrages die ehemals staatlichen bulgarischen Braunkohlen­gruben von Pernik und Bobowdol zu übernehmen und auszu­bauen.

Der Eintritt Rumäniens in den Krieg hat unsere lang­jährigen Beziehungen zu diesem Lande unterbrochen und die in Deutschland untergebrachten Anleihen dieses Staates notleidend werden lassen. Man darf sich aber der Erwartung hingeben, daß das sehr erhebliche in Deutschland beschlagnahmte Ver­mögen der Rumänischen Nationalbank und die Herrschaft, die uns der schnelle Sieg über das Land gewährt, die deutschen Gläubiger vor Verlusten schützen werden. Während wir selbst durch diese Ereignisse eine kaum nennenswerte materielle Schädigung erlitten, wurde die uns nahestehende B a n c a Generala Romana insofern empfindlich getroffen, als ihre Depots von der Rumänischen Regierung bei deren Rückzug nach Jassy verschleppt wurden. Mit dem Einzug unserer Truppen konnten sowohl die Hauptniederlassung in Bukarest wie sämt­liche Filialen ihren Geschäftsbetrieb wieder aufnehmen, auch wurde der Bank auf Befehl des Oberkommandos, wie bereits oben erwähnt, eine Notenahteilung angegliedert, die ihre Tätig­keit vor kurzem aufgenommen hat. Unter den gegebenen Um­ständen wird die Bank wohl nicht in der Lage sein, für das Be­richtsjahr eine Bilanz aufzustellen und eine Dividende zur Aus­schüttung zu bringen.

Die fortdauernde Einziehung von Beamten zum Kriegsdienst, unter denen sich, je länger der Krieg dauert, um so mehr Herren in wichtigerer Stellung befinden, hat natürlich zu immer stei­genden Schwierigkeiten bei der ordnungsmäßigen Erledigung der notwendigen Arbeiten geführt. Diese Schwierigkeiten konnten aber dank der gesteigerten Pflichterfüllung aller unserer Be­amten überwunden werden. ' Das Eiserne Kreuz und andere Kriegsauszeichnungen haben 445 Beamte erhalten; gefallen sind 205 Beamte. Ein Verzeichnis dieser Tapferen, deren Andenken wir stets in Ehren halten und deren Namen; wie bereits früher mitgeteilt, den kommenden Geschlechtern an sichtbarer Stelle in unserer Bank auf einer Ehrentafel verkündet werden sollen,, ist auch diesem Berichte beigefügt.

Die außerordentlichen Aufwendungen für die im Felde stehenden Beamten und ihre Familien haben im abgelaufenen Jahre eine weitere beträchtliche Erhöhung erfahren) Die Aus­gaben für diese Zwecke seit Kriegsbeginn bis 31. Dezember 1916 belaufen sich auf über 6 Millionen Mark und haben mit den unseren Beamten mit geringerem Einkommen gewährten Ge­haltszulagen und außerordentlichen Unterstützungen sowie den namhaften Beiträgen für die allgemeine Kriegswohlfahrtspflege dazu beigetragen, unsere Verwaltungskasten, die schon durch die Steigerung der Beamtenzahl eine Erhöhung erfahren haben, wesentlich zu vergrößern.

Unter den in der Bilanz ausgewiesenen Stiftungen hat die Dr. Arthur Salomonsohn-Stiftung durch eine neue Zuwendung des Stifters eine Erhöhung erfahren. Neu erscheint die Dr. P. D. Fischer-Stiftung, welche wir der Hoch­herzigkeit des Vorsitzenden unseres Aufsichtsrates, Wirklichen Geheimen Rats Dr. P. D. Fischer, Exzellenz, verdanken, der einer ständigen, warmen Fürsorge für unsere Beamtenschaft durch Bereitstellung dieses anläßlich seines achtzigsten Geburts­tages ihm zur Verfügung gestellten Stiftungsfonds für die Unterstützung kriegsbeschädigter Beamter tatkräftigen Aus­druck verlieben hat. Wir sprechen auch an dieser Stelle namens unserer Beamtenschaft den Stiftern herzlichen Dank ans.

Mvrg«t»A«Ogaie. Erstes Matt« Seite Sv

Der Abschluß gestattet die Verteilung eines Gewinne,

von 10 % auf das Kommanditkapltal von 300 000 000 Jl.

Der Rohgewinn beläuft sich einschließ­lich des Gewinnvortrages aus 1916 von

1 235 445,80 auf. M

Hiervon sind abzusetzen die Ver­waltungskosten, Steuern usw. mit Es wird vorgeschlagen, von ver­bleibenden ._ ..

als Gewinnanteil von 10 % auf die Kommandit-Anteile, sowie als Gewinn beteiligung der Geschäftsinhaber und und des Aufsichtsrats zu

verwenden.

für Talonsteuer zurückzustellen . . ,,

auf Mobilien abzuschreiben..

an die David Hansemannsclie Pen- sions-kasse für die Angestellten der Gesellschaft zu überweisen . . . , dem Unterstützungsfonds für An­gestellte zu überweisen . - - -

der Allgemeinen (gesetzlichen) Reserve

zu überweisen.

der Besonderen Reserve zu überweisen und auf neue Rechnung vorzutragen_j

67 066 468,67 20 803 783,09

36 861 675,48

33 600 448,99 300 000, 200 000 ,

400000,

100 000,

25 000, 1000 000 , 1 236 226,49 M 36 861 675,48

Das Kommanditkapltal mit <Ä 806 000 000 irt «Mverändert geblieben. Die Allgemeine Reserve von <* °°° erfahrt

einen Zuwachs von jK 25 000 und betragt nunmehr ^ 95 000 0«), und die nach Art. 9 des Statuts gebildete besondere von JK 24 000 000 erfährt einen Zuwachs von JK 1000 000 und beträgt nunmehr JK 26 000 000. Beide Reserven zusammen be-

traS Das^Eigenkapital der Disconto-Gesellschaft stellt sich nun­mehr wie folgt:

Ak schaft apiud . dOT . Di8W)nt0 ; GeS . e11 ; Jt300 000000,- Bilanzmässige Reserven der Disconto-

Gesellschaft.- - - - » 120 000 OOU.

Bilanzmässige Reserven der Nord-j

deutschen Bank in Hamburg . . .. 18 800 uw, Bilanzmässige Reserven des A.Schaaff- hausenschen Bankvereins A.-G.

in Cöln.- - . 10000000,-

Zusammen Kapital und Bilanz-

massige Reserven._ JC448 800 00U,

Unser Bankgebäudekonto, das unsern Grundbesitz in Berlin, 'Bremen Coblenz, Essen, Frankfurt a. M., Frankfurt a. O., Hattingen, London, Mainz und Mülheim (Ruhr) umfaßt, stellt

sich auf JC 27 085 752,73. « . .

Durch die beantragte Ueberwenrang an die kenshmskas^ wird ihr Vermögensbestand auf die Hohe von Jl 5 198 062,72 ge-

bracht^werd ^ für die Versicherung unserer Angestellten bet dem Beamtenversicherungsverein des Deutschen Bank- un Bankiergewerbes (a. G.) aufgewendeten Betrage sind in ge­wohnter Weise unter den Verwaltungskosten gebucht.

Im Wechselverkehr betrugen: der Umsatz JK 12 828 876 081,52 (1915: JK 7 544 164 560,96), die Zahl der Wechsel 999 532 (1915 861 698), der Durchschnittebetrag eines Wechsels JK 12 834,88 / 1015 * ju 8 756,01). Am 31. Dezember 1916 beliefen sich die Bestände an Wechseln auf <*831 392 992,21 (1915 <*628 964 293,34).

Die Umsätze in unverzinslichen Schatzanweisungen sind in dem Wechsel verkehr einbegriffen.

Der Uebung aller anderen Großbanken uns anschließend, haben wir den Gewinn aus dem Kurswechselverkehr unter Wechsel und Zinsen zur Verrechnung gebracht.

Der Reinertrag aus Coupons usw. belief sich auf Jl 692 807,64 gegen JC 694 489,90 im Jahre 1915.

Der Verkehr in Wertpapieren, in dem auch die verzinslichen Schatzanweisungen des Reichs und der Bundesstaaten ein­begriffen sind, im Kommissionsgeschäft, für Koasortial- u. eigene Rechnung betrug JK 3 700 681 723,78 (1915: JK 2 651 996 233,01), wovon auf die dem Wertpapierverkehr zugerechneten Coupons und ausländischen Noten ein Umsatz von JK 634 816 787,12 (1915: Jl 604 280 418,80) entfiel.

Es betrug der Bestand an eigenen ^Wertpapieren JK 60102 278,71 gegen JK 44 018 350,78 im Jahre 1915, an Kon- sortial-Beteiligungen JK 44 482 667,51 gegen <* 62 092 982,64 im Jahre 1915, zusammen JK 104 584 946,22 gegen Jl 96111333,42 im Jahre 1915.

Der Bestand an verkauften, erst nach dem 3L Dezember 1916 abzuliefernden Wertpapieren (Reports) und Lombards gegen börsengängige Wertpapiere betrug <* 131 250 035,36 gegen JC 119 207 310,82 im Vorjahre. Das Konto umfaßt auch die unserer Kundschaft znm Zwecke der Zeichnung deutscher Kriegsanleihe unter Verpfändung der letzteren gewährten Vor- schösse.

Ans dem Effektengeschäft, aus den eigenen Wertpapieren und aus den Konsortialgeschäften, welche im vorigen Jahre einen Verlust von JC 2 595163,81 ergaben, haben wir in diesem Jahre ein Erträgnis in die Gewinn- und Verlustreehnung nicht eingestellt, dasselbe vielmehr zu einer Minderbewertung unserer Aktiva verwendet.

Wir übernahmen u. a. folgende Wertpapiere »der be­teiligten uns an deren Uebernnhme durch eine Gemein­schaft: .

Festverzinsliche Wertpapiere.

5 % Ungarische Staatskassenscheine, fällig am 1. Okt. 1918 5% % Ungarische Staatskassenscheine, fällig am 1. Okt. 1913 Aktien.

Neue Aktien der Assecuranz-Union von 1805, Hamburg Neue Aktien der Gebr. Böhler u. Co., Aktiengesellschaft Aktien der Braunkohlen werke Borna Aktiengesellschaft Aktien der Chemischen Werke Grenzach Aktiengesellschaft Neue Aktien der Deutscher Lloyd Transport-Versicherung»- Akiien-Gerellschaft

Neue Aktien der Gelsenkirchener Gergwerks-Aktien-G e- t?©] 1 schaft

Neue Aktien der Gothaer Waggonfabrik Aktion-Gesellschaft Neue Aktien der Hamburg-Bremer Feuer-Versicherungs­gesellschaft

Neue Aktien des Osnabrücker Kupfer- und Drahtwortes , Neue Aktien der Rheinischen Stahlwerke >

Neue Aktien der Rheinisch-Westfälischen Sprengstoff A. G. Neue Aktien der Rositzer Braunkohlen werke Aktienge­sellschaft

Neue Aktien der Siegeaer Dynaniitfabril; A G.

Neue Aktion der Textilosewerke und Kunstweberei Claviez Aktiengesellschaft

Neue Alclien der Vereinigten Cöln Rottweiler Pulverfabriken Aktien der Bulgarischen Nationalen Bergwerks-Gesellschaft Neue Aktien der Kreditbank in Sofia Neue Aktien der K. K. Priv. Oösterreichischen Credit-An- 1 statt für Handel und Gewerbe