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Sftte 12. Mittwoch, 14. Februar 1M7.

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Abend-Ausgabe. Zweites Blatt. Nr. 81/82.

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Jagdverpachtmig.

Am Mittwoch, den 28. Feb­ruar 1817, deS Nachuiit aqs I Uhr, füll bie Feld-und Fisch­jagd der Gemeinde Cssenheim im Kreise Mainz auf weitere 9 Jahre, vom 1. Februar 2 917 bis 31.Januar 1926 auf der Grotzh. Bürgermeisterei anderweitig verpachtet werden.

Die Jagd umfaßt 4208 Hessische Morgen; davon 3500 Morgen Feld und ca. 700 Morgen Weinberge und Wiesen.

Die Grenzen sind erreichbar von den Stationen Klein - Winternheim, Nieder-Olm, Elsheim und Finthen in etwa 25 Minuten.

Nähere Auskunft durch die Unter­zeichnete Stelle, bei der auch die Verpachtbedingungen gegen En­sendung von einer Mark er­hältlich sind. F 276

Ossenheim, den 12. Febr. 1917.

Grotzh. Bürgermeisterei Esteuheim.

_ Schott. _

Bekanntmachung.

Am 15., 16., 19., 20., 21.. 22., 23., 26., 27. und 28. Februar 1917 findet von vorm. 9 Uhr bis nachm. 5 Uhr imRabengrund" Scharf­schießen" statt.

Es wird gesperrt: Sämtliches Ge­lände einschließlich der Wege und Straßen, das von folgender Grenze umgeben wird:

Friedrich König - Weg, Jdsteiner Straße. Trompeterstraße,'Weg hinter rer Rentmauer (bis zum Keffelbach- tal). Weg Kesselbachtal, Fischzucht zur Platter Straße, Teufelsgrabeuweg bis zur Leichtweishöhle.

^Die vorgenannten Wege und Straßen, mit Ausnahme der iuner- üalb des abgesperrten Geländes be­findlichen, gehören nicht zum Ge­fahrenbereich und sind für den Ver­kehr freigegeben. JagdschloßPlatte" kann aus diesen Wegen gefahrlos erreicht werden.

Vor dem _ Betreten des abge- fperrten Geländes wird wegen der damit verbundenen Lebensgefahr gewarnt.

Das Betreten des Schießplatzes ..Rabengrund" an den Tagen, an denen nicht geschaffen wird, wird wegen Schonung der Grasnutzung ebenfalls verboten. *

Garnison-Kommando.

Rach den Besfimmungeu der Reichszuckerstelle über die Zuwei­sung von Zucker zur Bienenfütte­rung ini Jahre 1917 werden für jedes überwinterte Volk als Höchst­menge 6)4 Kilogramm Zucker für das Jahr zugeteilt.

Der Zucker wird nach Wahl der Imker teils Februar-April 1917, teils Juli-August 1917, geliefert. Im Februar bis April 1917 können jedoch höchstens für jedes Volk fünf Kilogramm geliefert werden.

Der Bedarf an Zucker zur Bienenfütterung mit Ausnahme des noch auf jcdte zollamtliche Berech­tigungsscheine zuzuteilenden Zuckers ist sogleich dem örtlich zustän­digen Jmkerverein anzumelden und zwar auch von denjenigen Im­kern, die nicht Mitglieder des Ver­eins sind. Die Anmeldung muß ent­halten:

a) Anzahl der überwinterten Bienenvölker;

b) Angabe der Zeit, in der die Lieferung des Zuckers gewünscht wird:

c) Angabe, wieviel versteuerter und wieviel unversteuerter Zucker gewünscht wird. (Unversteuerter Zucker nur bis zur Höchstmenge von 5 Kilogramm und nur zur Liefe­rung nach dem 31. März 1917);

ck) die Verpflichtung der Zucker empfangenden Bienenzüchter, den ihnen zur Fütterung ihrer Bienen zugewiesenen Zucker nicht zu ande­ren Zwecken zu verwenden, und ihre Honigerzeugung nach näherer Be­stimmung der Reichsznckerstelle hu einem noch festzusetzenden Preise cm eine noch zu bezeichnende Stelle abznliefern.

Die Anmeldung mnß sväteftens am 25. Februar dem Jmkerverein vorliegen. Formulare für die An- träae werden bei den Bezirksvor­stebern kostenlos abgegeben. Der einzelne Imker hat also nur den Antrag einzureichen, nicht aber wie im Vorjahre die Berechtigung^, scheine bei dem zuständigen Zoll­amte zu beantragen. Der Bezirks- Vorsteher besorgt für alle kreiSein- geseffenen Imker einen Gesamt- berechttgungsschein.

Wiesbaden, den 10. Febr. 1917.

Der Polizeipräsident, v. Schenck.

Bekanntmachung.

Die ftädt. öffentliche Lastwage in der Schwalbacher Straße wird werk­täglich t:t der Zeit vom 16. September bis einschl. 15. März von vormittags 7 Uhr bis nachmittags 7 Uhr un­unterbrochen in Betrieb gehalten. * Wiesbaden, den 7. September 1916.

Städtische» Akziseamt.

Die Obstbaumbesitzer werden auf- lefordert, das Reinigen ihrer Obst­bäume von Moosen und Flechten, so­wie das Ausschneiden von dürrem Holz und die Entfernung abge­storbener Obstbäume bis zum 1. März 1917 herbeizuführen.

Säumige Obstbaumbesitzer werden auf Grund der Regierungspolizei- verocdnung vom 5. Februar 1897 zur Ausführung der Arbeiten angehalten Und bestraft werden.

Im Hinblick auf die Obstbaum- Pflege wird daraus hingewiesen, daß die Baumschulbesitzer zur Zeit noch m der Lage sind, gut entwickelte Baume zur Anpflanzung für Neu­anlagen und zum Ersatz abgängiger Baume liefern zu können. Für die kommenden Jahre wird wegen dem Nichtpslanzen von Setzlingen Mangel an fertigen Bäumen zum Anpflanzen befürchtet. *

Wiesbaden, den 28. November 1916 Der Oberbürgermeister.

Bekanntmachung.

Der Fruchtmarkt veginnt wäh­rend der Wrntermonate Oktober dir einschl. März um 10 Uhr vor- mittags. Städtisches Akziseamt.

Anlliche Anzeigen

Gounenberg

Bekanntmachung.

Bftr.: Anderweite Festsetzung der Dienststunden bei der Gemeinde­verwaltung.

Die Ersvarung der Beleuchtung in den Diensträumen und weil außerdem dom 13. Februar ab in den Nachmittagsstunden die Abgabe von Gas eingeschränkt ist, macht die Arbeit in den Abendstunden unmög­lich und zwingt zur anderweiten Festsetzung der Sprechstunden.

Sprechstunden sind an den Werk­tagen nur vormittags von 812% Uhr, außerdem Mittwochs u. Sams­tags auch nachmittags von 2 bis 5 Uhr. Diese Stunden müssen inne­gehalten werden.

Die Einwohner werden ersucht, sich der zwingenden Notwendigkeit zu fügen.

Bemerkt wird noch, daß an Sonn- und Feiertagen Dienststunden von 8%10 Uhr vormittags gehalten werden.

Sonnenberg, den 12. Febr. 1917.

Der B ü rgermeister. Buckielt.

Bekanntmachung.

Rach Mitteilung der Verwaltung des Städfischen Gaswerkes wird vom 13 Februar ab in den Nach- 'o itiopes.undcn von %2j% 7 Uhr kein Gas abgegeben.

Sonnenberg, den 12. Febr. 1917.

Der Bürgermeister. Buchelt.

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