Einzelbild herunterladen
 

Verlag Lmrggasse 21

„tagbitt tt)*ue“.

Sckaü-r-Htlle geiffnet «wn 8 lldr mmrgenä bis 7 Uhr -b-nbs.

wöchentlich

BezugS-Preis für beide Ausgaben: Mk. 1.— monatlich, Mk- 3.— vierteljährlich durch den Berlag Langgaffe 21 . ohne Bringer lohn, Mk 1.05 vierteljährlich durch alle deutjchen Poslanftalten, ausschließlich Brslellg-ld. — Bezugs - Leüellunge» nehmen außerdem entgegen: in Wiesbaden die Zwriastelle Bis- marckrmg 18. sowie die Ausgabestelle» in allen Teilen der Stadt: in Biebrich: die dortigen Aus­gabestellen und in den benachbarten Landorten und im Rheingau die betreffenden Tagblatt-Träger.

13 Ausgaben.

Fernruf:

„Tagblatthaus" Rr. 6650-53.

Bon 8 Uhr morgens bis 7 Uhr abends, außer Konnte z».

Auzeigen-Brris für die Zeile: 15 Pfg. für örtliche Anzeigen im „Arbeitsmarkt" und .Kleiner Anzeiger" in einheitlicher Satzsorm: 20 Pfg. in davon abweichender Sayausführuna, sowie für alle übrigen örtlichen Anzeigen: 80 Pfg. für alle auswärtigen Anzeige«: 1 Mk. für örtliche Reklamen: 2 Mk. für auswärtige Reklamen. Ganze, halbe, drittel und viertel Seiten, durchlaufend, nach besonderer Berechnung. — Bei wiederholter Ausnahme unveränderter Anzeigen in kurzen Zwischenräumen entsprechender Nachlaß.

wittLgsnü?dwÄ-rg'e--Ausg.^"3Ur^nachmütag^ Berliner Abteilung des Wiesbadener Tagdlatts: Berlin^., Potsdamer Str. 121K. Feruspr.: Statt Liitzow 6202 n. 6203. Tagen m,d Pläßen wird knne Gewähr uderaommen.

Zreitag, 5. Januav 1917. IllOtQCnsflllSQöbC* Kr. 7. ♦ 65. Jahrgang.

.. ———'■ "■ ^»——ggBBBB— ■ —

Der $rte6e und Amerika.

O Berlin, 3. Januar.

Der Vierverbanü hat nebst seinem Troß von sechs weiteren Verbündeten unser Friedensangebot abge­lehnt, und nun richtet sich die Erwartung derer, die an ein vollkommenes Scheitern unserer Bemühungen nicht glauben können, auf die Tätigkeit Wilsons. Es ist gewiß wahr, daß der Friede, der jetzt wieder ein­mal fortgescheucht worden ist, eines Tages kommen wird. Ins Unendliche kann der Krieg nicht dauern, also wird er zu einem Zeitpunkte, den wir noch nicht kennen und nicht näher zn bestimmen vernwgen, von dem Frieden abgelöst werden. Unsere Feinde stellen sich vor und sagen es, daß sie, die allerdings auch den Frie­den wollen, ihn uns auf den Trümmern unseres natio­nalen und staatlichen Lebens diktieren können. Wir/ die wir nach der Ablehnung unseres Friedensangebots keine Wahl mehr haben, werden den Kampf s ort­setz e n, solange es dem Vierverbande beliebt, und wir werden uns dabei an das Wort Hindenburgs halten, daß wir gesiegt haben, wenn wir die^Feinüe verhindern, ihre Ziele zu erreichen. Welche Stellung kann und wird nunmehr Amerika einnehmen. Die Be­antwortung dieser Frage wird um etwas leichter sein, wenn wir erfahren haben werden, wie der Vierverband auf Wilsons Note antworten wird. Es ist doch möglich, daß diese Erwiderung den jetzt geschlossenen Spalt zur Fortsetzung der Unterhaltung abermals öffnet. Wir sagen und wir wissen nicht, daß das geschehen wird, aber mit der Möglichkeit kann man rechnen, und es wird sich dann wiederum fragen, ob man es mit Kniffen und Pfiffen zn tun haben wird, mit denen wir ins Unrecht gesetzt werden sollen, oder ob trotz aller heroischen Gebärden die Vermittlung Wilsons g e- wünscht wird, wobei wieder die wichtige Unterfrage entsteht, ob das im Vertrauen auf die Hinneigung Ame­rikas zu unseren Feinden und auf eine entsprechende Parteinahme oder aber in der Besorgnis statt- sinden wird, daß die Vereinigten Staaten bereits zur Jnnehaltung einer mittleren und wirklich unparteiischen Linie entschlossen seien, also durch das Anschlägen eines protzigen Tones nicht gereizt werden dürfen. Bis heute konnte von einer amerikanischen Vermittlung nicht gesprochen werden, weil sich Wilson damit begnügt batte, die beiden Mächteverbände zu einer unmittel­baren Aussprache untereinander zu bringen. Nur für die spätere Schaffung einer überstaatlichen Frie­densorganisation bot er die Teilnahme der Vereinig­ten Staaten an. Aber die Grenze zwischen der An­bahnung einer Konferenz und der Vermitllung ist naturgemäß flüssig; es könnte sich ereignerl, daß Wilson weiter geht, und dann ständen unser Vierbund und der feindliche Vierverband vor der Aufgabe, sich mit der neuen Lage einzurichten und Stellung zu ihr zu nehmen. Wir haben freilich abzuwarten, wann und in welcher Forni das geschehen wird, wollen aber doch auf solche Möglichkeit schon setzt aufmerksam niachen. Nun hat der Präsident der Vereinigten Staaten be­greiflicherweise die mannigfachste Gelegenheit, sich über die ungefähren Friedensbedinglmgen von hüben und drüben einigermaßen zu unterrichten. Wir selbst sind ja schon imstande, uns ein allerdings nur in schwankenden Umriflen gehaltenes Bild sowohl von un­seren eigenen Forderungen wie von denen der Feinde zu machen, die Reden des Reichskanzlers aus der einen, die Reden der feindlichen Staatsmänner auf der an­deren Seite und jetzt ihre Antwortnote ergeben wichtige Anhaltspunkte dafür. Um wieviel besser möchte das amerikanische Staatsoberhaupt Einblick in diese Grund- und Kernfragen von Krieg und Frieden zu gewinnen! Wenn man bei uns nun aber verschiedentlich glaubt, daß Wilson, wofern er sich in seinen Unterhaltungen mit den diplomatischen Vertretern in Washington unter­richtet hat, die Überzeugung von unserer Mäßi­gung und von der Un Mäßigkeit unserer Feinde erhalten haben wird, so könnte es uns doch wohl begegnen, daß wir im Gefühl unserer gerechten Sache dem Präsidenten eine Auffassung zuschreiben, wie wir sie wünschen und wollen, und daß wir die ame­rikanischen Grundstimmungen unterschätzen, die offen gegen uns gerichtet sind. Es wird nach alledem viel davon abhängen, was der Vierverband denk Präsiden­ten Wilson jetzt zu sagen haben wird und in welcher Form er es sagen wird. Englische Blätter erzählten in den letzten Tagen, seltsame Dinge über Äußerungen unseres Botschafters in Washington, der eine wahrhaft verblüffende Neigung, bis zur äußersten Grenze des Entgegenkommens zn gehen, bekundet haben soll. Wir glauben kein Wort von alledem, was deni Grafen Bern- storff in den Mund gelegt worden ist, aber wir möchten annehmen, daß er, wenn er seine Tätigkeit in Einklang mit dem gehalten hat, was als wesentlichster Inhalt unserer Forderungen und Ansprüche zu gelten hat, zum Durchbruch der Ansicht beigetragen haben mag, daß die

Feinde ein Zerrbild von unseren Bedingun­gen entworfen haben. Inzwischen wird nun also der Krieg weitergehen. Schließlich ist es doch immer, was auch der Vierverband sagen mag, die K r i e g sk a r t e, von der die letzte Entscheidung abhängt, und diese Karte ändern wir zu unseren Gunsten von Tag zu Tag. Die Sommeschlacht haben die Feinde verloren, an den Karpathen setzt sich unsere Front in Bewegung, uni im Verein mit den Heeren Falkenhavn und Mackensen den Feind zum Serech und znm Pnrth zurückzudrängen. Rechnet der Vierverband mit der W i r k u n g der Zeit, so tun wir mit bestem Recht das gleiche. Will es der Vierverband aushalten, so können wir es auch. Die Feinde wissen vielleicht noch nicht, mit welchen neuen Machtmitteln, die wir vorbereitcn, sie zu tun haben werben, wir aber wisseii es und dürfen auf Erfolg rechnen. An dem Tage, an dem die jetzt abge­brochenen Friedensunterhaltnngen, sei es unmittelbar oder sei es durch neutrale Verrnittlung. wieder beginnen werden, wird unsere Lage günstiger sein, daß wir es nicht zu bedauern, sondern mit Genugtuung zu be- grüßen haben, wenn die Feinde jetzt in ihrer Verblen­dung die Gelegenheit verpaßt und die darge­botene Hand unter Beleidigungen zurückgewiesen haben, die nur auf sie selber, nicht aber aus uns fallen.

*

Die bevorstehende Antwort der Alliierten an Wilson.

W.T.-B. Amsterdam, 4. Jan. (Drahtbericht. Meldung des Reuterschen Bureaus.) Die Antwort der Allierten an Wilson wird vielleicht erst in' einigen Tagen, nachdem das Dokument den Präsidenten erreicht hat, veröffentlicht werden. Zurzeit unterliegt sie noch einigen leichten redaktio­nellen Änderungen. Es kann erwartet werden, daß die Ant­wort an Wilson die einzelnen Präliminarien an - geben wird, unter welchen die Alliierten bereit sind, zu verhandeln.

Die lächerlichen „Vorbedingungen" der Entente.

Nr. Lugano» 4. Jan. (Eig. Drahtbericht, zb.) Zwischen den Ententekabiuetten findet zurzeit ein sehr lebhafter Meinungsaustausch über die Antwortnote' an Wilson statt. Das in Paris ausgearbeitete Schema tvird soeben in London, Petersburg und Rom geprüft und ver­mutlich wird die Note Ende dieser Woche oder am Montag dem amerikanischen Botschafter in Paris überreicht werden. Laut Informationen des „Secolo" setzt die Note in großen Umrissen die Bedingungen der Entente auseinander, die die Räumung Belgiens, Serbiens, Rumäniens, Montene­gros und Frankreichs fordert, ehe die Friedenskonferenz über­haupt möglich sei. Ferner verlange man die Rückgabe Elsaß- Lothringens und die Umgestaltung der europäischen Karte auf' Grundlage des Nationalitätenprinzips. Die Zentralmächte kennen, so wird gesagt, diese Bedingungen heute schon genau, aber auch die Neutralen sollen darüber aufgeklärt werden.

Ein erforderliches Gegengewicht.

Aus der frech-verlogenen Tonart «der ablehnenden Ant­wort, die der Zshnbnnd auf 'das Friedensangebot der Mittel-, möchte erteilt hat, folgert die „D. Tagesztg.", daß jeder weitere, auch indirekte, Verkehr mit den feindlichen Regie­rungen abzubrechen fei: das Selbstgefühl uiü> die Ehre des deutschen Volkes verlangten dies unbedingt. Von einem anderen Standpunkt gelangt das „Berl. Tagöbl." zu der An­sicht, es 'bestehe keine Notwendigkeit, auf die unzwei­deutige -Absage in einem neuen Schriftstück etwas zu er­widern: „ES braucht nicht erst in einem amtlichen ^Schrift­stück gesagt zu werden, daß sich das deutsche Volk nicht verwich-. ten lassen wird."

§v selbstverständlich 'die Ei n ste l l u ng der Fr i eden s- crörterungen des Vierbunds gegenüber der Entente aus Gründen der Selbstachtung und aus der Evwäguug er­scheint, daß jedes weitere Eingehen auf die Frievensfrage von der Entente in erhöhtein Grad als Schwäche ausgelegi werden würde, so falsch wäre es, wenn die Mittelmächte auf jede Stellungnahme zur Antwort der Entente verzichteten. iBas unsere Feinde mit der Form ihrer Wlehnung des Friedensangebots bezweckten, ist sowohl von der französischen, wie von der englischen Preffe in einer Anwandlung von Auf­richtigkeit offen ausgesprochen worden. Nach diesem Einge­ständnis soll die Antwortnote eine an die ganze Wclt gerichtete geschichtliche Urkunde sein, die Deutsch­lands Spiel „entschleiert", die Ursachen der Entstehung des Kriegs „klarstellt", die Gerechtigkeit der Sache des Merver- bands „bezeugt" usw. Nimmt man den uneingestandenen Zweck der Antwortnote hinzu, den Völkern der Entente die Fortsetzung des Kriegs schmackhaft zu machen, so leuchtet ein, wie schidlich es wäre, falls der mit allen Mitteln 'der Lüge' geführte Ententekampf um die -Seele der Neu­tralen und der eigenen Völker gänzlich unbeantwortet bliebe. In diesem Prozeß der Völker muß jeder „Schriftsatz" der einen Seite durch einen Schriftsatz der anderen beant­wortet werden, sollen nicht Eindrücke entstehen, die zugunsten der verlogenen Partei in der Welt fortwirken. Selbst das be­gründetste Schweigen der Verachtung würde den Entente­lügnern nur als Vorwand für die Ausstreuung dienen, daß

die ,,verbrecherischen" Mittelmächte auf die „vernichtendeu" Anklagen nichts erwidern könnten, Ilm derartigen Treibe­reien das notwendige Gegengeiwicht zu bieten, erscheint eine Kundgebung des Vierbunbes unabweislich. die die Lügen der Entente in der schlageitden Weise awftecktz itrte unangreifbare Urkunden und Tatsachen gestatten.

Die „Genugtuung" der russischen Presse über die Ablehnung.

W. T.-B. Petersburg, 3. Jan. (Meldung der Peters­burger Telegraphen-Agentur.) Die russische Preffe drückt ihre Genugtuung über die Antwort der Entente auf den deutschen Schritt in der Friedensangelegenheit aus. Die „Nowoje Wremja" betont, daß Deutschland in seiner Note jede Bestimmtheit vermieden habe. Deutschland habe dadurch bestätigt, daß es auf seinen früher aufgestellten Forderungen bestehe, die offensichtlich nicht als Grundlage irgend welcher Unterh inülungeu dienen könnten. — „Rjetsch" äußert sich in Betrachtung der Antwortnote der Entente klar über die Be­dingungen eines möglichen Friedens, das heißt, die Wieder­herstellung der Rechte und der Freiheit vergewaltigter Völker, Anerkennung des Rechtes der kleinen Nationen auf ein fteieS Dasein und Schaffung eines Zustandes, der die Menschheit vor einer Verletzung des Friedens bewähre. „Rjetsch" betont im Zusammenhang zwischen den abgegebenen Bedingungen die ideale Auffassung vom Kriege, wie sic die Alliierten seit Beginn des Krieges vertreten.

Schwedischer Spott.

Stockholm, 4. Jan. (zb.) „Nya Dagligt Allehanda" ver­öffentlicht Betrachtungen über die Forderung der Vecbands- mächte, daß das Nationalitätsprinzip beim Frieden bestimmend sein soll. Das Blatt schreibt: Es zeigt sich, daß Deutschland in diesem Fall ziemlich gut wegkommen würde. Allerdings müßte es einige polnische Gebiete ab- treten, würde aber dafür die Ostseeprovinzen erhalten. Sehr zweifelhaft wäre jedoch, wie weit es im Westen etwas abgeben müßte; die durchaus deutschen Familiennamen im Elsaß sprechen gegen solche Annahme. Aber Rußland, Eng­land! O Himmel! Wer würde die beiden betrüblich ge­stützten Reste dieser zwei stolzen Imperien wiedererkennen? Rußland würde Finnland, die Ostseeprovinzen, Litauen, Weißrußland, Polen, die Ukraine, Beßarabien, Georgien, den ganzen Kaukasus und Zentralasien verlieren, England da­gegen Irland, Indien, Ägypten, Südafrika, seine Stützpunkte in Arabien, ferner Cypern, Malta, Gibraltar und noch manches andere hergeben müssen. Mit Belgien wäre es eud- gültig vorbei; das Land würde in Wallonien und Flandern zerfallen. Frankreich würde all seine überseeischen Be­sitzungen verlieren. Nein, keine bestehende Macht würde wohl ganz zuftieden sein; aber es wäre besonders belustigend, die Gesichter von Rußland und England zu sehen.

Oer Krieg Rumäniens.

Ein Rumäne über die Katastrophe seines Landes.

Der rumänische Mitarbeiter Dr. A. Braunstein tu Zürich schildert in der „Neuen Zürcher Ztg." vom 20. Dez. das in Rumänien herrschende Elend folgendermaßen: Dü» Unglück ist rascher und vollständiger gekommen, als es sitz die ahnungslosen Rumänen noch vor wenigen Wochen hätten vorstellen können, und ist nicht allein militärischer Natur, sondern greift nunmehr an die Wurzel der rumänischen „Staatlichkeit" überhaupt. Mes, was im Laufe eines halben Jahrhunderts angestrengter politischer und wirtschaftlicher Tätigkeit erreicht wurde, ist jetzt in die Hand des Feindes ge. fallen oder von den Rumänen selbst zerstört worden. Der größte Teil des rumänischen Nationalvermögens gehört gegenwärtig nicht mehr dem rumänischen Volke an. Der beste Teil seines fruchtbaren Bodens, seines Weinlandes, seiner Erdölquellen und der in ihrer Nähe befindlichen in­dustriellen Einrichtungen im Werte von Hunderten von Millionen, das, gesamte walachische Eisenbahnnetz und nmi auch der ganze Douaustrom bis nahe bei Braila sind in die Macht der Eroberer übcrgcgangcn, während die Moldau von den Russen nur allzu fest in den Händen gehalten wird, um auf deren Boden die Abwehr­schlachten zu liefern, die eine Invasion der deutsch-bul­garischen Truppen auf russisches Gebiet verhindern sollen. Als das Unheil mit immer wachsender Schnelligkeit sich dem Land und Volk näherte, da wurde die Stimmung ganz entsetzlich. Man begann voui Frieden, von einem Separatfrieden, von einem Waffenstillstand zu sprechen und zu schreiben, alles natürlich in einer der scharfen Militär­zensur mühsam angepaßten Form; aber die Stimmen, die einen Frieden auf Ende Noveniber voraussagten, wollten nicht aufhören. Die verstörte innere Stimmung machte sich, trotz Zensur und Aufsicht der Beaniten, trotz Warnungen vor falschen Nachrichten und entmutigenden Gerüchten, auch in der Öffentlichkeit Luft, und räemand konnte ihr widerstehen. Nun ist Rumänien f a st z u z w e i D r i t t e l n in der Gewalt des Eroberers. Eine fürchterliche Lehre fürwahr für ein kleines und wenig unterstütztes Volk wie das rumänische! Und während sich jetzt alles gegen die Rumänen kehrt und ihnen daraus einen Vorwurf macht, was noch vor wenigen Monaten als eine weise und geschickte Handlungsweise ge­feiert wurde, sinkt das rumänische Volk in sich zusammen wird anerkennt, daß es sich in ein unglückliches Spiel.ein-