Verlag Langgafl« 21
..Tagtlorlhau«".
SchaNkt-H-llt gtäftnrt non 8 lltzt m»t#enS d» 1 Btt «tatW.
wöchentlich
vkznzS.PrtiL für dndc Vtt. I — mon«r»ich. A» S-- viert-ljLdrlich durch den Bering
Longgage 21 . od»e «klngerl-d» Mk 4.« rrerrrhädrllch durch alle d-uricüen Pdkanvntten. nusickliejilich Beileggeld — Bezugs»eil»naen nehmen außerdem enl^gen: in Wiekbaden die Zwei,stelle Bi«- marstinng 19. sowie die iiukaLdeÜeüen in allen leiten »er Stad« : in Biebrich ^ die ooriigen Au«, gabestellen und in den benachdan» Landrrlen und iin Rhemgav die detressenden Tagbian-Träger.
13 Ausgaben.
Fernruf;
„Tagbl«tlyaus" Nr. 6650-63.
Äon S Uhr morgens bis 7 Uhr abends, außer fttontrlL
Arrzeigen-Brns für die Zeile: 15 Pfg. für örtliche Anzeigen im „Arbeitsmartt" und „Kleiner Anzeiger* m einheitlicher Satzform: 20 Pfg. in davon abweichender Satzaussührung, sowie für alle übrigen örtlichen Anzeigen: 30 Pfg. für alle auswärtigen Anzeigen: 1 Mk. für örtliche Reklamen: 2 Mk. mr auswärtige Reklamen. Ganze, halbe, drittel und viertel Seiten, durchlaufend, nach besonderer Berechnung. — Bei wiederholter Aufnahme unveränderter Anzeigen »n kurzen Zwischenräumen entsprechender Nachlaß.
8ttliB«aittUtti»« d.-Wies»-deu-rT,««,tts: »«lim W„ P.tsd-«-rStr.121L. Frruspr.-Amt Lütz.w 6202 «. 6203.
Mittwoch, 20. Dezember 1916.
kibend-Kusgabe.
Nr. 620. . 64. Jahrgang.
Lloyd Georges „Antwort."
Die alten abgestandenen Redensarten von der.preußischen Militärkaste".
W. T.-B. London, 19. Dez. (Meldung des Reuterschen Bureaus.) Bonar Law teilte im Unterhaus mit, Deutschland habe die Zusicherung gegeben, oatz Kapitän Blaike nicht das Schicksal des Krpltäus Frhitt teilen würde. Das deutsche Marineamt betrachte die „Caledonia" als einen be- wa ssneten Hilfskreuzer und Kapitän Blaike habe nur seine Pflicht getan, wenn er versucht habe, das Unterseeboot zu rammen.
Der Untecstaatssekcetär oes Ackerbauamtes W i n f r e y teilte mit, daß die Regierung beabsichtige, einen festen Weizenpreis für die Saison 1916/17 zu schaffen.
Die erste kurze Fassung Reuters.
Im ersten Bericht über die Rede Lloyd Georges, der für dem Eindruck bei uns Kuwcchtgestutzt ist, heißt es:
Unsere Antwort auf die deutschen Vorschläge wird in vollem Einvernehmen mit unseren Verbündeten gegeben werden. Jeder, der den Krieg verlängern : wolle, würde die Schuld für das Veübrechen aus seine Seele
laden, aber jeder, der den Kamps ausgebe, ohne daß das Ziel erreicht wäre, würde persönlich die Schuld dafür übernehmen.
! Die Annahme feer Vorschläge des deutschen Reichskanzlers würde bedeuten, daß wir unsere Kopse in eine Schlinge mit einem Seil daran stecken würden. Ohme Genugtuung ist feer Friede unmöglich. Die Beübünidetrn gingen in den Krieg, um Europa gegen den
Überfall der preußischen Militärkaste zu verteidigen. Sie müssen auf den vollständigsten G a r a n- i t i e n lbestckhen, >haß diese Kaste niemals wieder den europäi- . schen Frieden stören wi-vd. Wir verwinden lieber auf unsere l ungebrochene Armee als aus ein gebrochenes Wort. (Beifall.)
' Die Beribündeten werden binnen wenigen Tagen eine formelle Antwort erteilen.
Der grobe Mißgriff mit Rumänien war ein Unglück, aber schlimmstenfalls kann es nur den Krieg verlängern, j Um zu verhindern, daß die Lage in Rumänien sich v e r - f schlechtere, habe er energischere Maßregeln in I Griechenland ergriffen, die seiner Meinung nach erfolg* ! reich gewesen seien. England habe beschlossen, die Agenten von Benizelos anzuerkennen. Llcchfe George sagte, er I i > sei von dem endgültigen Siege überzeugt, wenn die Nation sich l von demselben Geiste besceelt zeige wie die Armee an der l Front.
^ Das Programm des neuen Premierministers
Lloyd George führte weiter aus, er sei überzeugt, daß die j Neubildung des Kabinetts die für Kriegszwecke geeignetste sei.
; ! Die Lage habe einen schnellen Entschluß verlangt.
Die Alliierten hätten durch die Langsamkeit
ihrer Entschlüsse Unglück über Unglück erlitten.
\ Die parlamentarische Kontrolle werde durch die l neuen Vorkehrungen nicht gestftwächt werden. Im Laufe des ! Krieges werde die Schiffahrt, die die Lebensader des Landes sei, im vrahrsten Sinne des Wortes verstaatlicht werden. Die Regierung hoffe in Kürze, nicht nur Pläne vorlegen i ; zu können, um den vorhirndenen Schiffen größere Letstuugs-
* j i fähigksrt zu geben, sondern auch für >den Bau von Schiffen,
um die großen Verluste auszuyleichen.
. j I Fm weiteren Verlaufe seiner Rede ging Lloyd George auf \ die Ernährungsfragen ein. Er forderte die Nation \ | auf, feie Regierung zu unterstützen, um die Nahrungsmittel io zu verteilen, daß niemand hungern müsse, weil ein
* altfeerer zu viel habe. Das Volk möge sich für ein n a t i o n a-
t ' les Fasten während des Krieges erklären. Wenn nicht die ' 1 f gesamte Nation eiim Teil der Bürde des Sieges auf sich nehme,
werde sie aus dem schließlichen Triumph keinen Nutzen ziehen.
! Die Regierung beabsichtige, unverzüglich einen Direktor des , *; | nationalen Dienstes zu ernennen, dem sowohl der bürgerliche 4 1 wie der militärische Zweig des allgemeinen nationalen Dien-
* stes unterstellt werden würtzeu, doch würden die beiten Dienft- zweige vollständig getrennt .«rührt werden Bezüglich des Z i v i l d i e n st e s beabsichtige die Regierung damit zu de- ginnen, daß alle Jndustrieunternehmungen danach klassifiziert würden, >E> sie für den Krieg wichtig seien oder nicht. Er zweifelte, feoß man ein genügendes Arbeitsangebot erhalten werde. Wenn dies aber nicht der Fall fei, so werde er wicht zögern, sich die nötigen Befugnisse zu verschaffen, um seine Pläne 'feurck-aus wirksam zu machen. Llovd George ging sodann auf i-ir Kolonien ein und sagte, sie sollten hinsichtlich des Fortschrittes und des Verlaufes des Krieges in
j» formeller Weise befragt werden. Er beabsichtige, bald eine
NeichÄonferenz mnzubernsen und den Dominions die ganze | Lage zu unterbreiten. Bezüglich der Beziehungen zu den
Alliierten erklärte Lloyd George, man müsse mehr miteinander beraten, daß nutzt jeder das Gefühl habe, daß
* jedes Land feine eigene Front habe, auf tie es achten müsse.
Es sei eine gemeinsame Front vonnöten.
Schließlich sagte Lloyd George, es sei eine der schmerzlichsten Erfahrungen feines Lebens, daß er sich vcn A S q u i t h hübe trennen müssen, nachdem er lange Jahre unter ihm gewirkt und niemals einen nachsichtigeren und gütigeren Führer gehabt habe. Darauf nahm der Premierminister unter lautem Beifall seinen Platz wieder ein.
Der ausführliche Bericht.
Ein weiterer vom W. T.-B. nach Reuter verbreiteter Bericht besagt:
Die Rede Lloyd Georges wurde :m Nntechrus mit allergrößtem Interesse erwartet. Das Haus war gedrängt voll uno der Premiermimster wurde, als er sich erhob, mit lautem Beifall empfangen. Lloyd George sagte, er erscheine vor dem Hause, mit der furchtbar st en Verantwortung beladen, die auf die Schultern eines Lebenden fallen könnte, als oberster Ratgeber der Krone in feem gewaltigsten Kriege, in den jemals ein Land verwickelt worden sei, in einem Kriege, von dessen Verlauf das Sckicksal des Landes abhänge. Es ist der größte Krieg, sagte der Premierminister, der jemals geführt worden ist. Seine Last ist die s ch w e r it e, die jemals unserem oder irgend einem anderen Lande auferlegt worden ist, und die Fragen, um was es geht, sind die fchwerwiegendsten, die jemals mit einem Streite, in den die Menschheit verwickelt war, verbanden waren. Die Verantwortlichkeiten der neuen Regierung sind Unerwartet durch die Erklärung des deutschen Reichskanzlers betont worden. Der Erklärung des Kanzlers im Reichstag folgte eine Note, die uns durch die Vereinigten Staaten ohne Kommentar übermittelt wurde.
Die Antwort wird von den Regierungen in voller Übereinstimmung mit unseren tapferen Alliierten gegeben werden.
Natürlicherweise fand ein Austausch der Ansichten statt, nicht über die Note, denn sie ist erst kürzlich eingetraffen, aber über die Rede, welche der Rote vorausging, und da die Note selbst im Grunde genommen nur die Wiedergabe oder doch wohl nur Umschreibung jener Rehe ist, so ist doch der Gegenstand und die Art der Note selbst formell besprochen worden. Ich bin sehr erfreut, die Erklärung abgeben zu können, daß wir ein jeder für sich und unabhängig voneinander zu den gleichen Schlüssen gekommen sind Es bereitet mir große Freude, daß die erste Antwort von Frankreich und Rußland gegeben wurde, denn sie haben fraglos das Recht, die erste Antwort üir eine solche Anforderung zu geben, da der Feind noch auf ihrem Boden lleht und ihre Opfer größer sind. Diese Antwort ist bereits veröffentlicht worden. Im Namen der Regierung gebe ich ihr eine klare endgültige Unterstützung. Ein Mann oder ein Ring von Leuten, die ausschließlich oder ohne genügenden Grund die Verlängerung eines schrecklichen Kampfes, wie der gegenwärtige es ist, wünschten, würden ein Verbrechen auf ihrem Gewissen haben, das ein Ozean nicht abwaschen könnte. Auf der anderen Seite ist es ebenso wahr, daß ein Mann oder ein Ring von Leuten, die aus Müdigkeit oder Verzweiflung den Kampf aufqebeu wollten, ohne das höchste Ziel, um dessentwillen wir hineingingen, erreicht zu haben, sich feer folgenschwersten Feigheit schuldig machen würden, die jemals ein Staatsmann begangen. Ich möchte hier die bekannten Worte anführen, die Abraham Lincold unter ähnlichen Umständen sprack: „Wir haben diesen Krieg für ein Ziel ausgenommen, für ein Weltziel, und der Krieg wird enden, wenn dieses Ziel erreicht ist. Ich hoffe, daß er niemals enden wird, bis dies geschehen ist."
Ist es wahrscheinlich, daß wir diese Ziele erreichen, indem
wir die Einladung des deutschen Kanzlers annehmen? Welches sind die Vorschläge? ES gibt keine. In einer Konferenz auf Einladung Deutschlands hin einzutreten, das sich selbst als siegreich erklärt, ohne Kenntnis der Vor- schlüge, die Deutschland machen will, würde bedeuten, daß wir unsereKöpfe in eine Schlinge st ecken, deren Seilende in Deutschlands Hand sich befindet. Wir sind in solchen Dingen nicht ganz ohne Erfahrung. Es ist nicht das erstemal, daß wir gegen einen mächtigen Militärdespotismus gekämpft haben, der Europa überschattete, es würde nicht das erstemal sein, daß wir dabei helfen, einen Militärdespotismus zu stürzen. Wir können an den größten dieser Despoten erinnern. Wenn es ihm bei der Ausführung seiner nichtswücdigen Pläne zweckmäßig erschien, war es ein beliebtes Mittel von ihm. in der Maske des Friedens- e n g e l s zu erscheinen. Gewöhnlich erschien er ynter solchen Umständen, wenn er für einige Zeit seine Eroberungen sich zu asimilieren oder seine Truppen für neue Eroberungen zu reorganisieren wünsckte oder w-nn seine Untertanen Zeichen ber Ermüdung oder der Teilnahmslosigkeit gaben. Der Appell wurde stets im Namen der Menschlichkeit unternommen. Er verlangte ein Ende des Blutvergießens, über das er sich entsetzt stellte, während er doch selbst in der Hauptsache dafür verantwortlich war. Unsere Vorfahren wurden einmal überlistet. Europa hatte es bitter zu bereuen. Er benutzte die gewonnene Zeit, um seine Truppen für einen tödlicheren Angriff auf die Freiheit Europas als je zuvor zu reorganisieren. Beispiele dieser Art lassen uns diese Note mit einem erheblichen Maß von in Erinnerung begründeter Unruhe betrachten. Wir meinen, daß wir, ehe wir eine solche Einladung günstig in Erwägung ziehen können, wissen müssen, daß Deutschland bereit ist, den einzigen Bedingungen zuzustimmen, unter denen der Friede in Europa erlangt und erhalten werden kann. Diese Bedingun
gen wurden wiederholt von allen führenden Staatsmännern der Alliierten mitgcteilt. Auch Asguith gab sie wiederholt bekannt. Es ist wichtig, daß in dieser Sache, die Leben und Tod für Millionen bedeutet, kein Irrtum entsteht. Er wolle diese Bedingungen deshalb noch einmal wiederholen. Sie seien:
Vollständige Wiederherstellung (wörtlich: Restitution),
volle Genugtuung (Reparation) und wirksame Garantien.
Hat der deutsche Reichskanzler eine einzige Redewendung gebraucht, die darauf hindeuter, daß er bereit ist, einen solchen Frieden anzunehmen? Der wahre Inhalt und Stil der Rede bildet eine Ablehnung des Friedens auf Grund der einzigen Bedingungen, unter denen ein Friede möglich ist. Der Reichskanzler ist nickt einmal davon überzeugt, daß Deutschland, einen Angriff gegen die Rechte freier Nationen unternommen hat. Hören Sie hierzu, was die Note sagt: „Nicht einen Augenblick sind die Mittelmächte von der Überzeugung abgewichen, daß ihre Achtung vor den Rechten feer anderen Nationen nicht in jeder Wesse mit ihren eigenen Rechten und rechtmäßigen Interessen vereinbar ist." (Anmerkung der Schriftleitung' Die Stelle in der deutschen Note lautet: Stets haben sie (die Mittelmächte) an der Überzeugung festgehalten, daß ihre eigenen Rechte und begründeten Ansprüche in keinem Widerspruch zu den Rechten der anderen Nationen stehen.) Wann haben sie die Entdeckung gemacht? Wo war die Achtung für die Rechte der anderen Nationen in Belgien und Serbien? Das war Selbstverteidigung! Ich vermute, bedroht durch die überwältigenden Armeen Belgiens (Gelächter.); ich vermute, die Deutschen waren durch Furcht zum Eindringen in Belgien, zur Riederbrennung der belgischen Städte und Dörfer, zur Hinschlachtung vonTausendenvon Einwohnern, alter und junger, zur Wegführung der Überlebenden in Leibeigenschaft veranlaßt worden. Sie führten sie gerade in die Sklaverei in dem Augenblick, als die Note über die unerschütterliche Überzeugung hinsicktlich der Achtung der Rechts einer anderen Nation geschrieben wurde. Sind diese Gewalttätigkeiten das rechtmäßige Interesse Deutschlands? Wir müssen wissen, daß es nicht ein Zeitpunkt für den Frieden ist, wenn Entschuldigungen dieser Act für handgreifliche Verbrechen vorgebracht werden können. 2y» Jahre, nachdem die Garantie durch grausame Taten bloßgestellt wurde, gibt es ta, frage ich in aller Feierlichkeit, irgend eine Garantie, daß ähnliche Ausflüchte in Zukunft nicht wieder benutzt werden, vm irgend einen Friedensvertrag umzustoßen, den man mit dem preußischen Militarismus schließen konnte?
*
Das Nein der Entente.
Nachdem der russische Minister des Äußern Pokrowsky am letzten Samstag vor der Duma in feierlicher Form erklärt hatte, die russische Regierung weise den Gedanken, jetzt den Kampf zu unterbrechen, mit Entrüstung (!) zurück und bei diesem unerschütterlichen Entschluß befinde sie sich in völliger Übereinstimmung mit ihren Alliierten, konnte man ohne große Neugier den Reden Lloyd Georges und Briands, die für den gestrigen Tag angekundigt waren, entgegensehen. Es stand ja nun schon fest daß die großherzige Initiative, die von dem siegreichen Vrerbnnd ergriffen worden war, um den Frieden im Interesse aller krieg- führenden Völker, des ganzen leidenden Europa und der gesamten Kulturmenschheit anzubahnen, auch von Frankreich und England mit einen: glatten Nein beantwortet werden würde. Niemals würde Pokrowsky bei der Abhängigkeit, in der sich Rußland von England befindet, die Ablehnung deS Friedensangebots der Mittelmächte in so schroffer, lebe Hintertüre verrammelnder Form kundgetan haben, wenn er nicht die Autorisation der übrigen Großmächte der Entente und vor allen Dingen ihres Führers, des Jnselreichs, dazu gehabt hätte. Man kann sogar sagen, daß er auf Bestellung von England die Fanfare uneingeschränkter Verwerfung des Vorschlags vom 12. Dezember hat erklingen lassen, wip denn auch die einhellige Annahme des zustimmenden Duma-Beschlusses nur ein Regiestück war. Gegen diese brutale Äußerung unentwegten Kriegs- und Vernichtungswillens dem Vierbund gegenüber , sollte die Melodie, die Lloyd George anzustimmen gedachte, wahrscheinlich eine wirksame Folie bilden, um der Welt die Überzeugung öeizubringen, daß Deutsch- land mit seinen Verbündeten die gute Entente nur über das Ohr habe hauen wollen, als es die überraschende Note an sie gelangen ließ. In den Waschzetteln des Bureau Reuter und der Agence Havas war ohnedies längst zur Genüge hervorgehoben worden, daß unser Angebot nur ein schlaues Manöver, ja sogar ein „Schurkenstreich" sei, darauf berechnet, Verwirrung in die Phalanx der Alliierten zu tragen, Tenioralisation hervorzurufen und vor allen Dingen die Neutralen in einer unseren Feinden abträglichen Weise' zu beeinflussen. Freilich war in den von beiden Agenturen verbreiteten Presse-Ergüssen auch da und dort betont worden Deutschland und seine Verbündeten befänden sich am Ende ihrer Kraft und nur infolge ihrer inneren Erschöpfung suchten sie mit großer Geste Friedens- Verhandlungen in einem Moment, wo sie tatsächlich noch
