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13 busgaben.
Fernruf r
„TagbiutchanS" Nr. SSSS-Stl.
Bon 8 Ubr morgens bli 1 lldr abends, außer C&tttinth.
« eu-B«bls Mr die Zeile: iS Big iür örtliche Anzeigen IM .ArbeitSmarll" und .»leiuer Anzei^r- tillicher Sagiorm: SSPsg. ln baoon abweichender SatzaiiSsüdrung, iowie für alle übrigen örtlichen Anzeigen: 30 Big. für alle auswärtigen Anzeigen: l Mt. iür örtliche Reklame»: 2 Ml. mr auswärtige Reklame». Ganze, halbe, drittel und viertel Seiten, durchlauienb, nach lvionderer Berechnung. — Bei wiederholter Aufnahme unveränderter Anzeigen ln kurzen gwoÄeneänmen eni-nrerbenber Nachlaß
Kreitag» 13. Dezember 1916.
Kbend-Kusgabe.
Nr. 611. . 64. Jahrgang.
Zer wichtige Knotenpunkt Bnzeu genommen!
vsr siegreiche Vormarsch in der Dstwalachei.
wieder 4000 Gefangene.
Ein weiterer vonauübergang der vulgaren bei Cernavoda.
Vergebliche französische Angriffe beiderseits der Maas.
Der Tagesbericht vom 15. Dezember.
W.T.-B. Großes Hauptquartier, 15. Dezember.
(Amtlich.)
Westlicher Kriegsschauplatz.
Heeresgruppe Kronprinz.
Auf dem Ostufer der Maas vrrfuchten die Franzosen M dreimaligem Angriff umsonst die ihnen vor kurzer Zeit aufHöhe 3 0 4 südöstlich vonMalancourt entrissenen Gräben zurückzunehmen.
Östlich des Flusses setzten sie nach starker, weit ins Hintergelände schlagender Feuervorbereitung z« mehrmaligen Angriffen an. Am P f e f f e r r ü ck e n scheiterte das Borrücken der Stnrmwellen in unserem Abwehrfeuer. Auf den Südhängen vor Fort Hardeaumoat kamen Angriffe in unserem ZrrftSrungsfeuer nicht zur Entwicklung.
Lstlicher Kriegsschauplatz.
Heerrssrout des Gkneralsrldmnrsckialls Prinz Leopold von Bavrrn
Nördlich der Bahn Alorzow-Tarnopol drangen deutsche Truppen in die russischen Gräben und brachten 90 Gefangene zurück.
Heercsfront des Generalobersten Erzherzog Joseph. Die gestrigen Angriffe der Russen an der sieben- bürgischen Ostfront hatte« zumeist den gleichen Mißerfolg wie die der Bortage. Auf einer Höhe gelang es dem Gegner Fuß zu fassen.
Heeresgruppe des Generalfeldmarschalls von Mackensen.
Brennende Dörfer zeigen den Weg durch die große Walachei, den der Russe auf seinem Rückzug genommen hat.
Unter ungünstigen W egeVerhältnissen wetteifern die verbündeten Truppen, in der Ebene den Gegner nicht zu längerem Halt kommen z« lassen.
Im G e b i r g e leistet der Feind in befestigten Stellungen Widerstand. Sie wurden durchbrochen. Bnzeu ist genommen. 4000 Gefangene konnte die deutsche Armee von gestern und vorgestern als Ergebnis melden.
Bei Fetesti haben starke bulgarische Kräfte die Donau überschritten.
bisher, in ö st l i ch e r Richtung, sondern wendet sich nach Norden, wo die russische Sphäre beginnt. Es wird neue Arbeit zu tun geben, bis bei dieser Schwenkung der nach Süden ausschweifende, von Westen nach Osten, zum unteren Sereth strömende Buzeuflutz erreicht ist. Entlang der Donau müssen die Uferbefestigungen des Feindes geräumt werden. Nördlich dieser Bahnlinie Bukarest-Tetesti bis zu der 40 Kilometer nördlich mündenden Jalomita kann cs keinen Halt für den Rest der noch hier verbliebenen rumänischen Truppen geben. Dann werden die Höhe» der Do- brndschafront etwas südlich von H a r s o v a erreicht sein, zugleich wieder eine wichtige Bahnlinie, die entlang des Buzeu-Flusses, von Braila über Bnzeu, bis P l o e st i führt. Das jetzt vom Feinde schon gänzlich gesäuberte rumänische Land südlich der Bahnlinie Tetesti-Bularest, der jüngst eroberte Abschnitt der großen Walachei bis nach Buzcir und die kleine Walachei, dazu die Dobrudscha, messen rund 65 000 Quadratkilometer, d. h. schon beträchtlich mehr, als die H ä l f t e des gesamten rumänischen Gebiets.
M o g l e n a schwaches feindliches Artilleriefeuer. Z« beide» Seiten des W a r d a r geringes feindliches Artilleriefeuer. Lebhafte, aber wirkungslose Tätigkeit der feindlichen Flieger über und hinter unseren Stellungen. An der Front der Belasica Planina Artillerie- und Patrouillengefechte. Zu beiden Seiten der Struma vereinzelte feindliche Kanonenschüsse und kleinere Patronillengrfechte. An der Front am Ägäischen Meer, in der Gegend von Drama, ergebnislose feindliche Lufttätigkeit. Bei Doxat schossen wir ein französisches Flugzeug ab. Seine Insassen, der französische Leutnant Jean Rechad und Unterleutnant Jean Legaleski, wurden gefangen.
Rumänische Front: In der Dobrudscha. geringes Artilleriefeuer und Patrouillengefechte. In der östlichen Walachei dauert der Bormarsch der verbündeten Heere fort. Vorgeschobene Abteilungen unserer Truppen, die dir Donau bei Tutrakan» Silistria und Eernavoda überschritten, erreichten die Bahnstrecke Bnkarest-Fetesci. An der Front am Schwarzen Meer beschossen russische Schiffe Baltschik. Bier Einwohner wurden getötet, fünf verletzt.
Mazedonische Front.
Teilvorstöße bei Paralovo und Gradesnica (beiderseits des Eernausers) brachten dem Feinde lediglich Verluste.
Patrouillengeplänkel in der Strumaniederung.
Der erste Generalquartiermeifter: Lndendorfs.
Abendberichl der deutschen Heeresleitung. Auch der Unterlnnf der Jalomita überschritten.
Nene Kämpfe an der Westfront.
W. T.-B. Berlin, 14. Dez., abends. (Amtlich.)
Are der Somme lebhaftes Feuer in einzelnen Abschnitten.
Borstöße der Franzose« auf Ost- und Westufer der Maas haben abends eingesetzt.
In Rumänien ist die Jalomita auch von der Donau- Armee überschritten.
Die militärische Lage.
(BonunsererBerlinerAbteilung.)
I,. Berlin, 15. Dez. (Gig. Drahtbericht. zb.) 28 Offiziere, 1700 Mann gefangen, 5 Maschinengewehre, 4 Eisenbahnzüge als Beute am 13. Dezember, am 14. Dezember weitere 1300 Mann gefangen. Gegenüber diesem täglichen Abbröckeln vom geschlagenen rumänischen Heer mutet es beinahe komisch an, wenn der französische Ministerpräsident B r i a n d in der Kammerrede dem „Times"-Obersten R e - pington die törichte Behauptung nachredet, die rumänische Armee wäre nicht vernichtet, wäre rekonstruiert und wieder siegreich mit den Russen im B o r r ü ck e n. Der Widerstand, den unsere 9. Armee jetzt westlich von Bnzeu zu bremen hat, nachdem der I a l o m i t a - F l u ß in immer breiterer Front überschritten ist, wird aus herangeworfene russische Berstärkuugen zurückgeführt. Rach unserer Arontschwenkung geht jetzt der Angriff schon nicht mehr, wie
Am 13. und 14. Dezember gingen auf beiden Entlastungskriegsschauplätzen in Mazedonien und in Ostfiebenbürgen die Kämpfe ohne Erfolge für den Feind fort. Am 13. Dezember lag die Höhe von P a r a l o w o westlich der Cerna unter schwerem Feuer. Östlich von Paralowo wurden auch bei Gradesnica östlich der Cerna feindliche Teilvorstötze abgewiesen. Die Russen holten sich indessen in den Karpathen weitere nutzlose Berluste. Sonst herrschte im Osten am 13. Dezember geringe Gefechtstätigkeit. Am 14. Dezember machten deutsche Truppen südöstlich H o z o w und westlich L u ck Patrouillenunternehmungen, wobei 90 Gefangene und 1 Maschinengewehr eingebracht wurden.
Im Westen lag am 13. Dezember -regeres Feuer aus dem S o m m e - Abschnitt in der Gegend von M-nchy, nördlich des Ancre-Baches lag zweimaliges Trommelfeuer» nach dem zweiten stießen englische Patrouillen vor, die abgewiesen wurden. Auch beiderseits der Ancre und nachts aus dein St. Pierre-Baast-Walde lag starkes Artilleriefeuer. Südlich der Somme war nur bei Barle« und bei Ppeffoire das Geschütz- und Minenfener gesteigert. Rechts der Btaas nahm am 13. Dezember das schwere Feuer zu. Jnfanterieangrific erfolgten nicht. Gestern stieg die Beschießung aus beiden Maasufern stellenweise zur höchsten Heftigkeit. Aus dem Westufer erfolgte dann ein Jnfanterieangriff auf die Höhe 304, auf dem Ostufer ein Angriff auf den Pfefferrücken; beide find zurückgeschlagen. __
Die Ereignisse auf dem Balkan.
Der amtliche bulgarische Bericht.
IV. T.-B. Sofia» 15. Dsz. (Drrchtbericht.) Amtlicher Heeresbericht. Ma z e d o n i s ck e Front: In der Gegend von M , n a st i r (Bitolia) geringes Artilleriefeucr. Wir setzten einen feindlichen Fesselballon südlich von Monast.r (Bitolia) in Brand. Im Cernabogen lebhafte Tätcgkect der feindlichen Artillerie, besonders im Paralovo. Östlich der Cerna schlugen wir einen feindlichen Angriff zwischen Gradrscnika und Tarnova zurück. In der Gegend der
Ein Angriff der Bevölkerung von Saloniki nnf französisches Militär?
500 Franzosen getötet?
(Drcchtbe dicht unseres bli.-SonverberichterstatterS.)
Ni. Sofia, 15. Dez. (zb.) Nach hier eiussetroffcu« Meldung kam es in Saloniki zu einem Angriff der griechischen Bevölkerung aus f r a u z v s i s ch e s Militär. Bei dem sich entwickelnden Llufftand wurden angeblich 500 Franzosen getötet.
Oie Lage im Westen.
Die Trnpperrbesichtignng durch den Kaiser bei Mülhansen.
Berlin, 16 Dez. Bon der Truppenbesichtigung durch den Kaiser bei Mülhausen berichtet Professor Wegeuer im „Berliner Lokal-Anzeiger" Einzelkesten: Mst weißen Schneehäupteru schauten gleichzeitig der Schwarzwald und die Kuppe der Vogesen auf den weiten Aiifstellmio-platz der Truppen, dahinter der H artmannS- w e i l e r k v p f, der vor emem Jahre mn die Weihnachtszeit so harte Kär-ipse sah. Der Staifcr trug über dein Mantel das soeben ans Wunsch der Armee angelegte Großlreuz des Eisernen Kreuze-. , der Kronprnlz die Husaren-Feldmütze. Der Kaiser zeichnete zunächst Offiziere und Mannschaften, die das Eiserne Kreuz 1. Klasse sich verdient hatten, durch Anspiachetl aus. Dann trat er zu den Truppen und sprach Worte des Dankes den tapferen Mannen aus, die un Elsaß aus Vorposten stehen und mt Westen sesthalten, so daß im Osten peritichtcndc Schläge ausgeteilt werden konnten. Der Kaiser kam mit Worten zorniger Verachtung aus das Volk tni Osten zu sprechen, das unseren Verbündeten räuberisch den D o l ch in den Rucken zu stoßen gedachte. Der alte Schlachtengott habe gerichtet. Wir seien das Werkzeug gewesen und wollten dc-chalb stolz sein. In dem Gefühl, daß wir absolut die Sieger sind', habe er nun den Gegnern den Vorschlag gemacht, sich über den weiteren Hueg oder Frieden zu unterhalten. Was dabei heraus- kaamen werde, wisse er noch nicht. Es sei aber jetzt an dem Feinde gelegen, wenn der Kamps noch weit er gehe. Glauben sie immer noch nrcht genug zu haben, nun, „das weiß ich, werdet Ihr . . ..' und hier schließt der Kaiser mit einer iolda-
